Saison 2011/2012:

 

16.06.2012 - Klare Niederlage beim Aufsteiger SV Roschütz

SV Roschütz -
Post SV Gera 6:0 (3:0)


Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse). Der SV Roschütz kommt aus dem Feiern gar nicht mehr heraus. Keine drei Wochen nach dem Gewinn des Regio-Pokals Ost durfte die Schachtschabel-Elf nun auch die Meisterschaft in der Regionalklasse-Staffel 1 und den damit verbundenen Landesklasse-Aufstieg bejubeln.
Am letzten Spieltag zeigten sich die Grün-Weißen nochmals von ihrer besten Seite. Im Ortsderby feierte man gegen den Post SV Gera beim 6:0-Erfolg den höchsten Saisonsieg.
"Wir sind heute nie in Gefahr geraten. Den Aufstieg hat sich die Mannschaft redlich verdient. Dafür haben wir die letzten Jahre hart gearbeitet. Ich bin stolz auf mein Team", freute sich der Roschützer Trainer Eric Schachtschabel, der die Mannschaft aus der Stadtliga nun in die Landesklasse führte.
Als Zugabe wartet nun am kommenden Freitag im Rahmen des 125-jährigen Vereinsjubiläums der freundschaftliche Vergleich mit Drittliga-Absteiger FC Carl Zeiss Jena.
Die Postler wollten Roschütz nicht schenken. "Wir sind die Partie ernsthaft angegangen, wurden aber ziemlich vorgeführt, was von der Roschützer Spielstärke zeugt", verkündete Gäste-Trainer Daniel Hecht nach dem Abpfiff, nach dem die Post-Kicker mit der Höhe der Niederlage sogar noch gut bedient waren.
Von Anbeginn ließen die Grün-Weißen keinen Zweifel daran aufkommen, wer den Platz als Sieger verlassen sollte. Schon früh eröffnete Torjäger Gehrt den Torreigen, als er nach einer Betz-Ecke per Kopf erfolgreich war - 1:0 (12.). Auch an den beiden anderen Vor-Pausen-Treffern war der Offensivspieler beteiligt. Beim 2:0 legte er zu Schenderlein quer (22.).

Der Roschützer Patrick Seidlitz (Mitte) macht beim Kantersieg im Ortsderby gegen den Post SV Gera das halbe Dutzend voll. Gäste-Kicker Robert Schäfer (r.) kommt zu spät. Keeper Alexander Gering kann nur noch hinterher schauen. (Foto: Jens Lohse)

Beim dritten Treffer spielte er gemeinsam mit Frey Frahm frei, der ohne Mühe vollendete (33.). Die Postler ergaben sich ihrem Schicksal. Nach vorn lief gar nichts zusammen, was sich auch nach Wiederbeginn nicht änderte.
Hätte sich nicht wenigstens Post-Torwart Gering gegen die Höhe der Niederlage gewehrt, hätten sich die Gäste auch eine zweistellige Schlappe einfangen können. So rettete Gering zwei Mal glänzend gegen den erst mit dem Fuß, dann per Kopf versiebenden Gehrt, wobei der Kopfball (48.) eindeutig hinter der Torlinie war.
Frahms Traumtor aus 18 m fiel der Abseitsfahne zum Opfer (50.), während Hoffmann per Flachschuss aus der Distanz verzog (52.). Besser machte es kurz darauf Frahm, der erst an Gering hängenblieb, im Nachsetzen aber selbst seinen 20. Saisontreffer zum 4:0 (55.) markierte.
Bei mehr Konzentration im Abschluss hätte Gehrt im Kampf um die Torjägerkrone noch ernsthaft den Nöbdenitzer Schlenzig gefährden können. Doch aus spitzem Winkel verzog er ebenso wie der eingewechselte Friedrich kurz darauf das Leder verstolperte.
Für den ersten Torschuss der Postler sorgte Lippold nach 68 (!) Minuten mit einem 25-m-Freistoß, mit dem SVR-Keeper Günther etwas Mühe hatte. Gehrts Kopfball-Aufsetzer zum 5:0 nach Flanke von Friedrich bescherte dem "Zehnen" sein 26. Saisontor (73.).
Der ebenfalls eingewechselte Seidlitz machte per Heber das halbe Dutzend voll (75.). Betz, der erst per Eckball, dann nach tollem Solo nur den Pfosten traf, war wie auch Schmidt und Misselwitz bei ihren Kopfbällen kein weiterer Treffer vergönnt, was den Roschützer Feierlichkeiten allerdings keinen Dämpfer versetzen konnte.

SV Roschütz: Günther - Misselwitz, Kretschmar, Schmidt,
Schenderlein, Hoffmann (75. Friedemann), Frey, Betz, Gehrt,
Reifschneider (59. Friedrich), Frahm (59. Seidlitz)
Post SV Gera: Gering - Gieske (59. Schleiernick, 83. Lang),
Hiller, Hilbig (68. Brandner), Kroll, Geike, Zwick, Nehrhoff,
Lippold, F. Schäfer, R. Schäfer
Tore: 1:0 Gehrt (12.), 2:0 Schenderlein (22.),
3:0 Frahm (33.), 4:0 Frahm (55.), 5:0 Gehrt (73.),
6:0 Seidlitz (75.).
Schiedsrichter: Uwe Gatzemann (Gera)

 
 

09.06.2012 - Post-Kicker patzen in Schlussphase noch können aber Klassenerhalt sichern

Post SV Gera - FSV Gößnitz 2:2 (1:0)


Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse). Zum bereits x-ten Mal in dieser Saison verspielten die Postler eine sicher geglaubte 2:0-Führung und mussten sich daheim gegen den FSV Gößnitz mit einem 2:2-Unentschieden begnügen.
"Ich kann es immer nich nicht glauben. Obwohl wir schlecht gespielt haben, hatten wir Chancen für zwei Spiele und geben am Ende den Sieg wieder aus der Hand", haderte Post-Trainer Daniel Hecht nach Abpfiff kopfschüttelnd.
Beide Mannschaften lieferten sich einen offenen Schlagabtausch mit Feld- und Chancenvorteilen für die Gastgeber, wobei Gößnitz immer gefährlich war.
Nehrhoff und Hiller vergaben erste Gelegenheiten für die Postler, ehe auf der anderen Seite Kroll bei Köhlers Schuss im letzten Moment mit Hilfe des eigenen Torpfostens rettete (11.). Als Kroll diesmal vor dem richtigen Kasten eine Flanke abtutschte, landete das Leder ebenso am Pfosten (14.).
Nach Nehrhoffs Ballgewinn und anschließender Flanke war Zwick zur Stelle und ließ Gäste-Keeper Fichte mit seinem Aufsetzer-Kopfball keine Abwehrchance - 1:0 (30.).

Die Postler Patrick Hiller, Torsten Zwick, Sven Nehrhoff und Michel Geike (v.l.) feiern den Geraer Führungstreffer gegen Gößnitz. (Foto: Jens Lohse)

Nach Wiederbeginn offenbarte die Geraer Abwehr große Schwächen, aus denen der Gößnitzer Stenzel zwei Mal kein Kapital schlagen konnte. Für eine Vorentscheidung hätten Zwick und Nehrhoff sorgen können, die nacheinander aber nur Latte (54.) bzw. Innenpfosten (55.) trafen.
Hin und her wogte die Partie. Nach Gieskes Ballverlust am eigenen Strafraum machte der Abwehrchef seinen Fehler im Verbund mit Keeper Tietz wieder wett. Glück hatten die Postler, dass Schuberts Schuss an der Latte landete (71.).
Nach dem 2:0 durch Einwechsler Junold, der nach Vorarbeit von Geike im zweiten Versuch erfolgreich war (82.), schien die Hecht-Elf auf der Siegerstraße. Doch wie so oft in dieser Saison patzten die Geraer in der Schlussphase.
Küchler per 30-m-Knaller mit dem Wind im Rücken (84.) und der Keeper Tietz noch tunnelnde Stenzel (87.) schafften in den letzten Minuten noch den 2:2-Ausgleich.

Post SV Gera:
Tietz - Gieske, Böhm, Kroll, Paulick, Hiller,
Geike (90. Schleiernick), Nehrhoff (80. Junold), Lippold, Zwick,
Kreuzburg (45. Hilbig)
FSV Gößnitz: Fichte - Küchler, C. Winter (61. Schönrock),
Sander (2. Winter), Gödicke, Wagner (77. Arnold), Bahr,
Schubert, Stenzel, Kirste, Köhler
Tore: 1:0 Zwick (30.), 2:0 Junold (82.), 2:1 Küchler (84.), 2:2 Stenzel (87.)
Schiedsrichter: Silvio Höfer (Greiz)

 
 

02.06.2012 - Postler können Führung nicht halten

SV Eintracht Fockendorf -
Post SV Gera 1:1 (0:0)


Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse). Schon zum x-ten Mal in dieser Saison hat der Post SV Gera einen Vorsprung nicht über die Zeit gebracht.
In Fockendorf kassierte die Hecht-Elf fünf Minuten vor Schluss durch einen von Peters verwandelten Foulelfmeter den 1:1-Ausgleich.
Zuvor hatte ein unnötiger Ballverlust am eigenen Strafraum die Gastgeber nach einem eigentlich schon abgewehrten Angriff wieder ins Spiel gebracht.
"Insgesamt ist das Remis leistungsgerecht. Fockendorf hatte viele gute Chancen, wenngleich wir lange vorn waren", schätzte Post-Trainer Daniel Hecht ein.
In einer an Höhepunkten armen ersten Halbzeit war Gieske an beiden Geraer Torchancen beteiligt. Zunächst verzog er selbst aus 20 m knapp (16.), setzte dann Fuchs in Szene, der ebenfalls aus der Distanz nicht das richtige Zielwasser getrunken hatte (29.)
.Die beste Gelegenheit der Eintracht versiebte P. Gehrt, dessen Freistoß Post-Keeper Gering noch an den Pfosten lenkte und anschließend auch den Nachschuss von Fleischer parierte (38.).
Nach dem Seitenwechsel wirkten die Gäste engagierter. Zwicks Flanke verwertete der aufgerückte Kroll mit der Innenseite zum 0:1 (57.). Während Fockendorf auf den Ausgleich drückte, ließ sich Post zu weit hinten rein drängen. Hiller bei einem Kopfball (63.) und Paulick bei einem Schlenzer von P. Gerth (81.) retteten auf der eigenen Torlinie.
Nach einem verlorenen Kopfballduell von Fuchs traf Fleischer nur den Pfosten (71.), ehe die Eintracht nach einem allerdings strittigen Foulelfmeter doch noch zum 1:1-Ausgleich kam (85.). Am Sonntag war dann klar, dass der eine Punkt viel wert war und die Hecht-Elf somit vorzeitig den Klassenerhalt in der Tasche hat.
SV Eintracht Fockendorf: S. Kleinoth - S. Gerth, G. Gerth, G. Kleinoth, Otto, Hanke, Neumann (60. Shala), Hillig, Fleischer, P. Gerth, Peters
Post SV Gera: Gering - Böhm, Kroll, Paulick, Hiller, F. Schäfer (65. Geike), Fuchs (75. Hilbig), Zwick, Gieske, R. Schäfer (85. Nehrhoff), Kreuzburg
Tore: 0:1 Kroll (57.), 1:1 Peters (85./Foulelfmeter)

Schiedsrichter: Matthias Peckruth (Rositz)

 
 

19.05.2012 - Tino Kreuzburg erlöst Post SV Gera!!!

Post SV Gera - SV Osterland Lumpzig 1:0 (0:0)


Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse). Der Post SV Gera hat mit dem 1:0-Erfolg gegen Osterland Lumpzig einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt getan und den Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf sechs Punkte vergrößert.
Allerdings musste der Gastgeber bis zur 81. Minute auf das Tor des Tages warten. Da fanden sich Lippold und Kreuzburg zum Zusammenspiel. Kreuzburg behielt die Nerven und traf mit links aus Nahdistanz überlegt ins lange Eck - 1:0.
"Wir hatten uns den Dreier fest vorgenommen, uns aber doch sehr schwer getan. So hat es ewig gedauert, bis wir getroffen haben", schätzte Post-Trainer Daniel Hecht ein.
Lumpzig war in der ersten halben Stunde nur mit Defensivaufgaben beschäftigt. Die Geraer erarbeiteten sich gute Gelegenheiten. Doch weder Zwick aus Nahdistanz, noch R. Schäfer nach einem Freistoßabpraller oder Geike per Kopf brachten den Ball im Kasten unter.

Lumpzigs Christian Rozanowske (r.) versucht sich gegen Post-Verteidiger Sebastian Paulick durchzusetzen. (Foto: Jens Lohse)

Nach einem schnell ausgeführten Freistoß vergab der Gast durch Rozanowske seine erste Chance (36.). Kurz vor der Pause meisterte Gäste-Torwart Plaul den Kopfball von Zwick (45.+2).
Gleich nach Wiederbeginn brachten weitere Kopfbälle von Zwick und Kroll nichts ein. Fast hätte der Spielverlauf auf dem Kopf gestanden, als Rozanowske zum Schuss kam, R. Schäfer aber im letzten Moment auf der Torlinie klärte (58.).
Die Postler blieben die aktivere Mannschaft, sündigten aber weiter in Sachen Chancenverwertung. R. Schäfer und Lippold vergaben, ehe Kreuzburg die Nerven behielt und ins Schwarze traf. Zwei Minuten nach dem Führungstreffer hätte Zwicck alles klar machen können, scheiterte nach einem Musterpass von Kreuzburg aber allein vor Plaul (83.).
So mussten die Geraer noch bis zum Abpfiff um den Erfolg bangen, wenngleich Lumpzig nicht mehr ernsthaft torgefährlich wurde.

Post SV Gera: Gering - Böhm, Kroll, Paulick,
Junold (46. F. Schäfer), Zwick, Geike (71. Gieske), Brandner,
R. Schäfer, Lippold, Kreuzburg (90. Schleiernick)
SV Osterland Lumpzig: Plaul - Jahr, Hofmann, Arifov, Kratsch,
Saupe, O. Fieder (65. Röder), Schulz (60. Winter), Pohle,
Burkhardt, Rozanowske
Tor: 1:0 Kreuzburg (81.)
Schiedsrichter: Ronny Köhler (Gera)

 
 

12.05.2012 - Postler halten Unentschieden in Schmölln

SG Schmölln/Großstöbnitz - Post SV Gera 1:1 (1:1)


Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse). Einen wichtigen Auswärtszähler eroberten die Postler in Schmölln beim 1:1-Unentschieden und hielten den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf somit auf Distanz.
Die erste Chance bot sich den Knopfstädtern. Doch nachdem Böhm weggerutscht war, bewahrte Keeper Tietz sein Team vor einem Rückstand.
Auf der anderen Seite erwies sich Zwick als ständiger Unruheherd. Doch mal zögerte er zu lange, mal versprang der Ball in günstiger Position oder verfehlte per Kopf oder Fuß sein Ziel. In Führung gingen die Schmöllner.
Kutschbach hatte nach innen geflankt und Pohl sich im Kopfballduell gegen Paulick durchgesetzt und per Aufsetzer zum 1:0 vollendet (32.).
Die Geraer Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Während Zwick per Kopf noch verzogen hatte, bereitete er wenig später das 1:1 vor, das Hiller mit unhaltbarem Kopfball markierte (40.).
Nach Wiederbeginn verflachte die Begegnung zusehends. Nach Vorarbeit von Lippold vergab Zwick die letzte Post-Gelegenheit (52.). Trotz größerer Spielanteile und zahlreicher Freistöße brachten die Schmöllner nichts Zählbares mehr zustande.
Auch die Geraer scheuten das letzte Risiko und sicherten lieber den Spatz in der Hand ab, als in einen Konter zu laufen.

SG Schmölln/Großstöbnitz: Vincenz - Barylla, Jahn (83. Bruhn),
Steinberg, R. Bräutigam, Kutschbach, Hüttig, Broda, Pohl, Haß,
Müller
Post SV Gera: Tietz - Böhm, Kroll, Paulick, Hiller, Junold, Zwick,
Nehrhoff (70. Hecht), Brandner, R. Schäfer, Lippold
Tore: 1:0 Pohl (32.), 1:1 Hiller (40.)
Schiedsrichter: Mirko Geidel (Gera)

 
 

05.05.2012 - Post verspielt abermals 2:0 Führung noch

Post SV Gera - OTG 1902 Gera 2:2 (1:0)


Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse). Auch im dritten Punktspiel binnen einer Woche gelang den Geraer Postlern kein Dreier. Im Ortsderby gegen Schlusslicht OTG 1902 kam die Hecht-Elf über ein 2:2-Unentschieden nicht hinaus, nachdem man zum x-ten Mal in dieser Saison noch eine 2:0-Führung verspielt hatte.
Richtig enttäuscht konnte Post-Coach Daniel Hecht nicht sein. "Betrachtet man das Spiel, geht das Unentschieden in Ordnung", meinte er nüchtern. OTG-Trainer Jens Geisler, der den im Urlaub befindlichen Ralf Schmidt vertrat, freute sich:
"Der Punkt ist verdient. Schon in der ersten Halbzeit hatten wir die eine oder andere gute Gelegenheit. Obwohl wir nach der Pause kalt erwischt wurden, haben wir uns zurückgekämpft und Moral bewiesen." Allerdings nutzt der eine Zähler den Ostvorstädtern nicht viel, da der Rückstand zu den Nichtabstiegsplätzen auf neun Punkte anwuchs.

Trotz starrem Blick kann Post-Torwart Alexander Gering (Mitte) den 2:2-Ausgleich der Ostvorstädter durch Rico Schuberts (r.) Kopfball nicht verhindern. Der Gastgeber verspielte im Ortsderby einmal mehr eine Zwei-Tore-Führung. (Foto: Jens Lohse)

Die Begegnung begann turbulent. Brandners Eingabe fehlte aber die Genauigkeit (1.). Auf der anderen Seite scheiterte der nach einem Missverständnis durchgebrochene Knebel an Post-Keeper Gering (5.). OTG-Schlussmann Ziegenbein hielt Zwicks noch abgefälschten Schuss (11.).
Die lange Zeit größte Chance versiebte Dankert, dessen Kopfball nach einer Ecke nur an der Lattenunterkante landete (15.). Die Partie verflachte. Die Post-Führung fiel aus heiterem Himmel. Krolls Flanke verwertete Lippold per Direktabnahme - 1:0 (39.).

Post-Kicker Daniel Hilbig (l.) ist eine Fußspitze vor dem Ostvorstädter Tobias Wünsch am Ball. Der Post SV Gera verspielt im Ortsderby gegen OTG einmal mehr eine Zwei-Tore-Führung. (Foto: Jens Lohse)

Knebel und Dankert hätten mit ihren Freistößen postwendend ausgleichen können. Kurz vor der Halbzeit hatte aber auch Gieske das zweite Gastgeber-Tor auf dem Fuß. Nach Wiederbeginn wurde Höhepunkte rarer.
OTG mühte sich, besaß durch Kronschwitz und Wünsch Gelegenheiten, ehe Kroll im Nachsetzen nach einem Lippold-Freistoß mit dem 2:0 alles klar zu machen schien (70.). Doch die Gäste kamen zurück. Nawrodt gelang per Kopf der Anschluss (74.).
Gieske fand kurz darauf in Torwart Ziegenbein seinen Meister, ehe die Ostvorstädter nochmals zuschlugen. Als sich OTG-Angreifer Knebel an der Grundlinie gegen Post-Verteidiger Kroll durchsetzte und präzise nach innen flankte, war der kleine Schubert mit der Kopf zur Stelle und vollendete zum 2:2-Ausgleich (81.).
Die Ostvorstädter schienen mehr zum Zusetzen zu haben, wurden aber nicht mehr wirklich torgefährlich.

