Saison 2010/2011:

  25.06.2011 - Auf Platz 2 beim Debschwitzer Fussball Fest

(Daniel Hecht) Beim Kleinfeldturnier des VfL 1990 Gera im Rahmen des Debschwitzer Fussball Festes trat der Post SV Gera mit einer gemischten Mannschaft aus...Turnierbericht
 
  04.06.2011 - Auch am letzten Spieltag 3 Punkte für die Post

SV Eintracht Fockendorf - Post SV Gera
1:2 (0:1)
(Jens Lohse). Eine starke Saison beschlossen die Geraer Postler mit einem 2:1-Auswärtssieg in Fockendorf.
"Vor einem Jahr haben wir noch gegen den Abstieg gespielt. Nun sind wir Dritter. Das hätte ich nie für möglich gehalten", strahlte Trainer Daniel Hecht nach der Partie, zu der ausgerechnet auch noch den Siegtreffer beigesteuert hatte.
Nach einer Stunde für den erstmals von Anbeginn aufgelaufenen A-Junior Goldbach ins Spiel gekommen, stand der Post-Coach neun Minuten vor Abpfiff goldrichtig und traf im Nachsetzen zum 1:2 (81.). Bei einem Fockendorfer Lattentreffer mussten die Gäste noch um den Erfolg zittern.
Post hatte gut begonnen. Ein 30-m-Fernschuss von Fuchs an die Lattenunterkante bescherte das frühe 0:1 (4.). Viel passierte vor der Pause nicht. Die Gäste standen sehr tief, lauerten auf Konter.
Fockendorf fehlten lange Zeit die Mittel, ehe kurz vor der Halbzeit Kroll und Tietz (36./42.) den Eintracht-Ausgleich verhindern mussten. In Hälfte zwei stellte der Gastgeber um. Zwick rückte ins Tor, Keeper Tietz in den Angriff.
Mehrfach konnte sich Zwick mit guten Paraden auszeichnen, war dann aber machtlos, als Fleischer nach einer flachen Eingabe von P. Gehrt zum 1:1 verwandelte (62.). Zuvor hatte Geßner nochmals auf der Linie klären müssen.
Im offenen Schlagabtausch der Schlussphase hatten die Geraer das bessere Ende für sich. Tietz und Nehrhoff besaßen gute Chancen, das Ergebnis auszubauen. Doch auch Fockendorf blieb stets gefährlich.

Diesmal selbst erfolgreich: Post-Trainer Daniel Hecht erzielt in Fockendorf den 2:1-Siegtreffer der Geraer. (Foto: Jens Lohse)

SV Eintracht Fockendorf: S. Kleinoth - St. Gerth,
G. Gerth (65. Hillig), G. Kleinoth, Otto, Ch. Kleinoth,
König (46. Krosse), Meier (76. Hermann), Fleischer,
Ph. Gerth, Bergner
Post SV Gera: Tietz (ab 46. Zwick) - Geike, Fuchs,
Goldbach (60. Hecht - 88. Brandner), Zwick (ab 46. Tietz),
Junold, Nehrhoff, Lippold, St. Kroll, Gessner, Paulick (MK)
Tore: 0:1 Fuchs (4.), 1:1 Fleischer (62.), 1:2 Hecht (81.)
Schiedsrichter: Stötzner (Ziegelheim)
 
  28.05.2011 - Postler siegen mit 2:1 im Derby gegen Roschütz

Post SV Gera - SV Roschütz 2
:1 (1:1)
(Jens Lohse). Auch gegen den SV Roschütz hat der Post SV Gera seine weiße Heimweste verteidigt und beschließt damit die Saison als einziges Regionalklasse-Team der Staffel ohne Heimniederlage.
"Seit eineinhalb Jahren sind wir nun schon daheim ungeschlagen. Ein Kompliment an meine Mannschaft, die zwar nicht auf höchstem Niveau, aber doch recht ansehnlich gespielt hat", urteilte Post-Trainer Daniel Hecht nach dem 2:1-Erfolg, mit dem man den 3:1-Sieg aus dem Hinspiel bestätigte.
Die im Vergleich zur Vorwoche auf vier Positionen veränderten Roschützer besaß die erste Gelegenheit, als Wirkus nach einem Konter aber verzog (3.).
Dann ergriff der Post SV die Initiative. Nach Gieskes Diagonalpass fand Nehrhoff in Zimmare seinen Meister (5.).
Zwicks Kopfball (7.) strich knapp am Kasten vorbei. Etwas überraschend deshalb die Gäste-Führung. Gehrts 22-m-Freistoß schlug halbhoch im Torwart-Eck, wobei die Post-Mauer irgendwie verkehrt stand - 0:1 (13.).
Frahm versiebte nach starker Vorarbeit von die Gelegenheit zum Doppelschlag, schon den Ball an Tietz aber auch am Kasten vorbei (15.). Bei Gehrts Kopfball nach Einwurf von Schreiber musste Keeper Tietz noch einmal sein Können unter Beweis stellen, rettete auf der Linie (30.).
Mit einem 30-m-Schuss von Fuchs, den Zimmare prallen ließ und Reifschneider im Nachsetzen über den Kasten jagte (33.), meldeten sich die Postler zurück. Nehrhoff zeichnete schließlich für das 1:1 verantwortlich. Per Direktabnahme verwertete er die Flanke von Ludwig (39.). Knapp am Tor vorbei schrammte zudem der 16-m-Schuss des eingewechselten Geßner (41.).
Während nach Wiederbeginn Zwicks Kopfball nach Freistoß von Fuchs das Roschützer Gehäuse noch verfehlte (51.), war es den abermals Nehrhoff, der nach Vorarbeit von Lippold überlegt flach zum 2:1 einschob (61.).
Die Schachtschabel-Elf gab sich nicht auf. Freys Eingabe nahm Gehrt direkt und schoss knapp über den Kasten (66.), wo nach Ecke von Wirkus auch ein weiterer Gehrt-Kopfball landete (72.).
Der im letzten Moment geblockte Nehrhoff und Reifschneider per Alleingang (75., 76.) hatten die Entscheidung auf dem Fuß, ehe die Roschützer in den Schlussminuten nochmals auf den Ausgleich drängten.
Doch bei Hoffmanns Kopfball war Keeper Tietz auf dem Posten (88.), der auch nach einem Wirkus-Freistoß klärte. Auch das Mitstürmen von Keeper Zimmare half den Gästen nichts mehr, die in dieser Saison nur dem Post SV zwei Mal unterlegen waren.

Der Roschützer Dominik Misselwitz (r.) ist schneller am Ball als Post-Kicker Torsten Zwick. Tim Schaufuß (l.) schirmt seinen Mitspieler ab. Im Ortsderby siegen die Postler mit 2:1. (Foto: Jens Lohse)
Post SV Gera:
Tietz - Reifschneider (84. Goldbach), Zwick,
Ludwig, Nehrhoff, Gieske, Lippold (81. Schäfer), Fuchs,
St. Kroll, Brandner (39. Gessner), Paulick
SV Roschütz: Zimmare - Schaufuss, Frey, Betz, Gehrt,
Wirkus, Seidlitz (80. Göbel), Frahm, Kretschmar,
Misselwitz (40. Hoffmann), Schreiber
Tore: 0:1 Gehrt (13.), 1:1 Nehrhoff (39.), 2:1 Nehrhoff (61.)
Schiedsrichter: Höfer (Greiz)
 
  21.05.2011 - Zwicks goldenes Tor sichert Sieg und Platz 3

Post SV Gera - SV Rositz
1:0 (1:0)
(Jens Lohse) Der Post SV Gera hat sich den dritten Platz in der Regionalklasse gesichert. Mit dem 1:0-Erfolg gegen den SV Rositz ist der Hecht-Elf der Bronzerang nicht mehr zu nehmen.
"Nach dem schwächeren Saisonstart und dem schwierigen letzten Spieljahr hatte ich ein solches Abschneiden nicht für möglich gehalten. Heute haben wir in Anbetracht der Feld- und Chancenvorteile hoch verdient gewonnen", resümierte Post-Trainer Daniel Hecht nach Spielende.
Der Gastgeber hatte stark begonnen. Nach Zwicks Balleroberung und schönem Doppelpass mit Nehrhoff rettete ein Rositzer auf der Torlinie (8.).
Kurz darauf lag erneut die Geraer Führung in der Luft. Zwick legte mit dem kopf ab.
Nehrhoff hatten Gäste-Schlussmann Baudach schon umspielt, ehe erneut ein Rositzer das Leder von der Linie schlug (11.). Dann aber doch das 1:0. Fuchs zirkelte einen Freistoß auf den zweiten Pfosten. Zwick ließ den Ball täuschend passieren, erhielt das Streitobjekt von Lippold sofort wieder und brauchte nur noch einzuschieben (16.).
Fuchs per Kopf (19.) und Lippold, der nach Brandners Eingabe und einem Rositzer Querschläger den Ball in zentraler Position nicht richtig traf (23.), hatten sogar den zweiten Treffer auf dem Fuß. Erst nach einer knappen halben Stunde fanden die Gäste in die Begegnung.
Mit der ersten guten Gelegenheit hätte Rositz gleich den Ausgleich markieren müssen. Nachdem Ronas durch die Mitte Kahnt frei gespielt hatte, schoss dieser am herauseilenden Post-Keeper Tietz aber auch am Kasten vorbei (32.). Vor der Pause musste Tietz nochmals mit guter Parade bei einem Freistoß fast von der Grundlinie retten (40.).
Nach Wiederbeginn drängte der Gastgeber zunächst auf die Entscheidung. Nehrhoffs Schuss lenkte Torwart Baudach zur Ecke (47.), nach der Schäfer über den Querbalken schoss (48.). Der von Fuchs frei gespielte Nehrhoff fand mit seinem 20-m-Schuss in Baudach seinen Meister.
Beim Kopfball von Ludwig klärte zum dritten Mal in der Begegnung ein Rositzer auf der Torlinie (49.). Den Gästen bot sich die Ausgleichschance durch Ronas, dessen Heber nach einer Post-Abwehr in die Mitte sich aber zu spät senkte (53.). Brandner, Ludwig und Nehrhoff versiebten weitere gute Geraer Möglichkeiten. Auch bei den Ecken von Fuchs und Nehrhoff brannte es lichterloh vor dem Tor.
Zählbares sprang aber nicht heraus, so dass der Gastgeber bis zum Schluss um den Dreier bangen musste. Kurz vor Schluss flog der Rositzer Czajka noch wegen wiederholten Foulspiels vom Platz (89.). Die anschließenden Proteste des Rositzer Trainers, die zu einer Rudelbildung führten, blieben in der Folge ohne disziplinarische Konsequenzen.

Mit großem Einsatz klärt Post-Verteidiger Steffen Kroll (r.) im Mittelfeld gegen den Rositzer Kapitän Czajka. Durch den 1:0-Erfolg gegen einen direkten Konkurrenten ist der Post SV Gera in der Regionalklasse-Tabelle nicht mehr von Platz drei zu verdrängen. (Foto: Jens Lohse)
Post SV Gera:
Tietz - Reifschneider (31. Schäfer), Zwick,
Ludwig, Nehrhoff, Gieske, Lippold (83. Hilbert), Fuchs,
St. Kroll, Brandner (90. Goldbach), Paulick
SV Rositz: Baudach - Schickel (83. Schubert),
Gehrt (75. Egert), Kahnt, Czajka, Vincenz, Ronas,
Wick (69. Vogt), Franke, Haimerl, Undeutsch
Tore: 1:0 Zwick (16.)
Schiedsrichter: Schrötter (Hermsdorf)
 
  14.05.2011 - Derby bei Westvororte spannend gehalten

TSV Gera-Westvororte - Post SV Gera
2:3 (1:2)
(Jens Lohse). Der Befreiungsschlag des TSV Gera-Westvororte im Ortsderby gegen die Postler blieb aus.
Nach der 2:3-Niederlage zu Hause wird es im Tabellenkeller immer dunkler für die Scheubengrobsdorfer, die mit vier Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz Dreizehnter sind.
"Wir haben es versäumt, in der ersten Halbzeit schon alles klar zu machen, als wir ein drittes oder viertes Tor nachlegen mussten. So ist die Partie noch einmal unnötig spannend geworden. Letztlich haben wir aber verdient gewonnen", kommentiert Gäste-Trainer Daniel Hecht den ersten Auswärtssieg seines Team 2011, mit dem der dritten Tabellenrang abgesichert wurde.
Nach ausgeglichenen ersten zehn Minuten ging der Gast in Führung.
TSV-Libero Abresch verursachte einen strittigen Foulelfmeter. Reifschneider ließ sich die Chance zum 0:1 nicht entgehen (13.).
In der Folge spielte sich viel zwischen den Strafräumen ab. Torchancen blieben zunächst rar. Vorm Tor waren die Postler aber effektiver. Einen Konter schloss Lippold mit dem 0:2 ab (25.).
Westvororte fand nicht in die Begegnung. Schorrig und Diepold boten sich zumindest ansatzweise Gelegenheiten. Die Großchancen verbuchten aber die klug konternden Gäste. Nehrhoff und Reifschneider verzogen - allein auf Westvororte-Keeper Voigt zulaufend - knapp (36./43.).
Ein Kopfball der ziemlich orientierungslosen TSV-Abwehr landete an der eigenen Querlatte (38.). Aus dem Nichts dann der Anschlusstreffer mit dem Pausenpfiff. Diepold brachte einen Freistoß nach innen und S. Schroth markierte per Kopf am kurzen Pfosten den 1:2-Anschluss (45.).
Wer nach Wiederbeginn mit einer Aufholjagd des Gastgebers gerechnet hatte, sah sich getäuscht. Außer Abreschs Fernschuss, der Post-Keeper Tietz parierte, hatte Westvororte lange Zeit nicht viel zu bieten. Mit seinem zweiten Tor des Tages stellte Lippold statt dessen aus 8 m den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her (68.).
Die Posselt-Elf gab sich nicht auf. Bei S. Schroths Torschuss schlug ein Post-Verteidiger den Ball in höchster Not von der Torlinie (77.). Dann musste Westvororte-Coach Posselt wegen Reklamierens die Trainerbank verlassen (80.)
Nach einem Foul an Winefeld verwandelte der eingewechselte Bierbaum den fälligen Elfmeter zum 2:3-Anschluss (88.). Doch auch die dreiminütige Nachspielzeit in der Folge brachte dem Gastgeber trotz des mitstürmenden Torwarts Voigt nichts Zählbares mehr ein.

