Saison 2013/2014

 

 

14.06.2014 - 30. Spieltag, Kreisoberliga Ostthüringen

 

Souveräner Auftritt zum Saisonabschluss

Post SV Gera - TSV Monstab-Lödla 2:0 (2:0)

Quelle: www.geraer-fussball.de

 

Mit dem 20. Saisonerfolg gegen Absteiger TSV Monstab-Lödla beendeten die Geraer Postler ihre bislang erfolgreichste Saison auf Kreisoberliga-Rang zwei. Das 2:0 schmeichelte dabei den Gästen noch.
Der scheidende Gastgeber-Trainer Daniel Hecht, der dem Verein aber treu bleibt, resümierte: "Eigentlich hätten wir höher gewinnen müssen. Wir haben viel zu viele Chancen vergeben."
Die Postler ergriffen sofort die Initiative. Reifschneider bediente Schulz, der zunächst noch an TSV-Keeper Hadam scheiterte (3.). Zehn Minuten später machte er es besser. Wiederum von Reifschneider bediente, vollendete er eiskalt zum 1:0 (13.).
Nach einem Monstaber Freistoß von der Mittellinie vergab M. Henfling per Kopf (15.). Nach einem abgefälschten Leucht-Freistoß fand Reifschneider aus Nahdistanz in Hadam seinen Meister (18.).
Eine Minute später war der Monstaber Schlussmann zum zweiten Mal geschlagen. Nach einer zu kurz abgewehrten Ecke bediente Ißbrücker Nehrhoff, der das 2:0 markierte (19.).
Schulz per Volleyschuss, Reifschneider im Nachsetzen (30.), Geike mit der Innenseite (32.), Leucht und Reifschneider, die im letzten Moment noch geblockt wurden (35., 37.) und Ludwig pe Freistoß (43.) hatten bei Chancen im Minutentakt den dritten Treffer vor Augen.
Auch nach Wiederbeginn blieben die Geraer überlegen. Eine Schulz-Eingabe verpasste Refschneider (50.). Als Geike einen Monstaber im Strafraum zu Fall brachte, parierte Tietz den fälligen Elfmeter gegen Pohle glänzend (55.).
Bei den Gästen flogen Scholz mit Rot wegen Schiedsrichterbeleidigung (56.) und Eckhardt mit Gelb-Rot wegen wiederholten Foulspiels (80.) vorzeitig vom Platz.
Doch schien bei Post die Aussicht auf das 75. Saisontor im Abschluss für Lähmungserscheinungen zu sorgen. Hiller scheiterte an Hadam (70.). Ludwigs Freistoß klatschte an die Latte (81.). Auch Leucht und Ludwig vergaben, so dass es beim für Monstab schmeichelhaften 2:0 blieb.

Post SV Gera: Tietz - Ißbrücker, Junold, R. Schulz (71. T. Lang), Zwick, M. Ludwig, Geike (68. Hiller), Reifschneider, S. Kroll, Nehrhoff (74. M. Kroll), Leucht

TSV Monstab-Lödla: Hadam - Walther (60. Dinter), M. Scholz (56. RK), Mario Eckhardt (81. GRK), M. Henfling, Bärbig (83. Keßler), Pohle, Brunner, Bölke, Koch, (46. Rehdorf)

Schiedsrichter: Mirko Fanselow (Gera)

Zuschauer: 63

Tore: 1:0 R. Schulz (13.), 2:0 Nehrhoff (19.)


Foto: www.geraer-fussball.de

Fußball-Kreisoberliga: Post gewinnt ungefährdet

Scheidender Trainer Hecht sieht viele ausgelassene Möglichkeiten

Männer Kreisoberliga

Post SV Gera vs. TSV Monstab-Lödla 1949 2 : 0

von Jens Lohse

Mit dem 20. Saisonerfolg gegen Absteiger TSV Monstab-Lödla beendeten die Geraer Postler ihre bislang erfolgreichste Saison auf Kreisoberliga-Rang zwei. Das 2:0 schmeichelte dabei den Gästen noch. 

Der scheidende Gastgeber-Trainer Daniel Hecht, der dem Verein aber treu bleibt, resümierte: "Eigentlich hätten wir höher gewinnen müssen. Wir haben viel zu viele Chancen vergeben."

Die Postler ergriffen sofort die Initiative. Reifschneider bediente Schulz, der zunächst noch an TSV-Keeper Hadam scheiterte (3.). Zehn Minuten später machte er es besser. Wiederum von Reifschneider bediente, vollendete er eiskalt zum 1:0 (13.). 

Nach einem Monstaber Freistoß von der Mittellinie vergab M. Henfling per Kopf (15.). Nach einem abgefälschten Leucht-Freistoß fand Reifschneider aus Nahdistanz in Hadam seinen Meister (18.).
 
Eine Minute später war der Monstaber Schlussmann zum zweiten Mal geschlagen. Nach einer zu kurz abgewehrten Ecke bediente Ißbrücker Nehrhoff, der das 2:0 markierte (19.).

Schulz per Volleyschuss, Reifschneider im Nachsetzen (30.), Geike mit der Innenseite (32.), Leucht und Reifschneider, die im letzten Moment noch geblockt wurden (35., 37.) und Ludwig pe Freistoß (43.) hatten bei Chancen im Minutentakt den dritten Treffer vor Augen. 

Auch nach Wiederbeginn blieben die Geraer überlegen. Eine Schulz-Eingabe verpasste Refschneider (50.). Als Geike einen Monstaber im Strafraum zu Fall brachte, parierte Tietz den fälligen Elfmeter gegen Pohle glänzend (55.). 

Bei den Gästen flogen Scholz mit Rot wegen Schiedsrichterbeleidigung (56.) und Eckhardt mit Gelb-Rot wegen wiederholten Foulspiels (80.) vorzeitig vom Platz. 

Doch schien bei Post die Aussicht auf das 75. Saisontor im Abschluss für Lähmungserscheinungen zu sorgen. Hiller scheiterte an Hadam (70.). Ludwigs Freistoß klatschte an die Latte (81.). Auch Leucht und Ludwig vergaben, so dass es beim für Monstab schmeichelhaften 2:0 blieb.

Post SV Gera: Tietz - Ißbrücker, Junold, R. Schulz (71. T. Lang), Zwick, M. Ludwig, Geike (68. Hiller), Reifschneider, S. Kroll, Nehrhoff (74. M. Kroll), Leucht

TSV Monstab-Lödla: Hadam - Walther (60. Dinter), M. Scholz (56. RK), Mario Eckhardt (81. GRK), M. Henfling, Bärbig (83. Keßler), Pohle, Brunner, Bölke, Koch, (46. Rehdorf)

Schiedsrichter: Mirko Fanselow (Gera)

Zuschauer: 63

Tore: 1:0 R. Schulz (13.), 2:0 Nehrhoff (19.)

Monstabs Manuel Pohle (l.) sichert den Ball im Mittelfeld gegen den Geraer Michel Geike. Mit 2:0 siegen die Postler am letzten Spieltag. (Foto: Jens Lohse)
Monstabs Manuel Pohle (l.) sichert den Ball im Mittelfeld gegen den Geraer Michel Geike. Mit 2:0 siegen die Postler am letzten Spieltag. (Foto: Jens Lohse)

 

07.06.2014 - 29. Spieltag, Kreisoberliga Ostthüringen

 

Martin Ludwig schießt Postler zum Sieg

SG SV Schmölln 1913 - Post SV Gera 1:3 (1:2)

Quelle: www.geraer-fussball.de

Ihren neunten Auswärtssieg fuhren die Geraer Postler beim Tabellenvierten in Schmölln ein. Der 3:1-Erfolg der Gäste ging dabei aufgrund der Feld- und Chancenvorteile auch in Ordnung.
"In einem gutklassigen Kreisoberliga-Spiel haben beide Mannschaften auf die spielerischen Mittel gesetzt, so dass es trotz der Hitze eine ansehnliche Partie wurde, die wir verdient zu unseren Gunsten entschieden haben", meinte Post-Trainer Daniel Hecht im Anschluss.Bei hochsommerlichen Temperaturen ging es für beide Mannschaften nicht mehr um viel. Die Postler erwischten den besseren Start und besaßen schon in der Anfangsphase gute Möglichkeiten, um in Führung zu gehen.
Schulz (2.) und Reifschneider, der einen Schulz-Querpass täuschend passieren ließ, während ein Schmöllner Verteidiger auf der Linie klärte (4.), machten noch nichts daraus. Auch die Volleyschüsse von Nehrhoff (5.) und Hiller (6.) brachten noch nichts ein. Die Gäste-Führung schien nur eine Frage der Zeit und ließ nicht mehr lange auf sich warten.
Mit einer schusstechnischen Meisterleistung erzielte Ludwig per perfekt über die Mauer gezirkelten 23-m-Freistoß das 0:1. Schmöllns Torwart Vincenz war dabei chancenlos (13.). Kurz darauf wäre Post-Kapitän Lippold fast ein Eigentor unterlaufen, als sein Klärungsversuch nach einer Gastgeber-Eingabe knapp neben dem eigenen Pfosten landete (14.).
Den gefährlichen Neumaier musste die Geraer Abwehr immer im Auge behalten. Einen Lippold-Freistoß verpasste Reifschneider mit dem Kopf knapp. Ludwig war daraufhin zu überrascht und traf nur das Außennetz (28.).Nach Reifschneiders Eingabe prüfte Nehrhoff Torwart Vincenz, der wieder Sieger blieb und auch vom Nachschuss von Schulz nicht bezwungen wurde (29.). Auf der anderen Seite blieb Tietz im Duell mit Neumaier Sieger (30.).
Der Schmöllner Torjäger machte es kurz darauf besser, als er sich mit dem Rücken zum Tor stehend drehte und per 23-m-Aufsetzer das 1:1 markierte (36.). Nach einem Grundliniendurchbruch hätte Wagner die Knopfstädter sogar in Führung bringen können (42.).
Doch fiel der nächste Treffer wieder für die Postler. Nach Ißbrückers Ballgewinn am eigenen Strafraum kombinierten sich die Geraer mit mehreren Doppelpässen nach vorn, wo Schulz seine Schnelligkeit ausspielte und im zweiten Versuch das 1:2 erzielte (43.). Während ein Hiller-Kopfball knapp übers Gebälk strich (48.), legte die Hecht-Elf kurz nach Wiederbeginn den dritten Treffer nach. Wieder war es Ludwig, der aus 30 m gekonnt ins Dreiangel traf und mit dem 1:3 für eine Vorentscheidung zugunsten der Gäste sorgte (55.).
Anschließend verflachte die Begegnung auch aufgrund der Hitze etwas. Ein Neumaier-Schuss wurde zur Ecke abgewehrt (64.). Auf der anderen Seite verpassten Geike und Sobek einen Lippold-Eingabe (77.), ehe Wagner die letzte Schmöllner Möglichkeit per Volleyschuss versiebte, nachdem Neumaier und Pohl zuvor vorbereitet hatten (86.).

SG Schmölln/Großstöbnitz: Vincenz - Barylla, Cepnik (67. Höhn), Steinberg, Hüttig, E. Wagner, Senf, Neumaier, Pohl, Haß, Maik Müller (67. Dehnert)

Post SV Gera: Tietz - Ißbrücker, Junold, R. Schulz (70. Sobek), M. Ludwig, Hiller (60. Kreuzburg), Geike, A. Lippold, Reifschneider (60. Zwick), S. Kroll, Nehrhoff

Schiedsrichter: Nick Schubert (Weida)

Zuschauer: 80

Tore:
0:1 Ludwig (13.), 1:1 Neumaier (36.), 1:2 R. Schulz (43.), 1:3 Ludwig (55.).

 

Keine Chance hat Schmöllns Torwart Oliver Vincenz, beim von Post-Kicker Martin Ludwig perfekt getretenen Freistoß, der unhaltbar zum 0:1 einschlägt. Am Ende siegen die Geraer mit 3:1. (Foto: Jens Lohse)

 

31.05.2014 - 28. Spieltag, Kreisoberliga Ostthüringen

 

Post SV mit gefühlter Niederlage

Post SV Gera - FSV Lucka 1:1 (1:0)

Quelle: www.geraer-fussball.de

 

Zwölf Punkte Rückstand auf die führenden Rositzer, 13 Zähler Vorsprung auf die Platz drei einnehmenden Schmöllner - für den Post SV Gera geht es um nichts mehr. Der zweite Platz ist ungefährdet, so dass bei der Hecht-Elf die Luft etwas raus ist.
Trotzdem erspielten sich die Postler zu Hause gegen Lucka eine Vielzahl guter Möglichkeiten, kamen am Ende aber über ein 1:1-Unentschieden nicht hinaus.
"Aufgrund unseres deutlichen Chancenübergewichts ist der eine Punkt eigentlich zu wenig", schätzte auch Gastgeber-Trainer Daniel Hecht nach Spielende ein.
In einer umkämpften Begegnung besaßen die Geraer die erste Möglichkeit durch Schulz (2.). Auf der Gegenseite verpasste Luckas Löffler einen Freistoß am zweiten Pfosten (9.). Nach schönem Zusammenspiel zwischen Lippold und Leucht erzielte Nehrhoff am kurzen Pfosten das frühe 1:0 (12.).
Kurz darauf brachte der Torschütze hinter seinen Kopfball keinen Druck. Schulz prüfte Gäste-Keeper Uhlemann zwei Mal, der die Schüsse jeweils erst im Nachfassen unter Kontrolle brachte (18., 21.). Nach einem Konter war der Querpass des auffälligen Schulz zu ungenau, um auf Nehrhoffs Fuß zu landen (25.).
Post-Torwart Fuchs - der eigentliche Abwehrchef vertrat die verhinderten Stammkeeper zwischen den Pfosten - war bei einem Luckaer Angriff vor R. Eschenbaum zur Stelle (29.). Nach schönem Doppelpass hätte Lippold mit seiner Eingabe fast das zweite Tor vorbereitete, aber Uhlemann parierte Geikes Direktschuss vom kurzen Pfosten.
Lucka kam auf. Näther und Fischer versuchten sich aus der Distanz. Frömberg verfehlte einen Freistoß und in der Nachspielzeit per Kopf das Geraer Gehäuse. Nach Wiederbeginn vergab Lippold nach Ludwigs Freistoß und anschließender Kopfball-Ablage von Zwick das mögliche 2:0 kläglich (51.).
Nach einem weiteren Konter war Leuchts Eingabe nicht genau genug getimt. Nehrhoff fand zwei Mal in Uhlemann seinen Meister, ehe Leucht nach einer Schulz-Eingabe nur die Lattenunterkante traf.
Als bei einem Luckaer Konter Fuchs im Strafraum gegen den eingewechselten Sonntag zu spät, wertete Referee Gatzemann (Gera) die Attacke als Notbremse und schickte den Keeper mit Rot zum Duschen (59.). Geike wechselte in den Kasten und war bei Frömbergs zum 1:1 verwandelten Elfmeter sogar noch dran (60.).
Als Luckas Quaas kurz darauf Gelb-Rot sah (68.), war das nummerische Gleichgewicht auf dem Platz wiederhergestellt. Die Partie verflachte. Beide Mannschaften mussten dem hohen Tempo Tribut zollen. Bei einem Gäste-Konter in der Nachspielzeit mussten die Postler sogar noch um den einen Zähler bangen.

 

Post SV Gera: Fuchs (RK) - Ißbrücker, Junold, Geike - A. Lippold, Ludwig - Schulz, Nehrhoff, Hiller - Zwick, Leucht (77. Sobek)

 

FSV Lucka: Uhlemann - Froemberg, Kaempfe, Näther, Quaas, Fischer, Winkler, Löffler, Eschenbaum, Dittrich (46. Bieda), Liebich (30. Pein/60. Sonntag)


Schiedsrichter: Uwe Gatzemann

Zuschauer: 36

Tore: 1:0 Nehrhoff (11.), 1:1 Froemberg (60./FE)

 

Foto: www.geraer-fussball.de

Fußball-Kreisoberliga: Post vergibt zu viele Chancen

Ersatztorwart Fuchs fliegt nach Notbremse mit Rot vorzeitig vom Platz

Männer Kreisoberliga

Post SV Gera vs. FSV Lucka 1910 1 : 1

von Jens Lohse

Zwölf Punkte Rückstand auf die führenden Rositzer, 13 Zähler Vorsprung auf die Platz drei einnehmenden Schmöllner - für den Post SV Gera geht es um nichts mehr. Der zweite Platz ist ungefährdet, so dass bei der Hecht-Elf die Luft etwas raus ist. 

Trotzdem erspielten sich die Postler zu Hause gegen Lucka eine Vielzahl guter Möglichkeiten, kamen am Ende aber über ein 1:1-Unentschieden nicht hinaus. 

"Aufgrund unseres deutlichen Chancenübergewichts ist der eine Punkt eigentlich zu wenig", schätzte auch Gastgeber-Trainer Daniel Hecht nach Spielende ein.

In einer umkämpften Begegnung besaßen die Geraer die erste Möglichkeit durch Schulz (2.). Auf der Gegenseite verpasste Luckas Löffler einen Freistoß am zweiten Pfosten (9.). Nach schönem Zusammenspiel zwischen Lippold und Leucht erzielte Nehrhoff am kurzen Pfosten das frühe 1:0 (12.). 

Kurz darauf brachte der Torschütze hinter seinen Kopfball keinen Druck. Schulz prüfte Gäste-Keeper Uhlemann zwei Mal, der die Schüsse jeweils erst im Nachfassen unter Kontrolle brachte (18., 21.). Nach einem Konter war der Querpass des auffälligen Schulz zu ungenau, um auf Nehrhoffs Fuß zu landen (25.).

Post-Torwart Fuchs - der eigentliche Abwehrchef vertrat die verhinderten Stammkeeper zwischen den Pfosten - war bei einem Luckaer Angriff vor R. Eschenbaum zur Stelle (29.). Nach schönem Doppelpass hätte Lippold mit seiner Eingabe fast das zweite Tor vorbereitete, aber Uhlemann parierte Geikes Direktschuss vom kurzen Pfosten. 

Lucka kam auf. Näther und Fischer versuchten sich aus der Distanz. Frömberg verfehlte einen Freistoß und in der Nachspielzeit per Kopf das Geraer Gehäuse. Nach Wiederbeginn vergab Lippold nach Ludwigs Freistoß und anschließender Kopfball-Ablage von Zwick das mögliche 2:0 kläglich (51.). 

Nach einem weiteren Konter war Leuchts Eingabe nicht genau genug getimt. Nehrhoff fand zwei Mal in Uhlemann seinen Meister, ehe Leucht nach einer Schulz-Eingabe nur die Lattenunterkante traf. 

Als bei einem Luckaer Konter Fuchs im Strafraum gegen den eingewechselten Sonntag zu spät, wertete Referee Gatzemann (Gera) die Attacke als Notbremse und schickte den Keeper mit Rot zum Duschen (59.). Geike wechselte in den Kasten und war bei Frömbergs zum 1:1 verwandelten Elfmeter sogar noch dran (60.). 

Als Luckas Quaas kurz darauf Gelb-Rot sah (68.), war das nummerische Gleichgewicht auf dem Platz wiederhergestellt. Die Partie verflachte. Beide Mannschaften mussten dem hohen Tempo Tribut zollen. Bei einem Gäste-Konter in der Nachspielzeit mussten die Postler sogar noch um den einen Zähler bangen.

Post SV Gera: Fuchs (59. RK) - Ißbrücker, Junold, R. Schulz, Zwick, M. Ludwig, Hiller, Geike, A. Lippold, Nehrhoff, Leucht (77. Sobek)

FSV Lucka 1910: Uhlemann - Frömberg, Kämpfe, Näther, Quaas (68. GRK), F. Fischer, Winkler, Löffler, R. Eschenbaum, Dittrich (46. Bieda) C. Liebich (30. Pein, 60. Sonntag)

Schiedsrichter: Uwe Gatzemann (Gera)

Zuschauer: 36

Tore: 1:0 Nehrhoff (11.), 1:1 Frömberg (60./Elfmeter)

Im Duell der beiden Kapitäne mit Luckas Thomas Winkler sucht Post-Kicker Andy Lippold (r.) im Mittelfeld nach einer Anspielstation. (Foto: Jens Lohse)

Im Duell der beiden Kapitäne mit Luckas Thomas Winkler sucht Post-Kicker Andy Lippold (r.) im Mittelfeld nach einer Anspielstation. (Foto: Jens Lohse)

 

24.05.2014 - 27. Spieltag, Kreisoberliga Ostthüringen

 

Post SV erkämpft Remis gegen Hohndorf

 

SG Hohndorfer SV - Post SV Gera 3:3 (0:0)

Quelle: www.geraer-fussball.de

 

Arg ersatzgeschwächt traten die Postler in Hohndorf an und schafften es, einen dreimaligen Rückstand aufzuholen. Mit dem 3:3-Unentschieden konnte die Hecht-Elf am Ende gut leben.
Die Anfangsphase gehörte dem Gastgeber. Dietzsch und Rausch besaßen die ersten guten Möglichkeiten für Hohndorf. Später fanden auch die Geraer besser in die Begegnung. Kroll, Schleiernick und Lippold, der nur das Außennetz traf, vergaben aber.
Kurz vor der Pause rettete Hiller bei einem Freistoß von Floß zur Ecke (42.).
Nach Wiederbeginn fielen auch Tore, Als Schulz SG-Torjäger Rausch den Ball direkt in die Beine spielte, traf der zum 1:0 (47). Als der Hohndorfer Schlussmann einen Freistoß nicht festhalten konnte, staubte Kroll zum 1:1 ab (59.).
Nach einem weiten Einwurf gewann Vöks das Kopfballduell gegen Hiller zum 2:1 (65.). Einen mustergültig vorgetragenen Konter über Nehrhoff und Reifschneider verwertete Zwick zum 2.2 (68.).
Die Postler drängten in der Folge auf die erste Führung. Kroll scheiterte an Keeper Heckel (69.) und traf kurz darauf nach erneuter Sobek-Vorarbeit nur die Latte (70.). Einen Schulz-Fernschuss brachte der Hohndorfer Schlussmann im Nachfassen unter Kontrolle (72.).
Als dann Tietz nach einem Freistoß den Kopfball von Beyer nicht festhalten konnte, staubte abermals Vöks zum 3:2 ab (75.). Wieder liefen die Postler einem Rückstand hinterher.
Nach einer Ecke traf Lippold nur die Latte, anschließend rettete Floß auf der Linie (81.). Dann aber doch noch das 3:3, das wiederum Zwick nach einem Lippold-Freistoß markierte (87.). Bei Gelegenheiten von Lippold und Sobek in der Schlussminute waren die Gäste dann dem Siegtreffer sogar näher.

 

Hohndorf: Heckel - Bindig, Pippig, Floss, Strauss, Beyer (82. Böttcher), Kögler, Rausch, Voeks (76. Fischer), Dietzsch (72. Mueller), Becker

 

Post SV Gera: Tietz - Ißbrücker, Nehrhoff, Hiller - Zwick, S. Kroll - Reifschneider, A. Lippold, Schulz - Lang, Schleiernick (65. Sobek)


Schiedsrichter: Christopher Jänike

Zuschauer: 52

Tore: 1:0 Rausch (47.), 1:1 S. Kroll (59.), 2:1 Voeks (65.), 2:2 Zwick (68.), 3:2 Voeks (75.), 3:3 Zwick (87.)