Post SV Gera:
Gering - Böhm Kroll, Paulick, Hiller, Hilbig,
Gieske (80. Junold), Zwick, Nehrhoff,
Brandner (73 R. Schäfer), Lippold
OTG 1902 Gera: Ziegenbein - Gerold, Nawrodt, Kronschwitz,
Glatzel (62. Wunderlich), Schubert, Dankert, Kruschke,
Wünsch, Knebel, Trübger
Tore: 1:0 Lippold (39.), 2:0 Kroll (70.), 2:1 Nawrodt (75.),
2:2 Schubert (83.)
Schiedsrichter: Stephan Reichardt (Greiz)

 
 

01.05.2012 - Unentschieden im Nachholespiel gegen Lucka

Post SV Gera - FSV Lucka 1:1 (1:1)


Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse). Der erhoffte Heimsieg blieb dem Post SV im Regionalklasse-Nachholespiel gegen Lucka verwehrt. Das 1:1 ließ zwar den Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf drei Punkte anwachsen, war aber nicht der erhoffte Befreiungsschlag.
"Ein Dreier war drin. Aufgrund unserer Chancenvorteile in Halbzeit zwei wäre der nicht unverdient gewesen", schätzte Post-Trainer Daniel Hecht nach dem Abpfiff ein.
Die Geraer hatten gut begonnen und sich durch Zwick per Kopf auch die erste Chance erarbeitet (2.). Doch Lucka erarbeitete sich bald ein Übergewicht. Hering fand in Gastgeber-Keeper Gering seinen Meister (9.). Bei der darauffolgenden Ecke klärte Paulich auf der Linie (10.).
Nach Fischers Eingabe versiebte Eser am langen Pfosten das sichere 0:1 (17.), das dann fiel, als sich Löffler gekonnt im Strafraum behauptete und C. Liebich das Leder über die Torlinie drückte (30.).

Luckas Christian Hering (l.) behauptet im Mittelfeld den Ball gegen Post-Kicker Sven Nehrhoff. Leistungsgerecht 1:1 trennen sich beide Mannschaften im Regionalklasse-Nachholer. (Foto: Jens Lohse

Post hatte seine besten Gelegenheiten durch Zwick und Lippold vergeben, kam vor der Pause aber doch zum Ausgleich. Lippolds Freistoß auf den zweiten Pfosten spitzelte der aufgerückte Kroll fast schon artistisch mit langem Bein ins kurze Eck - 1:1 (42.).
Nach Wiederbeginn wurde nur noch der Gastgeber torgefährlich. Nach Kreuzburgs Vorarbeit zögerte Zwick in bester Position zu lange (46.). Nehrhoff hatte mit seinen Direktschüssen kein Glück (57., 73.).
Kurz vor Schluss brachten nach Zwicks Flanke Kreuzburg und Geike das Leder nicht im Kasten unter (88.). So stand in einer niveauarmen Begegnung unterm Strich ein wohl insgesamt leistungsgerechtes Unentschieden.

Post SV Gera: Gering - Hiller, Geike, Kreuzburg, Zwick,
Nehrhoff, Brandner, Lippold, Böhm, St. Kroll, Paulick
FSV Lucka: Uhlemann - Froemberg, Liebich (62. Quaas),
Naether, Eschenbaum, Müller, Fischer, Rother, Löffler, Hering,
Eser (76. Dittrich)
Tore: 0:1 Liebich (30.), 1:1 St. Kroll (42.)
Schiedsrichterin: Ronald Patzer (Hain)

 
 

30.04.2012 - Torsten Zwick mit 100. Einsatz für Post SV Gera

Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse). Ein kleines Jubiläum konnte Fußballer Torsten Zwick am Samstag in der Partie gegen den TSV Gera-Westvororte feieren.
Für den Spieler des Post SV Gera war es der 100. Einsatz in der Regionalklasse, die vorher Bezirksliga hieß.
Seit August 2008 verpasste der Angreifer lediglich elf Begegnungen. In den 100 Spielen stand Torsten Zwick 97 Mal in der Startelf, erzielte 28 Treffer und steuerte 15 Torvorlagen bei.
Er ist der erste Spieler seit dem Wiederaufstieg der Post, der auf eine dreistellige Zahl an Partien kommt.
Mit nur elf gelben Karten und ohne Platzverwies präsentierte er sich als fairer Sportsmann. Mit dem Jubiläumssieg wurde es aber nichts. Post verlor mit 2:3. Doch im Nachholespiel gegen Lucka (Dienstag 14 Uhr in Bieblach) soll der verpasste Dreier mit drei Tagen Verspätung nachgeholt werden.

 
 

28.04.2012 - Postler hätten sich einen Punkt verdient gehabt

TSV Gera-Westvororte - Post SV Gera 3:2 (2:1)


Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse). Auch im siebenten Spiel in Folge blieben die Westvororte-Kicker unbezwungen und gaben im Ortsderby zu Hause dem noch im Abstiegskampf befindlichen Post SV Gera mit 3:2 das Nachsehen.
Zufrieden war TSV-Trainer Achim Posselt damit aber nicht. "Das war ein fürchterlicher Kick. Sonne und Platz haben den Spielern alles abverlangt. Am Ende haben wir etwas glücklich gewonnen, wenngleich wir durch Winefeld und Schneider noch beste Chancen vergeben haben. Hinten raus mussten wir dann noch zittern", schätzte er ein.
Post-Coach Daniel Hecht meinte: "Ein Unentschieden wäre wahrscheinlich leistungsgerecht gewesen. Doch wir haben uns zu viel mit anderen Dingen beschäftigt. Das war unser Problem heute."

Danny Luft (l.) behauptet den Ball vor Torsten Zwick. (Foto: Jens Lohse)

Die Postler hatten druckvoll begonnen, konnten aus ihren zahlreichen Ecken und Freistößen aber kein Kapital schlagen. Westvororte brauchte ein Viertelstunde, um selbst Akzente in der Offensive zu setzen. Auch hier lief viel über die Standards. Während auf der einen Seite Fuchs vergab, konnten für den TSV Luft und Schneider nicht verwerten.
In Führung gingen die Scheubengrobsdorfer, als Holle an der Mittellinie Schneider in Szene setzte und Winefeld zum 1:0 vollendete (24.). Doch konnten sich die Gastgeber nicht allzu lange daran erfreuen. Als die Westvororte-Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone brachte, war Kreuzburg zum 1:1 erfolgreich (27.).
Von Holle bedient, schoss Winefeld kurz darauf aus Nahdistanz übers Gebälk (33.). Kurz vor der Pause machte es der Routinier besser. Mit seinem zwölften Saisontreffer besorgte er nach Feins Ecke per Kopf das 2:1 (42.).

Der Post SV Gera kommt im Ortsderby in Scheubengrobsdorf ins Straucheln wie hier Daniel Brandner (l.) im Zweikampf gegen Westvororte-Kicker Silvio Fein. Durch die 2:3-Niederlage muss die Hecht-Elf weiter um den Klassenerhalt bangen. (Foto: Jens Lohse)

Halbzeit zwei begann abermals der Post SV mit einer Druckperiode. Doch fehlte vor dem Kasten die letzte Entschlossenheit. Statt dessen erhöhte der Gastgeber. Nach Vorarbeit von Himmer setzte sich Schneider im Laufduell gegen Post-Abwehrchef Fuchs durch und verwandelte zum 3:1 (56.).
Die Gäste gaben sich nicht auf. Geike zeichnete für den 3:2-Anschluss verantwortlich (64.), der die hektische Schlussphase einleitete. Erst rettete Gering bei einer verunglückten Rückgabe von Fuchs mit letztem Einsatz kurz vor der Torlinie (72.).
Die Hecht-Elf war mehrfach dem Ausgleich nahe. Wegen Meckerns sah der eingewechselte Post-Kicker Gieske noch Gelb-Rot (87.), während das vierte TSV-Tor von Holle von Schiedsrichterin Katja Poschart (Gera), die nicht ihren besten Tag erwischt hatte, nicht anerkannt wurde.

TSV Gera-Westvororte: Voigt - Abresch, Gottschaldt
(83. S. Schroth), Heilmann, Himmer, Luft, Fein,
Schulz (52. Hinz), Holle, Winefeld, Schneider
Post SV Gera: Gering - Fuchs, Kroll, Paulick,
Hilbig (59. Gieske/87. GRK), Hiller, Geike, Kreuzburg, Zwick,
Nehrhoff, Brandner
Tore: 1:0 Winefeld (24.), 1:1 Kreuzburg (27.),
2:1 Winefeld (42.), 3:1 Schneider (56.), 3:2 Geike (64.)

Schiedsrichterin:
Katja Poschart (Gera)

 
 

21.04.2012 - Nach 3:0 Führung Sieg noch durchgebracht

Post SV Gera - SSV Traktor Nöbdenitz 3:1 (2:0)


Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse). Mit dem 3:2-Erfolg gegen den Tabellenfünften aus Nöbdenitz haben sich die Kicker des Post SV Gera Luft im Abstiegskampf verschafft und sind zugeich auf Rang zehn nach vorn gerückt.
Allerdings geriet der Gastgeber nach einer scheinbar sicheren 3:0-Führung zum Schluss noch arg in Bedrängnis. Die Hecht-Elf war vielversprechend gestartet. Nach einem langen Ball von Lippold sorgte Nehrhoff per Heber für das frühe 1:0 (5.).
Geike und Ludwig hätten für die agilen Postler in der Folge erhöhen können. Von Nöbdenitz, das auf seinen gelb-rot-gesperrten Torjäger P. Schlenzig verzichten musste, war bis auf einen Kopfball von Opitz nicht viel zu sehen (39.). Mit dem Pausenpfiff erhöhte der Gastgeber auf 2:0. Nach Kreuzburgs Ablage traf Lippold von der Strafraumgrenze (44.).

Post-Angreifer Torsten Zwick (2.v.r.) überlauft den Nöbdenitzer Tino Fleischer. (Foto: Jens Lohse)

Hatte der durchgebrochene Kreuzburg nach Wiederbeginn das 3:0 noch verpasst, machte er es Minuten später besser. Brandner und Nehrhoff bereiteten vor, während Kreuzburg SSV-Keeper Schmidt verlud und einschoss (63.).
Nöbdenitz gab sich nicht auf. Zschögners Schuss schlug - von Kroll noch abgefälscht - unhaltbar zum 3:1 ein (69.). Gerth hatte den Anschluss für Traktor vor Augen. Auf der anderen Seite hätte Geike alles klar machen können, verzog aber aus spitzem Winkel.
Statt dessen köpfte Zschögner zum 3:2 ein (81.). Es begann das große Zittern. Nach Schmidts fulminantem Abschlag lag der Ausgleich in der Luft, doch köpfte Zschögners nach Hillers Schnitzer übers Gebälk (85.). Nach vier Minuten Nachspielzeit konnten die Postler endlich die Arme nach oben reißen.

Post SV Gera: Kretschmer - Kroll, Gieske, Hiller,
Geike (80. Zwick), Fuchs, Ludwig, Nehrhoff,
Brandner (77. Hilbig), Kreuzburg (68. R. Schäfer), Lippold
 SV Traktor Nöbdenitz: Schmidt - Lange, Fleischer,
Pucknat (27. Heilmann), Rosemann, Hußner, Jakob,
Gerth (60. Becker), Opitz, Busch, Zschögner
Tore: 1:0 Nehrhoff (5.), 2:0 Lippold (44.),
3:0 Kreuzburg (63.), 3:1 Zschögner (69.),
3:2 Zschögner (81.)
Schiedsrichter: Johan Buchholz (Jena)
 
 

14.04.2012 - Elfmeter sorgt für Niederlage in Ronneburg

FSV Ronneburg -
Post SV Gera 1:0 (0:0)


Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse). Mit einem weiteren 1:0-Erfolg zu Hause gegen den Post SV Gera hat der FSV Ronneburg zehn Punkte zwischen sich und die Abstiegsplätze gebracht und in der Tabelle Rang neun verteidigt.
Wie schon in der Vorwoche beim SV Aga sorgte Karsten Schumann für das Tor des Tages, als er abermals vom Elfmeterpunkt Nervenstärke bewies und nach 56 Minuten verwandelte.
Zuvor war der Schütze nach einem Alleingang selbst gefoult worden.
"Die drei Punkte waren schwer erkämpft, aufgrund unserer Steigerung in der zweiten Halbzeit aber verdient.
Anfänglich hat uns etwas die Lockerheit gefehlt. Das war abermals ein großer Schritt in Richtung Klassenerhalt", freute sich Ronneburgs Trainer Frank Tucholka.
Post-Coach Daniel Hecht war hingegen mächtig enttäuscht und fand kaum Worte: "Die erste halbe Stunde war noch in Ordnung. Danach kam nicht mehr viel. Wir sind in der Offensive zu wenig zwingend", analysierte der Coach des Vorjahresdritten, der in dieser Saison immer noch nach seiner Form sucht.
Die Ronneburger standen hinten sehr kompakt. So blieben in der ersten Halbzeit zwingende Aktionen rar. Bei einem 18-m-Schuss von Lippold verhinderte FSV-Torwart Schote per Glanzparade die Geraer Führung (11.). Viel spielte sich ansonsten im Mittelfeld ab.

Nichts zu holen ist zum wiederholten Male für die Geraer Andy Lippold und Steffen Kroll (v.l.) mit ihrem Post SV gegen den FSV Ronneburg, der durch Thomas Schubert und Tom Williger verteidigt. Mit dem 1:0-Erfolg macht die Tucholka-Elf einen weiteren großen Schritt in Richtung Klassenerhalt. (Foto: Jens Lohse)

Nach einer halben Stunde drehten der Gastgeber auf. Göpel verzog per Freistoß (37.). Ein Missverständnis zwischen Post-Torwart Gering und Kroll konnte Pohler nicht für sich nutzen, verfehlte das lange Eck knapp (43.). Nach Vorarbeit von C. Schumann vergab auch Göpel per Kopf (45.).
Die Viertelstunde nach Wiederbeginn verschliefen die Gäste komplett. Nach einem Göpel-Freistoß von der Mittellinie brachten die Postler den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Malitz brachte den Nachschuss aber nicht im Kasten unter (51.). Nach der 1:0-Führung setzte die Tucholka-Elf nach.
Jeweils nach Standards von C. Schumann hatte Williger den zweiten Treffer auf dem Fuß, vergab aber jeweils (58., 61.), ehe Ludwig per Freistoß ein Lebenszeichen der Gäste von sich gab. Doch abermals stellte Keeper Schote sein Können unter Beweis (63.).
Auf der anderen Seite konnte sich Schlussmann Gering bei einem Freistoß von Göpel auszeichnen, als er das Leder über die Querlatte lenkte. Erst in der Schlussphase rappelten sich die Geraer nochmals auf.
Bei einem Zwick-Kopfball im Anschluss an eine Ecke rettete Williger auf der Linie (87.). Und als in der Nachspielzeit schote an einem Ludwig-Freistoß vorbeigriff, fehlten dem etwas überraschten Zwick am langen Pfosten wenige Zentimeter, um einzuköpfen (90.+2).

FSV Ronneburg: Schote - Brem, Goetze, Malitz (80. Rössel),
Ch. Schumann, Williger, K. Schumann, Göpel (86. Schubert),
Müller, Schellenberg, Pohler (87. Kwiatkowski)
Post SV Gera: Gering - Hiller (15. Junold), Hilbig (65. Geike),
Zwick, Ludwig, Brandner (65. R. Schäfer), Lippold, F. Schäfer,
Gieske, St. Kroll, Paulick
Tore: 1:0 K. Schumann (56. FE)

Schiedsrichter:
Christian Merten (Lucka)

 
 

07.04.2012 - Postler verschenken Sieg kurz vor Spielende

SG Hohndorf/Untergrochlitz -
Post SV Gera 4:3 (1:2)


Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse). Wieder einmal hat der Post SV Gera einen Vorsprung nicht über die Zeit gebracht.
In Hohndorf gab die Elf von Trainer Daniel Hecht wie schon zwei Wochen zuvor in Rositz einen 3:2-Vorsprung aus der Hand und zog mit 3:4 den Kürzeren.
Nach einem verlorenen Kopfball-Duell im Mittelfeld hatte Eichhorn den Gastgeber früh in Führung gebracht (5.). Durch einen indirekten Freistoß im Strafraum - der Hohndorfer Schlussmann hatte den Ball zu lange gehalten - kam Post zum Ausgleich (21.) und ging durch Zwick nach Vorarbeit von Hilbig (39.) sogar mit einer 2:1-Führung in die Pause.
Nach Wiederbeginn kam der Gastgeber durch Pippigs Kopfball im Anschluss an einen Freistoß zum 2:2 (63.). Nach Pass von Nehrhoff schien Ludwig mit dem dritten Geraer Treffer die Postler auf die Siegerstraße zu bringen (77.).
Doch die Hohndorfer kamen zurück. Nach Hilbigs Querschläger und dem parierten Flugkopfball von Beyer staubte Geschke zum 3:3 ab (86.). Nur eine Minute später ließ sich Eichhorn die Elfmeterchance zum 3:4 nicht entgehen (87.).
In der Schlussminute wäre Junold fast der abermalige Ausgleich gelungen, doch wurde sein Treffer wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht anerkannt.

SG Hohndorf/Untergrochlitz:
Wagner - Heydrich (40. Göbel),
Floss, Pippig, Strauß, Geschke (90. Fischer), Beyer, Bindig,
Helbig, Meinhardt (71. Herold), Eichhorn
Post SV Gera: Gering - Kroll, Hiller, Fuchs, Hilbig, Junold,
Ludwig, Nehrhoff, Zwick, Brandner, Lippold
Tore: 1:0 Eichhorn (6.), 1:1 Fuchs (21.), 1:2 Zwick (39.),
2:2 Pippig (63.), 2:3 Ludwig (77.), 3:3 Geschke (86.),
4:3 Eichhorn (87.)
Schiedsrichter: Steven Röhler (Naundorf)

 
 

31.03.2012 - Erster Sieg nach fünf Monaten im Derby

Post SV Gera - SV Aga 3:1 (2:0)


Quelle: www.geraer-fussball.de

(Jens Lohse). Nach knapp fünf Monaten konnten die Geraer Postler mal wieder einen Sieg feiern. Im Ortsderby gab die Elf von Trainer Daniel Hecht den Agaern mit 3:1 das Nachsehen.
"Die knappe Niederlage letzte Woche in Rositz hat uns Auftrieb gegeben. Personell konnte ich heute aus dem Vollen schöpfen. Meine Spieler scheinen den Ernst der Lage erkannt zu haben", freute sich der Post-Coach über den Erfolg.
Statt dessen saß der Agaer Trainer Uwe Pilakowski nach Spielende mit versteinerter Miene auf der Bank. "Die erste Halbzeit war wie in Hohndorf enttäuschend von uns. Die Gegentore sind viel zu einfach gefallen. Einige rufen derzeit ihr Leistungsvermögen nicht ab, was wir nicht kompensieren können", urteilte er.