Vor den Augen der Westvororte-Anhänger läuft Post-Angreifer Kevin Reifschneider (l.) nach einem Schnitzer von Ronny Abresch allein aufs TSV-Tor zu. Im Ortsderby siegt der Post SV mit 3:2. (Foto: Jens Lohse)
TSV Gera-Westvororte:
Voigt - Kuhn (75. Bierbaum),
Schorrig, Fein, Diepold, Abresch, S. Schroth, Winefeld, Perlt,
Häntsch (80. Unger), Himmer (28. Hinz)
Post SV Gera: Tietz - Reifschneider (62. Hilbert), Zwick,
Ludwig , Nehrhoff (90. Geike), Gieske, Lippold, Fuchs,
St. Kroll, Schäfer (80. Goldbach) , Paulick
Tore: 0:1 Reifschneider (13.FE), 0:2 Lippold (26.),
1:2 S. Schroth (45.), 1:3 Lippold (68.), 2:3 Bierbaum (90.FE)
Schiedsrichter: Steinicke (Dobitschen)
 
  07.05.2011 - Erster Sieg über Angstgegner FSV Lucka 1910

Post SV Gera - FSV Lucka 1910
3:0 (2:0)
(Jens Lohse). Mit einem deutlichen 3:0-Heimsieg gegen Angstgegner Lucka, gegen den man bisher noch nie gewonnen hatte, verteidigten die Geraer Postler ihren dritten Tabellenplatz.
Der Gastgeber begann vielversprechend. Schon nach zwei Minuten fand eine gefährliche Eingabe von Fuchs keinen Abnehmer. Nach einem Abseitstor von Luckas Löffler (4.) ging die Hecht-Elf in Führung. Reifschneiders Rückpass nutzte Nehrhoff zum Sicherheit gebenden 1:0 (9.).
Auf der anderen Seite verhinderte Post-Keeper Tietz gegen den brandgefährlichen Löffler den Ausgleich (26.). Vor der Pause das wichtige zweite Tor. Nach einem in die Mauer geschossenen Ludwig-Freistoß schien die Aktion schon vorbei, als Fuchs in den Strafraum eindrang und aus spitzem Winkel ins kurze Eck traf - 2:0 (43.).
Gäste-Schlussmann Uhlemann sah dabei nicht besonders gut aus. Mit dem Halbzeitpfiff versiebte Müller per 14-m-Flachschuss die große Gelegenheit zum Anschluss (45.).
Auch nach dem Seitenwechsel hätten Quaas per Kopf nach einem Freistoß von der Mittellinie (46.) und Löffler per Schlenzer (56.) verkürzen können. Ins Schwarze traf aber der Gastgeber. Nach einem kurz abgelegten Freistoß erzielte Ludwig das 3:0 (68.).
Kurz darauf wäre Lippold fast noch das vierte Tor gelungen, doch landete sein Schuss nur am Pfosten (75.). In der Nachspielzeit sah Luckas Fischer wegen einer Unsportlichkeit noch Rot (90.+1).

Vor Luckas Quaas spielt Post-Kicker Andy Lippold (r.) einen Pass in den freien Raum. (Foto: Jens Lohse)
Post SV Gera:
Tietz - Reifschneider (88. Hecht),
Zwick (74. Brandner), Ludwig (84. Ponitz), Nehrhoff, Gieske,
Lippold, Fuchs, St. Kroll, Schäfer , Paulick
FSV Lucka: Uhlemann - Winkler, Liebich, Näther, Eschenbaum,
Quaas (73. Eser), Müller (46. Kämpfe), Fischer (90.RK), Graf,
Löffler (73. Dittrich), Hering
Tore: 1:0 Nehrhoff (9.), 2:0 Fuchs (43.), 3:0 Ludwig (68.)
Schiedsrichter: Rackow (Altenburg)
 
  30.04.2011 - SG Daßlitz zum Toreschießen eingeladen

SG Daßlitz/Langenwetzendorf - Post SV Gera 4
:1 (1:0)
(Jens Lohse). Unter Wert wurde der Tabellendritte Post SV Gera in Daßlitz geschlagen. Mit 1:4 zog die Elf von Trainer Daniel Hecht den Kürzeren. Dabei schien man die Begegnung beim Stand von 1:1 eine Viertelstunde vor Schluss im Griff zu haben.
"Dass wir dann aber den Kontrahenten mit eklatanten Fehlern zum Toreschießen förmlich einladen, hätte ich nicht für möglich gehalten", so Post-Coach Hecht nach dem Abpfiff.
Dem Gastgeber die erste halbe Stunde. Hoffmeister traf nur die Lattenunterkante (21.). Folgerichtig dann das 1:0, als Czerwenka von der Strafraumgrenze abzog (26.). Erst nach einer halben Stunde fanden die Geraer in die Partie. Ludwig, Fuchs und Nehrhoff besaßen erste Gelegenheiten.
Nach einem Foul an Nehrhoff im Strafraum verwandelte Reifschneider den fälligen Elfmeter zum 1:1-Ausgleich (52.).
Post schien das Spiel in den Griff zu bekommen. Nach einem schnell ausgeführten Daßlitzer Einwurf köpfte der eingewechselte Michael eine Gastgeber-Flanke zum 2:1 ein (76.).
Während Schäfer auf der anderen Seite geblockt wurde (77.), war die SG bei Kontern in ihrem Element. Nach Vorarbeit von Czerwenka erhöhte A. Neiß auf 3:1 (79.). Als Paulick in der Schlussminute ein weiterer Schnitzer unterlief, setzte erneut A. Neiß den 4:1-Schlusspunkt (90.).

Nicht zufrieden ist Post-Trainer Daniel Hecht mit der Vorstellung seiner Mannschaft in Daßlitz. (Foto: Jens Lohse)
SG Daßlitz/Langenwetzendorf:
Dressler - Heinrich (70. Michael), Bauch, Wirth (83. David Pfennig), Franke, Schädlich, Daniel Pfennig, A. Neiß, Gaertig, Czerwenka, Hofmeister (78. Halbauer)
Post SV Gera: Tietz - Reifschneider, Zwick, Ludwig, Nehrhoff,
Gieske, Fuchs, Brandner, St. Kroll, Schäfer (78. Geike), Paulick
Tore: 1:0 Czerwenka (26.), 1:1 Reifschneider (52. FE),
2:1 Michael (75.), 3:1 A. Neiß (79.), 4:1 A. Neiß (90.)
Schiedsrichter: Stötzner (Ziegelheim)
 
  16.04.2011 - Nullnummer bei SV Blau-Weiß Niederpöllnitz II

SV Blau-Weiß Niederpöllnitz II - Post SV Gera
0:0 (0:0)
(Jens Lohse). So richtig wussten beide Trainer nach dem Abpfiff nicht, ob sie nach dem torlosen Remis von einem gewonnenen oder zwei verlorenen Punkten sprechen sollten.
Der Niederpöllnitzer Coach Frank Fritzsche sagte: "Das Unentschieden ist gerecht. Wir können damit leben, zumal Ronneburg ja auch einen Zähler geholt hat."
Ähnlich sah es auch Post-Coach Daniel Hecht, der aufgrund der Personalnot bei den Gästen sogar wieder selbst von Anbeginn auflaufen musste. "Vor der Pause hatten wir Glück, nicht in Rückstand zu geraten. In der zweiten Halbzeit waren wir am Drücker, haben es aber nicht geschafft, ein Tor zu erzielen. So warten wir weiter auf den ersten regulären Auswärtssieg des Jahres", lautete sein Kommentar.
Davon, dass der Tabellen-13. auf den Dritten traf, war auf dem Platz nichts zu sehen. Viel spielte sich zunächst zwischen den Strafräumen ab. Ballpassagen über mehrere Stationen blieben die absolute Ausnahme. Nehrhoffs Alleingang fand vor dem Niederpöllnitzer Kasten keinen Abnehmer (3.).
Nach der Kopfballabwehr von Blau-Weiß-Keeper Müller außerhalb des Strafraums rettete Grille bei Brandners Heber für seinen bereits geschlagenen Torwart im letzten Moment (15.). Der Gastgeber wurde in der Folge etwas zwingender in seinen Aktionen.
Nach Freistoßeingabe von Poser kam Böttcher nicht mehr richtig mit dem Kopf hinter den Ball (25.). Grille verfehlte das lange Eck (30.). Böttcher vergab überhastet (31.).
Auf der anderen Seite gab Ludwig aus der Distanz eines der wenigen Lebenszeichen der Postler ab (33.). Dann hätten die Niederpöllnitzer in Führung gehen müssen. Wagner wurde noch geblockt. Der Ball sprang erst Böttcher, dann Grüner vor die Füße, wobei erst Post-Keeper Tietz und dann die vielbeinige Gäste-Abwehr im Verbund klärten (37.).
Nach Wiederbeginn hatten die Blau-Weißen ihr Pulver schnell verschossen. Wagner sah zwar gegen drei Geraer gut aus, brachte dann den Ball aber nicht mehr zum frei stehenden Böttcher (52.). Als Posers Freistoß knapp am Dreiangel vorbei strich (53.), war es mit der Herrlichkeit des Gastgebers vorbei.
Post erarbeitete sich ein optisches Übergewicht, ohne daraus Kapital schlagen zu können. Die beste Gelegenheit zum Siegtor bot sich St. Kroll, der frei vor Müller die Nerven nicht behielt, der per Fußabwehr rettete (70.).
Nach Eingabe Reifschneiders verzog auch Schäfer am kurzen Pfosten (73.). Niederpöllnitz kam über Möglichkeiten im Ansatz nicht hinaus, die Böttcher per Kopf (80.) und Michaelis nach schönem Solo (85.) nicht verwerten konnten.
Während die Blau-Weißen mit Zuversicht in die nächsten beiden Partien gegen Fockendorf und Eurotrink gehen, freut man sich im Post-Lager darüber zu Ostern spielfrei zu sein.

Der Niederpöllnitzer Steve Grüner (r.) kommt trotz Bedrängnis von Post-Kicker Martin Ludwig zum Schuss. Die Begegnung zwischen Blau-Weiß Niederpöllnitz II und dem Post SV Gera endet torlos. (Foto: Lohse)
SV Blau-Weiß Niederpöllnitz II:
Müller - Brendel, Pröber,
Urban, Grüner, Schulze, Grille, Linsel (89. Fiedler), Böttcher,
Poser, Wagner (72. Michaelis)
Post SV Gera: Tietz - Hecht, Reifschneider, Zwick, Ludwig,
Nehrhoff, Fuchs, Brandner, St. Kroll, Schäfer, Paulick
Tore: Fehlanzeige
Schiedsrichter: Buchholz (Jena)
 
  09.04.2011 - Ungefährdeter 3:0 Sieg über Schlusslicht

Post SV Gera - SV Einheit Altenburg 3
:0 (0:0)
(Jens Lohse). Gleich sechs Zähler gab es für die Geraer Postler am Samstag. Nicht nur, dass man auf dem Platz Schlusslicht Einheit Altenburg aufgrund einer Steigerung nach der Pause mit 3:0 bezwang.
Am "grünen Tisch" bekam man die Punkte aus der mit 1:3 verlorenen Begegnung in Nöbdenitz zugesprochen, da der Gastgeber einen Spieler unberechtigt hatte mitwirken lassen. Damit eroberte die Hecht-Elf zunächst erst einmal Tabellenplatz drei.
Gegen Altenburg startete Post wie die Feuerwehr. Von Anbeginn setzte man den Gegner unter Druck, erarbeitete sich Chance auf Chance. Ludwigs Kopfball landete an der Querlatte (14.). Reifschneider scheiterte nach Kopfballverlängerung Lippolds am langen Pfosten an Einheit-Torwart Grabolle (20.).
Fast hätte sich das Auslassen bester Möglichkeiten gerächt. Doch Altenburgs D. Gröschel köpfte auf der anderen Seite über das leere Tor (21.).
Nach dem 1:0 durch Fuchs, bei dessen 30-m-Schuss der in die Sonne schauende Schlussmann Grabolle keine gute Figur machte (51.), bekamen die Geraer Probleme. Bastich traf nur den Pfosten (53.), ehe Post-Keeper Tietz bei einem weiteren hohen Ball Kopf und Kragen riskieren musste (66.).
Erst das 2:0 erlöste den Gastgeber. Nach Eingabe von Paulick stand Ludwig am zweiten Pfosten goldrichtig und schob ein (71.). Nach einem zunächst abgewehrten Freistoß erhöhte Schäfer von der Strafraumgrenze auf 3:0 (81.). Altenburg gab sich nicht auf. Brandner musste nochmals auf der Torlinie retten.
Zudem verletzte sich der kurz zuvor eingewechselte M. Kroll am Knie, so dass Post bei ausgeschöpftem Auswechselkontingent die letzten fünf Minuten zu zehnt auskommen musste.