 

17.05.2014 - 26. Spieltag, Kreisoberliga Ostthüringen

 

Postler mit dritter Heimniederlage

 

Post SV Gera - SV Aga 1:4 (0:2)

Quelle: www.geraer-fussball.de

 

Mit der 1:4-Heimniederlage gegen Aga hat der Tabellenzweite Post SV Gera seine letzte minimale Chance auf die Meisterschaft in der Kreisoberliga verspielt. Gegen die Nordgeraer schwächelte der Gastgeber insbesondere in der Abwehr.
"Nach vorn haben wir gar nicht schlecht gespielt. Aber unsere Defensive war eine Katastrophe. Selbst wir die Tore nicht gemacht, dafür unsere Gegentreffer zu den ungünstigsten Zeitpunkten zu Beginn beider Halbzeiten erhalten", schätzte Post-Trainer Daniel Hecht hinterher ein.
Mit seiner ersten torgefährlichen Aktion ging der Gast in Führung. Nach einem Ballgewinn überlupfte Krawczyk zunächst Post-Torwart Tietz und köpfte anschließend vor Ißbrücker zum 0:1 ein (5.).
Post mühte sich um den Ausgleich. Nach Ludwigs Flanke und der Kopfballverlängerung von Nehrhofffand Lang in Agas Torwart-Oldie Grauel seinen Meister (8.) Nach Zwicks Eingabe verfehlte Nehrhoff das lange Eck knapp (13.).
Wie Tore geschossen werden, zeigten nochmals die Gäste. Krawczyks Eingabe verwertete Otto ohne Mühe zum 0:2 (15.). Die Postler waren nur kurzzeitig geschockt. Lang per Kopf und Ludwig per Distanzschuss, mit dem er in Grauel seinen Meister fand, konnten allerdings nicht verkürzen.
Nach Lippolds Freistoß auf den zweiten Pfosten köpfte Ludwig freistehend am Kasten vorbei (34.). Gegen die schnellen Agaer Konter fand der Gastgeber kein Mittel. Krawczyks Schuss sah Tietz auf dem Posten (41.).
Mit dem Pausenpfiff lag abermals der dritte Treffer der Pilakowski-Elf in der Luft. Aber Krawczyk traf nur den Pfosten und Froherz setzte den Nachschuss aus 5 m am Tor vorbei (45.).
Die Postler hatten sich für sich für die zweite Halbzeit viel vorgenommen und wurden gleich nach Wiederbeginn abermals kalt erwischt. Als sich Hemmann gegen drei Gastgeber-Verteidiger durchsetzte und Otto bediente, drehte der sich noh einmal und vollendete zum 0:3 (47.).
Als nach einem langen Ball Froherz den mitgelaufenen Krawczyk bedient, der ohne Mühe zum 0:4 einschob (50.), musste man um die Hecht-Elf sogar fürchten. Denn die Abwehr zeigte sich weiter in desolatem Zustand, so dass Krawczyks Schuss nach Vorarbeit von Otto nochmals am Pfosten landete (61.).
Als sich Zwick den Ball von Schönberg eroberte und von der Grundlinie zurück passte, verkürzte Lang zumindest auf 1:4 (70.). Die Partie war trotzdem gelaufen. Der eingewechselte Winter sorgte für den dritten Agaer Pfostenschuss der Begegnung (71.).
Auf der anderen Seite fand Ludwigs Eingabe keinen Abnehmer (85.). Im Gegenzug scheiterte Winter nochmals an Keeper Tietz (86.).

Post SV Gera: Tietz - Ißbrücker, Junold, R. Schulz (66. Ponitz), Zwick, M. Ludwig, Hiller (66. S. Kroll), T. Lang, A. Lippold, Reifschneider, Nehrhoff

SV Aga: Grauel - Wicher, E. Skujat, Ziegengeist (66. F. Winter), Zausch, C. Otto, Schönberg, Rosenberg, Krawczyk, Froherz, Hemmann, Tretbar (90. Siegert)

Schiedsrichter: Michael Fritsch (Zeulenroda-Triebes)

Zuschauer: 49

Tore: 0:1 Krawczyk (5.), 0:2, 0:3 C. Otto (15., 48.), 0:4 Krawczyk (50.), 1:4 T. Lang (70.)

 

Foto: www.geraer-fussball.de

Fußball-Kreisoberliga: Katastrophale Defensive

Postler nutzen ihre Chancen nicht und werden von Aga eiskalt bestraft

Männer Kreisoberliga

Post SV Gera vs. SV Aga 1 : 4

von Jens Lohse

Mit der 1:4-Heimniederlage gegen Aga hat der Tabellenzweite Post SV Gera seine letzte minimale Chance auf die Meisterschaft in der Kreisoberliga verspielt. Gegen die Nordgeraer schwächelte der Gastgeber insbesondere in der Abwehr. 

"Nach vorn haben wir gar nicht schlecht gespielt. Aber unsere Defensive war eine Katastrophe. Selbst wir die Tore nicht gemacht, dafür unsere Gegentreffer zu den ungünstigsten Zeitpunkten zu Beginn beider Halbzeiten erhalten", schätzte Post-Trainer Daniel Hecht hinterher ein. 

Mit seiner ersten torgefährlichen Aktion ging der Gast in Führung. Nach einem Ballgewinn überlupfte Krawczyk zunächst Post-Torwart Tietz und köpfte anschließend vor Ißbrücker zum 0:1 ein (5.). 

Post mühte sich um den Ausgleich. Nach Ludwigs Flanke und der Kopfballverlängerung von Nehrhofffand Lang in Agas Torwart-Oldie Grauel seinen Meister (8.) Nach Zwicks Eingabe verfehlte Nehrhoff das lange Eck knapp (13.). 

Wie Tore geschossen werden, zeigten nochmals die Gäste. Krawczyks Eingabe verwertete Otto ohne Mühe zum 0:2 (15.). Die Postler waren nur kurzzeitig geschockt. Lang per Kopf und Ludwig per Distanzschuss, mit dem er in Grauel seinen Meister fand, konnten allerdings nicht verkürzen.

Nach Lippolds Freistoß auf den zweiten Pfosten köpfte Ludwig freistehend am Kasten vorbei (34.). Gegen die schnellen Agaer Konter fand der Gastgeber kein Mittel. Krawczyks Schuss sah Tietz auf dem Posten (41.). 

Mit dem Pausenpfiff lag abermals der dritte Treffer der Pilakowski-Elf in der Luft. Aber Krawczyk traf nur den Pfosten und Froherz setzte den Nachschuss aus 5 m am Tor vorbei (45.). 

Die Postler hatten sich für sich für die zweite Halbzeit viel vorgenommen und wurden gleich nach Wiederbeginn abermals kalt erwischt. Als sich Hemmann gegen drei Gastgeber-Verteidiger durchsetzte und Otto bediente, drehte der sich noh einmal und vollendete zum 0:3 (47.). 

Als nach einem langen Ball Froherz den mitgelaufenen Krawczyk bedient, der ohne Mühe zum 0:4 einschob (50.), musste man um die Hecht-Elf sogar fürchten. Denn die Abwehr zeigte sich weiter in desolatem Zustand, so dass Krawczyks Schuss nach Vorarbeit von Otto nochmals am Pfosten landete (61.). 

Als sich Zwick den Ball von Schönberg eroberte und von der Grundlinie zurück passte, verkürzte Lang zumindest auf 1:4 (70.). Die Partie war trotzdem gelaufen. Der eingewechselte Winter sorgte für den dritten Agaer Pfostenschuss der Begegnung (71.). 

Auf der anderen Seite fand Ludwigs Eingabe keinen Abnehmer (85.). Im Gegenzug scheiterte Winter nochmals an Keeper Tietz (86.).

Post SV Gera: Tietz - Ißbrücker, Junold, R. Schulz (66. Ponitz), Zwick, M. Ludwig, Hiller (66. S. Kroll), T. Lang, A. Lippold, Reifschneider, Nehrhoff

SV Aga: Grauel - Wicher, E. Skujat, Ziegengeist (66. F. Winter), Zausch, C. Otto, Schönberg, Rosenberg, Krawczyk, Froherz, Hemmann, Tretbar (90. Siegert)

Schiedsrichter: Michael Fritsch (Zeulenroda-Triebes)

Zuschauer: 49

Tore: 0:1 Krawczyk (5.), 0:2, 0:3 C. Otto (15., 48.), 0:4 Krawczyk (50.), 1:4 T. Lang (70.)

Post-Angreifer Sven Nehrhoff (l.) setzt sich gegen die Agaer Mrkus Wicher und Christoph Hemmann durch. Trotzdem unterliegt der Gastgeber zu Hause nach desolater Abwehrleistung mit 1:4. (Foto: Jens Lohse)

Post-Angreifer Sven Nehrhoff (l.) setzt sich gegen die Agaer Markus Wicher und Christoph Hemmann durch. Trotzdem unterliegt der Gastgeber zu Hause nach desolater Abwehrleistung mit 1:4. (Foto: Jens Lohse)

 

10.05.2014 - 25. Spieltag, Kreisoberliga Ostthüringen

 

Post SV lässt Berga keine Chance

 

FSV Berga - Post SV Gera 0:5 (0:2)

Quelle: www.geraer-fussball.de

 

Zur zuletzt etwas verloren gegangenen Lockerheit hat der Post SV Gera in Berga zurückgefunden. Beim Aufsteiger setzte sich die Hecht-Elf klar und deutlich mit 5:0 durch, nachdem sie schon das Hinspiel mit 7:0 für sich entschieden hatte.
"Jetzt haben wir schon 57 Punkte auf dem Konto. So viele hatten wir in der Kreisoberliga noch nie. Bisher waren 54 Zähler unser Bestwert", freute sich Post-Trainer Daniel Hecht nach dem Kantersieg auf fremdem Platz.
Die abstiegsbedrohten Bergaer fanden nie zu ihrem Spiel. Nach ersten Gelegenheiten im Ansatz für Klein (7.) und Lippold (8.) scheiterte Lippold nach Langs Ballannahme mit der Brust an Gastgeber-Keeper R. Rehnig (14.). Kurz darauf fiel das 0:1. Der von Gegenspieler Pechmann nicht energisch angegriffene Nehrhoff startete an der Mittellinie zum Solo und zog von der Strafraumgrenze unvermittelt ab (16.).
Langs Alleingang kurz darauf wurde von der FSV-Abwehr im letzten Moment noch gestoppt (19.). Auf der anderen Seite stellte Tietz seinen Können gegen A. Rehnig unter Beweis, bevor Schneider im Nachsetzen kläglich vergab (21.).
Doch der Post SV blieb am Drücker. Nach Vorarbeit von Zwick verzog der agile Nehrhoff (23.). Eine Unachtsamkeit in der Gäste-Defensive hätte Pöhler fast mit dem Ausgleich bestraft. Doch war wiederum Post-Torwart Tietz zur Stelle, während Schneider mit dem Nachschuss nichts anzufangen wusste (33.).
Wenig später erhöhte Nehrhoff mit seinem schwächeren linken Fuß auf 0:2 (37.). Nach gekonnter Ballmitnahme hatte Klein gar den dritten Treffer auf dem Fuß, scheiterte aber am Bergaer Schlussmann (42.).
Auch nach Wiederbeginn ließen die Geraer nicht nach. Nach einer Schulz-Ecke wurden Lang und Klein nacheinander im letzten Moment geblockt (48.). Nehrhoff brauchte zu lange, um den besser postierten Klein anzuspielen (57.). A. Lippold hatte per Heber kein Glück (61.).
Dann bereitete Nehrhoff das 0:3 von Hiller gekonnt vor (66.). Als der eingewechselte Leucht nach Nehrhoffs Pass von den Beinen geholt wurde, sah Bergas Kulikowski Gelb-Rot (69.). Den folgenden Freistoß verzog Ludwig aber. Besser machte es Klein, der einen Zwick-Schuss genau ins Dreiangel abfälschte - 0:4 (73.).
Schulz (74., 81.) und Lang (80.) hatten bei ihren Abschlüssen nicht das richtige Zielwasser getrunken. Nach einem abgefangenen Bergaer Abschlag besorgte Zwick nach schönem Zusammenspiel mit Klein den 0:5-Endstand (85.). Nach einer Ecke hätte A. Lippold per Schlenzer fast noch das halbe Dutzend voll gemacht. (89.).
"Ich hatte mit etwas mehr Bergaer Gegenwehr gerechnet. Aber egal, wir haben heute zu überzeugen gewusst", strahlte Post-Trainer Daniel Hecht nach dem Abpfiff.

FSV Berga: R. Rehnig - O. Naundorf, Weißig (72. Reinhardt), Klose, Pöhler (77. J. Kanis), A. Rehnig, C. Bergner, Pechmann, Schneider (39. L. Kanis), C. Fischer, Kulikowski

Post SV Gera: Tietz - Ißbrücker, R. Schulz, Zwick, M. Ludwig, Hiller (65. Leucht), T. Lang, A. Lippold, Fuchs (46. S. Kroll), Nehrhoff, Klein

Schiedsrichter: Steven Röhler (Naundorf)

Zuschauer: 40

Tore: 0:1, 0:2 Nehrhoff (16., 37.), 0:3 Hiller (66.), 0:4 Klein (73.), 0:5 Zwick (85.).

 

Für Bergas Alexander Rehnig (Mitte) ist gegen die Geraer Post-Kicker Matthias Fuchs (r.) und Robin Schulz kein Durchkommen. Mit 5:0 behauptet sich die Post-Elf auswärts. (Foto: Jens Lohse)

 

03.05.2014 - 24. Spieltag, Kreisoberliga Ostthüringen

 

Post-Kicker mit Pflichtsieg

 

Post SV Gera - Eurotrink Kickers FCL Gera 2:0 (0:0)

Quelle: www.geraer-fussball.de

 

Nach dem enttäuschenden Pokal-Aus am letzten Donnerstag in Greiz ging es für die Geraer Post-Kicker gegen Schlusslicht Eurotrink darum, sich wieder etwas vom verloren gegangenen Selbstvertrauen zurückzuholen.
Dies gelang gegen die sehr defensiv eingestellten Gäste, bei denen mit H. Fleischer und J. Krause wichtige Kräfte wieder mitwirkten, nur bedingt. Klein (62.) und Kreuzburg (78.) machten mit ihren Treffern den 2:0-Arbeitssieg der Hecht-Elf perfekt.
"Viele Tore sind nicht herausgesprungen, wobei wir uns auch nicht an den acht Rositzer Treffern aus der Vorwoche gegen Eurotrink orientieren wollten. Die Gäste waren über 90 Minuten nur auf Schadensbegrenzung aus", resümierte Post-Trainer Daniel Hecht.

Der Gastgeber ergriff von Anbeginn die Initiative. Dennoch war eine gewisse Verunsicherung in den Aktionen zu spüren. Klein (3.) und Ludwig nach Doppelpass (7.) versiebten erste Möglichkeiten. Nach einer Eingabe von Schulz behinderten sich Fuchs und Leucht im Zentrum gegenseitig (15.).
Als Eurotrink-Keeper Dietl ein Abschlag misslang, bediente Nehrhoff Angreifer Klein, der aber überhastet vergab (21.). Als Leucht eine Flanke mit der Brust annahm, schoss er von der Strafraumgrenze übers Gebälk (32.).

Den ersten Eurotrink-Torschuss gab es nach 40 Minuten. J. Fleischer hatte seinen 20-m-Schuss allerdings zu hoch angesetzt (40.). Das gleiche Missgeschick unterlief Zwick wenig später auf der anderen Seite (44.).

Nach Wiederbeginn verflachte die Partie etwas. Die große Möglichkeit zur Eurotrink-Führung bot sich nach einer Stunde Angreifer Sokolov, der von der Mittellinie allein auf Post-Keeper Tietz zulief, aber scheiterte (60.).
Das Tor fiel aber für den Gastgeber. Nach Flanke von Schulz kam Leucht zum Abschluss. Dietl konnte zunächst noch parieren, war dann aber beim Nachschuss von Klein machtlos - 1:0 (62.). Wenig später versäumte es Nehrhoff, für eine Vorentscheidung zu sorgen, als er in den Strafraum eingedrungen war und an Dietl scheiterte (69.).
Noch eine Großchance bot sich den Gästen. Eine Unachtsamkeit in der Post-Abwehr erlaubte es Ikic durchzubrechen. Aber auch er kam nicht an Tietz vorbei (75.).
Kurz darauf machte die Hecht-Elf mit dem 2:0 alles klar. Eine Schulz-Flanke legte Klein ab und Kreuzburg brauchte nur noch einzuschieben (78.). Damit war das Spiel entschieden. Der eingewechselte Lang hatte noch das dritte Tor vor Augen, schoss aber übers Gebälk (88.).

Für Eurotrink war es fünfte Niederlage in Folge ohne eigenen Torerfolg. Gelingt es in den folgenden Heimspielen gegen Gößnitz und Lumpzig nicht, den Schalter umzulegen, scheint der sofortige Wiederabstieg unvermeidbar. Derzeit Monstab-Lödla und Berga nur einen Punkt besser als die Kiesewetter-Elf.

 

Post SV Gera: Tietz - Junold, R. Schulz (78. T. Lang), Kreuzburg, Zwick, M. Ludwig, Fuchs, Kroll, Nehrhoff, Leucht, Klein (78. Hiller)

Eurotrink Kickers FCL: Dietl - H. Fleischer, Ikic, Weise (64. R. Lippold), Sokolov, J. Fleischer, Puhan, Heisig (80. Wild), Stegemann

Schiedsrichter: Alexander Pradella (Gera)

Zuschauer: 50

Tore: 1:0 Klein (62.), 2:0 Kreuzburg (78.)

 

Post-Angreifer Tino Kreuzburg (l.) setzt gegen die Eurotrink-Kicker Jens Krause und Björn Stegemann (r.) zum Solo an. Mit dem 2:0-Erfolg festigt der Gastgeber den zweiten Tabellenplatz, während Eurotrink Schlusslicht bleibt. (Foto: Jens Lohse)

 

01.05.2014 - Halbfinale, Kreispokal

 

Postler verpassen Einzug ins Finale

 

SG 1.FC Greiz II - Post SV Gera 4:1 (2:1)

Quelle: www.geraer-fussball.de

 

Die zweite Sensation gab es auf dem Greizer Tempelwald-Sportplatz, wo Kreisklasse-Spitzenreiter SG 1. FC Greiz II den zwei Klassen höher spielenden Geraer Postlern den Weg ins Finale verbaute. Der 4:1-Erfolg des Gastgebers war nicht einmal unverdient.
"Die Greizer wollten den Sieg einfach mehr als wir. Wir haben eine enttäuschende Leistung gezeigt", meinte Mittelfeldspieler Sven Nehrhoff nach dem Abpfiff selbstkritisch.
Dabei hatte der Post SV gut begonnen, war aber mit kleineren Chancen zu Beginn stets am Greizer Keeper Petzold gescheitert. Wie es gemacht wird, zeigte der Gastgeber. Nach einer in den Rückraum gezogenen Ecke traf Pfeifer per Flachschuss zum 1:0 ins Netz (8.).
Fünf Minuten später glich Gera aus, wobei SG-Verteidiger Uhlig nach einem Eingabe von Nehrhoff ein unglückliches Eigentor unterlief (13.). Doch auch die Postler konnten sich nicht lange freuen.
Nach einem langen Greizer Abschlag landete der eigentlich verunglückte Schuss von Dreßler genau in den Füßen des in abseitsverdächtiger Position stehenden Schimmel, der zum 2:1 erfolgreich war (22.).
Die in der Folge überlegenen Geraer dominierten bis zum Halbzeitpfiff. Nehrhoff, dessen Schuss nach Rückpass von Reifschneider noch von der Linie geklärt wurde, aber auch R. Schulz, Leucht und Nehrhoff sündigten in Sachen Chancenverwertung.
In der Halbzeitpause hatten sich die Gäste viel vorgenommen, konnten davon auf dem Kunstrasen aber nichts umsetzen. Man erspielte sich keine echte Torchance mehr.
Anders die hochmotivierten Greizer, die nach einer Ecke durch Dreßler per Kopf für das 3:1 sorgten (64.), bevor derselbe Kicker eine Minute vor Schluss einen Konter mit dem 4:1 abschloss (89.). Post hatte zu diesem Zeitpunkt längst resigniert.

SG 1. FC/Chemie Greiz II: Petzold - Pfeifer, Geißler, Scherf, Geißler, Uhlig (48. Böttcher), Lauber, M. Schimmel, Bungu (88. Löffler), Bauch, Küstner (68. Tippmann), Dreßler

Post SV Gera: Tietz - R. Schulz (57. Junold), Zwick, Ludwig, A. Lippold, Fuchs, Reifschneider (53. Kreuzburg), S. Kroll (85. T. Lang), Nehrhoff, Leucht, Klein

Schiedsrichter: Carsten Oestreich (Sommeritz)

Zuschauer: 80

Tore: 1:0 Pfeifer (8.), 1:1 Uhlig (13./Eigentor), 2:1 M. Schimmel (22.), 3:1, 4:1 Dreßler (64., 89.).



Post-Kicker Sven Nehrhoff (r.) setzt vor dem Greizer Kapitän Kevin Geißler zum Torschuss an. Nach einer derben 1:4-Schlappe beim Kreisklassisten verpassen die Geraer das Endspiel. (Foto: Jens Lohse)

 

26.04.2014 - 23. Spieltag, Kreisoberliga Ostthüringen

 

Post-Kicker in Gößnitz ausgekontert

 

FSV Gößnitz - Post SV Gera 4:3 (1:0)

Quelle: www.geraer-fussball.de

 

Schon in den letzten drei Spielzeiten hatten die Postler in Gößnitz stets den Kürzeren gezogen. Die schwarze Serie hielt auch diesmal an. Durch die 3:4-Niederlage wuchs der Rückstand des Tabellenzweiten auf Spitzenreiter Rositz wieder auf sieben Zähler an.
Die erste halbe Stunde bestimmten die Gäste. Nach Leuchts Grundliniendurchbruch hatte Nehrhoff für die Geraer Führung gesorgt (9.).
Hiller und Reifschneider jeweils nach Schulz-Flanken und A. Lippold per Freistoß versäumten es in der Folge, das zweite Tor zu erzielen, was kurz darauf FSV-Verteidiger Küchler bestrafte.
Zunächst traf er mit einem nicht ganz unhaltbar erscheinenden 25-m-Freistoß flach zum 1:1 (29.) und war kurz darauf nach einem langen Ball auch zum 2:1 erfolgreich (41.). Helbig hätte noch vor der Pause erhöhen können.
Nach Wiederbeginn waren Leucht aus spitzem Winkel und Ludwig aus der Distanz dem Ausgleich nahe. Statt dessen erhöhten Stenzel nach einem Pass in die Tiefe auf 3:1 (53.).
Nach einem Konter legte Helbig den vierten Gastgeber-Treffer nach (63.). Post gab sich nicht geschlagen. Ludwigs Freistoß lenkte Keeper Fichte mit großer Mühe ans Gebälk (67.).
Reifschneider schoss drüber (81.), ehe in der Schlussphase Nehrhoff nach A. Lippolds starker Vorarbeit per Volleyschuss (86.) und A. Lippold selbst per Fernschuss (90.+1) noch auf 4:3 verkürzten.
Den Postlern fehlt es derzeit an der Konstanz aus der Hinrunde. Vielleicht waren einige Spieler auch schon mit den Gedanken beim Pokal-Halbfinale am Donnerstag in Greiz.


FSV Gößnitz: Fichte - Küchler, C. Winter, Glabsch, Gödicke (71. Bahr), Daute, Helbig (68. Köhler), M. Schmidt, Schubert, Stenzel (80. Knebel), Kirste

Post SV Gera: Tietz - Ißbrücker, R. Schulz, Zwick, M. Ludwig, Hiller, A. Lippold, Fuchs, Nehrhoff, Leucht (67. Haase), Reifschneider

Schiedsrichter: Matthias Peckruhn (Altenburg)

Zuschauer: 80

Tore: 0:1 Nehrhoff (9.), 1:1, 2:1 Küchler (29., 41.), 3:1 Stenzel (53.), 4:1 Helbig (63.), 4:2 Nehrhoff (86.), 4:3 A. Lippold (90.+1).

