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Saison 2012/2013:

 

15.06.2013 - nach Führung noch Unentschieden gespielt

Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse) Der Post SV Gera hat im Heimspiel gegen die SG Hohndorf/Untergrochlitz noch seine 2:0-Halbzeitführung verspielt und musste sich am Ende mit einem 2:2-Unentschieden begnügen.
Nachdem Vorabendspiel gegen Aga hatten die Geraer noch schwere Beine, was sich insbesondere nach der Halbzeit bemerkbar machte. Der vor der Partie wieder zu Thüringenligist Wismut Gera verabschiedete Steve Lippold trug nochmals die Kapitänsbinde.
Die erste Chance besaßen die Hohndorfer, als ein Kopfball von Floß den Kasten verfehlte (1.). Post wurde stärker. Nach Vorarbeit der Lippold-Brüder scheiterte Ludwig aus der Distanz an Keeper Heckel (5.). Zwick verzog wenig später aus der Drehung von der Strafraumgrenze (12.). Gäste-Angreifer Geschke wiederum fand in Tietz seinen Meister (18.).
Während ein Aufsetzer-Kopfball von Zwick nach einem Ludwig-Freistoß sein Ziel knapp verfehlte, waren auf der anderen Seite bei Aktionen von Beyer und Geschke die vereinten Aktivitäten von Tietz, Junold und Kroll erforderlich, um einen Rückstand zu verhindern.

Hohndorfs Mathias Falk (r.) sichert das Leder vor Post-Kicker Michel Geike. Die Geraer verspielen nach dem Wechsel noch eine 2:0-Führung. (Foto: Jens Lohse)

Vor der Pause schlugen die Postler noch zwei Mal zu. Nach einer Ludwig-Ecke köpfte der aufgerückte Geike zum 1:0 ein (35.). Nach Doppelpass mit Lang legte S. Lippold, der zunächst nur den Pfosten getroffen hatte, im Nachschuss das 2:0 nach (43.).
Kurz nach Wiederbeginn hätte Brandner für klare Fronten sorgen können, doch fiel sein vermeintlicher Treffer ins lange Eck der Abseitsfahnen zum Opfer (48.). In der Folge gab der Gastgeber das Spiel aus der Hand. Nach schöner Kombination besorgte Hohndorfs Torjäger Rausch das 2:1 (53.).
Nur sechs Minuten später gar der Ausgleich. Geschke erzielte ungehindert den Ausgleich - 2:2 (59.). Der Gastgeber rappelte sich wieder auf. Zwick scheiterte nach Vorarbeit von S. Lippold und Lang an Keeper Heckel (65.). Auf der anderen Seite rettete Brandner nach einer Hohndorfer Ecke auf der Linie. Den Nachschuss vergab Vöks kläglich (75.).
Kurz darauf scheiterte Brandner am SG-Keeper (78.). Als auch ein Floss-Schlenzer nichts einbrachte (90.), mussten sich beide Mannschaften mit dem 1:1 zufrieden geben.

Post SV Gera: Tietz - Hiller, Junold, Geike, Zwick,
Ludwig (72. Fuchs), Brandner, A. Lippold,
St. Lippold (89. Hilbert), St. Kroll, Lang (69. F. Schäfer)
SG Hohndorf/Untergrochlitz: Heckel - Heydrich (46. Krauss),
Falk, Floss, Pippig (72. Göbel), Strauss,
Beyer (63. Tippmann), Geschke, Rausch, Voeks, Becker
Schiedsrichter:
Christian Merten (Lucka)
Zuschauer: 40
Tore
: 1:0 Geike (35.), 2:0 St. Lippold (43.), 2:1 Rausch (53.),
2:2 Geschke (59.)

 
 

14.06.2013 - zwei späte Tore entscheiden Derby gegen Aga

Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse) Mit einem 3:1-Erfolg am Freitagabend gegen den SV Aga sicherten sich die Geraer Postler den vierten Tabellenplatz.
Die Hecht-Elf begann sehr engagiert. Ludwig per Freistoß (2.) und Nehrhoff (10.) scheiterten in der Anfangsphase an Gäste-Schlussmann Bathelt, der auch Ludwigs Freistoßaufsetzer aus dem Eck kratzte (14.). Die Führung der Postler schien überfällig und fiel nach einer knappen halben Stunde. Nach Leuchts Eingabe jagte Geike den Ball aus dem Rückraum mit Risiko zum 1:0 in die Maschen (27.).
Weitere gute Chancen brachten nichts ein. S. Lippold verzog volley. Aus heiterem Himmel kamen die Agaer zum Ausgleich. S. Lippolds Ballverlust im Vorwärtsgang nutzten die Gäste zum Konter. Schulze und Froherz bereiteten vor, während Krawczyk eiskalt das 1:1 markierte (42.).
Nach Wiederbeginn agierten die Randgeraer druckvoller, konnten sich aber kaum klare Chancen erarbeiten. Post nahm eine kleine Auszeit, wobei Nehrhoff nach schöner Einzelleistung und A. Lippold mit Volleyschuss dennoch dem zweiten Tor nahe waren.
Das fiel erst zehn Minuten vor Abpfiff, als Verteidiger Zausch missverständlich seinen eigenen Torwart überköpfte und der Ball zum 2:1 ins Netz rollte (80.). Kurz darauf schon die Entscheidung. Der eingewechselte F. Schäfer erlief sich den Pass von Geike und köpfte das Leder zum 3:1 ein (84.).
Die Einnahmen des Kreisoberliga-Punktspiels Post SV Gera - SV Aga spendet der Gastgeber an die vom Hochwasser stark betroffenen Fußballer der BSG Wismut Gera. Etwa 200 Euro kamen zusammen, die dieser Tage an Wismut-Schatzmeister Dietmar Kayser übergeben werden. "Die Idee kam von der Mannschaft", verriet Post-Vorstand Uwe Kaiser.

Post SV Gera: Tietz - Hiller, Junold (57. Fuchs), Geike,
Kreuzburg, Zwick, Ludwig, Nehrhoff, A. Lippold, St. Lippold,
Leucht (78. F. Schäfer)
SV Aga: Bathelt - Skujat, Zausch, Hennig,
Rosenberg (89. Kaiser), Otto, Schulze,
Krwaczyk (58. Hemmann), Herrmann, Fischer (65. Tretbar),
Froherz
Schiedsrichter:
Uwe Gatzemann (Gera)
Zuschauer: 58
Tore
: 1:0 Geike (25.), 1:1 Krawczyk (42.), 2:1 Zausch (80.ET),
3:1 F. Schäfer (83.)

 
 

08.06.2013 - Timo Lang sorgt für Ausgleichstreffer in Focke

Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse) Einen Punkt brachten die Geraer Post-Kicker aus Fockendorf mit nach Hause. Das 1:1 entsprach den Spielanteilen, wobei die Hecht-Elf in der zweiten Halbzeit mehr zum Zusetzen hatte.
"Es war recht warm und der Platz ziemlich groß. Hüben wie drüben gab es nur wenige Chancen. Mit etwas Glück hätten wir hier sogar gewinnen können", schätzte Gäste-Trainer Daniel Hecht nach dem Abpfiff ein.
Nachdem ein Ludwig-Freistoß sein Ziel knapp verfehlt hatte (6.), erarbeiteten sich auch die Fockendorfer zwei Gelegenheiten durch Hanke und C. Kleinoth, die aber nichts einbrachten. F. Schäfer aus spitzem Winkel und Nehrhoff aus der Distanz verpassten die Geraer Führung.
Eine Post-Fehlerkette - F. Schäfer verlor das Laufduell, Zwick klärte nicht entscheidend - ermöglichte das 1:0, das C. Kleinoth aus der Drehung erzielte (25.). Leucht und Schönfelder verpassten den Ausgleich vor der Pause.
Die Eintracht ihrerseits vergab nach Wiederbeginn zwei gute Chancen zum zweiten Tor. Ein Freistoß und ein Kopfball landeten nicht im Netz. So kamen die Geraer zum Ausgleich.
Nach einem Ludwig-Freistoß gelang dem erst kurz zuvor eingewechselten Lang per Kopf gegen die Laufrichtung des Fockendorfer Torwarts mit seinem ersten Saisontor das 1:1 (83.).

SV Eintracht Fockendorf: S. Kleinoth - St. Gerth, Koenig,
G. Kleinoth, Otto (46. Ph. Gerth (75. Nestler)), Fiegl, G. Gerth,
Hanke, Hillig, Fleischer, Ch. Kleinoth (56. Koch)
Post SV Gera:
Tietz - Geike, Schönfelder, Nehrhoff, Zwick,
Ludwig, Brandner (60. Böhm), St. Lippold, St. Kroll, F. Schäfer,
Leucht (80. Lang)
Schiedsrichter: Silvio Höfer (Greiz)
Zuschauer: 60
Tore
: 1:0 Ch. Kleinoth (25.), 1:1 Lang (83.)

 
 

29.05.2013 - Andy Lippold mit goldenem Tor gegen Daßlitz

Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse) Im Kampf um Platz drei in der Ostthüringer Kreisoberliga hat sich der Post SV Gera noch nicht aufgegeben.
Mit einem 1:0-Erfolg im Nachholespiel am Mittwoch Abend in Langenwetzendorf verkürzte die Hecht-Elf den Abstand auf die derzeit den Bronzeranf einnehmende SG Kraftsdorf/St. Gangloff auf zwei Zähler.
Ein Treffer von Kapitän A. Lippold entschied die Begegnung. Nach Zuspiel von Lang traf er mit seinem verdeckten Schuss per Aufsetzer ins Eck, wobei SG-Torwart Kühnel keine allzu gute Figur abgab (56.). Die Chancen auf den Klassenerhalt sind für die Daßlitzer damit weiter gesunken.
In einem munteren Spiel brauchten die Postler einige Zeit, um zu ihrem Spiel zu finden. Nach einer Ecke schoss Gastgeber-Angreifer Gärtig übers Gebälk (2.). Nach einem Ballverlust von Zwick als letzter Mann gegen Franke konnte der Daßlitzer im letzten Moment noch am Abschluss gehindert werden (7.).
Als Kroll auf dem tiefen Boden wegrutschte, zeigte sich Keeper Schleiernick bei Böttchers Schuss auf dem Posten (19.). Zwicks Standprobleme konnte Seyfarth nicht zum Treffer nutzen.
Mitte der ersten Halbzeit wurden die Geraer stärker. Ludwigs Freistoß strich über die Querlatte (22.). Der Schuss des von Geike in Szene gesetzten Kreuzburg wurde zur Ecke geklärt (32.). Auf dem holprigen Platz misslangen Ludwig und Brandner die Eingaben aus vielversprechenden Positionen (39., 43.).
Den Schwung nahmen die Gäste auch in die zweite Halbzeit mit. Nach einem kurz ausgeführten Freistoß verzog A. Lippold noch (54.), ehe er es zwei Minuten später beim 0:1 besser machte (56.).
Daßlitz mühte sich in der Folge um den Ausgleich, konnte aber kaum ernsthafte Torgefahr ausstrahlen. Seyfarths Volleyschuss von der Strafraumgrenze sah Schleiernick auf dem Posten (70.), der später beim Schlenzer von Mende nicht einzugreifen brauchte (78.).
Mit einem Konter hätte Post für die vorzeitige Entscheidung sorgen können, doch verzog der eingewechselte Fuchs nach Vorarbeit von Schönfelder und Kreuzburg (87.).
"Ich muss meinen Spielern ein Kompliment machen, dass sie nach einem harten Arbeitstag Kraft und Konzentration aufgebracht haben, um hier zu gewinnen. Solche Spiele in der Woche müssen aber die Ausnahme bleiben", freute sich Post-Trainer Daniel Hecht über den Dreier.

SG Daßlitz/Langenwetzendorf: Kuehnel - Vollrath,
Bauch (62. Sterner), Jaeschke (87. Halbauer),
Peschke (62. Michael), Neiss, Mende, Böttcher, Franke,
Seyfarth, Gaertig
Post SV Gera:
Schleiernick - Hiller, Geike, Schönfelder,
Kreuzburg, Zwick, Ludwig (66. St. Lippold), Brandner,
A. Lippold, St. Kroll, Lang (80. Fuchs)
Schiedsrichter: Heiko Grimmer (Meuselwitz)
Zuschauer: 50
Tore
: 0:1 A. Lipppold (56.)

 
 

25.05.2013 - Postler kassieren späte Niederlage in Gößnitz

Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse) Einen verdienten Sieg landeten die Gößnitzer daheim gegen den Post SV Gera. "Wir sind nie richtig ins Spiel gekommen", bemängelte Gäste-Trainer Daniel Hecht nach der 0:1-Niederlage.
Die Gastgeber erwischten den besseren Start. Als Geike nach Helbigs Vorarbeit wegrutschte, traf Schubert früh nur den Pfosten (1.). Ein Fernschuss von Gödicke verfehlte ebenfalls sein Ziel knapp (7.). Erste Achtungszeichen der Geraer setzten auf der anderen Seite Hiller aus der Distanz (12.) und A. Lippold per Freistoß (16.).
Vor dem Post-Tor musste Kroll mit letztem Einsatz vor dem Gößnitzer Stenzel klären (19.), ehe der FSV-Angreifer auch bei einem Kopfball nach Freistoß von Winter den Gäste-Kasten verfehlte (32.).
Der einsetzende Regen verlangte von beiden Teams auch nach Wiederbeginn alles ab. Gleich doppelt scheiterte Post-Stürmer Kreuzburg nach einem Überzahlangriff an Keeper Fichte, der auch den Nachschuss abwehren konnte (54.). Kein Glück hatte Zwick per Fallrückzieher nach Flanke von Leucht (61.).
S. Lippolds Alleingang war ebenso wenig von Erfolg gekrönt (65.). Dann drehten die Gößnitzer wieder auf. Nach Helbigs Freistoß traf der aufgerückte Küchler per Kopf nur die Querlatte (68.). Freistehend machte es Stenzel nach einem weiteren Helbig-Standard nicht besser (79.).
Eine Minute besser aber doch die verdiente Gastgeber-Führung. Nach einem Helbig-Schuss sprang der Ball von Krolls Oberschenkel unglücklich vor Gödickes Füße, der aus der Drehung zum 1:0 einschoss (80.). Post mühte sich. Aber Ludwig brachte den Ball nach Schönfelders Freistoß nicht im Kasten unter (85.).
Als die Geraer alles nach vorn warfen, verhinderte Tietz gegen den durchgebrochenen Helbig in der Schlussminute das zweite Gegentor (90.).

FSV Gößnitz: Fichte - Küchler, Daute (72. Kahr),
Winter (72. Bahr), Knebel, Sander (77. Doberenz), Goedicke,
Wagner, Helbig, Schubert, Stenzel
Post SV Gera:
Tietz - Hiller, Geike, Kreuzburg, Zwick, Ludwig,
A. Lippold, St. Lippold, St. Kroll, Leucht,
Lang (65. Schönfelder)
Schiedsrichter: Mario Fritzsche (Altenburg)
Zuschauer: 80
Tore
: 1:0 Goedicke (80.)

 
 

15.05.2013 - Postler schieben sich wieder auf Rang drei

Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse) Fünf Runden vor Schluss hat sich der Post SV Gera die beste Ausgangsposition im Kampf um Platz drei in der Kreisoberliga Ostthüringen erarbeitet.
Mit dem 2:0-Erfolg gegen die SG Kraftsdorf/St. Gangloff rückte die Hecht-Elf erst einmal auf den Bronzerang vor. Der Gastgeber agierte über die gesamten 90 Minuten taktisch sehr diszipliniert, stand in der Abwehr äußerst sicher und ließ die Kraftsdorfer kaum einmal wirklich für Torgefahr sorgen.
Wegen Personalmangels musste Post-Trainer Daniel Hecht in der Geraer Abwehr selbst auflaufen. Ihn vertrat der als Spieler rotgesperrte Sven Nehrhoff auf der Bank. Er durfte sich über die Leistung seines Teams freuen.
"Unser Torhüter musste nicht einmal ernsthaft eingreifen. Das spricht für uns. Ein Sonderlob hat sich Verteidiger Torsten Zwick verdient, der gegen den Kraftsdorfer Torjäger Oliver Sachse kaum einen Zweikampf verlor", resümierte er.
Sein Gegenüber Marco Kirchner war trotz der Niederlage nicht wirklich unzufrieden. "Spielerisch kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Bis zum gegnerischen Strafraum sah unser Spiel gut aus. Denn fehlte es an Durchschlagskraft. Post stand hinten sehr kompakt. So blieben klare Chancen aus", monierte er dennoch.


Post-Verteidiger Torsten Zwick (r.) blockt den Kraftsdorfer Torjäger Oliver Sachse ab. Die Gäste sind im Abschluss über 90 Minuten viel zu harmlos und unterliegen beim Post SV Gera mit 0:2. (Foto: Jens Lohse)

Die Anfangsphase gehörte dem Gastgeber, der auf S. Lippold, Fuchs, Kroll, Hiller und Schäfer verzichten musste. Nach einer Eingabe von A. Lippold verfehlte Lang den SG-Kasten knapp (13.). Ein weiterer Lippold-Schuss brachte nichts ein, ehe den Postlern das in seiner Entstehung etwas glückliche Führungstor gelang.
Ein Schuss von Ludwig sprang dem zurückgekehrten Kreuzburg direkt vor die Beine. Der Angreifer behielt die Nerven und verwandelte aus 8 m eiskalt - 1:0 (22.). In der Folge fanden die Kraftsdorfer besser in die Begegnung, waren am Geraer Strafraum aber meist mit ihrem Latein am Ende.
Kurios dann, dass Referee Starke (Lumpzig) beide Mannschaften schon nach 38 Minuten zum Pausentee in die Kabine bat. Ein heftiges Gewitter bescherte den Teams eine vorzeitige Unterbrechung. Die fehlenden sieben Minuten der ersten Halbzeit wurden nach der Rückkehr nachgeholt, ehe Hälfte zwei ohne Pause angepfiffen wurde.
Nach einer verpatzten Post-Ecke kam Kraftsdorf zu einem gefährlichen Konter, den man aber nicht erfolgreich abschließen konnte (46.). Auch ein Distanzschuss brachte nichts ein (53.). Im Abschluss eindeutig cleverer waren die Gastgeber.
Einen weiten Abstoß leitete Brandner mit dem Kopf weiter Lang spielte den Ball direkt in den Raum, wo Leucht noch Keeper Eulitz umkurvte und zum 2:0 unter die Latte traf (60.). Anschließend spielten zwar nur noch die Kraftsdorfer, während sich Post aufs Konter verlegte.
Doch die Erlbachtaler, bei denen Freistoßspezialist K. Sachse und Stürmer Richter schmerzlich vermisst wurden, konnten einfach nicht für echte Torgefahr sorgen, was auch darin begründet lag, dass O. Sachse gegen Bewacher Zwick keinen Stich sah.

Post SV Gera: Schleiernick - Hecht, Junold,
Geike (80. A. Meyer), Kreuzburg, Zwick, Ludwig, Brandner,
A. Lippold, Schmidt (2. Kretschmer (46. Leucht)), Lang
SG Kraftsdorf/St. Gangloff: Eulitz - Naupold, Bergner, Martin,
Leube, Becher, Lehnert (50. Rabhi), O. Sachse, Schindelar,
Lange (75. Häseler), Fügemann
Schiedsrichter:
Pascal Starke (Lumpzig)
Zuschauer: 23
Tore
: 1:0 Kreuzburg (22.), 2:0 Leucht (69.)

