Saison 2008/2009: 

  13.06.2009 - Sieg im Derby und Klassenerhalt gesichert
Post SV Gera - TSV Gera Westvororte 3:1 (3:0)
Im Ortsderby der beiden Geraer Bezirksligisten behielt der Post SV Gera aufgrund einer überlegen geführten ersten Halbzeit mit 3:1 die Oberhand.
Der Gastgeber legte los wie die Feuerwehr. Besonders der sehr agile Kreuzburg war von den Scheubengrobsdorfern kaum in den Griff zu bekommen.
Erst wurde seine Eingabe noch mit Mühe zur Ecke geklärt (5.). Dann verzog der Angreifer nach Vorarbeit von Nehrhoff knapp (7.).
Nach Vorarbeit von Kapitän Fuchs zeichnete Zwick für das 1:0 verantwortlich. Im Zweikampf hatte er sich gegen Himmer durchgesetzt und aus spitzem Winkel flach ins lange Eck getroffen - 1:0 (12.).
Einen Fuchs-Freistoß meisterte TSV-Torwart Zimmare glänzend (15.). Zwicks Treffer fand wegen Abseits keine Anerkennung (18.) und auch Nehrhoff brachte das Leder nach Eingabe von Fuchs nicht im Kasten unter (27.). Vor der Pause schlug der Gastgeber noch zwei Mal zu.
Nach Pass von Zwick spitzelte Kreuzburg den Ball vor Schlussmann Zimmare ins lange Eck - 2:0 (36.). Nur acht Minuten später war Nehrhoff nach schöner Vorarbeit von Bernecker und Kreuzburg zum vorentscheidenden 3:0 zur Stelle (44.).
Westvororte besaß vor der Pause lediglich zwei Kontergelegenheiten. Während Fein frühzeitig knapp verzog (4.), hatte Georgi Post-Keeper Tietz schon umspielt, ehe dessen Verteidiger Geike noch auf der Torlinie klären konnte (22.).
Nach Wiederbeginn wurde der Gast stärker. Die eingewechselten Schroth und arndt sorgten für frischen Wind. Zunächst aber war Post dem vierten Treffer nahe, als nach Flanke von St. Kroll Zwicks Kopfball nur am Außennetz landete (53.). Das Westvororte-Tor zum 3:1 - von Georgi per Kopf nach präziser Flanke von Fein erzielt (58.) - setzte bei den Scheubengrobsdorfern neue Kräfte frei. Schroths Kopfball kratzte der zur Pause eingewechselte Post-Keeper Gering mit den Fingerspitzen aus dem Eck (63.).
Auch Fein fand in Gering seinen Meister, der per Fußabwehr rettete (81.). Westvororte mühte sich redlich, während bei den TSV-Kickern die Kräfte schwanden. Gering musste kurz vor Abpfiff nochmals sein ganzes Können unter Beweis stellen, um den Anschlusstreffer der Gäste durch Georgi aus Nahdistanz zu verhindern (88.). Unterm Strich war der Post-Erfolg aufgrund der starken Vorpausenleistung verdient.
Westvororte beendet die Saison auf Rang acht. Der Post SV wird Elfter. Während sich in Scheubengrobsdorf das Personalkarussell dreht, bleibt bei den Postlern erst einmal alles beim Alten. Als Zugänge vermeldet man beim TSV Robert Pahs und Torwart John, die beide vom Landesklassisten Kraftsdorf kommen.

Post SV Gera:
Tietz (46. Gering) - St. Kroll, Gessner, Geike - Fuchs, Zwacka, Bernecker, Kreuzburg, Lippold (77. Hilbig) - Zwick , Nehrhoff (66. Paulick)
TSV Gera-Westvororte:
Zimmare - Himmer, Wolf (46. Schroth), Kuhn (46. Arndt), Heimerdinger, Abresch, Schumann, Fein, Lempke, Winkler, Georgi
Tore:
1:0 Zwick (12.), 2:0 Kreuzburg (35.), 3:0 Nehrhoff (44.), 3:1 Georgi (57.)
Schiedsrichter:
Schönfeld (Altenburg)
 