 

19.04.2014 - Viertelfinale, Kreispokal

 

Postler ziehen ins Halbfinale ein und spielen erneut auswärts

 

TSV 1886 Leumnitz - Post SV Gera 2:3 (1:1)

Quelle: www.geraer-fussball.de

 

Erwartungsgemäß haben die Kicker des Post SV Gera am Ostersonnabend als erstes Team das Halbfinale im Regionalpokal 2013/14 erreicht.
Mit einem knappen 3:2-Sieg warfen die Gäste vor gut 130 Zuschauern im Ortsderby den Kreisligisten TSV 1886 Gera-Leumnitz aus dem Rennen. "Alle meine Spieler haben bis zum Umfallen gekämpft und dem Post SV das Leben schwer gemacht. Respekt", meinte Gastgeber-Trainer Carsten Schmelzer.
Sein Gegenüber Sven Nehrhoff, der Daniel Hecht vertrat, resümierte: "Für uns war es das erwartet schwere Spiel. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung haben wir es aber diesmal ins Finale geschafft."
Bei beiden Teams fehlten einige Stammkräfte. Dennoch wurde es ein rassiges Pokalspiel, in dem man hüben wie drüben versuchte, mit spielerischen Mitteln zum Erfolg zu kommen und eine hohe Laufbereitschaft an den Tag legte.
Früh gingen die Postler in Führung. Einen Ludwig-Freistoß köpfte Libera genau vor die Füße von Schulz, der das 0:1 markierte (4.). Die Leumnitzer zeigten sich unbeeindruckt. Konnte Gäste-Keeper Tietz den Schuss von Wunder noch parieren, besorgte Nicol im Nachsetzen mit einem satten Schuss das 1:1 (21.).
Bis zur Pause blieben weitere Großchancen aus. Auch nach Wiederbeginn tat sich der Post SV schwer, ließ beim 1:2 aber sein Können aufblitzen. Nehrhoff und Reifschneider bereiteten mustergültig vor, während Geike allein vor Keeper Huschenbett die Nerven behielt (69.).
Beim TSV ließen die Kräfte nach. Durch Neidhardts Schiedsrichterbeleidigung, die Referee Fanselow mit Rot ahndete, schwächte sich der Gastgeber selbst (74.).
In Überzahl erspielte sich der Kreisoberliga-Zweite Chancenvorteile. Schulz verfehlte mit langem Bein das leere Tor. Die Schmelzer-Elf gab sich nicht auf. Wunders Kopfball nach einer Nicol-Flanke brachte aber nichts ein.
Der Gastgeber warf alles nach vorn, brachte Pröhl als dritten Stürmer und agierte hinten ohne Absichrung. Als Post nach einer Leumnitzer Ecke zum Konter ansetzte, unterlief Ritter nach Zuspiel von Nehrhoff auf den freistehenden Haase ein unglückliches Eingentor - 1:3 (89.).
Nach Pröhls verletzungsbedingten Ausscheiden und ausgeschöpftem Auswechselkontingent beendete der TSV die Partie zu neunt. schaffte aber durch Nicol trotzdem noch den 2:3-Anschluss (90.+1).

TSV Gera-Leumnitz: Huschenbett - Ritter, Theil (87. Pröhl), Scherzer, Wunder, Nicol, Libera, Kortyla, Obst (72. Worm), Diez, Biedermann (72. Krämer), Neidhardt (74. RK)

Post SV Gera: Tietz - Ißbrücker, Junold, R. Schulz (78. A. Lippold), Zwick, Ludwig, Hiller (70. Haase), Geike (88. Ponitz) Fuchs, Reifschneider, Nehrhoff

Schiedsrichter: Mirko Fanselow (Gera)

Zuschauer: 132

Tore: 0:1 R. Schulz (4.), 1:1 Nicol (21.), 1:2 Geike (69.), 1:3 Ritter (89./Eigentor), 2:3 Nicol (90.+1)

 

Foto: www.geraer-fussball.de

Fußball-Regionalpokal: Post SV steht im Halbfinale

Leumnitzer verlangen dem Kreisoberliga-Zweiten alles ab

Männer KÖSTRITZER Regiopokal

TSV 1886 Gera-Leumnitz vs. Post SV Gera 2 : 3

von Jens Lohse

Erwartungsgemäß haben die Kicker des Post SV Gera am Ostersonnabend als erstes Team das Halbfinale im Regionalpokal 2013/14 erreicht. 

Mit einem knappen 3:2-Sieg warfen die Gäste vor gut 130 Zuschauern im Ortsderby den Kreisligisten TSV 1886 Gera-Leumnitz aus dem Rennen. "Alle meine Spieler haben bis zum Umfallen gekämpft und dem Post SV das Leben schwer gemacht. Respekt", meinte Gastgeber-Trainer Carsten Schmelzer. 

Sein Gegenüber Sven Nehrhoff, der Daniel Hecht vertrat, resümierte: "Für uns war es das erwartet schwere Spiel. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung haben wir es aber diesmal ins Finale geschafft."

Bei beiden Teams fehlten einige Stammkräfte. Dennoch wurde es ein rassiges Pokalspiel, in dem man hüben wie drüben versuchte, mit spielerischen Mitteln zum Erfolg zu kommen und eine hohe Laufbereitschaft an den Tag legte. 

Früh gingen die Postler in Führung. Einen Ludwig-Freistoß köpfte Libera genau vor die Füße von Schulz, der das 0:1 markierte (4.). Die Leumnitzer zeigten sich unbeeindruckt. Konnte Gäste-Keeper Tietz den Schuss von Wunder noch parieren, besorgte Nicol im Nachsetzen mit einem satten Schuss das 1:1 (21.).

Bis zur Pause blieben weitere Großchancen aus. Auch nach Wiederbeginn tat sich der Post SV schwer, ließ beim 1:2 aber sein Können aufblitzen. Nehrhoff und Reifschneider bereiteten mustergültig vor, während Geike allein vor Keeper Huschenbett die Nerven behielt (69.). 

Beim TSV ließen die Kräfte nach. Durch Neidhardts Schiedsrichterbeleidigung, die Referee Fanselow mit Rot ahndete, schwächte sich der Gastgeber selbst (74.). 

In Überzahl erspielte sich der Kreisoberliga-Zweite Chancenvorteile. Schulz verfehlte mit langem Bein das leere Tor. Die Schmelzer-Elf gab sich nicht auf. Wunders Kopfball nach einer Nicol-Flanke brachte aber nichts ein. 

Der Gastgeber warf alles nach vorn, brachte Pröhl als dritten Stürmer und agierte hinten ohne Absichrung. Als Post nach einer Leumnitzer Ecke zum Konter ansetzte, unterlief Ritter nach Zuspiel von Nehrhoff auf den freistehenden Haase ein unglückliches Eingentor - 1:3 (89.). 

Nach Pröhls verletzungsbedingten Ausscheiden und ausgeschöpftem Auswechselkontingent beendete der TSV die Partie zu neunt. schaffte aber durch Nicol trotzdem noch den 2:3-Anschluss (90.+1).

TSV Gera-Leumnitz: Huschenbett - Ritter, Theil (87. Pröhl), Scherzer, Wunder, Nicol, Libera, Kortyla, Obst (72. Worm), Diez, Biedermann (72. Krämer), Neidhardt (74. RK)

Post SV Gera: Tietz - Ißbrücker, Junold, R. Schulz (78. A. Lippold), Zwick, Ludwig, Hiller (70. Haase), Geike (88. Ponitz) Fuchs, Reifschneider, Nehrhoff

Schiedsrichter: Mirko Fanselow (Gera)

Zuschauer: 132

Tore: 0:1 R. Schulz (4.), 1:1 Nicol (21.), 1:2 Geike (69.), 1:3 Ritter (89./Eigentor), 2:3 Nicol (90.+1)

TSV-Kapitän Daniel Ritter (l.) müht sich bis zum Schluss, kann die 2:3-Niederlage im Regionalpokal-Viertelfinale gegen den Post SV Gera aber nicht verhindern. (Foto: Verein)

TSV-Kapitän Daniel Ritter (l.) müht sich bis zum Schluss, kann die 2:3-Niederlage im Regionalpokal-Viertelfinale gegen den Post SV Gera aber nicht verhindern. (Foto: Verein)

 

12.04.2014 - 22. Spieltag, Kreisoberliga Ostthüringen

 

Post-Kicker zurück in der Erfolgsspur

 

Post SV Gera - SV Osterland Lumpzig 1:0 (1:0)

Quelle: www.geraer-fussball.de

Von der 2:5-Pleite im Spitzenspiel gegen Rositz zeigten sich die Postler gut erholt und landete mit dem 1:0 gegen Lumpzig ihren neunten Heimerfolg. Der am Knie operierte Trainer Daniel Hecht wurde dabei durch Sven Nehrhoff vertreten.
"Ich bin stolz auf unsere geschlossene Mannschaftsleistung. Nur aus den zahlreichen Chancen hätten wir mehr als nur den einen Treffer machen müssen. So mussten wir bis zum Schluss auf der Hut sein", meinte Spielertrainer Nehrhoff, der das Team auch im Pokal-Viertelfinale in Leumnitz betreuen wird.Die Begegnung begann für die Postler nach Maß. Nach einem Diagonalpass von Fuchs legte Nehrhoff auf Klein ab, der nur noch ins leere Tor zu vollenden brauchte - 1.0 (4.).
Die vielen gebotenen Freiheiten nutzte der Gastgeber nur bedingt. Nach einem Foul an Ludwig im Strafraum scheiterte Fuchs mit einem Foulelfmeter an Osterland-Keeper Sachsenröder (30.).
Nach Pass von Leucht konnte Klein allein vorm Lumpziger Tor nicht verwerten (35.). Die bei Standards stets gefährlichen Gäste wären kurz vor der Pause fast zum ausgleich gekommen, der den Spielverlauf auf den Kopf gestellt hätte.
Nach einem Freistoß landete der Kopfball eines Lumpzigers am Querbalken (42.). Außer einem gefährlichen Arifov-Freistoß hatten die Osterländer auch nach Wiederbeginn in der Offensive nichts zu bieten.
Post lauerte mehr und mehr auf Konter, tat sich im Abschluss aber weiterhin schwer. Nach Kleins Ballgewinn und dem Schuss von Einwechsler Brandner klärte ein Lumpziger in höchster Not vor der Linie.
Das sichere zweite Tor vergab dann Klein, der nach Nehrhoffs Einzelaktion gegen drei Gäste-Verteidiger übers leere Tor schoss (89.). Ein vielversprechendes Debüt im Team gab Christian Ißbrücker, dem wie Innenverteidiger-Kollege Torsten Zwick kein nennenswerter Fehler unterlief.

Post SV Gera: Tietz - Ißbrücker, Zwick, M. Ludwig, Hiller, T. Lang (74. Brandner), Geike, Fuchs, Reifschneider, Nehrhoff, Klein

SV Osterland Lumpzig: Sachsenröder - Nowak, Jahr, Heim, Arifov, Kratsch, M. Winter, O. Fieder, D. Winter, P. Burkhardt, P. Schumann

Schiedsrichter: Volker Liebing (Altenburg)

Zuschauer: 56

Tor: 1:0 Klein (4.)

 

Post-Siegtorschütze Robert Klein (r.) attackiert den Lumpziger Phillip Nowak. Beim 1:0 landen die Geraer ihren neunten Heimsieg. (Foto: Jens Lohse)

 

05.04.2014 - 21. Spieltag, Kreisoberliga Ostthüringen

 

Post-Kicker gegen Rositz unter Wert geschlagen

 

Post SV Gera - SV Rositz 2:5 (2:2)

Quelle: www.geraer-fussball.de

 

Im Spitzenspiel des Zweiten gegen den Ersten der Kreisoberliga Ostthüringen kassierten die Geraer Postler die zweite Niederlage in Folge.
Mit dem 5:2-Auswärtssieg revanchierte sich der Tabellenführer aus Rositz für die in der Hinrunde auf heimischer Anlage erlittene 1:3-Schlappe. Ihren Vorsprung bauten die Rositzer damit auf vorentscheidende sechs Punkte aus.
"Wir sind personell arg gebeutelt in die Partie gegangen, so dass wir uns gar nicht richtig auf das Spitzenspiel freuen konnten. Eine Halbzeit haben wir gut mitgehalten. Aber die 2:1-Führung hätten wir mit in die Pause nehmen müssen. Wenn man fünf Gegentore nach Standards bekommt, braucht man nach den Ursachen der Niederlage nicht zu fragen", urteilte Post-Trainer Daniel Hecht.
Vor einer ordentlichen Kulisse von knapp 200 Zuschauern entwickelte sich ein munteres Spielchen, in dem sich beide Vertretungen viele Fehler leisteten. Die Nervosität war auch bei den Rositzern deutlich zu spüren. Aus einem Missverständnis zwischen Torwart Fleißner und Undeutsch konnte Klein kein Kapital schlagen und nur den Keeper anschießen (5.).
Nach Kleins Eingabe wenig später verzog Kreuzburg am kurzen Pfosten (8.). Als Fleißners Faustabwehr direkt vor den Füßen von Kroll landete, schoss der volley vorbei (10.).
Konnte Zwick nach einer gefährlichen Gäste-Ecke noch klären, fiel kurz darauf das 0:1. Klein wehrte einen Freistoß vor Götzes Füße ab. Im Nachsetzen war dann Undeutsch erfolgreich (17.).
Als nach Ludwigs Ballverlust Daniel allein auf Tietz zulief, traf der Rositzer nur den Pfosten (22.). Statt dessen glichen die Postler aus. Kreuzburg legte einen Freistoß an der Strafraumgrenze auf Fuchs ab, der zum 1:1 einnetzte (24.).
Nach Kleins Querpass scheiterte Kroll aus spitzem Winkel an Fleißner (26.). Auch Nehrhoff konnte einen Rositzer Abwehrpatzer nicht nutzen (32.). Drei Minuten vor der Pause doch das 2:1. Ludwig nagelte seinen 20-m-Freistoß unhaltbar ins Dreiangel (42.).
Den wertvollen Vorsprung konnten die Gastgeber nicht in die Halbzeit nehmen. Einen von der Mittellinie vors Post-Tor geschlagenen Freistoß boxte Tietz in die Mitte, wo Daniel aus zentraler Position das 2:2 erzielte (44.).
Gleich nach Wiederbeginn wusch der Gast nach. Nach einem Kroll-Fehler war der gerade eingewechselte Nierlein zum 2:3 zur Stelle (47.). Bei den Geraern schwanden nach und nach die Kräfte. Reichel war das vierte Rositzer noch nicht vergönnt, das wenig später abermals Nierlein vorbehalten war.
Nach einem langen Freistoß war er vor Torwart Tietz am Ball und vollendete - 2:4 (60.). Damit war die Luft aus der Partie. Einen scharfen Leutert-Freistoß verwertete Undeutsch am zweiten Pfosten zum 2:5 (76.).
Kurz darauf sah Post-Verteidiger Kroll noch Rot, als er seinen zuvor foulenden Gegenspiel umstieß (78.). Lang hatte in Unterzahl noch die Resultatsverkürzung vor Augen, verzog aber etwas überhastet (87.).



Post SV Gera: Tietz - Zwick, Junold, Kroll - Fuchs, Ludwig (80. Haase) - Reifschneider, Nehrhoff, Schulz (62. Geike) - Klein, Kreuzburg (73. Lang)

 

SV Rositz: Fleissner - Eckert, Undeutsch, Demmrich - Leutert, Götze (77. Berger) - Vogt (46. Nierlein), Ronas, Reichel - Daniel, Baudach (73. Schlicht)

Schiedsrichter: Christian Möbius (Jena)

Zuschauer: 192

Tore 0:1 Undeutsch (17.), 1:1 Fuchs (24.), 2:1 Ludwig (42.), 2:2 Daniel (44.), 2:3 Nierlein (47.), 2:4 Nierlein (60.), 2:5 Undeutsch (76.) 

 

Der in der Schlussphase eingewechselte Post-Angreifer Rene Haase (2.v.l.) setzt sich im Zweikampf gegen den Rositzer Marcel Demmrich durch. Trotzdem unterliegen die Geraer im Spitzenspiel der Kreisoberliga Ostthüringen daheim mit 2:5. (Foto: Jens Lohse)

 

29.03.2014 - 20. Spieltag, Kreisoberliga Ostthüringen

 

Postler in Niederpöllnitz völlig indisponiert

 

SV Blau-Weiß Niederpöllnitz - Post SV Gera  2:0 (2:0)

Quelle: www.geraer-fussball.de

 

Ein Spiel hatten die Postler in der Hinrunde verloren - daheim mit 0:2 gegen Niederpöllnitz. Seitdem waren die Geraer ungeschlagen. Nun ging es zum Rückspiel zu den Blau-Weißen und wieder war für die Hecht-Elf nichts zu holen. Durch die abermalige 0:2-Niederlage ließ der Gast wichtige Punkte vor dem Spitzenspiel am nächsten Sonnabend gegen Rositz liegen.
Dem Niederpöllnitzer Coach Steffen Rüdiger, der sich wegen des Personalengpasses in der Schlussminute sogar selbst einwechseln musste, war das egal: "Das 2:0 geht vollauf in Ordnung. Ein schöner Sieg, der äußerst wichtig für unsere Moral war. Personell haben wir aus dem letzten Loch gepfiffen. Aber meine Spieler haben alles von dem umgesetzt, was wir besprochen haben."
Niederpöllnitz stand von Anfang an sehr tief und präsentierte sich in den Zweikämpfen bissig, wovon sich die ersatzgeschwächten Postler schnell beeindrucken ließen. Der Gastgeber machte die Räume sehr eng. Ein richtiger Spielfluss kam nicht zustande, weil die Begegnung immer wieder durch kleine Fouls unterbrochen wurde.
Chancen konnten sich die Geraer keine erarbeiten. Durchschlagskräftiger wirkten da die Niederpöllnitzer. Konnte Post-Keeper Tietz nach einem langen Ball gegen Poser zunächst noch klären (20.), fiel fünf Minuten später doch das 1:0. Hatte Tietz den Schuss von L. Müller noch pariert, war er bei der folgenden Poser-Ecke machtlos, die Routinier Dennler per Kopf am kurzen Pfosten verwertete (25.).

Kurz darauf legte der Gastgeber nach. Nach einem Geraer Ballverlust in Mittelfeld schickte Theileis den erst 17-jährigen Sporer auf die Reise, der sich die Chance zum 2:0 nicht entgehen ließ (33.).
Nach 35 Minuten der erste Torschuss der Postler, aber Blau-Weiß-Keeper P. Müller brachte Ludwigs Freistoß im Nachfassen unter Kontrolle. Kurz vor der Pause scheiterte auch Schulz aus spitzem Winkel (43.).

Auch nach Wiederbeginn blieb das große Aufbegehren der Gäste aus. Nach Eingabe von Reifschneider schoss Klein übers Gebälk (48.), ehe sich beide Mannschaften in den nächsten 20 Minuten ohne Torgefahr neutralisierten.
Die besseren Möglichkeiten boten sich weiter den Niederpöllnitzern. Böttger verzog nach einer Ecke (66.). Poser hob das Leder über den Kasten (73.). Erst in den zehn Schlussminuten war auch von den Postlern in der Offensive etwas zu sehen. Zwicks Schuss fehlte es an Schärfe (80.).
Dann traf Klein nach Pass von Reifschneider aus spitzem Winkel nur den Außenpfosten (81.). Weil die Gäste alles nach vorn warfen, ergaben sich für Niederpöllnitz riesige Konterräume. Doch Sporer, Geiß und Poser vergaben eine Großchance nach der anderen, was letztlich aber nicht ins Gewicht fiel.

 

SV Blau Weiß Niederpöllnitz: P. Müller - Zänker, Böttger, Theileis, Dennler, Sporer, L. Müller, Geiß (90. Rüdiger), Poser, Linsel, M. Wagner

Post SV Gera: Tietz - Hecht (2. T. Lang), Junold, Schulz, Kreuzburg (72. Flache), Zwick, Ludwig, Reifschneider, S.Kroll, Nehrhoff (85. Schleiernick), Klein

Schiedsrichter: Jonas Lagaude (Zeulenroda-Triebes)

Zuschauer: 70

Tore 1:0 Dennler (25.), 2:0 Sporer (33.)

 

Post-Kicker Sven Nehrhoff (verdeckt) versucht, den Ball vor dem Niederpöllnitzer Felix Theileis zu Mitspieler Steffen Kroll weiterzuleiten. Durch die 0:2-Niederlage verschenken die Gäste wertvolle Punkte im Kampf um die Meisterschaft. (Foto: Jens Lohse)

 

22.03.2014 - 19. Spieltag, Kreisoberliga Ostthüringen

 

Ludwig dirigiert Postler zum Sieg

 

Post SV Gera - SG Kraftsdorfer SV 03 4:1 (3:0)

Quelle: www.geraer-fussball.de

 

Der Post SV Gera gibt sich keine Blöße. Nach dem 2:2 in der Hinrunde im Erlbachtal behauptete sich die Mannschaft von Trainer Daniel Hecht nun gegen die SG Kraftsdorf im Rückspiel mit 4:1.
Der Gastgeber-Coach freute sich dann auch: "Wir haben die personellen Engpässe gut überspielt und problemlos gewonnen. Die Tore haben wir heute stets zum richtigen Zeitpunkt geschossen."
Enttäuscht war hingegen sein Gegenüber Kevin Sachse. "30 Minuten lang waren wir die bessere Mannschaft, liegen aber zur Halbzeit mit 0:3 hinten. Wir haben derzeit große Probleme im Abschluss. Uns fehlt etwas das Glück. Nach Rückständen bricht die Stimmung ein. Daran müssen wir arbeiten."
Beide Mannschaften mussten auf zahlreiche Stammkräfte verzichten. Bei Post fehlten Fuchs, Kapitän Lippold und Nehrhoff. Bei den Gästen standen Bergner, Lehnert, O. Sachse und Richter nicht zur Verfügung.
Nach einem Missverständnis zwischen Junold und Torwart Tietz hätten die Kraftsdorfer früh in Führung gehen können. Doch schoss der diesmal im Sturm aufgebotene Fügemann aus spitzem Winkel übers Gebälk (3.). Einen weiteren Fügemann-Kopfball nach einer Ecke parierte Tietz glänzend (18.).
Die erste Post-Chance bot sich Schulz per Flachschuss (19.). Eine Viertelstunde später gingen die Geraer in Führung. Nach Ludwigs Ballgewinn legte Sobek auf Schulz ab, dessen Schuss SG-Schlussmann Eulitz wohl pariert hätte, hätte Becher den Ball nicht unglücklich mit dem Schienbein abgefälscht - 1:0 (34.).
Nun ging es ganz schnell. Ludwigs nächste Balleroberung eröffnete eine Kontermöglichkeit, die Reifschneider zum 2:0 nutzte (36.). Kurz darauf setzte sich Klein durch, bediente Leucht, der Eulitz noch tunnelte und zum 3:0 vollendete (40.).
Das Glück im Abschluss war den Kraftsdorfern weiterhin nicht hold. Ein von Klein abgefälschter Gäste-Schuss verfehlte den Kasten um Zentimeter (45.).
Nach Wiederbeginn verflachte die Begegnung. Im Gefühl des sicheren Sieges schalteten die Postler einen Gang zurück. Zum vierten Treffer kamen sie dennoch. Eine Ecke wurde von den Kraftsdorfern in die Mitte abgewehrt. Aus 22 m zog Ludwig volley ab und traf zum 4:0 genau ins linke untere Eck, wo Eulitz chancenlos war (70.).
Zwick wäre per Direktabnahme fast das fünfte Tor gelungen (76.). Stattdessen gelang den Kraftsdorfern das verdiente Ehrentor. Vorogushins Freistoß wurde noch leicht abgefälscht und prallte vom Innenpfosten zum 4:1 ins Netz (85.).

Während sich die Postler in der Tabelle weiterhin mit Rositz ein heißes Duell um die Meisterschaft liefern, rutschten die Kraftsdorfer nach der dritten Niederlage in Folge auf Platz 14 ab.
 


Post SV Gera: Tietz - Sobek, Junold, R. Schulz, Kreuzburg, Zwick, M. Ludwig, Reifschneider (61.Ponitz), S. Kroll (76. Kretschmer), Leucht (53. T. Lang), Klein

SG Kraftsdorf/St. Gangloff: Eulitz - Kraft (41. Schönfeld), Schlesier, Böse, Martin, Becher, M. Lange (72. Rabhi), Häseler, Naupold, Fügemann, Vorogushin

Schiedsrichter: Güray Günal (Gera)

Zuschauer: 65

Tore: 1:0 R. Schulz (34.), 2:0 Reifschneider (36.), 3:0 Leucht (40.), 4:0 M. Ludwig (70.), 4:1 Vorogushin (85.)

 

Foto: www.geraer-fussball.de

Männer Kreisoberliga

Post SV Gera vs. SpG Kraftsdorf/St. Gangloff
4 : 1

von Jens Lohse

Der Post SV Gera gibt sich keine Blöße. Nach dem 2:2 in der Hinrunde im Erlbachtal behauptete sich die Mannschaft von Trainer Daniel Hecht nun gegen die SG Kraftsdorf im Rückspiel mit 4:1.