 
 

11.05.2013 - Postler ringen Westvororte Unentschieden ab

Quelle: www.geraer-fussball.de

(Heiko Linke) „Mit dem Auswärtspunkt bei Post sind wir zufrieden, auch wenn entschieden mehr drin war. Durch einen individuellen Fehler sind wir in Rückstand geraten, haben aber mit Moral ins Spiel zurückgefunden. Am Ende war der Sieg möglich." resümierte Trainer Joachim Posselt nach dem Spiel.
Im Spitzenspiel und Stadt-Derby der Kreisoberliga wollten beide Mannschaften unbedingt punkten. Ziel des TSV Westvororte war es, auch aus Bieblach mindestens einen Zähler mitzunehmen. Entsprechend engagiert begannen die Spieler um Kapitän Thomas Winefeld.
Noch lief allerdings wenig zusammen, so dass es im ersten Durchgang ein Spiel auf Augenhöhe war, in dem die Gäste aber durchaus die etwas größeren Spielanteile besaßen und auch ein Chancenplus verzeichnen konnten. Allerdings blieb vieles Stückwerk. Des Öfteren versprangen den Weiß-Blauen die Bälle oder Zuspiele waren zu ungenau.
Dennoch kam man zu Möglichkeiten. In der 12. Minute setzte sich Philipp Helbig nach toller Vorarbeit von Martin Heilamnn, der über rechts immer wieder Akzente setzen konnte, energisch durch. Seine gefühlvolle Flanke nahm Thomas Winefeld volley, verfehlte sein Ziel aber knapp. Auch Oliver Hoffmanns Direktabnahme klatschte nur an den Querbalken des Tietz-Gehäuses.


Post-Kapitän Andy Lippold (Mitte) klärt mit langem Bein zwischen den Westvororte-Kickern Danny Luft (l.) und Maximilian Dörlitz. Im Spitzenspiel der Kreisoberliga trennen sich der Post SV Gera und der TSV Gera-Westvororte 1:1 unentschieden. (Foto: Jens Lohse)

Auf der anderen Seite strich nach einer Unstimmigkeit in der TSV-Abwehr ein Schuss von Timo Lang knapp am Tor von Daniel Voigt vorbei. Sowohl Danny Lufts Freistoß, wie auch der Distanzschuss von Maximilian Dörlitz wollten nicht zur Führung beitragen. Mit dem 0:0 ging es in die Pause.
Nach dem Wechsel machte der TSV noch mehr Druck. Oliver Hoffmann traf abermals nur den Pfosten und Martin Gerold wurde im allerletzten Moment völlig freistehend und vielleicht ein wenig fragwürdig und strafstoßverdächtig geblockt. Die Führung der Posselt-Elf lag in der Luft. Die Hecht-Elf verteidigte nun mit enormem Einsatz und kämpfte um das Unentschieden.
Wie aus heiterem Himmel in der 72. Minute aber die Führung der Hausherren. Nach einem katastrophalen Fehlpass des sonst wieder überzeugenden Marcus Schneider, schnappte sich Steve Lippold den Ball und lief auf das Westvororte-Tor zu, ließ mit einer gekonnten Finte noch einen Verteidiger ins Leere laufen und schob den Ball mit viel Übersicht aus ca. zehn Metern unhaltbar ins lange Eck.
Von nun an waren die Postler nur noch mit Defensivaufgaben beschäftigt und konnten sich nicht ein einziges mal aus der eigenen Hälfte befreien. Die Scheubengrosdorfer bewiesen Teamgeist und Moral kämpften nun auch für Marcus Schneider.
Es spielte nur noch der TSV. Chance auf Chance ergab sich. Allerdings dauerte es bis zur 85. Minute ehe Philipp Helbig die gefühlvolle Flanke von Danny Luft per Kopf überlegt ins lange Eck nickte und zum 1:1 verwandeln konnte. Nun wollte Westvororte mehr.
Die Foulspiele der konditionell stark nachlassenden Gastgeber nahmen zu, so dass zwei Minuten vor Ultimo Steffen Knoll mit Geld-Rot den Platz verlassen musste. Die Mannschaft um Post-Kapitän Andy Lippold verteidigte aber mit Glück und Geschick den einen Punkt.
In der Nachspielzeit hatte dann Thomas Winefeld noch die große Möglichkeit zum Siegtreffer, aber auch sein satter Dropkick aus 12 Metern fand sein Ziel nicht und strich knapp über den Kasten.
 

Post SV Gera: Tietz - Hiller, Junold, Geike, Zwick, Brandner,
A. Lippold, St. Lippold, St. Kroll (88.GRK), F. Schäfer,
Lang (88. Ludwig)
TSV Gera-Westvororte: Voigt - Heilmann (70. Unger), Dörlitz,
Helbig, Luft, Holle, Gerold (70. Hinz), Winefeld, Schneider,
Hoffmann, Nong-Hoang
Schiedsrichter:
Mirko Fanselow (Gera)
Zuschauer: 85
Tore
: 1:0 St. Lippold (72.), 1:1 Helbig (85.)

 
 

08.05.2013 - Postler verlieren Nehrhoff und Spiel in Schmölln

Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse) Ihre bereits fünfte Niederlage in der Rückrunde kassierten die Geraer Postler in Schmölln, wo man zur Halbzeit noch mit 2:0 geführt hatte.
Diesen Vorsprung verspielte man jedoch nach dem Seitenwechsel, als nach Rot für Nehrhoff wegen Spielerbeleidigung eine halbe Stunde in Unterzahl auskommen musste. Nach zehnminütigem Abtasten ergriffen die Gäste die Initiative.
Zwar musste Keeper Tietz nach einer Kopfballablage von Pohl gegen Haß Kopf und Kragen riskieren (15.). Doch wenig später jubelte die Hecht-Elf. Junolds Flanke leitete Zwick auf Kreuzburg weiter, der das 0:1 markierte (22.).
Zwei Minuten später legten die Postler nach. Nach Junolds langen Ball setzte Kreuzburg Zwick ein, der an seinem 28. Geburtstag zum 0:2 in die Maschen traf (24.). Kreuzburg per Flugkopfball (27.) sowie F. Schäfer und Kreuzburg mit einer Doppelchance (42.) waren dem dritten Treffer nahe.
Nach Wiederbeginn drängte Schmölln auf den Anschluss. Konnte Tietz gegen Pohl noch retten (54.), war der Schlussmann bei Senfs 25-m-Knaller an die Lattenunterkante und von dort ins Netz zum 1:2 machtlos (58.).
Dann flog Nehrhoff vom Platz, wodurch die Postler noch mehr in die eigene Hälfte gedrängt wurden. Jahn und Pohl verpassten kreuzgefährliche Eingaben am zweiten Pfosten um Haaresbreite. Als Brandner im Strafraum Rauch von den Beinen holte, verwandelte Haß den fälligen Elfmeter zum 2:2-Ausgleich (75.).
Schmölln wollte jetzt mehr. Bis in die Schlussminute hinein hielt das Abwehrbollwerk der Hecht-Elf, ehe nach einer Flanke aus dem Halbfeld A. Lippold patzte und Torjäger Pohl leichtes Spiel hatte, mit seinem 14. Saisontor das 3:2 zu markieren (90.).

SG Schmölln/Großstöbnitz: Philipsen - Huettig, Cepnik,
Steinberg, Boettcher, Rauch, Senf (65. Wenzel), Kutschbach,
Pohl, Hass, Jahn
Post SV Gera:
Tietz - Hiller, Junold, Kreuzburg (90. Lang),
Zwick, Nehrhoff (59.RK), Brandner, A. Lippold, Fuchs, St. Kroll,
F. Schäfer
Schiedsrichter: Tobias Hohberg (Gera)
Zuschauer: 60
Tore
: 0:1 Kreuzburg (22.), 0:2 Zwick (24.), 1:2 Senf (58.),
2:2 Hass (75.FE), 3:2 Pohl (90.)

 
 

04.05.2013 - Negativserie gebrochen - 1:0 bei Monstab-Lödla

Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse) Der Post SV Gera hat gegen Monstab seine Negativserie beendet. Für das Tor des Tages beim Aufsteiger zeichnete der erst eingewechselte Nehrhoff verantwortlich, der aus vollem Lauf nach Vorarbeit von A. Lippold zum 0:1 ins Schwarze traf (53.).
In Hälfte eins schnürten die Postler den Gastgeber in dessen Spielhälfte ein. Nach Zwicks Eingabe ließ Nehrhoff den Ball täuschend passieren. Aber der freistehende Lang schoss aus 6 m am Tor vorbei (10).
Dann hatte S. Lippold zwei Mal die Geraer Führung auf dem Fuß. Zunächst traf er nur das Außennetz (14.). Wenig später scheiterte er mit seinem Alleingang an Torwart Kram (26.).
Nach Ablage von Zwick und F. Schäfers Schuss war es Brandner, der das Leder am langen Pfosten verpasste (34.). Bis dahin war von Monstab nichts zu sehen. Erst Schmidts Freistoß stellte Post-Keeper Tietz erstmals auf die
Probe (43.).
Zu Beginn der zweiten Halbzeit drängte der Gast auf das Führungstor. Einen langen Pass von S. Lippold bekam Zwick in bester Position nicht richtig unter Kontrolle, so dass er noch abgedrängt wurde (49.).
Vier Minuten später gingen die Geraer in Führung, verwalteten in der Folgezeit den Vorsprung aber nur noch. Die Partie plätscherte so dahin. Die Postler wollten nicht mehr. Monstab konnte nicht, wäre in der Schlussminute aber gast noch zum Ausgleich gekommen. Nach M. Henflings Pass strich Eckhardts 18-m-Volleyknaller haarscharf übers Dreiangel (90.).
"Am Ende mussten wir noch um den Dreier bangen, obwohl wir Spiel und Gegner eigentlich im Griff hatten", formulierte Post-Trainer Daniel Hecht nach Spielende.

TSV Montab/Lödla: Kram - Brunner, Scholz, Fischer,
M. Henfling, Baerbig, Auer, Rehdorf, Simon, Eckhardt, Schmidt
Post SV Gera:
Tietz - Hiller, Junold, Sobania (1. Nehrhoff),
Zwick (88. Ludwig), Brandner, A. Lippold, St. Lippold, St. Kroll,
F. Schäfer, Lang (80. Böhm)
Schiedsrichter: Jörg Steinbrich (Greiz)
Zuschauer: 45
Tore
: 0:1 Nehrhoff (53.)

 
 

27.04.2013 - Schwache Vorstellung der Poster gegen Rositz

Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse) Nach dem 0:3 in Nöbdenitz kam es im Heimspiel für für die Geraer Postler gegen den Tabellenzweiten aus Rositz noch dicker. Mit 1:5 musste sich der Gastgeber geschlagen geben.
"Das war ein schwarzer Tag für uns, zumal wir noch höher hätten verlieren können. Die Luft scheint irgendwie raus zu sein", schätzte Post-Trainer Daniel Hecht ein, der von seiner Mannschaft ziemlich enttäuscht war.
Schon früh war man in Rückstand geraten, als Ditscher nach einem Fehlpass von Ludwig für das 0:1 sorgte (9.). Nach Brandners Flanke und Nehrhoffs Ablage verzog Leucht auf der anderen Seite (15.). Jeweils nach Vorarbeit von Brandner schossen Nehrhoff und A. Lippold übers Gebälk.
Die klareren Chancen boten sich aber den Rositzern, die durch Kahnt nur den Pfosten trafen, nachdem er zuvor Post-Keeper Tietz hatte aussteigen lassen (22.). Ein Treffer von Kahnt fand zudem wegen Abseits keine Anerkennung (43.).
Auch nach dem Seitenwechsel fand der Gastgeber, der Rositz im Hinspiel noch ein 0:0 abgetrotzt hatte, nicht in die Begegnung. Götzes Doppelschlag nach jeweiliger Vorarbeit des nicht zu stellenden Kahnt (53., 55.) brach die Moral der Hecht-Elf.
Baudachs Schuss landete nach einer Tietz-Parade noch auf der Latte (60.). Dann ging es nach einer Post-Ecke blitzschnell. Rositz startete zum Konter und Kahnt markierte selbst das 0:4 (64.). Nach Undeutschs zur kurz geratenem Rückpass ließ sich der eingewechselte F. Schäfer die Chance zum Ehrentreffer nicht entgehen und verkürzte auf 1:4 (68.).
S. Lippolds Flanke senkte sich auf die Torlatte (80.), ehe nach einer Kahnt-Flanke Nehrhoff mit einem unglücklichen Eigentor zum 1:5 (85.) den alten Abstand wiederherstellte. Die Abseitsfahne verhinderte bei Wicks Treffer in der Schlussminute das sechste Gegentor der sich ziemlich desolat präsentierenden Geraer.

Post SV Gera: Tietz - Junold, Zwick, Ludwig (79. Hilbert),
Nehrhoff, Brandner, A. Lippold, St. Lippold,
Böhm (84. Hiller), Leucht, Lang (59. F. Schäfer)
SV Rositz: Fleissner - Egert, Kahnt, Czajka, Vincenz, Ronas,
Götze, Nierlein, Baudach, Ditscher (76. Vick), Undeutsch
Schiedsrichter:
Felix Pradella (Gera)
Zuschauer: 30
Tore
: 0:1 Ditscher (9.), 0:2 Götze (53.), 0:3 Götze (55.),
0:4 Kahnt (64.), 1:4 F. Schäfer (68.), 1:5 Nehrhoff (85.ET)

 
 

20.04.2013 - Trotz gutem Start mit leeren Händen zurück

Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse) Den Geraer Postlern scheint in der Endphase der Meisterschaft etwas die Puste auszugehen.
In Nöbdenitz unterlag die Hecht-Elf unnötig mit 0:3, wobei das Ergebnis darüber hinwegtäuscht, dass die Gäste über weite Strecken die bessere Mannschaft waren, zum einen aber ihre guten Chancen nicht zu Treffern nutzten, zum anderen aber sich in der Defensive drei haarsträubende Schnitzer leisteten, die Nöbdenitz eiskalt zu seinen Toren nutzte.
Auf dem Nebenplatz brauchten die Geraer zunächst etwas, um ins Spiel zu kommen, hätten nach der ersten Halbzeit allerdings mit zwei Toren vorn liegen müssen.
Nachdem Nehrhoff nach einem Ludwig-Freistoß mit seinem Schlenzer aus spitzem Winkel an Keeper Schmidt gescheitert war (10.), versuchte es auch Traktor mit dem Toreschießen.
Als Ludwig beim Versuch eines Befreiungsschlags einen Mitspieler anschloss, tauchte Jakob plötzlich allein vor Tietz auf, der ihm den Schneid aber abkaufte (15.).
Außer einem Rosemann-Freistoß neben das Post-Gehäuse (28.) hatten die Gastgeber keine weitere Torgefahr zu bieten. Anders auf der anderen Seite, wo Nehrhoff, Schönfelder, Kreuzburg, Ludwig uns S. Lippold fast im Minutentakt beste Möglichkeiten ausließen.
Nahe dran am 0:1 war nach Wiederbeginn auch Nehrhoff, dessen Kopfball Schmidt noch mit den Fingerspitzen aus dem Eck kratzte, während der Nachschuss geblockt wurde.
Wie´s gemacht wird, zeigten die Nöbdenitzer. Nach einem Geraer Ballverlust im Vorwärtsgang konnte Kroll allein gegen zwei Nöbdenitzer nichts mehr retten und Zschögner traf zum 1:0 (57.).
Nehrhoff und Kreuzburg hätten egalisieren können. Statt dessen erzielte Opitz nach einem frühen Ballgewinn ohne Mühe das zweite SSV-Tor (78.).
Ein zu kurz geratener Rückpass von Ludwig, den P. Schlenzig zum 3:0 verwertete (90.), setzte der Leistung der Gäste noch die Krone auf.

SSV Traktor Nöbdenitz: Schmidt - Heilig,
Rosemann (76. Heilmann), Lange, Fleischer, Pucknat, Gerth,
Busch, Jakob, Opitz (78. Schlenzig), Zschögner
Post SV Gera: Tietz - Junold (78. Lang), Schönfelder,
Kreuzburg (76. F. Schäfer), Zwick, Ludwig, Nehrhoff, Brandner,
A. Lippold, St. Lippold, St. Kroll
Schiedsrichter: Matthias Peckruhn (Altenburg)
Zuschauer: 30
Tore
: 1:0 Zschögner (57.), 2:0 Opitz (78.),
3:0 Schlenzig (90.)

 
 

13.04.2013 - Sturmphase nach der Pause ebnet 3:2 Sieg

Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse) Einen Arbeitssieg landete der Post SV Gera auf dem Heinrichsgrüner Kunstrasen gegen den abstiegsbedrohten FSV Ronneburg. Binnen einer Viertelstunde nach der Halbzeit drehte der Gastgeber die Begegnung, in der die Postler zur Halbzeit noch mit 0:1 hinten gelegen hatten.
"Nach gutem Beginn sind wir etwas ins Straucheln geraten. Die Halbzeitansprache fiel dann etwas lauter aus. Nach Wiederbeginn haben wir dann viel Druck gemacht", schätzte der Geraer Trainer Daniel Hecht ein, während sein Gegenüber, der Ronneburger Frank Tucholka urteilte:
"Nach Wiederbeginn haben wir geschlafen. Da herrschte in der Defensive totales Chaos. Zum Schluss hat man gemerkt, dass es uns noch an Spielpraxis und damit auch an Kraft fehlt. Auf jeden Fall war eine große Steigerung zum Schmölln-Spiel zu verzeichnen. Jetzt müssen wir in den nächsten Begegnungen punkten."
Der Gastgeber erwischte den besseren Start und bestimmte die erste halbe Stunde recht eindeutig. Nach einem Ludwig-Freistoß besaß Brandner per Kopf die erste Gelegenheit (2.). Ein direkter Freistoß von A. Lippold verfehlte sein Ziel (4.).
Nach einem Eckball vergab Leucht in guter Position (12.). Im Anschluss an eine Schönfelder-Flanke schoss Brandner aus Nahdistanz übers Gebälk (23.).

Auf dem Kunstrasen in Heinrichsgrün wird der eingewechselte Post-Angreifer Franz Schäfer (r.) vom Ronneburger Torwart Norman Schote gestoppt, dessen Mitspieler Ron Williger (l.) nicht mehr eingreifen kann.. (Foto: Jens Lohse)

Mit einem 30-m-Freistoß von Rössel setzten auch die Ronneburger ein erstes Achtungszeichen in der Offensive (30.) und gingen kurz darauf überraschend in Führung.
Nach einer Embersmann-Flanke nach einer schon abgewehrt scheinenden Ecke köpfte Schubert zum 0:1 ein (35.). Wenig später fast noch das zweite Gäste-Tor, doch nach einem weiteren Eckball fand K. Schumann per Kopf in Tietz seinen Meister (43.).
Die Kabinenpredigt von Trainer Hecht in der Post-Kabine schien nicht ungehört verhallt zu sein. Der Gastgeber begann wesentlich engagierter. Ein Kopfballtor von A. Lippold fand wegen Abseits keine Anerkennung (47.). Dann nutzte Schönfelder die Vorarbeit von Ludwig und Zwick zum 1:1-Ausgleich (49.).
Als Leucht nach- und sich Schönfelder gegen zwei Ronneburger Verteidiger durchsetzte, hatte S. Lippold keine Mühe, das 2:1 zu markieren (56.) Die Geraer wuschen noch einmal nach. Gerade als Ronneburgs Malitz blutend behandelt wurde, war Gegenspieler Leucht auf der rechten Seite unbewacht. Schönfelder verwertete die Eingabe mit seinem zweiten Tor des Tages - 3:1 (60.).
Nach Schönfelders Ballgewinn gegen C. Schumann hatte S. Lippold die Entscheidung auf dem Fuß (68.). Auch die Gäste verstärkten nun ihre Angriffsbemühungen wieder. Einen Malitz-Heber lenkte Tietz über die Latte (78.). Auf der anderen Seite fanden die eingewechselten Lang und F. Schäfer bei klaren Chancen in Keeper Schote ihren Meister.
Als Götze nach einer Flanke aus dem Halbfeld den 3:2-Anschluss markierte (86.), wurde es noch einmal spannend. Doch der 23-m-Freistoß von C. Schumann in der Nachspielzeit (90.+2) brachte nichts mehr ein. Keeper Tietz war auf dem Posten.

