Saison 2009/2010: 

  29.05.2010 - Serie beim Saisonabschluss gerissen

SV Eintracht Fockendorf - Post SV Gera
3:0 (1:0)
(Jens Lohse). Nach neun ungeschlagenen Partien in Folge erwischte es die Postler ausgerechnet am letzten Spieltag beim Tabellenvorletzten in Fockendorf.
"Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt, es da aber verpasst, zumindest ein Tor zu erzielen. Der Fockendorfer Doppelschlag nach Wiederbeginn hat dann unsere Moral gebrochen", urteilte Post-Trainer Daniel Hecht nach dem Abpfiff.
Hecht bleibt auch in der nächste Saison verantwortlicher Trainer der Mannschaft, die geschlossen zusammen bleibt.
Die Begegnung hatte für die Geraer schon unglücklich begonnen.
Einen verspringenden weiten Eintracht-Einwurf bekam Post-Torwart Tietz nicht richtig zu fassen und ein Gerth staubte zum 1:0 ab (3.). In der Folge erarbeitete sich der Gast Chance auf Chance.
Viel lief über den sehr agilen Fuchs. Aber Kreuzburg, Fuchs und Nehrhoff scheiterten am Fockendorfer Schlussmann, während Reifschneider und Zwacka knapp verzogen. Kurz vor der Pause musste dann noch Zwacka auf der eigenen Torlinie retten (40.). Durch einen Sonntagsschuss fast von der Grundlinie erhöhte der Gastgeber auf 2:0 (52.), ließ wenig später per unhaltbarem 16-m-Schuss das dritte Tor folgen (57.).
Post ergab sich. Der nur mit langen Bällen operierenden Eintracht ergaben sich weitere Konterchancen. Bei zwei Fuchs-Freistößen lag kurz vor Schluss zumindest der Geraer Ehrentreffer in der Luft.
SV Eintracht Fockendorf: S. Kleinoth - S. Gerth (77. Pöhler),
G. Kleinoth, Fiegl, Hanke (66. Krosse), Diewald, Hillig, Meter,
Fleischer, G. Gerth (60. Shala), Bergner
Post SV Gera: Tietz - St. Kroll, Zwacka, Paulick - Lippold,
Fuchs, Geßner (55. Brandner), Nehrhoff (50. Arndt),
Zwick - Reifschneider, Kreuzburg (55. Schäfer)
Tore: 1:0 G. Gerth (3.), 2:0 Fiegl (52.), 3:0 Bergner (57.)
Schiedsrichter: Hadasch (St. Gangloff)
 
  15.05.2010 - Mangelnde Chancenverwertung trotz 4 Toren

Post SV Gera - SV Rositz
4:4 (2:2)
(Jens Lohse). Die Ansprüche der Postler wachsen. Mit dem 4:4-Unentschieden gegen Rositz war Trainer Daniel Hecht nicht zufrieden.
"Wenn man zu Hause vier Tore schießt, muss man auch gewinnen. Aber während wir vorn viele Chancen nicht genutzt haben, haben wir in der Abwehr heute viel zu viele Fehler gemacht", resümierte der Gastgeber-Coach. Dennoch blieben die Geraer auch im neunten Spiel in Folge ungeschlagen.
Post begann wie die Feuerwehr. Kreuzburg und Ludwig verpassten eine Brandner-Eingabe knapp (1.). Nach Geikes Flugball erzielte Kreuzburg das verdiente 1:0 (5.). Zwicks Treffer wurde wegen Abseits nicht gegeben (10.). Statt dessen kassierte man durch Undeutschs Treffer den Ausgleich (15.).
Möglichkeiten von Brandner und Zwick brachten nichts. Nach einem Einwurf traf der Rositzer Trölitzsch von der Strafraumgrenze zum 1:2 (33.).
Nach Ecke von Ludwig war Zwacka noch vor der Pause per Kopf zum 2:2 zur Stelle (41.). Gleich nach Wiederbeginn hätten Zwick und Kreuzburg den Gastgeber auf die Siegerstraße bringen können, vergaben aber. Als die Post-Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone brachte, traf Haimerl für die Gäste zum 2:3 (57.).
Die Geraer agierten hinten ungeordnet wie ein Hühnerhaufen, was der kurz zuvor eingewechselte Berger mit dem 2:4 bestrafte (66.). Doch die Hecht-Elf bewies Moral. Nach Geßners Vorarbeit behielt Nehrhoff die Nerven und schob überlegt ein - 3:4 (70.).
Dann machte sich der am Vortag 24 Jahre alt gewordene Ludwig ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk, traf per 20-m-Freistoß zum 4:4 genau ins Dreiangel (84.). Mehr gelang dann nicht mehr.
Post SV Gera: Tietz - St. Kroll, Zwacka, Paulick -
Brandner (60. Arndt), Geike, Geßner (79. Lippold),
Nehrhoff (88. Schäfer), Ludwig - Zwick, Kreuzburg
SV Rositz: Albrecht - Gehrt (79. Nagy), Czajka,
Vincenz (46. Berger), Troelitzsch, Schlicht (88. Wick), Karger, Kahnt, Haimerl, Undeutsch, Funke
Tore: 1:0 Kreuzburg (5.), 1:1 Undeutsch (15.),
1:2 Troelitzsch (33.), 2:2 Zwacka (41.), 2:3 Haimerl (57.),
2:4 Berger (66.), 3:4 Nehrhoff (70.), 4:4 Ludwig (84.)
Schiedsrichter: Trübner (Jena)
 
  08.05.2010 - Revanche im Westvororte-Derby geglückt

Post SV Gera - TSV Gera-Westvororte
5:2 (1:1)
(Jens Lohse). Im Ortsderby gegen Westvororte setzte der Post SV seinen Höhenflug der letzten Wochen fort.
Den 5:2-Erfolg seines Teams schätzte Gastgeber-Coach Daniel Hecht als verdient ein, was auch sein Gegenüber Werner Schorrig bestätigte.
"Ich bin enttäuscht von der Leistung meiner Elf. Trotz guter Besetzung sind wir nichts ins Spiel gekommen. Die eine oder andere Schiedsrichter-Entscheidung war sicherlich strittig. Aber daran hat es nicht gelegen", schätzte der Trainer-Altmeister ein.
Post hatte gut begonnen, schon in der Anfangsphase durch Fuchs, Nehrhoff und Kreuzburg gute Gelegenheiten besessen.
Bei Westvororte war Angreifer Perlt ein ständiger Unruheherd. Nach Geikes Foul an ihm verwandelte Renke den fälligen Elfmeter zum 0:1 (27.). Der Gast hätte kurz darauf sogar erhöhen können, kassierte statt dessen aber das 1:1.
Nach einer nicht geahndeten Attacke an TSV-Torwart Zimmare traf Kreuzburg nach Eingabe von Zwacka zum Ausgleich (39.). Nach Freistoß von Nehrhoff war der am Spieltag seinen 25. Geburtstag feiernde Zwick zum 2:1 erfolgreich (49.).
Als die Gastgeber-Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone brachte, ließ Dankert allein vor Tietz keine Chance - 2:2 (56.). Doch Post antwortete prompt. Nach Zwicks Kopfballablage war Arndt zum 3:2 zur Stelle (59.).
Dann ging Westvororte-Kicker Renke die Nerven durch, der nach Gelb-Rot wegen wiederholten Foulspiels kaum zu beruhigen war (60.). Die Hecht-Elf wusch scharf nach. Nach Flanke von Schäfer hatte Kreuzburg alle Zeit der Welt, das 4:2 zu markieren (63.). In Unzerzahl war Dankert für die Gäste zwei Mal dem Anschluss nahe, ehe in der Nachspielzeit Schäfer nach Brandners Vorarbeit mit dem 5:2 alles klar machte (90.+3).
Schäfer war bereits nach einer halben Stunde für den mit Verdacht auf Nasenbeinbruch ausscheidenden Reifschneider in die Partie gekommen.
Post SV Gera: Tietz - St. Kroll, Zwacka, Geike - Arndt,
Fuchs (69. Paulick), Geßner, Nehrhoff, Zwick - Reifschneider (30. Schäfer), Kreuzburg (85. Brandner)
TSV Gera-Westvororte: Zimmare - Kuhn (78. Himmer),
Urban (57. Wagner), Krüger, Schmidt, Dankert, Abresch,
Fein (56. Schroth), Perlt, Renke, Winefeld
Tore: 0:1 Renke (27.), 1:1 Kreuzburg (38.), 2:1 Zwick (49.), 2:2 Dankert (56.), 3:2 Arndt (59.), 4:2 Kreuzburg (63.),
5:2 Schäfer (90.)
Schiedsrichter: Spatzier (Stadtroda)
 
  01.05.2010 - Siegesserie hält auch gegen Nöbdenitz

Post SV Gera - SSV Traktor Nöbdenitz
1:0 (0:0)
(Jens Lohse). Der Post SV Gera setzte seine Erfolgsserie auch gegen den Aufstiegsanwärter aus Nöbdenitz fort.
Mit dem 1:0-Sieg rückte man auf Platz zwölf der Tabelle nach vorn und überholte die Eurotrink-Kicker.
Mit einer Doppelchance starteten die Postler in die Begegnung. Erst verzog Nehrhoff nach Doppelpass mit Kreuzburg (6.). Dann zögerte Kreuzburg nach Nehrhoffs herrlichem Diagonalpass mit dem Abschluss zu lange (8.).
Als sich Nehrhoff gegen zwei Nöbdenitzer durchgesetzt hatte, fand Kreuzburg nach dessen Eingabe in Traktor-Schlussmann Schmidt seinen Meister (24.).
Auch an der nächsten Aktion war Kreuzburg beteiligt. Seine Flanke legte Reifschneider mit dem Kopf ab und Zwick schoss knapp über den Kasten (39.).
Erst kurz vor der Halbzeit tauchten die enttäuschenden Gäste erstmals gefährlich vor dem Geraer Tor auf, als Beckers Kopfball aber sein Ziel verfehlte (44.). Mit dem Pausenpfiff versprang Nehrhoff das Leder nach Flanke von Fuchs in bester Position (45.).
Zu Beginn der zweiten Halbzeit schien Nöbdenitz aufzudrehen. Erst schoss St. Schlenzig am Tor vorbei (48.). Dann verpassten zwei Traktor-Angreifer eine gefährliche Eingabe (51.).
Post fand wieder in die Partie zurück. Nach Nehrhoffs Vorarbeit scheiterte Ludwig am Gäste-Schlussmann (55.), ehe es Kreuzburg besser machte. Einen Nehrhoff-Freistoß köpfte er zunächst aufs Nöbdenitzer Gehäuse. Torwart Schmidt konnte das Leder nicht festhalten und Kreuzburg selbst staubte zum 1:0 ab (59.).
In der Folge passierte nicht mehr viel. Nöbdebnitz zwar nun mit optischen Vorteilen, aber nicht in der Lage, die sehr sicher stehende Geraer Abwehr ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Nach Pass des an fast allen Offensivaktionen beteiligten Nehrhoff hatte der eingewechselte Brandner die Entscheidung auf dem Fuß, scheiterte aber am Gäste-Keeper (83.).
Erst in der Schlussminute, als auch der Nöbdenitzer Torwart Schmidt im Post-Strafraum zu finden war, wurde es beim Kopfball von Schleicher noch einmal brenzlig. "Es läuft derzeit richtig gut. Die Serie hält. So kann es weitergehen", freute sich Post-Trainer Daniel Hecht nach dem Abpfiff mit seiner Mannschaft.
Post SV Gera: Tietz - St. Kroll, Zwacka, Paulick - Ludwig,
Fuchs, Geßner, Nehrhoff (90. Schubert), Zwick -
Reifschneider (84. Schleiernick), Kreuzburg (78. Brandner)
SSV Traktor Nöbdenitz: Schmidt - Lange, Fleischer, Schweppe,
Rosemann, Hußner, P. Schlenzig (70. Busch),
Becker (70. Pucknat), Matthaeus, Jacobi (70. Olischer),
S. Schlenzig
Tore: 1:0 Kreuzburg (59.)
Schiedsrichter: Drobe (Hermsdorf)
 
  24.04.2010 - Taktische Meisterleistung beim Sieg gegen Greiz

SG 1.FC/Chemie Greiz - Post SV Gera
1:2 (1:1)
(Jens Lohse). Auch der Kunstrasen in Greiz konnte die Erfolgsserie des Post SV Gera nicht stoppen. Seit nunmehr sechs Begegnungen ist man ungeschlagen und behielt auch auf dem Tempelwald-Sportplatz mit 2:1 die Oberhand.
Mann des Tages war dabei Kevin Reifschneider, der für beide Treffer verantwortlich zeichnete.
Post musste auf den gesperrten Kreuzburg sowie Lippold und Paulick verzichten. Man zog sich weit zurück, griff den Kontrahenten erst ab der Mittellinie an.
Dem Gastgeber fielen so als taktisches Mittel nur lange Bälle ein, die sich schnell als ungeeignet erwiesen.
Die Gäste lauerten auf ihre Konterchancen und gingen schnell in Führung. Einen langen Ball verlängerte Zwick mit dem Kopf. Reifschneider nahm das Leder mit der Brust an und vollendete überlegt zum 0:1 (12.). Nachdem der Torschütze frei vorm Greizer Torwart Paulick zu lange zögerte (15.), besaß auch die Gastgeber bei zwei Freistößen die Gelegenheit zum Ausgleich.
Doch zeigte sich Post-Keeper Tietz auf dem Posten (18./21.). Nach einem Fuchs-Freistoß traf Ludwig per Kopf nur den Innenpfosten (37.). Im Gegenzug fingen sich die Gäste das 1:1 ein, als ein mehrfach abgefälschter Schuss Dressler vor die Füße sprang, der ohne Mühe vollendete (38.).
Nach Wiederbeginn verhinderte Geike gegen Dressler im letzten Moment einen Rückstand (47.). In der Folge wurde immer wieder Zwick torgefährlich. Doch entweder fehlten ihm im Abschluss Zentimeter oder der Greizer Schlussmann Paulitz parierte. Auch Fuchs hatte mit seinem 25-m-Schuss kein Glück (62.).
Besser machte es dann Reifschneider, der sich Ludwigs Pass erlief und aus 18 m überlegt ins lange Eck traf - 1:2 (67.). Gegen Dressler verteidigte Post-Torwart Tietz per Glanzparade den wertvollen Vorsprung (70.), ehe die Geraer in der Schlussphase nach einem Konter über die eingewechselten Brandner und Schäfer durch Geßner sogar die Chance zum dritten Tor besaßen (86.).
"Unser Sieg war nicht unverdient. Mit Kontern waren wir auf ungewohntem Untergrund immer gefährlich. Jetzt haben wir den Klassenerhalt in der Tasche", freute sich Post-Trainer Daniel Hecht.
SG 1.FC/Chemie Greiz: Paulitz - Nitschke, Pellmann,
Gäbelein (88. Kögler), Mätzke (70. Koller), D. Himmer,
Gneupel (80. Köhler), Schimmel, Körner, Dressler, M. Himmer
Post SV Gera: Tietz - St. Kroll, Zwacka, Geike - Ludwig, Fuchs, Geßner, Nehrhoff , Arndt (70. D. Brandner) - Reifschneider (75. Schäfer), Zwick
Tore: 0:1 Reifschneider (12.), 1:1 Dressler (37.),
1:2 Reifschneider (67.)
Schiedsrichter: Rackow (Altenburg)
 