Post-Kicker Martin Ludwig (l.) trägt sich beim 3:0-Erfolg gegen Schlusslicht Einheit Altenburg in die Torschützenliste ein. (Foto: Jens Lohse)
Post SV Gera:
Tietz - Hecht, Reifschneider, Zwick, Ludwig,
Lippold (76. M. Kroll), Fuchs, Brandner, St. Kroll,
Schäfer (84. Ponitz), Paulick
SV Einheit Altenburg: Grabolle - Ott (79. Möwes), Kertscher,
M. Gröschel, Schmiedel, D. Gröschel, Dietrichkeit (79. Bauer),
Bastisch, Wich, Heiland, Wirth
Tore: 1:0 Fuchs (51.), 2:0 Ludwig (71.), 3:0 Schäfer (81.)
Schiedsrichter: Reichardt (Greiz)
 
  02.04.2011 - 2:0 Sieg am grünen Tisch nach 3:1 Niederlage

SSV Traktor Nöbdenitz - Post SV Gera 3
:1 (1:0) Wertung 0:2
(Jens Lohse). "Wir haben zu viel mit dem holprigen Platz und den Entscheidungen des Schiedsrichters gehadert. Für uns war hier viel mehr drin", haderte Post-Trainer Daniel Hecht nach der 1:3-Niederlage der Geraer Post-Elf in Nöbdenitz.
Der Gastgeber nutzte einfach seine Chancen besser, bekam es bei seinen Treffern aber auch leicht gemacht.
Beim 0:1 wurde St. Kroll ein Platzfehler zum Verhängnis. Zschögner bedankte sich (36.).
Ludwigs Freistoß landete nach Wiederbeginn zwar im Traktor-Tor, doch hatte der Schiedsrichter "indirekt" angezeigt.
Auch Nehrhoff und Lippold verpassten den Ausgleich.
Statt dessen traf Matthäus nach einem zu kurz abgewehrten Zschögner-Schuss per Abstauber zum 0:2 (62.) und setzte anschließend mit dem dritten Nöbdenitzer Tor aus dem Gewühl noch einen drauf (73.).
Post gab sich nie auf. Nach Ludwigs Kopfballtor zum 1:3-Endstand (83.) war man mehrfach noch dem Anschluss nahe.
SSV Traktor Nöbdenitz:
Schmidt - Lange, Kirmse, Schweppe,
Rosemann, Pucknut, P. Schlenzig, Busch, Matthaeus
(74. Becke), Gerth (56. Jakob), Zschögner
Post SV Gera: Tietz - Reifschneider (73. M. Kroll), Ludwig,
Nehrhoff, Gieske, Lippold, Fuchs, Brandner, St. Kroll,
Schäfer, Paulick
Tore: 1:0 Zschögner (37.), 2:0 Matthaeus (62.),
3:0 Matthaeus (73.), 3:1 Ludwig (83.)
Schiedsrichter: Höfer (Greiz)
 
  26.03.2011 - Stabile Abwehr sichert Sieg gegen den SV Aga

Post SV Gera - SV Aga
1:0 (1:0)
(Jens Lohse). Nach drei sieglosen Spielen in Folge hat sich der Post SV Gera wieder zurück gemeldet und mit einem 1:0-Erfolg im Derby gegen den SV Aga zunächst einmal den vierten Tabellenplatz zurück erobert.
"Das war heute ein Arbeitssieg - mehr nicht. Wir hatten das zweite Tor machen müssen, hätten uns so manche Aufregung erspart.
Aga hatte ich eigentlich etwas stärker erwartet", schätzte Post-Trainer Daniel Hecht nach Spielende ein.
Nicht zufrieden war sein Gegenüber Uwe Pilakowski: "Wir haben die erste Halbzeit verschlafen, uns da zu viele Fehlabspiele geleistet. Nach Wiederbeginn lief es dann besser. Insgesamt waren wir heute aber vor dem gegnerischen Tor zu harmlos."
Mit einer gewissen Portion Respekt vor den Agaer sieben Punkten aus den letzten drei Partien begann Post aus einer sicheren Abwehr. Vergab Schäfer nach Rückpass von Geike noch (5.), hieß es zwei Minuten später schon 1:0. Nach Ecke von Fuchs köpfte Lippold das Leder unbedrängt in die Maschen (7.).
Nach dem Führungstor zog sich Post zurück. Aga hatte fortan mehr vom Spiel, agierte aber nicht zwingend genug. Freitags 20-m-Schuss am Kasten von Tietz vorbei setzte ein erstes Warnsignal (16.).
Ansonsten resultierte Torgefahr der Gäste zumeist nur aus Standards. Spielerisch reifer wirkten die Postler. Aber Brandner (20.) sowie die durchgebrochenen Zwick und Nehrhoff, die allein vor Günther auftauchten (35./43.), fanden im Agaer Schlussmann ihren Meister. Gastgeber-Schlussmann Tietz brauchte in der gesamten ersten Halbzeit nicht einmal ernsthaft einzugreifen.
Kurz nach Wiederbeginn hatte der im Abschluss etwas glücklos wirkende Nehrhoff nach Vorarbeit von Lippold und Brandner den zweiten Treffer vor Augen, verstolperte den Ball aber (50.).
Aus ihren zahlreichen Freistößen konnten die Agaer nichts machen. Egal, ob sich Grune, Tretbar oder Ziegengeist den Ball schnappten, vorn fehlte diesmal ein Knipser.
Mit zunehmender Spielzeit wurden die Konterräume der Postler größer. Nach Hellers Schnitzer lief Schäfer allein auf Günther zu, scheiterte aber erneut (84.). Bei Grunes Freistoß an Freund und Feind vorbei stand Gastgeber-Keeper Tietz goldrichtig (86.), der bei Ziegengeists 22-m-Freistoß wenig später, der die Lattenoberkante rasierte (88.), auch etwas Glück hatte.
Da half es den Agaern auch nichts, dass Torwart Günther in der Nachspielzeit mitstürmte, mit seinem Kopfball nach Grunes Freistoß aber auch keinen Erfolg mehr hatte (90.+1).

Mit langem Bein klärt Agas Angreifer Manuel Froherz (l.) im Mittelfeld vor Post-Verteidiger Steffen Kroll. Mit dem 1:0-Erfolg beendet Gastgeber Post SV eine Serie von drei sieglosen Spielen, während Aga die erste Niederlage 2011 hinnehmen muss. (Foto: Jens Lohse)
Post SV Gera:
Tietz - Nehrhoff, Geike (63. Arndt), Zwick,
Lippold, Fuchs, Brandner (87. Junold), St. Kroll,
Schäfer (90. M. Kroll), Gessner, Paulick
SV Aga: Günther - Kaiser, Freitag (40. Schreiber), Ziegengeist,
Vieweg, Grune, Hennig (51. Rosenberg), Krawczyk
(51. Tretbar), Heller, Herrmann, Frohherz
Tore: 1:0 Lippold (7.)
Schiedsrichter: Peckruhn (Rositz)
 
  19.03.2011 - Gößnitzer siegen ohne großartig zu glänzen

FSV Gößnitz - Post SV Gera
2:0 (2:0)
(Jens Lohse). Auch im dritten Spiel in Folge blieben die Postler sieglos.
Schon vor der Pause verspielte die Geraer alles, fanden auf dem unebenen Platz nicht die richtigen Mittel. Gößnitz operierte mit langen Bällen.
Die Hecht-Elf versucht es mit vielen Kurzpässen, besaß durch Gieske die erste gute Möglichkeit (10.).
Auf der anderen Seite strich ein Küchler-Kopfball knapp übers Gebälk (20.).
Nehrhoffs Freistoß brachte ebenfalls nichts ein (24.). Dem Gößnitzer 1:0 ging ein Schnitzer von St. Kroll voraus, der so einen Gastgeber-Konter einleitete, den Köhler mit dem Treffer abschloss (28.).
Post schaffte es nicht, die Räume eng zu halten. Rettete Torwart Tietz noch beim Kopfball von Köhler (30.), war der Keeper kurz darauf machtlos, als Schmidts Schuss aus spitzem Winkel eher ungewollt im kurzen Eck einschlug - 2:0 (35.).
Nach Wiederbeginn bliesen die Geraer zur Aufholjagd, konnten sich aber kaum zwingende Chancen erarbeiten. Einen Fuchs-Freistoß verpassten Geike und Schäfer (49.). Ein 16-m-Schuss von Fuchs rasierte die Lattenoberkante (78.). Gieskes Kopfballtor fiel der Abseitsfahne zum Opfer (84.).
"Wir hätten wohl ewig spielen können und hätten kein Tor erzielt", verzweifelte Gäste-Trainer Daniel Hecht nach Spielende. Bei Gößnitzer Kontern musste Post stets auf der Hut sein. Gegen Köhler und Schmidt verhinderte Keeper Tietz einen dritten Gegentreffer.
FSV Gößnitz: Fichte - Küchter, Stumpp, Simon (80. Zick),
Glabsch, Goedicke, Andersch (67. Stenzel), Schmidt, Schubert,
Kirste, Köhler (87. Karl)
Post SV Gera:
Tietz - Nehrhoff, Geike, Reifschneider
(25. Schäfer), Zwick, Lippold, Fuchs, Gieske, St. Kroll,
Gessner, Paulick
Tore: 1:0 Köhler (28.), 2:0 Schmidt (35.)
Schiedsrichter: Liebing (Altenburg)
 
  12.03.2011 - Nur ein Punkt gegen den FSV Ronneburg geholt

Post SV Gera - FSV Ronneburg
3:3 (1:3)
(Jens Lohse). Nach der 1:3-Niederlage in Greiz wollten die Geraer Postler wieder zurück in die Erfolgsspur, verschliefen aber die erste Halbzeit gegen die abstiegsbedrohten Ronneburger.
"Die schwachen ersten 45 Minuten haben uns den Sieg gekostet. Danach haben wir die Partie dominiert, zumindest noch einen Zähler gerettet.
Ronneburg kam dann kaum noch über die Mittellinie", urteilte Gastgeber-Trainer Daniel Hecht nach dem Abpfiff.
Zufriedener mit der Punkteteilung war Ronneburgs Coach Frank Tucholka. "Im Vergleich zu den letzten Wochen war das eine deutliche Steigerung. Durch einen äußerst strittigen Elfmeter ist Post wieder ins Spiel gekommen. In der letzten Viertelstunde hatte wir große Probleme. Trotzdem gehen wir optimistisch an die nächsten Aufgabe", so sein Kommentar.
Trotz des Unentschiedens allerdings büßten die Ronneburger in der Tabelle einen Platz ein, sind nun Vorletzter, wobei man zwei Spiele weniger als die direkten Konkurrenten ausgetragen hat.
Fuchs brachte den Gastgeber früh in Führung, als er einen 20-m-Freistoß direkt verwandelte (7.). Mit wiederholten Stellungsfehlern in der Abwehr ermöglichten es die Post-Kicker dem FSV, auszugleichen.
Dix traf freistehend zum 1:1 (17.), hätte kurz darauf sein Team sogar in Führung bringen können, scheiterte da aber an Tietz (22.).
Bei einem Lippold-Kopfball retteten die Ronneburger auf der Torlinie (30.), ehe die Gäste vor der Pause noch zwei Mal zuschlugen.
Nach einem Freistoß von der Mittellinie hatte Knebel im Strafraum alle Zeit der Welt, den Ball anzunehmen und zum 1:2 einzunetzen (44.). Damit nicht genug. Als Götzes 20-m-Freistoß im Dreiangel einschlug, hieß es gar 1:3 (45.). Die Einstellung seiner Kicker bemängelte Trainer Hecht in der Post-Kabine und schien die richtigen Worte gefunden zu haben.
Der erstmals eingewechselte Gieske (früher Gera 03 II) hatte per Volleyschuss gleich den Anschluss auf dem Fuß (46.). Lippold verzog per Kopf (50.), scheiterte dann aus der Distanz an Schote (60.). Ein vermeintliches Foul an Lippold ahndete Referee Merten (Lucka). Den fälligen Strafstoß verwandelte Fuchs - 2:3 (67.). Post witterte Morgenluft.
Mit seinem dritten Treffer des Tages gelang Fuchs per 18-m-Freistoß das 3:3 (74.). Auch die Schlussviertelstunde bot Einbahnstraßenfußball ich Richtung Ronneburger Tor. Nach Freistoß von Fuchs besaß Gieske in der letzten Minute die größte Chance zum Geraer Siegtor, brachte das Leder aber nicht im Kasten unter (90.).