Post SV Gera: Tietz - Junold, Schönfelder, Zwick (90. Hilbert),
Ludwig, Brandner (79. Lang), A. Lippold, St. Lippold, Böhm,
St. Kroll, Leucht (76. F. Schäfer)
FSV Ronneburg: Schote - Pelzl, Goetze, Malitz,
Ch. Schumann, Rössel (67. Senff), K. Schumann,
Göpel (79. R. Williger), Schubert, Meuschke,
Embersmann (72. Kwiatkowski)
Schiedsrichter: Christian Möbius (Jena)
Zuschauer: 35
Tore
: 0:1 Schubert (13.), 1:1 Schönfelder (49.),
2:1 St. Lippold (56.), 3:1 Schönfelder (60.), 3:2 Goetze (86.)

 
 

01.04.2013 - Postler scheitern im Pokal an Lok Altenburg

Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse) Blamiert hat sich die Kreisoberliga-Elf des Post SV Gera im Kreispokal-Viertelfinale beim einzig im Wettbewerb verbliebenen Kreisligisten in Altenburg. 120 Minuten lang verstand es die Hecht-Elf nicht, das Abwehrbollwerk der Skatstädter zu knacken. Im Elfmeterschießen scheiterten Schönfelder und Ludwig am über sich hinaus wachsenden Lok-Keeper Meißner. Dagegen erwiesen sich die Altenburg bei ihren vier Versuchen als treffsicher, wobei Post-Torwart Tietz zwei Schüsse schon fast pariert zu haben schien. Nach der 3:4-Niederlage verließen die Geraer den Kunstrasen mit hängenden Köpfen.
Nach einer kurzen Abtastphase ergriffen die Postler auf dem anfangs noch schneebedeckten Kunstrasen die Initiative. Nach Vorarbeit von S. Lippold traf man nur die Lattenunterkante (15.). Der Gastgeber beschränkte sich auf die Defensive.
Allenfalls bei Standards sorgte man für einen Hauch von Torgefahr. So musste Tietz bei einem Lok-Freistoß erstmals eingreifen (32.). Auf der anderen Seite scheiterte Fuchs an Keeper Meißner (34.). Zwei Minuten schoss Kreuzburg nach Vorarbeit von S. Lippold aus Nahdistanz übers Gebälk (36.).


Post-Kicker Torsten Zwick (l.) sichert den Ball an der Mittellinie vor dem Altenburger Steve Schumann. (Foto: Jens Lohse)

Nach Wiederbeginn standen die Skatstädter noch tiefer. "Wir hatten viel Ballbesitz aber nur wenige Chancen", charakterisierte Post-Trainer Daniel Hecht das Geschehen auf dem Platz. Ein Kreuzburg-Treffer fand wegen einer angeblichen Abseitsstellung keine Anerkennung. In der letzten Minute der regulären Spielzeit sah Lok-Kicker Huke wegen groben Foulspiels Rot (90.).
Mit einem Spieler mehr gingen die Geraer also in die Verlängerung und belagerten das Altenburger Gehäuse 30 Minuten lang. F. Schäfer (97.) und Ludwig (99., 101.) brachten den Ball nicht unter. Nach Vorarbeit der Lippold-Brüder Andy und Steve wurde der Schuss des ebenfalls eingewechselten Lang noch auf der Torlinie geklärt (115.). So ging es ins Elfmeterschießen, in dem die Postler eine unliebsame Überraschung erlebten.

SV Lokomotive Altenburg: Meißner -
Schumann (79. Tischer (117. Gengerke)), Schöffmann,
Kügler, Hartig, Schulz, Reichelt, Kühnast (90. Müller), Schmidt,
Huke, Schacke
Post SV Gera: Tietz - Schönfelder, Kreuzburg, Zwick, Ludwig, Nehrhoff, St. Lippold, Fuchs, St. Kroll, F. Schäfer, Leucht
Schiedsrichter: Christian Merten (Lucka)
Zuschauer: 30
Tore -
Elfmeterschießen: 0:1 A. Lippold, 1:1 Schulz,
Schönfelder - Meißner hält, 2:1 Hartig, 2:2 Fuchs, 3:2 Kügler,
3:3 Zwick, 4:3 Schöffmann, Ludwig - Meißner hält

 
 

30.03.2013 - Postler unterliegen gegen Tabellenführer 2:3

Quelle: www.geraer-fussball.de

(Heiko Linke) Im Spitzenspiel der Kreisoberliga landete der TSV Gera-Westvororte letztendlich einen verdienten Sieg, auch wenn das Auftreten der Mannschaft den Trainer und die Verantwortlichen nicht vollends zufrieden stellen konnte.
25 Minuten in der zweiten Hälfte reichten dem Posselt-Team um im Spitzenspiel gegen den Post SV als Sieger hervorzugehen. In den ersten 45 Minuten sahen die Zuschauer ein wenig begeisterndes Punktspiel. Ängstlich agierten die Gastgeber, ließen in den Zweikämpfen den nötigen Willen vermissen und konnten sich glücklich schätzen, dass Steve Lippold, kurz vor der Pause, an der Strafraumgrenze völlig freistehend, nur den Pfosten traf.
Fehlpässe waren an der Tagesordnung. Das Geschehen spielte sich hauptsächlich im Mittelfeld ab. Keine der beiden Mannschaften konnte sich wirklich verheißungsvolle Chancen erspielen, auch wenn Marcus Schneider und Martin Gerold in der Anfangsphase erste Möglichkeiten besaßen.
Auf der anderen Seite musste sich Christopher Wolf bei einem Post-Freistoß lang machen. Mit dem 0:0 ging es in die Pause.
Abermals schien Trainer Achim Posselt in der Kabine die richtigen Worte gefunden zu haben. Nun entwickelte sich ein gutklassiges und am Ende sehr spannendes Kreisoberligamatch. Der TSV machte mehr Druck und konnte mit teilweise sehr schönen Kombinationen für mehr Torgefahr sorgen.
Die Umstellungen des Trainers auf der rechten Seite machten sich bemerkbar. Allerdings musste beim TSV Westvororte eine Strandardsituation herhalten, um in Führung zu gehen. In der 51. Minute köpfte Thomas Winefeld nach Ecke von Danny Luft zur vielumjubelten Führung ein.


Mit letztem Einsatz klärt Post-Abwehrspieler Torsten Zwick (r.) mit langem Bein gegen Westvororte-Angreifer Marcus Schneider. Im Spitzenspiel der Kreisoberliga siegen die Scheubengrobsdorfer mit 3:2. (Foto: Jens Lohse)

Von nun übernahmen die Weiß-Blauen die Initiative und konnten sich eine Vielzahl von Chancen erspielen. Mit der Einwechslung von Oliver Hoffmann in der 66. Minute kam zusätzlicher Schwung in das TSV-Spiel. Eine Minute nach seiner Einwechslung setze er nach Doppelpass mit Martin Gerold diesen über linksaußen hervorragend in Szene.
Martin Gerolds gefühlvolle Flanke von der Grundlinie fand am langen Pfosten mit Thomas Winefeld einen dankbaren Abnehmer. Mit seinem ersten Doppelpack in dieser Saison brachte der Kapitän seine Farben mit 2:0 in Front. Weitere Chancen folgten. Aber sowohl Danny Luft als auch der aufgerückte Philipp Helbig, der mit Benjamin Hinz auf der rechten Seite sehr gut harmonierte, konnten die sich ihnen bietenden Großchancen nicht zur Vorentscheidung nutzen.
Auch Oliver Hoffmann verfehlte den Titz-Kasten völlig freistehend knapp. Das nunmehr überfällige 3:0 blieb in der 76. Minute Maximilian Dörlitz per Freistoß vorbehalten. Nach einem Foul an Oliver Hoffmann nahm sich der Innenverteidiger ein Herz und jagte den Ball aus 18 Metern zur Vorentscheidung in die Maschen.
In der 79. Minute hätte Thomas Winefeld die endgültige Entscheidung herbeiführen können, scheiterte aber bei seinem Solo völlig freistehend am Gästekeeper Tietz. Im direkten Gegenzug bestrafte Sebastian Schönfelder das zögerliche Umschalten der Weiß-Blauen Defensive mit dem Anschlusßreffer zum 3:1, als er mit einer gekonnten Finte sowohl Maximilian Dörlitz als auch Torwart Christopher Wolf ins Leere laufen ließ und mit links vollendete.
Nun kam noch einmal Hektik auf. Die Hecht-Elf setzte alles auf eine Karte und schnürte den TSV am eigenen Strafraum ein. Nach einem Eckball wurde Torwart Christopher Wolf in Zweikampf verletzt und musste nach einer dreiminütigen Behandlungspause in der 90. Minute ausgewechselt werden.
Für ihn kam Carsten Kunert ins Tor, der in der 91. Minute keine Chance hatte den Treffer von Martin Ludwig zu verhindern. Mehr als das 2:3 ließ der TSV allerdings nicht zu. Auch die 5-minütige Nachspielzeit konnten die Postler, trotz einer weiteren Großchance nicht zum Ausgleich nutzen.
Auf Grund der größeren Spielanteile und weiterer drei bis vier hochkarätiger Tormöglichkeiten vor allem in der 2. Halbzeit geht der Sieg der Posselt-Elf in Ordnung, auch wenn unser Gast am Ende dem Ausgleich noch einmal sehr nahe kam.

TSV Gera-Westvororte: Wolf (90. Kunert) -
Heilmann (46. Hinz), Gottschaldt, Dörlitz, Helbig, Luft, Holle,
Gerold, Winefeld, Schneider (66. Hoffmann), Unger
Post SV Gera:
Tietz - Meyer, Schönfelder, Zwick, Ludwig,
St. Lippold, Fuchs, St. Kroll, F. Schäfer, Lang
, Nehrhoff
Schiedsrichter:
Detlef Schnöckel (Gera)
Zuschauer: 50
Tore: 1:0 Winefeld (51.), 2:0 Winefeld (67.),
3:0 Dörlitz (76.), 3:1 Schönfelder (80.), 3:2 Ludwig (90.)

 
 

24.03.2013 - Späte Erlösung für Postler - 2:0 Sieg über Lucka

Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse) Von der indisktutablen Vorstellung bei der 3:4-Niederlage vor Wochenfrist gegen Schlusslicht Wismut Gera II zeigten sich die Geraer Postler gut erholt und bezwangen im nächsten Kunstrasen-Duell den Tabellensiebenten FSV Lucka mit 2:0.
Dabei war allerdings noch längst nicht wieder alles Gold, zumal der Gastgeber bis drei Minuten vor Schluss um den Sieg zittern musste.
Erst da gelang S. Lippold nach toller Vorarbeit von Kreuzburg das erlösende zweite Tor. "Ich bin froh, dass die Mannschaft diese Reaktion gezeigt hat. Mit unseren Chancen sind wir etwas sorglos umgegangen. Wir hätten es heute ruhiger haben können", urteilte Post-Trainer Daniel Hecht nach dem Abpfiff.
Auch ohne Kaptän A. Lippold ergriffen die Postler von Anbeginn die Initiative. Die Rückkehr von Kreuzburg sorgte im Angriff für Belebung. Das Engagement des Gastgeber wurde Mitte der ersten Halbzeit mit dem 1:0 belohnt.
Nach einer Eingabe von S. Lippold führte ein Missverständnis zum Treffer, wobei Luckas Hering unter Bedrängnis von Leucht ein Eigentor unterlief (26.).
Gegen Ende der ersten 45 Minuten kam Lucka auf und erreichte im Feldspiel Gleichwertigkeit. Noch vor der Pause musste Post-Trainer Hecht wegen Verletzungen zwei Mal wechseln. Junold räumte für Fuchs und Hiller für Lang das Feld, woraus einige Umstellung resultierten.

Glück hat Post-Einwechsler Timo Lang (Nr. 17), nicht vom Luckauer Michael Quaas getroffen zu werden. In einer kämpferischen Kreisoberliga-Begegnung behalten die Geraer am Sonntag mit 2:0 die Oberhand. (Foto: Jens Lohse)

Nach Wiederbeginn wurde die Partie etwas hektischer. Die besseren Chancen besaßen nach wie vor die Geraer. Eine Leucht-Ecke konnte Zwick nicht platzieren und schloss per Direktabnahme übers Gebälk ab (47.). Ein weiterer Zwick-Kopfball, dem diesmal ein Freistoß von Ludwig vorausging, strich über die Querlatte (57.).
Ein Ludwig-Eckball lenkte Luckas Keeper Uhlemann mit den Fingerspitzen über das Tor (59.). Nach schönem Querpass von Lang schoss der aufgerückte Schönfelder mit der Innenseite genau in die Arme des Luckaer Torwarts (62.).
Die Gäste mühten sich, brachten aber vorn kaum Zählbares zustande. Bei einem 22-m-Freistoß von Fuchs hatten die Zuschauer schon den Torschrei auf den Lippen. Doch strich der Ball haarscharf am rechten Pfosten vorbei (73.).
Dann musste Post bangen, als ein 18-m-Schuss des eingewechselten Hinrichs fast seinen Weg in den Tietz-Kasten gefunden hätte (75.). Als sich die Hecht-Elf für den Schlussspurt der Gäste rüstete, startete man den entscheidenden Konter.
Kreuzburg stellte seine Schlitzohrigkeit auf der Grundlinie unter Beweis, wo er seinen Gegenspieler tunnelte. Den folgenden Rückpass beförderte S. Lippold mit langem Bein zum 2:0 ins Netz (87.), mit dem die Geraer in der Tabelle mit dem Tabellenzweiten Rositz Schritt halten.

Post SV Gera: Tietz - Hiller (43. Lang (90. Hilbert)),
Junold (45. Fuchs), Schönfelder, Zwick, Kreuzburg, Ludwig,
Brandner, St. Lippold, St. Kroll, Leucht
FSV Lucka 1910: Uhlemann - Frömberg, Liebich (63. Bieda),
Näther, Eschenbaum, Quaas, Pein (72. Hinrichs),
Fischer (25. Dittrich), Winkler, Löffler, Hering
Schiedsrichter: Simone Gerbet (Leipzig)
Zuschauer: 54
Tore: 1:0 Hering (26.ET), 2:0 St. Lippold (87.)

 
 

16.03.2013 - Postler verlieren gegen Schlusslicht mit 3:4

Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse) Die Geraer Wismut-Reserve hat sich als Schlusslicht der Kreisoberliga noch längst nicht mit dem Abstieg abgefunden.
Im einzigen ausgetragenen Punktspiel des Wochenendes verbauten die Orange-Schwarzen im Ortsderby dem gastgebenden Post SV Gera den Sprung auf Rang zwei.
Überraschend, aber keinesfalls unverdient behauptete sich die Heusinger-Elf auf dem Kunstrasen in Heinrichsgrün mit 4:3.
"Ich muss meine Mannschaft für ihre Moral loben. Sie hatte heute in jeder Situation die passende Antwort parat.
Ich wusste nicht, wie die Spieler die Vorkommnisse der Vorwoche wegstecken würden. ach diesem Sieg sind unsere Chancen auf den Klassenerhalt wieder intakt", meinte Wismut-Trainer Christian Heusinger nach dem Abpfiff strahlend, während sein um Worte ringender Gegenüber Daniel Hecht die verschlafene erste Halbzeit für die Niederlage verantwortlich machte.
Die Gäste hatten sich mit Steinbach und Wezel aus dem Verbandsliga-Kader verstärkt, wobei beide keine herausragenden Leistungen erbrachten. Die Glanzlichter bei den Gästen setzten andere. Zum Mann der ersten Halbzeit avancierte der erst 18-jährige Puhan, der mit vielen klugen Pässen aufwartete und die ersten beiden Wismut-Treffer vorbereitete.
Erst konnte Post-Torwart Tietz seinen 16-m-Schlenzer noch parieren, doch stand Wunderlich goldrichtig und köpfte im Nachsetzen zum 0:1 ein (13.). Als sich kurz darauf Hiller bei einer Flanke verschätzte, behielt abermals Puhan die Übersicht, so dass Läßig nur noch einzuschieben brauchte - 0:2 (26.).

Packende Zweikämpfe liefern sich Post-Kicker Kevin Leucht (r.) und der 17 Jahre junge Marat Gasparjan. In einer dramatischen Partie gewinnt die Wismut-Reserve im Ortsderby der Kreisoberliga überraschend mit 4:3. (Foto: Jens Lohse)

Hätten die Postler bei der nächsten Doppelchance für Läßig und Gasparjan (34.) das dritte Gegentor kassiert, der Gastgeber hätte sich nicht beschweren dürfen.
Der Tabellendritte leistete sich trotz 70 Prozent Ballbesitz viel zu viele Fehlpässe, agierte ohne Tempo und Ideen. Allerdings war man effektiv. Die erste Post-Chance nutzte Schönfelder nach Pass von S. Lippold mit seinem Schuss ins kurze Eck zum 1:2-Anschluss (39.), mit dem es in die Halbzeit ging.
Die Gastgeber hatten sich nach Wiederbeginn viel vorgenommen und kamen schnell zum Ausgleich. Ludwigs 25-m-Flatterball konnte Wismut-Keeper Eichhorn nicht festhalten und Zwick staubte per Kopf zum 2:2 ab (51.). Doch die Heusinger-Elf wehrte sich und lag nach Gasparjans nicht unhaltbar erscheindenden 22-m-Freistoß unter die Latte wieder vorn - 2:3 (54.).
Post zeigte sich von der Gegenwehr überrascht. Schönfelder hatte bei seinem Pfostenschuss Pech (63.), dann aber doch das Glück auf seiner Seite, als ihn nach Zwicks vergebener Großchance Wismut-Abwehrchef Herzig anschoss und der Ball zum 3:3 über die Linie trudelte (78.).
Damit schien die Partie doch noch in vorgedachten Bahnen zu verlaufen, zumal der Gastgeber nach einem unnötigen Schubser von Gasparjan gegen Leucht einen Elfmeter zugesprochen bekam. Allerdings scheiterte Zwick vom Punkt an Keeper Eichhorn (79.), der damit endgültig seinen Fehler beim 2:2 ausbügelte.
Post wirkte geschockt und stand nach einem abgefälschten Wismut-Freistoß, den Behnisch nur noch zum 3:4 einzuschieben brauchte (85.) sogar gänzlich mit leeren Händen da.