Der Gastgeber-Coach freute sich dann auch: "Wir haben die personellen Engpässe gut überspielt und problemlos gewonnen. Die Tore haben wir heute stets zum richtigen Zeitpunkt geschossen."

Enttäuscht war hingegen sein Gegenüber Kevin Sachse. "30 Minuten lang waren wir die bessere Mannschaft, liegen aber zur Halbzeit mit 0:3 hinten. Wir haben derzeit große Probleme im Abschluss. Uns fehlt etwas das Glück. Nach Rückständen bricht die Stimmung ein. Daran müssen wir arbeiten."

Beide Mannschaften mussten auf zahlreiche Stammkräfte verzichten. Bei Post fehlten Fuchs, Kapitän Lippold und Nehrhoff. Bei den Gästen standen Bergner, Lehnert, O. Sachse und Richter nicht zur Verfügung.

Nach einem Missverständnis zwischen Junold und Torwart Tietz hätten die Kraftsdorfer früh in Führung gehen können. Doch schoss der diesmal im Sturm aufgebotene Fügemann aus spitzem Winkel übers Gebälk (3.). Einen weiteren Fügemann-Kopfball nach einer Ecke parierte Tietz glänzend (18.).

Die erste Post-Chance bot sich Schulz per Flachschuss (19.). Eine Viertelstunde später gingen die Geraer in Führung. Nach Ludwigs Ballgewinn legte Sobek auf Schulz ab, dessen Schuss SG-Schlussmann Eulitz wohl pariert hätte, hätte Becher den Ball nicht unglücklich mit dem Schienbein abgefälscht - 1:0 (34.). 

Nun ging es ganz schnell. Ludwigs nächste Balleroberung eröffnete eine Kontermöglichkeit, die Reifschneider zum 2:0 nutzte (36.). Kurz darauf setzte sich Klein durch, bediente Leucht, der Eulitz noch tunnelte und zum 3:0 vollendete (40.).

Das Glück im Abschluss war den Kraftsdorfern weiterhin nicht hold. Ein von Klein abgefälschter Gäste-Schuss verfehlte den Kasten um Zentimeter (45.).
 

Nach Wiederbeginn verflachte die Begegnung. Im Gefühl des sicheren Sieges schalteten die Postler einen Gang zurück. Zum vierten Treffer kamen sie dennoch. Eine Ecke wurde von den Kraftsdorfern in die Mitte abgewehrt. Aus 22 m zog Ludwig volley ab und traf zum 4:0 genau ins linke untere Eck, wo Eulitz chancenlos war (70.).

Zwick wäre per Direktabnahme fast das fünfte Tor gelungen (76.). Stattdessen gelang den Kraftsdorfern das verdiente Ehrentor.Vorogushins Freistoß wurde noch leicht abgefälscht und prallte vom Innenpfosten zum 4:1 ins Netz (85.).

Während sich die Postler in der Tabelle weiterhin mit Rositz ein heißes Duell um die Meisterschaft liefern, rutschten die Kraftsdorfer nach der dritten Niederlage in Folge auf Platz 14 ab.

Post SV Gera: Tietz - Sobek, Junold, R. Schulz, Kroll, Kreuzburg, Zwick, M. Ludwig, Reifschneider (61.Ponitz), S. Kroll (76. Kretschmer), Leucht (53. T. Lang), Klein

SG Kraftsdorf/St. Gangloff: Eulitz - Kraft (41. Schönfeld), Schlesierm, Böse, Martin, Becher, M. Lange (72. Rabhi), Häseler, Naupold, Fügemann, Vorogushin

Schiedsrichter: Güray Günal (Gera)

Zuschauer: 65

Tore 1:0 R. Schulz (34.), 2:0 Reifschneider (36.), 3:0 Leucht (40.), 4:0 M. Ludwig (70.), 4:1 Vorogushin (85.)

Während Post-Kicker Rene Sobek und Kraftsdorfs Martin Becher eine Geraer Ecke verpassen, klärt Norman Schlesier (v.l.) per Kopf. Der Gastgeber behauptet sich am Ende mit 4:1. (Foto: Jens Lohse)

Während Post-Kicker Rene Sobek und Kraftsdorfs Martin Becher eine Geraer Ecke verpassen, klärt Norman Schlesier (v.l.) per Kopf. Der Gastgeber behauptet sich am Ende mit 4:1. (Foto: Jens Lohse)

 

15.03.2014 - 18. Spieltag, Kreisoberliga Ostthüringen

 

Kapitän Nehrhoff trifft und fliegt

 

SV Eintracht Fockendorf - Post SV Gera 0:1 (0:1)

Quelle: www.geraer-fussball.de

 

Der Post SV Gera bleibt Spitzenreiter Rositz auf den Fersen. In Fockendorf siegten die Gäste glücklich mit 1:0 und hätten sich nicht beschweren dürfen, wenn die Eintracht zumindest einen Zähler daheim behalten hätte.
Die Hecht-Elf hatte gut in die Partie gefunden. Nach schönem Zusammenspiel mit Ludwig wurde Kreuzburg im Strafraum gefoult, wobei der Elfmeterpfiff ausblieb (2.). Kurz darauf legte sich Kreuzburg das Leder in bester Position zu weit vor (5.).
Besser machte es dann Nehrhoff, der nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte noch mit Kreuzburg Doppelpass spielte, ehe er aus 25 m genau ins Dreiangel traf - 0:1 (21.). Torchancen blieben in der Folge rar. Post-Torwart Tietz war kurz vor der Pause erstmals gefordert, rettete da aber glänzend zur Ecke (43.).
In Halbzeit zwei blieb zunächst der Gast am Drücker. Lang und Kreuzburg verpassten eine Eingabe fast auf der Torlinie (46.). Nach Eckbällen war Zwick zwei Mal dem zweiten Treffer nahe (47., 64.).
Fockendorf wurde in der Schlussphase mutiger. Bei einem Gastgeber-Freistoß war Tietz auf dem Posten (70.). Auf der anderen Seite zielte Ludwig beim ruhenden Ball nicht genau genug. Neidnigs 40-m-Freistoß strich knapp übers Gebälk (80.).
Fast im Gegenzug fand Kreuzburg aus 6 m im per Fußabwehr parierenden S. Kleinoth seinen Meister. Nach Nehrhoffs gelb-roter Karte (85.) geriet Post in den letzten fünf Minuten nochmals arg in Bedrängnis, brachte den wertvollen Vorsprung aber über die Zeit.

 

Fockendorf: S. Kleinoth - S. Gerth, Koenig, Braun - G. Gerth, T. Müller, Bergner, Schellenberg (46. Krosse), Fleischer - P. Gerth (76. Neidnig), Peters

 

Post SV Gera: Tietz - Zwick, Junold, Kroll - Nehrhoff (GRK,85.), Ludwig - Schulz, k.A. (65. Sobek), k.A. - Kreuzburg, Lang

 

Schiedsrichter: Jörg Steinbrich (Greiz)


Zuschauer: 60


Tore: 1:0 Nehrhoff (21.)

 

08.03.2014 - Mühsamer Sieg gegen Kreisligisten

 

Spiel in zweiter Halbzeit gedreht

 

Post SV Gera - Blau-Weiß Auma 3:1 (0:1)

Quelle: www.geraer-fussball.de

 

(Jens Lohse). Sowohl Kreisoberliga-Spitzenreiter Post SV Gera als auch Kreisligist SV Blau-Weiß Auma waren von kurzfristigen Spielabsagen betroffen. Die Postler wollten eigentlich gegen Löbichau, Auma gegen Blau-Weiß Niederpöllnitz antreten. Kurzerhand verabredete man sich zum gemeinsamen Test in Gera-Bieblach.
Der Gastgeber agierte mit einer Mischung aus Kreisoberliga- und Kreisklasse-Kickern und fand zunächst nicht richtig in die Begegnung. Die Postler konnten in der ersten Halbzeit keinen Druck aufbauen und agierten zu behäbig.
Folgerichtig gingen die Aumaer nach einer halben Stunde in Führung. Nach einem Fehlpass im Vorwärtsgang unterlief Ludwig ein Foulspiel im Strafraum und Reifenstahl ließ sich die Elfmeterchance zum 0:1 nicht entgehen (31.).
Wenig später bot sich der Hecht-Elf die erste und einzige Chance vor der Pause. Doch nach einer Flanke von Ludwig zeigte sich Blau-Weiß-Keeper Lubba beim Kopfball von Reifschneider auf dem Posten (39.). Sonst fehlte dem Gastgeber in der ersten Hälfte die Präziszion im Abschluss.
Nach Wiederbeginn wurden die Geraer in der Offensive entschlossener. Früh entschied Referee Gatzemann auf Elfmeter, als Reifschneider von den Beinen geholt wurde. Doch Kapitän Lippold verschoss vom Punkt (49.).
Drei Minuten später aber doch der 1:1-Ausgleich, als Lippold einen als Eingabe gedachten Freistoß aufs lange Eck zirkelte und der Ball an Freund und Feind vorbei seinen Weg ins Tor fand (52.).
Die Postler waren nun im Spiel drin. Nach Eingabe von Reifschneider brauchte der zur Halbzeit eingewechselte Flache nur noch zum 2:1 einzuschieben (55.).
Auma baute kräftemäßig ab. Nehrhoff scheiterte noch an Gäste-Torwart Lubba, ehe Ludwig mit dem 3:1 alles klar machte. Von Schulz freigespielt, zielte der Mittelfeldspieler genau, so dass das Leder vom Innenpfosten ins Netz prallte (72.).
In Fockendorf nächste Woche wird sich der Post SV Gera wohl steigern müssen, um auch dort den Platz als Sieger zu verlassen. Allerdings wird Trainer Daniel Hecht dann eine andere Mannschaft auf den Platz schicken.
 


Post SV Gera: Reichert - Brandner, Langheinrich, Zwick, Ludwig, Schulz, Lang (46. Flache), Lippold, Sobek, Fuchs, Reifschneider, Nehrhoff

SV Blau Weiß Auma: Lubba - Böhm, Mebs, Pachali, Koch (46. Herold), Friedrich, Liebau, Groß, Schiebel, Reifenstahl, Kowalewicz

Schiedsrichter: Uwe Gatzemann (Gera)

Tore: 0:1 Reifenstahl (32./Elfmeter), 1:1 Lippold (52.), 2:1 Flache (55.), 3:1 Ludwig (72.)

 

Foto: www.geraer-fussball.de

Fußball-Testspiel: Post SV Gera - SV Blau-Weiß Auma 3:1 (0:1)

(Jens Lohse). Sowohl Kreisoberliga-Spitzenreiter Post SV Gera als auch Kreisligist SV Blau-Weiß Auma waren von kurzfristigen Spielabsagen betroffen. Die Postler wollten eigentlich gegen Löbichau, Auma gegen Blau-Weiß Niederpöllnitz antreten. Kurzerhand verabredete man sich zum gemeinsamen Test in Gera-Bieblach.

Der Gastgeber agierte mit einer Mischung aus Kreisoberliga- und Kreisklasse-Kickern und fand zunächst nicht richtig in die Begegnung. Die Postler konnten in der ersten Halbzeit keinen Druck aufbauen und agierten zu behäbig.

Folgerichtig gingen die Aumaer nach einer halben Stunde in Führung. Nach einem Fehlpass im Vorwärtsgang unterlief Ludwig ein Foulspiel im Strafraum und Reifenstahl ließ sich die Elfmeterchance zum 0:1 nicht entgehen (31.).

Wenig später bot sich der Hecht-Elf die erste und einzige Chance vor der Pause. Doch nach einer Flanke von Ludwig zeigte sich Blau-Weiß-Keeper Lubba beim Kopfball von Reifschneider auf dem Posten (39.). Sonst fehlte dem Gastgeber in der ersten Hälfte die Präziszion im Abschluss.

Nach Wiederbeginn wurden die Geraer in der Offensive entschlossener. Früh entschied Referee Gatzemann auf Elfmeter, als Reifschneider von den Beinen geholt wurde. Doch Kapitän Lippold verschoss vom Punkt (49.).

Drei Minuten später aber doch der 1:1-Ausgleich, als Lippold einen als Eingabe gedachten Freistoß aufs lange Eck zirkelte und der Ball an Freund und Feind vorbei seinen Weg ins Tor fand (52.).

Die Postler waren nun im Spiel drin. Nach Eingabe von Reifschneider brauchte der zur Halbzeit eingewechselte Flache nur noch zum 2:1 einzuschieben (55.).

Auma baute kräftemäßig ab. Nehrhoff scheiterte noch an Gäste-Torwart Lubba, ehe Ludwig mit dem 3:1 alles klar machte. Von Schulz freigespielt, zielte der Mittelfeldspieler genau, so dass das Leder vom Innenpfosten ins Netz prallte (72.).

In Fockendorf nächste Woche wird sich der Post SV Gera wohl steigern müssen, um auch dort den Platz als Sieger zu verlassen. Allerdings wird Trainer Daniel Hecht dann eine andere Mannschaft auf den Platz schicken.

Post SV Gera: Reichert - Brandner, Langheinrich, Zwick, Ludwig, Schulz, Lang (46. Flache), Lippold, Sobek, Fuchs, Reifschneider, Nehrhoff

SV Blau Weiß Auma: Lubba - Böhm, Mebs, Pachali, Koch (46. Herold), Friedrich, Liebau, Groß, Schiebel, Reifenstahl, Kowalewicz

Schiedsrichter: Uwe Gatzemann (Gera)

Tore: 0:1 Reifenstahl (32./Elfmeter), 1:1 Lippold (52.), 2:1 Flache (55.), 3:1 Ludwig (72.)

Post-Kapitän Andy Lippold (r.) leitet im Testspiel gegen Auma einen Gastgeber-Angriff ein. Nach einem 0:1-Pausenrückstand gewinnen die Geraer noch mit 3:1. (Foto: Jens Lohse)

Post-Kapitän Andy Lippold (r.) leitet im Testspiel gegen Auma einen Gastgeber-Angriff ein. Nach einem 0:1-Pausenrückstand gewinnen die Geraer noch mit 3:1. (Foto: Jens Lohse)

 

02.03.2014 - Leistungsgerechtes Unentschieden in Altenburg

 

Nach 20 Minuten bereits 3:0 in Rückstand

 

FC Altenburg - Post SV Gera 4:4 (3:2)

 

Post SV Gera: Schleiernick - Zwick, Fuchs, Junold - Ludwig, Lippold - Reifschneider, Klein, Schulz (80. Ponitz) - Haase (60. Flache), Lang

 

Tore: 1:0 (3.), 2:0 (10.), 3:0 (20.), 3:1, 3:2 A. Lippold (32., 38.), 3:3 Lang (56.), 3:4 Lang (73.), 4:4 (84.)

 

22.02.2014 - Testspielsieg gegen SG Lusan/Liebschwitz

 

Robert Klein glänzt als doppelter Torschütze

 

Post SV Gera - SG Lusan/Liebschwitz 2:1 (1:1)

Quelle: www.geraer-fussball.de

 

(Jens Lohse). In seinem ersten Testspiel vor der am 15. März beginnenden Kreisoberliga-Rückrunde bezwang der Post SV Gera den Kreisliga-Spitzenreiter SG Lusan knapp mit 2:1.
Beide Mannschaften hatten noch einige Stammkräfte zu ersetzen. Dennoch entwickelte sich auf dem Kunstrasen in Heinrichsgrün ein munteres Spielchen. Die Postler gingen in Führung, als E. Scheel ein Rückpass zu kurz geriet, den sich Gastgeber-Angreifer Klein erlief, noch SG-Torwart Plarre umspielte und zum 1:0 einschob (23.).
Nur fünf Minuten später der Lusaner Ausgleich. Als Pohl eine Eingabe täuschend passieren ließ, machte E. Scheel seinen vorherigen Fehler wieder wett und vollendete ohne Mühe zum 1:1 (28.).
Als bei den Postlern das Umkehrspielspiel nach einem eigenen Eckball nicht funktionierte, wäre Lusan fast in Führung gegangen, was aber der Abseitspfiff von Referee Fanselow (Gera) verhinderte.
Nach Wiederbeginn wirkten die Gäste kurzzeitig frischer, zogen sich dann aber weit zurück und überließen dem Kreisoberligisten das Mittelfeld.
Die Postler ließen den Ball laufen und gingen abermals durch Klein in Führung. Eine Sobek-Flanke konnte der Stürmer noch annehmen und traf dann unter Bedrängnis aus spitzem Winkel zum 2:1 ins Schwarze, wobei er mit seinem Flachschuss SG-Keeper Plarre tunnelte (65.).
Auf der anderen Seite fehlte E. Scheel ein halber Kopf, um die Flanke von Heimann verwerten zu können. Insgesamt war der Gastgeber aber dem dritten Treffer näher. Ein 20-m-Schlenzer von Klein verfehlte das rechte Toreck knapp. R. Schulz zögerte in günstiger Position zu lange und wurde noch geblockt.
Nach Eingabe von Fuchs klärte Lindner noch gegen Klein vor der Torlinie, als Schlussmann Plarre schon geschlagen war. Auch Kapitän Lippold war das 3:1 nicht vergönnt. Nach einer Ludwig-Eingabe brachte er den springenden Ball nicht im leeren Tor unter (86.).



Post SV Gera: Tietz - Zwick, Ludwig, Ponitz (46. Kretschmer), Flache (46. Sobek), Lippold, Fuchs, R. Schulz (78. Geffken), S. Kroll (78. M. Kroll), Nehrhoff, Klein

Lusaner SC 1980: Plarre - Flach (53. Müller), E. Scheel, Kunze, Schroth, Heimann, Pohl, Mende, Lindner, Haack, A. Petkov

Schiedsrichter: Mirko Fanselow (Gera)

Tore: 1:0 Klein (23.), 1:1 E. Scheel (28.), 2:1 Klein (65.)
 

Foto: www.geraer-fussball.de

Fußball-Testspiel: Knapper Sieg des Post SV gegen Kreisligisten
Robert Klein trifft doppelt

Fußball-Testspiel: Post SV Gera - SG Lusan 2:1 (1:1)

(Jens Lohse). In seinem ersten Testspiel vor der am 15. März beginnenden Kreisoberliga-Rückrunde bezwang der Post SV Gera den Kreisliga-Spitzenreiter SG Lusan knapp mit 2:1.

Beide Mannschaften hatten noch einige Stammkräfte zu ersetzen. Dennoch entwickelte sich auf dem Kunstrasen in Heinrichsgrün ein munteres Spielchen. Die Postler gingen in Führung, als E. Scheel ein Rückpass zu kurz geriet, den sich Gastgeber-Angreifer Klein erlief, noch SG-Torwart Plarre umspielte und zum 1:0 einschob (23.).

Nur fünf Minuten später der Lusaner Ausgleich. Als Pohl eine Eingabe täuschend passieren ließ, machte E. Scheel seinen vorherigen Fehler wieder wett und vollendete ohne Mühe zum 1:1 (28.).

Als bei den Postlern das Umkehrspielspiel nach einem eigenen Eckball nicht funktionierte, wäre Lusan fast in Führung gegangen, was aber der Abseitspfiff von Referee Fanselow (Gera) verhinderte. 

Nach Wiederbeginn wirkten die Gäste kurzzeitig frischer, zogen sich dann aber weit zurück und überließen dem Kreisoberligisten das Mittelfeld.

Die Postler ließen den Ball laufen und gingen abermals durch Klein in Führung. Eine Sobek-Flanke konnte der Stürmer noch annehmen und traf dann unter Bedrängnis aus spitzem Winkel zum 2:1 ins Schwarze, wobei er mit seinem Flachschuss SG-Keeper Plarre tunnelte (65.).

Auf der anderen Seite fehlte E. Scheel ein halber Kopf, um die Flanke von Heimann verwerten zu können. Insgesamt war der Gastgeber aber dem dritten Treffer näher. Ein 20-m-Schlenzer von Klein verfehlte das rechte Toreck knapp. R. Schulz zögerte in günstiger Position zu lange und wurde noch geblockt.

Nach Eingabe von Fuchs klärte Lindner noch gegen Klein vor der Torlinie, als Schlussmann Plarre schon geschlagen war. Auch Kapitän Lippold war das 3:1 nicht vergönnt. Nach einer Ludwig-Eingabe brachte er den springenden Ball nicht im leeren Tor unter (86.).

Post SV Gera: Tietz - Zwick, Ludwig, Ponitz (46. Kretschmer), Flache (46. Sobek), Lippold, Fuchs, R. Schulz (78. Geffken), S. Kroll (78. M. Kroll), Nehrhoff, Klein

Lusaner SC 1980: Plarre - Flach (53. Müller), E. Scheel, Kunze, Schroth, Heimann, Pohl, Mende, Lindner, Haack, A. Petkov

Schiedsrichter: Mirko Fanselow (Gera)

Tore: 1:0 Klein (23.), 1:1 E. Scheel (28.), 2:1 Klein (65.)

Post-Angreifer Robert Klein (r.) trifft gegen Lusan doppelt ins Schwarze. (Foto: Lohse)

 

11.01.2014 - 13. Post-Cup geht an den Gastgeber

 

Postler ohne Punktverlust zum Titelgewinn

(Jens Lohse) In souveräner Manier hat sich Gastgeber Post SV Gera den 13. Post-Cup gesichert. In der Ostvorstädtischen Turnhalle wusste der Kreisoberliga-Spitzenreiter nur eine Woche nach der geschafften Qualifikation für das Finale der Hallenkreismeisterschaft erneut zu überzeugen.
Weil der Meeraner SV nicht in Gera erschien, waren nur noch fünf Mannschaften übrig geblieben. Der Post SV gewann zunächst das vereinsinterne Duell gegen die eigene Reserve durch Tore von St. Kroll und Zwick mit 2:0.
Mit technisch brilliantem Hallenfußball verzauberten die Postler die Zuschauer gegen Kreisoberligist Traktor Nöbdenitz. Zwar konnte der SSV zweimal den Anschlusstreffer erzielen, doch gewann der Gastgeber am Ende durch A. Lippolds Schuss von der Mittellinie mit 4:2.
Schon vorher hatten Sven Nehrhoff und Torsten Zwick mit ihren Treffern nach gelungenen Doppelpässen die Anhänger des Hallenfußballs mit der Zunge schnalzen lassen.
Auch der bis dato ebenfalls ungeschlagene FSV Ronneburg (3:0) und Kreisligist SV Löbichau (4:0) konnten den Geraern nicht das Wasser reichen, so dass sich Post unangefochten mit 13:2 Toren und Idealpunktzahl zwölf behauptete.
Mit fünf Treffern wurde Sven Nehrhoff als bester Torschütze geehrt. "Allein das Torverhältnis spricht eine eindeutige Sprache über unsere Überlegenheit. Spieltechnisch waren wir eindeutig die beste Mannschaft und haben deshalb verdient gewonnen", meinte Post-Hallenchef Andy Lippold nach Turnierende.
Rang zwei ging an den FSV Ronneburg, der gegen Nöbdenitz (1:0), Löbichau (1:0) und Post Gera II (6:0) ohne Gegentreffer blieb und mit Hendrik Szuppa den besten Turnierspieler in seinen Reihen hatte.
Für Nöbdenitz blieb nach einem torlosen Remis gegen Löbichau und einem 1:0 gegen die Post-Reserve Platz drei. Als Trostpflasten nahm Keeper Thomas Schmist noch die Ehrung als bester Turniertorwart entgegen.