Für Agas Christopher Siegert (Mitte) ist gegen die Postler Daniel Hilbig (l.) und Doppeltorschütze Torsten Zwick kein Durchkommen. (Foto: Jens Lohse)

Obwohl gegen den Wind agierend, hatte der Gastgeber gut begonnen. Bei zwei Ludwig-Ecken und einem Fuchs-Freistoß war Agas Schlussmann Poschart früh gefordert. Während Geike aus spitzem Winkel noch verzog, folgte kurz darauf das 1:0. Nach einem Foul an Ludwig verwandelte Fuchs den fälligen Elfmeter sicher (18.).
Nach Geikes Flanke brachte Lippold den Ball aus Nahdistanz nicht an Poschart vorbei. Das zweite Tor fiel dennoch, als zwick nach einer Brandner-Eingabe goldrichtig stand und zum 2:0 vollendete (27.). Außer Siegerts Kopfball am Kasten vorbei und Tretbars Solo, dass Post-Keeper Gering stoppte, hatten die Agaer vor der Pause nichts zu bieten.
Nach Wiederbeginn sorgte die Einwechslung von Ziegengeist für neuen Schwung im Gäste-Lager. Zausch und Tretbar konnten in günstiger Position aber noch vollenden. Nehrhoff, Hilbig und Lippold sorgten auf der anderen Seite für Torgefahr, ehe Zwick mit langem Bein nach Eingabe von Nehrhoff mit dem 3:0 alles klar machte (83.).
Fast im Gegenzug verkürzte zwar Froherz nach Pass von Hennig überlegt auf 3:1 (85.). Mehr brachten die Agaer nicht mehr zustande, wenngleich Herrmann aus 18 m noch eine gute Gelregenheit per Direktschuss besaß.

Post SV Gera: Gering - Kroll, Paulick, Hiller,
Geike (85. Junold), Ludwig, Nehrhoff, Zwick (90. Schleiernick),
Brandner (55. Hilbig), Lippold, Fuchs
SV Aga: Poschart - Herrmann, Schreiber, Heller,
Zausch (80. Fischer), Hennig, Rosenberg (46. Ziegengeist),
Siegert, Schulze, Tretbar, Froherz
Tore: 1:0 Fuchs (18.FE), 2:0 Zwick (27.), 3:0 Zwick (83.)
3:1 Froherz (85.)
Schiedsrichter: Ulf Rackow (Altenburg)

 
 

25.03.2012 - Postler verspielen Führung beim Spitzenreiter

SV Rositz -
Post SV Gera 4:3 (1:0)


Quelle: www.kfa-gera.de

(Jens Lohse). Auch die Postler machen derzeit die schmerzliche Erfahrung, dass, steht man erst einmal im Tabellenkeller, auch das nötige Quäntchen Glück fehlt. So führte die Hecht-Elf beim Spitzenreiter in Rositz bis zehn Minuten vor Schluss noch mit 3:2, um sich am Ende doch mit 3:4 geschlagen geben zu müssen.
Im Vergleich zur 0:4-Niederlage daheim gegen Daßlitz waren die Geraer nicht wiederzuerkennen. Man stand recht tief und gestattete den ideenlos anrennenden Rositzern zunächst kaum klare Gelegenheiten. Allerdings konnte man selbst nach vorn kaum Akzente setzen.
Als Fuchs einen Freistoß von Kahnt an die Latte abfälschte, landete der Abpraller zum 1:0 im Netz (40.).
Nach Hillers Fehlpass erhöhten die Gastgeber kurz nach Wiederbeginn aus abseitsverdächtiger Position auf 2:0 (48.). Als Zwick im Strafraum von den Beinen geholt wurde, verwandelte der Gefoulte den fälligen Elfmeter selbst zum 2:1-Anschluss (52.).
Ein Missverständnis in der Rositzer Abwehr bestrafte Geike mit dem 2:2-Ausgleich (68.), dem der gleiche Spieler nach Vorarbeit von Lippold gar das 2:3 folgen ließ (77.).
Doch Rositz kam zurück. Nach Foul des eingewechselten Knopfe nutzte Kahnt die Elfmeterchance zum 3:3 (80.). Kurz vor Schluss war es dann Nierlein, der mit seinem Schuss ins Dreiangel zum 4:3 (88.) die Gäste aus allen Punkteträumen riss.
SV Rositz: Baudach - Jacob, Kahnt, Czajka, Vincenz, Schiekel,
Ronas, Götze, Karger, Nierlein (90. Schiekel), Undeutsch,
Wick (80. Quaß)
Post SV Gera: Gering - Kroll, Hiller, Geike (87. Hecht), Zwick,
Ludwig, Nehrhoff, Brandner (80, Knopfe), Lippold, Fuchs,
Paulick
Tore: 1:0 Götze (41.), 2:0 Ronas (49.),
2:1 Zwick (51./FE), 2:2 Geike (68.), 2.3 Geike (77.),
3:3 Kahnt (83./FE), 4:3 Nierlein (89.)
Schiedsrichter: Matthias Lämmchen (Meuselwitz)

 
 

17.03.2012 - Post SV gegen Daßlitz ohne Chance

Post SV Gera - SG Daßlitz/Langenwetzendorf 0:4 (0:2)


Quelle: www.kfa-gera.de

(Jens Lohse). Für den Post SV Gera wird es langsam eng. Schon seit fünf Begegnungen wartet man nun auf einen Sieg.
Beim 0:4 gegen Daßlitz war man meilenweit davon entfernt, die Negativserie zu durchbrechen.
"Das war eine enttäuschende Vorstellung meiner Mannschaft. Nicht einmal ein Aufbäumen war zu spüren", urteilte Post-Trainer Daniel Hecht nach dem Abpfiff.
Einen Freistoß hatte A. Neiß schon nach fünf Minuten zum 0:1 ins Netz verlängert. Kurz darauf trafen auch die Postler ins Schwarze.
Doch Kreuzburgs Treffer im Anschluss an einen Freistoß erkannte Referee Gatzemann wegen eines vorherigen Fouls nicht an (10.). Zwicks über den Spann gerutschte Flanke kratzte SG-Keeper Kühnel noch unter der Latte hervor (13.).
Nach Hofmeisters 0:2 per Heber nach einem langen Ball durch die Mitte (17.) lief beim Gastgeber gar nichts mehr zusammen. Hofmeister und D. Neiß hätten erhöhen können. Beim besten Geraer Angriff vor der Pause wurde R. Schäfer zu weit abgedrängt (45.).
Nach Wiederbeginn machte Daßlitz schnell alles klar. A. Neiß gewann das Laufduell gegen Zwacka und vollendete zum 0:3 (62.), ehe er wenig später nach Vorarbeit von Czerwenka das vierte Tor folgen ließ (68.).
Die beste Gelegenheit zur Resultatskosmerik vergab Paulick, als Gäste-Kicker Bauch auf der Linie klärte (74.).

Post SV Gera:
Gering - Kroll, Hiller, Hilbig (50. Paulick),
Junold (50. Zwacka), Brandner, R. Schäfer, Lippold, Fuchs,
Kreuzburg, Zwick
SG Daßlitz/Langenwetzendorf: Kühnel - Vollrath, Bauch,
Wirth, Peschke, D. Neiß, Beer (47. Bley), A. Neiß,
Gärtig (75. Halbauer), Czerwenka, Hofmeister (49. Seyfarth)
Tore: 0:1 A. Neiß (5.), 0:2 Hofmeister (17.), 0:3 A. Neiß (62.),
0:4 A. Neiß (68.).
Schiedsrichter: Uwe Gatzemann (Gera)

 
 

10.03.2012 - Postler nach Gegentor voll von der Rolle

Eurotrink Kickers FCL Gera
- Post SV Gera 5:2 (4:0)


Quelle: www.kfa-gera.de

(Jens Lohse) Mit ihrem zweiten Heimsieg der Saison haben sich die Eurotrink-Kicker im Ortsderby gegen den Post SV Gera für die 0:4-Schlappe vom Hinspiel revanchiert. Der 5:2-Erfolg fiel dabei deutlicher aus als erwartet.
"Aufgrund der starken ersten Halbzeit haben wir verdient gewonnen. Nachdem wir in der Vorwoche den Vorsprung noch verspielt haben, haben wir ihn diesmal über die Zeit gebracht. Auch die Einwechsler haben sich gut eingefügt. Auf dieser Leistung lässt sich aufbauen", freute sich Trainer Hendrik Fleischer, der selbst 66 Minuten mitgewirkt hatte und ein Sonderlob an den erstmals über 90 Minuten eingesetzten Marc Nerger und den Doppeltorschützen Max Lorenz verteilte.
Dagegen haderte Post-Trainer Daniel Hecht, der aufgrund der Personalsorgen ebenfalls selbst ran musste, mit seinem Team: "Wir haben vor der Pause die Zweikämpfe nicht angenommen, wollten mit fußballerischen Mitteln zum Erfolg kommen, wo aber erst einmal Kampf gefragt gewesen wäre."
Nach ausgeglichenen ersten 20 Minuten mit Chancen auf beiden Seiten brachte ein Doppelschlag den Gastgeber auf die Siegerstraße. Erst schlug ein 25-m-Freistoß von Lippold unhaltbar für Torwart Gering im Dreiangel des Post-Gehäuses ein (23.).
Vom Anstoß weg verloren die Gäste das Leder. Über die Stationen J. Fleischer und Puhan lief der Eurotrink-Konter, den Lorenz noch in der gleichen Minute mit dem 2:0 (23.) abschloss.

Einsatzstark klären die Eurotrink-Verteidiger Jens Krause (r.) und Fabian Asyngier (l.) vor dem zögerlichen Post-Angreifer Torsten Zwick. Mit 5:2 behaupten sich die Eurotrink-Kicker im Ortsderby und landen somit ihren zweiten Heimerfolg der Saison. (Foto: Jens Lohse)

Auf der anderen Seite wurde ein Kopfballtor von Kreuzburg wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt. Der Gastgeber wusch scharf nach. Während bei Post alle auf einen vermeintlichen Freistoßpfiff warteten, der aber ausblieb und Hilbig in die Mitte klärte, war erneut Lippold zur Stelle und erhöhte auf 3:0 (36.).
Nach einem schnell ausgeführten Freistoß bediente J. Fleischer am langen Pfosten Knauer, der aus abseitsverdächtiger Position zum 4:0 einschob (43.).
Nach Wiederbeginn zog sich Eurotrink zurück und die Postler ergriffen die Initiative. Nach Vorarbeit von Junold, Hecht und Schäfer war Kreuzburg zum 4:1 zur Stelle (58.). Als dann Zwick nach einem schönen Pass in die Tiefe den Ball über Gastgeber-Torwart Dietl zum 4:2 ins Netz hob (73.), schien es noch einmal spannend zu werden.
Kreuzburg hatte nach einem langen Pass von Geike den Anschlusstreffer auf dem Fuß, hob den Ball aber über den Eurotrink-Kasten (76.). So machte der Gastgeber alles klar, als der eingewechselte Asyngier die Seite wechselte und Youngster Lorenz allein vor Gering die Nerven behielt und überlegt zum umjubelten 5:2-Endstand einschob (87.).
Angesichts der mitpunktenden Konkurrenz im Abstiegskampf war der Sieg für die Eurotrink-Kicker enorm wichtig. Allerdings ist nun auch der Post SV Gera wieder bedrohlich nahe an die Zone gerückt, in der man sich mit dem Klassenerhalt beschäftigen muss.

Eurotrink Kickers FCL:
Dietl - Peißker, J. Krause, Heisig,
H. Fleischer (67. Patzer), Knauer, Puhan (74. Asyngier),
J. Fleischer, Nerger, Lippold, Lorenz (88. Hertwig)
Post SV Gera: Gering - Kroll, Hiller, Hilbig, Hecht,
Junold (68. Geike), Hilbert (
51. R. Schäfer), Brandner, Fuchs,
Kreuzburg, Zwick
Tore: 1:0 Lippold (23.), 2:0 Lorenz (23.), 3:0 Lippold (36.),
4:0 Knauer (43.), 4:1 Kreuzburg (58.), 4:2 Zwick (73.),
5:2 Lorenz (87.)
Schiedsrichter: Alexander Kubis (Jena)

 
 

03.03.2012 - Rückrundenauftakt musste abgesagt werden

Post SV Gera - FSV Lucka - abgesagt!


(Daniel Hecht). Im Laufe der Woche wurde der Postsportplatz durch die Stadtverwaltung Gera gesperrt. Grund für die Platzsperre sind die aktuellen Witterungsbedingungen. Das für Samstag geplante Punktspiel der I. Mannschaft gegen den FSV Lucka musste somit abgesagt werden.

 
 

25.02.2012 - 3 Tore von Robert Schleiernick beim 5:1 Sieg

SG Wünschendorf/Falka
- Post SV Gera 1:5 (1:4)


Quelle: www.kfa-gera.de

(Jens Lohse). Nach den klaren Niederlagen gegen Weida (1:5) und die U 23 des 1. FC Lok Leipzig (1:8) wollten sich die Postler beim Kreisligisten in Wünschendorf noch etwas Selbstvertrauen vor dem Rückrundenstart holen.
In der ersten Halbzeit gelang das auf dem kleinen Rasenplatz recht gut. Nach einer Flanke von Nehrhoff hatte Schleiernick per Kopf für das frühe 0:1 gesorgt (8.). Eine Unachtsamkeit in der Geraer Deckung bestrafte Reiher, der sich gleich gegen drei Verteidiger durchsetzte, mit dem 1:1-Ausgleich (15.).
Die Gäste zogen das Tempo sofort wieder an. Nach erneuter Flanke von Nehrhoff warf sich abermals Schleiernick in den Ball und traf zum 1:2 (19.). Post blieb am Drücker. Nach einem in die Mitte abgewehrten Ball schlug Ludwig noch einen Haken und schoss von der Strafraumgrenze zum 1:3 ein (30.).

Post-Kapitän Matthias Fuchs (r.) behauptet den Ball im Mittelfeld vor einem Wünschendorfer. (Foto: Jens Lohse)

An seinem 26. Geburtstag trug sich auch Nehrhoff in die Torschützenliste ein. Traf er zunächst nach einem Abwehrfehler nur die Querlatte, sprang ihm das Leder anschließend erneut vor die Füße und er verwandelte den Abpraller ohne Mühe zum 1:4 (43.).
Mit dem klaren Vorsprung im Rücken ließ der Regionalklassist die Zügel in der zweiten Halbzeit etwas schleifen. Zwar war man bemüht das Tempo hochzuhalten, was aber allenfalls bedingt gelang.
Für den einzigen Höhepunkt sorgte Ex-Torwart Schleiernick, der nach Flanke von Brandner nochmals seine Kopfballstärke unter Beweis stellte und mit seinem dritten Tor des Tages für den 1:5-Endstand sorgte (63.).

SG Wünschendorf/Falka: Zimmer - Wolfram, Kaster, Oertel,
M. Schreiter, Pilmiok, Glöckner, Wunder, Reiner, Biegel,
Liebold (46. Bräunlich)
Post SV Gera: Gering- S. Kroll, Hilbert, Hecht, Ludwig,
Nehrhoff, Brandner, Lippold, Fuchs, R Schäfer, Schleiernick
Tore: 0:1 Schleiernick (8.), 1:1 Reiher (15.),
1:2 Schleiernick (19.), 1:3 Ludwig (30.), 1:4 Nehrhoff (43.),
1:5 Schleiernick (63.)
Schiedsrichter: Schnöckel (Kraftsdorf)

 
 

18.02.2012 - Lehrstunde für Postler beim 1:8 gegen Leipzig

1. FC Lokomotive Leipzig - Post SV Gera 8:1 (5:1)


Quelle: www.kfa-gera.de

(Jens Lohse). Auf dem Leipziger Kunstrasen wurden die Geraer Postler von der Lok-Reserve förmlich vorgeführt und mussten sich mit 1:8 (1:5) geschlagen geben.
Von Anbeginn veranstaltete der Leipziger Bezirksligist ein Katz-und-Maus-Spiel mit den Gästen, die selten einmal für Entlastung sorgen konnten.
20 Minuten lang verteidigten die Geraer das 0:0, gerieten dann binnen sechs Minuten mit 0:2 (21., 26.) in Rückstand, wobei das zweite Gegentor aus einem Foulelfmeter resultierte.
Einen der wenigen Post-Konter schloss Lippold unter Bedrängnis nach einem Grundliniendurchbruch von Nehrhoff mit dem 1:2-Anschlusstreffer ab (29.).
Der schien aber eher die Probstheidaer anzustacheln, die das Tempo erhöhten und die Fehler der Hecht-Elf eiskalt bestraften. Förmlich im Minutentakt zog Lok II so auf 1:5 (35., 37., 41.) davon.
Nach Wiederbeginn schienen die Umstellungen in der Geraer Defensive zunächst zu fruchten. Man wirkte nun geordneter und schaffte es, sich durch Zwick (55.), Ludwigs Freistoß (58.) und Hilbigs Schuss nach Vorarbeit von Kroll (66.) auch für eigene Torgefahr zu sorgen.
Doch wieder agierten die Leipziger konzentrierter im Abschluss. Mit einem Doppelschlag erhöhte man auf 1:7 (67., 69.), bevor der 1:8-Endstand wiederum einem einem Foulstrafstoß entsprang (76.)
"Trotz der deutlichen Niederlage konnten wir hier viel lernen. Es war sehr interessant, gegen die Reserve eines ambitionierten Oberligisten anzutreten", resümierte Post-Trainer Daniel Hecht, dessen Elf nächste Woche in einem weiteren Test auf den ThSV Wünschendorf trifft.

1. FC Lokomotive Leipzig: Czempik - Beutge, Schlüter,
Irrgang, Pham, Hänisch, R. Hildebrandt, Schmidt, Richter,
Th. Hildebrandt, Dischereit (Savnow)
Post SV Gera: Gering - Hiller, Hilbig, Zwick, Ludwig, Nehrhoff,
Lippold, Fuchs, St. Kroll, R. Schäfer, Zwacka (Brandner, Ponitz)
Tore: 1:0, 2:0, 2:1 Lippold (29.), 3:1, 4:1, 5:1, 6:1, 7:1, 8:1
Schiedsrichter: Walgeritz (Leipzig)

 
 

12.02.2012 - Weida dreht immer mehr auf und gewinnt 5:1

Post SV Gera - FC Thüringen Weida 1:5 (1:1)


Quelle: www.kfa-gera.de

(Jens Lohse). Auf dem Kunstrasen in Heinrichsgrün erwischte Regionalklassist Post SV Gera den besseren Start. Nach Schäfers Vorarbeit erzielte Lippold per Heber die 1:0-Führung des Gastgebers (10.), der zuvor schon zwei gute Chancen ausgelassen hatte.
Mit zunehmender Spielzeit kamen die Landesklasse-Kicker aus Weida besser zurecht. N. Pohland vergab per Kopf, der später mit einer Gesichtsverletzung ausscheidende Görler traf nur die Latte. Nach schönem Solo gelang Pfeifer der 1:1-Ausgleich (35.). Noch vor der Pause musste Post-Keeper seine Mannschaft vor einem Rückstand bewahren.
Nach Wiederbeginn bauten die Gastgeber kräftemäßig ab. Weida erhöhte den Druck. N. Pohland traf die Querlatte (50.), ehe der Landesklassist binnen elf Minuten ernst machte.