  17.04.2010 - Siegesserie hält auch gegen Daßlitz an

Post SV Gera - SG Daßlitz/Langenwetzendorf
2:1 (1:1)
(Jens Lohse). Der Aufwärtstrend beim Post SV hält weiter an. Im fünften Spiel in Folge blieb man ungeschlagen, landete den vierten Sieg.
Dabei hatte die Partie nicht gerade vielversprechend begonnen. Als sich Geike bei einem langen Ball verschätzte und Zwacka zu spät kam, gelang Neiß allein vor Torwatt Tietz das 0:1 (3.).
Post blieb unbeeindruckt. Einen Freistoß von Fuchs verpasste Zwick um Haaresbreite (5.).
Ludwigs Freistoß parierte der Gäste-Keeper, während Reifschneider in aussichtsreicher Position zu lange zögerte. Meist mussten Standards herhalten, um Torgefahr zu erzeugen.
Bei zwei weiteren Ludwig-Freistößen zeigte sich der SG-Torwart auf dem Posten, war dann aber doch machtlos, als Lippold nach Ludwigs langem Pass überlegt ins lange Eck vollendete - 1:1 (44.).
Gleich nach Wiederbeginn wusch der Gastgeber scharf nach. Nach Zwicks Pass setzte sich Reifschneider zur Grundlinie an, flankte präzise auf den zweiten Pfosten, wo Kreuzburg per Kopf nur noch einzunicken brauchte - 2:1 (49.). Kurz darauf musste Torwart Tietz nach Zwicks Ballverlust und anschließendem Daßlitzer Überzahlkonter Kopf und Kragen riskieren, um den Ausgleich abzuwenden (55.).
Ein Treffer von Kreuzburg fand wegen Abseits keine Anerkennung. Dann sah Kreuzburg wegen Foulspiels Gelb-Rot (68.). In der Folge war der Gastgeber nur noch mit Abwehraufgaben beschäftigt. Doch trotz des Daßlitzer Dauerdrucks hatte die SG-Abwehr kaum noch brenzlige Momente zu überstehen.
Post SV Gera: Tietz - Geike, Zwacka, Paulick -
Ludwig (67. Arndt), Fuchs, Lippold, Nehrhoff (74. Geßner), Zwick - Reifschneider (79. Schäfer), Kreuzburg (67. GRK)
SG Daßlitz/Langenwetzendorf: David Pfennig -
Vollrath (55. Schädlich), Wirth, Peschke, D. Neiß, Mende, Gärtig (61. Daniel Pfennig), Seyfarth, Michael, Czerwenka, Hofmeister
Tore: 0:1 Czerwenka (3.), 1:1 Lippold (44.),
2:1 Kreuzburg (49.)
Schiedsrichter: Trübner (Jena)
 
  10.04.2010 - Derbysieg beim Rückspiel gegen Eurotrink

Eurotrink Kickers FCL - Post SV Gera
0:1 (0:0)
(D.B.) Der Post SV Gera konnte auch im Stadtderby gegen die Eurotrink Kickers seine Serie weiter ausbauen. In einer spielerisch wenig ansehnlichen Partie konnten die Postler durch den größeren Siegeswillen und mehr Einsatz die drei Punkte letztlich kurz vor Schluss blau-gelb einfärben. In den ersten 10 Minuten fand der Post SV nicht so recht in die Partie. Die Eurotrinker versuchten schon früh durch lange Bälle und weite Einwürfe gefährlich vor das Gäste-Tor zu gelangen. Dennoch hatten die Postler bereits nach 6 Minuten eine gute Gelegenheit. Ein Schuss von Sven Nehrhoff streifte die Latte und zischte über das Tor. Nach dreizehn Minuten bereits schon die nächste Chance. Nach einem Traumpass mit dem Außenrist  von Andy Lippold stand Flügelspieler TORsten Zwick frei vor Torwart Albert und hob den Ball nur knapp über das Gehäuse. In der Folge wurde deutlich, dass die Postler die reifere Spielanlage besaßen. Aus einer gut stehenden Defensive schaltete man immer wieder blitzschnell um und startete gefährliche Konter. Eurotrinks lange Bälle verschwanden immer wieder im Niemandsland und auch die sonst so effektiven Einwürfe brachten keine Gefahr. Lediglich bei einem Kopfball von Hendrik Fleischer musste Torwart Tietz eingreifen, der dabei aber keinerlei Probleme hatte. In der 38. Minute der erste große Aufreger – nach einem Einwurf von Robert Schäfer verlängerte Andy Lippold per Kopf auf den „von hinten“(!) heranstürmenden Kreuzburg, der den Ball in Torjägermanier einnetzte – Abseits! Die Eurotrink Kickers konnten sich ein Lächeln nicht verkneifen und nahmen die Fehlentscheidung dankend an. Wenig später eine Doppelchance der Gäste. Nach einem Eckball von Kapitän Matthias Fuchs scheiterte zunächst Zwick und im Nachschuss nochmal Nehrhoff am starken Torhüter Albert. Zur Halbzeit stand es demnach 0:0. Im zweiten Durchgang verlor man gleich zu Beginn völlig den Faden. Eurotrink übernahm das Zepter und drängte auf den Führungstreffer. Nur fehlten dafür die Torchancen. Das Spiel verlagerte sich zwar in die Hälfte der Postler, doch vielversprechende Chancen spielten sich die Gastgeber nicht heraus. Einzig nach Einwürfen von Kühnhold wurde man ansatzweise gefährlich. Doch die Gäste machten es den Kickers auch einfach. Vorne gewann man kaum noch Zweikämpfe und auch im Mittelfeld verlor man im Aufbauspiel viel zu oft und unnötigerweise die Bälle. Allerdings sei auch erwähnt, dass den Gastgebern zwei Elfmeter verwehrt blieben. Zunächst brachte Mittelfeldspieler Brandner seinen Gegenspieler mit unfairen Mitteln zum Fall und kurz darauf riss Steffen Kroll seinen Kontrahenten im griechisch-römischen Stil zu Boden. Beide Male blieb die Pfeife des Schiedsrichters stumm. In der 80 Minute dann doch die Führung für die Postler. Nehrhoff setzte sich im Zweikampf schön durch und hatte plötzlich nur noch einen Gegenspieler vor sich, entschied sich mit dem Pass auf Tino Kreuzburg für die richtige Variante und dieser umkurvte Gastgebertorwart Albert und netzte zum umjubelten 1:0. In der Folge wurde die Partie nochmal hektisch. Matthias Fuchs hatte nach einer schönen Freistoßvariante noch das 2:0 auf dem Fuß traf aber nur die Latte. Kurz vor Schluss hätte Eurotrink-Libero Knauer nach einem Freistoß noch ausgleichen können, doch sein harmloser Kopfball war eine leichte Beute für Torwart Tietz. So blieb es am Ende beim 1:0 Auswärtserfolg. Sechs Spieltage vor Schluss hat man nun neun Punkte Vorsprung und der Blick der Postler geht demnach nur noch nach oben und man wird versuchen noch den einen oder anderen Sieg einfahren zu können. Auch beim kommenden Heimspiel gegen die SG Daßlitz sollte etwas zu holen sein.
Eurotrink Kickers FCL: Albert - Krause, Wolfrum, Rhode,
H. Fleischer, Peissker (76. Krause), Knauer, Schicher,
J. Fleischer, Embersmann (56. Kühnhold), Heisig
Post SV Gera: Tietz - St. Kroll, Zwacka, Paulick -
Brandner (82. Reifschneider), Fuchs, Lippold, Nehrhoff, Zwick - Schäfer (89. Arndt), Kreuzburg (90. Gessner)
Tore: 0:1 Kreuzburg (81.)
Schiedsrichter: Richter (Jena)
 
  05.04.2010 - Sieg gegen Triebeser SV erkämft

Post SV Gera - Triebeser SV 2
:1 (1:1)
(D.B.) Die Postler konnten auch im Abstiegsduell gegen Triebes die Oberhand behalten. In einem spielerisch wenig entsprechenden Spiel setzte sich am Ende die individuelle Klasse der Geraer durch. Mit diesem Sieg bauen die Bieblacher ihren Vorsprung auf 6 Punkte aus und verschaffte sich damit etwas Luft im Abstiegskampf. Die kurzfristigen Ausfälle von Geike und Kreuzburg konnten durch den wieder genesenen Andy Lippold und Sebastian Paulick adäquat kompensiert werden. Zu Beginn der Partie überwog bei beiden Teams die Nervosität, so dass zunächst kaum klare Aktionen zu Stande kamen. Nach zehn Minuten übernahmen die Postler die Kontrolle. Nach einer schönen Eingabe von Arndt war niemand am langen Pfosten, um den bereits geschlagenen Keeper zu überwinden. Nach zwölf Minuten die umjubelte Führung. Nach einer Ecke von Kapitän Fuchs köpfte Stürmer TORsten Zwick freistehend zum 1:0 ein. Starke Aktion, man! Doch verlieh die Führung nicht unbedingt Sicherheit. Nach einer Fehlerkette fiel nur 6 Minuten später der Ausgleich. Nehrhoff spielte im Mittelfeld den Ball ohne Not ins Aus, beim folgenden Einwurf stand Ludwig falsch und ließ seinen Gegenspieler flanken, in der Mitte klärte Kroll nur halbherzig, anschließend fühlte sich niemand verantwortlich Mittelfeldmann Freimann am Schuss zu hindern und schließlich ließ Tietz den Ball nach vorn prallen, so dass erneut Freimann zum Abschluss kam und einnetzte. Dieses völlig aus dem Nichts kommende Tor brachte die Postler etwas von ihrer Linie ab. Viele Ungenauigkeiten im Aufbau- und Passspiel führten dazu, dass die Bieblacher bis zur Halbzeit keine klare Gelegenheit mehr besaßen. Anders die Triebeser. Nach einem Freistoß köpfte Schuster nur Millimeter am Tor vorbei und kurz vor dem Halbzeitpfiff rettete Tietz glänzend gegen Stürmer Wetzel.
In der zweiten Hälfte schwanden die Kräfte der Gäste zusehends. Lange konnten die Postler aus ihrer spielerischen Überlegenheit kein Kapital schlagen. Ein Geniestreich von Sven Nehrhoff brachte dann doch die hochverdiente Führung. Nach schönem Doppelpass mit TORsten Zwick umkurvte Nehrhoff noch einen Triebeser Abwehrmann ehe und kalt wie eine Hundeschnauze mit dem linken Fuß ins lange Eck vollendete. In der Folge verwalteten die Hausherren den Vorsprung klug und hätten bei unzähligen Konterchancen mehrfach das Ergebnis in die Höhe schrauben können. Die Triebeser konnten in den letzten 20 Minuten absolut nichts mehr zulegen. Sie überzeugten nur noch durch lange Bälle, die konsequent keinen Abnehmer fanden. Mit diesem Sieg haben die Postler nun 6 Punkte Vorsprung auf Triebes und können nun etwas entspannter in die folgenden Partien gehen. Mit neuem Selbstbewusstsein und einem komfortablen Punktepolster sollte auch bei den Eurotrink Kickers etwas zu holen sein.
Post SV Gera: Tietz - St. Kroll, Zwacka, Paulick (46. Brandner) - Ludwig, Fuchs, Lippold, Nehrhoff, Arndt (73. Junold) - Schäfer (73. Reifschneider), Zwick
Triebeser SV: Fritzsche - Drobny, Freimann, Schuster, Großmann (73. Syhre), Kroll, Wetzel, Matthes, Draschar, Lehnhuß, Gottschlag
Tore: 1:0 Zwick (12.), 1:1 Freimann (18.), 2:1 Nehrhoff (70.)
Schiedsrichter: Böhnke (Bodelwitz)
 
  03.04.2010 - Moral gegen Greizer bewiesen

Post SV Gera - SG 1.FC/Chemie Greiz
3:3 (0:1)
(D.B.) Der Post SV Gera konnte auch in der Nachholpartie gegen die Spielgemeinschaft aus Greiz wieder einen Punkt gelb blau einfärben. In einer engagierten Partie konnten die Gastgeber dank einer starken zweiten Hälfte noch ein Unentschieden erkämpfen. Die Geraer mussten auf Leistungsträger Andy Lippold und Abwehrstratege Marvin Gessner verzichten, die verletzungs- und berufsbedingt passen mussten. Dennoch gelang ein guter Start in die Partie. Bereits nach drei Minuten hatte Sven Nehrhoff mit  einem sehenswerten Fernschuss die Chance zur Führung, traf allerdings nur die Querlatte. Die Geraer agierten sehr konzentriert und warteten auf Konter. In den ersten 20 Minuten gestaltete sich die Begegnung sehr ausgeglichen. Die Greizer versuchten das Spiel zu bestimmen, doch mehr als lange Bälle ins Niemandsland fiel den Tempelwäldlern nicht ein. In der 22. Minute die Führung für die Gäste. Mittelfeldmann Himmer fädelte im Zweikampf mit Daniel Arndt schön ein, nahm die Einladung dankend an und ließ sich fallen. Torjäger Eichhorn verwandelte sicher zum 1:0. Die Gastgeber versuchten zu antworten. Nach einem Freistoß von Ludwig aus dem Halbfeld verpasste Thomas Zwacka nur knapp, der allerdings auch von Torwart Rauh am Rande der Legalität attackiert wurde. Die Partie ebbte immer mehr ab, so dass gelungene Spielzüge und Torchancen Mangelware blieben. Kurz vor der Halbzeit musste Torwart Tietz noch einmal sein Können unter Beweis stellen. Einen gefährlichen Aufsetzer von Spielmacher Gneupel klärte Tietz in überragender Manier zur Ecke. Die Bieblacher hatten sich für die zweite Hälfte viel vorgenommen, doch bekamen sie gleich eine kalte Dusche. Nach einem weiten Abschlag verschätzte sich Verteidiger Paulick, so dass Eichhorn auf Außen genug Zeit um Sturmpartner Dressler punktgenau zu bedienen, der zum 2:0 abschloss. In der Folge schwand die Motivation der Postler. Es musste so schnell wie möglich der Anschlusstreffer her, um wenigstens noch einen Punkt mitzunehmen. Trainer Hecht peitschte seine Elf immer wieder nach vorne und musste auch nur zehn Minuten auf ein Erfolgserlebnis warten. Nach einer Ludwig-Ecke auf den langen Pfosten legte per Kopf noch einmal quer und Thomas Zwacka krachte das Leder aus 6 Metern in die Maschen. Nur wenig später der Ausgleich. Erneut führte ein gefährlicher Ludwig-Standard zum Erfolg. Ein Freistoß aus dem Halbfeld köpfte TORsten Zwick per Aufsetzer ins lange Eck. Wieder nur drei Minuten später die Führung. Michel Geike steckte den Ball im Strafraum schön auf Tino Kreuzburg durch, der aus spitzem Winkel nur den Pfosten traf, doch der aufgerückte Nehrhoff konnte den Abpraller sicher verwandeln (75.) Der Kampfgeist der Gäste schien  sich zu lohnen und man ließ die Greizer zum Teil aussehen wie Statisten. In der Folge drängten die Greizer enorm auf den Ausgleich. Eine kleine Unachtsamkeit im Abwehrverband sorgte kurz vor Schluss doch noch für den Greizer Ausgleich. Abwehrchef Zwacka konnte Eichhorn nicht am Flanken hindern und in der Mitte besorgte Donath den Ausgleich für die Greizer. Alles in allem trotzdem ein zufriedenstellendes Ergebnis für die Bieblacher, ein weiterer wichtiger Punkt in Sachen Klassenerhalt und eine Leistung auf der man weiter aufbauen kann. Jetzt gilt es am Montag im Nachholspiel gegen Triebes wieder zu punkten, wenn möglich dreifach.
Post SV Gera: Tietz - Geike, Zwacka, Paulick - Ludwig, Fuchs, Zwick, Nehrhoff, Arndt - Schäfer (86. D. Brandner), Kreuzburg
SG 1.FC/Chemie Greiz: Rauh - Nitschke, Pellmann
(79. Donath), Gäbelein, Mätzke (65. Franke), Himmer, Gneupel (59. Körner), Schimmel, Dressler, Eichhorn, Speicher
Tore: 0:1 Eichhorn (21.), 0:2 Dressler (55.), 1:2 Zwacka (65.), 2:2 Zwick (73.), 3:2 Nehrhoff (75.), 3:3 Donath (89.)
Schiedsrichter: Lütz (Camburg)
 