Post-Kicker Matthias Fuchs (re. im Spiel gegen den SV Rositz) trifft gegen die Ronneburger dreimal ins Schwarze. (Foto: gat)
Post SV Gera:
Tietz - Nehrhoff, Geike, Arndt (46. Brandner),
Zwick (83. M. Kroll), Lippold, Fuchs, St. Kroll,
Schäfer (46. Gieske), Gessner, Paulick
FSV Ronneburg: Schote - Göpel, Kwiatkowski, Götze, Brem,
C. Schumann, Malitz, Gerold (87. Trempert), K. Schumann,
Dix, Knebel
Tore: 1:0 Fuchs (7.), 1:1 Dix (17.), 1:2 Götze (44.),
1:3 Knebel (45.), 2:3 Fuchs (67.), 3:3 Fuchs (74.)
Schiedsrichter: Merten (Lucka)
 
  05.03.2011 - SG Greiz behält drei Punkte im Tempelwald

SG 1. FC/Chemie Greiz - Post SV Gera
3:1 (2:1)
(Jens Lohse). Der Post SV konnte den Roschützern keine Schützenhilfe leisten. Im Verfolgerduell zog die Elf von Trainer Daniel Hecht auf dem Tempelwald-Sportplatz in Greiz mit 1:3 den Kürzeren.
Nachdem Gäste-Keeper Tietz die erste Greizer Gelegenheit durch Rietschs Schlenzer vereiteln konnte (6.), gingen die Geraer sogar in Führung. Einen Fuchs-Freistoß köpfte Geike zum 0:1 in die Maschen (15.).
Der Gastgeber antwortete mit wütenden Angriffen. Besonders bei den zahlreichen Dimter-Freistößen brannte es lichterloh vor dem Post-Kasten. Rietsch köpfte am Tor vorbei (26.).
Dann wäre Geike nach Zwicks Freistoß fast der zweite Gäste-Treffer gelungen (32.).
Als ein Foul an Reifschneider ungeahndet blieb, starteten die Greizer einen Konter, den Döring per Kopf mit dem 1:1 abschloss (38.). Einen weiteren Dimter-Freistoß parierte Tietz glänzend, ließ dann aber einen Ball nach vorn abprallen, so dass Bauch zum 2:1 abstaubte (44.).
Nach Wiederbeginn hätten Schäfer von der Strafraumgrenze (46.) und Nehrhoff per Direktabnahme (53.) ausgleichen können, fanden aber jeweils in Paulitz ihren Meister. Als die Postler erneut einen Ball im Vorwärtsgang verloren, erhöhte Dreßler auf 3:1 (60.).
Greiz blieb überlegen, zumal die Gäste noch Ludwig wegen Nachtretens mit Rot verloren (70.). Post-Torwart Tietz verhinderte mit guten Paraden eine noch höheren Niederlage, während die Hecht-Elf nur noch bei Standards torgefährlich werden konnte.

Quelle:
www.fc-greiz.de
SG Greiz:
Paulitz - Nitschke, Milde (46. Himmer), Gneupel
(88. Speicher), Schimmel, Dreßler, Bauch (58. Körner),
Dimter, Brettfeld, Rietsch, Döring
Post SV Gera:
Tietz - Nehrhoff, Geike (89. M. Kroll),
Reifschneider (38. Arndt), Zwick, Ludwig (70.RK), Lippold, Fuchs, Hecht (10. St. Kroll), Schäfer, Paulick
Tore: 0:1 Geike (15.), 1:1 Döring (38.), 2:1 Bauch (44.),
3:1 Dreßler (60.)
Schiedsrichter: Rackow (Altenburg)
 
  27.02.2011 - Postler scheitern im Halbfinale nach 2:0 Führung

(Daniel Hecht) Die Postler kehrten mit einem 3. Platz vom Hallenturnier aus Eschwege zurück. Im Halbfinale verlor man gegen den späteren Turniersieger Bundespolizei Eschwege mit 6:2 nachdem man früh selber mit 2:0 geführt hatte und durch Fuchs sogar hätte noch auf 3:0 erhöhen können.
Weitere Informationen werden folgen!


Post SV Gera:
M. Kroll - Reifschneider, Fuchs,
Lippold (3. Tore), Ludwig (5.), A. Meyer, H. Knopfe
 
  26.02.2011 - Derbysieg durch 2 Tore vor der Halbzeit

Post SV Gera - Eurotrink Kickers FCL Gera 3
:2 (3:1)
(Jens Lohse) Der Post SV Gera bleibt in der Erfolgsspur.
Mit dem 3:2-Sieg im Ortsderby gegen Eurotrink revanchierte man sich nicht nur für die 0:5-Schlappe vom Hinspiel, sondern schaffte auch in der Tabelle den Sprung auf Platz drei.

Martin Ludwig (Foto: Jens Lohse)
"Aufgrund der Chancenverteilung hätte die Partie sicherlich auch anders ausgehen können. Am Ende haben wir aber verdient gewonnen, weil wir vor dem Tor einfach entschlossener waren als Eurotrink", schätzte Post-Trainer Daniel Hecht nach der Begegnung ein.
Eurotrink-Coach Robby Schilbach sah die Begegnung so: "Wir haben uns in der zweiten Halbzeit zu viel mit Dingen beschäftigt, die nichts mit dem Fußball zu tun haben. Angesichts unserer Personalnot haben wir gut dagegen gehalten. Es war sogar mehr drin."
Dabei schmerzte ihn besonders die rote Karte für H. Fleischer, die der sich drei Minuten vor Abpfiff nach einem wegen einer Abseitsstellung nicht gegebenen Treffer wegen einer Assistentenbeleidigung einfing.
Nach verhaltenem Beginn mit mehr Ballbesitz für den Gastgeber aber ohne klare Gelegenheiten erzeugten die Postler erste Torgefahr. Bei Reifschneiders Heber klärte R. Lippold noch vor der Torlinie (11.). Drei Minuten später dann das 1:0. Fuchs traf nach einer kurz gespielten Ecke (14.).
Nach der Führung war ein Bruch im Post-Spiel zu beobachten. Eurotrink kam auf. J. Fleischer fand in Keeper Gering seinen Meister (18.), ehe nach einem Foul an Jörg Bruder Hendrik Fleischer den fälligen Elfmeter sicher zum 1:1 verwandelte (21.).
Kurz vor der Pause schlugen die Gastgeber aus heiterem Himmel noch zwei Mal zu. Erst setzte Reifschneider an der Mittellinie zum Solo an, umkurvte auch noch Eurotrink-Schlussmann Dietl und schob zum 2:1 ein (40.). Dann zirkelte Ludwig einen Freistoß direkt zum 3:1-Halbzeitstand in die Maschen (43.).
In Hälfte zwei drehte der Gast wieder auf, blieb trotz Feldvorteilen aber lange Zeit ohne zwingende Gelegenheiten. Torgefährlicher waren da die Postler. Reifschneider per Schlenzer und Geike, dessen Kopfball R. Lippold noch auf der Linie klärte, hätten fast das vierte Tor beschert. R. Lippold scheiterte auf der anderen Seite an Gering.
Als H. Fleischer Danz bediente, verhinderte die Abseitsfahne den Eurotrink-Anschluss (75.). Ludwig und Nehrhoff hätten für den Gastgeber alles klar machen können. Auf der anderen Seite rief erneut die Assistentenfahne den wohl nicht in Abseitsposition befindlichen R. Lippold auf dem Weg zum 2:3 zurück (87.).
In Unterzahl verkürzten die Schilbach-Elf doch noch. Felschs Maßflanke köpfte Danz zum Endstand ein.

Postler Thomas Zwacka (l.) nimmt den Ball vor Eurotrink-Kicker Jens Heinsig an. Mit einem 3:2-Erfolg revanchieren sich die Gastgeber für die im Hinspiel erlittene 0:5-Schlappe. (Foto: Lohse)
Post SV Gera:
Gering - Nehrhoff, Geike, Reifschneider
(89. M. Kroll), Zwick, Ludwig, Lippold, Fuchs, Paulick,
Schäfer (69. Zwacka - 90. Hecht) St. Kroll
Eurotrink Kickers FCL Gera: Dietl - Wolfrum (14. Felsch),
Patzer, H. Fleischer (87. RK), Kühnhold, Nieselke (81. Weiße),
J.Fleischer, Heimerdinger (46. Danz), Lippold, Heisig, Schicker
Tore: 1:0 Fuchs (14.), 1:1 H. Fleischer (21.FE), 2:1 Reifschneider (40.), 3:1 Ludwig (43.), 3:2 Danz (89.)
Schiedsrichter: Adam (Gera)
 
  19.02.2011 - Nachholer gegen Fockendorf gewonnen

Post SV Gera - SV Eintracht Fockendorf
4:2 (3:0)
(Jens Lohse). Der Post SV Gera hält Anschluss zu den Verfolgern des Regionalklasse-Spitzenduos Roschütz und Greiz.
Mit einem 4:2-Erfolg gegen Fockendorf gelang der Elf von Trainer Daniel Hecht auf dem Langenberger Hartplatz ein vielversprechender Auftakt ins Jahr.
Der Gastgeber begann wie die Feuerwehr. Als Geike elfmeterreif gefoult wurde, blieb der Pfiff aus (1.). Auch Nehrhoff und Schäfer vergaben gute Gelegenheiten in der Anfangsphase.
In der Defensive offenbarten die Postler einige Schwächen, so dass auch die Fockendorfer bis zur Halbzeit drei gute Gelegenheiten verbuchten. Die Tore machten aber die Geraer.
Nach Nehrhoffs Grundliniendurchbruch und anschließendem Rückpass war Geike am zweiten Pfosten erfolgreich, nachdem Schäfer zunächst noch verpassr hatte - 1:0 (18.). Dann war Ludwig per Abstauber erfolgreich, nachdem Geike zunächst noch am Eintracht-Keeper gescheitert war (33.).
Den dritten Treffer ließ Kapitän Fuchs folgen, der nach einem tollen Solo Reifschneiders mit einem abschließenden Schuss an den Innenpfosten goldrichtig stand - 3:0 (39.).
In Halbzeit zwei ließen die Postler etwas nach. Als Torwart Tietz auf dem glatten Untergrund einen Ball nicht festhalten konnte, verkürzte der eingewechselte Arlt auf 3:1 (69.). Nach Reifschneiders Querpass stellte Nehrhoff kurz darauf mit dem 4:1 (81.) den alten Abstand wieder her.
Einen misslungenen Einstand erlebte Post Neuzugang Beier (vomn Stadtligist TSV 1886 Leumnitz), der sich zwei Minuten vor Schluss provozieren ließ, seinen Gegenspieler umstieß und mit Rot vom Platz flog (88.). Als Zwick patzte, betrieb Fockendorfs Peters in der Schlussminute mit dem Treffer zum 4:2-Endstand nochmals Resultatskosmetik (90.).
Trainer Daniel Hecht war mit der Leistung seines Teams zufrieden, hob insbesondere Kevin Reifschneider aufgrund seines großen Laufpensums und vieler kluger Ideen im Mittelfeld hervor.
Post SV Gera:
Tietz - Nehrhoff, Geike, Reifschneider (90.
Hecht), M. Kroll, Zwick, Ludwig, Lippold, Fuchs,
Schäfer (70. Beier - 88. RK) St. Kroll
SV Eintracht Fockendorf: S. Kleinoth - S. Gerth (46. Arlt),
Georg (65. König), G. Kleinoth, Krosse, Strehlow, Hanke,
Diewald, Schröder, Ph. Gerth, Peters
Tore: 1:0 Geike (18.), 2:0 Ludwig (33.), 3:0 Fuchs (39.),
3:1 Arlt (69.), 4:1 Nehrhoff (81.), 4:2 Peters (90.)
Schiedsrichter: Starke (Lumpzig)
 
  06.02.2011 - Erstes Testspiel mit 3:0 in Schmölln verloren

SG Schmölln/Großstöbnitz - Post SV Gera
3:0 (1:0)
(Jens Lohse). Mit 0:3 zog Regionalklassist Post SV Gera im Testspiel beim Landesklasse-Vertreter in Schmölln mit 0:3 den Kürzeren.
"Ich bewerte das Ergebnis nicht über. Wir hatten nach Wiederbeginn drei gute Ausgleichschancen. Am Ende wurden wir ausgekontert, so dass die Niederlage etwas zu hoch ausfiel", kommentierte Post-Trainer Daniel Hecht nach Spielende.
Vor der Pause blieben die Gäste zu passiv in ihrer Spielweise, waren fast nur mit Abwehraufgaben beschäftigt.
Schmölln mit viel mehr Ballbesitz, aber kaum Durchschlagskraft. So resultierte das 1:0 durch Seidel (44.) aus einem weiten Flugball, bei dem die Geraer Abwehr zu weit aufgerückt war.
Nach Wiederbeginn drehte Post auf, präsentierte sich aggressiver in den Zweikämpfen. Beier, Fuchs und Lippold vergaben gute Gelegenheiten zum 1:1. Als die Geraer die Abwehr öffneten, wurden sie ausgekontert.
Dem 2:0 durch Meuschke (85.) folgte in der Schlussminute der dritte Schmöllner Treffer durch Rettberg, nachdem die Gäste bei einem schnell ausgeführten Freistoß nicht im Bilde waren (90.).