Post SV Gera: Tietz - Hiller, Junold, Schönfelder, Zwick,
Ludwig, Brandner (70. Böhm), A. Lippold, St. Lippold, St. Kroll,
Lang (26. Leucht)
BSG Wismut Gera II: Eichhorn - Szuppa, Herzig, Steinbach,
Schönfeld, Behnisch, Puhan, Gasparjan, Wezel,
Wunderlich (91. Köchel), Läßig (80. Färber)
Schiedsrichter: Mirko Fanselow (Kleinaga)
Zuschauer: 96
Tore: 0:1 Wunderlich (14.), 0:2 Läßig (25.),
1:2 Schönfelder (38.), 2:2 Zwick (50.), 2:3 Gasparjan (53.),
3:3 Schönfelder (77.), 3:4 Behnisch (85.)

 
 

09.03.2013 - Postler mit Sieg gestartet - Zwick trifft doppelt

Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse) Die abstiegsbedrohten Köstritzer kassierten auf schwerem Geläuf beim 1:2 gegen den Tabellendritten aus Gera ihre bereits fünfte Heimniederlage. Die Postler schlugen erwartungsgemäß die technisch feinere Klinge, während der Gastgeber seine Defizite in diesem Bereich mit kämpferischem Engagement zu kompensieren suchte.
"Am Ende haben wir nicht unverdient gewonnen, wenngleich uns nach der langen Pause natürlich noch die Spielpraxis fehlt", schätzte Post-Trainer Daniel Hecht ein.
Der Köstritzer Coach Gerd Schreiber hatte im Vorfeld natürlich zumindest mit einem Punkt geliebäugelt. "Es war ein ausgeglichenes Spiel. Ein Unentschieden wäre verdient gewesen. Mit der Leistung meiner Mannschaft bin ich nicht unzufrieden. Wir haben uns in der zweiten Halbzeit mehr Chancen als der Gegner erarbeitet", resümierte er.
Nach verhaltenem Beginn auf beiden Seiten erreichten die Geraer zuerst Betriebstemperatur. Nach Pass von A. Lippold traf Schönfelder nur das Außennetz (8.). Auch Ludwig vergab (10.). Als kurz darauf Schönfelder im Strafraum von den Beinen geholt wurde, verwandelte Zwick den fälligen Foulelfmeter zum 0:1 für Post (12.).
Doch währte die Freude der Gäste nur kurz. Keine zwei Minuten dauerte es, da waren sie ihre Führung bereits wieder los. Gröst und Weber bereiteten vor und Schmid erzielte den Köstritzer 1:1-Ausgleich (14.).

Post-Doppeltorschütze Torsten Zwick (l.) behauptet den Ball im Mittelfeld gegen den Köstritzer Heiko Scheiba. Mit 2:1 gewinnen die Geraer auf schwerem Geläuf auf dem Drehling. (Foto: Jens Lohse)

Gelegenheiten auf Post-Seite von Zwick per Kopf und Brandner brachten nichts ein. Die Partie verflachte. Erst kurz vor der Halbzeit zog der Gast noch einmal an. Ein Ludwig-Schuss brachte keine Gefahr. Doch wenig später fanden sich Zwick und Kroll zum Doppelpass und Zwick ließ per 22-m-Schuss seinem ersten gleich das zweite Saisontor folgen - 1:2 (42.).
Nach Wiederbeginn legten die Köstritzer ihre Reserviertheit ab. Vom Anstoß weg prüfte Frey Geras Torwart Tietz, der nun mehr zu tun bekam. Auf der anderen Seite verzog Hiller nach einer Eingabe am langen Pfosten knapp (55.). Dann war es Gastgeber-Kapitän Gröst, der zwei vielversprechende Aktionen nicht erfolgreich abschließen konnte (62., 65.).
Fast wäre auf der Gegenseite die Entscheidung gefallen, als Krolls Schuss nur die Lattenoberkante rasierte (69.). Kurz darauf konnte sich Keeper Wegener nochmals auszeichnen, als Zwick nach einem von Schönfelder angefangenen Abstoß scheiterte (71.).
Auch die Köstritzer versuchten sich aus der Distanz. Schroths 25-m-Freistoß fehlten noch Genauigkeit und Schärfe, weshalb Tietz das Leder zur Ecke lenken konnte. Auch Frey fand mit seinem Fernschuss in Post-Schlussmann Tietz seinen Meister (77.).
In der Schlussviertelstunde wurde die Partie immer zerfahrener. Die Köstritzer rieben sich in Diskussionen über Schiedsrichter-Entscheidungen auf und kamen so zu keiner klaren Torchance mehr.
Kanzler flog nach Gelb und Gelb-Rot binnen weniger Minuten wegen Reklamierens vorzeitig vom Platz (80.). Nach dem Abpfiff sah der eingewechselte Strauß wegen Schiedsrichter-Beleidung Rot.

SG Bad Köstritz/Caaschwitz: Wegener - Kanzler (80. GRK),
Weber, Gahse (46. Strauß/90. RK), Schmid, Frey, Gröst,
Adamek (71. Tremel), H. Scheiba, Schroth, Schmuck
Post SV Gera: Tietz - Kroll, Hiller, Junold,
Schönfelder (90. Böhm), Zwick (88. Paulick), Ludwig,
Brandner (90. F. Schäfer), A. Lippold, S. Lippold, Leucht
Schiedsrichter: Steven Röhler (Naundorf)
Zuschauer: 55
Tore: 0:1 Zwick (12./Elfmeter), 1:1 Schmid (14.),
1:2 Zwick (42.).

 
 

09.02.2013 - Postler wachen nach Pause zu spät wieder auf

Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse) Nach der 1:2-Niederlage bei Kreisoberliga-Spitzenreiter Gera-Westvororte hat Landesklassist Blau-Weiß Niederpöllnitz sein nächstes Testspiel auf dem Heinrichsgrüner Kunstrasen gewonnen.
Mit 2:1 gab die Böttcher-Elf, die vor der Partie noch eine Laufeinheit absolviert hatte, dem Post SV Gera das Nachsehen.
"Insgesamt können wir ein positives Fazit ziehen. Durch eine enorme Steigerung nach dem Wechsel haben wir uns den Erfolg verdient, nachdem ich in der Kabine einige deutliche Worte finden musste", schätzte der Niederpöllnitzer Trainer Karsten Böttcher nach dem Abpfiff ein.
Mit der ersten Halbzeit konnte der Coach der Gäste überhaupt nicht zufrieden sein. "Da habe ich einen Klassenunterschied gesehen. Allerdings keinen, wie er sich aufgrund der Liga-Zugehörigkeit beider Mannschaften hätte darstellen müssen", so Böttcher.

 

Erstmals kommt bei den Postler Simon Buschner (l.) zum Einsatz, der hier den Ball vor Felix Theileis sichert. (Foto: Jens Lohse)

Vor der Pause hatte er sein Team fußballerisch total unterlegen gesehen. Die Postler ließen geschickt Ball und Gegner laufen, versäumten es aber wieder einmal, aus ihrer Feldüberlegenheit Kapital zu schlagen.
Die Geraer erarbeiteten sich ein klares Chancenübergewicht. Nur einmal schwebte man in Gefahr, in Rückstand zu geraten, als Wagner nach einem Stellungsfehler von Junold an Post-Keeper Tietz scheiterte.
Beim Gastgeber kam erstmals der im letzten Sommer von OTG 1902 Gera gewechselte Simon Buschner zum Einsatz, der seine Sache in der Innenverteidigung ordentlich machte.

Gegen den Niederpöllnitzer Martin Skujat (Nr. 7) kann sich Post-Angreifer Sebastian Schönfelder nicht durchsetzen. Mit 1:2 unterliegen die Geraer auf dem Kunstrasen in Heinrichsgrün dem Landesklassisten. (Foto: Jens Lohse)

Nach Wiederbeginn wurde Niederpöllnitz aggressiver in den Zweikämpfen. Wieder mit Kapitän Otto, dessen Achillessehnenbeschwerden sich als nicht so gravierend herausstellten, steigerten sich die Blau-Weißen.
Nach einer zu kurz abgewehrten Flanke staubte eben jener Otto zum 0:1 ab (54.). Auch das zweite Niederpöllnitzer Tor markierte ein Routinier. Der 41-jährige Verteidiger Dennler schraubte sich nach einem Eckball am höchsten und köpfte zum 0:2 ein (73.).
Die Postler mühten sich. Mehr als der 1:2-Anschluss durch Schönfelder in der Schlussminute nach einem Angriff über die linke Seite gelang aber nicht mehr (90.).
Auf Rückehrer Jakob Fischer muss man sich in Niederpöllnitz noch etwas gedulden. Der Offensivmann wird es Ende Februar nach Beendigung seines Studiums beim Training der Blau-Weißen erwartet.

Post SV Gera: Tietz - S. Kroll, Hiller, Buschner, Junold, Leucht,
Ludwig, S. Lippold, A. Lippold (86. Hecht),
Zwick (33. Kreuzburg, 67. Nehrhoff), Schönfelder
SV Blau-Weiß Niederpöllnitz: P. Müller (46. Franke) - Anisch,
Theileis, Dennler, Otto, Skujat, L. Müller, Urban, Poser, Linsel,
Wagner (37. Heinz)
Schiedsrichter: Dominique Voigt (Gera)
Zuschauer: 40
Tore: 0:1 Otto (54.), 0:2 Dennler (73.), 1:2 Schönfelder (90.)

 
 

02.02.2013 - Postler unterliegen SV Roschütz knapp mit 1:2

Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse) Eine Woche vor dem Nachholespiel beim FSV Schleiz haben die Landesklasse-Kicker des SV Roschütz eine gelungene Generalprobe hingelegt. Gegen den Kreisoberligisten Post SV Gera behauptete sich die Schachtschabel-Elf auf dem Kunstrasen in Heinrichsgrün mit 2:1.
"Wir wollten uns nochmal Selbstvertrauen holen und deshalb unbedingt gewinnen. Aufgrund der Chancenvorteile geht unser Sieg in Ordnung. Im Spielaufbau gab es freilich noch große Reserven. Da wurden die Bälle viel zu schnell verloren", schätzte Gäste-Trainer Eric Schachtschabel ein.
Die Partie hatte mit einer Schweigeminute für den Roschützer Altherrenspieler Jürgen Morczek begonnen, der nach 50-jähriger Vereinszugehörigkeit vor zwei Wochen nach einer Herzattacke auf dem Trainingsplatz verstorben war.
Die Gäste erwischten den besseren Start. Kruschke verwandelte einen Freistoß direkt zum 0:1 (3.). Die Postler erarbeiteten sich zwar leichte Feldvorteile, konnten daraus aber kein Kapital schlagen. Die Roschützer zogen sich weit zurück und lauerten auf Konter.
Der in der Winterpause vom SV Aga gekommene Stawitzki hatte den zweiten Treffer auf dem Fuß, scheiterte jedoch allein vor Post-Keeper Gering (12.).

Post-Mittelfeldspieler Steve Lippold (r.) sichert den Ball im Mittelfeld vor dem Roschützer Michael Frey. (Foto: Jens Lohse)

Wie aus heiterem Himmel fiel der 1:1-Ausgleich. Ein Missverständnis in der Gäste-Abwehr bestrafte Schönfelder humorlos (20.). Die Partie verflachte etwas. Der Hecht-Elf fehlte es an Durchschlagskraft in der Offensive.
Da waren die Roschützer stärker. Ein Distanzschuss von Frey verfehlte sein Ziel (25.). Kurz darauf scheiterten Gehrt per Kopf nach einer Reifschneider-Flanke (37.) und der aufgerückte Kruschke aus spitzem Winkel an Gering (39.).
Fast im Minutentakt hätten die Gäste nach Wiederbeginn für ihren zweiten Treffer sorgen können. Nach einem Abspielfeler der Postler scheiterte Gehrt an Gering (53.), der keine 60 Sekunden später erneut gegen Gehrt Sieger blieb, nachdem Stawitzki eine Betz-Flanke noch verpasst hatte, Gehrt dann aber zur Stelle war (54.).
Auch Stawitzki fand nochmals in Gering seinen Meister (55.). Erst nach einer Betz-Flanke war es dann Frahm, der 1:2 erfolgreich war (62.). Betz hätte wenig später den dritten Treffer nachlegen können (63.). Kruschke vergab nach schöner Einzelleistung überhastet (76.).
Auf der anderen Seite stand nach Wiederbeginn nur Brandners eher harmloser 16-m-Schuss zu Buche (86.).

Post SV Gera: Gering - Junold, Schönfelder, Zwick, Ludwig,
Nehrhoff, A. Lippold, St. Lippold, B. Hilbert (54. Brandner),
St. Kroll (61. M. Langheinrich), Leucht
SV Roschütz:
Günther - Misselwitz, Kruschke,
Hoffmann (81. Schröder), Frey, Betz, Gehrt (65. Diez),
Reifschneider (54. Rückmann), Stawitzki,
Frahm (77. Friedemann), Kretschmar
Schiedsrichter: Sven Rocktäschel (Gera)
Zuschauer: 58
Tore: 0:1 Kruschke (3.), 1:1 Schönfelder (17.),
1:2 Frahm (62.)

 
 

26.01.2013 - Postler gewinnen Hallenturnier von Rüdersdorf

Post SV Gera I: Gering - Hecht, Nehrhoff (1 Tor), Ludwig (2),
A. Lippold (7), Zwick (1), St. Lippold (6), Schönfelder (1),
F. Schäfer (1)

Statistik

Nr. Mannschaft Mannschaft Erg.
1 TSV 1880 Rüderdorf SV Roschütz II 1:0
2 SG Lusan/Liebschwitz Grün-Weiß Stadtroda II 0:0
3 Post SV Gera SG Union Isserstedt 2:1
4 SV Silbitz/Crossen Rosenthal Blankenstein 2:1
5 Grün-Weiß Stadtroda II TSV 1880 Rüderdorf 1:1
6 SV Roschütz II SG Lusan/Liebschwitz 0:1
7 Rosenthal Blankenstein Post SV Gera 1:3
8 SG Union Isserstedt SV Silbitz/Crossen 0:4
9 Post SV Gera Grün-Weiß Stadtroda II 3:0
10 TSV 1880 Rüderdorf SG Lusan/Liebschwitz 1:2
11 SV Roschütz II SV Silbitz/Crossen 0:6
12 SG Union Isserstedt Rosenthal Blankenstein 1:2
13 Grün-Weiß Stadtroda II SV Roschütz II 3:2
14 SV Silbitz/Crossen Post SV Gera 1:3
15 Rosenthal Blankenstein TSV 1880 Rüderdorf 1:0
16 SG Lusan/Liebschwitz SG Union Isserstedt 2:2
17 Grün-Weiß Stadtroda II SV Silbitz/Crossen 0:5
18 SV Roschütz II Rosenthal Blankenstein 0:1
19 TSV 1880 Rüderdorf SG Union Isserstedt 2:2
20 Post SV Gera SG Lusan/Liebschwitz 2:1
21 Rosenthal Blankenstein Grün-Weiß Stadtroda II 3:0
22 SG Union Isserstedt SV Roschütz II 0:3
23 SV Silbitz/Crossen SG Lusan/Liebschwitz 2:2
24 Post SV Gera TSV 1880 Rüderdorf 2:0
25 Grün-Weiß Stadtroda II SG Union Isserstedt 3:0
26 SG Lusan/Liebschwitz Rosenthal Blankenstein 1:3
27 SV Roschütz II Post SV Gera 0:4
28 TSV 1880 Rüderdorf SV Silbitz/Crossen 1:3

Endstand:

Platz Mannschaft Punkte Tore
1 Post SV Gera 21 19:4
2 SV Silbitz/Crossen 16 23:7
3 SG Rosenthal Blankenstein 15 12:7
4 SG Lusan/Liebschwitz 9 9:10
5 FSV Grün-Weiß Stadtroda 8 7:14
6 TSV 1880 Rüdersdorf 6 6:11
7 SV Roschütz II 5 5:16
8 SG Union Isserstedt 2 6:18


Bildquelle: www.tsv1880ruedersdorf.de/fussball

Einzelauszeichnungen:

Bester Spieler:
Andy Lippold (Post SV Gera)

Bester Torwart:
Felix Mohorn (FSV Grün-Weiß Stadtroda II)

Bester Torschütze:
Reymond Prüfer (SV Silbitz/Crossen) mit 7 Toren

 
 

19.01.2013 - Postler kommen in der Halle nicht in Schwung

Post SV Gera I: Gering - Schönfelder (2), Hecht (1),
St. Lippold (2), Ludwig (1), A. Lippold (2), Zwick (1), St. Kroll,
Nehrhoff (1)

Statistik

Nr. Mannschaft Mannschaft Erg.
1 Einheit Altenburg Mülsen 0:1
2 Aufbau Altenburg Waldenburg 2:1
3 TSV Leumnitz Post SV Gera 3:1
4 SV Rositz II Aufbau Altenburg 0:4
5 Post SV Gera Einheit Altenburg 1:2
6 Waldenburg TSV Leumnitz 3:0
7 Mülsen Post SV Gera 0:1
8 TSV Leumnitz SV Rositz II 2:0
9 Einheit Altenburg Waldenburg 2:3
10 Aufbau Altenburg TSV Leumnitz 0:2
11 Waldenburg Mülsen 0:1
12 SV Rositz II Einheit Altenburg 0:4
13 Post SV Gera Waldenburg 1:2
14 Einheit Altenburg Aufbau Altenburg 2:0
15 Mülsen SV Rositz II 0:0
16 TSV Leumnitz Einheit Altenburg 1:1
17 SV Rositz II Post SV Gera 2:5
18 Aufbau Altenburg Mülsen 1:2
19 Waldenburg SV Rositz II 3:1
20 Mülsen TSV Leumnitz 0:2
21 Post SV Gera Aufbau Altenburg 1:2

Endstand:

Platz Mannschaft Punkte Tore
1 TSV Leumnitz 13 10:5
2 Waldenburg 12 12:7
3 Einheit Altenburg 10 11:6
4 Mülsen 10 4:4
5 Aufbau Altenburg 9 9:8
6 Post SV Gera 6 10:11
7 SV Rositz II 1 3:18

 

 
 

18.01.2013 - Postler kommen nicht über Platz 5 hinaus

Quelle: www.geraer-fussball.de

Statistik 100 Jahre-Cup SV Schmölln 1913:

Vorrunden-Ergebnisse:

Nr. Heim Gast Erg.
1 SV Löbichau SG Schmölln/Großstöbnitz 1:5
2 SV 1879 Ehrenhain Post SV Gera 3:0
3 ZFC Meuselwitz II SV Löbichau 5:1
4 Meeraner SV SV 1879 Ehrenhain 1:5
5 SG Schmölln/Großstöbnitz ZFC Meuselwitz II 1:5
6 Post SV Gera Meeraner SV 3:4

Endstand Gruppe A:
1. ZFC Meuselwitz II 10:2 Tore/6 Punkte
2. SG Schmölln/Großstöbnitz 6:6/3
3. SV Löbichau 2:10/0

Endstand Gruppe B:
1. SV 1879 Ehrenhain 10:2 Tore/6 Punkte
2. Meeraner SV 5:8/3
3. Post SV Gera 3:7/0

Halbfinale-Platzierungsspiele:

Nr. Heim Gast Erg.
HF ZFC Meuselwitz II Meeraner SV 1:3
HF SV 1879 Ehrenhain Schmölln/Großstöbnitz 3:2
Platz 5 SV Löbichau Post SV Gera 1:5
Platz 3 Schmölln/Großstöbnitz ZFC Meuselwitz II 3:2
Platz 1 Meeraner SV SV 1879 Ehrenhain 3:2n.N.