  28.03.2010 - Erster Heimsieg der Saison gegen Altenburg II

Post SV Gera - SV Motor Altenburg II
4:1 (0:0)
(Jens Lohse) Mit einem überraschenden 4:1-Erfolg gegen den Tabellenzweiten aus Altenburg gelang den Postlern zudem der erste Heimerfolg der Saison.
Der neue Trainer Daniel Hecht - der 24-Jährige löste den zurückgetretenen Gerhard Robe ab - hatte gut lachen:
"Bisher hatte Altenburg von neun Auswärtsspielen acht gewonnen. Der Sieg ist für uns enorm wichtig. Die Umstellungen haben gefruchtet."
Mann des Tages war Tino Kreuzburg. Der 17fache Torschütze der Vorsaison wartete in dieser Saison noch auf seinen ersten Treffer. Heute legte er mit einem lupenreinen Hattrick binnen 20 Minuten zur 3:0-Führung (47./64./66.) den Grundstein zum Sieg.
Erst traf er überlegt ins lange Ecke, dann per Kopf nach Maßflanke des agilen Ludwig. Zum 3:0 schob er allein vor Motor-Torwart nach Pass von Geike ein. Die Skatstädter, die beim Stand von 1:0 mächtig Druck machten, witterte nach dem Treffer zum 3:1 durch einen 25-m-Fernschuss nochmals Morgenluft (82.).
Aber Schäfer machte mit seinem 22-m-Flachschuss mit links zum 4:1-Endstand alles klar (84.).
Post SV Gera: Gering - St. Kroll, Zwick, Geike - Ludwig, Fuchs, Lippold (57. Paulick), Nehrhoff, Arndt - Schäfer,
Kreuzburg (87. Schleiernick)
SV Motor Altenburg II: Bachmann - Hast, Enders, Daute, Lessau, Kühnast, Hentschel, Rozanowske (59. Heilig), Rott, Gentsch, Däberitz
Tore: 1:0 Kreuzburg (46.), 2:0 Kreuzburg (65.), 3:0 Kreuzburg (67.), 3:1 Lessau (83.), 4:1 Schäfer (85.)
Schiedsrichter: Schwarz (Schwarzenbach)
 
  20.03.2010 - Beim Spitzenreiter mit 1:3 unterlegen

SV 1879 Ehrenhain - Post SV Gera
3:1 (2:0)
(Jens Lohse). Die diesmal von Daniel Hecht betreuten Postler mussten beim Spitzenreiter auf vier Stammkräfte verzichten und zogen sich sich so bei der 1:3-Niederlage recht achtbar aus der Affäre.
Trotzdem brennt nach dem Punktgewinn von Triebes daheim gegen Fockendorf die rote Laterne erstmals wieder in Gera-Bieblach. In der sehr fairen Begegnung war Schiedsrichter Kropfelder (Ronneburg) ein guter und unauffälliger Spielleiter. Ehrenhain bestimmte von Anbeginn die Partie.
Mit verstärkter Abwehr versuchten die Geraer dem Angriffsdruck zu begegnen. Bis zur 27. Minute hielt das Bollwerk stand. Zwingende Gelegenheiten für den Gastgeber gab es bis dahin nicht zu vermelden. Als Torjäger Terynek aber in zentraler Position freigespielt wurde, war die Ehrenhainer Führung nicht zu vermeiden - 1:0.
Kurz darauf eine Ausgleichschance der Postler, als der aufgerückte Zwick einen Freistoß am langen Pfosten knapp verpasste (30.). Unglücklich dann das 2:0. Eine scharfe Eingabe von Simon von der rechten Seite sprang vom Fuß von Fuchs ins eigene Netz (33.).
Wie schon beim ersten Gegentor war wiederum ein Ballverlust im Mittelfeld vorausgegangen. Nach Wiederbeginn nahm Ehrenhain das Tempo endgültig aus der Partie. Ein Lippold-Schuss Richtung langes Eck verfehlte knapp sein Ziel (47.).
Statt dessen erhöhte Ehrenhain durch einen von Simon abgefälschten Hübner-Schuss auf 3:0 (60.). Kurz vor Abpfiff kamen die Geraer zum Anschlusstreffer. Der im Strafraum freigespielte Hilbig traf zum 3:1-Endstand ins kurze Eck (85.).
SV 1879 Ehrenhain:
Jerabek - Knutas, Becker (75. Köhler), Simon, Trojan, Hübner, Götze (60. T. Bettke), M. Bethke, Wunderlich, Terynek (69. Baumann), Kother
Post SV Gera: Tietz - St. Kroll, Zwick, Paulick - Hilbig , Fuchs, Lippold, Nehrhoff, Arndt - Schäfer (85. Reifschneider), Kreuzburg
Tore: 1:0 Terynek (25.), 2:0 Fuchs (40.ET), 3:0 Simon (59.), 3:1 Hilbig (82.)
Schiedsrichter: Kropfelder (Schwaara)
 
  14.03.2010 - Luckaer nutzen Chancen eiskalt

Post SV Gera - FSV Lucka 1910
0:3 (0:2)
(Jens Lohse). Zumindest auf einen Punkt hatten die Postler im Heimspiel gegen den Tabellenelften aus Lucka spekuliert. Doch davon war die Robe-Elf auf dem Kunstrasen in Heinrichsgrün meilenweit entfernt.
"Wir haben dem Gegner viel zu viele klare Einschusschancen gestattet, unsere eigenen Möglichkeiten aber nicht genutzt. Vorm Tor fehlt uns die Abgeklärtheit und Entschlossenheit", haderte Trainer Gerhard Robe nach dem enttäuschenden Auftritt seiner Mannschaft.
Post musste Zwick wegen der fünften gelben Karte ersetzen und geriet früh in Rückstand, als nach einem Einwurf die Ordnung fehlte und Frömberg aus 18 m ins kurze Eck traf (10.).
Es folgte die beste Zeit des Gastgebers.
Doch Ludwig (14.) vergab ebenso wie Geike per Kopf (19.) oder Lippold, der im Luckaer Schlussmann seinen Meister fand (21.). Ludwigs Freistoß landete nur am Lattenkreuz (29.). In der Post-Defensive offenbarten sich zu viele Lücken. Glück hatte man, als Paulick nach einem Eckball in Zusammenwirken mit der Lattenunterkante auf der Linie rettete (32.).
Auf der anderen Seite hatte Paulick den Ausgleich auf dem Fuß, schoss nach Flanke von Geßner aus 8 m freistehend aber über den Kasten (37.). Im Gegenzug fiel statt dessen das 0:2. Nach einem weiten Freistoß konnte die Geraer Abwehr nicht klären. Fischer bedankte sich per Kopfballheber über Gering hinweg mit dem 0:2 (38.).
Auch nach Wiederbeginn erzeugte Lucka mehr Torgefahr. Nach einer Attacke von Paulick im Strafraum entschied Referee Schmidt (Reudnitz) strittig auf Elfmeter. Post-Schlussmann Gering, den Trainer Robe mit einem Sonderlob bedachte, parierte den Schuss von Frömberg glänzend und blieb auch im Nachsetzen Sieger (47.).
Der erhoffte Weckruf blieb aber aus. Post blieb weiter den Nachweis der Bezirksliga-Tauglichkeit schuldig. Aus Nahdistanz brachte Lippold per Kopf nach einer Ecke das Leder nicht am Luckaer Keeper Uhlemann vorbei (65.). Auf der anderen Seite konnte dann Gering Eschenbergs Eingabe nur in die Mitte abwehren, wo erneut Fischer den Ball von der Strafraumgrenze zum 0:3 in die Maschen jagte (68.).
Gegen Löffler und den eingewechselten Dittrich verhinderte Torwart Gering weitere Gegentore. Für Post hatten die ins Spiel gekommenen Kreuzburg und Fuchs zumindest den Ehrentreffer auf dem Fuß, untermauerten aber die Abschlussschwäche des Tabellenvorletzten, der schweren Zeiten entgegen geht.
Post SV Gera: Gering - St. Kroll, Zwacka, Geike,
Brandner (46. Fuchs) - Arndt , Gessner, Lippold, Paulick
(59. Kreuzburg) - Ludwig, Nehrhoff
FSV Lucka 1910: Uhlemann - Frömberg, Liebig, Nähter, Graf (68. D. Eschenbaum), Quaas, R. Eschenbaum, Fischer, Löffler, Hering (79. Dittrich), Biecla (74. Heinzmann)
Tore: 0:1 Frömberg (15.), 0:2 Fischer (40.), 0:3 Fischer (65.)
Schiedsrichter: Schmidt (Reudnitz)
 
  05.03.2010 - Korrektur für Neuansetzung gegen Lucka

(D.H.) Das Punktspiel gegen den FSV Lucka 1910 findet am Sonntag den 14.03.2010 ab 12.00Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Heinrichsgrün statt. Damit steht der Austragung des Spiels nichts entgegen.
 
  04.03.2010 - Neuansetzung des Punktspiels gegen Lucka

(D.H.) Für das Punktspiel gegen den FSV Lucka 1910 gibt es einen neuen Termin. Gespielt wird am Sonntag den 14.03.2010 ab 11.30Uhr auf dem Postsportplatz Bieblach Ost. Damit steht nur noch ein Termin für das Hinspiel gegen die SG 1.FC/Chemie Greiz aus.
 
  27.02.2010 - Punktspielauftakt in Jena missglückt

Einheit 04 Jena - Post SV Gera 5:2 (1:0)
(D.B.) Beim ersten Pflichtspiel im neuen Jahr zogen die Geraer beim Aufsteiger aus Jena mit 5:2 den Kürzeren. Trotz einer engagierten Leistung und viel Laufarbeit konnte die zwölfte Saisonniederlage nicht verhindert werden. Mit Brandner und Ludwig im Sturm versuchte man den gesperrten und Nehrhoff und den verletzten Kreuzburg zu ersetzen.
In den ersten 15 Minuten gestaltete sich die Begegnung recht ausgeglichen. Die Bieblacher zeigten konzentrierte Abwehrarbeit, so dass man zu Beginn sogar einige Chancen verzeichnen konnte. Der agile Martin Ludwig hatte den Jenaer Torwart gleich zweimal geprüft. Per Freistoß und 20m Schuss scheiterte er jeweils nur knapp. Im Anschluss trat wieder das ewige Problem der Postler auf – Unzulänglichkeiten im Pass- und Aufbauspiel sorgten dafür, dass die Jenaer ins Spiel fanden. Nach einer Viertelstunde die Führung für den Gastgeber. Kurz vor dem Strafraumeck brachte Thomas Zwacka mit einem billigen Foul Stürmer Thrumann zu Fall. Den Freistoß von Helmecke köpfte Oldie Titscher völlig freistehend zum 1:0. Eine Zuordnung schien es bei diesem Freistoß offensichtlich nicht gegeben zu haben. In der Folge erarbeiteten sich die Jenaer ein immer größer werdendes Übergewicht. Zur Halbzeit hätte man höher führen müssen. Vor allem der starke Shala brachte die rechte Abwehrseite des Öfteren in Schwulitäten. Aufgrund der knappen Gastgeberführung gingen die Postler mit viel Zuversicht in den zweiten Durchgang, um zumindest noch einen Punkt aus Jena entführen zu können. Doch nach nicht einmal 60 Sekunden wurde dieses Vorhaben ungleich schwerer, da Jena-Stürmer Thurmann zum 2:0 traf. Torwart Tietz schlug ein einfaches Rückspiel genau in die Beine von Spielmacher Helmecke, der mit einem schönen Pass Thurmann bediente, der nur noch vollenden musste. Wenig später das 3:0. Nach einem Angriff über die linke Abwehrseite der Postler klingelte war man wieder mal viel zu passiv und Kapitän Hercher machte das dritte Tor. Fast im Gegenzug aber der Anschluss. Nach einem schönen Pass von Zwick, düpierte Martin Ludwig die gesamte Jenaer Hintermannschaft schloss mit einem herrlichen Schlenzer ins lange Eck ab. Die Jenaer verloren die Kontrolle und die Geraer kamen noch einmal zurück ins Spiel. Eine Viertelstunde vor Schluss der Anschluss. Nach einem Foul an den eingewechselten Paulick verwandelte Kapitän Fuchs den fälligen Freistoß zum 2:3. Allerdings fiel dieser Treffer auch mit freundlicher Unterstützung des Jenaer Torwarts. Doch nach dem Anschlusstreffer bot sich den Bieblachern nur noch eine Gelegenheit zum Ausgleich. Allerdings ließ sich Spielmacher Andy Lippold von Innenverteidiger Ewert zu weit nach außen abdrängen und die Chance war vertan. 10 Minuten vor Schluss machten die Jenaer den Sack zu. Nach einer Schlafwageneinlage der gesamten Hintermannschaft stürzte sich Stürmer Thurmann irgendwie durch und schloss locker und leicht zum 4:2 ab. Ein weiterer Fehler in der Abwehr und der Begleitschutz von Torsten Zwick für Hammer führten letztendlich zum 5:2 Endstand. Insgesamt ein verdienter Sieg für die Jenaer. In den folgenden Spielen müssen die Postler dringend an ihrem Abwehrverhalten arbeiten, kompakter stehen und vor allem konzentrierter agieren, um den Durchschnitt von knapp drei Gegentoren pro Spiel zu senken.