Quelle:
www.svschmoelln.de
SG Schmölln: Köhler - Bauglla, Senf, Hüttig (46. Rettberg), Steinberg, Böttcher, Meuschke, Broda (80. Schwarzer), Neumaier, Seidel, Müller (58. Bräutigam)
Post SV Gera:
Tietz - Nehrhoff, Geike (58. Brandner),
Reifschneider, M. Kroll (58. Hecht), Zwick, Ludwig, Beier, Lippold, Fuchs, St. Kroll
Tore: 1:0 Seidel (44.), 2:0 Meuschke (85.),
3:0 Rettberg (90.)
Schiedsrichter: Kropfelder (Gera)
 
  29.01.2011 - Postler 2 mal auf Platz 2 bei Eurotrink Cup

(Daniel Hecht) Beim Hallenturnier der Eurotrink Kickers in der Turnhalle Vollersdorfer Straße landeten die Postler auf Platz 2. Mit Christian Tietz stellten die Postler den...Turnierbericht
 
  19.01.2011 - vereinsinternes Turnier findet regen Anklang

(Daniel Hecht). Die zweite Auflage des vereinsinternen Turniers des Post SV Gera konnte auch erst am zweiten angesetzten Termin durchgeführt werden...Turnierbericht
 
  15.01.2011 - Greiz und Roschütz weiter - Postler auf Platz 3

(Jens Lohse) (Jens Lohse). Die Favoriten setzten sich beim Vorrundenturnier des Regio-Hallenpokals Ost in Ronneburg durch. Wie schon auf dem Feld dominierten der SV Roschütz und die SG 1. FC/Chemie Greiz und qualifizierten sich für das Finale am 22. Januar ab 14.00 Uhr in Saalfeld....Turnierbericht
 
  08.01.2011 - SG Hermes Liebschwitz siegt beim 10. Post Cup

(Jens Lohse). Mit einem Überraschungssieg endete der 10. Post-Cup des Post SV Gera in der Sporthalle Vollersdorfer Straße. Im Finale bezwang Stadtligist...Turnierbericht
 
  17.12.2010 - Platz 2 beim Hallenturnier des FSV Ronneburg

(Jens Lohse) Platz zwei belegte der Post SV Gera beim Schellenberg-Cup in Ronneburg...Turnierbericht
 
  27.11.2010 - Postler gewinnen Bieblacher-Derby mit 3:1

SV Roschütz - Post SV Gera 1
:3 (0:2)
(Jens Lohse). Nach zwölf Spielen ohne Niederlage ist die Serie des SV Roschütz gerissen.
Mit der 1:3-Heimniederlage im Ortsderby gegen den Post SV Gera büßten die Schachtschabel-Schützlinge die Tabellenführung an Greiz ein.
"Irgendwann musste es ja einmal passieren. Für uns bricht keine Welt zusammen", so Gastgeber-Trainer Eric Schachtschabel, der hinzufügte:
"Wir sind heute in Schönheit gestorben. Unser Kurzpassspiel passt nicht auf diesen Schneeboden.
Dadurch sind zu viele Ballverluste entstanden. Post hatte sich besser auf den Bedingungen eingestellt und verdient gewonnen."
Hochzufrieden war Post-Coach Daniel Hecht, dessen Team in der Tabellen auf Platz fünf vorrückte. "Ich habe mich sehr gefreut. Ein großes Lob an meine Mannschaft, für diesen tollen Teamgeist. Jeder hat sich reingehängt und alles gegeben", urteilte Trainer Hecht.
Die Roschützer besaßen die erste gute Gelegenheit der Partie. Nach Flanke von Gehrt nahm Frahm den Ball mit der Brust an, verzog dann aber per Flachschuss knapp (20.). Das erste Achtungszeichen setzten die Postler durch Kreuzburg, dessen Schlenzer an der Querlatte landete (22.).
Als dann Referee Geidel nach einem Festhaltegriff von Schenderlein gegen Kreuzburg auf Elfmeter entschied, ließ sich Kreuzburg selbst die Chance zum 0:1 nicht entgehen (27.).
Vier Minuten zappelte der Ball auch im Post-Netz. Doch Frahms Treffer nach Vorarbeit von Gehrt fiel der Abseitsfahne zum Opfer (31.). Schenderleins 16-m-Schuss meisterte Tietz ohne große Mühe (34.). Noch vor der Pause das 0:2, als Zwick aus 14 m der Roschützer Keeper Zimmare keine Abwehrchance ließ (40.).
Die Entscheidung hatte Post-Kicker Ludwig auf dem Fuß, der aber mit dem Pausenpfiff nur den Pfosten traf (45.).
Auch nach Wiederbeginn blieben die Gäste vor dem Tor entschlossener. Als Zimmare den Schuss von Geike nicht festhalten konnte, staubte Kreuzburg zum 0:3 ab (63.). Auf der Gegenseite rettete bei Frahms Aktion Post-Kapitän Fuchs auf der Torlinie (67.).
Der nicht unverdiente Ehrentreffer der Roschützer zum 1:3-Endstand war dann Friedemann aus dem Gewühl vorbehalten (81.)

Mit dem Schneeboden kommen die Postler besser zurecht, deren Sven Nehrhoff (l.) den Roschützer Abwehrchef Rocco Hoffmann stoppt. (Foto: Jens Lohse)
SV Roschütz:
Zimmare - Hoffmann, Frey, Friedemann, Betz,
Gehrt, Schenderlein (59. Seidlitz), Schröder, Frahm
(80. Wirkus), Kretschmar, Schreiber
Post SV Gera: Tietz - Nehrhoff, Geike (83. Arndt),
Reifschneider (80. Gessner), Zwick, Ludwig, Zwacka,
Kreuzburg (77. Brandner), Fuchs, St. Kroll, Paulick
Tore: 0:1 Kreuzburg (28.FE), 0:2 Zwick (40.),
0:3 Kreuzburg (63.), 1:3 Friedemann (85.)
Schiedsrichter: Geidel (Gera)
 
  13.11.2010 - Unentschieden aus Rositz mitgebracht

SV Rositz - Post SV Gera 0
:0
(Jens Lohse). Zwei verschiedene Halbzeiten sahen die 100 Zuschauer in Rositz.
Die erste Halbzeit gehörte dabei den Postlern. Zwei Mal lag der Ball auch im Rositzer Kasten, doch beide Male erkannte Referee Harnisch aus Hundhaupten die Tore zurecht nicht an.
Zunächst pfiff er beim direkt verwandelten Freistoß von Fuchs ein Foul von Lippold ab (6.). Dann stand Nehrhoff bei seinem Treffer im Abseits (14.).
Weitere Gelegenheiten der Gäste von Reifschneider, Zwick, Ludwig per Freistoß und Nehrhoff brachten ebenfalls keinen zählbaren Erfolg.
Auf der anderen Seite rettete Kroll in höchster Not (24.).
Kurz vor der Pause hatten die Geraer dann Glück, dass Demmrich nur die Latte traf (45.).
Nach Nehrhoffs Direktabnahme, die ihr Ziel knapp verfehlte (47.), hatten die Postler ihr Pulver verschossen. Rositz kam von Minute zu Minute besser ins Spiel. Franke und Ronas verpassten. Dann parierte Geras Keeper Tietz mit letztem Einsatz vor Vincenz.
Auch bei einem Gastgeber-Freistoß rettete der Keeper glänzend (78.). Als dann auch der eingewechselte Fleißner verzog (90.), durfte die Hecht-Elf einen Punkt mit nach Hause nehmen.
"Eigentlich hatten wir uns mehr vorgenommen, müssen so aber mit dem einen Zähler zufrieden sein", urteilte Post-Trainer Daniel Hecht nach dem Abpfiff.
SV Rositz:
Baudach - Demmrich, Jacob, Vincenz (67. Egert),
Ronas (76. Fleissner), Karger, Schmidt, Kahnt, Undeutsch,
Funke, Franke (72. Czajka)
Post SV Gera: Tietz - Nehrhoff (82. Arndt), Reifschneider,
Zwick, Ludwig, Zwacka, Kreuzburg (81. Schäfer),
Lippold (72. Brandner), Fuchs, St. Kroll, Paulick
Tore: Fehlanzeige
Schiedsrichter: Harnisch (Hundhaupten)
 
  06.11.2010 - Sieg im Derby über dem TSV Gera-Westvororte

Post SV Gera - TSV Gera-Westvororte 3
:0 (1:0)
(Jens Lohse). Zu Hause bleibt der Post SV Gera weiterhin ungeschlagen.
Im Ortsderby behielt die Hecht-Elf gegen den bereits zum vierten Mal in Folge unterlegenen TSV Gera-Westvororte mit 3:0 die Oberhand.
"Wir hatten etwas Glück, dass die Gäste so fahrlässig mit ihren Möglichkeiten umgegangen sind. So haben wir nach der großen Ausgleichschance im Gegenzug das zweite Tor erzielt. Das war die Vorentscheidung und sicherlich der Kulminationspunkt der Partie", urteilte Post-Trainer Daniel Hecht nach dem Abpfiff.
Richtig sauer war Westvororte-Coach Ralf Heuschkel. "Unsere Leistung war katastrophal. Das reicht nicht. Wir haben alle Tore selbst geschossen. Einige meiner Spieler leiden an totaler Selbstüberschätzung. Die Einstellung stimmt nicht. Ich überlege mir, ob ich hier weitermache", fand er deftige Worte.
Nach verhaltenem Beginn besaß der Gast die erste Gelegenheit. Doch nach S. Schroths Eingabe klärten die Postler im zweiten Versuch (9.). Nach einem Eckball verzog zudem A. Schroth freistehend von der Strafraumgrenze (18.).
Mitte der ersten Halbzeit kam der Gastgeber besser in die Begegnung. Ludwigs 20-m-Schuss lenkte Voigt zur Ecke (23.). Lippolds Kopfball nach Flanke von Geßner verfehlte sein Ziel nur knapp (24.).
Dann war Ludwig zur Stelle. Aus dem Mittelfeld setzte er zum Solo an, ließ fünf TSV-Kicker stehen und verwandelte überlegt zum 1:0 (27.).
Westvororte antwortete, traf binnen fünf Minuten durch Pahs (35.) und Diepold (39.) nur die Querlatte.
Als nach Wiederbeginn auch S. Schroth aus nächster Nähe nach einer Eingabe über den Ball schlug (49.), konterte der Gastgeber eiskalt. Kreuzburg vollendete zum 2:0 (50.). Nur fünf Minuten später machte dann Ludwig alles klar. Kreuzburg bereitete vor, während Ludwig den Ball mit viel Gefühl über Torwart Voigt ins Netz hob - 3:0 (55.).
Damit war die Partie gelaufen. Viel passierte nicht mehr. Nach Brandners Grundliniendurchbruch und anschließendem Rückpass hätte Kreuzburg das vierte Tor erzielen müssen (71.).
Auf der anderen Seite hatten Krüger und Winefeld zumindest das Ehrentor der Scheubengrobsdorfer auf dem Schlappen, bevor Post-Verteidiger Kroll auch noch einmal auf der Torlinie rettete (77.).

Post-Verteidiger Steffen Kroll (r.) schirmt den Ball an der Seitenlinie vor Westvororte-Kicker Robert Pahs ab. Mit 3:0 siegen die Postler im Ortsderby und bleiben zu Hause ungeschlagen. (Foto: Jens Lohse)
Post SV Gera:
Tietz - Geike, Reifschneider (86. Schleiernick),
Zwick, Ludwig (67. Brandner), Zwacka, Kreuzburg, Lippold, St. Kroll, Gessner (75. Arndt), Paulick
TSV Gera-Westvororte: Voigt - Krüger, Kuhn (55. Winefeld),
Schmidt, A. Schroth, Diepold, Hinz (74. Himmer), S. Schroth,
Arper, Pahs, Perlt (74. Kern)
Tore: 1:0 Ludwig (27.), 2:0 Kreuzburg (50.), 3:0 Ludwig (55.)
Schiedsrichter: Steinicke (Dobitschen)
 
  30.10.2010 - Niederlage beim FSV Lucka 1910 eingefangen

FSV Lucka 1910 - Post SV Gera
2:1 (1:0)
(Jens Lohse). Auch im fünften Aufeinandertreffen mit Lucka gelang den Postlern kein Punktgewinn.
Dabei hatte die Begegnung für die Gäste vielversprechend begonnen. Schon in der ersten Minute hatte Zwick nach einem Zwacka-Freistoß und Nehrhoffs Kopfballverlängerung die Geraer Führung auf dem Fuß.
Vorwiegend mit langen Bällen versuchten die Luckaer die Post-Abwehr in Schwierigkeiten zu bringen und die eigenen Schnelligkeitsvorteile in die Waagschale zu werfen.
Während Quaas aus der Distanz noch verzog (18.), war es dann Frömberg, der nach einem eigentlich schon geklärten Freistoß den Abpraller zum 1:0 in die Maschen setze (22.). Für Post verzog Nehrhoff (37.).
Im Gegenzug hatte R. Eschenbaum den zweiten Treffer vor Augen, fand aber in Tietz seinen Meister (38.). Nach einer zu passiv geführten ersten Halbzeit steigerte sich die Gäste nach Wiederbeginn.
Nach einem Foul an Reifschneider im Strafraum nutzte Lippold den fälligen Elfmeter zum 1:1-Ausgleich (51.). Als dann auch noch Luckas Näther nach einem groben Foul an Reifschneider mit Rot vom Platz flog (53.), schien der Gast auf der Siegerstraße. Doch weit gefehlt.
Post kam mit der Überzahl nicht zurecht. Die Luft war irgendwie raus. Mit einem äußerst strittigen Elfmeter ging Lucka durch Frömberg erneut in Führung - 2:1 (72.). Für ein Foul an der Seitenlinie durfte auch Gäste-Kapitän Fuchs mit Gelb-Rot vorzeitig zum Duschen (73.).
Post wurde wieder stärker. Als sich bei Nehrhoffs Aktion der Abschluss weder als Eingabe noch als Torschuss erwies, war auch die letzte Gelegenheit der Geraer vertan. Die Niederlage bezeichnete Post-Trainer Daniel Hecht als "absolut unnötig".
FSV Lucka 1910:
Uhlemann - Frömberg, Liebich, Näther,
D. Eschenbaum, Quaas, Fischer (90. Kämpfe), Graf (31. R.
Eschenbaum), Löffler (79. Bieda), Hering, Winkler
Post SV Gera: Tietz - Nehrhoff, Geike, Reifschneider,
Zwick (84. St. Kroll), Zwacka, Lippold, Fuchs (73. GRK),
Kreuzburg, Gessner (70. Ludwig), Paulick
Tore: 1:0 Frömberg (22.), 1:1 Lippold (51.FE),
2:1 Frömberg (72.FE)
Schiedsrichter: Höfer (Greiz)
 