Post SV Gera: Gering - Schönfelder (1 Tor), Hecht (2),
Kruezburg (2), A. Lippold (1), Ludwig, Zwick (1), Nehrhoff (1);
Lang

 
 

06.01.2013 - Auma siegt in Vorrunden Staffel 1 zur HKM

Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse) Mit zwei Vorrundengruppen ist der KFA Ostthüringen in die Hallenfußball-Kreismeisterschaft der Männer gestartet. Der Auftakt erfolgte in Harpersdorf, wo sich überraschend Kreisligist SV Blau-Weiß Auma durchsetzte.
Die Aumaer blieben in allen fünf Begegnungen ungeschlagen und sicherten den Turniersieg im drittletzten Gruppenspiel, als man dem Kreisoberligisten Post SV Gera ein 1:1-Unentschieden abtrotzte.
Die Postler, die nach einer 0:2-Niederlage gegen den TSV 1880 Rüdersdorf unter Zugzwang waren, hätten gewinnen müssen. Die 1:0-Führung von A. Lippold konnte man aber nicht über die Zeit bringen. Nach einem Patzer in der Defensive schob Aumas Piegholdt mit seinem vierten Turniertreffer zum 1:1-Ausgleich ein, als er den Geraer Keeper Gering tunnelte.
Alle Bemühungen der Postler um das Siegtor brachten nichts mehr ein. Die beste Chance vergab Schönfelder, der aus vier Metern vor dem leeren Tor nur den Pfosten traf. Der Post SV war mit einem 4:0-Erfolg gegen Roschütz II (Tore: Ludwig 2, Zwick, Junold) ins Turnier gestartet.

Post-Kicker Michael Junold (r.) wird von den Greizern Gideon Greschak und Marco Grumbach (v.l.) gestoppt. Der Kreisoberligist verpasst den Turniersieg in Harpersdorf. (Foto: Jens Lohse)

Der Niederlage gegen Rüdersdorf folgte ein 5:1 über die Langenberger (Tore: Schönfelder 2, Ludwig, Zwick, Junold) und ein 3:0 gegen die SG 1. FC/Chemie Greiz II (Tore: Nehrhoff, Junold, A. Lippold).
Kreisligist TSV 1880 Rüdersdorf musste seine Hoffnungen auf den Turniersieg nach zwei Auftaktsiegen gegen die SG 1. FC/Chemie Greiz II (1:0) und den Post SV Gera (2:0) sowie einem 1:1-Unentschieden gegen die Roschützer Reserve mit einer 1:4-Niederlage gegen Auma begraben.
Die Blau-Weißen konterten Rüdersdorf immer wieder aus. Dem zwischenzeitlichen 1:2-Anschluss durch Kohlbach folgten zwei weitere Aumaer Treffer.
Somit reichte es für den TSV trotz des 5:1-Kantersiegs zum Schluss gegen gegen Kreisklassist Gera-Langenberg punktgleich hinter dem Post SV Gera nur zum dritten Gruppenplatz. Die Greizer Reserve, Gera-Langenberg und der SV Roschütz II hatten mit dem Ausgang des Turniers nichts zu tun.

Statistik HKM des KFA Ostthüringen - Männer 2012/13:

Vorrundenstaffel 1 - Harpersdorf - Ergebnisse:

SV Blau-Weiß Auma - Post SV Gera 1:1, - TSV 1880 Rüdersdorf 4:1, - SG 1. FC/Chemie Greiz II 2:0, - SV Gera-Langenberg 2:0, - SV Gera-Roschütz II 1:1. Post SV Gera - TSV 1880 Rüdersdorf 0:2, - SG 1. FC/Chemie Greiz II 3:0, - SV Gera-Langenberg 5:1, - SV Gera-Roschütz II 4:0. TSV 1880 Rüdersdorf - SG 1. FC/Chemie Greiz II 1:0, - SV Gera-Langenberg 5:1, - SV Gera-Roschütz II 1:1. SG 1. FC/Chemie Greiz II - SV Gera-Langenberg 0:0, - SV Gera-Roschütz II 5:0. SV Gera-Langenberg - SV Gera-Roschütz II 2:1

Endstand:
1. SV Blau-Weiß Auma 10:3 Tore/11 Punkte
2. Post SV Gera 13:4/10
3. TSV 1880 Rüdersdorf 10:6/10
4. SG 1. FC/Chemie Greiz II 5:6/4
5. SV Gera-Langenberg 4:13/4
6. SV Gera-Roschütz II 3:13/2

Post SV Gera: Gering - A. Lippold (2 Tore), Ludwig (3), Hecht,
Zwick (2), Schönfelder (2), Nehrhoff (1), Junold (3), Lang

 
 

05.01.2013 - "Was für ein Ballett" - 4. Eisfußballturnier

Quelle: www.otz.de Lokalteil: Gera

(Angelika Munteanu) "Mit Fußball hat das wenig zu tun - aber es macht riesigen Spaß", stellt Franziska Schultz am Rande des 4. Eisfßballturniers am Sonnabend in Geras Eisarene fest, während sich die Fußballerin von ihrer Teamkollegin Wibke Saß in eine Eishockey-Schutzkleidung schnüren lässt. Gut gepolstert gehen die Damen des Frauenfußballclubs danach aufs Eis im Turnierkampf um den Pokal der Stadtwerke Gera AG. Den konnten die Damen des F.F.C. bei ihrer Premiere auf dem Eis zwar nicht mit nach Hause nehmen - "aber wir kommen wieder", versicherten die 17-Jährigen aus der F.F.C.-Reserve nach dem Spiel.
"Was für ein Ballett", kommentierte lauthals einer der zahlreichen Zuschauer von der Bande aus das Geschehen auf dem Eis. Der Spielboden war in diesem Jahr extrem glatt, dem Dauerregen geschuldet. "Man hat viel damit zu tun, die Balance zu halten beim Andribbeln oder beim Ballabspiel", erzählte Robert Schäfer vom Post SV Gera. Spielerisches Können und gar das Schießen von Toren rangierten erst an zweiter Stelle. Wem denn doch eines gelang, der landete nach dem Abschluss mit Sicherheit auf dem Bauch oder dem Hosenboden.

Eistanz um den Ball zwischen Post SV und BSG Wismut Gera im Turnier in der Eisarena.

Mit dem F.F.C., dem Post SV Gera und der BSG Wismut Gera, die als Pokalsieger des Vorjahres das 4. Turnier organisiert hat, gingen drei Geraer Mannschaften aus dem Punktspielbetrieb an den Start. In der Klasse B der Freizeitkicker traten die Teams von "Phönix", "Clockwork Orange" und die "Druckteufel" vom Druckhaus Gera an. "Drei Mannschaften, die gemeldet hatten, mussten aus Krankheitsgründen absagen", erklärte Lara Schiedewitz vom Veranstalter Stadtwerke Gera vor dem Anpfiff des ersten Turnierspiels.
Nach der recht torarmen Vorrunde waren es im Halbfinale die Freizeitkicker, die den Vereinsfußballern das Nachsehen gaben: "Phönix" mit zwei Toren gegen Post nach der regulären Spielzeit von zwei mal sechs Minuten im Penalty-Schießen und "Clockwork" gegen Wismut mit einem Treffer nach der Spielzeit beim Schießen auf das leere Tor. Die siegreichen Halbfinalisten trafen sich im Finalspiel wieder auf dem Eis.

Auch erst im Penalty-Schießen gelang Jens Mattert der Siegtreffer für "Phönix". "Eigentlich bin ich ein guter Abwehrspieler", freut sich der Torschütze über den Pokalsieg seines Teams. Das will dieses Jahr nun nutzen, um sich mit ein, zwei Trainingsrunden pro Woche weiterhin fit zu machen und um das 5. Eisfußballturnier für 2014 zu organisieren.
Der Pokalverteidiger Wismut schaffte mit 2:1 im Penalty noch Turnierplatz 3 vor dem Post SV. Im Spiel um Platz 5 und 6 machten die "Druckteufel" vom Druckhaus Gera gegen die Ladykicker vom F.F.C. noch richtig Druck und schossen vier Tore in der regulären Spielzeit.
"Ein versöhnlicher Abschluss, trotz funftem Platz", meinte Coach und Unternehmenschef Uwe Kaiser. Sein Team geht heute schon wieder aufs Eis, diesmal im letzten Vorrunden-Wettbewerb um den Pokal im 2. Eisstockturnier in der Geraer Eisarena.

Post SV Gera: Michael Kroll, Sven Nehrhoff, Robert Schäfer,
Steffen Kroll, Dustin Gessner, Tim Hoffmann, Daniel Hecht

 
 

05.01.2013 - Gastgeber enttäuscht - Aga siegt bei Post Cup

Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse) Für eine Überraschung hat Kreisoberligist SV Aga beim 12. Post-Cup im Hallenfußball gesorgt.
Die Randgeraer, die im Vorjahr noch Platz sechs belegt hatten, waren diesmal nicht zu bremsen und holten sich nach fünf Erfolgen ohne Gegentor in souveräner Manier den Siegerpokal.
Weil man in der Ostvorstädtischen Turnhalle ohne Trainer agierte, flachste Manuel Froherz: "Manchmal ist es besser, wir kümmern uns um alles selbst."
Während seine Mitspieler lachten, war den Agaer Kontrahenten im Turnier nicht nach Spaß zumute.
Für eine Überraschung hat Kreisoberligist SV Aga beim 12. Post-Cup im Hallenfußball gesorgt.
Die Randgeraer, die im Vorjahr noch Platz sechs belegt hatten, waren diesmal nicht zu bremsen und holten sich nach fünf Erfolgen ohne Gegentor in souveräner Manier den Siegerpokal.
Weil man in der Ostvorstädtischen Turnhalle ohne Trainer agierte, flachste Manuel Froherz: "Manchmal ist es besser, wir kümmern uns um alles selbst."
Während seine Mitspieler lachten, war den Agaer Kontrahenten im Turnier nicht nach Spaß zumute.

In der Besetzung Manuel Froherz, Andreas Kaiser, Mathias Fischer, Jörg Krawczyk, Benjamin Sachs, Kai Poschart und Christian Otto (v.l.) sichern sich die Kreisoberliga-Kicker des SV Aga der 12. Post-Cup in der Ostvorstädtischen Turnhalle. (Foto: Jens Lohse)

Rang zwei ging an den Eurotrink Kickers FCL, bei dem sich "Gastspieler" Thomas Kowalski Spielpraxis für den 15. Geraer Oldie-Cup holte, bei dem er u.a. mit Eurotrink-Kicker Jörg Fleischer für die Geraer Stadtauswahl auflaufen wird.
Nach anfänglichen Problemen harmonierte man immer besser zusammen und stieß nach Siegen zum Abschluss gegen den Post SV Gera (3:1) und den TSV 1886 Gera-Leumnitz (2:1) noch auf den Ehrenplatz nach vorn. Mit vier Treffern avancierte Thomas Kowalski zudem noch zum besten Torschützen der Veranstaltung.
Aufgrund des schlechteren Torverhältnisses musste sich der FSV Ronneburg mit dem dritten Rang begnügen, durfte sich aber über die Ehrung für Steve Göpel als bester Turnierspieler freuen. Hinter dem TSV 1886 Gera-Leumnitz, der auf Hallenspezialist Maik Scherzer verzichtete, und Turnierneuling SSV Traktor Nöbdenitz blieb für den gastgebenden Post SV Gera nur der sechste und letzte Rang.
"Irgendwie sind wir heute mit dem falschen Bein aufgestanden. Es gibt solche Tage, an denen nichts zusammenläuft", suchte Post-Kicker Daniel Brandner nach einer Erklärung für das schwache Abschneiden, ohne sie zu finden. Gegen Ronneburg (0:2), Aga (0:2), Leumnitz (0:1) und Eurotrink (1:3) kassierte man Niederlage.
Somit passte es gut ins Bild, dass auch im letzten Spiel die 1:0-Führung durch Martin Ludwig nicht über die Zeit gebracht wurde und Nöbdenitz noch der 1:1-Ausgleich gelang.

Post SV Gera I:
Christian Tietz - Michael Junold (1 Tor), Andy Lippold,
Martin Ludwig (1), Sebastian Schönfelder, Daniel Brandner,
 Kevin Leucht, Franz Schäfer, Sven Nehrhoff

Statistik

Nr. Mannschaft Mannschaft Erg.
1 Post SV Gera FSV Ronneburg 0:2
2 SV Aga Eurotrink Kickers FCL Gera 1:0
3 TSV 1886 Gera-Leumnitz SSV Traktor Nöbdenitz 0:0
4 Post SV Gera SV Aga 0:2
5 FSV Ronneburg TSV 1886 Gera-Leumnitz 0:0
6 Eurotrink Kickers FCL Gera SSV Traktor Nöbdenitz 1:1
7 TSV 1886 Gera-Leumnitz Post SV Gera 1:0
8 FSV Ronneburg Eurotrink Kickers FCL Gera 1:1
9 SSV Traktor Nöbdenitz SV Aga 0:2
10 Post SV Gera Eurotrink Kickers FCL Gera 1:3
11 SSV Traktor Nöbdenitz FSV Ronneburg 0:1
12 SV Aga TSV 1886 Gera-Leumnitz 1:0
13 SSV Traktor Nöbdenitz Post SV Gera 1:1
14 FSV Ronneburg SV Aga 0:2
15 Eurotrink Kickers FCL Gera TSV 1886 Gera-Leumnitz 2:1

 Endstand

Platz Mannschaft Punkte Tore
1 SV Aga 15 8:0
2 Eurotrink Kickers FCL Gera 8 7:5
3 FSV Ronneburg 8 4:3
4 TSV 1886 Gera-Leumnitz 5 2:3
5 SSV Traktor Nöbdenitz 3 2:5
6 Post SV Gera 1 2:9

Einzelauszeichnungen:

Bester Spieler:
René Göpel (FSV Ronneburg)

Bester Torwart:
Christian Spindler (Eurotrink Kickers FCL Gera)

Bester Torschütze:
Thomas Kowalski (Eurotrink Kickers FCL Gera) mit 4 Toren

 
 

21.12.2012 - Platz 2 beim 15. Schellenberg Cup in Ronneburg

Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse) Kreisoberligist FSV Blau-Weiß Schwarzenberg hat den 16. Richard-Schellenberg-Cup im Hallenfußball für sich entschieden.
Die Erzgebirgler behaupteten sich im Feld der sieben Mannschaft, die im Modus Jeder gegen Jeden agierten, mit einem Punkt Vorsprung vor dem Post SV Gera und dem VfB Empor Glauchau.
Dabei profitierten dier Schwarzenberger von der 1:2-Niederlage der Glauchauer gegen den sachsen-anhaltinischen Landesklasse-Vertreter Turbine Halle.
Im Falle eines Sieges der Glauchauer hätte der westsächsische Bezirksligist den Siegerpokal mit nach Hause genommen.
Doch gab der VfB seine 1:0-Führung noch aus der Hand. Selbst ließen sich die Schwarzenberger die Chance auf den Turniersieg nicht entgehen, als man in letzter Minute Turbine Halle mit 2:1 bezwang.
Knapp am Pokalgewinn vorbei schrammte der Post SV Gera. Die Postler waren perfekt ins Turnier gestartet. Nacheinander hatte man Turbine Halle (3:1), Schwarzenberg (2:0) und Gastgeber FSV Ronneburg (3:1) das Nachsehen gegeben, ehe der Schlendrian einzog.
Gegen Empor Glauchau patzten die Postler beim 1:3 erstmals und mussten sich anschließend trotz bester Chancen von Tino Kreuzburg auch dem SV Mülsen St. Niclas nach einem Konter-Gegentor kurz vor Schluss mit 0:1 beugen. Die formidable Ausgangsposition war damit verspielt.
Zum Abschluss raffte man sich gegen Landesklassist SV Roschütz noch einmal auf und gewann durch einen Doppelpack von Andy Lippold mit 2:0. Mit insgesamt vier Toren war Andy Lippold der treffsicherste Post-Torschütze. Außerdem trafen Tino Kreuzburg (2), Sven Nehrhoff (2), Martin Ludwig (1), Torsten Zwick (1) und Steve Lippold (1) ins Schwarze.
"Insgesamt ist es gut für uns gelaufen. Nach den drei Siegen zu Beginn waren wir dann vielleicht etwas zu lässig. Es war mehr drin für uns bei diesem gut besetzten Turnier, wobei ich mit dem zweiten Platz nicht unzufrieden bin", sagte Andy Lippold nach Turnierende.

Post-Kicker Tino Kreuzburg (2.v.r.) behauptet den Ball im Spiel gegen den SV Mülsen St. Niclas. Die 0:1-Niederlage gegen die Westsachsen kostet die Geraer den Turniersieg beim Schellenberg-Cup in Ronneburg, der an den FSV Blau-Weiß Schwarzenberg geht. (Foto: Jens Lohse)

Nicht unzufrieden war auch Gastgeber FSV Ronneburg. Zwar verschlechterten sich die Tucholka-Schützlinge als Fünfter im Vergleich zu 2011 um einen Rang, steigerten sich im Verlauf des Turniers aber spürbar.
War das torlose Remis zum Auftakt gegen den späteren Turniersieger Schwarzenberg noch akzeptalel, war nach den Niederlagen gegen Mülsen St. Niclas (0:2) und Post Gera (1:3) das Turnier quasi schon gelaufen. Erst der 1:0-Erfolg durch Karsten Schumanns Treffer in letzter Minute gegen den SV Roschütz wirkte wie ein Befreiungsschlag.
Anschließend fegte man Turbine Halle mit 3:0 von der Spielfläche und holte gegen die Glauchauer noch einen 0:2-Rückstand auf. Karsten Schumann traf beim 2:2-Unentschieden doppelt und war mit drei Toren erfolgreichster Ronneburger im Turnier. Je zwei Treffer steuerten Chris Schumann und Philipp Kireseck bei.
"Wir haben einige Zeit gebraucht, um ins Turnier zu finden. Der Sieg gegen Roschütz wirkte wie ein Muntermacher. Insgesamt bin ich zufrieden mit der Leistung. Das war ein ordentlicher Jahresabschluss", schätzte FSV-Trainer Frank Tucholka, der ein Sonderlob an den als besten Turniertorwart ausgezeichneten Norman Schote verteilte.
Ziemlich enttäuschend hingegen verlief der Auftritt des SV Roschütz. Der letzte Ostthüringer Hallenmeister brachte keinen Fuß auf die Spielfläche. Anfänglich ohne Trainer Eric Schachtschabel kassierte man fünf Niederlagen in Folge, wobei man sich insbesondere mit dem Toreschießen schwer tat.
Nach dem 2:4 gegen Empor Glauchau folgten vier Partien ohne eigenen Treffer, ehe man sich zum Abschluss beim 5:3 gegen den SV Mülsen St. Niclas etwas den Frust von der Seele schoss, wobei Daniel Gehrt mit seinen vier Toren in dieser Begegnung fast noch den Schwarzenberger Torschützenbesten Rene Britsche (6 Treffer) in Gefahr brachte.
Prominenz war auch in der Halle. Der SV Mülsen St. Niclas hatte Trainer Andreas Bielau mitgebracht, der im September 1980 mit seinen beiden Europapokal-Toren für den FC Carl Zeiss Jena zum 4:0 gegen den AS Rom auf sich aufmerksam gemacht hatte und damit den Weg der Saalestädter bis ins Europapokal-Finale der Pokalsieger ermöglichte.
Trotz der Absage von Blau-Gelb Mellingen war Gesamtleiter Uwe Müller gut gelaunt. "Wir haben ein sehr ausgeglichenes Turnier gesehen. das auf einem guten Niveau stand", lautete sein Fazit.