  06.06.2009 - Schwache Leistung gegen Fockendorf
SV Eintracht Fockendorf - Post SV Gera 1:0 (0:0)

(Jens Lohse). "Mit Bezirksliga-Fußball hatte das nichts zu tun. Von zwei schlechten Mannschaften waren wir heute die schlechtere", urteilte Post-Trainer Gerhard Robe nach dem Abpfiff in Fockendorf.
In keiner Phase konnten die Gäste ihr eigentliches Leistungsvermögen abrufen. Die vermeintlichen Leistungsträger versteckten sich über weite Strecken.
Dabei hatten die Geraer vor der Pause mehr vom Spiel. Bernecker verzog zunächst (17.). Pech hatte Kapitän Fuchs, dessen 30-m-Freistoß vom Innenpfosten wieder ins Feld prallte (24.). Paulick nach schöner Einzelleistung (28.) und Fuchs aus der Distanz (34.) zwangen den Fockendorfer Schlussmann zu guten Paraden.
Auch bei Nehrhoffs Schlenzer rettete der Eintracht-Keeper vor Kreuzburg (44.), blieb auch bei Zwackas Kopfball nach einer Ecke Sieger. Mit zunehmender Spielzeit erarbeitete sich der Gastgeber ein Übergewicht. Man agierte einsatzstärker, ohne sich klare Gelegenheiten erarbeiten zu können.
Als nach Wiederbeginn auch Zwick nach Vorarbeit Kreuzburg vergab (46.), ging es für die Postler endgültig bergab. Nach einem Einwurf weit in der gegnerischen Hälfte fing man sich einen Überzahlkonter ein, der zum 0:1 führte (53.). Trotz aller Bemühungen gelang den Geraern in der Folge nichts mehr, Auch die Einwechslungen von Reifschneider und Gahse verpufften.
Der Gast agierte wie gelähmt. Nur mit Geßners Leistung war der Post-Trainer Robe zufrieden.

Post SV Gera:
Tietz - St. Kroll, Gessner, Geike - Fuchs, Zwacka, Bernecker (62. Gahse), Kreuzburg, Paulick - Zwick (74. Reifschneider) , Nehrhoff
SV Eintracht Fockendorf:
S. Kleinoth - Peters, G. Kleinoth, Otto, Fiegl, Bergner, Skala, Hilli, Meier (85. S. Gerth), Fleischer (56. Hauke), P. Gerth (82. C. Kleinoth)
Tore:
1:0 P. Gerth (52.)
Schiedsrichter:
Hauke (Ronneburg)
 
  29.05.2009 - Ehrenhainer klar besser
SV 1879 Ehrenhain - Post SV Gera 2:0 (5:0)
Im Nachholspiel am Freitag den 29. Mai kassierten die Postler gegen den SV Ehrenhain mit 5:0 ihre höchste Saisonniederlage und dies völlig gerechtfertigt. Mit den Ausfällen von Bernecker, Mahn, Geike, Lippold und Brandner hatte man wichtige Kräfte zu ersetzen, so dass erneut Spieler der zweiten Mannschaft aushelfen mussten.
Vom Anpfiff weg bestimmten die Gastgeber das Spiel nach Belieben. Eine halbe Stunde hielten die Gäste das 0:0 ehe es binnen 3 Minuten gleich zweimal im Tor von Schlussmann Tietz einschlug. Nach einem Freistoß erzielten die Ehrenhainer nach einer verunglückten Kopfballabwehr per Direktabnahme das 1:0 und ließen nur zwei Minuten später durch Terynek das 2:0 folgen. St. Kroll konnte seinen Gegenspieler nicht am flanken hindern und in der Mitte musste der sträflich allein gelassene Torjäger der Heimmannschaft nur noch einköpfen. Wieder eine Minute später hätte man bereits auf 3:0 erhöhen können, als die Gastgeber einen Elfmeter zugesprochen bekamen, diesen jedoch durch Wunderlich kläglich verschossen. In der 38. Minute hatten die Geraer ihre erste und einzige Chance als Thomas Zwacka den Ehrenhainer Torwart mit einem 20m Schuss prüfte.
Auch im zweiten Durchgang änderte sich nichts. Weiterhin fand ein Spiel auf ein Tor statt. In der 55. Minute dann das 3:0 erneut durch Torjäger Terynek. Nach einem Schnitzer des an diesem Tag abenteuerlich spielenden Torsten Zwick wurde Tormann Tietz per Heber überwunden. In der Folge erarbeitete sich der Tabellenzweite unzählige Torchancen und die Geraer blieben weiter harmlos. In der 79. Minute erhöhte man per Kopf auf 4:0 ehe fünf Minuten vor Schluss nach einem Fehler des eingewechselten M. Kroll noch das 5:0 folgte.
Alles in allem eine verdiente Niederlage, Fußball zum Abgewöhnen und die Aufgabe dieses Spiel schnell aus den Köpfen zu streichen.