Einheit 04 Jena: Conrad - Grau, Nieswandt, Ewert (87. Beblick), Shala, Thurmann, Titscher, Helmecke (62. Hammer), Hercher, Möller, Spindler
Post SV Gera: Tietz - Gessner (65. Paulick), St. Kroll, Zwacka, Geike - Zwick, Fuchs, Arndt (60. Schäfer) - Ludwig, Lippold, Brandner
Tore: 1:0 Titscher (15.), 2:0 Thurmann (46.), 3:0 Hercher (50.), 3:1 Ludwig (51.), 3:2 Fuchs (73.), 4:2 Thurmann (83.), 5:2 Hammer (89.)
Schiedsrichter: Läsker (Pößneck)
 
  21.02.2010 - Postler auf Platz 2 in Eschwege

(D.B.) Der Post SV Gera erreichte nach einem verkorksten Turnierauftakt beim letzten Hallenturnier in Eschwege noch den zweiten Platz. Mit einem sehr kleinen Kader von nur sechs Spielern (M. Kroll (Tor), M. Ludwig, A. Lippold, S. Kroll, H. Knopfe und D. Brandner) und einer äußerst späten Anreise (!) ging das erste Turnierspiel gegen die Mannschaft der Bundespolizei auch gleich mit 4:1 verloren. Andy Lippold traf per Freistoß noch zum Ehrentreffer. Beim zweiten Spiel zeigten sich die Geraer rehabilitiert. Mit 3:0 wurde das Team aus der Hessischen Schweiz geschlagen und man meldete sich eindrucksvoll im Kampf um den Einzug in die Zwischenrunde zurück. Erfolgreich waren in diesem Spiel zweimal Martin Ludwig und einmal Steffen Kroll. Die dritte Begegnung gegen die Vertretung der Sparkasse war mehr als spannend. Die Postler bestimmten die Partie und erspielten sich Chance um Chance. Allein Martin Ludwig hätte drei Treffer erzielen können. Kurz vor Schluss die Erlösung. Nach einer schönen Einzelaktion von Ludwig stand Daniel Brandner allein vor dem Torwart und netzte zum Siegtreffer ein. Der Einzug in die Zwischenrunde war damit perfekt und die 1:3 Niederlage gegen Witzenhausen hatte rein statistische Zwecke. Torschütze war wiederum Martin Ludwig. Im ersten Zwischenrundenspiel gegen Galabau Pröger setzten sich die Bieblacher mit 4:0 durch und ebneten damit den Weg ins Finale. Zweifacher Torschütze war erneut Martin Ludwig, der allmählich zum Spieler des Turniers avancierte. Außerdem trafen Heiko Knopfe vom Punkt und Daniel Brandner nach zuckersüßer Vorarbeit vom ebenfalls stark aufspielenden Andy Lippold. Im zweiten Zwischenrundenspiel traf man erneut auf die Witzenhausener. Mit einer konzentrierten Leistung und starker Abwehrarbeit behielt man diesmal mit 2:0 die Oberhand. Daniel Brandner erzielte 2 Minuten vor dem Ende das 1:0 dem Martin Ludwig kurz darauf das 2:0 folgen ließ. Im Finale traf man wie bereits beim Traditionsturnier in Heidelberg auf den Post SV Eschwege. Trotz der Tatsache, dass die Postler sich die gesamte Partie über Chancen erarbeiteten wollte kein Treffer gelingen. Anders machten es dagegen die Eschweger. Aus einer Gelegenheit machten die Hessen ein Tor, was zum Turniersieg reichte. Trotz der Finalniederlage stellte der zweite Platz einen gelungenen Abschluss der Hallensaison dar.    
 
  21.02.2010 - Rückrundenauftakt lässt auf sich warten

Nach dem bereits in der Vorwoche das Punktspiel gegen die Greizer abgesagt werden musste, erging es dem Spiel gegen Lucka nicht anders.
Für die kommende Woche kann man sicher aber sicher sein, das die Jagd nach dem runden Leder wieder beginnen kann. Das Spiel bei Einheit 04 Jena wurde für 13Uhr auf dem Kunstrasenplatz im Jenaer Sportforum angesetzt.
 
  12.02.2010 - Erneute Absage des Greiz-Spiels

Das letzte noch ausstehende Hinrundenspiel gegen den 1.FC/Chemie Greiz musste auf Grund der Witterung wieder abgesagt werden. Ob das nächste Spiel gegen den FSV Lucka statt findet steht auch noch nicht fest.
 
  07.02.2010 - Postler gewinnen MediMax-Cup vor Pforten

Bezirksligist Post SV Gera hat das Hallenturnier des SV Gera-Pforten um den MediMax-Pokal gewonnen. Gespielt wurde in einem Teilnehmerfeld aus 6 Mannschaften im Spielmodus...
Turnierbericht
 
  06.02.2010 - Andy Lippold Gewinner des 2. Post Dart

Zum Samstagabend stand das 2. Post Dart Turnier auf dem Programm. Mit dabei waren der Titelverteidiger Mathias Fuchs und der Titelanwärter Nummer 1 Torsten Zwick...
Turnierbericht
 
  04.02.2010 - Training statt Spiel gegen Kraftsdorf

Das Testspiel gegen den Kraftsdorfer SV musste kurzfristig abgesagt werden. Dafür findet am Samstag ab 10.30Uhr Training auf dem Postsportplatz statt.
 
  31.01.2010 - Postler auf Platz 2. und 3. in Heidelberg

Ende Januar findet all jährlich ein bundesweites Hallenfußballturnier für Post- und Betriebssportarten in Heidelberg statt. Der Post SV Gera kann sich...
Turnierbericht
 
  23.01.2010 - Testspiel gegen Hohenleuben abgesagt

Das Testspiel gegen die TSG 1861 Hohenleuben musste kurzfristig auf Grund des vereisten Platzes in Hobenleuben abgesagt werden.
 
 

09.01.2010 - Postler gewinnen eigenes Turnier

(Jens Lohse). Bezirksligist Post SV Gera hat das eigene Hallenturnier um den Post-Cup für sich entschieden. Im Endspiel bezwang die Mannschaft von Trainer Gerhard Robe den Post SV Jena...
Turnierbericht

 
  03.01.2010 - Marcel Wagner abgemeldet

Marcel Wagner hat sich beim Post SV abgemeldet und wird in Zukunft für den Liga-Konkurrent TSV Gera-Westvororte die Schuhe schnüren.
 
  05.12.2009 - Niederlage in Silbitz

SV Elstertal Silbitz/Crossen - Post SV Gera
3:0 (1:0)
(Jens Lohse). Die Silbitzer begannen druckvoll, waren in den ersten 20 Minuten klar überlegen, ohne daraus Nutzen zu ziehen. Danach kamen die Postler besser mit dem Spiel des Gastgebers zurecht.
Viel spielte sich im Mittelfeld ab. Torchancen waren rar. Aus heiterem Himmel gingen dann die Elstertaler in Führung.
Nach einer äußerst umstrittenen Attacke im Geraer Strafraum entschied der Referee auf Elfmeter. "Der Schiedsrichter war wahrscheinlich der Einzige, der da etwas gesehen hat", schimpfte Post-Trainer Gerhard Robe.
Die Chance zur Führung ließ sich der Gastgeber nicht entgehen - 1:0 (28.).
Nach Wiederbeginn besaßen die Geraer manch gute Ausgleichschance. Nach schönem Pass von Nehrhoff zögerte Wagner zu lange und wurde noch geblockt (47.). Dann strich Zwicks Distanzschuss haarscharf am Pfosten vorbei (50.).
Dann entschärfte der Silbitzer Schlussmann nach Eingabe von Nehrhoff einen Flugkopfball Paulicks in großer Manier (63.), ehe der Gastgeber mit vereinten Kräfte nochmals auf der Torlinie rettete (70.). Die Silbitzer,von denen nach der Halbzeit bis dahin nichts zu sehen war, bestraften statt dessen eine Inkonsequenz in der Post-Abwehr mit dem 2:0 (72.).
Einen Distanzschuss der Elstertaler meisterte Gäste-Torwart Tietz glänzend (83.), ehe drei Minuten vor Abpfiff das Silbitzer 3:0 nicht zu verhindern war (87.). Aufgrund des Fehlens von Kreuzburg, Geßner, Schäfer, Lippold und Ludwig stand mit Hilbig nur noch ein Wechselspieler zur Verfügung.
SV Elstertal Slbitz/Crossen:
Haase - Pitschel, Branies,
Prüfer (65. Fischer), Winkler, Knabe, Schroll, Fazekas, Vielmuth (55. Kleiner), Wagner (86. Kirsten), Schumann

Post SV Gera:
Tietz - Brandner, Zwacka, Zwick, Geike - Arndt, Nehrhoff, Fuchs, St. Kroll, Paulick - Wagner (Hilbig)
Tore: 1:0 Knabe (28.), 2:0 Fischer (70.) 3:0 Knabe (86.)
Schiedsrichter: Steinicke (Dobitschen)
 
  28.11.2009 - Hermsdorf gewinnt ohne zu glänzen

Post SV Gera - SV Hermsdorf/Thüringen
0:2 (0:1)
(Jens Lohse). Ohne Bäume auszureißen, entführten die Hermsdorfer die drei Punkte aus Gera. Den Postlern fehlte es wieder einmal an der Durchschlagskraft im Angriff, wobei man in der ersten Halbzeit noch gut mithalten konnte.
Eine gute halbe Stunde besaß der Gastgeber sogar die besseren Gelegenheiten. Lippold scheiterte per Kopfball aus Nahdistanz an SVH-Torwart Eglmeyer (8.), der auch Wagners 18-m-Schuss entschärfen konnte (11.). Nach Eingabe von Kroll schoss Wagner übers Gebälk (15.).
Dann fehlte dem Angreifer per Paulicks gefährlicher Eingabe ein Schritt, um an das Leder zu kommen (34.). Mit zunehmender Spielzeit wurde Hermsdorf stärker. Mit einem Lattenkopfball deutete man die Gefährlichkeit an.
Dann konnte Geike noch mit letztem Einsatz nach einem Schnitzer von Schlussmann Tietz klären (44.). Mit dem Pausenpfiff kassierte man dann aber doch das 0:1. Nach einem Eckball war Steinbach per Kopf zur Stelle (45.).
Nach Wiederbeginn kamen die Gastgeber kaum noch gefährlich vor das Gäste-Tor. Das Fehlen von Zwacka, Geßner und Kreuzburg machte sich da bemerkbar. Hermsdorf erspielte sich ein Übergewicht und machte in der Schlussminute mit dem 0:2 alles klar, als Tietz bei einer Ecke daneben griff und ein Gäste-Kicker einnickte (90.).
"Uns fehlt es derzeit am Selbstvertrauen. Sobald wir in Rückstand geraten, geben wir uns auf", monierte Post-Trainer Gerhard Robe.
Post SV Gera: Tietz - St. Kroll, Zwick, Geike -
Arndt (82. Brandner), Nehrhoff, Fuchs, Lippold, Paulick - Schäfer (64. Ludwig), Wagner
SV Hermsdorf/Thüringen: Eglmeyer - Grosu, Reinhardt,
Dix (66. Poser), Gottlieb, Serfling, Krügel, Eckardt (66. Ekkel), Steinbach, Odebrett
Tore: 0:1 Steinbach (45.), 0:2  (90.)
Schiedsrichter: Janka (Auma)
 
  21.11.2009 - Erster Heimpunkt gegen Fockendorf

Post SV Gera - SV Eintracht Fockendorf
1:1 (1:1)
(Jens Lohse). Der Post SV konnte die rote Laterne wieder abgeben. Beim 1:1 gegen Fockendorf holte die Robe-Elf im fünften Heimspiel den ersten Punkt.
Man begann nervös und ließ in der Abwehr die erforderliche Konsequenz vermissen.
Konnte Gastgeber-Torwart Tietz zunächst noch klären, war er bei Bergners Alleingang durch die halbe Geraer Mannschaft machtlos - 0:1 (8.).
Der Rückstand schien die Postler zu wecken, die fortan selbst zu torgefährlichen Aktionen kamen.
Arndt scheiterte aus Nahdistanz am Eintracht-Keeper (14.). Geikes Kopfbälle verfehlten ihr ziel (17./26.).
Nach Pass von Fuchs unterlief einem Fockendorfer nach Schäfers Eingabe im Strafraum ein Handspiel. Lippold verwandelte den fälligen Elfmeter sicher zum 1:1 (37.).
Nach Wiederbeginn wurde die Partie kampfbetonter. Viele unsaubere Aktionen hüben wie drüber ließen keinen rechten Spielfluss aufkommen. Post erarbeiteten sich mehr Spielanteile, ermöglichte den Gästen mit vielen Fehlpässen aber immer wieder Konter.
Für die Geraer waren Schäfer per Kopfball aus Nahdistanz und Wagner, dessen Schuss die Torlatte streifte, dem Siegtreffer am nächsten. Kurz vor Abpfiff fand Wagner nochmals aus Nahdistanz im Fockendorfer Schlussmann seinen Meister.
Post SV Gera:
Tietz - Brandner, Zwacka, Geike - Arndt, Nehrhoff, Fuchs, Lippold, Paulick - Schäfer, Wagner
SV Eintracht Fockendorf: S. Kleinoth - Arlt, G. Kleinoth, Fiegl, Neidnig (59. Shala), G. Gerth, Hillig, Fleischer, P. Gerth, Bergner (89. Meier), Peters
Tore: 0:1 Bergner (8.), 1:1 Lippold (36.HE)
Schiedsrichter: Läsker (Pößneck)
 
  08.11.2009 - Unentschieden in Rositz und 2 Verletzte

SV Rositz - Post SV Gera
2:2 (1:1)
(Jens
Lohse). Endlich hat der Post SV wieder einen Punkt geholt. Mit dem 2:2 in Rositz gab die Robe-Elf die rote Laterne an Triebes weiter. "Das war ein wichtiges Erfolgserlebnis", so Trainer Gerhard Robe, der Lippold und Ersatztorwart Gering lobte. Anfangs hatten die Postler mit der aggressiven Zweikampfführung des Gastgebers Probleme. Geike (Kopfplatzwunde) und Kreuzburg (Knöchelverletzung) schieden aus. Nach einer Eingabe fing man sich das 0:1 durch Czajka ein (18.). Die Geraer rappelten sich auf, besaßen durch Nehrhoff drei gute Chancen. Nachdem ein Rositzer die Latte getroffen hatte (26.), erzielte Lippold aus 15 Metern das 1:1 (27.). Post bekam die Partie in den Griff. Nach Wiederbeginn verhinderte Torwart Gering, der den kranken Tietz vertrat, mit tollen Paraden den erneuten Rückstand. Bei einem weiteren Lattentreffer hatte er zudem Glück (63.). Nach Kombination über Lippold und Fuchs schloss Zwick aus zehn Metern zum 2:1 ab (69.). Rositz´ Kahnt sah wegen wiederholten Reklamierens Gelb-Rot (70.). Nach einer Ecke glich der Gastgeber in Unterzahl per Kopf aus (73.).
SV Rositz:
Albrecht - Müller (57. Rasch), Schmidt,
Schlicht (46. Karger), Quaß (79.  Haimerl), Czajka, Nierlein, Trölitzsch, Kahnt, Undeutsch, Schrops
Post SV Gera: Gering - Geike (6. Brandner), Zwacka, Zwick,
St. Kroll - Fuchs, Geßner, Paulick - Nehrhoff, Lippold,
Kreuzburg (53. Wagner)
Tore: 1:0 Czajka (18.), 1:1 Lippold (27.), 1:2 Zwick (67.),
2:2 Nierlein (73.)
Schiedsrichter: Lütz (Camburg)
 