Statistik 13. Post-Cup des Post SV Gera:

Ergebnisse:

Post SV Gera I - FSV Ronneburg 3:0, - SSV Traktor Nöbdenitz 4:2, - SV Löbichau 4:0, - Post SV Gera II 2:0. FSV Ronneburg - SSV Traktor Nöbdenitz 1:0, - SV Löbichau 1:0, - Post SV Gera II 6:0. SSV Traktor Nöbdenitz - SV Löbichau 0:0, - Post SV Gera II 1:0. SV Löbichau - Post SV Gera II 1:0

Endstand:

1. Post SV Gera I 13:2 Tore/12 Punkte
2. FSV Ronneburg 8:3/9
3. SSV Traktor Nöbdenitz 3:5/4
4. SV Löbichau 1:5/4
5. Post SV Gera II 0:10/0

Einzelauszeichnungen:

Bester Spieler:
Hendrik Szuppa (FSV Ronneburg)

Bester Torwart:
Thomas Schmidt (SSV Traktor Nöbdenitz)

Bester Torschütze:
Sven Nehrhoff (Post SV Gera) mit fünf Toren

 

Gastgeber-Kicker Torsten Zwick (l.) kann beim 13. Post-Cup im Spiel

gegen Nöbdenitz glänzen. Mit dem 4:2 legen die Geraer den Grundstein

zum Turniersieg. (Foto: Jens Lohse)

 

04.01.2014 - Vorrunde HKM-Ostthüringen

 

Post SV Gera zieht in die Endrunde ein

 

(Jens Lohse). Kreisoberliga-Spitzenreiter Post SV Gera hat sich auch unterm Hallendach nicht überraschen lassen und in der Vorrundengruppe 2 der Ostthüringer Hallenfußball-Meisterschaft das Ticket fürs Finale gebucht. Im Vorjahr war das den Postlern nicht gelungen, nachdem man in Harpersdorf am SV Blau-Weiß Auma gescheitert war.
Auch diesmal taten sich die Geraer, die wegen des Post-Cups am kommenden Wochenende in dieser Gruppe antraten, zunächst schwer. Doch nicht die beiden Kreisoberliga-Konkurrenten Fockendorf und Nöbdenitz sondern die niederklassigen Teams bereiteten der Mannschaft von Daniel Hecht Probleme. Zunächst kam man mit der recht körperbetonten Spielweise des Kreisklassisten FSV 1949 Langenleuba-Niederhain nicht zurecht.
Lange Zeit lief man einem Rückstand hinterher, ehe Sven Nehrhoff kurz vor Schluss zumindest zum 1:1 ausgleichen konnte. Auch im zweiten Spiel lieg es nicht wirklich besser. Kreisligist SV Einheit Altenburg ging zwei Mal in Führung. Doch egalisierten Sven Nehrhoff und Robert Klein zum 2:2-Endstand, so dass man unterm Strich alle Chancen aufs Weiterkommen behielt.
Nach Runde drei führten die Geraer die Tabelle dann schon, weil sich das Feld als enorm ausgeglichen erwies und Langenleuba-Niederhain in letzter Minute gegen Fockendorf der 1:1-Ausgleich gelang. Der Post SV selbst erfüllte seine Aufgabe beim 4:0 gegen Traktor Nöbdenitz eindrucksvoll, wenngleich man wieder nur einen Bruchteil der sich bietenden Möglichkeiten nutzte.
Martin Ludwig sorgte für die Sicherheit bringende 1:0-Führung. Nach einem Pfostenabpraller ließ Kevin Leucht das zweite Tor folgen. Sven Nehrhoff erzielte mit dem 3:0 eine Vorentscheidung, während hinten Torwart Timo Lang mit manch guter Parade die Null stehen ließ. Andy Lippold setzte schließlich den 4:0-Schlusspunkt.

Das Schlüsselspiel des Turniers folgte für die Geraer in Runde vier gegen den SV Eintracht Fockendorf. Beide Mannschaften trennte bis dato nur ein Treffer. Die Postler erwischten einen Blitzstart. Die ersten beiden Möglichkeiten verwertete Torsten Zwick zum 2:0.
Zunächst wurde sein Flachschuss unhaltbar ins kurze Eck abgefälscht. Dann verwertete er einen Nehrhoff-Pass kurz und trocken. Während Robert Klein nach einer Doppelpass-Serie mit Andy Lippold das leere Tor nicht traf und damit das 3:0 verpasste, meldeten sich die Fockendorfer nach einem Ballverlust von Steffen Kroll mit dem 2:1-Anschluss durch Georg Kleinoth zurück.
Doch auf Torsten Zwick war in diesem Spiel Verlass. Postwendend stellte er mit seinem Schuss ins lange Eck mit dem 3:1 den alten Abstand wieder her, dem Sven Nehrhoff noch das vierte Tor folgen ließ.
Somit hätten die Geraer die letzte Begegnung gegen den FSV Meuselwitz sogar mit drei Toren verlieren dürfen, um in die Endrunde einzuziehen. Doch ließ man nichts mehr anbrennen und stellte auch gegen den Kreisligisten sein spielerische Klasse eindrucksvoll unter Beweis. Sven Nehrhoff, Robert Klein und der bis dahin im Abschluss recht unglückliche Steffen Kroll (2) sicherten den nie gefährdeten 4:2-Sieg.
"Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die wir anscheinend immer bei Hallenturnieren haben, wurden wir immer besser. Wir haben guten Hallenfußball gespielt und technisch mit Abstand am besten", meinte Kapitän Andy Lippold, der die Mannschaft in der Skatstadt verantwortlich führte.

Statistik HKM der Männer KFA Ostthüringen 2013/14:


Vorrundenstaffel 2 - Altenburg - Ergebnisse:

Post SV Gera - SV Eintracht Fockendorf 4:1, - FSV 1949 Langenleuba-Niederhain 2:2, - SV Einheit Altenburg 1:1, - FSV Meuselwitz 4:2, - SSV Traktor Nöbdenitz 4:0. SV Eintracht Fockendorf - FSV 1949 Langenleuba-Niederhain 1:1, - SV Einheit Altenburg 1:1, - FSV Meuselwitz 3:0, - SSV Traktor Nöbdenitz 4:0. FSV 1949 Langenleuba-Niederhain - SV Einheit Altenburg 0:3, - FSV Meuselwitz 1:0, - SSV Traktor Nöbdenitz 3:1. SV Einheit Altenburg - FSV Meuselwitz 1:2, - SSV Traktor Nöbdenitz 1:3. FSV Meuselwitz - SSV Traktor Nöbdenitz 1:1

Endstand:

1. Post SV Gera 15:6 Tore/11 Punkte
2. SV Eintracht Fockendorf 10:6/8
3. FSV 1949 Langenleuba-Niederhain 7:7/8
4. SV Einheit Altenburg 7:7/5
5. FSV Meuselwitz 5:10/4, 6. SSV Traktor Nöbdenitz 5:13/4

Post SV: Lang, Lippold (1 Tor), St. Kroll (2), Hiller, Zwick (3), Ludwig (1), Nehrhoff (5), Leucht (1), Klein (2)

 

Die Post-Kicker unter Hochspannung. Michael Kroll, Daniel Hecht, Martin Ludwig, Kevin Leucht, Timo Lang, Andy Lippold, Torsten Zwick & Steffen Kroll (v.l.) beobachten die Konkurrenz.

 

27.12.2013 - Vereinsinternes Turnier

 

Team Junold, Ludwig, Nehrhoff & Gerber mit klarem Sieg

 

Turnierübersicht:

Spielnummer Mannschaft Mannschaft Ergebnis
1 Post SV Gera I Post SV Gera II 6:1
2 Post SV Gera III Post SV Gera IV 2:3
3 Post SV Gera V Post SV Gera VI 6:2
4 Post SV Gera I Post SV Gera III 6:1
5 Post SV Gera II Post SV Gera V 5:2
6 Post SV Gera IV Post SV Gera VI 3:1
7 Post SV Gera V Post SV Gera I 2:4
8 Post SV Gera II Post SV Gera IV 6:3
9 Post SV Gera VI Post SV Gera III 1:9
10 Post SV Gera I Post SV Gera IV 6:2
11 Post SV Gera VI Post SV Gera II 1:5
12 Post SV Gera III Post SV Gera V 4:3
13 Post SV Gera VI Post SV Gera I 2:7
14 Post SV Gera II Post SV Gera III 5:5
15 Post SV Gera IV Post SV Gera V 5:4

 

Endstand:

Platz Mannschaft Punkte Tore
1 Post SV Gera I 15 29:8
2 Post SV Gera II 10 22:17
3 Post SV Gera IV 9 16:19
4 Post SV Gera III 7 21:18
5 Post SV Gera V 3 17:20
6 Post SV Gera VI 0 7:30

 

Mehr Informationen findet ihr hier:


Siegermannschaft: Michael Junold, Frank Gerber, Martin Ludwig & Sven Nehrhoff (v.l.)

 

20.12.2013 - Schellenberg-Cup in Ronneburg

 

Postler wieder auf Rang zwei beim Schellenberg-Cup
Lok Zwickau setzt sich im Endspiel gegen die Geraer durch


(Jens Lohse) Über die Rolle des ewigen Zweiten scheinen die Kicker des Post SV Gera beim R
ichard-Schellenberg-Cup in Ronneburg nicht hinauszukommen. Schon 2010, 2011 und 2012 musste man sich mit dem Ehrenplatz begnügen, woran sich auch bei der 17. Auflage 2013 nichts änderte. Im Finale zogen die Postler, die sich eine Woche zuvor die Wintermeisterschaft in der Ostthüringer Kreisoberliga gesichert hatten, gegen den derzeitigen Sechsten der Bezirksliga Westsachsen mit 0:1 den Kürzeren.
Schon nach 38 Sekunden gerieten die Geraer in Rückstand als Tino Kreuzburg nach einer Zwickauer Ecke seinen Gegenspieler im Rücken davonlaufen ließen und der ohne Mühe einschießen konnte.
Die Westsachsen igelten sich für den Rest der Spielzeit hinten ein und lauerten auf Konter. Mit vielen kleinen Fouls stoppte man immer wieder den Spielfluss der Postler. Die beste Chance zum Ausgleich bot sich Martin Ludwig, dessen verdeckten Schuss aber der ESV-Torwart glänzend parierte.
Auf der anderen Seite konnte sich Post-Keeper Timo Lang mehrfach auszeichnen und seine Mannschaft so im Spiel halten.
"Nach den vielen zweiten Plätzen hier hätten wir schon gern einmal gewonnen. Wir haben aufs Fußballspielen wertgelegt, was uns ganz ordentlich gelungen ist. Zwickau war aber auch richtig gut", urteilte Post-Kapitän Andy Lippold, der selbst auf einen Einsatz unterm Hallendach verzichtete.
Im Halbfinale hatten die Geraer Postler in einem Ortsderby dem Landesklassisten TSV Gera-Westvororte nach Neunmeterschießen das Nachsehen gegeben. In einer umkämpften Begegnung gingen die Scheubengrobsdorfer schon nach zwölf Sekunden durch Martin Gerold mit 1:0 in Führung.
Doch anschließend übernahm der Kreisoberligist die Kontrolle. Tino Kreuzburg schaffte den schnellen Ausgleich und nach einem doppelten Doppelpass mit Kreuzburg im Anschluss an einen schnell ausgeführten Freistoß war Sven Nehrhoff zum 1:2 zur Stelle.
Doch versäumten es die Postler den Sack zuzumachen. Chancen dafür waren genug vorhanden. Das wurde bestraft. Ein scharfes Einspiel von Danny Unger verwertete Philipp Läßig zum 2:2, das bis zum Schluss Bestand hatte, so dass das Neunmeterschießen über den Einzug ins Endspiel entscheiden musste.
Erst im zehnten Schuss war es dann so weit. Post-Kicker Patrick Hiller hatte getroffen und anschließend Philipp Schlebe bereits zum zweiten Mal übers Gebälk gezielt.
Im kleinen Finale blieb für Westvororte nur Platz vier. Gegen den Liga-Konkurrenten SV Schott Jena II konnte Martin Gerold zwar zwischenzeitlich auf 1:2 verkürzen, doch hieß es am Ende 1:3. Zu allem Überfluss schieden auf Seiten der Scheubengrobsdorfer mit Oliver Hoffmann und Philipp Läßig zwei Offensivspieler verletzt aus.
In der Vorrunde hatte sich der TSV noch den Gruppensieg mit Erfolgen gegen den Meeraner SV (3:1) und Jenapharm Jena (2:1) sowie einem 1:1-Unentschieden gegen den späteren Turniergewinner Lok Zwickau gesichert. Fünfter wurde der SV Jenapharm Jena, zu dessen 3:2-Sieg im Platzierungsspiel gegen die SG Friedrichsgrün der einstige Geraer Wismut-Spieler Nick Neuber zwei Tore beisteuerte.
Gastgeber FSV Ronneburg enttäuschte. In der Vorrunde musste man sich nach Niederlagen gegen Schott Jena II (0:2) und Post Gera (1:3) sowie einem 1:1 gegen Friedrichsgrün punkt- und torgleich mit Platz vier begnügen.
Im Spiel um den siebenten Rang tat man sich gegen den Meeraner SV sehr schwer, konnte selbst eine Zwei-Minuten-Überzahl nicht zum Treffer nutzen. Nachdem Chris Schumann dann doch das 1:0 erzielt hatte, kassierte man Sekunden vor Spielende durch ein Eigentor von Rene Göpel noch den Ausgleich.
Im Neunmeterschießen machte Göpel dann seinen Fehler wieder wett und sicherte seinem Team mit dem Tor zum 3:2 zumindest Platz sieben.

Statistik 17. Richard-Schellenberg-Cup in Ronneburg:

Ergebnisse Staffel A:
TSV Gera-Westvororte - ESV Lok Zwickau 1:1, - SV Jenapharm Jena 2:1, - Meeraner SV 3:1. ESV Lok Zwickau - SV Jenapharm Jena 1:0, - Meeraner SV 2:0. SV Jenapharm Jena - Meeraner SV 1:0

Endstand:
1. TSV Gera-Westvororte 6:3 Tore/7 Punkte
2. ESV Lok Zwickau 4:1/7
3. SV Jenapharm Jena 2:3/3
4. Meeraner SV 1:6/0

Ergebnisse Staffel B:
SV Schott Jena II - Post SV Gera 2:1, - SG Friedrichsgrün 3:2, - FSV Ronneburg 2:0. Post SV Gera - SG Friedrichsgrün 4:1, - FSV Ronneburg 3:1. SG Friedrichsgrün - FSV Ronneburg 1:1

Endstand:
1. SV Schott Jena II 7:3 Tore/9 Punkte
2. Post SV Gera 8:4/6
3. SG Friedrichsgrün 4:8/1
4. FSV Ronneburg 2:6/1

Halbfinals:
Post SV Gera - TSV Gera-Westvororte 6:5 n.N. (2:2)
ESV Lok Zwickau - SV Schott Jena II 3:0

Platzierungsspiele:

Siebenmeterschießen um Platz 7:
Meeraner SV - FSV Ronneburg 3:4 n.N. (1:1)

Siebenmeterschießen um Platz 5:
SV Jenapharm Jena - SG Friedrichsgrün 3:2

Spiel um Platz 3:
TSV Gera-Westvororte - SV Schott Jena II 1:3

Finale:
Post SV Gera - ESV Lok Zwickau 0:1

Einzelauszeichnungen:

Bester Spieler:
Sven Nehrhoff (Post SV Gera)

Bester Torwart:
Nico Jäckel (SG Friedrichsgrün)

Bester Torschütze:
Tino Kohlmann (SV Schott Jena II) mit vier Toren


Post-Kicker Tino Kreuzburg (l.) schirmt den Ball gegen Westvororte-Youngster Philipp Schlebe ab. Im Halbfinale des Richard-Schellenberg-Cups in Ronneburg setzt sich Kreisoberligist Post SV Gera nach Neunmeterschießen mit 6:5 durch. (Foto: Jens Lohse)
 

14.12.2013 - 17. Spieltag, Kreisoberliga Ostthüringen

 

Post SV siegt trotz drei (!) verschossener Elfmeter

 

Post SV Gera - FSV Ronneburg  3:2 (2:2)

Quelle: www.geraer-fussball.de

 

Der Post SV Gera hat die Chance ergriffen und sich mit einem 3:2-Sieg gegen Ronneburg die Wintermeisterschaft in der Ostthüringer Kreisoberliga gesichert. Aufgrund der Spielabsage in Rositz zog der Gastgeber am bisherigen Spitzenreiter vorbei.
"Das Wissen darum, an der Tabellenspitze überwintern zu können, hat uns heute etwas gelähmt. Wir haben nicht so unbeschwert aufgespielt wie zuletzt, waren ziemlich verkrampft", schätzte Post-Trainer Daniel Hecht ein.
Sein Gegenüber auf Ronneburger Seite, FSV-Coach Frank Tucholka sprach von einem verdienten Geraer Erfolg und fügte hinzu: "Die Schiedsrichterin hat heute viel Hektik ins Spiel gebracht. Meine Mannschaft hat sich nicht aufgegeben und bis in die Nachspielzeit alles versucht. Uns wirft die Niederlage nicht um. Mit dem Verlauf des Spieljahres bin ich bisher sehr zufrieden."
Post musste auf die gesperrten Fuchs und Nehrhoff verzichten, was zu einigen Umstellungen und Problemen führte. Prompt gingen die Gäste in Führung. Göpels Flanke nach einem eigentlich zu weit geratenen Freistoß köpfte A. Müller am zweiten Pfosten zum 0:1 ein (12.).
Die Geraer mühten sich um den Ausgleich. Als Leucht seine Schnelligkeitsvorteile nutzte, rettete Keeper Schote kurz vor dem einschussbereiten Klein (14.). Wenig später vergaben Klein und Ludwig nach dem nächsten Flügellauf von Leucht (19.).
Nach Götzes schwerer Verletzung kassierten die Ronneburger in Unterzahl den Ausgleich. Hiller war noch an FSV-Torwart Schote gescheitert, ehe im Nachsetzen das 1:1 fiel (33.). Die Postler wuschen scharf nach. Ludwigs Flanke köpfte der nicht gerade großgewachsene Leucht gegen die Laufrichtung von Schote zum 2:1 ein (35.).
Kurz darauf übersah Hiller, der selbst den Abschluss suchte, den besser postierten Klein (39.). Statt den möglichen dritten Treffer zu erzielen, fing sich der Gastgeber das 2:2 ein. Nach einem Missverständnis in der Geraer Abwehr kam Torwart Tietz bei einer Flanke nicht an den Ball. R. Williger brauchte nur noch zum 2:2 einzuschieben (43.).
Nach Wiederbeginn erarbeitete sich die Hecht-Elf ein deutliches Chancenübergewicht. Man drängte auf die erneute Führung. Hillers Links-Schuss lenkte Ronneburgs Keeper Schote mit den Fingerspitzen an den Pfosten (56.). Kurz darauf fand eine Eingabe von Ludwig parallel zur Torlinie keinen Abnehmer.
Als FSV-Kicker Hoppe ein gravierender Fehlpass unterlief, startete Post zum Konter. Nach einem Foul von K. Schumann zeigte Schiedsrichterin Simone Gerbet (Leipzig) auf den Elfmeterpunkt. Doch Schütze Klein verbaute sich sein Geburtstagsgeschenk zu 31. und scheiterte per Strafstoß an schote (65.).
Der nächste Angriff brachte dann aber doch das 3:2, als der zur Pause eingewechselte Kreuzburg gegen die Laufrichtung von Schote einköpfte (66.).
Eine Viertelstunde vor Schluss lag der Ball erneut auf dem Punkt. Göpel hatte Ludwig ungeschickt von den Beinen geholt. Kreuzburg fand abermals in Keeper Schote seinen Meister, doch hatte der sich zu zeitig bewegt, so dass die Schiedsrichterin die Ausführung wiederholen ließ. Doch auch der nun angetretene Kicker brachten den Ball nicht im Kasten unter und traf nur den Außenpfosten (75.).
So blieb die Partie spannend. Klein vergab abermals freistehend allein vor Schote (77.) und stand dann kurz darauf nach Kreuzburgs Pass im Abseits (86.). Die Geraer mussten bis zum Abpfiff um den Sieg bangen, weil Angreifer Szuppa bis in die Nachspielzeit hinein ein ständiger Unruheherd blieb.


Post SV Gera: Tietz - Sobek (46. Kreuzburg), Junold, Zwick, Ludwig, Hiller, A. Lippold, Schönfelder (87. R. Schulz), Kroll, Leucht, Klein (90. Lang)

FSV Ronneburg: Schote - Pelzl, Götze (35. Dix), Hoppe, F. Schumann, C. Schumann, R. Williger, K. Schumann, Göpel, A. Müller, Szuppa

Schiedsrichterin: Simone Gerbet (Leipzig)

Zuschauer: 68

Tore: 0:1 A. Müller (12.), 1:1 Schönfelder (33.), 2:1 Leucht (35.), 2:2 R. Williger (43.), 3:2 Kreuzburg (66.).

 

Post-Angreifer Tino Kreuzburg (r.) - hier im Zweikampf mit Ronneburgs Karsten Schumann - erzielt nach seiner Einwechslung den 3:2-Siegtreffer und köpft die Geraer damit an die Tabellenspitze. (Foto: Jens Lohse)

 

07.12.2013 - 16. Spieltag, Kreisoberliga Ostthüringen

 

Post-Kicker mit Siegtreffer kurz vor Schluss

 

SSV Traktor Nöbdenitz - Post SV Gera  1:2 (0:1)

Quelle: www.geraer-fussball.de

 

Der Post SV Gera hat auch auf dem Nöbdenitzer Ausweichplatz seine Erfolgsserie der letzten Wochen fortgesetzt.
Den 2:1-Erfolg machte acht Minuten vor Schluss Martin Ludwig mit einem direkt verwandelten 18-m-Freistoß perfekt. Der Ball sprang vom Innenpfosten hinter die Linie. Dies hatte zumindest der Schiedsrichter-Assistent so gesehen, was zu lautstarken Protesten des Gastgebers führte. Zuvor war Reifschneider an der Strafraumgrenze gefoult wurden.

Der arg ersatzgeschwächte Tabellenzweite tat sich zunächst mit dem tiefen Untergrund etwas schwer. So besaß Nöbdenitz nach dem ersten Eckball auch die erste Gelegenheit, als Mattäus aus 14 m aber an Post-Keepr Tietz scheiterte (6.), während der Ball im Nachsetzen am Außennetz landete.
Einen individuellen Fehler der Gäste nutzten die Geraer zur Führung. Der nach seiner Rotsperre wieder mitwirkende Klein erkämpfte sich das Leder und bediente Nehrhoff, der allein vor Torwart Schmidt das 0:1 erzielte (14.).

Kurz darauf traf Klein nach Zuspiel von Ludwig nur den Pfosten (23.). In der Folge besaßen die Nöbdenitzer zwei gute Ausgleichschance, die Abwehrchef Fuchs mit Leichtfertigkeiten erst ermöglichte.
Doch jeweils im letzten Moment konnten die Gäste noch retten (31., 38.). Zudem war der Gastgeber bei Standards kreuzgefährlich. Das zweite Post-Tor hatte Reifschneider auf dem Fuß, dem in vielversprechender Position nach Zuspiel von Nehrhoff aber der Ball versprang (43.).
Nach Wiederbeginn erzielte Traktor nach einem Foul von Fuchs mit einem strittigen Elfmeter durch Kaufmann den 1:1-Ausgleich (55.). Beide Mannschaften kämpften um den Sieg, der aber nach Ludwigs Freistoßtreffer den Gästen vorbehalten war (82.).
In der Schlussphase warf Nöbdenitz alles nach vorn, konnte sich aber keine klare Chance mehr erspielen. In letzter Minute traf Nehrhoff von der Strafraumgrenze nochmals den Pfosten (90.).

 

SSV Traktor Nöbdenitz: Schmidt - Rosemann, Lange, Simon, Pucknat, Gerth (88. Nitzsche), Lentloff (88. Heilig), Jakob, Opitz, Kaufmann, Matthäus

 

Post SV Gera: Tietz - Sobek, Fuchs, Kroll - Zwick, Ludwig - Reifschneider (85. Ponitz) , Schmidt (2. Nehrhoff), Schulz - Klein, Lang

 
Schiedsrichter: Steffen Klein

Zuschauer: 30

Tore: 0:1 Nehrhoff (14.), 1:1 Kaufmann (55.), 1:2 Ludwig (82.)