Statistik 16. Richard-Schellenberg-Cup in Ronneburg:

Ergebnisse:
FSV Blau-Weiß Schwarzenberg - Post SV Gera 0:2, - VfB Empor Glauchau 4:2, - SV Turbine Halle 2:1, - FSV Ronneburg 0:0, - SV Mülsen St. Niclas 2:1, - SV Roschütz 2:0. Post SV Gera - VfB Empor Glauchau 1:3, - SV Turbine Halle 3:1, - FSV Ronneburg 3:1, - SV Mülsen St. Niclas 0:1, - SV Roschütz 2:0. VfB Empor Glauchau - SV Turbine Halle 1:2, - FSV Ronneburg 2:2, - SV Mülsen St. Niclas 2:1, - SV Roschütz 4:2. SV Turbine Halle - FSV Ronneburg 0:3, - SV Mülsen St. Niclas 2:1, - SV Roschütz 1:0. FSV Ronneburg - SV Mülsen St. Niclas 0:2, - SV Roschütz 1:0. SV Mülsen St. Niclas - SV Roschütz 3:5

Endstand:

1. FSV Blau-Weiß Schwarzenberg 10:6 Tore/13 Punkte
2. Post SV Gera 11:6/12
3. VfB Empor Glauchau 14:12/10
4. SV Turbine Halle 7:10/9
5. FSV Ronneburg 7:7/8
6. SV Mülsen St. Niclas 9:11/6
7. SV Roschütz 7:13/3
 

Einzelauszeichnungen:

Bester Torwart: 
Norman Schote (FSV Ronneburg)
Bester Torschütze: Rene Britsche (FSV Blau-Weiß Schwarzenberg) mit sechs Toren

Post SV Gera: Gering - Kreuzburg (2 Tore), A. Lippold (4), Ludwig (1), Nehrhoff (2), Zwick (1), St. Lippold (1) und Junold

 
 

02.12.2012 - Postler drehen Schneeschlacht kurz vor Schluss

Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse) Auf geschlossener Schneedecke in Hohndorf erlebten die Zuschauer eine äußerst abwechslungsreiche Partie mit neun Toren.
"Es war ein Kampfspiel. Auf die fußballerischen Fähigkeiten kam es nicht unbedingt an", urteilte Post-Trainer Daniel Hecht nach dem 5:4-Erfolg seines Teams.
Nach nur einem Punkt aus den letzten drei Begegnungen gerieten die Geraer erneut schnell in Rückstand.
Nach einer Hohndorfer Ecke köpfte Beyer zum 0:1 ein (5.). Doch die Gäste hatten schnell die passende Antwort parat.
Nach S. Lippold aus spitzem Winkel nur den Pfosten getroffen hatte, machte es kurz darauf Kreuzburg nach Vorarbeit von Ludwig besser - 1:1 (20.). Die Postler legten nach. Nehrhoff erkämpfte sich das Leder von Abwehrchef Bindig und traf zum 2:1 (23.).
Während Hohndorfs Beyer freistehend die große Ausgleichschance vergab (31.), schien nach dem 3:1 durch S. Lippold nach Ablage Kreuzburgs aus dem Gewühl (51.) die Partie vorentschieden. Doch der Gastgeber gab sich noch längst nicht geschlagen.
Binnen neun Minuten gelang die Wende. Nach einem Foul von S. Kroll an Angreifer Vöks zeigte Referee Schnöckel (Gera) auf den Elfmeterpunkt. Eichhorn ließ sich die Chance nicht entgehen (66.). Wenig später ließ Strauß per Kopf den 3:3-Ausgleich folgen (69.).
Als Eichhorn aus der Distanz gar das 3:4 erzielte (74.), schien die Hohndorfer auf der Siegerstraße. Doch jetzt war der Post-Kampfgeist erwacht. Eine Ecke von Steve Lippold köpfte der aus dem Urlaub zurückgekehrte Bruder Andy zum 4:4 in die Maschen (81.).
In der Schlussminute setzten die Geraer noch einen drauf. Kreuzburg und Nehrhoff bereiteten vor und S. Lippold vollendete zum umjubelten 5:4 (90.), mit dem er zugleich die Negativserie der Postler beendete.

SG Hohndorf/Untergrochlitz: Dreßler - Heydrich (82. Müller),
Herold (46. Becker), Pippig, Strauß, Beyer (53. Meinhardt),
Bindig, Rausch, Vöks, Eichhorn, Helbig
Post SV Gera: Tietz - Gieske, Hiller, Kreuzburg, S. Kroll,
Ludwig, Nehrhoff, Brandner, A. Lippold,
S. Lippold (90.+1 M. Kroll), Lang (61. Zwick)
Schiedsrichter: Detlef Schnöckel (Gera)
Zuschauer: 51
Tore: 1:0 Beyer (5.), 1:1 Kreuzburg (20.), 1:2 Nehrhoff (23.),
1:3 S. Lippold (51.), 2:3 Eichhorn (66./FE), 3:3 Strauß (69.),
4:3 Eichhorn (74.), 4:4 A. Lippold (81.), 4:5 S. Lippold (90.)

 
 

24.11.2012 - Elfmeter beschwört Niederlage herbei

Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse) In einer kleinen Krise befindet sich der Post SV Gera. Schon zum dritten Mal in Folge blieben die Postler ohne Sieg und haben nach der 0:1-Heimniederlage gegen Nöbdenitz nun schon sieben Zähler Rückstand auf Spitzenreiter Westvororte.
Die Hecht-Elf hätte durch S. Lippold nach Vorarbeit von Kreuzburg (6.) früh in Führung gehen können, doch lenkte Traktor-Keeper Schmidt den Ball über den Querbalken.
In Führung gingen die Gäste. Als P. Schlenzig allein auf Post-Keeper Tietz zulief und der Torwart klärte, entschied Referee König (Langenorla) zur Verwunderung der Spieler beider Seiten und der Zuschauer auf Elfmeter. Heilmann ließ sich die Strafstoßchance nicht entgehen. 0:1 (11.).
Der Gastgeber zeigte sich etwas geschockt. Ein Schuss von P. Schlenzig flatterte von der Außenbahn ans Gebälk. Kurz darauf klärte Brandner bei einem Nöbdenitzer Kopfball auf der eigenen Torlinie. Kreuzburg nach schönem Doppelpass und S. Lippold per Kopf nach einem langen Freistoß versendeten zumindest Lebenszeichen des Gastgebers.

Post-Verteidiger Patrick Hiller (r.) hat einen Nöbdenitzer Angriff abgefangen. Gäste-Kicker Silvio Rosemann versucht ihn zu stellen. (Foto: Jens Lohse)

Nach Wiederbeginn drängte die Hecht-Elf auf den Ausgleich. Chancen ergaben sich zuhauf. Wirklich zwingend waren allerdings die wenigsten. Da war Nöbdenitz mit seinen Kontern fast gefährlicher.
Kreuzburg per Kopf, Lang, Ludwig und S. Lippold mit Freistößen sowie Nehrhoff brachten das Leder nicht zum Ausgleich im Kasten unter. Auf der anderen Seite rettete R. Schäfer nach einem Stellungsfehler des indisponierten Böhm auf der Torlinie (76.).
Kurz darauf hielt Keeper Tietz seine Mannschaft gegen den freigespielten Gerth in der Partie (80.). In der Schlussminute blieb auch Ludwigs Kopfball nach einer Ecke des eingewechselten Leucht ohne Erfolg, so dass Post die erste Heimniederlage der Saison hinnehmen musste.
"Dass das 0:1 durch eine solch wunderliche Schiedsrichterentscheidung zustande kam, ist doppelt ärgerlich", schimpfte Gastgeber-Trainer Daniel Hecht nach dem Abpfiff.

Post SV Gera: Tietz - Hiller, Böhm, Kroll, Ludwig, Nehrhoff,
Brandner (60. R. Schäfer), F. Schäfer (60. Leucht), S. Lippold,
Kreuzburg, Lang
SSV Traktor Nöbdenitz: Schmidt - Lange, Meinhardt, Pucknat,
Rosemann, Heilmann, P. Schlenzig (60. Zschögner),
Busch (83. Becker), Opitz, Gerth (90. Junghanns), Jakob
Schiedsrichter: Stefan König (Langenorla)
Zuschauer: 43
Tor: 0:1 Heilmann (11./Elfmeter)

 
 

17.11.2012 - Postler nur mit Unentschieden zu Hause

Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse) Mit einem Unentschieden mussten sich die Geraer Post-Kicker daheim gegen Fockendorf begnügen.
Nach der 1:4-Schlappe in Aga zeigte sich die Elf von Trainer Daniel Hecht noch nicht so recht erholt. Man spürte viel Sand im Getriebe. Obwohl Leucht wieder im Team stand, war das Fehlen von A. Lippold (Urlaub), Zwick (Zehenverletzung) und Haase (Kreuzbandriss) zu spüren.
Die beste Chance zur Gastgeber-Führung bot sich Mitte der ersten Halbzeit dem diesmal von Anbeginn aufgebotenen Lang, der nach Nehrhoffs Flanke, die Eintracht-Keeper S. Kleinoth nur nach vorn abwehren konnte, per Volleyschuss aber nur den Innenpfosten traf (22.).
Lang nach Vorarbeit von S. Lippold (31.), Nehrhoff, der über den Kasten schoss (32.) und nochmals Lang mit der Pieke nach Zuspiel von Leucht (40.) brachten den Ball ebenfalls nicht im Gehäuse unter.

Da glaubten alle an einen Post-Sieg, als Angreifer Tino Kreuzburg (r.) nach einer Leucht-Eingabe am zweiten Pfosten zum 1:0 verwandelte. Doch Fockendorf schaffte noch den Ausgleich. (Foto: Jens Lohse)

Fockendorf lauerte auf Konter und besaß durch J. Bergner (8.) und den allein vor Tietz auftauchenden P. Gerth (17.) auch seine Möglichkeiten. Nach Wiederbeginn verflachte die Partie etwas.
Die Postler verkrampften, gingen 20 Minuten vor Schluss aber doch in Führung. Nach Leuchts scharfer Eingabe hatte sich Kreuzburg am zweiten Pfosten von seinem Gegenspieler abgesetzt und schob ohne Mühe zum 1:0 ein (70.).
Doch damit war noch nichts entschieden. Schon drei Minuten später musste Brandner nach einer Ecke auf der eigenen Torlinie klären (73.). Den nicht unverdienten Ausgleich besorgte dann J. Bergner, der nach einer zunächst kurz gespielten Ecke am langen Pfosten zum 1:1 vollendete (85.).
Der Gastgeber warf nochmals alles nach vorn. Die Hereinnahme von F. Schäfer sorgte für neuen Schwung. Aber R. Schäfer, S. Lippold und Ludwig per Freistoß blieb der Siegtreffer verwehrt.

Post SV Gera: Tietz - Hiller, Böhm, Kreuzburg (90. Paulick),
Kroll, Brandner (81. R. Schäfer), Ludwig, Nehrhoff, S. Lippold,
Leucht, Lang (89. F. Schäfer)
SV Eintracht Fockendorf: S. Kleinoth - König, G. Kleinoth,
G. Gerth, Hanke (81. Kniese), J. Bergner, Hillig,
Schellenberg (75. Fritsch), Fleischer, P. Gerth, C. Kleinoth
Schiedsrichter: Mario Fritzsche (Altenburg)
Zuschauer: 33
Tore: 1:0 Kreuzburg (71.), 1:1 J. Bergner (85.).

 
 

10.11.2012 - Agaer stoppen Post Serie

Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse) Nun hat es auch den Post SV Gera erwischt. Der einzige noch unbezwungene Kreisoberligist musste sich in Aga mit 1:4 geschlagen geben und verlor somit wichtigen Boden im Kampf um die Tabellenführung. Die Agaer ihrerseits landeten ihren dritten Heimsieg in Folge und sind auf dem Weg zu alter Heimstärke.
"In der umkämpften Partie haben wir verdient gewonnen. Die Punkte hatten wir aber auch dringend nötig. Am Ende wurde das größere Engagement belohnt.
Meine Mannschaft wollte den Sieg mehr als die Gäste", schätzte Agas Coach Uwe Pilakowski ein, während Post-Trainer Daniel Hecht analysierte: "Für diesen Untergrund haben wir zu kompliziert gespielt. In der recht ruppigen Begegnung haben uns die Agaer mit ihrer Aggressivität in den Zweikämpfen den Schneid abgekauft."
Die Postler mussten mit A. Lippold (Urlaub), Haase und Leucht (verletzt) auf wichtige Spieler verzichten und fand nur schwer in die Begegnung. Beide Mannschaften brauchten einige Zeit, um sich an den Platz zu gewöhnen. Die Ballverluste häuften sich zunächst.
Nach einer Viertelstunde setzte der Gastgeber ein erstes Achtungszeichen, als Post-Keeper Tietz den Kopfball von Schulze parierte (15.). Vier Minuten später dann das 1:0. Nach schöner Kombination lief Schulze in Rosenbergs Flanke ein und verwandelte flach ins kurze Eck (19.). Nach Vorarbeit von Froherz zögerte Otto zu lange.

Agas Mathias Fischer (l.) behauptet den Ball gegen Gäste-Abwehrchef Ronny Gieske. Beim 1:4 am Geraer Stadtrand kassieren die Postler ihre erste Saisonniederlage. (Foto: Jens Lohse)

Das zweite Agaer Tor ließ dennoch nicht lange auf sich warten. Tretbar erlief sich Schulzes Pass und traf mit dem linken Fuß flach ins Eck - 2:0 (25.).
Angesichts der Führung verschnaufte der Gastgeber bis zur Pause etwas, fing sich kurz vor der Halbzeit aber den Anschluss ein. Nach Ziegengeists Foul im Strafraum verkürzte Kreuzburg vom Elfmeterpunkt sicher zum 2:1 (44.).
Kurz nach Wiederbeginn hätte die Partie einen anderen Verlauf nehmen können. Doch nacheinander scheiterten Kreuzburg und Brandner mit ihren Ausgleichschancen am glänzend reagierenden Agaer Keeper Bathelt. Das 3:1 des Gastgebers durch Schulze, der allein auf Tietz zulief und diesen noch umkurvte, bedeutete die Vorentscheidung (57.).
Als dann nach einer abgewehrten Otto-Ecke Fischer in die nächste Flanke rutschte und den Ball zum 4:1 über die Linie bugsierte, war alles klar. Insgesamt acht gelbe Karten - davon sechs für Aga - beweisen, dass man sich auf dem Platz nicht schenkte.
Den Postlern fehlte es im Angriff an Durchschlagskraft, während der Gastgeber weitere Konterchancen besaß. Kurz vor Schluss hätte Nehrhoff nochmals verkürzen können, fand aber abermals aus Nahdistanz in Bathelt seinen Meister (85.).

SV Aga: Bathelt- Skujat, Ziegengeist, Zausch,
Tretbar (76. Siegert), Hennig, Rosenberg,
Otto (84. Schreiber), Schulze (86. Krawczyk), Fischer, Froherz
Post SV Gera: Tietz - Gieske, Hiller, Kroll (90. Hecht),
Böhm (70. Junold), Zwick (34. Brandner), Ludwig, Nehrhoff,
S. Lippold, F. Schäfer, Kreuzburg
Schiedsrichter: Ronny Köhler (Gera)
Zuschauer: 65
Tore: 1:0 Schulze (19.), 2:0 Tretbar (25.),
2:1 Kreuzburg (44./FE), 3:1 Schulze (57.), 4:1 Fischer (63.)

 
 

31.10.2012 - St. Lippold wendet per Doppelschlag das Blatt

Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse) Der Post SV Gera gibt sich im Vierkampf an der Tabellenspitze keine Blöße. Gegen den FSV Gößnitz kam der Gastgeber auf tiefem Boden zu einem mühevollen 2:1-Erfolg. Trainer Daniel Hecht sprach von einem Arbeitssieg seiner Elf, die nicht wie gewohnt ins Spiel kam, weil sich die Gößnitzer als wesentlich spielstärker erwiesen, als es ihr Tabellenplatz vermuten lässt.
Der Gastgeber erwischte einen guten Start. A. Lippold verzog knapp (2.). Nach Kreuzburgs Vorarbeit schoss Nehrhoff übers Gebälk (8.). Dann reagierte der Gößnitzer Schlussmann Fichte bei Leuchts Schuss aus vollem Lauf (19.) und bei einem noch abgefälschten 18-m-Schuss Kreuzburgs prächtig (23.) und wehrte jeweils zur Ecke ab.
Bei einem Fernschuss musste auch Post-Keeper Tietz erstmals sein Können unter Beweis stellen (30.), war kurz darauf aber doch machtlos. Nach einem Ballverlust im Vorwärtsgang startete der Gast einen blitzschnellen Konter über vier Stationen und Stenzel vollendete zum 0:1 (36.).

Post-Mittelfeldspieler Kevin Leucht (r.) schirmt den Ball vor dem Gößnitzer Tim Stenzel ab. (Foto: Jens Lohse)

Noch vor der Pause schaffte die Hecht-Elf den wichtigen Ausgleich. Einen Ludwig-Freistoß musste Fichte prallen lassen und S. Lippold staubte zum 1:1 ab (44.). Kurz nach Wiederbeginn schlug der Gastgeber erneut zu. Zwicks Schuss konnte Fichte nicht festhalten.
Kreuzburg legte mit Übersicht auf S. Lippold ab, der zum 2:1 traf (47.). Nach Flanke von Kroll scheiterte Zwick per Kopf am gegnerischen Schlussmann, während auf der anderen Seite auch Tietz zwei Mal auf der Hut sein musste.
Der auffällige Zwick verzog aus 20 m nochmals haarscharf, ehe die Gößnitzer in der Schlussphase alles nach vorn warfen. Ein 18-m-Freistoß von Helbig strich haarscharf über den Querbalken (72.).
Der eingewechselte Lang versäumte es, nach Vorarbeit von Zwick alles klar zu machen (87.). So musste die Postler in der Schlussminute nochmals zittern, als Gäste-Kicker Gödicke dem Ausgleich nahe war (90.).

Post SV Gera: Tietz - Gieske, Hiller, Kroll, Zwick,
A. Lippold (82. Böhm), S. Lippold, Leucht (73. Brandner),
Ludwig, Nehrhoff, Kreuzburg (85. Lang)
FSV Gößnitz: Fichte - Küchler, Kahr, Glabsch,
Sander (82. Stumpp), Gödicke, Knebel, Helbig,
Bahr (87. Köhler), Schubert, Stenzel
Schiedsrichter: Nico Stötzner (Ziegelheim)
Zuschauer: 59
Tore: 0:1 Stenzel (36.), 1:1 St. Lippold (44.),
2:1 St. Lippold (47.)