Post SV Gera:
Tietz - Gessner, Zwick, St. Kroll - Schäfer (46. Reifschneider), Zwacka, Fuchs, Kreuzburg, Gahse (75. Berger), Paulick (85. Paulick) - Nehrhoff
SV 1879 Ehrenhain:
Jerabek - Hübner (80. Simon), Knutas, Becker, Trojan, Bachovsky,
Heyne (46. Betke), Wunderlich, Treynek, Kother (65. Erler) , Köhler
Tore:
1:0 Treynek (27.), 2:0 Kother (31.), 3:0 Treynek (47.),
4:0 Hübner (79.), 5:0 Simon (89.)
Schiedsrichter:
Kropfelder (Schwaara)
 
  23.05.2009 - Wichitger Punkt im vorletzen Heimspiel
Post SV Gera - SG Daßlitz/Langenwetzendorf 1:1 (1:0)
Im vorletzten Heimspiel der Saison erspielten sich die Post-Kicker gegen stark aufspielende Daßlitzer einen überaus wichtigen Punkt in Sachen Klassenerhalt. Lediglich einen Zähler benötigt man jetzt noch um den Nichtabstieg perfekt zu machen.
In der Anfangsphase der Begegnung hatten die Gastgeber ihre liebe Mühe ein Mittel gegen die kombinationsstarken Daßlitzer zu finden. In den ersten Minuten musste Torwart Tietz, der in den letzten Spielen der Saison allmählich zu alter Stärke zurückfindet, gleich zweimal in höchster Not retten. Alleinunterhalter Andy Neiß auf Seiten der Daßlitzer sorgte immer wieder für Unordnung im Geraer Strafraum. Nach 20 Minuten fanden die Geraer allmählich in die Partie und man begann sich Torchancen zu erarbeiten. Außerdem schaffte es in dieser Phase vor allem Michel Geike, der an dieser Stelle ein großes Sonderlob verdient hat, Stürmer A. Neiß bisweilen komplett auszuschalten, wodurch man nach vorne für mehr Entlastung sorgen konnte. So hatte Sven Nehrhoff in der 22. Minute nach schönem Pass von Tino Kreuzburg das 1:0 auf dem Fuß wurde allerdings in letzter Sekunde noch entscheidend gestört. Wenig später konnte der Daßlitzer Schlussmann einen 25m Freistoß von Thomas „Naldo“ Zwacka nur nach vorne abprallen lassen, so dass St. Kroll die Chance zur Führung hatte, diese jedoch versiebte und zusätzlich im Abseits stand. Beide Mannschaften waren nun auf Augenhöhe und es entwickelte sich eine temporeiche Bezirksligapartie. Beinahe mit dem Pausenpfiff konnten die Postler doch noch den wichtigen Führungstreffer erzielen. Nach einem Traumpass von Peter Bernecker konnte Tino Kreuzburg völlig frei auf das Daßlitzer Tor zusteuern und knipste per Heber zum 1:0.
Im zweiten Durchgang wollten die Daßlitzer ihre spielerische Überlegenheit nun auch in Tore ummünzen und machten daher gleich wieder Druck. Lediglich in der 50. Minute konnten die Geraer nach einem herrlichen Spielzug über fünf Stationen noch mal für Gefahr sorgen, als Zwicks Schuss den Kasten nur um haaresbreite verfehlte. In der Folge ließen sich die Postler immer weiter in die eigene Hälfte drängen und sorgten kaum noch für Entlastung. Viele Abspielfehler, Unkonzentriertheiten und unnötige Fouls prägten das Spiel der Geraer. Die Daßlitzer versuchten alles und kamen über Daniel und Andy Neiß immer wieder zu Torchancen. In der 84. Minute war es dann passiert. Kapitän Wirth platzierte einen Freistoß genau im Torwinkel und ließ Torwart Tietz keine Chance. Kurz vor Schluss überschlugen sich die Ereignisse. Zunächst hätte A. Neiß lediglich seinen besser postierten Mitspieler einsetzen müssen, anstatt selbst zu schießen ehe Post-Kapitän Fuchs anstelle eines entschlossenen Abschlusses sich lieber für eine Schwalbe entschied und die Chance somit vertan war.
Somit endete die Partie schließlich mit einem leistungsgerechten Unentschieden.