 

Weidas Nick Pohland (r.) steuert zwei Tore zum 5:1-Testspielsieg des Landesklassisten beim Post SV Gera bei. (Foto: Jens Lohse)

Der eingewechselte Mikhailenko markierte das 1:2 (62.), ehe Gäste-Kapitän N. Pohland gleich doppelt zuschlug. Nach Eingaben von Pfeifer und Hamilton hatte der Torjäger zwei Mal leichtes Spiel (68., 70.), ehe der zur Pause gekommene Heier per Kopfball-Bogenlampe für den 1:5-Endstand verantwortlich zeichnete.
"Wir konnten bisher aufgrund der Temperaturen kaum ordentlich trainieren. Deshalb waren die beiden Tests gegen Nöbdenitz und Post wichtig. Heute haben wir in der zweiten Halbzeit gut gearbeitet und den Ball laufen gelassen. Wior sind auf einem guten Weg", urteilte Weidas Trainer Rene Grüttner nach der Begegnung.
Post-Coach Daniel Hecht wollte das Ergebnis nicht überbewertet wissen. "Wir haben uns zum ersten Mal draußen bewegt. Dafür lief es zu Beginn überraschend gut. Der Test hat seinen Zweck erfült", schätzte er ein.

Post SV Gera: Gering (46. Tietz) - Hiller, Kroll, Zwick, Junold, Ludwig, Nehrhoff, Zwacka, Lippold, Fuchs, Schäfer
FC Thüringen Weida: Penzel - Diepold, Liebold, Görler (46. Mikhailenko), Kolnisko, Pfeifer, Kurz, Hamilton, Schumann, N. Pohland, Kadyrov (46. Heier)
Tore: 1:0 Lippold (10.), 1:1 Pfeifer (35.), 1:2 Mikhailenko (62.), 1:2, 1:3 N. Pohland (68., 70.), 1:5 Heier (72.)
Schiedsrichter: Röhler (Naumndorf)

 
 

04.02.2012 - Postler gewinnen Leumnitzer Hallenturnier

Statistik 3. Hallenturnier des TSV 1886 Leumnitz:

Ergebnisse Gruppe B:

Post SV Gera - Schwarze Garde 0:1
TSV Leumnitz II - Post SV Gera 1:6
ThSV Wünschendorf - Post SV Gera 0:4


Halbfinale:

Post SV Gera - SV Aga 4:3

Finale:

Schwarze Garde - Post SV Gera 2:5

Einzelauszeichnungen:

Bester Spieler: Andy Lippold (Post SV Gera)

Bester Torwart: Andre Barwinski (Schwarze Garde)

Bester Torschütze: Sven Nehrhoff (Post SV Gera) mit 10 Toren

Post SV Gera: Gering - Ludwig (2 Tore), Lippold (3), Zwick (3),
Nehrhoff (10), Hecht (1)

 
 

14.01.2012 - Postler enttäuschen und werden Letzter

Quelle: www.kfa-gera.de


(Jens Lohse) Keine Geraer Vertretung konnte dem bereits in der Vorwoche qualfizierten SV Roschütz zur Endrunde der Regional-Hallenmeisterschaft Ost nach Saalfeld am 21. Januar folgen. In Neustadt kamen OTG 1902 und der Post SV Gera über die Plätze vier und acht nicht hinaus.
Die Ossel-Kicker waren in Staffel B mit einem 1:1 gegen den LSV 49 Oettersdorf ins Turnier gestartet. Nach der Führung durch Philipp Felsch hatten die Ostvorstädter durch eine direkt verwandelte Ecke noch den Ausgleich kassiert.
Gegen den spielstarken SV Moßbach gelang Marcus Gerold nach einem Eckball das zwischenzeitliche 1:1, ehe man sich noch zwei Konter einfing und verdient mit 1:3 unterlag.

Post-Kicker Sven Nehrhoff (r.) kann sich gegen einen Orlataler nicht durchsetzen. (Foto: Jens Lohse)

Gegen den FSV Hirschberg mussten die Geraer zum Abschluss gewinnen, um ins Halbfinale einzuziehen. Robert Schwarz brachte OTG in Front und traf später auch zum 2:2-Ausgleich. Zehn Sekunden vor Schluss ließ dann Tommy Nawrodt die die Ossel-Kicker jubeln, als er den 3:2-Siegtreffer markierte.
Als Gruppenzweiter zog man ins Halbfinale ein, in dem beim 0:2 gegen den TSV 1898 Oppurg kein Kraut gewachsen war. Im Spiel um Platz drei war dann gegen den SV Moßbach die Luft raus, so dass man mit 0:5 unterging.
Schlimmer erwischte es den Post SV Gera. Gegen den SV Jenapharm hatte Sven Nehrhoff zwar zum 1:0 getroffen, doch musste man sich noch mit 1:2 beugen.
Nach dem gleichen Muster velief die Partie gegen den späteren Turniersieger FSV Orlatal Langenorla. Nach einem kurz abgelegten Freistoß war Martin Ludwig zum 1:0 erfolgreich. Doch wieder fing man sich zwei Gegentore ein, wobei Martin Ludwig kurz nach dem 1:2 in der Schlussminute nochmals den Innenpfosten traf.
Damit war man bereits ausgeschieden und zog im letzten Gruppenspiel gegen den TSV 1898 Oppurg mit 0:1 den Kürzeren.

OTG-Torwart David Trepschinski ist beim Moßbacher Treffer zum 1:2 chancenlos. (Foto: Jens Lohse)

Im Spiel um Platz sieben gegen den LSV 49 Oettersdorf machten Martin Ludwig, Steffen Kroll und Daniel Hecht einen 0:2-Rückstand wett. Doch kassierte man kurz vor Abpfiff noch das 3:3. Im fälligen Neunmeterschießen verschoss Andy Lippold, so dass die Postler auch hier mit 6:8 verloren.
 "Für uns war mehr drin. Aber wir haben unsere Chancen einfach nicht genutzt. Das war nicht unser Tag", schätzte Trainer Daniel Hecht ein.

Statistik Ostthüringer Regional-Meisterschaft - Vorrunde:

Ergebnisse Gruppe A:

TSV 1898 Oppurg - FSV Orlatal Langenorla 1:1
TSV 1898 Oppurg - SV Jenapharm Jena 2:0
TSV 1898 Oppurg - Post SV Gera 1:0

FSV Orlatal Langenorla - SV Jenapharm Jena 1:1
FSV Orlatal Langenorla - Post SV Gera 2:1

SV Jenapharm Jena - Post SV Gera 2:1

Endstand Gruppe A:

1. TSV 1898 Oppurg 4:1 Tore/7 Punkte
2. FSV Orlatal Langenorla 4:3/5
3. SV Jenapharm Jena 3:4/3
4. Post SV Gera 2:5/0

Ergebnisse Gruppe B:

SV Moßbach - OTG 1902 Gera 3:1
SV Moßbach - FSV Hirschberg 2:1
SV Moßbach - LSV 49 Oettersdorf 2:0

OTG 1902 Gera - FSV Hirschberg 3:2
OTG 1902 Gera - LSV 49 Oettersdorf 1:1

FSV Hirschberg - LSV 49 Oettersdorf 3:0

Endstand Gruppe B:

1. SV Moßbach 7:2 Tore/9 Punkte
2. OTG 1902 Gera 5:6/4
3. FSV Hirschberg 6:5/3
4. LSV 49 Oettersdorf 1:6/1

Halbfinale:
TSV 1898 Oppurg - OTG 1902 Gera 2:0
SV Moßbach - FSV Orlatal Langenorla 8:9 n.N. (1:1)

Platzierungsrunde:

Spiel um Platz 7:
Post SV Gera - LSV 49 Oettersdorf 6:8 n.N. (3:3)

Spiel um Platz 5:
SV Jenapharm Jena - FSV Hirschberg 4:2

Spiel um Platz 3:
OTG 1902 Gera - SV Moßbach 0:5

Finale:
TSV 1898 Oppurg - FSV Orlatal Langenorla 0:1

Post SV Gera: Gering - Ludwig (2 Tore), Lippold, Zwick, Nehrhoff (1), Junold, Hilbig, St. Kroll (1), Hecht (1)

 
 

07.01.2012 - Postler gewinnen eigenes Turnier dank Schützenhilfe der Eurotrinker

Quelle: www.kfa-gera.de


(Jens Lohse). Regionalklasse-Vertreter Post SV Gera hat sich den 11. Post-Cup gesichert.
Nachdem man sich im Vorjahr noch der SG Hermes/Liebschwitz im Finale hatte mit 0:1 beugen müssen, setzte sich die Mannschaft von Trainer Daniel Hecht im diesmal im Modus Jeder gegen Jeden ausgetragenen Turnier mit zehn Punkten knapp vor dem SV 1910 Kahla und Stadtligist TSV 1886 Leumnitz durch.
Dabei bekam der Gastgeber im letzten Turnierspiel unerwartete Schützenhilfe von den Eurotrink-Kickern. Leumnitz hatte es selbst in der Hand, mit einem Erfolg gegen Eurotrink, den Turniersieg perfekt zu machen.
Nach einem Treffer von Maik Scherzer nach einer Ecke deutete alles darauf hin. Doch die sich nicht aufgebenden Eurotrink-Kicker schafften 40 Sekunden vor Abpfiff noch den 1:1-Ausgleich, wodurch die Leumnitzer noch auf den dritten Platz zurück fielen. Dabei hatte der TSV selbst den Post SV Gera klar mit 3:0 besiegt.

Gastgeber Post SV Gera holt sich den 11. Post-Cup im Hallenfußball in der Ostvorstädtischen Turnhalle. Trotz einer Niederlage gegen den TSV 1886 Leumnitz belegt die Mannschaft von Trainer Daniel Hecht (r.) vor dem SV 1910 Kahla Rang eins. (Foto: Jens Lohse)

"Angesichts dreier Aluminiumtreffer der Leumnitzer waren wir mit dem Ergebnis noch gut bedient", analysierte Post-Coach Daniel Hecht den schwächsten Auftritt seines Teams im Turnier. "Ansonsten stand der Spaß im Vordergrund.
Gegen Kahla haben wir unser bestes Spiel gemacht", fügte Hecht hinzu, dessen Team letztlich das gut besetzte und sehr ausgeglichene Turnier gewann, in dem es keine einzige Zeitstrafe gab.
Nach dem mühsamen 0:0 zum Auftakt gegen Eurotrink hatte sich der Gastgeber mit Siegen gegen Aga (2:1) und Lusan/Liebschwitz (1:0) ins Gespräch gebracht, ehe nach dem 0:3 gegen Leumnitz kaum noch etwas möglich schien. Doch gegen Kahla drehte man zum Schluss nochmals auf.
Etwas enttäuscht waren die Leumnitzer über den kurz vor Toresschluss entrissenen Turniersieg schon. "Den Auftakt gegen Lusan/Liebschwitz haben wir verschlafen. Dann lief es besser. Meine Jungs sollten Spaß haben. Den hatten sie", resümierte TSV-Trainer Carsten Schmelzer.
In ihren beiden letzten Turnierspielen hatten es die Leumnitzer selbst in der Hand, den Post-Cup für sich zu entscheiden. Aber gegen die sieglosen Agaer und die Eurotrink-Kicker verstand man es nicht, eine 1:0-Führung über die Zeit zu bringen und kassierte jeweils noch den 1:1-Ausgleich.
Als Trostpflaster durfte man sich bei der Siegerehrung zumindest über die Auszeichnung für Maik Scherzer als bester Turnierspieler freuen.

Die Eurotrink-Kicker mit Jörg Fleischer (r.) schnappen Leumnitz den Turniersieg weg. (Foto: Jens Lohse)

Auch Regionalklassist SV 1910 Kahla hegte Ambitionen auf den Turniersieg. Nach deutlichen Erfolgen gegen Aga (2:0) und Eurotrink (3:0) fehlte den Porzellanstädtern aber etwas das Stehvermögen.
Das 1:2 gegen Leumnitz bedeutete einen ersten Dämpfer. Mit einem 2:1-Sieg gegen Vorjahresssieger Lusan/Liebschwitz schien man wieder in der Erfolgsspur, hatte Rang eins zum Abschluss gegen den Post SV Gera selbst in der Hand.
Doch Steffen Kroll bei Schlenzer ins Dreiangel und Andy Lippold im Konter nach schönem Doppelpass mit Martin Ludwig ließen mit ihren Treffern beim 0:2 die Kahlaer Träume platzen. Zumindest wurde Daniel Bottner mit vier Treffern als bester Torschütze des Turniers geehrt.
Vor dem Turnier übergaben die Post-Kicker einen Scheck über 300 Euro an den Schlupfwinkel und Sorgentelefon e.V. Diese waren bei einer Versteigerung von Fußball-Raritäten bei der Weihnachtsfeier zusammengekommen. Den Scheck nahm Schlupfwinkel-Geschäftsführerin Silvia Krause persönlich entgegen.

Post SV Gera I:
Alexander Gering - Daniel Hecht, Daniel Hilbig, Martin Ludwig (2 Tore),
Andy Lippold (1), Patrick Hiller, Steffen Kroll (1), Torsten Zwick (1)

Statistik

Spielnr.

Mannschaft

Mannschaft

Erg.

1

SV 1910 Kahla

SV Aga

2:0

2

Post SV Gera

Eurotrink Kickers Gera

0:0

3

SG Lusan/Liebschwitz

TSV Gera-Leumnitz

1:0

4

Post SV Gera

SV Aga

2:1

5

Eurotrink Kickers Gera

SV 1910 Kahla

0:3

6

SG Lusan/Liebschwitz

SV Aga

2:1

7

SV 1910 Kahla

TSV Gera-Leumnitz

1:2

8

Post SV Gera

SG Lusan/Liebschwitz

1:0

9

Eurotrink Kickers Gera

SV Aga

0:0

10

SV 1910 Kahla

SG Lusan/Liebschwitz

2:1

11

TSV Gera-Leumnitz

Post SV Gera

3:0

12

Eurotrink Kickers Gera

SG Lusan/Liebschwitz

1:0

13

SV Aga

TSV Gera-Leumnitz

1:1

14

SV 1910 Kahla

Post SV Gera

0:2

15

TSV 1886 Gera-Leumnitz

Eurotrink Kickers Gera

1:1

Endstand

Platz

Mannschaft

Punkte

Tore

1

Post SV Gera

10

5:4

2

SV 1910 Kahla

9

8:5

3

TSV 1886 Gera-Leumnitz

8

7:4

4

SG Lusan/Liebschwitz

6

4:5

5

Eurotrink Kickers FCL Gera

6

2:4

6

SV Aga

2

3:7

Einzelauszeichnungen:

Bester Spieler: Maik Scherzer (TSV 1886 Gera-Leumnitz)

Bester Torwart: Patrick Plarre (SG Lusan/Liebschwitz)

Bester Torschütze: Daniel Bottner (SV 1910 Kahla) mit 4 Toren

 
 

17.12.2011 - Wismut holt sich Eispokal zurück

Quelle: Kommunaler Anzeiger für die Stadt Gera

3. Eisfußballturnier um den Pokal der Stadtwerke Gera AG: Premierensieger von der BSG Wismut holen sich erneut den Titel / Spontan gebildetes Kinderteam schlägt sich achtbar

(Fast)-Durchmarsch zum Eispokal: Die BSG Wismut hat sich am vergangenen Sonnabend den Sieg im 3. Eisfußballturnier um den Pokal der Stadtwerke Gera AG gesichert. Die BSG-Kicker blieben ungeschlagen und setzten sich mit 13 von 15 möglichen Punkten durch. Den zweiten Platz belegte der Post SV Gera mit 12 Punkten, Titelverteidiger 1.FC Gera 03 kam mit 8 Punkten auf den dritten Platz. Damit kehrte der Wanderpokal nach dem BSG-Erfolg zur Premiere im Jahr 2009 wieder zurück ins Stadion am Steg. Das vergangene Jahr über hatte sich der 1. FC Gera 03 mit der Trophäe schmücken können. Auf die weiteren Plätze kamen die Fanauswahl Clockwork Orange (6 Punkte), der SV Pforten (4 Punkte) sowie OTG 1902 Gera (0 Punkte). Letzte hatten mit Terminschwierigkeiten zu kämpfen und mussten das Turnier vorzeitig verlassen.

So sehn Sieger aus: Nach 2009 "wandert" der Eisfußball-Pokal der Stadtwerke Gera AG erneut zum Team von der BSG Wismut Gera. (Foto: Thomas Gorlt)

Spontan sprang eine von Moderator Thomas Triemner "zusammen getrommelte" Kindermannschaft ein. Die Teenie-Kicker schlugen sich achtbar, waren allerdings durch die leider so schnell nicht in ihrer Größe verfügbaren Schutzkleidung arg behindert. Sei's drum: Der Spaß stand im ´Vordergrund und als vom gut gelaunten Publikum stürmisch umjubelte Sieger der Herzen verließen die Nachwuchssportler das Arena-Eis. Dort hatten zuvor die Cracks von den Eispiraten Crimmitschau ihr Können gezeigt. In mehreren Einlagen zwischen den Spielen warben sie mit Spielern aus der ersten Mannschaft, dem Nachwuchskader, mit Cheerleader-Auftritten und einer Autogrammstunde mit den Stars für ihren Sport.

Post SV Gera:  Hilbig (1 Tore), Hecht (1), Nehrhoff (2),
St. Kroll (1), R. Schäfer (1)

 
 

16.12.2011 - Postler auf Platz 2 beim Schellenberg-Cup


Quelle: www.kfa-gera.de

(Jens Lohse).  Zum vierten Mal hat in Folge hat sich Fußball-Landesklassist FC Thüringen Jena den Richard-Schellenberg-Cup in Ronneburg gesichert.
In der Sporthalle Zeitzer Straße behaupteten sich die Saalestädter aufgrund des besseren Torverhältnisses gegenüber dem Post SV Gera, gegen den man im direkten Vergleich mit 0:1 den Kürzeren gezogen hatte.
Das sollte die einzige Niederlage der Jenenser bleiben, die allerdings nicht so dominierten wie in den Vorjahren.
Einem 2:1-Erfolg zum Auftakt gegen den SSV Blau-Gelb Mellingen ließ man zwei klare Siege gegen die Kreisliga-Vertreter Großenstein (5:1) und Münchenbernsdorf (3:1) folgen.
Anschließend kam man gegen Gastgeber FSV Ronneburg über ein 2:2-Unentschieden nicht hinaus und verlor gegen die Geraer Post.
So musste gegen den TSV 1880 Rüdersdorf zum Abschluss ein Dreier her, um sich die Chancen auf den Turniersieg zu bewahren.