  23.10.2010 - Zwei-Tore-Rückstand gegen Daßlitz aufgeholt

Post SV Gera - SG Daßlitz/Langenwetzendorf
2:2 (0:2)
(Jens Lohse). Der Post SV Gera machte daheim gegen die spielstarken Daßlitzer einen Zwei-Tore-Rückstand wett und durfte sich nach 90 Minuten über ein 2:2-Unentschieden freuen.
"Nach einer schwachen ersten Halbzeit haben wir uns zurück gekämpft und uns das Remis aufgrund der Steigerung nach dem Seitenwechsel auch verdient", so Post-Trainer Daniel Hecht.
Nach zwei Wochen Pause war dem Gastgeber die fehlende Spielpraxis anzumerken. Anfangs kam man gar nicht in die Gänge. Vollraths Freistoß fand seinen Weg durch die löchrige Geraer Mauer zum 0:1 ins Netz (13.).
Ein schnell ausgeführter SG-Freistoß leitete das von Peschke erzielte 0:2 ein (20.). Erst nach einer halben Stunde wurde Post wach. Pech hatte Lippold, dessen 20-m-Freistoß von der Lattenunterkante ins Feld zurückprallte (31.).
Auch ein Kreuzburg-Kopfball nach Ecke von Fuchs brachte nichts Zählbares ein (35.). Nach Wiederbeginn drehte der Gastgeber auf. Kreuzburg wurde im letzten Moment geblockt (50.). Daßlitz lauerte auf Konter, war mit seinen schnellen Spitzen immer kreuzgefährlich.
Als der frei vor Tietz auftauchende Michael den Post-Schlussmann schon überwunden hatte, rettete Geike im letzten Moment auf der Torlinie. So blieben die Geraer im Spiel. Einen 18-m-Freistoß von Ludwig konnte Gäste-Torwart Walzel nicht festhalten, so dass Kreuzburg zum 1:2 abstaubte (79.).
Die Postler schlugen noch einmal zu. Nach einem weiteren Ludwig-Freistoß schien die Situation schon geklärt. Doch Geike eroberte den Ball zurück, legte für Reifschneider auf, dessen 16-m-Schuss im Kasten einschlug - 2:2 (85.).
Fast hätte die Hecht-Elf den Platz noch als Sieger verlassen. Doch Kreuzburg brachte das Leder in günstiger Position nicht im Kasten unter (88.).
Post SV Gera:
Tietz - Nehrhoff, Geike, Reifschneider,
Arndt (59. Ludwig), Zwacka, Kreuzburg, Lippold, Fuchs,
Gessner (63. St. Kroll), Paulick
SG Daßlitz/Langenwetzendorf: Rossram (1. Walzel) -
Vollrath, Wirth, Peschke, D. Neiß, Tiller, Mende, Bley,
Michael (83. Heinrich), Czerwenka, Hofmeister
Tore: 0:1 Vollrath (13.), 0:2 Peschke (20.),
1:2 Kreuzburg (79.), 2:2 Reifschneider (85.)
Schiedsrichter: K. Poschart (Gera)
 
  02.10.2010 - Reifschneider mit goldem Tor zum 1:0 Sieg

Post SV Gera - SV Blau-Weiß Niederpöllnitz II
1:0 (0:0)
(Jens Lohse). Auch im fünften Spiel in Folge blieben die Postler unbezwungen und behauptete sich gegen Aufsteiger SV Blau-Weiß Niederpöllnitz mit 1:0.
"Das war ein hartes Stück Arbeit. Schön, dass wir erneut ohne Gegentor geblieben sind. Beim Tor des Tages hat Kevin Reifschneider Torjägerqualitäten unter Beweis gestellt. Der Dreier ist für uns sehr wichtig", schätzte Gastgeber-Trainer Daniel Hecht nach dem Erfolg ein, mit dem die Geraer auf Tabellenrang vier vorrückten.
Sein Gegenüber Frank Fritzsche war ziemlich genervt: "Ein Punkt wäre hier machbar gewesen. Wir nutzen unsere wenigen Torchancen nicht. Die ersten 30 Minuten hatten wir mehr vom Spiel. Der Kampfgeist hat gestimmt."
Die Postler fanden nur schwer in die Begegnung. So hatten die Niederpöllnitzer auch die erste Gelegenheit, als Grille den Ball allein vor Tietze aber nicht im Kasten unterbrachte. Auf der anderen Seite strich Kreuzburgs Direktabnahme nach Flanke von Geßner knapp am Tor vorbei (20.).
Nehrhoff verzog (23.), ehe sich Blau-Weiß-Torwart Müller beim Schlenzer von Geßner (34.) und beim Freistoß von Fuchs (38.), die er beide zur Ecke abwehrte, auszeichnen konnte. Auch ein Solo des diesmal im Abschluss unglücklichen Kreuzburg brachte nichts Zählbares ein (42.).
Nach Wiederbeginn setzten die Postler durch eine Fuchs-Freistoß von der Strafraumgrenze ein erstes Achtungszeichen (48.). Dann war es Geßner, der mit seiner Flanke auf den zweiten Pfosten das 1:0 einleitete, als Reifschneider eine Fußspitze vor Müller am Ball war (53.).
Nach Kreuzburgs vergebener Kopfballchance (60.), hatte Mauldorf den Ausgleich vor Augen, vergab aber allein vor Tietz überhastet (67.). In der Folge spielten nur noch die Geraer. Doch Nehrhoff und Kreuzburg übertrafen sich gegenseitig im Auslassen bester Gelegenheiten.
Immer wieder stand der Niederpöllnitzer Torwart Müller im Brennpunkt. Als die Blau-Weißen in der Schlussphase alles nach vorn warfen, war man dem Ausgleich nahe. Allerdings mangelte es immer wieder an einem Verwerter für die vielen guten Gelegenheiten.

Umringt von den Post-Kickern Sebastian Paulick, Matthias Fuchs und Sven Nehrhoff (v.l.) findet der Niederpöllnitzer Philipp Drechsel (Mitte) keine Anspielstation. (Foto: Jens Lohse)
Post SV Gera:
Tietz - Nehrhoff, Geike, Reifschneider
(80. Brandner), Arndt, Zwacka, Kreuzburg, Fuchs, Lippold,
Gessner (70. Schäfer), Paulick
SV Blau-Weiß Niederpöllnitz II: Müller - Brendel, Pröber,
Urban, Dennler, Engel, Grille, Heinz, Schulze, Drechsel,
Mauldorf (80. Blinde)
Tore: 1:0 Reifschneider (53.)
Schiedsrichter: Peckruhn (Altenburg)
 
  25.09.2010 - Sichere 3 Punkte noch in Gefahr gebracht

SV Einheit Altenburg - Post SV Gera
1:2 (0:2)
(Jens Lohse). Einen wichtigen Sieg beim neuen Schlusslicht Einheit Altenburg landeten die Geraer Post-Kicker, die mit dem 2:1-Erfolg in der Skatstadt auf Platz fünf kletterten.
"Die erste Halbzeit waren wir drückend überlegen, haben allerdings nur zwei Tore erzielt. Nach dem Wechsel verflachte die Partie etwas. Altenburger Torgefahr gab es eigentlich nur über Standards", resümierte Gäste-Trainer Daniel Hecht, dessen Team immer besser in Schwung zu kommen scheint.
Das frühe 0:1 verlieh den Geraern Sicherheit. Nach einem Querpass von Reifschneider war Nehrhoff eher am Ball, als Altenburgs Schlussmann Schmidl (2.).
Der agile Nehrhoff, der an fast jeder brenzligen Situation beteiligt war, war vom Gastgeber nicht zu stellen. Allerdings blieb er am Keeper hängen (9.), verzog wenig später nach schönem Alleingang knapp (24.).
Dann aber doch das 0:2. Nehrhoff flankte, die Einheit-Abwehr patzte, so dass der Ball Kreuzburg vor die Füße fiel, der dankend vollendete (25.). Kreuzburg hatte auch noch den dritten Treffer vor Augen, jagte den Ball aus vollem Lauf aber übers Gebälk (34.).
Nach Wiederbeginn nahmen die Geraer das Tempo aus dem Spiel. Eine Ludwig-Ecke hätte fast direkt den Weg ins Netz gefunden (51.). Auch eine Doppelchance von Nehrhoff und Reifschneider brachte nichts Zählbares ein (78.). So wären die Gäste fast noch in Bedrängnis geraten.
Ein von der Mittellinie getretener Freistoß der Altenburger, bei denen der gelb-rot-gesperrte Torjäger Wirth schmerzlich vermisst wurde, fand ohne Zwischenberührung den Weg zum 1:2 ins Netz (85.). Ohne großartig in Bedrängnis zu geraten, brachten die Postler den wertvollen Vorsprung über die Zeit.
SV Einheit Altenburg:
Schmiedel - Tetzner, Kertscher,
Gröschel (74. Fritzsche), Ehrhardt, Rieming (18. Herziger),
Weidlich, Funke, Bastisch, Wich, Heiland
Post SV Gera: Tietz - Nehrhoff, Kreuzburg (75. Schäfer),
Reifschneider (87. Schleiernick), Arndt, Ludwig, Zwacka,
Lippold (61. Gessner), Fuchs, Brandner, Paulick
Tore: 0:1 Nehrhoff (2.), 0:2 Kreuzburg (26.),
1:2 Fritzsche (85.)
Schiedsrichter: Stötzner (Ziegelheim)
 
  18.09.2010 - Remis gegen Tabellenführer aus Nöbdenitz

Post SV Gera - SSV Traktor Nöbdenitz
0:0 (0:0)
(Jens Lohse). Nach der kurzfristigen Absage von Kapitän Fuchs (Arbeitsunfall) begannen die Postler gegen die noch ungeschlagenen Nöbdenitzer verhalten.
Glück hatte die Hecht-Elf, dass ein Kopfball von Mätthaus von der Lattenunterkante ins Feld, wieder an die Lattenunterkante und endgültig vor die Torlinie sprang (26.). Die größeren Spielanteile der Gäste mündeten sonst kaum in klaren Gelegenheiten.
Nach Wiederbeginn bewahrte Post-Keeper Tietz seine Mannschaft mit zwei tollen Paraden vor einem Rückstand (48.). Dann wurden auch die Geraer mutiger. Immer wenn Ludwig am Ball war, drohte dem Nöbdenitzer Tor Gefahr.
Einen Ludwig-Freistoß konnte SSV-Torwart Schmidt nicht festhalten (54.). Nach Lippolds Rückpass rettete Schmidt gegen den im Liegen abschließenden Zwick (75.).
Nach einer Flanke des am Spieltag seinen 25. Geburtstag feiernden Reifschneider verzog Lippold nach Ablage von Zwick freistehend (85.). Auch bei Reifschneiders Solo war Schmidt zur Stelle (89.), während Geike per Kopf nach einer Ludwig-Ecke verzog (90.).
"Das 0:0 bewerte ich als Punktgewinn. Mit einer starken Leistung hat uns Torwart Tietz mit seinen Paraden im Spiel gehalten", resümierte Post-Trainer Daniel Hecht nach dem Abpfiff.