Post SV Gera:
Tietz, Geike, Geßner, Zwacka, Mahn (72. Paulick), Zwick, Fuchs, Bernecker, Nehrhoff, Kreuzburg, St. Kroll (81. Hilbig)
SG Daßlitz/Langenwetzendorf:
Kühnel - Pfennig, Bauch (ab 52. Gärtig), Rödel, Peschke, Winter (ab 60. Beer), Wirth, Czerwenka, Seyfarth, D. Neiß, A. Neiß
Tore:
1:0 Kreuzburg (43.), 1:1 Wirth (83.)
 
  16.05.2009 - Wichtiger Dreier im Abstiegskampf
FSV Berga - Post SV Gera 1:4 (0:3)
Die Erleichterung war Post-Trainer Gerhard Robe nach dem Abpfiff anzumerken. Nach dem 4:1-Erfolg beim direkten Konkurrenten in Berga verfügt der Neuling über vier Punkte Vorsprung auf die Nichtabstiegsplätze.
"Das war ein sehr wichtiger Sieg. Wir haben uns das Leben nach dem Wechsel selbst schwer gemacht", so Gerhard Robe, der diesmal an Mahn und Zwacka Bestnoten verteilte.
Die Geraer hatten stark begonnen. Fuchs per 20-m-Freistoß und der diesmal im Sturm aufgebotene Zwick ließen erste gute Möglichkeiten ungenutzt (3./9.).
Für das 0:1 zeichnete Gahse per Kopf nach Flanke von Nehrhoff verantwortlich (13.).
Von Berga war bis dahin in der Offensive nichts zu sehen. Statt dessen stand der Gastgeber-Schlussmann immer wieder im Brennpunkt. Kreuzburg und Gahse prüften den FSV-Torwart, der beim 0:2 aber noch ohne Chance war. Nach Geikes Grundliniendurchbruch verwandelte Mahn von der Strafraumgrenze (31.).
Fast mit dem Pausenpfiff besorgte Nehrhoff nach Traumpass von Zwick das 0:3 (44.). Nach Wiederbeginn hatte Kreuzburg den vierten Treffer auf dem Fuß, zögerte aber zu lange (50.). Die Gäste fühlten sich zu sicher. Der bis dahin überzeugende Post-Abwehrchef Geßner vertändelte den Ball und ermöglichte den Bergaern aus heiterem Himmel das 1:3 (51.).
Fortan mussten die Geraer 20 Minuten lang zittern. Leichtfertig setzte man den vermeintlich sicheren Vorsprung aufs Spiel. Der FSV war bei Standards immer gefährlich. Tietz verhinderte mit toller Parade den Anschlusstreffer des Gastgebers (83.).
Der eingewechselte St. Kroll und Geike hätten für die Postler alles klar machen können, was aber erst Kapitän Fuchs in der Schlussminute gelang, als er einen an Kreuzburg verwirkten Foulelfmeter sicher zum 1:4 verwandelte (90.).
Post SV Gera:
Tietz - Mahn, D. Brandner (83. Hilbig), Geike, Gessner, Fuchs, Zwick, Zwacka, Nehrhoff, Kreuzburg, Gahse (64. St. Kroll)
FSV Berga:
Fröbisch - Zick (46. Weissig), Pöhler, Rehnig (54. Krügel), Bergner, Beyer, Schneider, Krause, Kulikowski, S. Rhode, R. Rhode
Tore:
0:1 Gahse (13.), 0:2 Mahn (31.), 0:3 Nehrhoff (43.),
1:3 Bergner (50.), 1:4 Fuchs (90.FE)
Schiedsrichter:
Schwarz (Schwarzenbach)
 