Nachdem Beuchel den Außenseiter in Führung gebracht hatte, drehten die Jenaer die Partie. Nach einem Pfostenabpraller gelang Wipf der 1:1-Ausgleich, ehe ein abgefälschter Schuss von Lange zum 2:1 einschlug. Als dann der zuvor selbst geefoulte Rüdersdorfer Schulz vom Neunmeterpunkt zum 2:2 erfolgreich war, schien eine Überraschung möglich.
Doch als dann ausgerechnet Beuchel in der eigenen Hälfte den Ball gegen Jenas Behling verdribbelte und ihn anschließend im Strafraum auf Kosten eines Neunmeters von den Beinen holte, ließ sich Wipf die Chance zum 3:2 nicht entgehen. Clever brachten die Saalestädter den Vorsprung über die Zeit.
Aufgrund des um zwei Treffer schlechteren Torverhältnisses musste sich der Post SV Gera wie im Vorjahr mit Platz zwei begnügen. Die Mannschaft von Trainer Daniel Hecht, der diesmal selbst aufgelaufen war, verschlief den Start und verlor zum Auftakt gegen den SSV 1938 Großenstein mit 1:2, was besonders ärgerlich war, da dies einer von nur zwei Erfolgen des Kreisligisten war.
Wären dies die einzigen abgegebenen Punkte gewesen, hätte es noch zum Turniersieg gereicht. Doch von Rüdersdorf trennte man sich nur 3:3, so dass das 3:2 zum Abschluss gegen die drittplatzierten Mellinger nur zu Rang zwei reichte. Ludwig, der mit fünf Toren sich am treffsichersten zeigende Zwick und Nehrhoff hatten ins Schwarze getroffen.
"Im ersten Spiel haben wir den Turniersieg verschenkt, unsere beste Leistung gegen Thüringen Jena abgeliefert. Wichtig war aber, dass wir Spaß hatten. Das ist das Wichtigste am Hallenfußball", resümierte Daniel Hecht nach der Siegerehrung.

Der Rüdersdorfer Matthias Beuchel (l.) verliert den Ball in der eigenen Hälfte an Nico Behling. Daraus entsteht der Neunmeter zum 3:2-Erfolg des FC Thüringen Jena, der den Saalestädtern den vierten Turniersieg in Folge in Ronneburg ermöglicht. (Fotos [2]: Jens Lohse)
Hinter den starken Mellingern reichte es für Gastgeber FSV Ronneburg zu Platz vier. "Im Gegensatz zum Vorjahr bin ich zufrieden. Wir haben ein niveauvolles, faires Turnier gesehen, das in der Spitze sehr ausgeglichen war", urteilte FSV-Coach Frank Tucholka. "Platz drei war für uns drin, aber wir sind wieder einmal an unserer Chancenverwertung gescheitert", fügte er hinzu.
Nach Siegen gegen Münchenbernsdorf (1:0) und Rüdersdorf (2:0) wurde man beim 0:3 gegen den Post SV auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Nach dem 2:2 gegen Turniersieger Jena vergab man gegen Mellingen zu viele gute Gelegenheiten und unterlag in letzter Minute mit 0:2. Zum Abschluss hielt man sich nach Toren von Malitz (2) und Williger beim 3:1 gegen Großenstein schadlos.
Auf den Plätzen fünf, sechs und sieben folgten Rüdersdorf, Großenstein und Münchenbernsdorf. Trösten konnten sich die Rüdersdorfer mit der Torschützenkrone des Turniers für den achtfach erfolgreichen Frank Schulz, der sich allerdings im letzten Spiel gegen Münchenbernsdorf verletzte und zur Siegerehrung schon auf dem Weg ins Krankenhaus war.
Die Schiedsrichter Ronald Patzer (Hain) und Manfred Malinka (Gera) trugen zum Gelingen der Veranstaltung bei. Eigentlich mit acht Mannschaften geplant, musste der Richard-Schellenberg-Cup mit sieben Team auskommen. Am Vortag des Turnier hatte Landesklassist Kraftsdorfer SV 03 seine Teilnahme abgesagt.

Statistik 15. Schellenberg-Cup in Ronneburg:

Ergebnisse:

FC Thüringen Jena - Post SV Gera 0:1
FC Thüringen Jena - SSV Blau-Gelb Mellingen 2:1
FC Thüringen Jena - FSV Ronneburg 2:2
FC Thüringen Jena - TSV 1880 Rüdersdorf 3:2
FC Thüringen Jena - SSV 1938 Großenstein 5:1
FC Thüringen Jena - SV 1924 Münchenbernsdorf 3:1

Post SV Gera - SSV Blau-Gelb Mellingen 3:2
Post SV Gera - FSV Ronneburg 3:0
Post SV Gera - TSV 1880 Rüdersdorf 3:3
Post SV Gera - SSV 1938 Großenstein 1:2
Post SV Gera - SV 1924 Münchenbernsdorf 2:1

SSV Blau-Gelb Mellingen - FSV Ronneburg 2:0
SSV Blau-Gelb Mellingen - TSV 1880 Rüdersdorf 3:0
SSV Blau-Gelb Mellingen - SSV 1938 Großenstein 2:1
SSV Blau-Gelb Mellingen - SV 1924 Münchenbernsdorf 3:3

FSV Ronneburg - TSV 1880 Rüdersdorf 2:0
FSV Ronneburg - SSV 1938 Großenstein 3:1
FSV Ronneburg - SV 1924 Münchenbernsdorf 1:0

TSV 1880 Rüdersdorf - SSV 1938 Großenstein 5:4
TSV 1880 Rüdersdorf - SV 1924 Münchenbernsdorf 2:0

SSV 1938 Großenstein - SV 1924 Münchenbernsdorf 5:3

Endstand:

1. FC Thüringen Jena 15:8 Tore/13 Punkte
2. Post SV Gera 13:8/13
3. SSV Blau-Gelb Mellingen 13:9/10
4. FSV Ronneburg 8:8/10
5. TSV 1880 Rüdersdorf 12:15/7
6. SSV 1938 Großenstein 14:19/6
7. SV 1924 Münchenbernsdorf 8:16/1

Einzelauszeichnungen:
Bester Torwart:
Karsten Winkelmann (SSV Blau-Gelb Mellingen)
Bester Torschütze:
Frank Schulz (TSV 1880 Rüdersdorf) mit acht Toren.


Post SV Gera:
Gering - Nehrhoff (3 Tore), Hilbig, Hecht,
Zwick (5), Hiller (1), Ludwig (3), Junold (1)

 
  03.12.2011 - Verdiente Niederlage im Bieblacher Derby

Post SV Gera - SV Roschütz 1:2 (0:2)

Quelle: www.kfa-gera.de

(Jens Lohse). Mit einem 2:1-Erfolg beim Angstgegner Post SV Gera, gegen den man in Vorsaison zwei Mal verlor, haben die Roschützer ihre Anwartschaft auf die Herbstmeisterschaft bekräftigt.
Wer nun Weihnachten an der Tabellenspitze verlebt, entscheidet sich am nächsten Sonntag, wenn die Schachtschabel-Elf im Spitzenspiel in Rositz gastiert.
"Wir haben hier verdient gewonnen, wenngleich der Wind und teilweise auch der Platz manchmal ein Lotteriespiel waren. Wir haben uns darauf besser eingestellt, uns viel mehr Chancen erarbeitet. Nun haben wir die Herbstmeisterschaft wieder selbst in der Hand", urteilte Gäste-Trainer Eric Schachtschabel nach dem wichtigen Sieg.
Sportlich fair kommentierte auch Post-Coach Daniel Hecht: "Roschütz war besser. Daran gibt es nichts zu deuteln. Wir haben alles gegeben, uns zum Schluss noch einmal aufgebäumt. Zum Punkt hat es am Ende nicht ganz gereicht."

Post-Kapitän Matthias Fuchs (Mitte) kommt im Mittelfeld gegen den Roschützer Stefan Kretschmar einen Schritt zu spät. Im Geraer Ortsderby siegen die Roschützer gegen den Post SV verdient mit 2:1. (Foto: Jens Lohse)

Die erste Chance besaßen freilich die Postler. Als sich Gäste-Verteidiger Steger verschätzte, reagierte Youngster F. Schäfer im Abschluss aber nicht abgeklärt genug (6.). Doch Roschütz ergriff schnell die Initiative. Ein Betz-Fernschuss strich knapp übers Gebälk (15.).
Nur eine Minute später aber schon das 0:1. Nach einem Misselwitz-Freistoß von der Mittellinie stiegen der Gäste-Angreifer Frahm und sein Bewacher Paulick am Torraum zum Kopfball nach oben. Keiner kam an den Ball, der so direkt durch die Beine von Post-Keeper Gering seinen Weg ins Netz fand (16.).
Ein Missverständnis in der Gastgeber-Abwehr konnte Hoffmann nicht bestrafen (25.). Dann verkürzte Schlussmann Gering gegen den frei vor ihm auftauchenden Frahm geschickt den Winkel und parierte (40.).
Noch vor der Pause erhöhte die Schachtschabel-Elf. Wiederum war ein Freistoß von der Mittellinie der Ausgangspunkt. Hoffmann brachte den Ball diesmal vors Tor. Frahms Kopfball fälschte Paulick unhaltbar für Gering zum 0:2 ab (41.).
Mit dem Wind im Rücken versuchten die Postler nach Wiederbeginn, das Blatt zu wenden. Nun stand der Roschützer Torwart Günther mehr im Mittelpunkt. Erst meisterte er einen Schuss von Kreuzburg (49.) und klärte nach einem Alleingang von F. Schäfer zur Ecke (52.).
Auf der anderen Seite hätte Frahm alles klar machen können, schoss allein vor Gering aber unter Bedrängnis von Hiller am Kasten vorbei (59.). Nach einem Freistoß von Gehrt brachte die Gastgeber-Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone, hatte da viel Glück, dass die Roschützer nicht das dritte Tor markierten (61.).
Kurz darauf versprang Gehrt nochmals in vielversprechender Position im gegnerischen Strafraum das Leder (66.). Erst als sich Gäste-Schlussmann Günther bei einem Fuchs-Freistoß von der Mittellinie verschätzte, der zum 1:2-Anschluss einschlug (80.), witterte Post noch einmal Morgenluft.
Doch außer bei Freistößen und Eckbällen wurde man nicht mehr torgefährlich und konnte so das Roschützer Tor auch nicht mehr ernsthaft in Gefahr bringen.


Post SV Gera:
Gering - Paulick, Hiller, Hilbig (77. Brandner), Kreuzburg, Zwick, Ludwig, Fuchs, F. Schäfer (77. Böhm), Junold (46. Geike), Reifschneider

SV
Roschütz: Günther - Misselwitz, Kretschmar, Steger, Hoffmann, Friedemann, Betz, Gehrt, Wirkus (84. Schröder), Seidlitz, Frahm(69. Friedrich)
Tore: 0:1 Misselwitz (16.), 0:2 Frahm (40.), 1:2 Fuchs (81.)

Schiedsrichter: Matthias Peckruhn (Rositz)

 
  26.11.2011 - Niederlage im letzten Auswärtsspiel 2011

FSV Gößnitz - Post SV Gera 2:1 (0:1)

Quelle: www.kfa-gera.de

(Jens Lohse). Auf dem schwer bespielbaren, holprigen Untergrund unterlagen die Postler in Gößnitz unnötig mit 1:2 und müssen nach Rot für Nehrhoff in der Schlussminute wegen angeblicher Schiedsrichterbeleidigung in den nächsten Partien auch noch auf einen wichtigen Spieler verzichten.
Chancen gab es zunächst auf beiden Seiten. Gelegenheiten für den erstmals von Anbeginn aufgebotenen Fuchs (6./27.) brachten ebenso nichts ein wie auf der anderen Seite für Andersch (19./25.)
Die Gößnitzer setzten zumeist auf lange Bälle, die die Post-Abwehr kaum vor Probleme stellten.
Nachdem Gering und Paulick nacheinander in höchster Not retten mussten (30.), zogen die Geraer das Tempo nochmals an.
Kreuzburg hatte FSV-Keeper Fichte schon umkurvt, ehe ein Platzfehler dafür sorgte, dass das Leder übers leere Gehäuse strich (34.). Dann aber doch das 0:1. Ludwig hob einen 18-m-Freistoß geschickt über die Abwehrmauer (40.).
Ein äußerst strittiger Foulelfmeter ließ die Gößnitzer kurz nach Wiederbeginn durch Andersch zum 1:1 ausgleichen, wobei Torwart Gering die Ecke noch geahnt hatte (49.).
Während im Gegenzug Kreuzburg nach Flanke von Fuchs vergab, machte es der Gastgeber besser. Nach einem Ballverlust im Post-Mittelfeld setzte sich Köhler im Laufduell mit Kroll durch und vollendete zum 2:1 (57.).
Post gab sich nicht geschlagen. Immer wieder wurde aber der Spielfluss in der hektischen Schlussphase unterbrochen. Kreuzburg per Schlenzer, R. Schäfer und Zwick per Kopf aus Nahdistanz nach Ecke von Ludwig brachten das Leder nicht im Kasten unter, was auch dem eingewechselten Reifschneider in der sechsminütigen Verlängerung nicht gelang (90.+3).
Zuvor hatten der Gößnitzer Schmidt wegen wiederholten Reklamierens Gelb-Rot (85.) und Post-Kicker Nehrhoff wegen Schiedsrichterbeleidigung Rot (90.) gesehen.
FSV Gößnitz: Fichte - Küchler, Stumpp, Zick, Sander, Gödicke,
Andersch, Schmidt (85. GRK), Bahr (14. Köhler, 62. Kirste),
Schubert, Stenzel
Post SV Gera: Gering - Kroll, Paulick (83. Hecht), Hiller,
Hilbig (71. Reifschneider), Kreuzburg, Zwick, Ludwig,
Nehrhoff (90. RK), Fuchs, R. Schäfer (71. Brandner)
Tore: 0:1 Ludwig (40.), 1:1 Andersch (49./Foulelfmeter),
2:1 Köhler (57.)

Schiedsrichter: Ulf Rackow (Altenburg)

 
  19.11.2011 - Wieder zwei Punkte fahrlässig verschenkt

Post SV Gera - SV Eintracht Fockendorf 2:2 (1:0)

Quelle: www.kfa-gera.de

(Jens Lohse) Auch im fünften Spiel in Folge bleibt der Post SV Gera unbezwungen.
Doch als Erfolg wollte Trainer Daniel Hecht das 2:2-Unentschieden gegen Eintracht Fockendorf nicht gewertet wissen, nachdem man die Partie über weite Strecken beherrscht hatte und dann aber zum wiederholten Male in dieser Saison eine sicher geglaubte 2:0-Führung binnen weniger Minuten verspielte.
Die Postler begannen engagiert. Hatte Hilbig schon nach vier Minuten per Kopf nach Flanke von Lippold ein erstes Achtungssignal gesetzt, zielte er weitere vier Minuten später genauer. Nach Ludwigs Ecke köpfte er zum 1:0 ein (8.).
Post kombinierte gefällig weiter, während die Fockendorfer durch Schellenbergs Kopfball übers Gebälk zu ihrer ersten Gelegenheit kamen (15.). Nach Vorarbeit von Zwick setzte sich Reifschneider gegen Otto durch, schoss aber am langen Pfosten vorbei (22.).
Zwick und Ludwig fanden in Eintracht-Keeper S. Kleinoth ihren Meister (26.). Auch Reifschneider und Lippold vergaben. Die Hecht-Elf blieb auch nach Wiederbeginn am Drücker, sündigte jedoch weiter in Sachen Chancenverwertung.
Reifschneider vergab frei vor Torwart S. Kleinoth (50.), der dann sogar nach Foul an Ludwig den Elfmeter von Lippold parierte (51.). Abzuwenden war das 2:0 dann aber doch nicht. Nach Reifschneiders Pass war Zwick mit der Pieke erfolgreich (58.).
Doch währte die Geraer Freude nur kurz. Nach Krolls Fehlpass im Spielaufbau verkürzte Hillig auf 2:1 (61.). Weitere drei Minuten später klingelte es erneut im Post-Tor. Nach einem Freisto0 fast von der Mittellinie waren gleich drei Fockendorfer frei und G. Gehrt vollendete zum 2:2 (64.).
Großchancen boten sich den Postlern trotzdem noch in ausreichender Zahl. Doch Nehrhoff per Volleyschuss nach Diagonalpass von Ludwig sowie nach Doppelpass mit Zwick, Geike aus Nahdistanz, Ludwig, dessen Kopfball noch auf der Linie gerettet wurde, und Kroll, der zu überrascht, als ihm der Ball vor die Füße sprang, brachten den Ball allesamt nicht im Kasten unter, so dass es beim aus Post-Sicht mageren 2:2-Unentschieden blieb.
Post SV Gera:
Gering - Kroll, Paulick, Hiller (86. R. Schäfer), Hilbig (71. Geike), Reifschneider, Zwick, Ludwig, Nehrhoff, Lippold, Junold (56. Fuchs)
SV Eintracht Fockendorf: S. Kleinoth - S. Gerth, G. Gerth, G. Kleinoth (75. König), Otto, Pöhler, Hillig, Meier, Fleischer, P. Gerth (87. GRK), Peters, Schellenberg (57. Hanke)

Tore: 1:0 Hilbig (8.), 2:0 Zwick (58.), 2:1 Hillig (61.), 2:2 G. Gerth (64.)
Schiedsrichter: Röhler (Naundorf)

 
  05.11.2011 - Ersten Auswärtssieg der Saison eingefahren

SV Osterland Lumpzig - Post SV Gera 1:3 (0:2)

Quelle: www.kfa-gera.de

(Jens Lohse) Auch die Geraer Postler setzten ihre Positivserie fort.
Mit dem 3:1-Erfolg in Lumpzig gelang nicht nur der erste Auswärtssieg der Saison.
Zugleich blieb man im vierten Spiel in Folge ungeschlagen, holte mit dem neuen weißen Trikotsatz schon zehn Zähler.
Die überraschend schwachen Gastgeber hatten dem Offensivspiel der Hecht-Elf nicht viel entgegen zu setzen.
Schon früh hatte Lippold nur den Pfosten getroffen (3.). Nach einem weiten Abschlag von Gering erfasste Reifschneider die Situation am schnellsten und köpfte den ein Mal aufspringenden Ball zum 0:1 ein (8.).

A-Junior F. Schäfer erhöhte im Nachsetzen auf 0:2 (34.), nachdem zuvor Zwick per Flugkopfball und R. Schäfer weitere Gelegenheiten versiebt hatten. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld kam Lumpzig durch Saupe, der Post-Keeper Gering noch umspielte, kurz nach Wiederbeginn zum 1:2 (50.).
Doch die Geraer zeigten sich unbeeindruckt. Nehrhoff und Brandner hätten den alten Abstand wiederherstellen können, was dann Hiller nach einem Konter mit seinem ersten Regionalklasse-Treffer vorbehalten war - 1:3 (66.).
Rozanowskes Pfostenfreistoß ließ die Gäste nochmals erzittern (71.). Doch F. Schäfer, Brandner und Hiller hätten den verdienten Post-Sieg auch noch deutlicher gestalten können.