  31.10.2009 - Auch gegen Westvororte verloren

TSV Gera-Westvororte - Post SV Gera
4:0 (3:0)
(Jens Lohse). Im kurzfristig nach Scheubengrobsdorf verlegten Ortsderby behielt Westvororte klar und deutlich mit 4:0 die Oberhand.
Schlusslicht Post SV war zwar keine vier Tore schlechter, im Abschluss aber ganz einfach viel zu harmlos.
"Innerhalb von zehn Minuten haben wir das Spiel verloren. Geht der Lattenkopfball zu Beginn rein, entwickelt sich die Begegnung ganz anders. Wir machen einfach keine Tore", haderte Gäste-Trainer Gerhard Robe nach dem Abpfiff.
Zufrieden war hingegen TSV-Coach Harald Krieger, dessen Team wieder auf Tabellenrang sieben nach vorn rückte: "Wir haben wieder zu Null gespielt.
Der Doppelschlag Mitte der ersten Halbzeit war wie eine Befreiung. Das 3:0 zur Halbzeit täuscht allerdings über den Spielverlauf hinweg. Post hat nach dem Wechsel abgebaut. Insofern geht unser Sieg auch in dieser Höhe in Ordnung."
Schon in der ersten Minute hätte Westvororte in Führung gehen können, doch der diesmal wieder zentraler aufgebotene Winefeld verpasste die Eingabe von Perlt noch (1.). Die erste Großchance besaßen die Postler. Nach einem Eckball stieg der großgewachsene Zwacka zum Kopfball nach oben, traf aber nur die Querlatte (18.).
Statt dessen schlug der Ball auf der anderen Seite ein. Der gegenüber den Vorwoche stark verbesserte Pahs setzte sich schön durch und traf zum 1:0 ins lange Eck (24.). Kaum 60 Sekunden später war Pahs erneut zur Stelle und erhöhte diesmal von der anderen Seite auf 2:0 (25.).
Als dann Dankert kurz darauf nach Vorarbeit des wie Schroth über die Außenbahn kommenden Perlt das dritte Westvororte-Tor gelang (28.), war die Begegnung zugunsten des Gastgebers entschieden, zumal Post nach einem Urban-Schnitzer die Großchance zum 1:3 versiebte (38.).
Nach dem Wechsel besaß die Krieger-Elf eine Vielzahl weiterer Gelegenheiten. Schroth und Himmer per Kopf verzogen knapp (46./50.).
Nach einem Dankert-Freistoß schoss Pahs am Tietz-Gehäuse vorbei (53.). Auch Post war immer wieder torgefährlich, erwies sich im Abschluss aber als viel zu harmlos. Folgerichtig deshalb das 4:0 für Westvororte.
Schroth bereitete vor und Dankert vollendete mit seinem zweiten Tor des Tages (58.).Dagegen traf die Gäste nur das Außennetz (59.), ein Treffer wurde wegen einer Abseitsstellung nicht gegeben (65.).
Die Scheubengrobsdorfer hätten etwas für ihr Torverhältnis tun können.
Aber Winefeld fand allein vor Tietz im Post-Keeper seinen Meister, der beim Nachschuss von Dankert im vor der Torlinie klärenden Geike Unterstützung fand (72.). Die Gäste mühten sich um das Ehrentor. Kreuzburg köpfte nach Nehrhoffs Freistoß übers Gebälk (73.).
Nehrhoff selbst stand erst im Abseits (77.), brachte dann nach Eingabe Lippolds den Ball aus Nahdistanz nicht im Kasten unter (88.). Auf der anderen Seite verhinderte Tietz per Faustabwehr beim Schuss des äußerst agilen Dankert den fünften Treffer der Westvororte-Elf (82.).

TSV Gera-Westvororte: Zimmare - Schmidt, Urban, Himmer, Kronschwitz, Schorrig, Dankert, Perlt, Winefeld,
Pahs (72. Fein), Schroth
Post SV Gera: Tietz - Brandner (46. Wagner), Zwick, St. Kroll - Lippold, Geike, Zwacka, Arndt (46. Paulick), Ludwig,
Kreuzburg - Nehrhoff
Tore: 1:0 Pahs (25.), 2:0 Pahs (26.), 3:0 Dankert (29.),
4:0 Dankert (59.)
Schiedsrichter: Ulbricht (Jena)
 
  24.10.2009 - Unentschieden gegen wäre gerechter gewesen

SSV Traktor Nöbdenitz - Post SV Gera
1:0 (0:0)
(Jens Lohse). Beim Tabellenfünften in Nöbdenitz hatte sich Schlusslicht Post SV zumindest einen Punkt verdient.
"Die Niederlage war total unnötig. Wir hatten die Partie eine Stunde lang im Griff", resümierte der Geraer Trainer Gerhard Robe die 0:1-Schlappe.
Den Postlern gelang es nicht, in Führung zu gehen. Gelegenheiten dafür gab es.
Nach Zwackas scharfer Eingabe lag der Ball nach Nehrhoffs Aktion schon im Nöbdenitzer Netz, doch hatte der Schiedsrichter eine vermeintliche Abseitsposition gesehen (12.).
Kurz darauf fand nach schöner Kombination über Lippold und Nehrhoff die Eingabe Krolls keinen Abnehmer (20.). Als sich Nehrhoff gleich gegen drei Nöbdenitzer durchsetzte, fehlte der letzte Biss im Abschluss (32.). Eine Geike-Flanke verfehlte Wagner im Sturmzentrum per Kopf um Zentimeter (41.).
Der Gastgeber hatte dem vor der Pause nur eine Kopfballchance entgegen zu setzen. Doch Geras Schlussmann Tietz parierte aus Nahdistanz prächtig. Sonst stand die Abwehr um die sich Bestnoten verdienenden Geßner und Zwick ziemlich sicher.
Gegen die Sonne wurde es nach Wiederbeginn für Post schwieriger. Spätestens im gegnerischen Strafraum war man mit dem Latein am Ende. Aus dem Nichts ging Nöbdenitz in Führung. Nach einem Freistoß fast an der Außen- in Höhe der Mittellinie stimmte die Zuordnung in der Defensive nicht.
Ein Gastgeber-Kicker stand völlig frei und köpfte zum 1:0 ein (65.). Die Geraer mühten sich in der Folge um den Ausgleich. Doch auch die zwei Wechsel brachten nichts Zählbares mehr ein.
SSV Traktor Nöbdenitz: Schmidt - Lange, Brehmer
(55. Jacobi), Fleischer, Rosemann, Hußner, Schweppe, Pucknut, Matthaeus, Busch (35. Wagner), Olischer
(55. Schlenziy)
Post SV Gera:
Tietz - St. Kroll, Nehrhoff, Zwacka, Zwick, Gessner, Fuchs, Wagner, Lippold, Arndt (81. Paulick),
Geike (65. Ludwig)
Tore:
1:0 Wagner (75.)
Schiedsrichter:
Richter (Jena)
 
  17.10.2009 - Erster Spielausfall wegen Regenfällen

Post SV Gera - SG 1.FC/Chemie Greiz  
ausgefallen
(D.H.) Die Partie wurde bereits am Vortag auf Grund der stark anhaltenden Regenfälle abgesagt. Ein neuer Ansetzungstermin ist noch nicht bekannt.
 
  03.10.2009 - Daßlitzer schießen Postler ans Tabellenende

SG Daßlitz/Langenwetzendorf - Post SV Gera 4:2 (1:1)

(D.B.) Zwar verloren die Postler mittlerweile ihr fünftes Spiel in Folge, doch war im Vergleich zu den beiden letzten Wochen eine erhebliche Steigerung zu sehen. Zweimal kämpften sich die Geraer zurück ins Spiel und wurden am Ende doch nicht belohnt. Ohne die verletzten Lippold, Kreuzburg und Brandner waren die Bieblacher mit nur zwölf Spielern angereist bei denen Martin Ludwig noch dazu angeschlagen ins Spiel ging und zur Halbzeit von Marko Ponitz ersetzt werden musste.
Die Daßlitzer übernahmen gleich vom Anpfiff weg das Zepter und die Postler beschränkten sich aufs Kontern. Nach acht Minuten schlug der Ball zum ersten Mal im Post-Tor ein. Gerade als man etwas weiter aufgerückt war verlor man in der Vorwärtsbewegung den Ball und der allein gelassene Thomas Zwacka noch dazu einen Pressschlag gegen Andy Neiß, der allein vor Torwart Tietz cool blieb und per Heber zum 1:0 einnetzte. Im weiteren Spielverlauf blieben die Daßlitzer zwar die spielbestimmende Mannschaft konnten aber keine gefährlichen Chancen herausspielen. Lediglich ein Schuss aus spitzem Winkel musste in Kooperation von Torwart Tietz und Steffen Kroll geklärt werden. Fast aus dem Nichts der Ausgleich. Nach einer schönen Einzelaktion von Martin Ludwig kann Torwart Walzel den Ball nur prallen lassen und Nehrhoff staubt zum 1:1 ab.
Die zweite Hälfte begann so wie die erste. Mittelfeldspieler Czerwenka kann sich auf Außen durchsetzen, lässt an der Grundlinie noch Verteidiger Zwacka aussteigen und schließt anschließend mit einem Schuss in die lange Ecke zum 2:1 ab. Kurz danach kann sich Torwart Tietz mit einer schönen Parade auszeichnen. In der 66. Minute dann der erneute Ausgleich. Nach einem Nehrhoff-Freistoß rutscht der Ball irgendwie durch und Kapitän Fuchs kann zum 2:2 einköpfen. Die Daßlitzer bäumten sich noch mal auf und kamen über Andy Neiß zu weiteren Gelegenheiten. Nur fünf Minuten dauerte es bis die SG wieder in Führung ging. Erneut setzte sich Hofmeister auf Außen durch und flankt in die Mitte wo er Sebastian Michael als Abnehmer findet, 3:2. Wenig später folgte dann die Entscheidung. Nach einem Freistoß der Gastgebermannschaft waren die Bieblacher bereits wieder rausgerückt, doch wurde wiederum Sebastian Michael allein gelassen, der aus abseitsverdächtiger Position zum 4:2 erfolgreich ist. Zu allem Übel schlug Marko Ponitz davor noch über den Ball, wodurch die Pille erst zum Daßlitzer Stürmer gelangen konnte. In der Schlussviertelstunde schafften es die Postler nicht mehr sich noch einmal zurück zu kommen, so dass es schließlich beim 4:2 blieb. Zu dem schleppte sich Angreifer Marcel Wagner fast die ganze zweite Halbzeit durch nach dem er zuvor von einem Gegenspieler heftig gefoult wurde.
Trotz der Niederlage und des mangelnden Zweikampf-verhaltens haben die Postler mit den zwischenzeitlichen Ausgleichstreffern bewiesen, dass noch Leben in der Mannschaft ist. Einzig die vielen Ausfälle waren für die Postler an diesem Tage nicht zu kompensieren, aber eine Leistung auf der man zukünftig aufbauen kann, da die Einstellung im gesamten Team wieder gestimmt hat.
SG Daßlitz/Langenwetzendorf: Walzel - Vollrath, Bauch, Peschke, D. Neiß (73. Schädlich), A. Neiß, Seyfarth, Gaertig (74. Pfennig), Michael (83. Schiller), Czerwenka, Hofmeister
Post SV Gera: Tietz – St. Kroll, Zwacka, Zwick, Geike – Ludwig (46. Ponitz), Fuchs, Gessner, Arndt - Wagner, Nehrhoff
Tore:
1:0 A. Neiß (8.), 1:1 Nehrhoff (32.),
2:1 Czerwenka (47.), 2:2 Fuchs (66.), 3:2 Michael (71.),
4:2 Michael (75.)
Schiedsrichter: König (Langenorla)
 
  26.09.2009 - Eurotrinker entscheiden Derby für sich

Post SV Gera - Eurotrink Kickers FCL 0:2 (0:0)

(D.B.) “Not gegen Elend“ scheint wohl die treffendste Bezeichnung für das Geraer Ortsderby zwischen dem Post SV und den Eurotrink Kickers. Fußball zum Abzugewöhnen bekamen die Zuschauer geboten und zwei Mannschaften, die sich an Harmlosigkeit gegenseitig übertrafen. So warten die Postler weiter auf ihren ersten Heimzähler, die an diesem Tag auch noch auf Lippold, Reifschneider und Ludwig verzichten mussten.
Die erste Halbzeit war quasi ohne Höhepunkt. Lange Bälle ins Niemandsland, Fehlpässe en masse und konstruktive Ideenlosigkeit prägten das Spiel. Zumindest stimmte der Einsatz bei den Eurotrinkern, doch auch den ließen die Postler vermissen. Eine Chance kurz vor der Pause vergaben die Gäste als Knauer nach einem Querpass den Ball über den völlig leeren Kasten krachte.
Die zweite Halbzeit bot ein ähnliches Bild. Eurotrink einen Tick aktiver, aber immer noch keineswegs gefährlich. In der 57. Minute sorgte Nehrhoff mit einem 20m-Aufsetzer für den ersten Torschuss. Nicht dran zu glauben, dass in diesem Spiel noch ein Tor fallen sollte. Silvio Danz erlöste den Gast mit einem regelrechten Stochertor passend zum Spiel. Nach einer Flanke von H. Fleischer bugsierte Danz den Ball aus dem Gewühl irgendwie ins Post-Tor. Fünf Minuten später die riesige Ausgleichchance für die Gastgeber. Geike wurde im Strafraum brutal von den Beinen geholt und der Schiedsrichter zögerte nicht und zeigte auf den Punkt. Doch wie schon im Pokal scheiterte TORsten Zwick auch diesmal an seinen Nerven. Drüber und vorbei ging sein Schuss vom Elfmeterpunkt, bezeichnend für die gesamte Situation des Post SV. Doch auch in der Folge sah man zwei Mannschaften, die es nicht verdient haben in der Bezirksliga zu spielen. Zu lange wurden die Bälle gehalten, keine Doppelpässe, keine zündenden Ideen, einfach nur erschreckend schwach. Nehrhoff hatte nach einem Fuchs-Freistoß noch eine Einschussmöglichkeit, aber verzog jedoch. Wenig später hatte der erstmals seit über zwei Jahren in der ersten Mannschaft spielende Daniel Sobania die Chance zum Ausgleich, als er Keeper Albert schon umkurvt hatte aus spitzem Winkel aber nur das Außennetz traf. Zwei Minuten vor dem Ende dann die Entscheidung. Nach einem der häufigen Ballverluste im Mittelfeld schickte Danz H. Fleischer auf die Reise, der Schlussmann Tietz noch ausspielte und dann zum 2:0 einschob.
Die Postler brauchen jetzt so schnell wie möglich ein Erfolgserlebnis, am besten schon am nächsten Wochenende gegen die SG aus Daßlitz. Sollte man sich weiter so wie an diesem Tage präsentieren geht allmählich der Anschluss zu den anderen Mannschaften verloren und dies gilt es zu verhindern.