  09.05.2009 - Silbitzer entführen 3 Punkte
Post SV Gera - SV Elstertal Silbitz Crossen 1:3 (0:1)
Nachdem man in der Vorwoche die Rositzer noch mit 2:1 geschlagen hatte und jedem klar war, dass nun eine Serie gestartet werden musste, waren die Postler in der darauf folgenden Woche gegen die Silbitzer bereits wieder unterlegen. Obwohl man wie schon die Spiele zuvor das bessere Team war standen am Ende wieder null Punkte auf der Habenseite. Wiederum musste man die Ausfälle von fünf Stammkräften durch Spieler der zweiten Mannschaft kompensieren und gab dennoch eine gute Figur ab.
Das Spiel begann ohne großes Abtasten und beide Mannschaften spielten von Anbeginn beherzt nach vorne. Die Postler brauchten eine Viertelstunde um ins Spiel zu finden und so boten sich den Silbitzern bereits die ersten Chancen. Gäste-Spielmacher Prüfer sorgte nach neun Minuten mit einem Lattentreffer aus 5m zum ersten Mal für Unruhe. Wenig später konnte Torwart Tietz in höchster Not gegen den durchgebrochenen Schmeißer retten. Doch mittlerweile waren die Postler ins Rollen gekommen. Tino Kreuzburg und Matthias Fuchs entwickelten sich zu den zentralen Figuren im Geraer Angriff. Vor allem Kreuzburg hatte mit viel Platz im Mittelfeld immer wieder die Möglichkeit die Angreifer Schäfer und Kroll in Szene zu setzen. Nach gut 20 Minuten boten sich den Postlern Chancen im Minutentakt. Zunächst scheiterten Gahse und Kroll jeweils nur knapp nach Ecken und wenig später strichen zwei herrliche Schüsse von Kapitän Fuchs nur haarscharf am Gästetor vorbei. Doch in der 29. Minute kam wie so oft in dieser Saison wieder die kalte Dusche für die Bieblacher. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld verlor Torwart Tietz die Übersicht und der Ball schlug ohne Richtungsänderung im Kasten ein. Kurz vor der Halbzeit wurden die Hausherren allerdings um den verdienten Ausgleich gebracht. Nach einer Gahse-Flanke köpfte Kreuzburg mustergültig ein, jedoch war der Ball bereits vorher im Aus.
In der zweiten Hälfte bot sich das gleiche Bild: die Postler machten Dampf und die Silbitzer reagierten. Nach einer wunderschönen Einzelleistung und zugleich Vorarbeit von Steffen Kroll, erzielte Sebastian Paulick sein erstes Bezirksligator und damit den Ausgleich. Doch die Freude währte nicht einmal eine Minute. Direkt vom Anstoß weg wurde Fischer auf außen angespielt, der nach einem kapitalen und groben Bock von Brandner in den Strafraum eindrang und mit einem abgefälschten Schuss den alten Abstand wieder herstellte. Die Geraer spielten weiter nach vorne, jedoch scheiterte Kroll nach tollem Pass von Fuchs alleine vor dem Torhüter. Allerdings blieb man in der Folge nicht zwingend genug und es boten sich nur noch selten gute Torraumszenen. Schließlich machte Silbitz in der Nachspielzeit nach einem Missverständnis zwischen Torwart Tietz und Mahn noch das 3:1.
Bleibt die Erkenntnis: „Wenns scheiße läuft, läufts scheiße“, wieder gut gespielt und trotzdem verloren. Die kommenden fünf Spiele werden über den Ligaverbleib der Postler entscheiden, mit der Einstellung der vergangenen Wochen und dem Potential, was in dieser Mannschaft steckt sollte dieser im Normalfall auch erreicht werden. Nur bleibt die Frage, ob es in Anbetracht der ständigen Ausfälle überhaupt möglich ist dieses Potential abzurufen. Fest steht jedenfalls, dass am kommenden Wochenende sämtliche privaten Interessen(!!!) in den Hintergrund gestellt werden sollten und alles verfügbare Personal die Fahrt nach Berga antritt, um dort mit allem Einsatz, aller Konzentration und aller Geilheit auf diese verschissenen drei Punkte einen ganz entscheidenden Sieg einzufahren.