SV Osterland Lumpzig: Flach - Pitschel (17. Eichhorn), Jahr,
Kratsch, Saupe, Glatter, Schulz (46. Arifov), Pohle,
Rozanowske, Burkhardt, Winter (63. Kießling)
Post SV Gera: Gering - Hiller, Hilbig, Zwick, Ludwig,
Nehrhoff (87. Junold), Lippold, Reifschneider (80. Müller),
F. Schäfer, St. Kroll, R. Schäfer (39. Brandner),
Junold (68. F. Schäfer)
Tore: 0:1 Reifschneider (8.), 0:2 F. Schäfer (34.), 1:2 Saupe (50.), 1:3 Hiller (66.)
Schiedsrichter: Patzer (Hain)

 
  29.10.2011 - 2:0 Führung diesmal über die Zeit gebracht

Post SV Gera - SG Schmölln/Großstöbnitz 2:1 (2:0)

Quelle: www.kfa-gera.de

(Jens Lohse) Einen 2:1-Arbeitssieg landeten die Postler daheim gegen den Vorletzten aus Schmölln. Doch wieder geriet die Elf von Trainer Daniel Hecht nach einer vermeintlich sicheren 2:0-Führung noch ins Schwimmen.
"Aufgrund der klaren Chancen in Halbzeit eins geht unser Erfolg in Ordnung. Schmölln war bemüht, aber zu selten in der Offensive zwingend", schätzte der Post-Coach ein.
Die erste Halbzeit gehörte dem Gastgeber. Nach Vorarbeit von Nehrhoff parierte Schmöllns Torwart Vincenz gegen Ludwig (2.). Dann brachte es R. Schäfer fertig, nach schöner Kombination über Lippold und Ludwig den Ball aus nächster Nähe nicht im Kasten unterzubringen (14.).
Auch nach Kopfballverlängerung von Zwick fand R. Schäfer in Vincenz seinen Meister (18.).

Post-Angreifer Torsten Zwick (l.) wird mit Haken und Ösen vom Schmöllner Rene Bräutigam vom Ball fern gehalten. Die Geraer siegen zu Hause nach durchschnittlicher Leistung mit 2:1. (Foto: Jens Lohse)

Schmölln brachte die Postler lediglich mit Freistößen in Bedrängnis. Einmal verzog man (8.), einmal hielt Gastgeber-Schlussmann Gering mit Mühe (22.).
In Führung gingen dennoch die Geraer. Nach Hillers Pass war Junold zum 1:0 erfolgreich (23.). Noch vor der Halbzeit legte R. Schäfer nach einem langen Ball von Gieske nach. Diesmal umspielte er Vincenz noch und schob ins leere Tor ein (44.).
Die Hecht-Elf versäumte es nach Wiederbeginn, den dritten Treffer zu markieren. Lippold vergab gleich doppelt. Der eingewechselte A-Junior F. Schäfer verzog im Nachsetzen.

Post-Angreifer Robert Schäfer (r.) erzielt gegen Schmölln das wichtige 2:0 kurz vor dem Pausenpfiff. Die Geraer siegen zu Hause nach durchschnittlicher Leistung mit 2:1. (Foto: Jens Lohse)

Die Partie verflachte. Schmölln witterte seine Chance. Senf und Pohl brachten das Leder nicht im Kasten unter. Bei Wenzels abgerutschter Flanke lenkte Gering den Ball übers Gebälk.
Nach einem langen Torwartabschlag dann aber doch der Anschluss. Pohl sprang höher als Kroll und verkürzte per Kopf auf 2:1 (76.). Die Geraer verschärften das Tempo wieder. Kroll verpasste eine Eingabe knapp. Bei Kopfbällen von Ludwig und Zwick konnte sich der Gäste-Keeper auszeichnen (85., 86.).
Zum Schluss musste Post nochmals zittern. Pohls Freistoß strich am Gering-Tor vorbei (90.), ehe der Keeper bei einem Kopfball in der Nachspielzeit im Anschluss an eine Ecke klären musste und beim Nachschuss das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite hatte.

Post SV Gera: Gering - Hiller, Hilbig, Zwick, Ludwig,
Nehrhoff, Lippold, Gieske, St. Kroll, R. Schäfer (90. Arndt),
Junold (68. F. Schäfer)
SG Schmölln/Großstöbnitz: Vincenz - Barylla,
Senf (90. Schwarzer), Steinberg, Broda, Huettig,
Rettberg (14. Wenzel), Meuschke, Pohl,
Kahr (20. Braeutigam), Cepnik
Tore: 1:0 Junold (23.), 2:0 R. Schäfer (44.), 2:1 Pohl (76.)
Schiedsrichter: Möbius (Dornburg)

 
  23.10.2011 - 2:0 Führung auf der Ossel noch verspielt

OTG 1902 Gera -
Post SV Gera 2:2 (1:2)

Quelle: www.kfa-gera.de

(Jens Lohse) Ein schon gewonnen geglaubtes Spiel gaben die Postler am Sonntag an der Ossel aus der Hand.
Mit 2:0 führten die Gäste schon, die beim Stand von 2:1 einen Foulelfmeter verschossen und in der Nachspielzeit den 2:2-Ausgleich kassierten. Logisch, dass OTG-Trainer Ralf Schmidt deshalb mit der Punkteteilung zufrieden war.
"Wir mussten wieder improvisieren, nachdem Abwehrchef Kronschwitz kurzfristig ausgefallen war. Unser Kader ist zu klein. Den einen Zähler haben wir uns heute redlich verdient. Die Punkteteilung bewerte ich als leistungsgerecht", lautete sein Fazit.
Dagegen war Post-Trainer Daniel Hecht etwas angesäuert, schrieb noch Minuten nach dem Schlusspfiff in seinen Notizblock:
"Wir haben OTG künstlich im Spiel gehalten. Für uns sind das zwei verlorene Zähler."
Post ergriff von Anbeginn die Initiative. Kreuzburg per Flachschuss und Zwick, dessen Schuss noch leicht abgefälscht wurde, fanden im starken OTG-Keeper Ziegenbein ihren Meister. Auf der anderen Seite wirkte Post-Schlussmann Gering bei einem Freistoß von Felsch und einem Aufsetzer von Buschner nicht ganz sicher.
Dann ging der Gast in Führung. Nach einem Musterpass in die Spitze war Kreuzburg einen Hauch vor Ziegenbein am Ball und beförderte das Leder im Nachsetzen zum 0:1 ins Netz (28.).

OTG-Verteidiger Marcus Gerold (r.) versucht den Post-Angreifer Tino Kreuzburg vom Ball zu trennen. An der Ossel geben die Postler noch ihren 2:0-Vorsprung aus der Hand und müssen sich mit einem 2:2 begnügen. (Foto: Jens Lohse)

Dabei verletzte sich der Torschütze und musste ausscheiden. Noch vor der Pause erhöhten die Postler. Nach Lippolds Eingabe scheiterte Zwick noch aus Nahdistanz an Ziegenbein, ehe Reifschneider das Leder im Nachschuss unhaltbar zum 0:2 unter die Latte jagte (44.). Im Gegenzug jubelte OTG. Knebel eroberte sich einen Ball am Gäste-Strafraum und verwandelte zum 1:2 ins kurze Eck (45.).
Nach Wiederbeginn kam OTG auf. Knebel und Schubert behinderten sich in bester Position gegenseitig (47.). Dann hatte der Post SV, der weiterhin auf den ersten Auswärtssieg wartet, die Chance zur Entscheidung. Weidlich foulte einen Gäste-Kicker im Strafraum, doch Reifschneider traf per Elfmeter nur den Pfosten (55.).
Die besseren Chancen boten sich in der Folge den Ostvorstädtern.Knebel per Kopfball-Aufsetzer übers Tor und Felsch per Freistoß vergaben. Der aus der Abwehr in den Angriff vorgerückte Haase scheiterte zunächst noch an Gering (84.), ehe er kurz darauf von rechts in den Strafraum zog und unhaltbar zum 2:2 ins lange Eck traf (90.+1).

OTG 1902 Gera: Ziegenbein - Gerold, Nawrodt (82. Geisler),
Buschner (63. Branzke), Haase, Schwarz, Schubert, Fräbel,
Felsch, Knebel, Weidlich
Post SV Gera: Gering - Hiller, Hilbig, Kreuzburg (29. Brandner
(89. Junold)), Zwick, Ludwig, Nehrhoff, Lippold, Reifschneider
(90. Geike), Gieske, St. Kroll
Tore: 0:1 Kreuzburg (28.), 0:2 Reifschneider (44.),
1:2 Knebel (45.), 2:2 Haase (90.)
Schiedsrichter: Geidel (Gera)

 
  15.10.2011 - Steigerung in Halbzeit 2 reicht für 3:0 Sieg

Post SV Gera - TSV Gera-Westvororte 3:0 (0:0)

Quelle: www.kfa-gera.de

Post-Einwechsler Daniel Arndt (r.) sichert das Leder vor Westvororte-Kicker Marcus Schneider. (Foto: Jens Lohse)

(Jens Lohse) Seinen dritten Heimsieg hat der Post SV Gera eingefahren.
Im Derby gegen Westvororte täuscht der 3:0-Erfolg der Elf von Trainer Daniel Hecht allerdings etwas über den Spielverlauf hinweg. Zur Halbzeit hätten eigentlich die Scheubengrobsdorfer führen müssen.
"Erst nach dem Wechsel sind wir besser zum Zuge gekommen, hatten Glück, vor der Pause nicht in Rückstand geraten zu sein. Die Umstellungen in der Halbzeit haben gefruchtet", urteilte Post-Coach Hecht.
Etwas enttäuscht war Westvororte-Trainer Achim Posselt.
"Das war kein Verliererspiel. Wir haben gleich am Anfang die Latte getroffen, hatte weitere Großchancen. Dann geraten wir durch einen Torwartfehler in Rückstand, haben danach aufgemacht. Man hat einen Fortschritt bei meiner Elf gesehen. Hier war mehr drin", kommentierte der Routinier die vierte Niederlage der Gäste in Folge ohne eigenen Treffer.
In der ereignisarmen ersten Halbzeit hatte Westvororte die besseren Chancen. Schon in der zweiten Minute traf Schroth nur die Lattenunterkante des Post-Gehäuses, von wo der Ball wieder ins Feld zurück sprang.

Post-Doppeltorschütze Tino Kreuzburg (r.) setzt sich im Zweikampf gegen Westvororte-Kicker Benjamin Hinz durch. (Foto: Jens Lohse)

Die Postler hatten dem nur ein Abseitstor von Kreuzburg entgegen zu setzen. Auf der anderen Seite fehlte einem 16-m-Schuss von Hinz die Schärfe. Tietz hatte keine Mühe, zu parieren (20.). Viel spielte sich im Mittelfeld ab. Nach einem Einwurf von Schäfer meisterte TSV-Keeper John den Schlenzer von Reifschneider (40.).
Für Westvororte ergab sich für Winkler nach Vorarbeit des agilen Schroth eine Doppelchance, die dieser aber nicht verwerten konnte (41.). Ein Kopfball von Winefeld nach Krüger-Flanke strich knapp übers Gebälk (43.). Mit einem für Post schmeichelhaften 0:0 ging es in die Halbzeit.

Vor der Partie übergibt Uwe Kaiser (r.), Geschäftsführer des Druckhauses Gera, eine neue Trikotgarnitur an den Post SV Gera, der gegen den TSV Westvororte gleich mit 3:0 gewinnt. Im Namen des Vereins dankt der Sponsorenverantwortliche Günter Tietz. (Foto: Jens Lohse)

Vor der Partie übergibt Uwe Kaiser (l.), Geschäftsführer des Druckhauses Gera, eine neue Trikotgarnitur an den Post SV Gera, der gegen den TSV Westvororte gleich mit 3:0 gewinnt. (Foto: Jens Lohse)

In der Folge wendete sich das Blatt. Nach einem Junold-Freistoß konnte die Gäste-Abwehr im Gewühl noch klären. Für Westvororte zögerte Schroth nach Vorarbeit von Krüger zu lange, so dass Hilbig noch blocken konnte (53.).
In Führung ging der Post SV. Paulick bediente Kreuzburg, der im Duell mit TSV-Torwart John schon gescheitert schien. Doch irgendwie fiel ihm der Ball wieder vor die Füße, so dass er zum 1:0 einschieben konnte (64.). Ein Luft-Freistoß aus 18 m blieb in der Abwehrmauer hängen (66.).
Der Gastgeber in der Folge mit Oberwasser. Reifschneider wurde im letzten Moment gestoppt. Dann erhöhte erneut Kreuzburg auf 2:0. Wieder hatte Reifschneider vorbereitet (77.).
Westvororte gab sich nicht auf. Hinz und Winefeld, der aus spitzem Winkel an Tietz scheiterte, ehe Kroll im letzten Moment auf der Linie klärte (83.), scheiterten an Tietz. Wie es gemacht wird, zeigte der Gastgeber.
Hatte John nach einem Ludwig-Freistoß den Ball zunächst noch zur Ecke abgewehrt, war danach Zwick per Kopf nach Zuspiel Kreuzburgs zum 3:0 erfolgreich (85.). Das Abschlusspech blieb den Scheubengrobsdorfern auch in der Schlussphase hold. Aus 22 m traf der eingewechselte Häntsch nur die Querlatte (90.).

Post SV Gera: Tietz - Hilbig, Reifschneider, Kreuzburg, Zwick,
Lippold, Schleiernick (46. Hiller), St. Kroll,
R. Schäfer (74. Arndt), Junold, Paulick (65. Ludwig)
TSV Gera-Westvororte: John - Kuhn, Krueger, Luft, Hinz,
Unger (68. Arper), Winkler (68. Häntsch), Schroth,
Schorrig (72. Heilmann), Winefeld, Schneider
Tore: 1:0 Kreuzburg (64.), 2:0 Kreuzburg (77.),
3:0 Zwick (85.)
Schiedsrichter: Schlicht (Rositz)

 
  08.10.2011 - Ersatzgeschwächt und knapp verloren

SSV Traktor Nöbdenitz - Post SV Gera 2:1 (1:1)

Quelle: www.kfa-gera.de

(Jens Lohse). Arg ersatzgeschwächt mussten die Postler die Reise nach Nöbdenitz antreten, nachdem die Anträge auf eine Spielverlegung sowohl beim Thüringer Fußballverband als auch bei Gastgeber Traktor Nöbdenitz, der am Spieltag sein 60-jähriges Vereinsjubiläum feierte, auf taube Ohren gestoßen waren.
Dennoch begann die Begegnung für die Hecht-Elf mit einem Paukenschlag.
Bei seinem ersten Einsatz im Männer-Team gelang A-Junior Franz Schäfer nach Vorarbeit von Kreuzburg und Nehrhoff das frühe 0:1 (1.).
Doch konnten sich die Postler nicht lange an ihrer Führung erfreuen.
Schon zwei Minuten später musste man den Ausgleich hinnehmen. Per Foulelfmeter ließ P. Schlenzig mit seinem 14. Saisontor Post-Torwart Gering keine Abwehrchance, nachdem zuvor Matthäus unfair attackiert wurden war (3.).
Chancen gab es in der Folge hüben wie drüben. Ein Schuss des Nöbdenitzers Jakob senkte sich auf die Latte (26.). Nehrhoff wurde im letzten Moment geblockt. Auch Schleiernick und Kreuzburg vergaben. Auf der anderen Seite bewahrte Gering seine Elf mit guten Paraden gegen Busch und Heilmann vor dem Rückstand (40., 43.).
F. Schäfer und Zwick per Kopf hätten die Postler wieder in Führung bringen können. Statt dessen traf nach einem Ballverlust im Vorwärtsgang Busch von der Strafraumgrenze zum Nöbdenitzer 2:1 (63.). Während sich die Geraer redlich um den Ausgleich bemühten, lauerte der Gastgeber auf Konter.
Zwick und Gieske besaßen noch Chancen für die Postler. Aber es reichte nicht mehr. Trotz der Personalnot hatte Trainer Daniel Hecht ein Steigerung im Vergleich zur Vorwoche gesehen. "Die Spieler, die auf dem Platz standen, haben alles gegeben", lautete sein Kommentar.

SSV Traktor Nöbdenitz: Schmidt - T. Lange, Kirmse (24. E.
Lange), Pucknat, Rosemann, Heilmann (90. Friedrich),
P. Schlenzig, Gerth, Matthaeus, Busch, Jakob
Post SV Gera: Gering - Hilbig, Kreuzburg, Zwick,
Nehrhoff (41. Ponitz), Brandner, Schleiernick (73. Hecht),
Gieske, F. Schäfer, Junold, Paulick
Tore: 0:1 F. Schäfer (1.), 1:1 P. Schlenzig (3.FE),
2:1 Busch (63.)
Schiedsrichter: Schlicht (Rositz)

 
  01.10.2011 - Gastgeber liefert enttäuschende Vorstellung ab

Post SV Gera - FSV Ronneburg 0:2 (0:0)

Quelle: www.kfa-gera.de

(Jens Lohse). Der FSV Ronneburg geht weiter den Weg der Minimalisten.
Nach dem ersten Auswärtssieg der Saison - zwei Treffer von Routinier K. Schumann bescherten der Tucholka-Elf einen 2:0-Erfolg beim höher eingeschätzten Post SV Gera - rückten die Gäste mit ihren Saisontoren vier und fünf auf den zehnten Tabellenplatz nach vorn.
"Wir haben verdient gewonnen. Schon in der ersten Halbzeit hätten uns Rössel und Malitz in Führung bringen können. Post schaffte es nur sporadisch, torgefährlich zu werden. Hinten haben wir kaum etwas zugelassen", schätzte Ronneburgs Trainer Frank Tucholka ein.
Der FSV scheint zum Angstgegner der Geraer Post-Kicker zu werden, die schon in der Vorsaison nur einen Zähler in zwei Aufeinandertreffen holten und auch im Pokal die Segel streichen mussten.
"So schwach habe ich meine Mannschaft noch nie gesehen. Das war schon fast erschreckend, was wir heute auf dem Platz geboten haben. Der letzte Willen hat gefehlt. Vorn waren wir viel zu harmlos", zeigte sich Gastgeber-Coach Daniel Hecht von seinem Team enttäuscht.
Die Harmlosigkeit der Post-Offensive bestätigte auch der Fakt, das Ronneburgs Torwart Schote in den gesamten 90 Minuten nur einen Ball zu parieren brauchte.
Nur wenige Torraumszenen sahen die Zuschauer in Halbzeit eins. Kreuzburg (8., 9.)verzog zu Beginn ebenso wie ein Ronneburger nach Hilbigs Luftloch. Der Gastgeber war bemüht. Nehrhoff verzog (26.).

Ronneburgs Verteidiger Thomas Götze (r.) trennt Post-Kicker Torsten Zwick vom Ball. Überraschend unterliegt der Post SV Gera daheim dem FSV Ronneburg, der seinen ersten Auswärtssieg der Saison einfährt mit 0:2. (Foto: Jens Lohse)

Nach Nehrhoffs Freistoß köpfte Kreuzburg am Kasten vorbei (35.). Auf der anderen Seite musste Keeper Tietz einen Rückstand verhindern (36.).
Nach Wiederbeginn machte die FSV Nägel mit Köpfen. Nach einem Ballverlust von Kreuzburg wurde der nach vorn startende K. Schumann angespielt und vollendete per Flachschuss zum 0:1 (50.).
Bei sommerlichen Temperaturen fehlte es den Gästen an Willensstärke, den Kontrahenten unter Druck zu setzen. Lippolds Flachschuss strich knapp am langen Eck vorbei (60.). Bei Reifschneiders 25-m-Gewaltschuss rettete Schote mit beiden Fäusten (78.).
Der sich als echter Führungsspieler erweisende K. Schumann sorgte dann für die Entscheidung zugunsten der Ronneburger. Nach einem kurzen Solo zog er entschlossen aus 23 m ab und hämmerte das Leder halbhoch und unhaltbar für Keeper Tietz ins kurze Eck - 0:2 (83.).
Außer einem Kopfball von Lippold, der das Schote-Tor verfehlte (90.), hatte der Gastgeber nichts mehr zu bieten und musste sich in der Tabelle von den Gästen überflügeln lassen. Mit drei Punkten im Gepäck traten die Ronneburger die Heimfahrt an und konnten anschließend vergnügt die Hochzeit von Mitspieler Marek Kwiatkowski feiern.