Post SV Gera: Tietz – St. Kroll, Zwacka, Zwick, Geike – Arndt (83. Sobania), Fuchs, Nehrhoff, Kreuzburg - Schäfer
(78. Brandner), Wagner
Eurotrink Kickers FCL:
Albert - Rhode (81. Dünkel), Wolfrum, H. Fleischer, Knauer, Schulz, J. Fleischer, Krause (74. Kluh), Embersmann, Glockner (64. Danz), Heisig
Tore:
0:1 Danz (69.), 0:2 H. Fleischer (89.)
Schiedsrichter: Schönfeld (Altenburg)
 
  20.09.2009 - Postler gehen in 2. Halbzeit unter

SV Motor Altenburg II - Post SV Gera 5:1 (0:1)

(D.B.) Nach den guten Partien der letzten Wochen gegen den FSV Schleiz und den SV Ehrenhain erinnerte die Leistung vom Wochenende gegen die zweite Vertretung des SV Motor Altenburg wieder an die Auftritte der letztjährigen Rückrunde. Ohne Biss, Kampf und Leidenschaft ergaben sich die Postler in der zweiten Hälfte ihrem Schicksal.
Die Altenburger hatten in der ersten Hälfte mehr vom Spiel, allerdings konnten sie ihr klares Chancenplus nicht in Tore ummünzen. Bei den Bieblachern lief hingegen nicht viel zusammen. Nach vorne fehlten die Ideen, hinten sah ein ums andere Mal nicht sehr gut aus und hinzu kam das verletzungsbedingte Ausscheiden von Andy Lippold und Martin Ludwig in Minute 25. Die Gastgeber hatten viele gute Gelegenheiten. Bei Schüssen von Meier, Kratzsch, und Rott konnte Torwart Tietz jeweils glänzend parieren. Auf Postler Seite waren in der ersten halben Stunde jeweils ein Schuss von Fuchs und Schäfer zu verbuchen, die aber nichts einbrachten. In der 32. Minute dann das 1:0 für die Gäste. Ein Freistoß von Fuchs von der Mittellinie geht an Freund und Feind vorbei und lässt Torwart Steiniger nicht gut aussehen. Doch unbeirrt spielen die Altenburger weiter ihr Pensum runter. So kamen sie vor der Pause noch zu drei guten Gelegenheiten. Rott zog aus spitzem Winkel ab anstatt quer zu legen und Killemann konnte den Abpraller von Gentschs Schuss nicht verwerten.
Zu Beginn der zweiten Hälfte hätten die Postler alles klar machen können haderten allerdings mit einigen Schiedsrichterentscheidungen. Einen Fuchs-Freistoß verlängerte Kreuzburg ins Tor, es wurde aber auf Abseits erkannt. Wenig später war Torjäger Wagner unterwegs in Richtung Gastgebertor wurde aber vom letzten Mann von den Beinen geholt. Anstatt einen Freistoß zu geben und die rote Karte zu zeigen ließ der Schiri weiterlaufen und im Gegenzug fing man sich das 1:1. Eine Flanke konnte Meier zum Ausgleich einköpfen. Eine Viertelstunde später der Genickschlag für die Geraer. Nach einer Ecke kann Hentschel den zu kurz abgewehrten Ball mit einem wahrlichen Sonntagsschuss in die Maschen krachen. Zehn Minuten lang versuchten sich die Geraer noch aufzubäumen, allein es fehlten die Mittel. Lediglich ein Kreuzburg-Schuss musste Torwart Steiniger noch über die Latte lenken. Was sich allerdings in den letzten Zehn Minuten der Partie abspielte war an Lächerlichkeit kaum zu überbieten. Die Postler stellten kollektiv das Fußballspielen ein, jeder rannte herum wo er wollte, der Abwehrverband löste sich ganz und gar komplett auf. In dieser Phase waren die Geraer weit von dem entfernt was sie eigentlich können. So schraubten die Altenburger das Ergebnis noch auf 5:1 nach oben. Dreimal wurde Torwart Tietz gänzlich allein gelassen, zuerst überlupft, beim 4:1 quer gelegt und das fünfte einfach in den Winkel platziert. Und wenn man ehrlich ist hätten es durchaus noch zwei Tore mehr sein können. Nur TORsten Zwick tat mit seinem Fallrückzieher noch was für die Galerie.
Dieses Spiel gilt es so schnell wie möglich abzuhaken, um nächste Woche beim Stadtderby gegen Eurotrink wieder besser mithalten zu können.
SV Motor Altenburg II: Steiniger - Munzert, Kratzsch, Enders, Meier, Lessau (77. Döring), Killemann (63. Rozanowske), Hentschel, Rott, Gentsch, Heilig (80. Thiele)
Post SV Gera: Tietz – St. Kroll, Zwacka, Nehrhoff (77. Hilbig) – Ludwig (25. Brandner), Fuchs, Zwick, Lippold (25. Schäfer), Arndt - Wagner, Kreuzburg
Tore:
0:1 Fuchs (33.), 1:1 Lessau (51.), 2:1 Kratzsch (67.), 3:1 Gentsch (79.), 4:1 Lessau (87.), 5:1 Rott (89.)
Schiedsrichter: Reichardt (Greiz)
 
  12.09.2009 - Stark gegen Tabellenführer verkauft

Post SV Gera - SV 1879 Ehrenhain 2:4 (2:2)

(Jens Lohse) "Wir haben sehr gut mitgespielt, sind aber wieder einmal nicht belohnt wurden", kommentierte Dietmar Kahnt aus der Post-Abteilungsleitung die 2:4-Niederlage der Geraer gegen Spitzenreiter Ehrenhain.
Die bisher im Saisonverlauf stets siegreichen Gäste gerieten in Bieblach trotz Feldvorteilen in der Anfangsviertelstunde in Rückstand.
Der freigespielte Fuchs passte nach innen, wo Wagner zum 1:0 vollendete (11.). Die große Chance zum zweiten Tor versiebte Wagner.
Nach einem zu kurz abgewehrten Schuss von Ludwig geriet der Angreifer im Nachschuss in Rückenlage und schoss über den Kasten (28.).
Ein fragwürdiger Foulelfmeter bescherte den Ehrenhainern durch Syhre den 1:1-Ausgleich (33.). Auf der anderen Seite wurde Lippolds Schuss zur Ecke abgewehrt.
Dafür machten die Gäste Nägel mit Köpfen. Nach einer Flanke auf den zweiten Pfosten war Torjäger Terynek zu Stelle und verwandelte (44.). Doch dauerte die Freude der Ehrenhainer nicht allzu lange. Nach einer Ecke schraubte sich Geike am höchsten und vollendete zum 2:2-Ausgleich (45.).
Mit Referee Haukes Entscheidung kurz nach Wiederbeginn, der ein vermeintliches Foul an Kroll ungeahndet ließ, zeigten sich die Post-Verantwortlichen unzufrieden. Die Gäste nutzten dies durch Teryneks Kopfball zum 2:3 (52.).
Nur vier Minuten später unterlief Zwacka einen weiten Ehrenhainer Abschlag. Syhre staubte per Heber zum 2:4 ab (56.). Post versuchte alles. Ein Nehrhoff-Freistoß klatschte an den Pfosten (65.).
In der Schlussminute vergab nochmals Wagner nach schöner Vorarbeit von Fuchs (90.+1). So blieb es beim 2:4. Ehrenhain hatte sich schwer getan, der Gastgeber sich seinerseits teuer verkauft.
Post SV Gera: Tietz – St. Kroll, Zwacka, Zwick, Geike – Ludwig, Fuchs, Nehrhoff, Kreuzburg (83. Arndt) - Wagner, Lippold
SV 1879 Ehrenhain:
Käßner - Heyne (83. Beutel), Knutas (72. M. Bethke), Becker (78. T. Bethke), Trojan, Backovsky, Syhre, Wunderlich, Terynek, Kother, Köhler
Tore:
1:0 Wagner (10.), 1:1 Syhre (33.), 1:2 Terynek (44.), 2:2 Geike (45.), 2:3 Terynek (52.FE), 2:4 Syhre (56.)
Schiedsrichter: Hauke (Ronneburg)
 
  05.09.2009 - Pokalaus trotz starker Leistung

Post SV Gera - FSV Schleiz 1:2 (1:2)

(D.B.) Am Samstag 9:30 Uhr erklang der Anpfiff zum Achtelfinal Spiel zwischen dem Post SV Gera und den FSV Schleiz. An C-Junioren Tage erinnerte diese Anstoßzeit, da es den Schleizer nicht möglich war am Sonntag anzutreten obwohl der Rahmenspielplan für dieses Pokalspiel den 5. UND 6. September beinhaltete. Nun ja, gespielt wurde trotzdem.
In einer temporeichen Partie boten beide Mannschaften viel Einsatz und Kampfgeist. Obwohl die Postler auf Andy Lippold und Kevin Reifschneider verzichten mussten hielt man die Partie bis zum Schluss offen. Der Tabellenführer des Bezirksliga Staffel 3 übernahm von Beginn an das Kommando, obwohl man sich zunächst keine Torchancen erarbeiten konnte sorgten die schnellen Gäste-Spitzen mit guten Kombinationen immer für kleine Nadelstiche in der Post-Hintermannschaft. Die Postler versuchten zunächst hinten gut zu stehen und beschränkten sich auf ihr Konterspiel. Nach 20 Minuten dann allerdings das 1:0 für die Gäste. Schwarzbach fasste sich aus 25m ein Herz und krachte den Ball flach aufs Tor, der kurz vorher noch mal aufsprang und seinen Weg ins Tor find wobei Schlussmann Tietz keine gute Figur abgab. Nur wenig später spielte Thomas Zwacka während der Vorwärtsbewegung einen Pass genau in die Beine eines Schleizers. Ein genau getimter Ball in die Spitze war die Konsequenz und Gäste-Stürmer Gerisch erhöhte auf 2:0. In der Folge versuchten die Geraer trotz des Rückstandes Struktur ins Spiel zu bringen was aber nur selten gelang. Doch auch die Schleizer schalteten nun einen Gang zurück und so flachte die Partie ein wenig ab. Nach einer halben Stunde dann die Chance zum Anschluss. Kreuzburg lief nach Traumpass allein auf den gegnerischen Keeper zu, wurde kurz vor seinem Abschluss umgehackt und es ertönte der Elfmeterpfiff. Doch zum Erstaunen aller Beteiligten blieb die rote Karte aus. TORsten Zwick schnappte sich im Anschluss entschlossen den Ball, trat an und der Schleizer Schlussmann konnte den schwach getretenen Elfmeter parieren. Doch die Geraer ließen sich nicht beirren. Kurz vor der Pause dann der längst fällige Anschlusstreffer. Nach einem Pass von Nehrhoff kam Fuchs zum Torabschluss und Marcel Wagner verwandelte den Abpraller. Vom Anschluss noch einmal wachgerüttelt erspielten sich die Gäste kurz vor der Pause noch eine Chance, doch Torwart Tietz konnte den Schuss von Torschütze Gerisch glänzend parieren.
Die zweite Hälfte war in der Folge wenig anschaulich, die beiden Teams schienen dem hohen Tempo der ersten Hälfte Tribut zollen zu müssen. Viel Mittelfeldgeplänkel und wenig zwingende Aktionen prägten das Spiel. Lediglich zwei gute Angriffen konnten noch vollzogen werden. Auf Seiten des Gastgebers steckte Nehrhoff einen Pass durch die gesamte Schleizer Hintermannschaft auf Kreuzburg durch, der noch mal querlegte und Wagner jedoch knapp am Ball vorbei rutschte. Eine Viertelstunde vor Schluss auch noch eine Gelegenheit für die Gäste, aber Pospisils Schuss verfehlte den Kasten.
Bleibt unterm Strich ein verdienter aber glanzloser Sieg des Tabellenführers aus Schleiz und eine anständige Partie der Postler. Mit einem solchen Auftritt wird man wohl auch nächste Woche gegen Ehrenhain gute Chancen haben.
Post SV Gera: Tietz – St. Kroll, Zwacka, Zwick, Geike – Ludwig, Fuchs, Nehrhoff, Arndt - Wagner (75. Brandner), Kreuzburg
FSV Schleiz:
Pasold - Ubner, Kohl (80. Kunze), Sachs, Budim, Schwarzbach, Bittner, Gerisch, Pospisil, Weiß,
Stankowski (60. Kästner)
Tore:
0:1 Schwarzbach (20.), 0:2 Gerisch (25.),
1:2 Wagner (36.)
Schiedsrichter: Richter (Jena)
 
  29.08.2009 - Erster Sieg bei Aufsteiger Triebeser SV

Triebeser SV - Post SV Gera 1:3 (0:1)