 
 

31.10.2012 - Postler unrühmlich in nächster Pokalrunde

Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse) Mit einem blauen Auge kam die Geraer Post-Kicker im Pokal-Achtelfinale davon und schafften erst durch zwei späte Tore den Einzug in die Runde der letzten Acht. Kreisligist SG Gera-Pforten/JFC Gera hielt lange Zeit gut mit und zwang den Kontrahenten fast in die Verlängerung.
"Wir haben uns gut verkauft und scheiden erhobenen Hauptes aus dem Pokal aus. Post war ein verdienter Sieger", kommentierte Gastgeber-Trainer Mike Brümmer die 1:3-Niederlage seiner Mannschaft, während Post-Coach Daniel Hecht, das Weiterkommen abhaken und zur Tagesordnung Meisterschaft übergehen wollte, was ihm angesichts der schweren Knieverletzung von Angreifer Haase aber kaum möglich war.
Auf dem Hartplatz in Zwötzen ging der Kreisoberligist früh in Führung. Als Gastgeber-Spieler Liedloff eine Flanke verpasste, fiel der Ball Kapitän Froß unglücklich auf den Kopf und prallte von dort ins eigene Netz - 0:1 (11.).
Die Pfortener standen in der Abwehr recht sicher und ließen nicht viel zu. Vorn lauerte man auf Konter. Da der sehr auffällige Froß viele Zweikämpfe im Mittelfeld gewann, ergaben sich einige Möglichkeiten. Als sich Schlebe den Pass seines Kapitäns erlief und von der Strafraumgrenze per Direktschuss halbhoch ins kurze Eck verwandelte, war der 1:1-Ausgleich perfekt (33.).

Duell der Kapitäne: Pfortens Alexander Froß (l.) macht seinem Gegenüber Andy Lippold das Leben im Mittelfeld schwer. (Foto: Jens Lohse)

Bis zur Halbzeit boten sich Post noch zwei Großchancen. Erst verzog S. Lippold nach Ludwigs Diagonalpass allein vor Keeper Schaar knapp (36.). Dann traf Nehrhoff nur den Innenpfosten, wobei Schaar noch einen Fuß am Ball hatte (43.). Nach Wiederbeginn ließen dem Gastgeber zunehmend die Kräfte nach.
Nachdem die Hecht-Elf schon drei Mal gewechselt hatte, schied Haase verletzungsbedingt aus, so dass die Gäste eine halbe Stunde in Unterzahl auskommen mussten. Dennoch dominierte man die Begegnung. Die Lippold-Brüder Andy und Steve trafen Pfosten und Latte. Selbst ein Foulelfmeter brachte nichts ein, weil Hiller am starken Schaar scheiterte (84.).
Der Torwart wurde immer mehr von Knieproblemen geplagt, nachdem er sich bei der Situation vor dem Strafstoß selbst verletzt hatte. Nehrhoff erlöste Post dann mit 1:2 (88.). Anschließend verlief Schaar den Platz. Pforten warf alles nach vorn und fing sich im Konter durch Lang noch den dritten Gegentreffer ein (90.).

SG Pforten/JFC Gera: Schaar (88. Ferber) - Gesell, Schlebe,
Schrade, Liedloff, Schmidt, Froß, Hesse, Müller,
Hertel (16. Hilbig), Mittag
Post SV Gera: Reichert (46. Gering) - Hiller, Haase,
Kreuzburg (55. Lang), Zwick, Ludwig, Nehrhoff,
Brandner (55. Gieske), A. Lippold, St. Lippold, St. Kroll

Schiedsrichter: Rick Jakob (Gera)
Tore: 0:1 Froß (11.ET), 1:1 Schlebe (33.), 1:2 Nehrhoff (89.),
1:3 Lang (90+3)

 
 

20.10.2012 - Postler geben sich keine Blöße und siegen 2:0

Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse) Auch der Post SV Gera gab sich keine Blöße. Mit einem 2:0-Erfolg gegen Aufsteiger Monstab-Lödla bleibt man vor dem Spitzenspiel nächste Woche Tabellenführer Westvororte auf den Fersen.
Allerdings fiel der Sieg gegen den Kontrahenten schwerer als erwartet. Die Gäste versteckten sich nicht, konnten allerdings nach vorn kaum Akzente setzen. Hauptmanko der Postler war einmal mehr die schwache Chancenverwertung.
Die Geraer deutete sofort an, wer Herr im Hause ist. Beim Kreuzburgs Schuss musste Keeper E. Müller schon sein ganzes Können aufbieten, um einen Rückstand zu verhindern (6.). Auf der anderen Seite war auch Tietz bei einem Versuch von T. Müller aus spitzem Winkel auf dem Posten (10.).
Zwick, Kreuzburg, Ludwig und Hiller mit zwei Schüssen aus der Distanz hätten in der Folge für eine Gastgeber-Führung sorgen können. Das Festival der versiebten Chancen setzte sich fort.

Post-Kicker Sven Nehrhoff (r.) versucht, sich gegen die Monstaber Michael Scholz und Tobias Simon (v.l.) durchzusetzen. Gegen den Aufsteiger landen die Postler einen 2:0-Arbeitssieg. (Foto: Jens Lohse)

Auch die Aktionen von Nehrhoff, Haase und Zwick, der per Kopf aus Nahdistanz nach einem Ludwig-Freistoß das Leder nicht am Monstaber Keeper vorbei brachte (43.). waren nicht von erfolg gekrönt.
Die erste beiden Gelegenheiten nach Wiederbeginn boten sich so den Gästen. Als Böhm T. Henfling anschoss, konnten die Geraer von Glück sagen, dass der Ball das Gehäuse verfehlte (46.). Beim 22-m-Schuss von M. Henfling war dann Tietz zur Stelle (51.).
Doch Post legte wieder eine Schippe drauf. Nehrhoff und Kreuzburg vergaben noch, ehe Kreuzburg nach Ludwigs langem Ball die Nerven behielt und das Leder aus 20 m über Monstabs Keeper ins Netz hob (58.). Haase nach Vorarbeit von S. Lippold und Ludwig aus der Distanz wollten scharf nachwaschen, was aber erst Hiller vergönnt war.
Nach einem vermeintlichen Handspiel im Strafraum ließ er sich die Elfmeterchance zum 2:0 nicht entgehen (64.). Anschließend gaben sich beide Teams mit dem Resultat zufrieden. Zwick per Schlenzer und Haase mit einem Solo hätten das Ergebnis noch erhöhen können, während Monstabs Fischer per Kopf die beste Gelegenheit zum Anschlusstreffer verpasste.

Post SV Gera: Tietz - Hiller, Kroll, A. Lippold, S. Lippold,
Böhm, Ludwig, Nehrhoff, Zwick, Kreuzburg (76. Junold),
Haase (86. Lang)
TSV Monstab-Lödla: E. Müller - Auer, Scholz, T. Henfling,
M. Henfling, Brunner (60. Winkler), Simon, Eckhardt,
Dinter (68. Walther), Bölke, T. Müller (73. Fischer)
Schiedsrichter: Nick Schubert (Weida)
Zuschauer: 58
Tore: 1:0 Kreuzburg (58.), 2:0 Hiller (64./FE)

 
 

14.10.2012 - Postler trennen sich mit Nullnummer von Rositz

Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse) Das Verfolgerduell in der Ostthüringer Kreisoberliga endete am Sonntag in Rositz torlos. Nach einer ausgeglichenen Begegnung mit nur wenigen klaren Torchancen hüben wie drüben konnten sowohl der SV Rositz als auch der Post SV Gera mit der Punkteteilung leben.
Die erste Halbzeit gehörte den Postlern, die mit ihrer Ballsicherheit den Gastgeber vor so manches Problem stellten. Was allerdings bis zur Strafraumgrenze meist sehr gefällig aussah, fehlte vor dem Tor der entscheidende Kick.
Einen Leucht-Rückpass jagte der in rücklage gekommene Zwick aus 14 m weit übers Gebälk (33.). Nach einem haarsträubenden Fehler von Ronas mied der unter seinen Möglichkeiten bleibende Kreuzburg die Eins-gegen-Eins-Situation und wurde abgedrängt (35.).

Post-Angreifer Torsten Zwick (l.) enteilt dem Rositzer Verteidiger Kevin Kummer. Torlos trennen sich beide Teams im Verfolgerduell der Kreisoberliga. (Foto: Jens Lohse)

Schüsse der Lippold-Brüder Andy und Steve wurden im letzten Moment geblockt (38.). Kurz darauf musste SVR-Keeper Fleißner erstmals eingreifen, rettete gegen den Schuss von Zwick aus spitzem Winkel per Fußabwehr (39.).
Da hätte sich der Gast nicht beschweren dürfen, wenn er in Rückstand geraten wäre. Doch Demmrich traf aus nächster Nähe vor dem leeren Post-Tor nur die Latte (44.).
Nach Wiederbeginn wurden die Rositzer stärker. Bei den Gästen gingen viele Bälle früh verloren. Mit Leichtfertigkeiten brachte man sich selbst in Bedrängnis. Ein Kopfball des freistehenden Kahnt strich knapp am Pfosten vorbei (58.).
Die Hecht-Elf konnte sich wieder etwas befreien. A. Lippold (70.) und Zwick (80.) vergaben. Auf der anderen Seite hatten die Postler noch zwei brenzlige Kopfbälle von Kahnt (88.) und Undeutsch (89.) zu überstehen, um zumindest mit einem Zähler im Gepäck die Heiumreise anzutreten.

SV Rositz: Fleißner - Demmrich, Kummer, Vogt (65. Götze),
Kahnt, Czajka, Vincenz, Ronas, Nierlein (73. Grünewald),
Baudach, Undeutsch
Post SV Gera: Tietz - Fuchs, Hiller, Kroll, A. Lippold,
S. Lippold, Leucht (81. Brandner), Ludwig, Nehrhoff, Zwick,
Kreuzburg (85. Lang)
Schiedsrichter: Thomas Morak (Jena)
Zuschauer: 220.

 
 

03.10.2012 - Postler ziehen locker in nächste Runde ein

Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse) Die Geraer Postler nahmen die Partie beim Kreisklassisten ernst, was sich auszahlen sollte. Man geriet nie ernsthaft in Gefahr und nutzte auch die sich bietenden Tormöglichkeiten konsequent. Nehrhoff (11.), Ludwig (30.) und Zwick (44.) sorgten mit ihren Treffern schon vor der Pause für klare Fronten.
Auch nach Wiederbeginn setzte sich der Einbahnstraßenfußball fort, wenngleich die Daßlitzer Reserve durchaus versuchte mitzuspielen. Kurz nach seiner Einwechslung erhöhte Lang auf 0:4 (60.). Albert unterlief ein unglückliches Eigentor (70.), ehe Haase das halbe Dutzend voll machte (80.). In der Schlussphase boten sich auch dem Gastgeber einige Gelegenheiten. Der eigewechselte Farock schoss im Fallen aus Nahdistanz über den Post-Kasten (77.) und traf kurz vor Abpfiff noch den Pfosten (88.)

SG Daßlitz/Langenwetzendorf II: Walzel - F. Sterner,
Burkhardt, Kollmann (56. Farock), Albert, Schädlich,
A. Sterner, Eigenwillig, Degner, Martinetz, Lorenz
Post SV Gera: Gering - Hiller, Haase, Kreuzburg (55. Lang),
Zwick, Ludwig, Nehrhoff (55. Junold), Brandner, A. Meyer,
F. Schäfer, Leucht (86. St. Kroll)
Schiedsrichter: Hartmut Schüler (Auma)
Zuschauer: 30
Tore: 0:1 Nehrhoff (11.), 0:2 Ludwig (30.), 0:3 Zwick (44.),
0:4 Lang (60.), 0:5 Albert (70.ET), 0:6 Haase (80.)

 
 

29.09.2012 - Ronneburg schafft späten Ausgleich zum 1:1

Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse) Auch im achten Pflichtspiel in Folge gegen den FSV Ronneburg gelang den Geraer Postlern kein Erfolg.
Dabei war die Hecht-Elf dem Erfolg noch nie so nah. Bis zur 88. Minuten führten die Gäste, die auf die erkrankten A. Lippold und Gieske hatten verzichten müssen, mit 1:0.
Als dann aber Angreifer Haase im Mittelfeld den Ball verlor und K. Schumann zum Solo startete, war der Ronneburger Ausgleich nicht mehr zu verhindern. Pohler bediente Senff, der allein vor Post-Keeper Tietz überlegt ins linke Eck einschob - 1:1.
Fast wäre der Tucholka-Elf noch der Siegtreffer gelungen, als in der Nachspielzeit abermals Senff aus dem Gewühl aus 10 m über den Kasten schoss (90.+3).
"Aufgrund der kämpferischen Steigerung in der zweiten Halbzeit haben wir uns den einen Punkt redlich verdient, zumal wir noch einmal Pfosten und Latte getroffen haben. Die Mannschaft hat sich nach dem schwachen Auftritt in der Vorwoche rehabilitiert. Ich hoffe, jetzt geht es aufwärts", urteilte FSV-Trainer Frank Tucholka nach dem Abpfiff.
Post-Coach Daniel Hecht monierte die zahlreichen nicht ausgespielten Überzahlkonter seines Teams in Halbzeit zwei und sprach von einem insgesamt leistungsgerechten, für ihn aber doch schmerzlichen Unentschieden.

Ronneburgs Karsten Schumann (r.) knüpft im Gastgeber-Mittelfeld die Fäden und bereitet auch den 1:1-Ausgleich vor. Für die Post-Führung hatte Kevin Leucht (l.) gesorgt. (Foto: Jens Lohse)

Zunächst hatten die Geraer Gäste mehr vom Spiel. Bei ersten Gelegenheiten zeigte sich Ronneburgs Keeper Schote auf dem Posten. Für den FSV sorgte Malitz per Distanzschuss für Torgefahr.
Fast wäre der Gastgeber in Führung gegangen. K. Schumann bediente Senff, der aus vollem Lauf aus 20 m das Leder per Direktschuss an den Innenpfosten hämmerte, von wo er wieder ins Feld zurückprallte (26.). Das Tor fiel so auf der anderen Seite. Der lauernde Leucht schlich sich bei einer Flanke fast von der Eckfahne an den Torraum und köpfte aus 5 m zum 0:1 ein (34.).
Nach Wiederbeginn ließ der Gastgeber nicht locker und verstärkte mit zunehmender Spielzeit seine Offensivbemühungen. Ein 17-m-Schuss früh für Williger ins Spiel gekommenen Kwiatkowski brachte nichts ein (54.).
Malitz fand aus spitzem Winkel in Post-Keeper Tietz seinen Meister (65.), der dann erneut Glück hatte, als nach Göpels Flanke und einem Stellungsfehler in der Geraer Deckung Götze per Kopf nur die Querlatte traf (73.). Auch auf der Gegenseite schepperte das Gebälk.
Einen Leucht-Schuss aus spitzem Winkel lenkte Schote mit tollem Reflex noch ans Torgestänge. Die folgende Kopfballchance versiebte Haase (77.). Als ein Leucht-Schuss von der Strafraumgrenze das lange Eck um Zentimeter verfehlte (84.), hatten die Gäste ihr Pulver verschossen und Ronneburg bewies, weshalb man der "Angstgegner" der Postler ist.

FSV Ronneburg: Schote - Brem, Götze, Malitz,
T. Williger (16. Kwiatkowski), K. Schumann, Göpel, Senff,
Schubert (73. Pelzl), Kirseck (63. Pohler), Schellenberg
Post SV Gera: Tietz - Nehrhoff, Hiller, Kroll, Zwick, S. Lippold,
Ludwig (73. Brandner), Leucht, Lang (64. F. Schäfer), Haase,
Kreuzburg
Schiedsrichter: Sven Poschart (Gera)
Zuschauer: 75
Tore: 0:1 Leucht (34.), 1:1 Senff (88.).

 
 

22.09.2012 - Geraer Postler setzen ihre Erfolgsserie fort

Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse) Der Post SV Gera hat seine Ungeschlagenserie fortgesetzt und daheim die SG Daßlitz/Langenwetzendorf mit 1:0 bezwungen.
Zufrieden war Trainer Daniel Hecht mit der Leistung seiner Mannschaft aber nicht. "Wir haben unser Potenzial heute nicht ausgeschöpft. Am Ende hatten wir Glück, die Führung über die Zeit gebracht zu haben", resümierte er.
Die erste Halbzeit gehörte dem Gastgeber. Nach einem Ludwig-Freistoß reagierte Haase zu zögerlich (2.). Die folgende Ludwig-Ecke stellte SG-Torwart Kühnel auf die Probe (3.).
Volleyschüsse von Kreuzburg und S. Lippold brachten nichts ein. Die einzige gefährliche Aktion der Gäste vor der Pause verstolperte Czerwenka im Strafraum allein vor Tietz (22.). Nach schönem Doppelpass mit Zwick verfehlte Haase das lange Eck knapp (24.).


Der Daßlitzer David Franke (l.) behauptet das Leder vor dem Geraer Post-Torschützen Tino Kreuzburg. (Foto: Jens Lohse)

Beim 1:0 nach einer halben Stunde fing S. Lippold einen Daßlitzer Abstoß ab. Kreuzburg erlief sich den Pass in die Schnittstelle und vollendete überlegt (30.). Freistöße von Ludwig und S. Lippold blieben ohne Erfolg. Der durchgebrochene Zwick vergab allein vor Keeper Kühnel.
Nach Wiederbeginn blieben Höhepunkte rar. Die beste Chance zur Vorentscheidung vergab Ludwig, dessen Heber nach Zuspiel von A. Lippold nur an der Torlatte landete (62.). Je länger die Partie dauerte, desto mehr trauten sich die Daßlitzer zu.
Czerwenkas Flachschuss aufs lange Eck parierte Post-Keeper Tietz glänzend (74.). Der Keeper lenkte auch Hofmeisters Freistoß zur Ecke (85.) und war auch in der Nachspielzeit bei einem Gäste-Standard auf dem Posten (90.+1).
Zuvor hätten bei Geraer Kontern Lang (81.) und Kreuzburg per Heber (87.) alles klar machen können.
Post SV Gera: Tietz - Hiller, Kroll (90. Hecht),
Zwick  (80. Brandner), Nehrhoff, A. Lippold, S. Lippold, Ludwig,
Leucht, Haase (68. Lang), Kreuzburg
SG Daßlitz/Langenwetzendorf: Kühnel - Jäschke, Peschke,
D. Neiß, Mende, Hofmeister, Franke, Seyfarth, Gärtig, Michael, Czerwenka
Schiedsrichter: Heiko Grimmer (Meuselwitz)
Zuschauer: 50
Tor: 1:0 Kreuzburg (30.)