Post SV Gera: Tietz - Hilbig, Reifschneider (85. Schäfer),
Kreuzburg, Zwick, Ludwig, Nehrhoff (68. Böhm), Lippold,
St. Kroll, Junold, Paulick (80. Müller)
FSV Ronneburg: Schote - Brem, Goetze, Malitz,
Rössel (75. Dix (80. Schubert)), Williger, K. Schumann, Göpel,
P. Müller, Schellenberg, Embersmann
Tore: 0:1 K. Schumann (50.), 0:2 K: Schumann (82.)
Schiedsrichter: Reichardt (Greiz)

 
  24.09.2011 - Postler landen späten und wichtigen Sieg

Post SV Gera - SG Hohndorf/Untergrochlitz 3:2 (2:1)

Quelle: www.kfa-gera.de

(Jens Lohse). Der zweite Saisonerfolg war für die Postler ein hartes Stück Arbeit. Gegen Aufsteiger Hohndorf setzte sich der zuletzt nicht gerade erfolgsverwöhnte Gastgeber mit 3:2 durch.
Nach anfänglichen Abwehrproblemen, bei denen sich der erstmals das Post-Tor hütende Schleiernick auszeichnen konnte, machte die Hecht-Elf Nägel mit Köpfen.
Erst verwertete Kreuzburg die Flanke von Junold per Direktabnahme ins kurze Eck (15.). Dann durfte sich A-Junior Hilbert über seinen ersten Regionalklasse-Treffer freuen. Ludwigs Freistoß köpfte er aus Nahdistanz zum 2:0 in die Maschen (22.).
Hohndorf gab sich nicht geschlagen.
Hatte Beyer aus nächster Nähe noch den sicheren Anschluss vergeben, gelang der kurz darauf Strauß, dessen Schuss noch leicht abgefälscht wurde - 2:1 (40.).
Auf der anderen Seite verzog Schäfer noch nach Flanke von Ludwig, ehe die Hohndorfer ausglichen. Ein missglückter Abstoß sprang Franke vor die Füße, der Schleiernick noch umspielte und trotz abseitsverdächtiger Position zum 2:2 ausglich (54.).
Post verstärkte wieder seine Offensivbemühungen. Trotz vieler Chancen wollte der Ball einfach nicht über die Linie. Dann konnte man sich bei Keeper Schleiernick bedanken, der sein Team bei Eichhorns Kopfball mit toller Parade vor einem Rückstand bewahrte (80.).
Vier Minuten vor Schluss schlugen die Geraer doch noch zu. Nach Vorarbeit von Schäfer traf Nehrhoff per Schlenzer genau ins Dreiangel - 3:2 (86.).

Post SV Gera: Schleiernick - Hilbig, Reifschneider (79. Müller),
Kreuzburg, Ludwig, Nehrhoff, Brandner, St. Kroll,
Junold (54. Zwick), Hilbert (90. Hecht)
SG Hohndorf/Untergrochlitz:A. Kuderer - Floss (46. Heydrich),
Pippig, Strauss, Beyer, Rausch (37. Franke), Bindig, Helbig,
J. Kuderer, Lang, Eichhorn
Tore: 1:0 Kreuzburg (15.), 2:0 Hilbert (22.),
2:1 Strauss (40.), 2:2 Franke (54.), 3:2 Nehrhoff (86.)
Schiedsrichter: Gatzemann (Gera)

 
  17.09.2011 - Gefühlte Niederlage beim 2:2 in Aga

SV Aga - Post SV Gera 2:2 (0:2)

Quelle: www.kfa-gera.de

(Jens Lohse). Zwei verschiedene Halbzeit erlebten die Zuschauer in Aga.
Während der Post SV Gera vor der Pause die Begegnung bestimmte, drehten nach Wiederbeginn die Pilakowski-Elf auf. So stand unterm Strich ein leistungsgerechtes 2:2-Unentschieden zu Buche, mit dem beide Trainer aber nicht wirklich zufrieden waren.
"Der eine Punkt nutzt uns in unserer derzeitigen Lage nicht allzu viel. So kommen wir nicht da unten raus", schätzte Gastgeber-Coach Uwe Pilakowski ein, dessen Team weiter auf den ersten Saison-Dreier wartet.
Post-Trainer Daniel Hecht monierte, dass seine Mannschaft ein schon gewonnen geglaubtes Spiel noch aus der Hand gab. "Wir haben uns dumm angestellt, mussten dann am Ende aber noch über den einen Punkt froh sein", resümierte er.
Post war früh in Führung gegangen. Lippolds 20-m-Schuss an den Pfosten landete direkt vor den Beinen von Nehrhoff, der zum 0:1 vollendete (4.). Das taktische Konzept der Agaer war damit bereits über den Haufen geworfen.
Die Gäste agierten zweikampfstärker, wirkten geistig frischer. Als sich Brandner auf der linken Seite durchsetzte und von der Grundlinien Kreuzburg bediente, hatte der die Zeit, den Ball noch anzunehmen und aus 14 m ins rechte Eck zu schlenzen - 0:2 (29.).

Post-Angreifer Kevin Reifschneider (r.) ist einen Schritt schneller am Ball als der Agaer Verteidiger Michael Schreiber. (Foto: Jens Lohse)

Glück für Aga, dass der durchgebrochene Reifschneider sich den Ball kurz darauf zu weit vorlegte (30.).
Die Pausenansprache von Agas Trainer Pilakowski schien gefruchtet zu haben. Die Hereinnahme von Schulze und Otto nach einer Stunde sorgte für zusätzliche Belebung. Als Schulze im Nachsetzen auf 1:2 verkürzte (61.), roch der Gastgeber wieder Lunte.
Man erhöhte den Druck, während Post mit Kontern stets gefährlich blieb. Froherz wurde im Strafraum von den Beinen geholt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Grune sicher zum 2:2 (70.).
Aga wollte nun sogar mehr, zumal Gieske mit seiner gelb-roten Karte wegen unsportlichen Verhaltens (75.) den Gästen einen Bärendienst erwies. Doch außer Schulzes Volleyknaller übers Gebälk (77.) brachten die Nordgeraer keine Torgefahr mehr zustande, so dass es bei der Punkteteilung blieb.

SV Aga: Poschart - Heller, Schreiber, Ziegengeist, Hemmann,
Grune, Rosenberg (60. Schulze), Krawczyk, Herrmann,
Froherz, Fischer (60. Otto)
Post SV Gera:
Tietz - Geike (26. Brandner),
Reifschneider (72. Böhm), Kreuzburg (58. Schäfer), Zwick,
Ludwig, Nehrhoff, Lippold, Gieske (70.GRK), St. Kroll, Paulick
Tore: 0:1 Nehrhoff (4.), 0:2 Kreuzburg (29.), 1:2 Schulze (60.), 2:2 Grune (70. FE)
Schiedsrichter: Merten (Lucka)

 
  10.09.2011 - Heimserie reißt nach 1 1/2 Jahren gegen Rositz

Post SV Gera - SV Rositz 2:4 (0:1)

Quelle: www.kfa-gera.de

(Jens Lohse).  Das Gefühl kannten die Postler gar nicht mehr. Im März 2010 (Lucka 0:3) hatte man letztmals ein Heimspiel verloren, war seitdem zu Hause ungeschlagen. Am Samstag riss die Serie nun, musste man sich Rositz mit 2:4 beugen.
Die Gäste erwiesen sich von Anbeginn als starker Gegner. Mit druckvollem Spiel ließ man die Hecht-Elf kaum zur Entfaltung kommen. Kahnt per Freistoß an die Latte, die sich frei vor Tietz gegenseitig behindernden Kahnt und Ditscher sowie Kahnt per Kopfball aus Nahdistanz hätten die Gäste langst in Führung bringen können.
Dies war dann Dietscher vorbehalten, der nach einer Eingabe unbedrängt vollendete - 0.1 (34.). Post tat sich schwer. Insbesondere nach einer Sprunggelenksverletzung mit Gehhilfen am Spielfeldrand an die Partie beobachtende Fuchs wurde schmerzlich vermisst.

Der Rositzer Kapitän Thomas Czajka (l.) klärt mit langem Bein vor Post-Angreifer Tino Kreuzburg. Nach eineinhalb Jahren unterliegt der Post SV Gera erstmals zu Hause. (Foto: Jens Lohse).

In Halbzeit zwei startete der Gastgeber engagierter. Man griff Rositz eher an, ohne in der Offensive zunächst wirkliche Akzente setzen zu können. Torgefährlicher blieb der Kontrahent. Während Ditscher zunächst aus 20 m noch verzog (57.), machte es kurz darauf Kahnt besser und vollendete per Kopf aus Nahdistanz zum 0:2 (60.).
Nur vier Minuten später die endgültige Entscheidung. Nach einem Ballverlust im Vorwärtsgang umspielte Götze noch Torwart Tietz und schob zum 0:3 ins leere Tor ein (64.). Die Gastgeber gaben sich nicht auf. Nach Lippolds Freistoß verkürzte Kreuzburg mit schönem Kopfball auf 1:3 (70.). Als Zwick im Strafraum von den Beinen geholt wurde, ließ sich Lippold die Elfmeterchance zum 2:3-Anschluss nicht entgehen (86.).
Post warf alles nach vorn. Doch als Funke nach einem in der Mitte abgefangenen Ball von Torwart Tietz zum Solo ansetzte, war mit dem 2:4 die Entscheidung gefallen (88.).
"Ich bin zuversichtlich, dass es in Bälde mit uns wieder aufwärts geht. Immer mehr angeschlagene Spieler kehren zurück. Mir ist vor den nächsten Woche nicht bange", so Post-Trainer Daniel Hecht abschließend.

Post SV Gera: Tietz - Geike, Reifschneider (78. Schäfer),
Kreuzburg, Zwick, Ludwig, Nehrhoff, Lippold, Gieske, St. Kroll,
Paulick
SV Rositz: Baudach - Jacob (84. Gehrt), Kahnt, Czajka,
Vincenz (46. Demmrich), Ronas, Götze, Wick (55. Franke),
Ditscher, Undeutsch, Funke
Tore: 0:1 Dittscher (16.), 0:2 Kahnt (60.), 0:3 Götze (64.),
1:3 Kreuzburg (70.), 2:3 Lippold (86.FE), 2:4 Funke (88.)
Schiedsrichter: Rackow (Altenburg)

 
  03.09.2011 - Post SV verschenkt Weiterkommen im Pokal

SV Hermsdorf/Thüringen
- Post SV Gera 2:1 (2:0)

Quelle: www.kfa-gera.de

(Jens Lohse). Auch weiterhin läuft es für den Post SV Gera auswärts nicht rund. Was sich schon bei den Punktspiel-Niederlagen in Lucka (2:3) und Daßlitz/Langenwetzendorf (0:2) andeutete, setzte sich nun auch im Pokal in Hermsdorf fort.
Gegen die in der Meisterschaft noch sieglosen Holzländer mussten sich die Geraer mit 1:2 beugen.
"Man muss hier nicht verlieren. Doch haben wir den Hermsdorfern vor der Pause zwei Torgeschenke gemacht. Die Partie war sehr kräftezehrend. Am Ende fehlte uns etwas die Frische, um noch zum Ausgleich und damit in die Verlängerung zu gelangen.
Chancen hatten wir trotzdem genug", schätzte Post-Trainer Daniel Hecht ein, der sich kurz nach der Pause wegen einiger Personalengpässe sogar selbst einwechseln musste.



Post-Trainer Daniel Hecht hat viel zu notieren. (Foto: Lohse)

In der Anfangsviertelstunde besaßen die Hermsdorfer durch von der Wehd (6.) und Tilke (11.) erste Möglichkeiten, die den in der ersten Halbzeit in Post-Tor stehenden Gering aber vor keine größeren Probleme stellten. Nach schönem Zusammenspiel von Lippold, Ludwig und Zwick war auf der anderen Seite aber auch der 16-m-Schuss des freigespielten Reifschneider zu harmlos (8.).
Nach Zwicks Ballgewinn bediente Ludwig Lippold, der allerdings aus 18 m verzog (12.). Viel spielte sich anschließend im Mittelfeld ab. Torchancen blieben rar. Aber die Postler machten mit ihren Fehlern den Kontrahenten stark. Nach einem Ballverlust im Vorwärtsgang starteten die Hermsdorfer zum schnellen Konter, den der Ex-Niederpöllnitzer Marc Reinhardt zum 1:0 abschloss (29.).
Nehrhoffs verlorener Ball ließ kurz darauf den Gastgeber nachwaschen. Die Abwehr war nicht mit aufgerückt, das entstandene Loch so zu groß. Böttcher ließ sich die Chance zum 2:0 nicht entgehen (37.).

Post-Kicker Sven Nehrhoff (r.) setzt sich im Mittelfeld gegen den Hermsdorfer Sten von der Wehd durch. Im Ostthüringer Regio-Pokal kassiert der Post SV Gera eine unnötige 1:2-Niederlage. (Fotos: Jens Lohse)

Noch vor der Pause waren die Geraer bei zwei Ludwig-Freistößen dem Anschluss nahe. Doch erst schoss Kreuzburg den Ball aus nächster Nähe am langen Pfosten vorbei (40.). Dann meisterte Keeper Tirpitz den Kopfball von Zwick im Nachfassen (43.).
Post gab sich nach Wiederbeginn nicht auf, aber in Sachen Chancenverwertung weiterhin schwer. Lippold Kopfstoß verfehlte sein Ziel knapp (47.). Auf der anderen Seite trafen die Holzländer nur das Außennetz (51.). Als dann Kreuzburg nach Vorarbeit von Lippold und Reifschneider aus zentraler Position endlich der 2:1-Anschluss gelang (53.), witterten die Gäste Morgenluft.
Hermsdorf verlegte sich nur noch aufs Kontern, wirkte dabei eher harmlos. Die Geraer mühten sich. Reifschneider fand allein vor Tirpitz im Hermsdorfer Keeper seinen Meister (70.), der auch gegen den von Kroll und Reifschneider bedienten Kreuzburg zur Ecke klärte (72.). Auch Lippolds Kopfball nach Ecke von Hilbig brachte nichts ein (73.).
Als dann Ludwig in der Schlussminute die letzte Chance versiebte, stand das unnötige Pokal-Aus der Postler endgültig fest.

SV Hermsdorf/Thüringen: Tirpitz - J. Reinhardt
(46. A. Reinhardt), Rau, Schmidt, Henkel,
von der Wehd (46. Kolcsiter), M. Reinhardt, Tilke, Klaus, Steinbach, Böttcher (61. Löbner)
Post SV Gera:
Gering (46. Brandner) - Hiller (52. Hecht),
Hilbig, Reifschneider, Kreuzburg, Zwick, Ludwig, Nehrhoff,
Lippold, St. Kroll, Paulick
Tore: 1:0 M. Reinhardt (29.), 2:0 Böttcher (37.),
2:1 Kreuzburg (53.)
Schiedsrichter: Fuldner (Bad Lobenstein)

 
  27.08.2011 - Doppelpack von A. Neiß sorgt für 0:2 Niederlage

SG Daßlitz/Langenwetzendorf - Post SV Gera 2:0 (0:0)

Quelle: www.kfa-gera.de

Daniel Hecht (Foto: Jens Lohse)

(Jens Lohse). Nichts zu holen gibt es derzeit auswärts für den Post SV Gera.
Nach dem 2:3 in Lucka musste sich die Hecht-Elf nun auch in Langenwetzendorf mit 0:2 geschlagen geben.
Recht defensiv begannen die arg ersatzgeschwächten Gäste die Partie. Einige Mal wurde die Abwehr schwindlig gespielt. Ein Abseitstor von Michael fand keine Anerkennung (9.). Dann verzog der freigespielte Franke (12.).
Mit zunehmender Spielzeit drehte Post auf. Hilbert wurde geblockt. Hilbigs Ecke passierte im gefährlichen Raum Freund und Feind. Zwick traf am zweiten Pfosten nach einem Eckball das Leder freistehend nicht richtig.
Da hatte Daßlitz nur eine Aktion von A. Neiß entgegen zu setzen, die aber Brandner in höchster Not vor der Torlinie bereinigte. Mit dem Pausen-0:0 im Rücken hatte sich der Gast für den zweiten Abschnitt viel vorgenommen. Doch es kam anders.
Nach einem in die Mitte geklärten Eckball erfasste A. Neiß die Situation am schnellsten und traf zum 1:0 genau ins Dreiangel (53.). Die Postler gaben sich nicht auf. Doch torgefährliche agierte der Gastgeber.
Geburtstagskind Müller klärte auf der Linie. Später rettete Torwart Tietz gegen den durchgebrochenen A. Neiß, war zwei Minuten darauf aber gegen den Daßlitzer Torjäger chancenlos - 2:0 (87.)

SG Daßlitz/Langenwetzendorf: Kühnel - Vollrath, Bauch,
Wirth (90. Halbauer), Peschke, D. Neiß (76. Seyfarth), Mende,
Franke, A. Neiß, Michael (84. Bley), Czerwenka
Post SV Gera: Tietz - Hiller, Hilbig, Reifschneider,
Kreuzburg (25. Müller), Hilbert (85. Hecht), Zwick, Brandner,
Lippold, St. Kroll, Junold
Tore: 1:0 A. Neiß (54.), 2:0 A. Neiß (87.)
Schiedsrichter: Krumbholz (Bürgel)

 
  20.08.2011 - Klarer Derbysieg gegen Eurotrink Kickers Gera

Post SV Gera - Eurotrink Kickers FCL Gera 4:0 (2:0)

Quelle: www.kfa-gera.de

(Jens Lohse). Der Post SV Gera hat sich für die 2:3-Niederlage zum Saisonauftakt in Lucka in letzter Minute rehabilitiert.
Im Ortsderby gaben die Postler dem Eurotrink Kickers FCL klar mit 4:0 das Nachsehen.
"Gegen einen schwachen Gegner war unser Sieg nie in Gefahr. Sicherlich hätten wir noch höher gewinnen können, aber ich bin erst einmal zufrieden", äußerte sich Gastgeber-Trainer Daniel Hecht nach der Begegnung.
Eurotrink-Coach Hendrik Fleischer erkannte die Vorteile des Post SV an.
"Die waren über 90 Minuten deutlich überlegen. Wir haben keine spielerischen Mittel gefunden, um ernsthaft Paroli zu bieten", urteilte er.
Stand Zwick zunächst noch im Abseits (3.), war es kurz darauf Reifschneider, der für die frühe Gastgeber-Führung sorgte. Nach einem langen Ball Lippolds schlug Eurotrink-Verteidiger J. Krause über das Leder.
Reifschneider umkurvte auch noch Keeper Hegner, der nach fünf Jahre wieder ins Gehäuse des Regionalklassisten zurückgekehrt war, und schob überlegt zum 1:0 ein (7.).
Anschließend zwar optische Vorteile für die Postler, aber kaum Torgefahr. Eurotrink brachte es in Halbzeit eins auf zwei torgefährliche Aktionen.