(D.B.) Am fünften Spieltag der diesjährigen Saison können die Postler endlich den lang ersehnten ersten Sieg einfahren und dies mehr als verdient, obwohl dennoch nicht alles Gold war was glänzte. Interimstrainer Dietmar Kahnt, der den verreisten Gerhard Robe für die nächsten vier Wochen ersetzen wird, traf bei seinem ersten Spiel gleich zwei sehr unpopuläre Personalentscheidungen. Die sonst gesetzten Stammspieler und Leistungsträger Andy Lippold und Tino Kreuzburg mussten auf der Bank Platz nehmen. Dafür rutschten Kevin Reifschneider und Daniel Brandner in die Startelf, die die letzten Wochen immer auf der Bank Platz nehmen mussten. Somit liefen die Postler mit zwei klassischen Außenstürmern auf.
Die taktische Maßnahme sollte sich anfangs auch bezahlt machen. Nach fünf Minuten besaß Brandner die erste Gelegenheit des Spiels, doch sein Schuss war zu unplatziert und konnte vom Triebeser Schlussmann abgewehrt werden. In der zehnten Minute dann das verdiente 1:0. Nach einer Fuchs-Flanke steht Reifschneider am langen Pfosten, der den Ball per Direktabnahme ins lange Eck bugsierte. In der Folge besaßen ließen die Postler den Ball schön in den eigenen Reihen laufen und die Feldüberlegenheit wurde nahezu erdrückend. Allerdings wussten die Geraer ihre Spielanteile nur selten in Torchancen umzumünzen. Zwick per Kopf nach einer Ecke, Fuchs mehrmals aus der Distanz, Wagner nach Flanke von Reifschneider und selbiger mit Schuss ans Außennetz sorgten zwar hin und wieder für Gefahr, aber zwingend sieht anders aus. So kam es, dass Ende der ersten Hälfte sich die Fehlpässe häuften und auch die Triebeser sich ab und zu dem Geraer Tor näherten und Torwart Tietz einmal in höchster Not retten musste.
In der zweiten Hälfte kamen dann Andy Lippold und Tino Kreuzburg für die zunehmend nachlassenden Reifschneider und Brandner ins Spiel. Und Andy Lippold benötigte lediglich zwei Minuten, um mit seiner ersten Ballberührung für das 2:0 zu sorgen. Nach einem schönen Pass von Fuchs in die Spitze blieb Lippold eiskalt und schweißte den Ball ins kurze Eck ein. Die Bieblacher hatten zwar nach wie vor mehr Ballbesitz doch wurden die Aktionen immer kopfloser und harmloser. Nach 70 Minuten hatte Wagner die Riesenchance zum entscheidenden 3:0, scheiterte aber allein vor Gastgeber-Keeper Schaller. In der 75. Minute dann doch das 3:0. Nach einer Kombination im Mittelfeld legte TORsten Zwick auf Martin Ludwig ab, der mit schönem Schlenzer sein erstes Saisontor erzielte. Damit schien der Kuchen gegessen doch die Triebeser kamen noch einmal mit dem Mut der Verzweiflung. Nach einem Freistoß von der Mittellinie verlor Zwick das Kopfballduell und Freimann verlängerte den Ball ins Gästetor. Wenig später klatschte ein weiterer Freistoß an den Pfosten der Postler und Tietz parierte den Nachschuss von Stürmer Syhre in überragender Manier. Schließlich sorgte Andreas Wetzel nach einem weiteren Freistoß aus dem Halbfeld wieder per Kopf für Gefahr. Hinten raus wurde aus doch noch einmal eng für die Geraer, aber was zählt sind die drei Punkte. In drei Wochen fragt keiner mehr, ob es am Ende noch einmal knapp geworden ist. Also weiterhin Sport frei.
Triebeser SV: Schaller - Drobny, Freimann, Weber (17. Höfer (33. Petzold)), Schuster, Syhre, Nürnberger, Matthes, Lindner (79. Wetzel), Lehnhuß, Gottschlag
Post SV Gera: Tietz – St. Kroll, Zwick, Geike – Ludwig, Fuchs, Zwacka, Nehrhoff (74. Arndt) - Brandner (51. Lippold), Wagner, Reifschneider (51. Kreuzburg)
Tore:
0:1 Reifschneider (10.), 0:2 Lippold (53.), 0:3
Ludwig (75.), 1:3 Freimann (79.)
Schiedsrichter: Poser (Tanna)
 
  22.08.2009 - Postler warten weiterhin auf ersten Dreier

Post SV Gera - Einheit 04 Jena 2:4 (2:2)

(D.B.) Auch im zweiten Heimspiel der Saison bleiben die Postler ohne Punkt. 2:4 hieß es am Ende gegen den starken Aufsteiger aus Jena und das keineswegs unverdient.
Die Saale-Städter legten los wie die Feuerwehr. Bereits nach fünf Minuten stand es 0:1. Nach einem langen Ball in den Gastgeber-Strafraum konnte Torjäger Thurmann nach einem groben Stellungsfehler von Steffen Kroll zum Führungstreffer einnetzen. Von der druckvollen Anfangsphase der Gäste noch völlig überrumpelt folgte nur 9 Minuten später das zweite Tor der Gäste. Nach einem Schuss der Jenaer traf Kapitän Hercher aus höchst abseitsverdächtiger Position. Erst jetzt schienen die Bieblacher wachgerüttelt. Steffen Kroll ließ bei einem Flügellauf gleich drei Gegenspieler stehen und bediente den im Strafraum freistehenden Geßner, dessen Schuss Keeper Conradt nur abprallen ließ und Post-Torjäger Wagner verkürzte auf 1:2. Der Post SV übernahm nun das Zepter und erarbeitete sich ein spielerisches Übergewicht. Die Einheit aus Jena wurde zunehmend passiver und verlor die Linie der ersten 20 Minuten. Kurz vor der Pause der verdiente Ausgleich. Nach einem Freistoß-Abpraller kommt Martin Ludwig nochmals an den Ball, der seinen Gegenspieler stehen ließ und den Ball von der Grundlinie flach in die Mitte spielte wo Marcel Wagner zum zweiten Mal erfolgreich war. Die zweite Hälfte begann ähnlich wie die erste. Nach schöner Kombination über Außen kam Mittelfeldspieler Shala zum Abschluss und hämmerte den Ball per Volleyschuss an die Unterlatte. Glück für die Postler. In der Folge besaßen die Jenaer zwar mehr Spielanteile, doch die Postler hatten die besseren Chancen. Kreuzburg, Lippold und Wagner hatten Mitte der zweiten Hälfte Chancen im Minutentakt, doch das Tor schien wie vernagelt. Und dann kam es wie es kommen musste. Einen Freistoß von der Mittellinie konnte Torwart Gering nur abprallen lassen und Möller staubte zur erneuten Führung ab. Auch Geras Dreierwechsel brachte keine Wende mehr. Im Gegenteil. Nach einer Ecke sorgte Eberhardt per Kopf noch für das 4:2, was zugleich den Endstand bedeutete.
So stehen die Postler nach vier Spieltagen immer noch mit nur einem Punkt da.
Post SV Gera:
Gering – Nehrhoff, Zwick, St. Kroll – Lippold, Fuchs, Gessner (75. Brandner), Zwacka (75. Arndt), Ludwig,
Kreuzburg – Wagner (75. Reifschneider)
Einheit 04 Jena:
Conrad - Nieswandt, Schmidt, Titscher
(86. Rößner), Hercher, Eberhardt, Shala (80. Heppner), Ewert, Helmecke, Möller, Thurmann (89. Winkel)
Tore:
0:1 Thurmann (5.), 0:2 Hercher (14.), 1:2 Wagner (17.) 2:2 Wagner (42.), 2:3 Möller (77.), 2:4 Eberhardt (82.)
Schiedsrichter: Lütz (Camburg)
 
  15.08.2009 - Postler nach Gegentor wie gelähmt

FSV Lucka 1910 - Post SV Gera 4:0 (0:0)

(D.B.) Auch am dritten Spieltag der noch jungen Bezirksligasaison bleiben die Postler ohne Sieg. 4:0 stand es am Ende für die Luckaer, die an diesem Tage mehr Glück als Verstand hatten. Viel zu hoch ist dieser Sieg ausgefallen, hätte es gemessen an den Torchancen und Spielanteilen beider Teams am Ende 0:0 stehen müssen. Allerdings sei noch erwähnt, dass die Postler mit Thomas Zwacka, Daniel Arndt, Christian Tietz, Kevin Reifschneider und Steffen Kroll gleich fünf Ausfälle zu beklagen hatten.
Zu Beginn des Spiels brauchten beide Teams eine gewisse Zeit um ihren Spielrhythmus zu finden. Viele kleine Fehler schlichen sich im Aufbauspiel der Mannschaften ein. Nach einer Viertelstunde nahmen die Postler das Zepter in die Hand und versuchten mit einigen schönen Kombinationen zu Torchancen zu gelangen, doch waren die Flanken und Zuspiele in die Spitze meist weder Fisch noch Fleisch. Die Luckaer agierten mit ausschließlich mit langen Bällen und versuchten ihre schnellen Spitzen so immer wieder einzusetzen, was aber zumeist durch die gut stehende Postler Hintermannschaft verhindert wurde. Lediglich bei Standardsituationen wurden die Gastgeber gelegentlich gefährlich. Ende der ersten Hälfte boten sich Sven Nehrhoff und Tino Kreuzburg jeweils nach schöner Vorarbeit des an diesem Tage sehr agilen Martin Ludwig noch Einschuss- gelegenheiten.
In der zweiten Hälfte ein ähnliches Bild. Die Postler um spielerische Struktur bemüht und die Luckaer mit langen Bällen. Nach einem 35m Schuss von Marcel Wagner an die Latte konnte Andy Lippold den Abpraller allerdings nicht verwerten (56.). Dann folgten fünf Minuten, die die Bieblacher am liebsten aus dem Spielgeschehen gestrichen hätten. Nach einem Freistoß der Luckaer von der Mittellinie verlor Geike im Strafraum das Kopfballduell und im Anschluss fand der Ball von Brandners Kopf den Weg ins Netz. Eigentor. In der 64. Minute verfummelte TORsten Zwick an der Mittellinie die Pille und der FSV-Tanker wammste den Ball allein vor Torwart Gering ins Gehäuse. Und auch beim 3:0 vertendelten Gessner und Fuchs den Ball im Mittelfeld und Speedy Gonzalez hatte erneut frei vor Gering keine Mühe zu knipsen. Das 4:0 eine Viertelstunde vor Schluss per Elfmeter nach Foul von Gessner machte letzten Endes keinen Unterschied mehr. Die Postler fingen sich eine derbe Klatsche und keiner weiß warum.
Jedenfalls sollte klar gestellt werden, dass die Mannschaft an diesem Tag definitiv nicht wie ein Absteiger spielte. Nach drei Spieltagen von Abstieg zu sprechen erinnert an Gequatsche vom DSF-Doppelpass oder Udo Lattek und scheint wie aus einer Laune heraus geschrieben. Fakt ist, dass die Postler noch 25 Spieltage Zeit haben sich an den eigenen Haaren aus der Kacke zu ziehen und damit noch 75 Punkte zu holen sind. Also mal schön die Füße still halten und nicht immer gleich den Teufel an die Wand malen. Womit die Niederlage selbstverständlich in keiner Weise schön geredet werden soll und sicherlich ist sich auch jeder einzelne seiner Fehler bewusst, aber nach solchen Zeitungsberichten seh ich mich als Teil der Mannschaft genötigt entsprechend Stellung zu beziehen.
FSV Lucka 1910:
Uhlemann - Frömberg, Kirmse, R. Graf
(69. Heinzmann), Quaas, Fischer, M. Graf, Löffler (76. Nähter) Hering, Biccla (73. Kämpfe), Liebig
Post SV Gera: Gering – Paulick (39. D. Brandner), Zwick, Geike – Lippold, Fuchs, Gessner, Ludwig,
Kreuzburg (78. Schäfer) – Wagner, Nehrhoff
Tore:
1:0 M. Graf (63.), 2:0 Löffler (65.), 3:0 Biccla (67.), 4:0 Fischer (84.FE)
Schiedsrichter: Patzer (Hain)
 
  09.08.2009 - Starke Silbitzer nehmen 3 Punkte mit

Post SV Gera - SV Elstertal Silbitz/Crossen 0:3 (0:0)

(D.B.) Im erste Heimspiel der Saison war für die Postler rein gar nichts zu holen. Gegen eine in allen Belangen bessere Silbitzer Mannschaft stand es am Ende 0:3 und damit war man in Anbetracht der schlechten Chancenverwertung der Gäste noch gut bedient.
Bei den Postlern waren bereits nach wenigen Minuten große taktische Mängel zu beobachten. So war Kapitän Fuchs als Manndecker des äußerst gefährlichen Prüfers teilweise auf der linken Abwehrseite zu finden, wodurch sich zwangsläufig große Lücken im Mittelfeld auftaten und der nominell als Verteidiger aufgestellte Zwacka ständig ohne Mann und im Mittelfeld zu finden war. Die Qualitäten von Kapitän Fuchs wurden verschenkt und Sven Nehrhoff war allein im Mittelfeld völlig überfordert. Wie schon in der Vorwoche lauerten die Bieblacher auf Konter. Die Silbitzer bestimmten die Partie und wurden durch schöne Kombinationen immer wieder gefährlich ohne sich dabei richtig zwingende Chancen zu erarbeiten. Einzig ein Prüfer-Schuss strich über den Kasten von Alexander Gering, der den wegen einer Oberschenkelzerrung verletzten Tietz ersetzte. In der 20. Minute setzte sich Martin Ludwig gegen drei Silbitzer durch und kam zum Abschluss. Wenig später hatte auch Kreuzburg eine Gelegenheit, doch scheiterte er mit seinem Schuss von der Strafraumgrenze am Silbitzer Schlussman. In der 24. Minute kam es im Mittelfeld zu einem bösen Zusammenprall zwischen Andy Lippold und einem Silbitzer Spieler. Nach einem Kopfballduell musste Lippold mit blutüberströmten Gesicht und einer riesigen Platzwunde über dem Auge ausgewechselt werden. An ein Weiterspielen war unter keinen Umständen zu denken. Bis zur Pause boten sich den Gästen noch mehrere halbe Chancen, die allesamt nicht genutzt werden konnten.
Im zweiten Durchgang stellten die Postler um. Geike übernahm die Rolle des Manndeckers für Prüfer und Fuchs rutschte stattdessen wieder ins Mittelfeld. Die Geraer hatten von nun an zwar mehr Spielanteile, doch kombinierten die Silbitzer weiter schnell und sicher. Die erste Chance bot sich dem eingewechselten Reifschneider. Geike holte sich im Mittelfeld den Ball und flankte in den Strafraum, jedoch verfehlte Reifschneiders Direktabnahme knapp das Tor. Mitte der zweiten Halbzeit benötigten die Elstertaler dann lediglich 10 Minuten um das Spiel zu entscheiden. Nach einem Ballverlust im Angriffsverhalten der Postler ging alles ganz schnell. Einen langen Ball von Vogel, bei dem Abwehrchef TORsten Zwick das Abseits aufhob, leitete Prüfer direkt auf Knabe weiter, der Zwick dann im Eins gegen Eins aussteigen ließ und mit einem Flachschuss der 56. Minute zum 0:1 vollendete. Sieben Minuten später war wiederum TORsten Zwick im Blickpunkt des Geschehens als er im Duell mit Knabe wieder den Kürzeren zog und diesen im Strafraum umknüppelte(!!!) Vogel verwandelte humorlos zum 2:0. In der Folge spielten die Silbitzer Katz und Maus mit den Geraern und ließen den Ball schön laufen, obwohl sich die Bieblacher nicht aufgaben, wollte der Ehrentreffer am Ende nicht mehr Gelingen. In der 66. Minute besorgte Schroll mit einem schönen Freistoß das entscheidende 3:0, nachdem wieder der agile Knabe kurz vor dem Strafraum von den Beinen geholt wurde. Eine Viertelstunde vor Schluss hätte Prüfer noch auf 4:0 erhöhen können, doch küsste sein Schuss nur die Latte. Am Ende stand ein sehr eindrucksvoller Auswärtssieg der Silbitzer und die Anerkennung des Verlierers. Jedoch werden die kommenden Spiele der Postler nicht leichter zumal man am Wochenende in Lucka gleich auf mehrere Spieler verzichten muss. Allerdings haben die Bieblacher im Vergleich zur Vorsaison beim FSV viel gut zu machen.
Post SV Gera:
Gering – Geike, Zwick, Zwacka, St. Kroll – Ludwig, Fuchs, Nehrhoff (76. Brandner), Lippold
(29. Reifschneider), Kreuzburg – Wagner (76. Arndt)
SV Elstertal Silbitz/Crossen
Haase - Pitschel, Branies (51. Puschendorf), R. Prüfer, Winkler, Knabe, Vogel, Wagner, Schroll (76. Schulz), Fischer (81. J. Prüfer), Krop
Tore:
0:1 Knabe (57.), 0:2 Vogel (61.FE), 0:3 Schroll (67.)