Post-Kicker Sven Nehrhoff (r.) schirmt den Ball gegen den Nöbdenitzer Rico Kirmse ab. (Foto: Jens Lohse)
Post SV Gera:
Tietz - Nehrhoff , Geike, Reifschneider
(90. Brandner), Zwick (87. Arndt), Ludwig, Zwacka, Kreuzburg
(68. Gessner), Lippold, St. Kroll, Paulick
SSV Traktor Nöbdenitz: Schmidt - Lange, Kirmse, Gerth
(72. Jakob), Rosemann, Hußner, P. Schlenzig (85. Pucknat),
Busch, Matthaeus, Jacobi, S. Schlenzig
Tore: Fehlanzeige
Schiedsrichter: Reichardt (Greiz)
 
  11.09.2010 - Drei Punkt für Postler durch Sieg gegen SV Aga

SV Aga - Post SV Gera
0:2 (0:0)
(Jens Lohse). Weiter auf den ersten Saisonsieg warten die Agaer. Im Derby gegen den Post SV musste man sich mit 0:2 geschlagen geben.
"Wir haben verdient gewonnen, hatten mehr Chancen, aber auch etwas Glück, dass wir nach dem Agaer Elfmeter nicht in Rückstand geraten sind", schätzte Post-Trainer Daniel Hecht ein.
Ähnlich sah Agas Coach Uwe Pilakowski die Angelegenheit: "Post war spritziger, aggressiver in den Zweikämpfen. Wir geben uns trotzdem nicht auf, werden unsere Punkte noch holen."
Post schlug die spieltechnisch feinere Klinge, agierte viel mit dem Doppelpässen, gegen die die Agaern nur selten Mittel fanden.
Die erste Gelegenheit besaß aber der Gastgeber, als nach Rosenbergs Ecke Ziegengeist den Ball verlängerte, Schulze aber nicht ins Schwarze traf (15.). Auf der anderen Seite landete Kreuzburgs Versuch am Außennetz (20.). Dann vergaben die Postler einen Elfmeter. Nach Foul an Schönberg fand Zwick vom Punkt in Agas Keeper Günther seinen Meister (22.).
Schulzes Kopfball nach Flanke von Heller parierte Tietz, der dann auch seinen Elfmeterauftritt hatte, Schulzes Elfmeter abkaufte und Glück hatte, dass das erfolgreiche Nachsetzen von Krawczyk ohne Anerkennung blieb, der sich der vermeintliche Torschütze bei Strafstoßausführung zu zeitig in den 16-m-Raum begeben hatte (44.).
Nach Wiederbeginn erwischte Post den besseren Start. Nach Freistoß von Fuchs war Zwick mit dem Kopf einen Tick eher am Ball als Heller und köpfte zum 0:1 ein, wobei ein Platzfehler beim Aufsetzer noch sein Übriges tat (54.).
Zwick hätte kurz darauf alles klar machen können, scheiterte nach Vorarbeit von Reifschneider aber am starken Günther (56.). Ein strittiger Strafstoß für Post führte zum 0:2, wobei sich diesmal Reifschneider die Chance nicht entgehen ließ (75.).
Aga kaum auch noch zu seinen Gelegenheiten. Doch brachte Schulze (64./87.) und Ziegengeist, der aus 22 m nur die Querlatte traf (82.), den Ball nicht im Kasten unter.

Post-Verteidiger Torsten Zwick (l.) ist im Kopfballduell mit dem Agaer Robert Heller einen Tick eher am Ball und trifft per Kopf zum 0:1. (Foto: Jens Lohse)
SV Aga:
Günther - Schreiber, Kaiser (46. Skujat), Heller
(74. Grune), Ziegengeist, Schönberg, Rosenberg, Schulze,
Krawczyk, Herrmann, Stawitzki
Post SV Gera: Tietz - Nehrhoff, Geike, Reifschneider,
Zwick (76. Brandner), Zwacka, Kreuzburg (86. Schäfer),
Lippold (86. Gessner), Fuchs, St. Kroll, Paulick
Tore: 0:1 Zwick (54.), 0:2 Reifschneider (78.FE)
Schiedsrichter: Höfer (Greiz)
 
  28.08.2010 - Klarer Sieg gegen Aufsteiger aus Gößnitz

Post SV Gera - FSV Gößnitz
5:1 (2:0)
(Jens Lohse). Nach nur einem Punkt aus den bisherigen drei Partien ist den Post-Kickern gegen Schlusslicht Gößnitz der erhoffte Befreiungsschlag geglückt. Deutlich mit 5:1 setzte sich die Hecht-Elf durch und machte in der Tabelle damit einen gewaltigen Sprung auf Platz zehn.
Nach verhaltenem Beginn erarbeitete sich der Gast leichte Feldvorteile, übertraf sich in der torgefährlichen Zone aber an Harmlosigkeit.
Zudem offenbarte man in Defensive viele Unsicherheiten, die die Geraer eiskalt bestraften.
Nach schönem Doppelpass zwischen Geike und Lippold konnte FSV-Torwart Fichte noch im letzten Moment vor dem einschussbereiten Kreuzburg klären (22.).
Besser machte es kurz darauf Lippold, der nach einem Freistoß von Fuchs ins Schwarze traf, als die Gößnitzer Abwehr wieder einmal nicht im Bilde war - 1:0 (28.). Kurz darauf lief Nehrhoff nach Vorarbeit von Fuchs noch zwei Gäste-Verteidiger aussteigen und vollendete aus 16 m zum 2:0 (33.). Gödicke (40.) auf der einen und Kreuzburg (41.) auf der anderen Seite vergaben weitere gute Möglichkeiten. Nehrhoff scheiterte in der Nachspielzeit an Fichte (45.+1).
Das dritte Post-Tor kurz nach Wiederbeginn sorgte dann für klare Fronten. Geike hatte sich mit Hilfe von Fuchs mit einem Doppelpass befreit. Sein als Flanke gedachter Ball landete dann auf Irrwegen im Gößnitzer Kasten - 3:0 (50.). Die Geraer taten etwas für ihr arg strapaziertes Torverhältnis. Kreuzburg und Reifschneider vergaben noch, ehe Zwick einen Foulelfmeter zum 4:0 verwandelten, dem ein Halten an Ludwig vorausgegangen war (68.).
Nehrhoffs Ballgewinn brachte Kreuzburg in gute Position, dessen nochmalige Ablage Reifschneider zum 5:0 verwertete (78.). So schmerzte der Ehrentreffer der Gäste kaum, als Meister nach einer Ecke höher als Zwick sprang und zum 5:1-Endstand einköpfte (84.).
Post SV Gera:
Tietz - Nehrhoff (85. Schäfer),
Geike (65. Zwacka), Reifschneider, Zwick, Ludwig, Kreuzburg,
Lippold (79. Arndt), Fuchs, St. Kroll, Paulick
FSV Gößnitz: Fichte - Küchter, Stumpp, Wiwer (46. Schubert),
Globsch, Sander (57. Andersch), Goedicke (80. Pouel),
Schmidt, Meister, Stenzel, Köhler
Tore: 1:0 Lippold (28.), 2:0 Nehrhoff (33.), 3:0 Geike (50.),
4:0 Zwick (68.FE), 5:0 Reifschneider (78.), 5:1 Meister (84.)
Schiedsrichter: Schlicht (Rositz)
 
  21.08.2010 - Erneute Niederlage gegen Ronneburger-Elf

FSV Ronneburg - Post SV Gera
2:0 (0:0)
(Jens Lohse). Wer hätte das gedacht? Nach drei Spieltagen führt der FSV Ronneburg die Regionalklasse-Tabelle an.
Mit 2:0 bezwang die Elf von Trainer Frank Tucholka den Post SV Gera und bleibt damit weiterhin ungeschlagen.
"Aufgrund der zweiten Halbzeit ist unser Sieg verdient. Wir haben uns viele Chancen erarbeitet, hatten allein fünf, sechs Hundertprozentige. Da müssen wir uns noch cleverer anstellen", resümierte Coach Tucholka nach dem Abpfiff.
Dagegen wusste sein Gegenüber Daniel Hecht, dessen Team stark ersatzgeschwächt angetreten war, gar nicht so recht, was er sagen sollte. "Wir wollten, dass hinten lange die Null steht. Vorn fehlt es uns nach wie vor an der erforderlichen Durchschlagskraft.
Trotzdem blicken wir zuversichtlich nach vorn. Nächste Woche habe ich wieder mehr personelle Alternativen", so Hecht, dessen Team nach wie vor sieglos ist.
Zwischen beiden Mannschaften entwickelte sich ein Spiel, das nicht unbedingt von der Klasse, wohl aber von der Spannung lebte. Die meiste Torgefahr resultierte aus Standards, wo Ronneburgs Rössel und Post-Kicker Ludwig die gegnerische Torhüter immer wieder zur vollsten Konzentration zwangen.
Nach Schellenbergs Grundliniendurchbruch fand Rössel in Gäste-Keeper Tietz seinen Meister (19.). Nach schöner Kombination hätten auch die Geraer in Führung gehen können, doch rettete FSV-Schlussmann Schote glänzend (43.).
An die tole Rückrunde der abgelaufenen Saison können die Post-Kicker gegenwärtig noch nicht anknüpfen und müssen nun aufpassen, den Anschluss ans Mittelfeld nicht ganz zu verlieren. (Foto: Lohse)
Nach Wiederbeginn ging Ronneburg in Führung. Nach Knebels Eingabe konnte die Post-Abwehr den Ball nicht entscheidend klären. Der eingewechselte Trempert nutzte die Konfusion am zweiten Pfosten mit einem geschickten Heber zum 1:0 aus (55.). Nach Karsten Schumanns schnellem Einwurf auf Bruder Chris hatte Knebel gleich den zweiten Treffer auf dem Fuß, kam aber an Tietz nicht vorbei (58.).
Dem Gastgeber boten sich nun Chancen im Minutentakt. Der allein auf Tietz zueilende K. Schumann fand im Geraer Keeper seinen Meister (60.), der auch beim Tremperts Schuss von der Strafraumgrenze Sieger blieb (63.). Einem weiteren Freistoß von K. Schumann fehlte die Präzision (67.). Auf der anderen Seite blieb auch der Gast gefährlich, agierte in Tornähe aber viel zu verspielt.
Große Probleme hatte Ronneburgs Torwart Schote beim Aufsetzer-Freistoß von Ludwig aus 22 m (73.). Als Reifschneider patzte und K. Schumann frei vor Tietz auftauchte, schlug Knebel nach dessen Querpass über den Ball (82.). Zwei Minuten später dann aber doch die Spielentscheidung.
Einen 25-m-Freistoßhammer von Rössel faustete Tietz noch ab, machte beim Nachschuss von Malitz aus 22 m aber keine glückliche Figur. Mit der Hand brachte der Geraer Schlussmann den Ball nicht über die Querlatte, der so zum 2:0 im Netz landete (84.).

Ronneburgs Angreifer Benjamin Knebel (l.) setzt sich im Zweikampf gegen Post-Verteidiger Steffen Kroll durch. (Foto: Lohse)
FSV Ronneburg:
Schote - Müller, Schellenberg, Malitz, Brem,
Götze, C. Schumann, Rössel (87. Krause), K. Schumann,
Kwiatkowski (40. Trempert), Knebel (90. Kirschschlager)
Post SV Gera: Tietz - Reifschneider, Arndt (79. Hilbig),
 Zwick, Ludwig, Kreuzburg , Lippold, Fuchs, St. Kroll, Schäfer, Paulick
Tore: 1:0 Trempert (55.), 2:0 Malitz (85.)
Schiedsrichter: Kupsch (Königshofen)
 
  14.08.2010 - Nach 2:0 Führung noch Remis gegen Greizer

Post SV Gera - 1.FC/Chemie Greiz
2:2 (2:1)
(Jens Lohse). Mit einer großen Steigerung im Vergleich zur Vorwoche hat der Post SV Gera einen Heimpunkt gegen den Staffelfavoriten aus Greiz erobert.
"Greiz hatte mehr vom Spiel, aber wir standen hinten recht sicher. Am Ende geht das Remis in Ordnung", bilanzierte Post-Trainer Daniel Hecht nach dem Abpfiff.
Post begann wie die Feuerwehr. Nachdem Lippold nach toller Vorarbeit von Reifschneider von der Strafraumgrenze noch an Torwart Paulitz gescheitert war (11.), verwandelte Zwick drei Minuten später einen an Reifschneider verwirkten Foulelfmeter, wenngleich der Greizer Keeper noch mit den Fingerspitzen am Ball war - 1:0 (14.).
Nach Pass von Nehrhoff erhöhte Kreuzburg nur wenig später auf 2:0 (20.). Die vom Geraer Dietmar Sengewald betreuten Gäste antwortete. Dimter hatte in zentraler Position zu viel Platz, ließ Post-Schlussmann Tietz mit seinem 25-m-Schuss ins Dreiangel keine Abwehrchance - 2:1 (33.).
Kurz vor der Pause verpasste Nehrhoff eine Eingabe des agilen Reifschneider knapp (43.). Nach Wiederbeginn kam Greiz durch einen direkt verwandelten Freistoß von D. Himmer zum 2:2-Ausgleich (53.).
Bei Freistößen waren beide Mannschaften dem Siegtreffer am nächsten. Erst zwang Dimter Post-Keeper Tietz zu einer Glanztat (63.). Auf der anderen Seite verfehlte Ludwigs Freistoß knapp den Querbalken.
Post SV Gera:
Tietz - Nehrhoff, Reifschneider (70. Schäfer),
Zwick, Ludwig, Gessner (59. Arndt), Kreuzburg (90. Geike),
Lippold, Fuchs, Brandner, Paulick
1.FC/Chemie Greiz: Paulitz - Pellmann (78. Nitschke),
Mätzke (74. Speicher), D. Himmer, Körner, M. Himmer
(46. Gneupel), Bauch, Donath, Dimter, Brettfeld, Rietsch
Tore: 1:0 Zwick (14.FE), 2:0 Kreuzburg (20.),
2:1 Dimter (33.), 2:2 D. Himmer (53.)
Schiedsrichter: Stötzner (Ziegelheim)
 