 

Der Nöbdenitzer Norman Jakob (r.) setzt im Zweikampf mit Post-Kicker Kevin Reifschneider seinen Körper ein. Trotzdem unterliegt der Gastgeber mit 1:2. (Foto: Jens Lohse)

 

23.11.2013 - 15. Spieltag, Kreisoberliga Ostthüringen

 

Post-Kicker mit souveräner Vorstellung beim Hinrundenabschluss

 

TSV Monstab-Lödla - Post SV Gera  0:3 (0:1)

Quelle: www.geraer-fussball.de

 

Der Post SV Gera hat seine starke Hinrunde mit einem 3:0-Erfolg beim TSV Monstab-Lödla beendet. Die Hecht-Elf verteidigte damit ihren zweiten Tabellenplatz vier Zähler hinter Rositz.
Nach einem Monstaber Abseitstor von Fischer (5.) ergriffen die Gäste sofort die Initiative. Mit einem Aufsetzer stellte der sehr agile Leucht TSV-Torwart Hadam auf die Probe (8.).
Vier Minuten später war der Schlussmann aber machtlos. Leuchts Schuss konnte Hadam noch abwehren, aber T. Zwick staubte zum 0:1 ab (12.). Lippold hatte kurz darauf das zweite Tor vor Augen, doch wurde sein Kopfball nach einem Fuchs-Freistoß noch von einem Monstaber auf der Linie gerettet (16.).
Post ließ es in der Folge etwas ruhiger angehen. Bei Bärbigs Schuss aufs kurze Eck zeigte sich Gäste-Torwart Tietz auf dem Posten (36.). Bis zur Pause hätten die Geraer erhöhen können. Lippolds Schuss lenkte Hadam über die Latte (37.). Dann vergab Nehrhoff nach Vorarbeit von Reifschneider (43.).
Nach Wiederbeginn parierte der Monstaber Schlussmann einen weiteren Lippold-Fernschuss (49.). Der nächste Geraer Konter bescherte dann das 0:2. Nehrhoff und Leucht bereitete vor, während Reifschneider die Eingabe gegen die Laufrichtung des TSV-Torwarts verwertete (57.).
Zwei nicht gegebene Monstaber Treffer sorgten in der Folge für Aufregung beim Gastgeber. Erst wurde ein gestrecktes Bein gegen Keeper Tietz abgepfiffen (58.), dann Starks Tor wegen Abseits nicht anerkannt (59.).
Kurz darauf machten die Postler alles klar. Nach einem Konter über Nehrhoff und Leucht vergab Reifschneider noch, ehe der eingewechselte Lang das 0:3 besorgte (67.). Damit war die Entscheidung gefallen. Nach einem Ludwig-Freistoß lag beim Kopfball von Sobek das vierte Geraer Tor in der Luft.

 

TSV Monstab-Lödla: Hadam - Eckhardt, Henfling, Dinter, Eckhardt (17. Kessler), Rehdorf, Baerbig, Stark, Moebius, Bölke, Fischer

 

Post SV Gera: Tietz - T. Zwick, Fuchs, Kroll - Lippold (73. Sobek), Ludwig - Leucht , Nehrhoff (82. S. Zwick), Hiller - Reifschneider, Hecht (1. Lang)

 
Schiedsrichter: Michael Fritsch

Zuschauer: 35

Tore: 0:1 Zwick (13.), 0:2 Reifschneider (57.) , 0:3 Lang (68.)

 

16.11.2013 - 14. Spieltag, Kreisoberliga Ostthüringen

 

Postler verteidigen mit starker Vorstellung Platz 2

 

Post SV Gera - SG SV Schmölln 1913 3:1 (1:0)

Quelle: www.geraer-fussball.de

 

Der Post SV Gera hat seinen zweiten Tabellenplatz gefestigt. Im Verfolgerduell gegen die SG Schmölln setzte sich die Hecht-Elf mit 3:1 durch und vergrößerte den Vorsprung auf den Tabellendritten auf sechs Zähler.
"Meiner Mannschaft gebührt ein Kompliment. Sie hat beide Halbzeiten sehr konzentriert agiert. Vor der Pause haben wir zu viele Chancen ausgelassen. Deswegen mussten wir lange um den verdienten Sieg bangen", schätzte Post-Trainer Daniel Hecht nach Spielende ein.
Zwar besaßen die Gäste durch Neumaier die erste Chance (4.), doch schon vier Minuten später zwang Leucht den Schmöllner Keeper Vincenz zur ersten Parade (8.). Auf der anderen Seite zeigte sich Post-Schlussmann Tietz bei Pohls Schuss aus spitzem Winkel auf dem Posten (10.).
Als Fuchs den Ball im Mittelfeld eroberte, traf Nehrhoff nach Vorarbeit von Lippold zum 1:0 ins lange Eck (11.). Leucht hätte erhöhen können, doch nach seiner Kopfball-Bogenlampe nach Flanke von Reifschneider rettete Jahn vor der Linie (21.). Ein etwas verunglückte Flanke von Lang landete am Gebälk (23.).
Kurz vor der Pause mussten die Geraer noch zwei Mal auf der Hut sein. Erst parierte Tietz den Kopfball von Pohl im Anschluss an einen Freistoß (37.). Kurz darauf war Tietz bei Müllers Kopfstoß aufs lange Eck abermals zur Stelle (41.). Auch nach Wiederbeginn agierten beide Mannschaften mit offenem Visier. Erst behielt Torwart Tietz gegen den allein auf ihn zusteuernden Pohl die Nerven und wehrte zur Ecke ab (46.).
Für die Postler traf Reifschneider nach einem Lippold-Freistoß nur den Pfosten. Im Nachsetzen scheiterte Nehrhoff an Vincenz (50.). Kurz darauf doch das 2:0. Nach Ludwigs Freistoß patzte der Schmöllner Senf und Lang traf per Direktschuss aus 7 m ins Schwarze (53.).
Die Knopfstädter gaben sich nicht auf. Nach einem Fuchs-Patzer traf Pohl nur den Pfosten (65.). Ein Tor von Reifschneider fand wegen Abseits keine Anerkennung (69.). Nach einem Fuchs-Fehlpass bediente Müller Neumaier, der auf 2:1 verkürzte (73.).
Schon drei Minuten später stellten die Geraer den alten Abstand wieder her. Lippold, Reifschneider und Kreuzburg bereiteten vor und Nehrhoff vollendete zum 3:1 (76.). Damit war die Begegnung entschieden. Nach Lippolds Kopfballverlängerung wäre Kreuzburg fast noch der vierte Treffer gelungen (89.).

Post SV Gera: Tietz - Zwick, Fuchs, Kroll - Lippold, Ludwig - Leucht , Nehrhoff, Hiller (85. Junold) - Reifschneider (80. Sobek), Lang (73. Kreuzburg)

 

SG SV Schmölln 1913: Vincenz - Huettig, Cepnik, Schmieder, Jahn, Uhlig, Senf, Neumaier, Pohl, Hass, Mueller

 
Schiedsrichter: Christian Merten

Zuschauer: 78

Tore: 1:0 Nehrhoff (11.), 2:0 Lang (53.), 2:1 Neumaier (73.), 3:1 Nehrhoff (76.)

 

Post-Verteidiger Torsten Zwick (l.) hält den Schmöllner Christian Pohl vom Ball fern. Mit 3:1 gewinnen die Geraer das Verfolgerduell. (Foto: Jens Lohse)

 

09.11.2013 - 13. Spieltag, Kreisoberliga Ostthüringen

 

Kroll und Leucht besorgen den späten Sieg

 

FSV Lucka - Post SV Gera 1:2 (1:0)

Quelle: www.geraer-fussball.de

 

Mit einer Energieleistung hat der Post SV Gera die drei Punkte von den heimstarken Luckaern entführt.
Den 2:1-Erfolg rissen die Gäste in der Schlussviertelstunde in Unterzahl aus dem Feuer, nachdem zuvor Angreifer Klein wegen groben Foulspiels mit Rot vom Platz geflogen war (65.). "Solch ein umkämpftes Spiel in Unterzahl noch zu drehen - das ist schon eine starke Leistung", freute sich Post-Trainer Daniel Hecht.
Die Geraer hatten stark begonnen und durch Lippold, Reifschneider, Nehrhoff und Lang erste Chancen besessen. Doch stellte Luckas Löffler den Spielverlauf der ersten Viertelstunde auf den Kopf, als er ein Missverständnis zwischen Post-Torwart Tietz und Verteidiger Kroll zum 1:0 nutzte (12.).
Die Gäste zeigten sich geschockt und fanden bis zur Halbzeit nicht mehr zu ihrem Spiel. Ludwig musste in höchster Not vor Kämpfe das zweite Gegentor verhindern (35.). Erst als der Geraer Angreifer Klein wegen eines groben Fouls mit Rot vom Platz flog (65.), wachten die Postler auf.
Nach einem Ludwig-Freistoß war der aufgerückte Kroll am kurzen Pfosten zum verdienten 1:1 zur Stelle, wobei Fuchs den Schützen fast noch behindert hätte (77.). Beide Teams wollten gewinnen. Für die Gäste vergaben Fuchs aus der Distanz und Reifschneider per Kopf. Auf der anderen Seite traf Frömberg nur die Latte (85.).
Drei Minuten später das 1:2. Nehrhoffs Schuss konnte Uhlemann nicht festhalten und Leucht staubte ab (88.). Kurz vor Abpfiff sah Luckas Winkler noch Gelb-Rot (90.)

 

FSV Lucka 1910: Uhlemann - Frömberg, Kämpfe, Näther, D. Eschenbaum, Quaas (89. Sonntag), Pein (76. Hinrichs), Fischer, Winkler (90. GRK), Löffler (57. Heinzmann), R. Eschenbaum

 

Post SV Gera: Tietz - Hiller, Fuchs, Kroll - Lippold, Ludwig - Leucht (90. Sobek), Nehrhoff (90. Hilbert), Reifschneider - Klein, Lang (76. Junold)

 
Schiedsrichter: Björn Hauke

Zuschauer: 65

Tore: 1:0 Löffler (13.), 1:1 Kroll (75.), 1:2 Leucht (87.)

 

 

02.11.2013 - 12. Spieltag, Kreisoberliga Ostthüringen

 

Partie nach Halbzeitrückstand gedreht

 

Post SV Gera - SG Hohndorfer SV 4:1 (0:1)

Quelle: www.geraer-fussball.de

 

Mit dem 4:1-Heimerfolg gegen die SG Hohndorf eroberten die Geraer Postler den zweiten Tabellenplatz zurück.
"Mich freut es sehr, dass wir nach dem anstrengenden Pokalspiel am Donnerstag heute nach der Pause noch einmal soviel Energie aufbringen konnten und das Spiel drehen konnten", meinte Gastgeber-Trainer Daniel Hecht hinterher.
Dagegen brachen die am Reformationstag spielfreien Hohndorfer nach Wiederbeginn ein. Man war nur noch damit beschäftigt, Schiedsrichterentscheidungen zu kommentieren, worunter die Konzentration im Abschluss litt. Dagegen steigerten sich die Postler in der zweiten Halbzeit deutlich.
Beide Mannschaften hielten sich nicht lange bei der Vorrede auf. Einen Ludwig-Freistoß klärte die Gäste im letzten Moment (3.). Als sich Geras Keeper Tietz bei einer Flanke verschätzte, prallte das Leder Hilbert an die Hand. Den fälligen Elfmeter schoss Floss über den Kasten (5.).
Bei Kreuzburgs Schuss auf kurze Eck war SG-Keeper Dreßler auf dem Posten (9.). Auf der anderen Seite lief Geschke allein auf Tietz zu und verzog (15.). Mit Freistößen sorgten die Postler für Torgefahr. Fuchs scheiterte an Dreßler (21.).
Nach Ludwigs Freistoßeingabe wurde Klein gerade noch geblockt (27.). Bei einem verheißungsvollen Konter zögerte Kreuzburg zu lange mit dem Abschluss (35.), ehe die Gastgeber-Abseitsfalle nicht zuschnappte und Vöks aus der Drehung das 0:1 erzielte (43.).
Nach Wiederbeginn drehte Post auf. Lippold scheiterte noch an Dreßler (46.), der dann aber machtlos war, als Kreuzburg einen Lippold-Pass mit der Brust mitnahm und von der Strafraumgrenze in den Winkel traf - 1:1 (49.). Rausch hätte fast für die erneute Hohndorfer Führung gesorgt, doch lenkte Tietz den Kopfball mit den Fingerspitzen an die Latte (53.).
Mit einem Handelfmeter scheiterte Post-Angreifer Kreuzburg an Dreßler (56.), der auch bei Leuchts Volleyschuss aus der Distanz toll reagierte (59.). Kurz darauf war der Keeper aber machtlos, als Ludwig parallel zum Tor dribbelte und gekonnt ins Dreiangel traf - 2:1 (61.).
Während Hilbert eine Leucht-Eingabe haarscharf verpasste (65.), traf Hohndorfs Floss per Freistoß nur das Lattenkreuz (74.). Als Dreßler einen Klein-Freistoß nicht festhalten konnte, staubte Leucht zum 3:1 ab (78.). Per Heber von der Mittellinie wollte Strauß´Tietz überwinden, zielte aber etwas zu hoch (80.).
Statt dessen erhöhte Klein nach Eingabe von Nehrhoff auf 4:1 (86.). Anschließend trafen noch Post-Angreifer Kreuzburg (88.) und Hohndorfs Müller (90.+2) den Pfosten.

 

Post SV Gera: Tietz - Zwick, Fuchs, Kroll - Lippold, Ludwig - Leucht (86. Junold), Nehrhoff, Hilbert (76. Lang) - Klein, Kreuzburg (90. Ponitz)

Hohndorf: Dressler - Floss, Pippig, Strauß, Geschke, Kögler, Rausch, Voeks (78. Mueller), Falk (39. Göbel), Meinhardt, Becker
 
Schiedsrichter: Sven Rocktäschel

Zuschauer: 52

Tore: 0:1 Voeks (43.), 1:1 Kreuzburg (49.), 2:1 Ludwig (61.), 3:1 Leucht (78.), 4:1 Klein (86.)

 

 

31.10.2013 - Achtelfinale, Kreispokal

 

Viertelfinaleinzug nach erstem Sieg in Nöbdenitz

 

SSV Traktor Nöbdenitz - Post SV Gera 1:3 (0:2)

Quelle: www.geraer-fussball.de

 

Bei den in der Meisterschaft noch nicht richtig in Tritt gekommenen Nöbdenitzern zogen die Geraer Postler ins Viertelfinale ein. Schon in der ersten Halbzeit legte der Gast den Grundstein dafür. Leuchts 1:0 (22.) ließ Nehrhoff zum psychologisch günstigen Zeitpunkt kurz vor der Halbzeit das zweite Tor folgen (44.). Nöbdenitz gab sich nicht auf und witterte nach dem 1:2-Anschlusstreffer von Zschögner Morgenluft (64.). Doch die Geraer behielten den Kopf oben und machten mit dem 3:1 durch Kapitän Lippold (79.) alles klar.

 

SSV Traktor Nöbdenitz: Schmidt - Meinhardt, Kuhn, Busch, Lange, Schlenzig (59. Remmers), Gerth, Opitz, Stepina (54. Jakob), Zschögner, Fleischer (84. Gleiß)

 

Post SV Gera: Tietz - Zwick, Fuchs, Kroll - Ludwig, Lippold - Leucht, Nehrhoff (61. Lang), Hiller - Klein, Reifschneider
 

Schiedsrichter: Heiko Grimmer (Meuselwitz)


Zuschauer: 82


Tore: 0:1 Leucht (22.), 0:2 Nehrhoff (44.), 1:2 Zschögner (64.), 1:3 Lippold (79.)

 

 

26.10.2013 - 11. Spieltag, Kreisoberliga Ostthüringen

 

Nullnummer in Aga

 

SV Aga - Post SV Gera 0:0 (0:0)

Quelle: www.geraer-fussball.de

 

Einen Punkt ermauerte sich der SV Aga im Ortsderby der Ostthüringer Kreisoberliga gegen den Post SV Gera. Nachdem die Hecht-Elf zuletzt gegen Eurotrink (4:0) und Berga (7:0) auf Torejagd gegangen war, war der Gastgeber gewarnt und formierte einen Abwehrriegel, den die Postler an diesem Tag nicht zu knacken in der Lage waren.
"Wir waren sehr defensiv eingestellt, haben die Räume enggemacht und dem Gegner auch auf den Außenbahnen kaum Möglichkeiten zu Durchbrüchen gelassen. Am Ende wäre uns dann sogar fast noch der Siegtreffer gelungen", urteilte Routinier Sven Ziegengeist, der den noch im Urlaub befindlichen Trainer Uwe Pilakowski vertrat.
Post-Coach Daniel Hecht war mit dem Spiel seiner Mannschaft nicht wirklich zufrieden. "Auf diesem holprigen Geläuf war es schwer, unsere spieltechnischen Vorteile in die Waagschale zu werfen. Mir hat heute der letzte Biss bei meiner Mannschaft gefehlt, unbedingt das Tor machen zu wollen. Den braucht man aber, um hier drei Punkte mit nach Hause zu nehmen", meinte er.

Die Agaer setzten die taktischen Vorgaben konsquent um. Man verbarrikadierte sich im und am eigenen Strafraum, tat für den eigenen Spielaufbau nur wenig. Die Postler fanden keine Mittel gegen das Defensivbollwerk, agierten oft zu behäbig und ließen es am erforderlichen Tempo vermissen.
Die eingesetzten langen Bälle wurden den spielerischen Möglichkeiten der Gäste nicht gerecht. Meist spielte sich die Begegnung zwischen den Strafräumen ab, wobei Torchancen Mangelwaren blieben. Zwei Mal hatte Gäste-Angreifer Klein die Chance zum 0:1 auf dem Fuß.
Ein Mal scheiterte er an Agas Schlussmann Bathelt, beim zweiten Versuch wurde er noch von seinem Gegenspieler geblockt.

Die beste Möglichkeit der Postler besaß wohl Kreuzburg, der allein vor Bathelt den Keeper schon umspielt hatte, sich den Ball dann aber zu weit vorgelegt hatte.
Auch nach Wiederbeginn blieben Torraumszenen zunächst aus. Erst in der Schlussviertelstunde wuchs die Spannung wieder. Als Gäste-Keeper Tietz einen langen Ball von Schönberg unterschätzte, prallte der an die Latte. Im Nachsetzen war Schulze zu überrascht und verzog (76.).
Kurz darauf hätte Krawczyk einköpfen können. Nach der Maßflanke von Herrmann patzte Bewacher Kroll in der Mitte, doch strich der Kopfball aus 7 m übers Gebälk (80.). Die letzten Minuten gehörten dann wieder den Postler, die aber schon Mühe hatten, den Ball in die torgefährliche Zone zu befördern.
In vielversprechender Position zögerte Hiller zu lange, so dass Bathelt ohne Mühe parieren konnte (86.). In der Nachspielzeit forderten die Gäste bei einer Attacke an der Strafraumkante von Herrmann gegen Hiller noch einen Elfmeter ein (90.+1).
Doch Referee Röhler (Naundorf) ließ weiterspielen und pfiff kurz darauf ab. Mit dem 0:0 waren am Ende aber nur die Agaer zufrieden.

 

SV Aga: Bathelt - Ziegengeist (46. Schönberg), Zausch, Skujat, Herrmann, Hennig, Winter (63. Wicher), Rosenberg, Schulze, Fischer (75. Schreiber), Krawczyk

 

Post SV Gera: Tietz - Zwick, Fuchs, Kroll - Ludwig, Lippold - Reifschneider (60. Leucht), Nehrhoff, Hiller - Klein, Kreuzburg

 

Schiedsrichter: Steven Röhler

 

Zuschauer: 40

 

Tore: Fehlanzeige

 

Post-Kapitän Andy Lippold (r.) schirmt den Ball im Mittelfeld gegen den Agaer Robert Hennig ab. Mit dem torlosen Remis sind am Ende nur die Gastgeber zufrieden. (Foto: Jens Lohse)

 

19.10.2013 - 10. Spieltag, Kreisoberliga Ostthüringen

 

Höchster Sieg in der Bezirksligahistorie

 

Post SV Gera - FSV Berga 7:0 (4:0)

Quelle: www.geraer-fussball.de

 

Mit einem 7:0-Kantersieg gegen Aufsteiger FSV Berga ist der Post SV Gera auf den zweiten Tabellenplatz vorgerückt.
"So hoch haben wir in der Kreisoberliga oder der Regionalklasse noch nicht gewonnen. Bisher war ein 5:1 gegen Gößnitz der höchste Erfolg", schwärmte Gastgeber-Trainer Daniel Hecht nach dem Auftritt seiner Mannschaft.
Mit dem Dreier und der gleichzeitigen Niederlage von Schmölln in Fockendorf rückten die Geraer auf Tabellenplatz zwei nach vorn.
Dabei hatte die Begegnung mit 30minütiger Verspätung begonnen, nachdem zum Vorspiel kein Schiedsrichter erschienen war und sich Hauptspiel-Assistent Bärwolf bereiterklärte, auch diese Begegnung zu leiten. Den Bergaern schien die Vorbereitungszeit auf die Partie aber dennoch zu kurz zu sein. Nachdem Klein noch geblockt wurde, schlug Nehrhoff im Nachsetzen noch einen Haken und vollendete zum frühen 1:0 (1.). Bergas Fischer schoss wenig später übers Gebälk (9.).
Post spielte weiter nach vorn. Nach Vorarbeit von Hiller traf Kreuzburg nur den Pfosten, ehe Gäste-Verteidiger Naundorf endgültig auf der Linie klärte (13.). Bei FSV-Fernschüssen von Kulikowski und Naundorf zeigte sich Post-Torwart Tietz auf dem Posten. Wie´s geht zeigte auf der anderen Seite Nehrhoff, dessen Versuch aus der Distanz flach zum 2:0 einschlug (22.). Zwei von Ludwig abgefangene Bergaer Abstöße ließen den Gastgeber endgültig auf Torejagd gehen.
Erst legte Leucht für Klein zum 3:0 auf (27.). Dann war abermals Klein im Nachsetzen zur Stelle, nachdem zuvor Kreuzburg noch an Torwart Ludwig gescheitert war - 4:0 (36.).
Nach Wiederbeginn schienen sich die Bergaer aufzurappeln. Doch außer Schneiders Schuss übers Gebälk hatte der Gast nicht viel zu bieten. Die Tore fielen weiterhin auf der anderen Seite. Krolls Flanke verwertete Leucht gegen die Laufrichtung des FSV-Keepers zum 5:0 (56.). Nach Pass von Kreuzburg vergab Leucht aus vollem Lauf, ehe Bergas Torwart Ludwig zwei Freistöße von Ludwig und Fuchs meisterte, wobei er einmal auch mit der Querlatte im Bunde war. Machtlos war der Schlussmann beim 6:0 von Zwick, der sich an der Strafraumgrenze gegen vier Gäste-Kicker durchsetzte und Ludwig mit einem Heber ins rechte Dreiangel überwand (64.).
Für die stets um den Ehrentreffer bemühten Bergaer scheiterte Bergner an Tietz, ehe Post-Einwechsler Lang nach schöner Kombination über Fuchs und Ludwig den 7:0-Schlusspunkt setzte (83.).


Post SV Gera: Tietz - Junold (46. Reifschneider), Kreuzburg, Zwick, Ludwig, Hiller, Fuchs, Kroll, Nehrhoff, Leucht (69. Hilbert), Klein (69. Lang)

FSV Berga: Ludwig - Naundorf, Reinhardt (46. Seifert), Pöhler, L. Kanis (46. Schneider), A. Rehnig, Bergner, Fischer, Kulikowski, S. Rohde, R. Rohde

Schiedsrichter: Silvio Höfer (Greiz)

Zuschauer: 62

Tore: 1:0, 2:0 Nehrhoff (1., 22.), 3:0, 4:0 Klein (27., 36.), 5:0 Leucht (56.), 6:0 Zwick (64.), 7:0 Lang (83.)