Mit Schwung zieht Post-Kicker Andy Lippold (l.) an Eurotrink-Abwehrchef Jörg Fleischer vorbei. Mit 4:0 siegt der Post SV im Ortsderby der Regionalklasse. (Foto: Jens Lohse).

Einmal wurde Heisig im letzten Moment von Hilbig gestört (21.). Dann fand J. Fleischers Kopfballtor nach einem Lippold-Freistoß wegen Aufstützens keine Anerkennung (31.).
Toll herausgespielt dann das 2:0 kurz vor der Pause. Ludwig spielte Reifschneider auf der rechten Seite frei, dessen scharfe Eingabe Zwick am kurzen Pfosten sicher verwertete (43.).
Auch nach Wiederbeginn blieb der Gastgeber am Drücker. Nach dem 3:0 (58.) steckte die Hecht-Elf allerdings einen Gang zurück. Lippolds 20 m Schuss parierte Eurotrink-Keeper Heisig (69.) ebenso wie er die Doppelchance von Hilbig (80., 81.) vereitelte.
Dazwischen lag ein gefährlicher 16-m-Schuss des aufgerückten J. Fleischer, der knapp am Post-Kasten vorbei strich (73.). Den Schlusspunkt setzten dann nochmals die Gelb-Blauen. Ludwigs Ecke verlängerte Zwick mit dem Kopf und der eingewechselte Junold traf per Direktschuss ins lange Eck - 4:0 (87.).
Wermutstropfen im Freudenbecher der Postler war die Knieverletzung des eingewechselten Goldbach.

Post SV Gera:Tietz – Hiller, Geike, Reifschneider (76. Junold),
Kreuzburg, Zwick, Ludwig, Hilbig, Lippold, St. Kroll,
Paulick (51. Goldbach (63. Schäfer))
Eurotrink Kickers: Hegner - Schulze, Naujoks, Krause, Patzer,
Lorenz, Dietl (48. Asyngier), Schulz, J. Fleischer, Lippold,
Heisig
Tore: 1:0 Reifschneider (7.), 2:0 Zwick (43.),
3:0 Kreuzburg (58.), 4:0 Junold (87.)
Schiedsrichter: S. Poschart (Gera)

 
  13.08.2011 - Bittere Niederlage für Post-Elf beim FSV Lucka

FSV Lucka - Post SV Gera 3:2 (1:1)

Quelle: www.kfa-gera.de

(Jens Lohse). Mit gesenkten Köpfen trotteten die Post-Kicker nach dem Abpfiff von Referee Stötzner aus Ziegelheim in die Kabine. Bis sechs Minuten vor Schluss führte die Hecht-Elf noch mit 2:1, fing sich dann aber noch zwei Gegentreffer ein und zog mit 2:3 den Kürzeren.
Erst hob Luckas Fischer den Ball geschickt über Post-Keeper Tietz ins Netz - 2:2 (85.). Dann hob Brandner in der Nachspielzeit die Abseitsfalle auf und Fischer brauchte die präzise Eingabe auf den zweiten Pfosten nur noch einzuschieben (90.+2).
"Die Mannschaft hat die taktischen Vorgaben gut umgesetzt. Allerdings fehlten aber gut fünf Minuten zum Erfolg", haderte Post-Trainer Daniel Hecht.
Der Gast hatte vielversprechend begonnen. Ein abgefälschter Schuss von Fuchs fiel Zwick vor die Füße, der zum 0:1 einschob (5.). Zwick und Ludwig hätten in der taktisch geprägten Begegnung den Vorsprung der Postler ausbauen können.

Post-Trainer Daniel Hecht sah sein Team bis sechs Minuten vor Schluss auf der Siegerstraße, ehe man sich noch zwei Gegentore und eine bittere Niederlage einfing.
(Foto: Jens Lohse).

Lucka war vornehmlich bei Standards gefährlich. Einen Freistoß von Eschenbaum lenkte Gäste-Schlussmann mit einiger Mühe an den Pfosten (27.). Der 1:1-Ausgleich fiel vor der Pause.

Hiller verlor das Laufduell und Eser traf aus heiterem Himmel ins Schwarze (42.). Ein Kopfballtor von Kreuzburg wurde in der Nachspielzeit wegen einer angeblichen Abseitsstellung nicht anerkannt (45.+2).
Die Partie blieb auch nach Wiederbeginn offen. Chancen gab es hüben wir drüben. Für Lucka verzog Fischer. Auf der anderen Seite brachten Ludwig, Lippold und der sich mit nach vorn einschaltende Libero Kroll das Leder nicht im Kasten unter. Dafür traf Gastgeber-Stürmer Hering nur den Pfosten (69.).
In Führung gingen aber wieder die Postler. Nach Brandners Flugball spielte Kreuzburg Zwick mustergültig frei, der zum 1:2 verwandelte (81.). Die Geraer schienen auf der Siegerstraße, zumal Ludwigs Eckball seinen Weg fast direkt ins Netz gefunden hätte (83.).

FSV Lucka: Schreck – Froemberg, F. Liebich, Kaempfe,
D. Eschenbaum, Pein, Fischer, Winkler, Eser (85. Ch. Liebich),
Hering (90. Kirmse), Bieda
Post SV Gera:
Tietz – Hiller, Reifschneider (74. Geike),
Kreuzburg, Zwick, Ludwig, Lippold, Fuchs (81. Hilbig), St. Kroll,
Schäfer (39. Brandner), Paulick
Tore: 0:1 Zwick (5.), 1:1 Eser (42.), 1:2 Zwick (81.), 2:2 Fischer (85.), 3:2 Fischer (90)
Schiedsrichter: Stötzner (Ziegelheim)

 
 

06.08.2011 - Anlaufschwierigkeiten gegen Wismut Gera II

Post SV Gera - BSG Wismut Gera II 5:2 (2:1)

Quelle: www.kfa-gera.de
 


Foto: Jens Lohse

(Jens Lohse). Im letzten Test vor dem Punktspielstart kamen die Postler zu einem klaren 5:2-Sieg gegen den letztjährigen Stadtliga-Dritten Wismut Gera II. Trotzdem sah Trainer Daniel Hecht beim Gastgeber noch viele Reserven.
Post war früh in Führung gegangen. Erst patzte Wismut-Torwart Lange beim Freistoß von Fuchs, den der Keeper durch die Finger ins Netz rutschen ließ (7.).
Dann war Kreuzburg nach einem zu kurz abgewehrten Ludwig-Freistoß aus der Drehung erfolgreich (16.).
Die beste Phase des Gastgebers war damit schon vorbei.
Man baute ab, wirkte irgendwie verkrampft. Wismut II kam auf und erzielte durch Hornich im Nachsetzen den 2:1-Anschlusstreffer (24.).
Die Einwechslungen von Schäfer und Brandner brachten zur Halbzeit neuen Schwung in die Aktionen der Postler. Nach Eingabe von Schäfer traf Kreuzburg zum 3:1 (48.). Der zuvor selbst gefoulte Reifschneider ließ sich die Elfmeterchance zum 4:1 nicht entgehen (61.).
Für die Wismut-Reserve bewies Klante vom Punkt ebenfalls Nervenstärke (82.), ehe Schäfers energisches Nachsetzen mit dem Treffer zum 5:2-Endstand belohnt wurde (84.).

Post SV Gera: Tietz – Reifschneider, Kreuzburg, Zwick, Ludwig,
Hilbig, Lippold, Fuchs, St. Kroll, Müller, Paulick (Brandner,
Schäfer, Gering)
BSG Wismut Gera II: Lange - Horn, Ch. Wicher, Fischer,
Hartmann, Hoffmann, Herzig, Nieselke, Beck, Klante, Hornich
(Ernst, Trinks, Branescu, Müller, Färber, Radziej, Enke)
Tore: 1:0 Fuchs (7.), 2:0 Kreuzburg (16.), 2:1 Hornich (24.), 3:1 Kreuzburg (48.), 4:1 Reifschneider (61.FE),
4:2 Klante (82.FE), 5:2 Schäfer (84.)
Schiedsrichter: Förster (Gera)

 
  30.07.2011 - 5:3 Sieg im Freitagabendspiel auf Kunstrasen

SG Lusan/Liebschwitz
- Post SV Gera 3:5 (1:3)

Quelle: www.kfa-gera.de

(Jens Lohse). Auf Kunstrasen in Heinrichsgrün fehlte es den Postlern noch an der nötigen Beständigkeit über 90 Minuten.
Erstmals mit dem aus Nürnberg gekommenen Rene Müller in der Startelf lag der Regionalklassist von Anbeginn im Angriff. Allerdings versiebte man zu viele hochkarätige Gelegenheiten.
So dauerte es bis zur 26. Minute, ehe Ludwig nach einer Fuchs-Ecke das 0:1 markierte.
Burkhardt besaß kurz darauf die Ausgleichschance, scheiterte aber an Post-Keeper Gering (29.). Kurz darauf erhöhte Nehrhoff nach Zusammenspiel mit Zwick auf 0:2 (36.).
Postwendend verkürzte Piewak nach Zuspiel von D. Scholz (38.), ehe Kreuzburg nach Nehrhoffs Pass mit dem 1:3 den alten Abstand wieder herstellte (40.).
Auch nach Wiederbeginn blieb Post am Drücker, enteilte nach Treffern von Lippold (61.) und Ludwig (70.), dessen 20-m-Schuss vom Innenpfosten ins Netz prallte, auf 1:5. Weitere Gelegenheiten blieben ungenutzt.
In der Schlussphase kam die SG Lusan/Liebschwitz durch Pohls verwandelten Foulelfmeter (78.) und einen Heber von D. Scholz (88.) noch auf 3:5 heran.
Post-Trainer Daniel Hecht: "Wir müssen hinten noch sicherer stehen. Das wird uns bis zum Saisonstart aber noch gelingen." Im nächsten Test empfangen die Postler am nächsten Samstag um 15 Uhr den Landesklasse-Absteiger SV Hermsdorf.

SG Lusan/Liebschwitz: Plarre – S. Scholz, Burkhardt, Kunze, Tille, Kolinsky, Nicolai, Flach, Piewak, D. Scholz, Pohl (Martin, Bilz, Müller, Drechsel, Stordel)
Post SV Gera: Gering (46. Tietz) – Hiller, Kreuzburg (66. Schäfer), Zwick (46. Goldbach), Ludwig, Nehrhoff, Lippold, Fuchs, Hilbig (46. Hilbert), St. Kroll, Müller
Tore: 0:1 Ludwig (26.), 0:2 Nehrhoff (36.), 1:2 Piewak (38.), 1:3 Kreuzburg (40.), 1:4 Lippold (61.), 1:5 Ludwig (71.), 2:5 Pohl (78.FE), 3:5 Scholz (88.)
Schiedsrichter: Voigt (Gera)

 
  23.07.2011 - Klare Niederlage täuscht über Spielverlauf

SV Elstertal Silbitz/Crossen
- Post SV Gera 5:0 (0:0)

Quelle: www.kfa-gera.de

(Jens Lohse). Eine herbe 0:5-Klatsche fangen sich die Geraer Postler beim Staffel-2-Regionalklassisten in Silbitz ein.
60 Minuten hielten die Gäste gegen schon da spielbestimmende Elstertaler die Partie offen, hätten sogar in Führung gehen können. Doch Kreuzburg kam per Kopf nach Flanke von Fuchs am langen Pfosten nicht richtig hinter den Ball (43.).
Dann strich Kreuzburgs abgefälschter Schuss knapp am Silbitzer Kasten vorbei (46.), ehe Nehrhoff nach Hackenablage von Kreuzburg überhastet vergab (48.).
Silbitz drehte insbesondere dann auf, als die Gäste durchwechselten. Als die Abseitsfalle nicht zuschnappte, markierte Prüfer das 1:0 (61.), nachdem er zuvor Keeper Gering umkurvt hatte.
Die Hecht-Elf bäumte sich auf. Einen 25-m-Freistoß von Ludwig lenkte der Silbitzer Schlussmann zur Ecke. Als Libero Goldbach patzte, war das 2:0 nicht abzuwenden. Die Postler gaben sich auf, kassierten bis zum Abpfiff drei weitere Gegentore.
"Silbitz hat verdient gewonnen. Man hat gemerkt, dass die Gastgeber schon länger im Training stehen. Die zu hoch ausgefallene Niederlage werde ich nicht überbewerten", sagte Post-Trainer Daniel Hecht nach dem Abpiff.

SV Elstertal Silbitz/Crossen: Edmer - Radefeld, Oehring,
Fazekas, Pitscher, Knop, Kleiner, Schroll, Munschke, R. Prüfer,
J. Prüfer (Larf, Vielmuth, Schumann, Aust)
Post SV Gera: Gering - Geike, Reifschneider, Kreuzburg,
Zwick, Ludwig, Nehrhoff, Fuchs, St. Kroll, Paulick, Hilbert,
Hilbig, Goldbach, Schleiernick , Schmidt
Tore: 1:0 R. Prüfer (60.), 2:0 Oehring (70.),
3:0 R. Prüfer (76.), 4:0 Oehring (85.), 5:0 Aust (90.)
Schiedsrichter: Schrötter (Hermsdorf)

 
  16.07.2011 - Postler siegen klar & deutlich in Wünschendorf

SG Wünschendorf/Falka
- Post SV Gera 1:5 (0:3)

Quelle: www.kfa-gera.de

(Jens Lohse). Beim Greizer Kreisligisten absolvierten die Postler mit erst einer Trainingseinheit in den Beinen das erste Testspiel und landeten einen ungefährdeten 5:1-Erfolg.
Die frühe Führung durch Zwick nach einem Fuchs-Eckball (5.) verlieh zusätzliche Sicherheit.
Die Hecht-Elf war ständig am Drücker. Gäste-Torwart Gering verlebte einen weitgehend geruhsamen Nachmittag.
Kurz vor der Pause erhöhte erneut Zwick nach Flanke von Hilbig auf 2:0 (43.).
Per direkt verwandeltem Freistoß zum 3:0 ließ Fuchs noch vor dem Halbzeitpfiff die Entscheidung folgen (45.).
Trotz einiger Umstellungen nach Wiederbeginn riss beim Regionalklassisten der Spielfaden nicht. Ludwig behielt allein vor dem SG-Torwart die Nerven und traf zum 4:0 (55.), ehe Pilniok das Wünschendorfer Ehrentor gelang (61.).
Nach Ecke von Fuchs besorgte wiederum Ludwig per Kopf den Treffer zum 5:1-Endstand (80.). Post-Trainer Daniel Hecht war mit dem Testspielauftakt zufrieden, freute sich insbesondere über die Rückkehr von Tino Kreuzburg ins Team.
Nächsten Samstag dürfte man um 15 Uhr beim SV Elstertal Silbitz/Crossen mehr gefordert werden.
SG Wünschendorf/Falka: F. Zimmer - Ißbrücker, Oettel, M. Zimmer, Steglich, Pilmok, Glöckner, Schreiter, Dix, Kramer, Feiler (Ille, Haupt)
Post SV Gera: Gering - Geike, Zwick, Ludwig, Hilbert, Lippold, Fuchs, St. Kroll, Hilbig, Kreuzburg, Schmidt, Junold (Gieske, Müller, Hiller)
Tore: 0:1 Zwick (5.), 0:2 Zwick (43.), 0:3 Fuchs (45.),
0:4 Ludwig (55.), 1:4 Pilmok (61.), 1:5 Ludwig (80.)
Schiedsrichter: Lohmann (Teichwolframsdorf)

 
  07.07.2011 - Termine der Vorbereitung stehen fest

(Daniel Hecht) Am 12.07.2011 um 18.30Uhr steigen die Postler wieder ins Training ein. Bis auf weiteres sind von jedem Spieler sowohl Lauf- als auch Fussballschuhe mitzubringen. Auf dem Vorbereitungsplan stehen neben vier Testspielen und unzähliger Trainingseinheiten auch ein Mannschaftsausflug ins Blaue. Bereits zum Trainingsauftakt werden das ein oder andere neue/alte Gesicht beim Post SV Gera erwartet. So viel steht auf jeden Fall schon fest, der Kader wird sich vergrößern und somit auch der Konkurrenzkampf erhöhen. Man darf also gespannt sein.

Testspieltermine:
16.07.2011 15Uhr SG Wünschendorf/Falka (A)
23.07.2011 15Uhr SV Elstertal Silbitz/Crossen (A)
29.07.2011 18.45Uhr SG Lusan/Liebschwitz (A)
31.07.2011 SV Roschütz II
06.08.2011 SV Hermsdorf/Thüringen (H)
 

 

29.06.2011 - vorläufiger Spielplan & Staffeleinteilung sind da

(Daniel Hecht) Der vorläufige Spielplan wurde vom Staffelleiter Reiner Wobisch veröffentlicht. Die Postler dürfen am ersten Spieltag gleich zum lange ungeliebten Gegner aus Lucka. Am zweiten Spieltag steht das erste Heimspiel und das erste von insgesamt 12 Derbys an, Gegner werden die Eurotrink Kickers FCL Gera sein. Am letzten Spieltag kommt zum Derby gegen den SV Roschütz.

Und hier die Übersicht:
13.08.2011 FSV Lucka 1910 (A)
20.08.2011
Eurotrink Kickers FCL Gera (H)
27.08.2011
SG Daßlitz/Langenwetzendorf (A)
10.09.2011
SV Rositz (H)
17.09.2011
SV Aga (A)
24.09.2011
SG Hohndorf/Untergrochlitz (H)
01.10.2011
FSV Ronneburg (H)
08.10.2011
SSV Traktor Nöbdenitz  (A)
15.10.2011
TSV Gera-Westvororte (H)
23.10.2011
OTG 1902 Gera (A)
29.10.2011
SG Schmölln/Großstöbnitz (H)
05.11.2011
SV Osterland Lumpzig (A)
19.11.2011
SV Eintracht Fockendorf (H)
26.11.2011
FSV Gößnitz (A)
03.12.2011
SV Roschütz (H)
03.03.2012
FSV Lucka 1910 (H)
10.03.2012
Eurotrink Kickers FCL Gera (A)
17.03.2012
SG Daßlitz/Langenwetzendorf (H)
25.03.2012
SV Rositz (A)
31.03.2012
SV Aga (H)
07.04.2012
SG Hohndorf/Untergrochlitz (A)
14.04.2012
FSV Ronneburg (A)
21.04.2012
SSV Traktor Nöbdenitz (H)
28.04.2012
TSV Gera-Westvororte (A)
05.05.2012
OTG 1902 Gera (H)
12.05.2012
SG Schmölln/Großstöbnitz (A)
19.05.2012
SV Osterland Lumpzig (H)
02.06.2012
SV Eintracht Fockendorf (A)
09.06.2012
FSV Gößnitz (H)
16.06.2012
SV Roschütz (A)