  07.08.2010 - Eurotrinker siegen deutlich zum Saisonauftakt

Eurotrink Kickers FCL - Post SV Gera 5
:0 (2:0)
(Jens Lohse). Einen Saisonstart nach Maß hat der Eurotrink Kickers FCL hingelegt.
Im Ortsderby gegen den Post SV gelang ein in dieser Höhe nicht erwarteter 5:0-Erfolg und zugleich die Revanche für die im Frühjahr erlittene 0:1-Niederlage an gleicher Stelle.
"Wir wollten die drei Punkte und gleichzeitig zu Null spielen. Beides ist uns gelungen. Ich bin sehr zufrieden.
Auf dem Platz hat man gesehen, dass wir unbedingt gewinnen wollten. Das war unser entscheidender Vorteil heute", schätzte Eurotrink-Trainer Robby Schilbach ein.
Dagegen monierte Post-Coach Daniel Hecht: "Wir waren heute viel zu passiv. Die ersten beiden Gegentore fielen nach Standards. Unsere eigenen Chancen haben wir nicht genutzt. Das 0:3 gleich nach Wiederbeginn war dann der Genickschlag für uns. Unterm Strich haben wir verdient verloren."
Bei Eurotrink spielte der noch in der Woche von Thüringenliga-Absteiger Schmölln verpflichtete Rene Lippold eine Schlüsselrolle. Nach einer Ecke von Leucht lief er am kurzen Eck ein und traf per Direktabnahme zum 1:0 (12.).
Auch wenn Eurotrink-Kapitän Silvio Peißker (r.) gegen Post-Kicker Robert Schäfer einen Schritt zu spät kommt, gewinnt der Gastgeber zum Saisonauftakt das Geraer Ortsderby unerwartet deutlich mit 5:0. (Foto: Jens Lohse)
Post zeigte sich wenig beeindruckt, erarbeitete sich drei Großchancen in Folge. Aber Reifschneider und Nehrhoff fanden selbst aus besten Positionen in Gastgeber-Schlussmann Albert ihren Meister (22./25./28.), der sein Team vor dem Ausgleich bewahrte.
Eurotrink konterte geschickt. Peißker traf nach einer abgefangenen Ecke nur den Pfosten (29.), ehe nur eine Minuten später sein abgefälschter 30-m-Freistoß unhaltbar zum 2:0 im Netz landete (30.). Bis zur Pause neutralisierten sich beide Teams. Nach der Halbzeit wollte Post nochmals alles versuchen. Als aber R. Lippold das Laufduell gegen Zwick gewann und das Leder am herauseilenden Torwart Tietz vorbei ins Netz spitzelte, war mit dem 3:0 alles entschieden (46.).
Nach Vorarbeit von Leucht traf D. Krause von der Strafraumgrenze zum 4:0 (58.). Den 5:0-Schlusspunkt setzte dann der agile Leucht, der sich nach zwei, drei vergebenen Gelegenheiten doch noch für seine überzeugende Leistung mit einem eigenen Treffer belohnte (70.). Bei Eurotrink lief J. Fleischer erstmals als Abwehrchef auf, was sich bewährte.

Auch wenn Eurotrink-Kapitän Silvio Peißker (r.) gegen Post-Kicker Robert Schäfer einen Schritt zu spät kommt, gewinnt der Gastgeber zum Saisonauftakt das Geraer Ortsderby unerwartet deutlich mit 5:0. (Foto: Jens Lohse)
Eurotrink Kickers FCL Gera:
Albert - Wolfrum, Rhode, H. Fleischer (65. Patzer), Peissker, Knauer, Leucht (80. Heisig), J. Fleischer, Lippold (50. Felsch), Embersmann
Post SV Gera: Tietz - Nehrhoff, Zwacka (70. Gessner), Reifschneider, Arndt (70. Brandner), Zwick, Ludwig, Lippold, Paulick, St. Kroll, Schäfer (81. Mustafa)
Tore: 1:0 Lippold (12.), 2:0 Peissker (40.), 3:0 Lippold (46.), 4:0 Krause (58.), 5:0 Leucht (71.)
Schiedsrichter: Seeland (Gera)
 
  31.07.2010 - frühes Pokalaus durch Elfmeterschießen

FSV Ronneburg - Post SV Gera 1
:1 (1:1) (1:1 n.V.) (7:6 n.E.)
(Jens Lohse). Nach einer kuriosen Pokalpartie jubelte Regionalklasse-Aufsteiger FSV Ronneburg.
Selbst 120 allenfalls mäßige Spielminuten reichten nicht aus, um eine Entscheidung herbeizuführen.
So ging es ins Elfmeterschießen, in dem 16 Schüsse nötig waren, ehe Knebel mit dem 7:6 für den Gastgeber alles klar machte.
Kurios war der Spielverlauf deshalb, weil der FSV kurz vor der Halbzeit Verteidiger Hänel wegen groben Foulspiels mit Rot verlor (44.), anschließend also weit mehr als eine Stunde in Unterzahl agierte.
Zehn Minuten vor Ende der Verlängerung schied dann auch noch Libero P. Müller mit Wadenkrämpfen aus, retteten also neun Ronneburger das Unentschieden über die Zeit.
Im Elfmeterschießen hielten beide Torhüter jeweils zwei Schüsse. Da für Post aber auch noch Ludwig übers Gebälk schoss, hatte der FSV das bessere Ende für sich.
"Ein Kompliment an meine Mannschaft, die sich nie aufgegeben hat. Das Mittwoch-Spiel steckte uns noch ganz schön in den Knochen. Nach einer schwachen ersten Halbzeit haben wir uns dann gesteigert", schätzte Ronneburgs Trainer Frank Tucholka ein.
Die Gäste hatten die erste Halbzeit bestimmt. Bei einem ersten Distanzschuss zeigte sich FSV-Schlussmann Schote auf dem Posten (7.). Nachdem Kreuzburg nur die Querlatte getroffen hatte (15.), gingen die Geraer in Führung. Ein Ludwig-Freistoß schlug aus 20 m unhaltbar im Kasten ein - 0:1 (18.). Post blieb am Drücker. Ein Treffer von Kreuzburg fand wegen einer Abseitsposition keine Anerkennung.
Für die erste torgefährliche Aktion auf der Gegenseite sorgte K. Schumann, der aber in Gäste-Keeper Tietz seinen Meister fand (40.). Als dann Ronneburgs Hänel nach grobem Foul völlig zurecht mit Rot vom Platz flog (44.), schien es schlecht um die Tucholka-Elf zu stehen, die sich aber fortan straffte. Nach einem Rössel-Freistoß von der Mittellinie gelang K. Schumann noch vor der Pause im Nachsetzen der 1:1-Ausgleich (45.+1).
Nach Wiederbeginn verflachte die Partie. Ronneburg verteidigte in Unterzahl den eigenen Strafraum. Bei einem 40-m-Freistoß von Rössel hätte man sogar in Führung gehen können, doch rettete Tietz per Fußabwehr (55.). Den Gästen fiel nichts ein. Das Tempo im Spiel fehlte. Einzig Distanzschüsse von Fuchs und Ludwig sorgten für einen Hauch von Torgefahr. Arndt hatte die Entscheidung vor Augen, doch nahm ihm FSV-Torwart Schote den Ball vom Fuß (72.).
Über die erste Halbzeit der Verlängerung hätte man getrost den Mantel des Schweigens hüllen können. Erst in den letzten Minuten wurde es nochmals spannend. Gastgeber-Libero P. Müller musste mit Wadenkrämpfen vom Platz. Mit nur noch neun Spielern traf Ronneburgs Angreifer Knebel das Lattenkreuz (113.). Für Post prüften die eingewechselten Hilbig und Mustafa noch Gastgeber-Keeper Schote. So musste das Elfmeterschießen entscheiden.

Ronneburgs Marco Rössel (l.) setzt sich gegen Post-Kicker Daniel Hilbig durch. (F.: Lohse)
FSV Ronneburg:
Schote - Schellenberg, Petzl, C. Schumann, Kwiatkowski (50. Hoppe), Hänel, Rössel, Kirchschlager (75. Plecher), K. Schumann, Knebel, Müller
Post SV Gera: Tietz - Nehrhoff, Reifschneider (83. Mustafa), Arndt, Zwick, Ludwig, Kreuzburg (65. Hilbig), Lippold, Fuchs, St. Kroll, Schäfer (72. Schleiernick)
Tore: 0:1 Ludwig (18.), 1:1 K. Schumann (45.)
Eltmeterschießen:
0:1 Fuchs, 1:1 Rössel, 1:2 Lippold, 2:2 K. Schumann, 2:3 Hilbig, 3:3 C. Schumann, Schotte hält Elfmeter von Nehrhoff, 4:3 Petzl, 4:4 Zwick, Tietz hält Elfmeter von Schote, Ludwig verschießt, Tietz hält Elfmeter von Plecher, 4:5 Arndt, 5:5 Schellenberg, Schote hält Elfmeter von St. Kroll, 6:5 Knebel
Schiedsrichter:
Geidel (Gera)
 
  24.07.2010 - Niederlage gegen starke Babelsberger-Elf

FSV Babelsberg 74 - Post SV Gera
4:0 (1:0)
(Jens Lohse). Mit dem Potsdamer Kreisligisten, der vom Ex-Postler Jan Kähne betreut wird, trafen die Geraer auf einen spielstarken Kontrahenten, der schon in der ersten Minute in Führung ging und in der Folge weitere Chancen besaß, um zu erhöhen.
Nach einer Viertelstunde hatte sich Post dann auf Spiel und Gegner eingestellt und erreichte Gleichwertigkeit.
Mustafa und Nehrhoff hatten bei guten Gelegenheiten den Ausgleich vor Augen, vergaben aber.
Torwart Schleiernick erwies sich als sicherer Rückhalt.
Nach Wiederbeginn Reifschneider, der eine Ludwig-Flanke um einen Schritt verpasste, fast das 1:1 gelungen. Mit Fehlern im Spielaufbau machten es die Postler den Babelsberger leicht, so dass man sich in kurzer Zeit drei weitere Gegentreffer einfing und deutlich mit 0:4 unterlag.
"Das Ergebnis täuscht etwas über den Spielverlauf hinweg. Ich konnte wertvolle Erkenntnisse gewinnen", schätzte Geras Trainer Daniel Hecht ein, der von einem Testspiel mit Niveau sprach.

FSV Babelsberg 74:
F. Müller - Fangmann, Th. Müller, Kaufmann, Nather, Brandt, Schultz, Ahlefeld, Kubitza, Meding, Bandach (Hämmerling, Lange, Wisniowski
Post SV Gera: Schleiernick - Mustafa, St. Kroll, Ludwig, Fuchs, Lippold, Hilbig, Nehrhoff, Zwick, M. Kroll,
Reifschneider (Hecht, A. Meyer)
Tore: 1:0 Ahlefeldt (1.), 2:0 Ahlefeldt (52.), 3:0 Ahlefeldt (61.), 4:0 Kubitza (88.)
Schiedsrichter: Hantzendorfer (Golm)
 
  17.07.2010 - Im ersten Testspiel bereits überzeugt

SSV 1938 Großenstein - Post SV Gera
3:6 (2:2)
(Jens Lohse). Regionalklasse-Vertreter Post SV Gera musste im ersten Test bei Kreisligist Großenstein zwar noch auf sieben Stammkräfte verzichten, setzte sich aber dennoch mit 6:3 durch.
"Die umgestellte Abwehr stand natürlich nicht so sicher. Zudem haben wir letzte Woche hart trainiert. Ich habe viele gute spielerische Ansätze gesehen, auf denen sich aufbauen lässt", lobte Post-Trainer Daniel Hecht.
Eine vom Coach angeführte Defensivschwäche nutzten die Großensteiner durch Nützel zum 1:0 (13.). Nur drei Minuten später profitierte Fuchs bei seinem 30-m-Freistoß zum 1:1 von einem Fehler des Gastgeber-Schlussmanns (16.).
Schäfers 1:2 (38.) egalisierten die Großensteiner durch Penz wenig später zum 2:2-Pausenstand (40.).
Nach Wiederbeginn drehten die durchwechselnden Geraer auf. Schleiernick (50.), Kreuzburg (55.) und Schäfer mit einem sehenswerten 20-m-Schuss ins kurze Eck (59.) ließen die Gäste binnen weniger Minuten auf 2:5 enteilen.
Nach Schellenbergs 3:5 (69.) stellten die Postler durch Mustafas Treffer (87.) den alten Abstand wieder her.
SSV 1938 Großenstein: Franke - Kloss, T. Muxfeldt, Schellenerg, Fengler, Kretschmar, Franke, Ude, Müller, Atzendorf, Nuetzel (Erler, Penz, H. Muxfeldt, Spröte)
Post SV Gera: Tietz - Fuchs, Hilbig, Lippold, Schleiernick, Kreuzburg, Mustafa, Schäfer, Zwick, Nehrhoff,
Arndt (St. Kroll, Hecht, Gering)
Tore: 1:0 Nützel (13.), 1:1 Fuchs (16.), 1:2 Schäfer (38.),
2:2 Penz (40.), 2:3 Schleiernick (50.), 2:4 Kreuzburg (55.), 2:5 Schäfer (59.), 3:5 Schellenberg (69.), 3:6 Mustafa (87.)
Schiedsrichter: M. Kommant (Gera)