 
 

15.09.2012 - Postler siegen DP]72; ,#+|9qEȈ:8Bڔ^~oPvoPFDDR=e7L^&r8aN4/,fF Kn#%iQO/NYX8?RZ"++0h'’id| 4eqTλ]-'&`ҢnOUI7GoEolZUps?mi4s&Ğ0f6b\uK rR +w^O{9N!ҚXў0]@%spT8>? Z@{w9-yA4a8~ fkg-<Ͱmd=9G0۫4Y3Es9eҵ7TbҼjnp3y97X (QE!|:?2,wr".`GͿ/aEOHbjA`'4JMI@f١B0)ZGÝZ½Cd%]fhAf^P %Gah437`OPiU*΅8K<,-͡?Sh[Bo3JȈNoɦGފ?h](Vj_XH<;$NBmlpXjo}*rREC;>P J<378h68_$Lڃx  $@YQu⊖~rhr ңNyߜ]8@9OQ>h:*Tr} ;N*ۿpOԙL̪m.V'&:t0- ymt{ ?TO ƫaHCkr+%V;pE+/ XGplk' MA&Ƣ^Cp&η6jwaz?Lic_Z 6oGPeUxCvm-9~>Qf_t@ff1SzbZGs2ckH+Q utpo6hH'@S&x0Rpt8g `a X/Wџ pRx8""! @2ǸCtSRӑP/ME 7v2??ێ#xk'=ƹ 0 )5&ܑUݾ3O[-ܛ `PEG?Bå*dڷW&'M+Ւ͒y 1x'gtmcOd L,GE 8@x3 h#Lvf+0"2'_eeR ݜݠ֝Y8+K0 |ej}<񫦽`;{QU|_}wХxXF+ǰp\j(j&v`dɘ) E~)z|38OねtqLi)kjYm?_ ~"x'D$(`Wh/۝C'2u䐻@P:x$ n O][g}&SNnzka@LVMtJk[RhZsS{AF,`lI"ڍFl'9(Q€V0lN< }9,)/M9Vlc(&K -4kόWe/KFz$4/6pN7lkA @oj#R?)nF۸9_솒R(/D#ے@;e|Q|`H G5u85.\7nA?f06v.ҰC $A4ghoo Ճ AOW7' Ͷ?4;j.ǝZ:mÔp*"@_+vQzc8e*s}'2T o]Ԍz&r̘ ?Zcq%i˱ۨTٯۦo6s4H鉫%nվE:;(4QIkL^OP?/_,LeX2ϱy#/ć3mzؚP?iJ}.#dE'U- `};utgPEܘzH):=h:v^Ю[a?2VnSaA]^Ѡz34a9*<@JQAs^8KË^[0vt]%MicQҚæ⬳TbbJ(88Ĭet'F"\q-_EH#ɉ~."[ bf\L4kNckt@B BO'Fm⎫aw9D"q],D a:a/BFp`<\Ц>i$#$j5!yvrFKRub)̐x>x.esdΆu)1u^Co!GgWJ7O|(u 3 RP uRYi^ *WDDtb[Uj9>ԭe+|r7'Ҥm~?m2UÏTj[|HE$wQDU c֔*Wed]*ғmLƱ衫\y DdGgp`Xwjx .j- m,_GXnz +_ { -M;h㸞#~d='+'Upx"ᨫ#\R %n赯?8NƂ8MLޡdAOr|Wr~EӌеȨIկQDϬy^)R Jd#=6ڹ xu4фFXZ'}9;HJ5&$[9 k6+><[UMep81(YoaU+sAs{>EPzZWRk0@МS.Sd쌣c*m5aRo%wv6TE\{-^RD*cTFLUo2s@&rjYĈUdLЄm A"Ff!pMPT|K7$2F7_*, ldk^X: Qd ԾGHe+qBDJ'0rp%bPBu JI3qjM`niv[2j{+@`=J˿ 5a=(f~crplT-fss4l$YBK 쒤>cke^#f JrAJ7r~_1f)ZxB.iرsRr ̉F)dc6\?; ?IfC_knhjA6CF=5U|+/]7F*-{H?J Ehv2q~}#ΰı.!) |<0PЦqCU \X8-"3(k`Jp6{ξMry3M`qD0Z\I| y:1=* &b7+}!lҩP^&ӗNʍӠddz ϱ+BčFQg0uBeoKxaV.F-lOnb"-1m /)@Aqײr贰g]]N58`MXY=p0v%)UNS?2:Y=0;xR}|bZ,1ҩ]ۼ/KdiOl;3fj[f.g͞Rx(CFoY`v tXR")t ƣ6z1rTRq5.8{%B' W@?2J9ssLd;.Y-2 6A:FYQFP+o+|oKsr‘(ɔ\X!NVIDP>L3Wcɗ;;~8SЦvem˼G)0QQG?JDlXRw?RoӅVLDeWJrָ8ۀyaޭ2 k%3!YKz't߶ a YXz'~B5*.PEG -$d˩`驀=1X ȖyJ8.mf;r `o˹G{{>, zF1ܧ{{nM~ hK7_[2^hń30nOM)t0JK_1@  ˧0ɥ76g"~ 0Ai-O*DE#V_!Yuu]r -7Wl: c0D"d2²<-6L|޺{&ٓ<@43,/Etd*uvw?lUٯS1B&s!Sa2B'wZ*r#O8U*r@mk-bGpǍ~q EeґE0GdcR!7r;^+bK—,k'Berº _ߨBByjJ5ow1;G2ZqAP90CAA-LmԢArE]+"^jE{036qT&g/6Q73ks!`S=Q! 58o8Fz>DVJ0P-яT uY֎f WU+0qȑe3ST: /zuV5sF/K⯕c }nSlRF 1/1L…hÊvHncE9H)ܡWϢr2_bp/2_bSwBkqMR9z^Xnp²pW\hݰ!Awߘ?ibBX؜ 17Vb/%ȃ>Fhf,Ml7h$շJMC.ܔ|2OtBI_Y|e֌Ku uC&g~PSq[MYYVf\WeJgW\lfs?0*(bOS>#BB@ KfMKGVd7gXaT$& xIue EMcHlQ3UHԛmcI?cI@I>-jYxކH,m}V7~+\ 9.Q0#O`|nR'n '~sYVs_bSZm%:\^sHJ `Mh^F1nbu0-tr= <K3'.9xomղY1\{/ITՄ^F@:B cV>]Q_K )k{-<(ಃ mG׽pXi%TXmLE$b8@#@}Xuu1>P+${cIͦ>Xe?!+>h{Y92?yF3r Us.% TVp}NHO&Lsi`u%'Rto0MIz?g}!x@^!Zĕ6uuC4dơςgP+a`q/5wM3A $Mt̤eGw`,ץ*M˸,r|-m뵏"^qD:>52|Gt0B.|_5="=bVPPM0Sxb4vw\)`RſܧY/V~ ,$+" (r,@6$O@O 3;u>[OTY@{C:<7AL0DO2S+ %#*u1?=ЉΕ{(MT~*spu _GY^3!Hٱ@RL;5 2+zE315|JEVS?|S:7n#rєcU+y&.n҇kRȠX10&Oаn_Q"`)BuF!gT9$s﯉ C i1:܁>f-nQb~Ij&Ky=gwRn<'Ѡ9CNPfEWݐI z~'.8ُRZ &VXŠ. SrZ^BټǮfS'D3[O8/9zޅK#DPxKsܯ<""0Np>,1 Cڅt()%R 詣PË2*KmycRZV8q d^NVop2Ӊ*؈ MH!s{bj +ck@4H7OC/u9m%5aWo% s 8졌>"\^"v@7XeʉoQ4#h-4dJ߿GM>QBY(yY3(*23*qJc-_l,tc,ct};͓Kez̻s~]O <-v*L0f_>*ó[B>Cu*ݣԇ)Es;(Vϊ(hU.(/KQ`zvȆc% he du[m_P()v^@)4H>k lRw5&4egeben, uns so auch das Ehrentor verdient", urteilte er.
Post dominierte die erste Halbzeit. Da fiel auch nicht weiter ins Gewicht, dass mit Roy und O. Hoffmann Verbandsliga-Anschlusskader bei Wismut im Team standen. Der Ball lief gefällig durch die Reihen der ganz in Weiß gekleideten Gäste. Nur mit dem Toreschießen haperte es.

Post-Angreifer Tino Kreuzburg (l.) versucht sich im Dribbling gegen Wismut-Abwehrchef Philipp Herzig. Mit 3:1 gewinnen die Gäste erwartungsgemäß am Steg. (Foto: Jens Lohse)

So dauerte es bis zur 30. Minute, ehe Haase nach Vorarbeit von Kreuzburg das 0:1 gelang. Bei zwei Unachtsamkeiten in der Defensive lag der ein Wismut-Treffer im Bereich des Möglichen. Mit dem Pausenpfiff hätte Nehrhoff das zweite Tor erzielen müssen, schoss aber auch nächster Nähe am Kasten vorbei.
Konzentrierter startete der Gast in die zweite Halbzeit. Der vorm Tor oft zu verspielte Kreuzburg schien sich schon festgelaufen zu haben, als sich S. Lippold das Leder schnappte und von der Strafraumgrenze flach ins rechte untere Eck traf - 0:2 (54.).
Keine vier Minuten später lag der Ball erneut im Netz. Nach einem Freistoß im Mittelfeld ging es ganz schnell. S. Lippold bediente mit einem Flugball den im freien Raum gestarteten Nehrhoff, der zu Kreuzburg querlegte, welcher diesmal die Nerven behielt und zum 0:3 einschob (58.).
Doch wie schon gegen Bad Köstritz in der Vorwoche ließen es die Postler in der Folge an der Zielstrebigkeit vermissen. Man rieb sich im Zweikämpfen auf, fand vor dem gegnerischen Kasten kaum noch zu konsequenten Abschlüssen. Folgerichtig kam auch Wismut zu seinen Gelegenheiten.
Gegen Liedloffs Schuss hatte Keeper Tietz seine Mühe (68.), ehe er kurz vor Schluss gegen den nach schönem Spielzug allein vor ihm zum Abschluss kommenden Behnisch chancenlos war - 1:3 (87.).

BSG Wismut Gera II: Mäusebach - Roy, C. Wicher, Richter,
M. Wicher, O. Hoffmann (46. Behnisch), Nieselke, Vitzthum,
Klante (56. Liedloff), Läßig, C. Hoffmann (47. Herzig)
Post SV Gera: Tietz - Gieske, Kroll, Zwick,
Ludwig (74. Brandner), Nehrhoff (77. Lang), A. Lippold,
S. Lippold, Leucht (65. Hiller), Kreuzburg, Haase
Schiedsrichter: Steven Röhler (Naundorf)
Zuschauer: 150
Tore: 0:1 Haase (30.), 0:2 S. Lippold (54.),
0:3 Kreuzburg (58.), 1:3 Behnisch (87.)

 
 

26.08.2012 - klarer Heimsieg gegen Aufsteiger Bad Köstritz

Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse) Mit einem ungefährdeten 4:0-Erfolg gegen Aufsteiger Bad Köstritz/Caaschwitz hat sich der Post SV Gera ganz vorn in der Kreisoberliga Ostthüringen festgesetzt.
Gegen harmlose Gäste, bei denen Peter und vor allem der zum letzten Mal gesperrte Angreifer Gröst schmerzlich vermisst wurden, brauchte die Hecht-Elf keine Bäume auszureißen, um den Kontrahenten klar zu beherrschen.
"Wir hätten höher gewinnen können. Schön ist, dass wir zu Null gespielt haben. So richtig zufrieden bin ich mit unseren 90 Minuten aber noch nicht", schätzte Gastgeber-Trainer Daniel Hecht ein.
Dagegen beklagte SG-Coach Gerd Schreiber: "Wir leisten uns einfach zu viele individuelle Fehler, sind für diese Liga noch nicht fit im Kopf. Das Ergebnis sagt eigentlich alles."
Die Postler begannen wie die Feuerwehr. Schon nach vier Minuten lag man vorn. Ein abgefälschter Gieske-Schuss landete direkt vor den Füßen von Haase, der überlegt auf Kroll ablegte, der per Schlenzer ins lange Eck zum 1:0 verwandelte (4.).
Kurz darauf fast das zweite Tor. Nach Ludwigs Freistoßeingabe traf A. Lippold nur den Pfosten (6.). Ein Kopfball von Leucht verfehlte sein Ziel knapp (8.). Die Geraer dominierten das Spiel mit langen Ballstafetten nach Belieben. Nach Haases Pass rutschte Ludwig in vielversprechender Position weg. Im Nachsetzen war wiederum Kreuzburg erfolgreich - 2:0 (18.).
Der freigespielte Ludwig hätte weiter erhöhen können, verzog aber (20.). Bis zum ersten Hauch eigener Torgefahr brauchten die Gäste eine gute halbe Stunde, doch brachte die erste SG-Ecke nichts ein.

Post-Kapitän Andy Lippold (r.) setzt sich auf der linken Außenbahn durch und flankt vor dem Köstritzer Jan Radziej nach innen. Mit einem ungefährdeten 4:0-Erfolg rückt die Elf von Trainer Daniel Hecht auf Platz drei nach vorn.
(Foto: Jens Lohse)

Viel mehr los war vorm Tor der Köstritzer und Caaschwitzer. Schlussmann Wegener rettete nach einem Ludwig-Freistoß auch im Nachschuss gegen Kreuzburg (41.), musste zur Halbzeit wegen einer Muskelverhärtung aber in der Kabine bleiben.
Am Bild änderte sich nichts, wenngleich Post-Torwart Tietz beim 22-m-Aufsetzer von Schroth erstmals eingreifen musste (50.). Kurz darauf klingelte es aber schon wieder auf der anderen Seite. S. Lippold und Ludwig spielten Haase frei, der mit dem rechten Innenspann flach ins lange Eck traf und Ersatzkeeper Kövesdi keine Abwehrchance ließ - 3:0 (54.).
Die Postler ließen den Ball geschickt in den eigenen Reihen laufen, aber manchmal die erforderliche Zielstrebigkeit vermissen. Die Köstritzer ihrerseits versuchten sich zwar mit spielerischen Mitteln aus der Umklammerung zu befreien, was angesichts vieler eigener Ballverluste aber höchst selten funktionierte.
Als ein Ball schon in der eigenen Hälfte verloren ging, bediente Ludwig mit einem Pass in die Tiefe Leucht, der direkt zum 4:0 einschoss (62.). Zwei Tore mehr und die Gastgeber hätten Spitzenreiter Westvororte in der Tabelle überflügelt. Doch darauf schienen die Postler keine rechte Lust zu haben. Man nahm das Tempo aus der Begegnung.
Die Einwechslungen bremsten Spielfluss und Engagement. So verflachte die Partie. Einzig Kreuzburg, der zwei Mal allein vor Kövesdi scheiterte (66., 86.), hätte die Gedanken an die Tabellenführung Wahrheit werden lassen können.

Post SV Gera:
Tietz - Gieske, Zwick, Ludwig (65. R. Schäfer),
Kroll, Nehrhoff, A. Lippold, S. Lippold, Leucht (74. Hiller),
Kreuzburg, Haase (55. Lang)
SG Bad Köstritz/Caaschwitz: Wegener (46. Kövesdi) - Gahse,
Bonde, Weber, Flache, Schroth, H. Scheiba, Radziej,
Schmidt (72. Lässig), Rosenmeier, Schmuck
Schiedsrichter: Matthias Peckruhn (Rositz)
Zuschauer: 150
Tore: 1:0 Kroll (4.), 2:0 Kreuzburg (18.), 3:0 Haase (54.),
4:0 Leucht (62.)

 
 

18.08.2012 - Spielstarke Postler mit Auswärtssieg

Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse) Der Post SV Gera hat seine Spielstärke bei Landesklasse-Absteiger SG Kraftsdorf/St Gangloff unter Beweis gestellt und den Erlbachtalern beim 3:2-Auswärtssieg die erste Saisonniederlage zugefügt.
"Auf dem Kraftsdorfer Platz ist es schwierig, Fußball zu spielen. Das haben wir ganz gut gemeistert und verdient gewonnen, auch wenn wir zwischenzeitlich etwas Gück hatten", schätzte Post-Trainer Daniel Hecht ein.
Der Gastgeber begann ohne Lehnert und Gäbler und sah sich von Anbeginn in die Defensive gedrängt. Die Geraer zogen ihr Kombinationsspiel auf, sündigten allerdings wieder in Sachen Chancenverwertung. Haase scheiterte freistehend per Schrägschuss an SG-Torwart Eulitz, der sich vor der Pause nur durch Kreuzburgs 25-m-Aufsetzer überwinden ließ (39.).
Die Umstellungen in der Kraftsdorfer Abwehr sorgten für einige Unordnung. Bei Martins Kopfball ans Lattenkreiz (40.) lag dennoch der Ausgleich in der Luft.
Der fiel dann nach Wiederbeginn. Lange bereitete per Freistoß vor und O. Sachse köpfte am zweiten Pfosten zum 1:1 ein (57.). Die Postler antworteten prompt. Bei einer Gäste-Flanke behinderten sich zwei SG-Verteidiger gegenseitig und Leucht bedankte sich per Kopf auf Nahdistanz mit dem 1:2 (62.).

Kraftsdorfs Florian Bergner (l.) klärt bereits im Mittelfeld vor den Augen von Referee Heiko Grimmer aus Meiuselwitz gegen Post-Angreifer Rene Haase. (Foto: Jens Lohse)

In der Defensive leisteten sich die Geraer einige Unaufmerksamkeiten. Glück hatten sie, als Martins Kopfball nur an die Latte prallte (65.). Dann aber doch das 2:2. Nach einem langen Ball lief Lange allein auf Tietz zu, legte vor dem Keeper uneigennützig quer auf Richter und ohne Mühe einschob (71.).
Die Post-Elf wankte. Nach Richters Flanke hatte O. Sachse alle Zeit der Welt, sich die Ecke auszusuchen, schob den Ball aber am Geraer Tor vorbei (73.). Bei einem Schuss von Lange fast von der Mittellinie zeigte sich Keeper Tietz auf dem Posten, als er das Leder noch unter der Latte hervorkratzte (74.).
Die individuelle Klasse der Gäste entschied letztlich die Begegnung. A. Lippold wurde zu zögerlich angegriffen. Sein 25-m-Schuss schlug direkt neben dem Pfosten ein - 2:3 (78.). Nach Gäblers Eingabe hätte Richter per Kopf nochmals egalisieren können, doch fehlte es seinem Abschluss an Präzision (82.).
"Wir haben das Mittelfeld zu leichtfertig preisgegeben, sind spielerisch zu blass geblieben. Bei dieser Hitze immer einem Rückstand hinterher laufen zu müssen, war bestimmt auch nicht förderlich. So geht der Post-Erfolg auf jeden Fall in Ordnung", zeigte sich SG-Mannschaftsleiter Lutz Bergner als fairer Verlierer.

SG Kraftsdorf/St. Gangloff:
Eulitz - Pustal (77. Gäbler),
Leidig (60. T. Schindelar), Bergner, Martin, Becher,
S. Schindelar, Lange, O. Sachse, Häseler, Richter
Post SV Gera: Tietz - Gieske, Zwick, Kroll, Nehrhoff (81. Lang),
Ludwig, A. Lippold, S. Lippold, Leucht, Kreuzburg,
Haase (90. R. Schäfer)
Schiedsrichter: Heiko Grimmer (Meuselwitz)
Zuschauer: 70
Tore: 0:1 Tino Kreuzburg (39.), 1:1 Oliver Sachse (57.),
1:2 Kevin Leucht (62.), 2:2 Steffen Richter (71.),
2:3 Andy Lippold (78.)
 
 

11.08.2012 - Postler nutzen ihre zahlreichen Chancen nicht

Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse) Trotz klarer Feld- und Chancenvorteile kamen die Geraer Postler am ersten Spieltag gegen Schmölln/Großstöbnitz über ein 1:1-Unentschieden nicht hinaus. Dabei besaß der Gastgeber Möglichkeiten für drei Spiele.
"Wir haben uns ein klares Übergewicht erspielt, allerdings nichts daraus gemacht. Trotzdem können wir auf dieser Leistung aufbauen und uns auf das Spieljahr freuen", schätzte Post-Trainer Daniel Hecht nach dem Abpfiff ein.
Schon in der ersten Halbzeit hätte die Hecht-Elf für klare Fronten sorgen müssen. Kreuzburg und Ludwig fanden im Schmöllner Torwart Kühn ihren Meister. Zwick und Haase behinderten sich nach einer Hiller-Flanke gegenseitig.
Dann klärte die Gäste-Abwehr vor dem einschussbereiten Zwick. Kreuzburg suchte nach einem Ballgewinn in der gegnerischen Hälfte zu zögerlich den Abschluss und auch Ludwigs Freistoß fand keinen Abnehmer.

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