Schiedsrichter:
Peckruhn (Altenburg)
 
  01.08.2009 - Später Ausgleich beim Aufstiegsanwärter

SV Hermsdorf/Thüringen - Post SV Gera 1:1 (0:1)

(D.B.) Wie auch schon im Vorjahr standen für den Post SV Gera am ersten Spieltag die starken Hermsdorfer auf dem Programm, die sich auch in dieser Saison zum Kreis der Aufstiegsfavoriten zählen. Doch für die ambitionierten Holzländer begann der Saisonstart alles andere als zufriedenstellend, musste man sich die Punkte in einem temporeichen Spiel mit den Geraern teilen.
Den Gastgebern waren die Entschlossenheit und der Siegeswille von der ersten Minute an anzumerken, allein es fehlten die Mittel, um den Postlern irgendwie gefährlich zu werden. So begann das Spiel mit einem Paukenschlag. Nach 6 Minuten standen Tino Kreuzburg und Marcel Wagner im Abseits, allerdings passiv. Dennoch hob Schiri-Assi Krause zur Verwirrung aller Beteiligten die Fahne, so dass die Hermsdorfer auf einen Pfiff warteten. Doch dieser ertönte nicht. Nach dem Herausköpfen des Balles durch den Hermsdorfer Abwehrchef Eichelberger schnappte sich Sven Nehrhoff blitzschnell den Ball, spielte einen Traumpass auf den sich nicht mehr in Abseitsstellung befindlichen Kreuzburg und dieser spielte nochmals quer, wo Stürmer Wagner nur noch knipsen musste. In der Folge gestaltete sich ein schnelles, gutklassisches Bezirksliga Spiel in dem einzig die ganz großen Torchancen fehlten. Die Hermsdorfer rannten unermüdlich, ohne jedes Konzept an, doch die Post-Defensive zeigte eine überragende Leistung. Die Innenverteidiger um die unauffällig aber äußerst effektiv spielenden Zwick und Zwacka überzeugten ebenso wie die starken Außenverteidiger Geike und Kroll. Vor allem der ersten 19-jährige Steffen Kroll sorgte mit seinem tadellosen Zweikampfverhalten und starken Offensivaktionen für viel Stabilität. Der Gastgeber biss sich mit langen Diagonalbällen immer wieder aufs Neue die Zähne aus. Die Postler agierten mit gefährlichen Kontern, stets durch Fuchs, Nehrhoff oder den stark spielenden Lippold initiiert. In der 17. Minuten schickte Nehrhoff mit einem schönen Pass Tino Kreuzburg auf die Reise, der im Strafraum noch Verteidiger Serfling vernaschte, im Abschluss aus 8 Metern aber an Torwart Eglmeyer scheiterte. Mitte der ersten Hälfte versuchte sich Kapitän Fuchs mit einem Schuss nach einer schönen Freistoßvariante, der allerdings abgeblockt wurde. 10 Minuten vor der Pause war es erneut Kreuzburg, der auf der linken Seite durchgebrochen war. Eglmeyer rettete mit Fußabwehr zur Ecke. So ging es mit einer nicht unverdienten Führung in die Pause.
Im zweiten Durchgang ein unverändertes Bild. Die Hermsdorfer mit dem Prinzip hoch und weit, die Postler dagegen weiter auf Konter wartend. Nach einem Lippold-Freistoß köpfte Wagner an die Latte. Glück für die Hermsdorfer. Kurz darauf eine bittere Pille für die Bieblacher: Stürmer Wagner war nach einem langen Ball auf dem Weg zum sicheren 2:0, doch wurde ihm die Chance durch einen Pfiff aus dem Publikum genommen, da er sich in Abseitsposition wähnte. Allmählich schwanden die Kräfte der Geraer und die Hermsdorfer versuchten irgendwie den Ausgleich zu erzwingen. In der 81. Minute dann die Riesenchance. Mit einem regelrechten Sonntagsschuss aus 22m verlangte Angreifer Glausch dem Geraer Schlussmann alles ab, der mit einem schönen HECHTsprung den Ball aus dem Winkel kratzte. In der 83. Minute passierte es dann doch. Der sonst überragend spielende Geike agierte einmal zu ungestüm und foulte den eingewechselten Glausch im Strafraum, der den fälligen Elfmeter sicher verwandelte. Am Ende blieb es beim 1:1. Alles in allem kann man trotz des späten Gegentores mit Zufriedenheit das erste Heimspiel der Saison erwarten.
SV Hermsdorf:
Eglmeyer – Reinhardt, Dix (72. Böttcher), Gottlieb, Serfling, Eichelberger, Krügel, Eckardt (75. Glausch), Klaus, Steinbach (35. Potz), Poser
Post SV Gera: Tietz – Geike, Zwick, Zwacka, St. Kroll – Ludwig, Fuchs, Nehrhoff, Lippold, Kreuzburg – Wagner (75. Brandner)Tore: 0:1 Wagner (5.), 1:1 Glausch (83.)
Schiedsrichter: R. Kommant (Gera)
 
  25.07.2009 - Post SV entgeht Blamage in Kaulsdorf

TSG Kaulsdorf - Post SV Gera 1:3 n.V. (1:1) (0:0)
(D.B.) Wie bereits im letzten Jahr startete auch die diesjährige Pflichtspielsaison des Post SV Gera mit der 1. Runde des Köstritzer OTFB-Pokals. Die Postler hatten mit der TSG Kaulsdorf, dem Vorjahresvierten der Kreisliga Saalfeld/Rudolstadt, eine machbare Aufgabe zu bewältigen. Allerdings benötigte man 120 Minuten, um für eine Entscheidung zu sorgen.
Vom Anpfiff weg schien es eine einseitige Begegnung zu werden. So überzeugten die Bieblacher mit schnellem Kombinationsspiel, einer gut stehenden Hintermannschaft und mehreren Torgelegenheiten. Vor allem der überzeugende Neuzugang Martin Ludwig war immer wieder anspielbar und sorgte für diverse Überraschungsmomente. Waren es auch jeweils seine Eingaben, die weder Sven Nehrhoff noch Tino Kreuzburg zum Torerfolg nutzen konnten. Ebenso sorgte Martin Ludwig für eine strittige Freistoßentscheidung, wähnten doch alle Postler das Foulspiel im Strafraum. Allerdings blieb der Fingerzeig auf den berühmten Punkt vorerst aus. Mitte der ersten Hälfte hatten Lippold und Kapitän Fuchs nochmals gute Schussgelegenheiten, konnten aber auch diese nicht nutzen. Nach einer guten halben Stunde riss bei den Geraern der Spielfaden. Es kam zu vielen Ballverlusten und groben Abspielfehlern im Mittelfeld, im Angriff war man nicht mehr in der Lage Bälle zu sichern und in der Verteidigung häuften sich Querschläger und unzureichende Abwehraktionen. Die Nervosität der Gastgeber war verflogen und so erarbeiteten sich die Kaulsdorfer jetzt auch einige Möglichkeiten. Zur Pause stand es dennoch 0:0.
Der zweite Durchgang begann so wie der erste endete. Die Postler ohne erkennbare Struktur im Spiel und die Kaulsdorfer mit viel Kampf und Laufbereitschaft. Zunächst konnte Abwehrchef TORsten Zwick einen Schuss von Walther im letzten Moment abblocken ehe M. Röppischer wenig später das nicht unverdiente 1:0 erzielte. Ein Abschlag des Kaulsdorfer Schlussmann wurde per Kopf verlängert und plötzlich war der Gastgeberkapitän frei vor Post-Torwart Tietz und schürzte diesen zur Führung. Auch in der Folge kamen die Bieblacher nicht zu klaren Chancen, obwohl man sich zumindest bemühte den Gegner in die eigene Hälfte zu drängen. Die Einwechslung von Kevin Reifschneider in der 70. Minute sollte wenig später Gold wert sein. Noch in der regulären Spielzeit konnte er mit zwei schönen Solos über die rechte Seite für Gefahr sorgen. Fünf Minuten vor dem Ende setzte der aufgerückte Zwick den völlig freistehenden Andy Lippold mit einem Traumpass in Szene, der dem Gastgeber-Keeper mit schönem Linksschuss keine Chance ließ und zum 1:1 ausglich.
In der nun anstehenden Verlängerung legten die Geraer ihre konditionellen sowie spielerischen Vorteile in die Waagschale und sorgten bereits in der ersten Hälfte der Verlängerung für klare Verhältnisse. Musste Torwart Tietz zunächst noch gegen den durchgebrochenen Walther retten, folgte fünf Minuten später der 2:1 Führungstreffer. Reifschneider setzte sich auf der rechten Seite erneut durch und spielte den allein gelassenen Kreuzburg im Strafraum an, der einen Meter vor dem Tor brutal umgeknüppelt wurde, so dass dem Unparteiischen keine andere Wahl blieb als auf den Punkt zu zeigen. ‚Und auch dieses Mal verwandelte kein geringerer als unser Eisvogel TORsten Zwick sicher zum 2:1. Nur 4 Minuten später war nach einem schnell ausgeführten Freistoß von Lippold wieder Reifschneider auf der rechten Seite durchgelaufen und bediente den mitgelaufenen Nehrhoff mustergültig, der nur noch einschieben brauchte. Der Kuchen war damit gegessen und die Postler gestalteten den Rest des Spiels im Stile einer Klassemannschaft und ließen nichts mehr anbrennen. Man erspielte sich noch mehrere gute Möglichkeiten von denen man aber keine mehr nutzen konnte.
Somit treffen die Geraer in der zweiten Pokalrunde auf den Westvororte Bezwinger FSV Schleiz, was eine ungleich schwerere Aufgabe darstellen wird.

TSG Kaulsdorf:
Zimmermann – Müller, Krauße, Nixdorf, Apel, Weber (88. Krumkamp), Walther, K. Röppischer (88. Reinhardt), M. Röppischer, Marschall, Osswald (30. Lindow)

Post SV Gera:
Tietz - Geike, Zwick, Zwacka Nehrhoff - Arndt (65. Brandner) , Fuchs (73. Reifschneider), Lippold, Kreuzburg,
Ludwig - Wagner (46. Bernecker)
Tore: 1:0 Röppischer (49.), 1:1 Lippold (85.), 1:2 Zwick FE (100.), 1:3 Nehrhoff (104.)
Schiedsrichter: Läsker (Pößneck)
 
  18.07.2009 - Post siegt bei Blitzturnier in Hohenleuben

(Jens Lohse) Bezirksligist Post SV Gera ist aus einem Vierer-Turnier in Hohenleuben als ungeschlagener Sieger hervorgegangen.
Jeweils über 35 Minuten bezwangen die Postler den Geraer Stadtklassisten SV Langenberg mit 4:0 sowie die Langenwolschendorfer Kickers mit einem 4:3 und Gastgeber TSG 1861 Hohenleuben mit 2:0.
Ohne zahlreiche Stammspieler angetreten, musste Trainer Gerhard Robe nochmals selbst die Schuhe schnüren, um gemeinsam mit Thomas Kreuzburg vom Altherrenteam als Einwechsler bereit zu stehen.
So kamen bei den Geraern einige Anschlusskader zum Einsatz.
Brand nach Kreuzbandriss und einjähriger Verletzungspause, Hilbig und Berger machten auf teilweise ungewohnten Positionen ihre Sache aber gut.
Zum Auftakt gegen den SV Langenberg trafen Wagner (2), Neuzugang Ludwig (von OTG 1902 Gera) sowie Lippold ins Schwarze. Fünf vergebene Großchancen verdeutlichten die Überlegenheit des Bezirksligisten, der im Abschluss aber zu unkonzentriert agierte.
Gegen die Langenwolschendorfer Kickers war man nach deren 5:0-Erfolg zu Beginn gegen Hohenleuben gewarnt. Dennoch unterschätzte man den Kontrahenten und lag schon nach acht Minuten mit 0:2 im Hintertreffen, wobei beim zweiten Gegentor Torwart Tietz nicht besonders gut aussah. Nach Wagners 1:2-Anschluss (14.) stellte Langenwolschendorf nach einem Post-Ballverlust im Mittelfeld den alten Abstand wieder her - 1:3 (16.).
In der Folge wurden die Geraer zwingender in ihren Aktionen. Marcel Wagner avancierte zum Matchwinnen. Mit einem lupenreinen Hattrick binnen neun Minuten (20./24./28.) gab er der Begegnung die entscheidende Wende und führte seine Mannschaft zum 4:3-Sieg. Alle Tore waren dabei gut herausgespielt. Zwei Mal bereitete Arndt mit präzisen Flanken von der Außenbahn vor. Einmal hatte Lippold aufgelegt.
Zum Abschluss gegen die TSG Hohenleuben tat die Robe-Elf nicht mehr als nötig. Lippold und Kreuzburg sorgten für die beruhigende 2:0-Führung, die die Geraer locker und ohne große Anstrengungen über die Zeit brachten. Glück hatte man, dass Hohenleuben drei Großchancen nicht zu Toren nutzen konnte.
Bestnoten bei den Postlern verdienten sich Geike, Kreuzburg, Lippold und Wagner. Aber auch die Neuzugänge Arndt und Ludwig konnten Trainer Robe überzeugen.


Post SV Gera:
Tietz - Hilbig, Berger, Brandt, Arndt, Zwick, Geike, Ludwig, Wagner, Lippold, T. Kreuzburg (Robe,
Th. Kreuzburg)
 
  11.07.2009 - Post überzeugt im ersten Test gegen Oppurg

(Jens Lohse). Im über drei Drittel à 35 Minuten angesetzten ersten Test gegen den Bezirksligisten aus Oppurg landeten die Geraer Postler einen ungefährdeten 5:1-Erfolg.
Nach schleppender erster Viertelstunde mit Zuordnungsproblemen auf Seiten der Robe-Elf bekam der Gastgeber den Kontrahenten in der Folge wesentlich besser in den Griff.
So kam es nicht zufällig, dass Kreuzburg nach einem schönen Angriff über vier Stationen für das 1:0 sorgte.
Im zweiten Drittel kamen auch die beiden Neuzugänge Marcel Wagner (GSV Hermes) und Daniel Arndt (TSV Westvororte) zum Einsatz.

Während Arndt mit einer Knöchelverletzung ausschied, durfte sich Wagner gleich beim Debüt über zwei Tore freuen. Dem 2:0 ließ er wenig später nach Eingabe von Lippold den dritten Treffer folgen.
Auch in Abschnitt drei ließ sich der Gastgeber die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Lippold nach Vorarbeit von Kreuzburg und Kreuzburg selbst per 25-m-Schuss ins Eck schraubten das Resultat auf 5:0 in die Höhe. Erst als in die Schlussminuten nach drei harten Trainingseinheiten die Kräfte nachließen, kam Oppurg nach einem Abwehrfehler zum 5:1-Ehrentreffer.
Trainer Robe, dem noch Zwacka, Geßner und Mahn nicht zur Verfügung standen, war mit dem Testspielauftakt nicht nur wegen des Ergebnisses durchaus zufrieden.

Post SV Gera: Tietz, Gering - Kroll, Zwick, Bernecker, Geike, Brandner, Fuchs, Arndt, Lippold, Reifschneider, Hilbig, Kreuzburg, Nehrhoff, Wagner