 

Post-Einwechsler Kevin Reifschneider (l.) setzt sich im Zweikampf gegen den Bergaer Yves Schneider durch. Mit dem 7:0-Kantersieg gegen den Aufsteiger rücken die Geraer auf Tabellenplatz zwei nach vorn. (Foto: Jens Lohse)

 

12.10.2013 - 9. Spieltag, Kreisoberliga Ostthüringen

 

Erste Mannschaft problemlos zum Sieg

 

Eurotrink Kickers FCL - Post SV Gera 0:4 (0:2)

Quelle: www.geraer-fussball.de

 

Der Post SV Gera hat bei Aufsteiger Eurotrink einen deutlichen 4:0-Erfolg eingefahren. Die Gäste-Elf von Trainer Daniel Hecht geriet im Ortsderby zu keiner Zeit in Gefahr und überzeugte auf dem kleinen Platz an der Trebnitzer Straße auch mit spielerischen Mitteln.
"Das war ein überlegen geführtes Spiel von uns, in dem durchaus noch das eine oder andere Tor mehr für uns möglich gewesen wären. Für den kleinen Platz haben wir auch gut kombiniert", äußerte sich Post-Coach Daniel Hecht nach Spielende.
Eurotrink-Kapitän Jörg Fleischer urteilte: "Das war der spielerisch beste Gegner, auf den wir bisher getroffen sind. Nach der ersten Halbzeit schmeicheln uns die beiden Gegentore noch. Nach dem Seitenwechsel konnten wir uns dann etwas besser einstellen und haben dagegen gehalten. In der Offensive waren wir aber insgesamt viel zu harmlos."
Von der ersten Minute an dominierten die Postler die Begegnung, wenngleich man mit Lippold, Reifschneider und Schönfelder auf wichtige Kräfte verzichten musste. Bei Eurotrink saß Schicker seine Gelb-Rot-Sperre ab.
Als sich die Gäste-Kicker Zwick und Nehrhoff zum Doppelpass fanden, verhinderte Eurotrink-Torwart Dietl mit einer Parade die frühe Post-Führung (3.). Auch ein Ludwig-Freistoß brachte noch nichts ein (9.). Dann aber doch das 0:1, als Nehrhoff die Eingabe von Zwick am zweiten Pfosten einnetzte (14.).

Das Kombinationsspiel der Gäste kam immer besser in Gang. Eurotrink hingegen präsentierte sich im Spiel nach vorn harmlos und schien nur auf Schadensbegrenzung aus. Nach einer guten halben schon das zweite Tor. Ludwigs präzisen Diagonalpass auf die rechte Seite nahm Leucht am Strafraum gekonnt mit, passte vors Tor, wo Hiller mit langem Bein zum 0:2 vollendete (32.).
Kurz darauf hatte der durchgebrochene Kreuzburg den dritten Treffer vor Augen, blieb nach Doppelpass mit Ludwig aber aufgrund des fehlenden Tempos an Keeper Dietl hängen (34.). Auf der anderen Seite wäre Lorenz fast der Anschluss gelungen, doch hatte Assistent Schwaneberger den Schützen zuvor in Abseitsposition gesehen (43.).

Nach Wiederbeginn verschätzte sich Post-Torwart Tietz bei einem springenden Ball, doch traf Lorenz nur das Außennetz. Für Post hatte Klein mit seinem Abseitstor kein Glück (55.). Ein vermeintliches Foul an Klein im Strafraum von Eurotrink-Schlussmann Dietl ließ Referee Günal ungeahndet (56.).
Dann aber doch das 0:3, als die Abseitsfalle des Gastgebers misslang und Leuchts Schuss noch entscheidend abgefälscht wurde (63.). Die beste Gastgeber-Möglichkeit zum Ehrentor versiebte J. Fleischer nach einem weiten Einwurf (77.).
Post-Anwechsler Lang wurde vom Abseitspfiff gestoppt (84.), ehe kurz vor Schluss Nehrhoff als Vorbereiter in Erscheinung traf und Leucht nur noch einzuschieben brauchte (88.).

 

Eurotrink Kickers FCL: Dietl - Naujoks, Krause, Fleischer, Weise, Rudolph (63. Rudolph), Fleischer, Puhan, Stegmann, Lorenz, Heisig (74. Kühnhold)


Post SV Gera: Tietz - Junold, Fuchs, Kroll - Zwick, Ludwig - Leucht, Nehrhoff, Hiller - Klein (80. Lang), Kreuzburg (83. Hilbert)


Schiedsrichterin: Güray Günal


Zuschauer: 40


Tore:
0:1 Nehrhoff (14.), 0:2 Hiller (33.), 0:3, 0:4 Leucht (63., 88.)

 

Post-Kicker Torsten Zwick (r.) klärt bei einem langen Ball energisch vor Eurotrink-Kapitän Jörg Fleischer. Mit dem 4:0-Erfolg im Ortsderby festigen die Postler ihren dritten Tabellenplatz. (Foto: Thomas Schwarz)

 

05.10.2013 - 8. Spieltag, Kreisoberliga Ostthüringen

 

Post SV antwortet schnell

 

Post SV Gera - FSV Gößnitz 2:1 (1:0)

Quelle: www.geraer-fussball.de

Einen 2:1-Arbeitssieg hat der Post SV Gera gegen Schlusslicht FSV Gößnitz gelandet und somit seinen dritten Tabellenplatz verteidigt.
Ein Doppelpack von Angreifer Klein, der seine Saisontore drei und vier erzielte, bewahrte den Gastgeber vor einer unliebsamen Überraschung. Dabei hatten die Postler Spiel und Gegner über weite Strecken beherrscht. Nach Vorarbeit von Junold hatte die Abseitsfahne des Assistenten den agilen Klein noch an seinem ersten Torjubel gehindert (6.). Nach einer Flanke aus dem Halbfeld war der Stürmer kurz darauf zu überrascht, dass der Ball den Weg zu ihm gefunden hatte (10.).
Auf der anderen Seite meisterte Tietz einen Fernschuss von Dabelstein (12.). Nach Hillers Flanke fand Klein per Kopf in FSV-Keeper Fichte seinen Meister (15.). Kurz darauf wären die Postler fast in Rückstand geraten, doch Tietz kaufte dem nach einem Ballverlust allein vor ihm auftauchenden Helbig den Schneid ab (18.).
Nach Flanke von Lippold scheiterte Klein gleich zwei Mal in Folge an Fichte (44.), machte es aber mit dem Pausenpfiff besser, als nach Lippolds Flanke am zweiten Pfosten zum 1:0 einnickte (45.).
Nach Wiederbeginn drängte die Hecht-Elf auf das zweite Tor. Nach gekonntem Zuspiel von Klein brachte Hiller aus zentraler Position den Ball nicht im Kasten unter (48.). Eine Freistoß-Aufsetzer von Ludwig lenkte Torwart Fichte zur Ecke (58.).
Gößnitzer Möglichkeiten von Schubert und Köhler nahmen die Geraer nicht sonderlich ernst, so dass das 1:1 durch Köhler im Nachsetzen nach einem Pfostenschuss nicht wirklich überraschend kam (68.).
Doch die Postler antworteten prompt. Nach einem Pass von Lippold in die Tiefe war abermals Klein zum 2:1 zur Stelle (71.). Glück für die Gastgeber, dass Köhlers Treffer wegen Abseits nicht gegeben wurde (72.). Daute vergab dann die letzte Chance zum Gößnitzer Ausgleich (89.), während in der Schlussminute Post-Kicker Reifschneider zu lange zögerte, um alles klar zu machen.
"Meine Mannschaft wirkte heute nicht so frisch. Das Pokalspiel vom Donnerstag hatte doch seine Spuren hinterlassen. So war es nicht mehr als ein Arbeitssieg", schätzte Gastgeber-Trainer Daniel Hecht ein.


Post SV Gera: Tietz - Junold, Fuchs, Kroll - Lippold, Ludwig (83. Sobek) - Reifschneider, Nehrhoff, Hiller - Klein (90. Hilbert) , Zwick

 

FSV Gößnitz: Fichte - Küchler, Stumpp, Glabsch, Knebel, Helbig, Dabelstein, Schubert, Stenzel, Köhler, Daute

Schiedsrichterin: Christian Merten (Lucka)


Zuschauer: 44


Tore: 0:1, 1:2 Klein (45., 71.), 1:1 Köhler (68.)

 

Post-Kicker Patrick Hiller (l.) hat sich vom Gößnitzer David Helbig abgesetzt, vergibt beim 2:1-Erfolg aber diese Geraer Großchance. (Foto: Jens Lohse)

 

03.10.2013 - 2. Runde Kreispokal Ostthüringen

 

Post SV erneut souverän weiter

 

SV Elstertal Bad Köstritz - Post SV Gera 0:5 (0:1)

Quelle: www.geraer-fussball.de

 

Die ersatzgeschwächten Köstritzer schlugen sich gegen den spielstarken Kreisoberligisten aus Gera wacker. Die Postler mussten zwar auch auf einige Stammkräfte verzichten, konnten dies aber wesentlich besser kompensieren. So stand bei den Gästen der sonstige Abwehrchef Fuchs zwischen den Pfosten, der mit zwei guten Paraden sein Können auch auf dieser ungewohnten Position unter Beweis stellte. Kurz vor der Pause kamen die Geraer nach einem Eckball durch Klein zum 0:1 (44.).

Derselbe Spieler legte kurz nach Wiederbeginn nach einem Lippold-Freistoß das zweite Tor nach (53.). Die Überlegenheit der Gäste wurde mit zunehmender Spielzeit immer deutlicher. Bei den Köstritzern ließen die Kräfte nach. Post vergab viele Chancen.Kreuzburg schloss einen Konter mit dem 0:3 ab (77.). Per sehenswertem Distanzschuss war Ludwig erfolgreich, ehe Reifschneider in der Nachspielzeit nach einem Foul an Klein im Strafraum per verwandeltem Elfmeter für den 0:5-Schlusspunkt sorgte (90.+1).
 

SV Elstertal Bad Köstritz: Schütze - Stephan, Bernreuther, Roeser, Groest, Strauß, Weber (72. Teuber), Radziej, Sachs (52. Edel), Puhl, Kanzler

Post SV Gera: Fuchs - Zwick, Junold, Kroll - Lippold (72. Sobek), Ludwig - Geike, Nehrhoff (69. Lang), Hiller (72. Hilbert) - Klein, Kreuzburg


Schiedsrichterin: Simone Gerbet (Leipzig)


Zuschauer: 93


Tore: 0:1, 0:2 Klein (44., 53.), 0:3 Kreuzburg (77.), 0:4 Ludwig (89.), 0:5 Reifschneider (90.+1)

 

 

28.09.2013 - 7. Spieltag, Kreisoberliga Ostthüringen

 

Postler nur Remis in Lumpzig

 

SV Osterland Lumpzig - Post SV Gera 3:3 (1:0)

Quelle: www.geraer-fussball.de

 

Beim Aufsteiger in Lumpzig kam der Tabellendritte Post SV über ein 3:3-Unentschieden nicht hinaus. Im Gegensatz zum 3:1-Erfolg bei Spitzenreiter Rositz musste die Hecht-Elf auf Nehrhoff, Schönfelder und Klein verzichten.
Vor der Pause blieben Höhepunkte rar. Post-Torwart Tietz parierte gegen Kratsch (6.). Arifov wurde im letzten Moment geblockt (13.). Ein weiterer Kratsch-Freistoß verfehlte sein Ziel. Als Gäste-Verteidiger Sobek den Ball gegen Rozanowske verlor, prallte der folgende Schuss von Arifov vom Innenpfosten ins Netz - 1:0 (16.).
Auf der anderen Seite vergaben Zwick per Heber nach Vorarbeit von Kroll (8.), Ludwig per 25-m-Freistoß (27.) und Lippold, dessen Kopfball vor der Linie geklärt wurde (45.).
Kurz nach Wiederbeginn sah Lumpzigs Rozanowske Gelb-Rot (53.). Trotz Unterzahl besorgte Arifov, der zuvor nach einem Befreiungsschlag der Osterländer von Fuchs im Strafraumgefoult wurde, per Elfmeter das 2:0 (67.).
Erst jetzt wachten die Geraer auf. Kreuzburg verkürzte per Strafstoß auf 2:1 (70.). Tietz parierte kurz darauf den Volleyschuss von Burkhardt (71.). Ebenso scheiterte Kreuzburg aus der Drehung an Lumpzigs Torwart Wöllner (79.). Der war dann aber machtlos, als Zwick nach Eingabe des eingewechselten Hilbert das 2:2 markierte (83.).
Fuchs traf wenig später aus spitzem Winkel nur den Außenpfosten (85.), ehe Ludwig nach Vorarbeit von Hilbert und Lippold sowie unter Mithilfe von Keeper Wöllner das 2:3 markierte (87.).
Die Partie schien gedreht. Doch Lumpzig schlug zurück. In der Schlussminute dann aber doch das 3:3. Arifovs Freistoß brachte die Post-Abwehr nicht aus der Gefahrenzone und Burkhardt traf aus dem Rückraum zum insgesamt leistungsgrechten 3:3-Endstand (90.+1).

 

SV Osterland Lumpzig: Wöllner - Nowak (66. O. Fieder), Jahr, Hofmann, Arifov, Kratsch, Schulz, Pohle, M. Burkhardt, Rozanowske (53. GRK), Schumann (80. Heim)

Post SV Gera: Tietz - Fuchs, Kroll, Sobek (80. Hilbert), Kreuzburg, Zwick, Ludwig, Hiller, Geike, Lang, Lippold

Schiedsrichter: Jörg Steinbrich (Greiz)

Zuschauer: 65

Tore: 1:0, 2:0 Arifov (16., 67./Elfmeter), 2:1 Kreuzburg (70./Elfmeter), 2:2 Zwick (83.), 2:3 Ludwig (87.), 3:3 M. Burkhardt (90.)

 

22.09.2013 - 6. Spieltag, Kreisoberliga Ostthüringen

 

Post SV mit erstem Sieg in Rositz

 

SV Rositz - Post SV Gera 1:3 (0:1)

Quelle: www.geraer-fussball.de

 

Für die Überraschung des Spieltags hat der Post SV Gera im einzigen Sonntasgsspiel der Kreisoberliga Ostthüringen gesorgt. Dabei brachte die Hecht-Elf dem bisher unangefochtenen Spitzenreiter SV Rositz die erste Saisonniederlage bei. Beim haushohen Favoriten setzten sich die Postler mit 3:1 durch.
Beide Mannschaften mussten auf wichtige Spieler verzichten. So fehlten beim Gastgeber Daniel und Baudach. Die Geraer mussten ohne Lippold, Leucht und Reifschneider auskommen. Die Anfangsphase gehörte den Platzherren, die mit drei Leutert-Freistößen in Folge Torgefahr ausstrahlten.
In Führung gingen aber die Gäste. Nach Hillers gekonnter Balleroberung bediente Kreuzburg den von Anbeginn aufgebotenen Klein, der mit letztem Einsatz das 0:1 markierte (14.). Rositz zeigte sich vom Rückstand etwas geschockt.
Nach einem Ludwig-Freistoß wurde Hiller im letzten Moment geblockt (27.). Nachdem Gastgeber-Kicker Vincenz verletzt ins Krankenhaus musste und das Spiel fünf Minuten unterbrochen war, scheiterte Nehrhoff aus spitzem Winkel an Keeper Fleißner (37.).

Nach einer Nehrhoff-Ecke zeigte sich Ludwig zu überrascht (39.), ehe auch die Rositzer durch Reichel und Ronas vor der Pause noch zwei dicke Ausgleichschancen vergaben.
Nach einer guten Stunde erhöhte der Post SV auf 0:2. Nehrhoff und Kreuzburg bereiteten vor, während Geike ohne große Mühe vollendete (61.). Rositz gab sich nicht auf und drängte auf den Anschluss. Nierlein verzog aus spitzem Winkel (65.). Dann rettete Geras Torwart Tietz gerade noch vor Reichel (69.).
Ein Kahnt-Freistoß fast von der Grundlinie zum 1:2 (72.) - der Rettungsversuch von Fuchs kam zu spät - bescherten dem Gastgeber den ersehnten Anschluss und Hoffnung für die Schlussviertelstunde.
Post stand hinten aber sicher und konterte geschickt. Klein hatte die Entscheidung vor Augen. Auf der anderen Seite hatte die Geraer Glück, dass Götze nach einem Freistoß aus 5 m verzog (83.). Bei Reichels Direktabnahme nach einem Flugball war Tietz wiederum zur Stelle.
In der Nachspielzeit machte dann der eingewechselte Sobek nach Vorarbeit von Hiller und Kreuzburg mit dem 1:3 den Überraschungserfolg der Postler perfekt, mit dem man die Ronneburger wieder auf Platz vier verdrängte und und die Meisterschaft spannend machte.

 

SV Rositz: Fleißner - Kummer, Ronas, Kahnt, Vincenz (37. Eckert), Leutert, Götze, Reichel, Nierlein, Ditscher (82. Vogt), Undeutsch

Post SV Gera: Tietz - Fuchs, Kroll, Kreuzburg, Zwick, Ludwig, Hiller, Geike (86. Sobek), Schönfelder, Nehrhoff, Klein

Schiedsrichter:
Uwe Gatzemann (Gera)

Zuschauer: 230

Tore 0:1 Klein (14.), 0:2 Geike (61.), 1:2 Kahnt (72.), 1:3 Sobek (90.+3)

 

15.09.2013 - 5. Spieltag, Kreisoberliga Ostthüringen

 

Post SV mit vermeidbarer Heimniederlage

 

Post SV Gera - SV Blau-Weiß Niederpöllnitz 0:2 (0:0)

Quelle: www.geraer-fussball.de

 

Der Post SV Gera hat den Sprung auf Platz zwei verpasst. Im Sonntagsspiel der Kreisoberliga fing sich die Hecht-Elf gegen Landesklasse-Absteiger Blau-Weiß Niederpöllnitz daheim die erste Saisonniederlage ein. Das 0:2 schmeichelte den Gästen freilich etwas.
"Wir hatten heute das Glück auf unser Seite und haben es endlich einmal geschafft, eine Führung über die Zeit zu bringen. Wir wollten aus der Konterstellung agieren und schnell nach vorn spielen. Das ist uns mit zunehmender Spielzeit immer besser gelungen", schätzt der Niederpöllnitzer Trainer Steffen Rüdiger nach dem Abpfiff ein.
Sein Gegenüber Daniel Hecht analysierte: "Das war unser stärkster Gegner bisher. Wir haben es nicht verstanden, unsere erspielten Torchancen in Treffer umzumünzen. Die Niederpöllnitzer Führung hatte sich nicht unbedingt angedeutet. Danach haben wir etwas den Faden verloren."
Nach ausgeglichenem Beginn ergriffen die Geraer schnell die Initiative. Doch Leucht traf per Kopf nur den Pfosten. Ein Kreuzburg-Tor fand wegen Abseits keine Anerkennung. Die Gäste attackierten früh, so dass das Aufbauspiel der Postler von ungewöhnlich vielen Fehlern behaftet war. Bei einem Dennler-Kopfball im Anschluss an eine Ecke von Poser lag sogar die Blau-Weiß-Führung in der Luft. Doch rettete Ludwig auf der Linie (38.). Dem Gastgeber-Spiel fehlte es in dieser Phase am präzisen Finalpass.

Nach Wiederbeginn trafen die Niederpöllnitzer ins Schwarze. Otto gewann den entscheidenden Zweikampf gegen Schönfelder an der Mittellinie, bediente dann Böttcher mit einem Musterpass. Der scheiterte zwar an Post-Keeper Tietz, doch sprang das Leder dem nachlaufenden Zwick unglücklich an den Fuß und rollte von dort zum 0:1 über die Linie (57.).
Post brauchte einige Zeit, um diesen Schock zu verdauen. Erst in der Schlussviertelstunde zog der Gastgeber das Tempo noch einmal an. Dem 18-m-Flachschuss des eingewechselten Klein fehlte es an der erforderlichen Schärfe (78.).
Dann hatten die Blau-Weißen, dass Referee Morak (Jena) einen klaren Elfmeter nicht gab, als der auf der linken Seite durchgebrochene Hiller im Strafraum von Linsel umgerannt wurde (84.). Zwei Minuten später traf Hiller nach schöner Körpertäuschung aus 12 m nur die Torlatte (86.).
Kurz darauf fehlten Hiller bei Leuchts flacher Eingabe erneut nur Zentimeter, um am zweiten Pfosten an den Ball zu kommen (88.). In der Nachspielzeit machten dann die Gäste den Sack zu.
Wiederum spielte Otto lehrbuchreif Böttcher frei, der mit einem überlegten Heber Tietz keine Chance ließ und mit dem 0:2 alles klar machte (90.+3.).

 

Post SV Gera: Tietz - Fuchs, Kroll, Kreuzburg, Zwick, Ludwig (69. Klein), Reifschneider (22. Hiller), A. Lippold, Schönfelder, Nehrhoff (87. Sobek), Leucht

SV Blau Weiß Niederpöllnitz: P. Müller - Fiedler (73. Wagner), Böttger, Theileis, Dennler, Otto, Skujat, L. Müller, Böttcher, Poser (86. Bondzio), Linsel

Schiedsrichter: Thomas Morak (Jena)

Zuschauer: 76

Tore 0:1 Zwick (57./Eigentor), 0:2 Böttcher (90.+3)

 

Alle Bemühungen der Post-Kicker um Andy Lippold (Nr. 10) und Torsten Zwick scheitern an der vielbeinigen Abwehr der Niederpöllnitzer Gäste, die am Ende etwas glücklich mit 2:0 die Oberhand behalten. (Foto: Jens Lohse)

 

07.09.2013 - 1. Runde Regionalpokal

 

Post-Kicker ziehen mühelos eine Runde weiter

 

BSG Wismut Gera II - Post SV Gera 0:10 (0:8)

Quelle: www.geraer-fussball.de

 

Ohne Mühe ist der Post SV Gera in die 2. Runde des Regionalpokals eingezogen.
Beim arg ersatzgeschwächten Kreisliga-Vertreter Wismut Gera II, dem ohne Verstärkung aus der Verbandsliga-Elf gerade einmal elf Spieler zur Verfügung standen, setzte sich der höherklassige Gast deutlich mit 10:0 durch.
Sven Nehrhoff, der den im Urlaub befindlichen Daniel Hecht auf der Trainerbank vertrat, freute sich dann auch. "In dieser Klarheit hatte ich das nicht erwartet. Wir haben den Gegner von Anbeginn unter Druck gesetzt und wirklich schönen Fußball gespielt", meinte Nehrhoff nach Spielschluss.
Schnell hatten die Postler für eine Vorentscheidung gesorgt. Bereits nach einer Viertelstunde hatten Schönfelder (11.), Reifschneider (12.) und Klein (15.) für eine 3:0-Führung gesorgt.
Die Wismut-Reserve war völlig überfordert. Besonders sehenswert war dann der vierte Treffer, den Gäste-Kapitän Lippold nach einer Freistoßablage per 20-m-Knaller genau ins Dreiangel erzielte (27.).

Nur zwei Minuten später ließ Lippold Tor Nummer fünf folgen (29.), ehe wieder die spielerisch auffälligen Reifschneider (37.) und Schönfelder (40.) an der Reihe waren. Mit dem Pausenpfiff erhöhte Lippold nach präzisem Rückpass von Leucht das 0:8 (45.). Drei Wechsel nach Wiederbeginn ließen den Spielfluss beim Kreisoberligisten etwas ins Stocken geraten. Zum ersten Mal kam beim Post SV dabei Zugang Rene Sobek zum Einsatz, der mit Schott Jena vor seiner Knieverletzung schon Erfahrungen in der Verbandsliga gesammelt hatte.
Ein Doppelschlag von Lang (58., 72.) machte den zweistelligen Erfolg der Postler perfekt. Torwart Tietz brauchte im gesamten Spiel nicht einen einzigen Ball zu parieren.

 

BSG Wismut Gera II: Preisner - Horn, Weise, Senf, Eckardt, Köchel, Scherzer, Günther, Rocktäschel, Schubert, Genseke

Post SV Gera: Tietz - Junold, Zwick, Ludwig (52. Sobek), Hiller, Lippold, Schönfelder (56. Lang), Reifschneider, Kroll, Leucht (52. Hilbert), Klein

Schiedsrichter: Ronny Köhler (Gera)

Zuschauer: 62

Tore: 0:1 Schönfelder (11.), 0:2 Reifschneider (12.), 0:3 Klein (15.), 0:4, 0:5 Lippold (27., 29.), 0:6 Reifschneider (37.), 0:7 Schönfelder (40.), 0:8 Lippold (45.), 0:9, 0:10 Lang (58., 72.).

 

Mit drei Toren ist Andy Lippold (r.) der erfolgreichste Post-Torschütze beim 10:0-Kantersieg bei Kreisligist BSG Wismut Gera II. (Foto: Jens Lohse)

 

31.08.2013 - 4. Spieltag, Kreisoberliga Ostthüringen

 

Post SV sichert nach Pausenrückstand zumindest noch einen Punkt

 

SG Kraftsdorfer SV 03 - Post SV Gera 2:2 (2:0)

Quelle: www.geraer-fussball.de

 

Die bisher drei Mal erfolgsreichen Geraer Postler mussten in Kraftsdorf erste Federn lassen. Das 2:2-Unentschieden war insgesamt betrachtet wohl leistungsgerecht, doch führten die Erlbachtaler schon zur Halbzeit mit 2:0.
Genau deshalb war SG-Trainer Marco Kirchner auch nicht wirklich zufrieden. „Ein Sieg hätte uns mehr Sicherheit gegeben. Die anfängliche Unsicherheit war logisch. Wir haben unsere alten Tugenden wie die Kopfballstärke ausgespielt. Dass die Mannschaft will, hat sie heute gezeigt", urteilte SG-Trainer Marco Kirchner.
Auch Post-Coach Daniel Hecht konnte mit dem Remis gut leben. „In der ersten Halbzeit müssen wir die Vorgaben besser umsetzen. Dann wäre hier sogar mehr drin gewesen", meinte der Gäste-Trainer.
Die ersten Chancen besaßen die Geraer. Doch Schönfelders Schuss holte Eulitz aus dem Dreiangel. Auch Kreuzburg fehlten nur die berühmten Zentimeter.

Aus heiterem Himmel schlugen dann die Kraftsdorfer zu. Einen Schindelar-Freistoß legte O. Sachse mit dem Kopf auf Martin zurück, der von der Strafraumgrenze das 1:0 markierte (23.).
Kurz darauf gar das zweite Tor. Lehnerts Ecke köpfte Richter zum 2:0 in die Maschen (37.).
Nach Wiederbeginn verstärkte der Post SV seine Offensivbemühungen. Der 2:1-Anschluss fiel, nachdem Klein Leucht mustergültig freispielte und der einschob (47.).
Eine Kraftsdorfer Fehlerkette bescherten den Geraern dann das 2:2. Referee Schnöckel (Gera) ließ Vorteil laufen und Nehrhoff schoss aus 18 m nicht ganz unhaltbar zum Ausgleich ein (67.).
Beide Teams stritten um den Sieg. Die Gäste hatten am Ende mehr zum Zusetzen. Reifschneider nach Ablage von Leucht (85.) und Nehrhoff nach einem kurz gespielten Freistoß (90.) hatten das Siegtor vor Augen, vergaben allerdings.

 

SG Kraftsdorf/St. Gangloff: Eulitz - Schönfeld, Bergner, Martin, Becher, K. Sachse, Becher, Lehnert, O. Sachse (80. Rabhi), S. Schindelar, T. Schindelar, Richter

Post SV Gera: Tietz - Fuchs, Kroll, Kreuzburg (65. Hiller), Zwick, Ludwig, A. Lippold, Schönfelder, Nehrhoff, Leucht, Klein (75. Reifschneider)

Schiedsrichter: Detlef Schnöckel (Gera)

Zuschauer: 57

Tore 1:0 Martin (24.), 2:0 Richter (37.), 2:1 Leucht (46.), 2:2 Nehrhoff (66.)

 

Foto: Jens Lohse

Kraftsdorfs Steffen Richter (l.) schirmt den Ball gegen Post-Kicker Robert Klein ab. (Foto: Jens Lohse)

 

 

24.08.2013 - 3. Spieltag, Kreisoberliga Ostthüringen

 

Postler nach hochverdientem Dreier weiterhin mit voller Punktausbeute

 

Post SV Gera - SV Eintracht Fockendorf 3:2 (1:1)

Quelle: www.geraer-fussball.de

Besser hätte der Start in die Kreisoberliga-Saison für den Post SV Gera nicht laufen können.
Mit einem 3:2 gegen Eintracht Fockendorf gelang der dritte Dreier in Folge. Zwar büßten die Geraer die Tabellenführung ein, weil Rositz und Lucka mit ihren Kantersiegen vom Sonntag an den Postlern vorbeizogen, doch dürfte das allenfalls zweitrangig sein.
"Wir hätten klarer gewinnen können, haben aber zu viele Chancen nicht genutzt. Trotzdem sind wir zum Schluss kaum einmal in Not geraten", kommentierte Trainer Daniel Hecht die 90 Spielminuten.
Schon in der Anfangsphase kontrollierte der Gastgeber die Begegnung. Kreuzburg (1.) und Hiller (10.) fehlten bei ihren Abschlüssen noch Präzision und Schärfe. Einen Leucht-Freistoß verlängerte Hiller, doch auch Nehrhoff verzog in günstiger Position (15.).
Fast wäre man so in Rückstand geraten. Nach einer gefährlichen Freistoßeingabe der Eintracht war die Post-Abwehr nicht im Bilde, doch setzte der Fockendorfer Angreifer seine Direktabnahme zu hoch an (24.). Im Gegenzug dann aber doch das 1:0.
Nach Kreuzburgs Grundliniendurchbruch behielt Nehrhoff die Übersicht, ließ mit einer Körpertäuschung zwei Gäste-Verteidiger ins Leere laufen und bediente Schönfelder, der zum 1:0 ins Schwarze traf (25.). Auf der anderen Seite klärte Ludwig im letzten Moment vor Fockendorfs Kniese.
Für Post schoss Leucht nach Vorarbeit von Lippold aus vollem Lauf übers Gebälk (34.). Stattdessen fing man sich den Ausgleich ein. Nach einem Abwehrschnitzer konnte Zwick zunächst noch klären, ehe Peters den Abpraller zum 1:1 verwandelte, wobei der Rettungsversuch von Fuchs auf der Torlinie zu spät kam (42.).
Nach Wiederbeginn machten die Gastgeber gleich Nägel mit Köpfen. Nach mustergültiger Vorarbeit von Kreuzburg brauchte Schönfelder nur noch einzuschieben, um mit seinem vierten Saisontor für das 2:1 sorgen (52.).
Nur fünf Minuten später setzten die Geraer noch einen drauf. Nach Doppelpass mit Nehrhoff traf Kreuzburg zum 3:1 ins kurze Eck (57.). Ein Freistoß von der Mittellinie beließ die Fockendorfer im Spiel. Aus Nahdistanz erzielte G. Kleinoth per Kopf den 3:2-Anschluss (64.).
Wirklich zittern musste der Gastgeber danach aber nicht mehr. Post kontrollierte die Begegnung unf war bei Möglichkeiten für Ludwig (71./Solo) und Klein nach einem Konter (81.) dem vierten Treffer näher als die Eintracht dem Ausgleich.

Post SV Gera: Tietz - Fuchs, Kroll, Kreuzburg (80. Junold), Zwick, Ludwig, Hiller (60. Reifschneider), A. Lippold, Schönfelder (60. Klein), Nehrhoff, Leucht

SV Eintracht Fockendorf: J. Bergner - S. Gerth, König (50. Schellenberg), G. Kleinoth, Krosse (46. Braun), Kniese (78. Bail), Müller, Fleischer, P. Gerth, C. Kleinoth, Peters

Schiedsrichter: Detlef Schnöckel (Gera)

Zuschauer: 65

Tore: 1:0 Schönfelder (25.), 1:1 Peters (42.), 2:1 Schönfelder (52.), 3:1 Kreuzburg (57.), 3:2 G. Kleinoth (64.)

 

Post-Kapitän Andy Lippold (r.) klärt im Mittelfeld vor einem mit gestreckten Bein attackierenden Fockendorfer. Am Ende siegen die Geraer mit 3:2. (Foto: Jens Lohse)

 

18.08.2013 - 2. Spieltag, Kreisoberliga Ostthüringen

 

Post SV mit Auswärtssieg zur Tabellenführung

 

FSV Ronneburg - Post SV Gera 0:2 (0:0)

Quelle: www.geraer-fussball.de

 

Mit weißer Weste ziert der Post SV Gera nach dem 2:0-Erfolg beim bisherigen Angstgegner in Ronneburg die Tabellenspitze der Ostthüringer Kreisoberliga.
Der Sieg der Gäste war hochverdient. Beide Treffer waren mustergültig herausgespielt. Beim 1:0 spielten A. Lippold und Hiller die FSV-Abwehr im Strafraum schwindlig und Schönfelder behielt bei seinem Schuss aus 8 m ins linke untere Eck die Übersicht (57.).
Das zweite Tor kam dann auf das Konto des eingewechselten Klein, die toller Vorarbeit von Ludwig und Hiller nur noch den Fuß hinzuhalten brauchte (77.).
Post-Trainer Daniel Hecht war dann auch recht zufrieden: "Das sah schon ganz gut aus. Sicherlich hätten wir schon früher in Führung gehen können. Aber die Tore kamen ja dann noch. Dennoch warne ich davor, das Tabellenbild überzubewerten. Es sind gerade einmal zwei Spieltage absolviert."
Ronneburgs sportlicher Leiter Uwe Müller war mit dem Auftreten seines Teams nicht einverstanden. "Das war ein ganz schwaches Spiel von uns. Im Vergleich zu Rositz waren wir nicht wiederzuerkennen. Uns fehlt einfach der letzte Wille, Tore zu erzielen. Wir müssen uns kämpferisch steigern, um auch zu unserem Spiel zu finden. Nur Abwehrchef Rössel hat mir heute gefallen. An ihm sollten sich die anderen ein Beispiel nehmen", monierte er.

Schon in der ersten Halbzeit warfen die Gäste ihre spielerischen Vorteile in die Waagschale. Doch da hielten die Ronneburger noch ganz ordentlich mit. Nach Zuspiel von Plescher wurde K. Schumann im letzten Moment geblockt (2.). Müller setzte seinen Distanzschuss nach Göpels Querpass zu hoch an (16.).
Mit zunehmender Spielzeit ergriffen die Geraer die Initiative, waren im Abschluss aber noch nicht zielstrebig genug. Das änderte sich nach Wiederbeginn nach einer Schrecksekunde aus Post-Sicht, als ein Embersmann-Freistoß an die Latte des abermals von Kretschmer gehüteten Kastens klatschte (48.).
Nun schien auch der letzte Gäste-Spieler geweckt. Nach einem Pass von Leucht traf Kreuzburg das Leder in vielversprechender Position nicht richtig (54.). Zwei Minuten später dann aber doch das 0:1, bei dem der Ball über drei Stationen wie an der Schnur gezogen lief (57.).
Ein Freistoß hätten den Ronneburgern fast den Ausgleich beschert. Doch Rössels 22-m-Kracher strich halbhoch knapp an der Torwartecke vorbei (60.). Die Geraer verschnauften kurz, bevor sie das Tempo mühelos wieder anzogen. Ludwigs 22-n-Scharfschuss boxte Keeper Schote gedankenschnell ins Feld zurück (73.).
Noch näher dran am zweiten Treffer war Schönfelder, der nach Nehrhoffs Seitenwechsel den springenden Ball nicht richtig traf (74.). Als das 0:2 gefallen war, gaben sich die Ronneburger auf und hatten Glück, dass Nehrhoffs Schrägschuss aus 16 m von linken Pfosten wieder ins Feld zurückprallte (83.).

 

FSV Ronneburg: Schote - Pelzl, Götze, C. Schumann, Rössel, K. Schumann, Göpel, Senff 80. R. Williger), Plescher (63. Szuppa), A. Müller, Embersmann (80. Kwiatkowski)

Post SV Gera: Kretschmer - Kreuzburg (64. Klein), Zwick, Ludwig, Fuchs, Geike (14. Hiller), Kroll, A. Lippold, Schönfelder, Nehrhoff (86. Junold), Leucht

Schiedsrichter: Stephan Reichardt (Greiz)

Zuschauer: 120

Tore: 0:1 Schönfelder (57.), 0:2 Klein (77.)

 

Mit langen Bein klärt Post-Verteidiger Torsten Zwick (r.) gegen den Ronneburger Chris Schumann. Mit dem 2:0-Erfolg übernehmen die Geraer die Tabellenführung vor Rositz und Lucka. (Foto: Jens Lohse)

 

 

10.08.2013 - 1. Spieltag, Kreisoberliga Ostthüringen

 

Postkicker mit starker Leistung gegen Nöbdenitz

 

Post SV Gera - SSV Traktor Nöbdenitz 3:0 (2:0)

Quelle: www.geraer-fussball.de

 

Mit einem 3:0-Erfolg gegen den als spielstark eingeschätzten SSV Traktor Nöbdenitz ist der Post SV Gera in die Kreisoberliga-Saison gestartet. Der Gastgeber erwischte einen Start nach Maß und führte schon nach einer Viertelstunde mit 2:0.
"Nach der frühen Führung haben wir lange gebraucht, um das Spiel für uns zu entscheiden. Wir haben viele Chancen liegen gelassen, sind aber hinten nie ernsthaft in Gefahr geraten. Nächste Woche habe ich in Sachen Besetzung wieder mehr Alternativen", meinte Post-Trainer Daniel Hecht nach den 90 Minuten.
Schon in der ersten Minute prüfte der aufgerückte Kroll per Distanzschuss den Nöbdenitzer Schlussmann Schmidt (1.). Kurz darauf schlug der Gastgeber erstmals zu. Nach Ludwigs Balleroberung bediente Nehrhoff den startenden Kreuzburg mit einem Pass in die Tiefe. Der umkurvte noch Schmidt und schob überlegt zum 1:0 ein (3.).
Der durchgebrochene Nehrhoff und Fuchs per Freistoß hatten schon wenig später den zweiten Treffer vor Augen, der dennoch nicht lange auf sich warten ließ. Leucht setzte Kroll in Szene, der vor Schmidt die Nerven behielt und das 2:0 markierte (14.).
Nöbdenitz zeigte sich geschockt und brachte in den Offensive vor der Pause überhaupt nichts zustande. Statt dessen hätten die Geraer ihren Vorsprung ausbauen können. Kreuzburg schoss allein vorm gegnerischen Kasten über die Querlatte. Ludwigs Fernschuss konnte der Keeper nicht festhalten, aber Schönfelder brachte den Nachschuss nicht unter (32.).
Nur eine Minute später war es wiederum Kreuzburg. der nach Zuspiel von Schönfelder den Ball an Torwart und Tor vorbei legte (33.). Ludwigs abgefälschter Schuss sorgte ebenso für Torgefahr wie ein Freistoß desselben Kickers und ein Versuch Geikes.
Nach Wiederbeginn nahmen die Postler das Tempo etwas aus dem Spiel. Die Begegnung verflachte, auch weil die Souveränität im Geraer Spiel nun fehlte. Nur einmal prüften die Nöbdenitzer Ersatzkeeper Kretschmer, der sonst als Feldspieler in der Reserve-Mannschaft fungiert.
Bei einem Schuss von der Strafraumgrenze zeigte er sich auf dem Posten (70.). Zehn Minuten später dann das erlösende 3:0 durch Schönfelder, der nach sehenswerter Vorarbeit von Kreuzburg und Nehrhoff nur noch einzuköpfen brauchte (80.).
Die Postler scheinen auf dem richtigen Weg zu sein. Nächste Woche muss man allerdings nach Ronneburg. Gegen den Angstgegner sah man noch nie gut aus. Nach dieser Begegnung wird Trainer Daniel Hecht dann wirklich wissen, wo seine Mannschaft steht.

 

Post SV Gera: Kretschmer - Kreuzburg, Zwick, Ludwig, Fuchs, Geike (70. Hiller), Kroll, A. Lippold, Schönfelder, Nehrhoff (88. Lang), Leucht (87. Hilbert)

SSV Traktor Nöbdenitz: Schmidt - Heilig (46. Pucknat), Meinhardt, Stepina, Rosemann, Kuhn, Busch, Jakob, Opitz, Burkhardt (77. Simon), Fleischer

Schiedsrichter: Güray Günal (Gera)

Zuschauer: 70

Tore: 1:0 Kreuzburg (3.), 2:0 Kroll (14.), 3:0 Schönfelder (80.)

 

Post-Angreifer Tino Kreuzburg (l.) - hier im Zweikampf mit dem Nöbdenitzer Christopher Heilig - bringt sein Team zum Saisonstart der Kreisoberliga schon nach drei Minuten mit 1:0 in Führung. Am Ende siegen die Geraer mit 3:0. (Foto: Jens Lohse)

 

 

03.08.2013 - Post SV nur in Halbzeit eins mit überzeugendem Auftritt

 

SSV 1938 Großenstein - Post SV Gera 3:7 (0:5)

Quelle: www.geraer-fussball.de


(Jens Lohse). Fußball-Kreisoberligist Post SV Gera hat auch seinen zweiten Test vor dem Punktspielstart klar für sich entschieden. Nach dem 5:0 gegen Leumnitz in der Vorwoche gab die Hecht-Elf diesmal mit dem SSV 1938 Großenstein einem weiteren Kreisliga-Vertreter mit 7:3 das Nachsehen.
"Trotz vieler Umstellungen haben wir uns ordentlich geschlagen. Die erste Halbzeit hat mir sehr gut gefallen. Nur die Konstanz über 90 Minuten fehlt uns noch. Da müssen wir uns nächste Woche gegen Nöbdenitz noch steigern", meinte Post-Trainer Daniel Hecht nach dem Abpfiff.
Obwohl beide Teams noch auf zahlreiche Stammkräfte verzichten mussten, war in der ersten Hälfte ein Klassenunterschied spürbar. Großenstein zog sich weit zurück und ließ den Gegner kombinieren, der seine Freiheiten weidlich nutzte.
Als Ludwig in zentraler Position nicht rechtzeitig angegriffen wurde, schlug sein trockener Rechtsschuss unhaltbar für SSV-Torwart M. Franke flach im rechten Eck ein (17.). Die Geraer legten nach. Als Kreuzburg im Strafraum von den Beinen geholt wurde, ließ er sich selbst die Elfmeterchance zum 0:2 nicht nehmen (31.).
Nur drei Minuten später ließ derselbe Spieler nach einem langen Ball das dritte Tor folgen (34.). Dem ersten Doppeltorschützen der Postler wollte es Leucht noch vor dem Seitenwechsel gleich tun.
Erst traf er nach Schönfelders Pass zum 0:4 (37.) und zeichnete vor der Pause nach einem verunglückten Großensteiner Rückpass auch für den fünften Treffer verantwortlich (42.).
Nach Wiederbeginn hielten beim Kreisoberligisten auch angesichts des klaren Vorsprungs einige Unachtsamkeiten Einzug. Als die Abwehr zu weit aufgerückt war und der Ball verloren wurde, besorgte Fengler das 1:5 (51.).
Post stellte den alten Abstand wieder her. Nach Hillers Flankenlauf bis zur Grundlinie machte Schönfelder das halbe Dutzend voll (69.). Youngster L. Ude krönte seinen ersten Männer-Einsatz mit dem 2:6, nachdem Ißbrücker zuvor gepatzt hatte (77.).
Eine Minute später gar das dritte Großensteiner Tor. Hiller konnte T. Muxfeldt nicht entscheidend bremsen, der noch Keeper Reichert umkurvte und auf 3:6 verkürzte (78.).
Den 3:7-Schlusspunkt setzten aber wieder die Geraer durch den freigespielten Klein (84.). Schiedsrichter Kommant (Gera) war der Partie auch ohne Assistenten ein jederzeit sicherer Leiter.

SSV 1938 Großenstein: M. Franke - A- Franke, T. Muxfeldt, Fengler, Müller, Schmidt, A. Ude, T. Erler, Gerhardt, Nützel Schellenberg (P. Erler, L. Ude)

Post SV Gera: Lang - Hiller, Hilbert, Kreuzburg, Zwick, Ludwig, Geike, Schönfelder, Leucht, Kroll, Nehrhoff (Ißbrücker, Reichert, Klein, Brandner)

Schiedsrichter: Matthias Kommant (Gera)

Zuschauer: 42

Tore:
0:1 Ludwig (17.), 0:2, 0:3 Kreuzburg (31./Elfmeter, 34.), 0:4, 0:5 Leucht (37., 42.), 1:5 Fengler (51.), 1:6 Schönfelder (69.), 2:6 L. Ude (77.), 3:6 T. Muxfeldt (78.), 3:7 Klein (84.)

 

Zwei Tore steuert Post-Angreifer Tino Kreuzburg (l.) zum 7:3-Erfolg seiner Geraer im Testspiel bei Kreisligist Großenstein. Schon vor der Pause traf der Torjäger doppelt ins Schwarze. (Foto: Lohse)

 

27.07.2013 - Post Kicker siegen deutlich gegen Leumnitz

TSV 1886 Gera-Leumnitz -
Post SV Gera 0:5 (0:1)

Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse) Fußball-Kreisoberligist Post SV Gera hat im Testspiel gegen Kreisliga-Vertreter Leumnitz einen ordentlichen Eindruck hinterlassen. Zwei Wochen vor dem Punktspielstart gegen den SSV Traktor Nöbdenitz landete die Hecht-Elf in Endschütz einen ungefährdeten 5:0-Erfolg.
Dabei wirkten die Postler wesentlich frischer als ihr Kontrahent, während der Mannschaft von Trainer Carsten Schmelzer die harte Trainingswoche anzumerken war. Bereits in der letzten Sommervorbereitung hatten sich beide Mannschaften gegenüber gestanden, wobei es damals beim 3:2-Sieg der Postler wesentlich enger zugegangen war.
Von Anbeginn war ein Klassenunterschied zu erkennen. Nehrhoff schoss zunächst über den TSV-Kasten (2.). Nach zehn Minuten schon das 0:1. Nach Vorarbeit von Nehrhoff vollendete Zwick überlegt (10.).
Ein weiterer Kopfball des agilen Nehrhoff strich knapp über Gebälk (27.). Schönfelder versprang der Ball in günstiger Position (30.). Die beste und auch einzige Leumnitzer Möglichkeit versiebte Krämer, der das lange Eck nur knapp verfehlte (35.).
Nach Wiederbeginn wurde die Überlegenheit der Kreisoberligisten immer deutlicher. Schönfelder scheiterte an Keeper Fröhlich, der sich vom westsächsischen Kreisoberliga-Verteter Traktor Neukirchen dem TSV angeschlossen hatte (47.).
Lippold verzog kurz darauf (53.), hatte sechs Minuten später abermals den zweiten Treffer vor Augen, als aber Scherzer im letzten Moment rettete. Das 0:2 des eingewechselten Buschner nach Flanke von Schönfelder brach die Moral der Schmelzer-Elf, die sich in der Folge aufgab.
Ein abgerutschter Lippold-Schuss landete in den Beinen von Nehrhoff, der keine Mühe hatte, das 0:3 zu erzielen (67.). Nach einem langen Ball setzte Brandner Schönfelder in Szene, der mit überlegtem Abschluss für das vierte Tor verantwortlich zeichnete (69.).
Weitere Gelegenheiten für Hiller, Buschner und Nehrhoff brachten nichts Zählbares ein. Erst kurz vor dem Abpfiff setzte Schönfelder mit einem Volleyschuss den 0:5-Schlusspunkt (89.).
"Einzuschätzen ist das Ergebnis schlecht. Bei großer Hitze hat sich meine Mannschaft gut bewegt und eine ordentlich Leistung abgeliefert. Ich bin zufrieden", meinte Post-Trainer Daniel Hecht, dessen Team nächsten Sonnabend bei Kreisligist SSV 1938 Großenstein ein weiteres Testspiel vereinbart hat.

 

TSV 1886 Gera-Leumnitz:

Fröhlich - Ritter, Theil, Krämer, Nicol, Libera, Kortyla, Diez, Scherzer, Schmidt,
Neidhardt (Webber, Stiller, Zentgraf)


Post SV Gera:

Lang - Hiller, Junold, Zwick, Ludwig, Geike, A. Lippold, Schönfelder, Brandner, St. Kroll,
Nehrhoff (Ißbrücker, Buschner, Hilbert)


Tore: 0
:1 Zwick (10.), 0:2 Buschner (60.), 0:3 Nehrhoff (65.),
0:4 Schönfelder (67.), 0:5 Schönfelder (89.)

Schiedsrichter: Uwe Gatzemann (Gera)
Zuschauer: 40