Post SV Gera:
Tietz - Mahn, Gessner, Brandner - Gahse (85. M. Kroll), Fuchs, Geike, Kreuzburg, Paulick - Schäfer (80. Herschmann),
St. Kroll
SV Elstertal Silbitz/Crossen:
Erkner - R. Prüfer, Vogel, Wagner, Kirsten, Schroll
(88. Schulz), Schmeißer (80. Vielmuth), Fischer, J. Prüfer, Kleiner, Schumann (85. Fazekas)
Tore:
0:1 R. Prüfer (32.), 1:1 Paulick (54.), 1:2 Fischer (56.), 1:3 Vielmuth (90.)
Schiedsrichter:
Reichardt (Greiz)
 
  03.05.2009 - Post SV Gera beendet Niederlagenserie
Post SV Gera - SV Rositz 2:1 (1:0)
In einem äußerst wichtigen Heimspiel konnten die Postler nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge gegen den Mitkonkurrenten aus Rositz endlich wieder einen Sieg feiern und dies noch dazu hoch verdient. Obwohl man gleich auf fünf Spieler verzichten musste (Zwick verletzt, Zwacka beruflich verhindert, Bernecker verletzt, St. Kroll gelb gesperrt, Gahse erkrankt), machten die Bieblacher von der ersten Minute an klar, wer an diesem Tag den Ton angibt. Vor allem in der ersten Halbzeit war man den Rositzern in allen Belangen überlegen. Ohne eine richtige Torchance verabschiedeten sich die Rositzer in die Halbzeit. Ganz anders dagegen der Gastgeber, Chancen im Minutentakt boten sich den Hausherren. Engagiert, einsatzbereit und zweikampfstark waren die Adjektive mit denen sich die Geraer schmücken durften. Hinten stand man mit dem alles überragenden Marvin Gessner als Libero sehr sicher und vorne avancierte Kapitän Matthias Fuchs zum Denker und Lenker. So konnte man sich in der 30. Minute endlich belohnen. Nach einem Traumpass von Fuchs auf Kreuzburg nutzte dieser die Stellungsfehler der Rositzer Hintermannschaft und vollendete aus 12 Metern zum 1:0. Lediglich vier Minuten später ließ Sturmführer Nehrhoff mit seinem dritten Saisontor das beruhigende 2:0 folgen. Nachdem er sich wie einst Gerd Müller mit dem Rücken zum Tor um seinen Gegenspieler drehte und nahezu aus dem Stand abdrückte ließ er dem Rositzer Schlussmann keine Chance mehr. Bis zum Pausentee neutralisierten sich beide Teams. Zu Beginn der zweiten Hälfte musste der bereits angeschlagene Andy Lippold vom Feld und wurde durch Michael Kroll ersetzt. Nach dem Wechsel brannten die Rositzer ein regelrechtes Feuerwerk ab. Viele Angriffe der Gäste liefen über die Außen. So auch beim 1:2 Anschluss. Als Hilbig und Brandner es im Verbund nicht schafften einen Rositzer am Flanken zu hindern, köpfte Undeutsch am langen Pfosten in aller Seelenruhe ein. Wenig später hielt Schlussmann Tietz die drei Punkte fest als er einen Volleyschuss aus ca. 13m glänzend parierte. Nach gut 60 Minuten spielten auch die Postler wieder mit. So ergaben sich im Konter noch mehrere Chancen. Nach einem schönen dreißig Meter diagonal Pass von Nehrhoff auf Schäfer legte dieser vor dem Torwart noch mal für den mitgelaufenen Kreuzburg quer, der aber den leicht hoppelnden Ball nicht im Tor unterbringen konnte. Rositz versuchte dennoch weiter alles, doch die Post-Defensive stand bis zum Schluss sicher und so konnte man nach dem Schlusspfiff drei hoch verdiente Punkte gelb blau einfärben. Trotzdem bleibt die Gewissheit, dass in Sachen Nichtabstieg noch längst nicht alles gelaufen ist. Um die Klasse zu halten braucht es auch in den nächsten Wochen höchste Konzentration, Einsatzbereitschaft und den unbedingten Wille die entscheidenden Spiele zu ziehen.
Post SV Gera:
Tietz - Mahn, Geßner, Geike, Brandner - Fuchs, Kreuzburg,
Lippold (55. M. Kroll), Hilbig (80. Paulick) - Nehrhoff, Schäfer
SV Rositz:
Fleißner - Schraps, Ditscher (80. Vogt), Rasch, Czajka, Trölitzsch (46. Vincenz), Schmidt, Kahnt (72.Schlicht), Nierlein, Undeutsch, Funke,
Tore:
1:0 Kreuzburg (30.), 2:0 Nehrhoff (34.), 2:1 Undeutsch (55.)
Schiedsrichter:

Rauner (Burkersdorf)
 
  26.04.2009 - Einsatz stimmt trotz Niederlage in Triptis
SV Grün Weiß Triptis - Post SV Gera 2:1 (1:1)
Die fünfte Niederlage in Folge kassierten die Postler in Triptis und rutschen immer tiefer in den Abstiegssumpf. "Es ist mir unbegreiflich, wie man so ein Spiel verlieren kann. Wir waren spielerisch die klar bessere Mannschaft. Wenn man aber die Seuche am Fuß hat, gelingt einem nichts", war Gäste-Trainer Gerhard Robe nach der Partie ratlos. "Ich kann keinem einen Vorwurf machen. Alle haben toll gekämpft", fügte er hinzu. Im Vergleich zum 1:2 gegen Hohndorf steigerten sich die Geraer enorm. Das Ergebnis war aber das Gleiche. Ohne Bernecker, Zwacka und Mahn - dafür mit drei 19-Jährigen in der Startelf - geriet der Gast in Rückstand, als Zwick den Ball nicht aus der Gefahrenzone schlug, Brandner seinen Gegenspieler im Strafraum zu Fall brachte und die Triptiser sich die Elfmeterchance nicht entgehen ließen (38.).
Mit dem Pausenpfiff der Ausgleich. Einen indirekten Freistoß legte Zwick aud Nehrhoff ab, der aus 8 m zum 1:1 einnetzte (45.). Auch in Halbzeit zwei hatte Post mehr vom Spiel, die wirklich zwingenden Aktionen fehlten aber. Als auch noch Geike verletzt ausschied, offenbarte die rechte Abwehrseits Schwächen.
Nach einer Eingabe von außen gelang so Eitner per Direktschuss das Triptiser 2:1 (78.). Zwei gute Chancen zum Ausgleich gab es noch. Aber Kroll zögerte nach Kreuzburgs Rückpass zu lange und Fuchs vergab nach Lippolds Diagonalpass aus Nahdistanz (85.).
Post SV Gera:
Tietz - Brandner, Zwick, S. Kroll - Geike (75. Gahse), Fuchs, Gessner (87. Hilbig), Lippold, Kreuzburg - Schäfer, Nehrhoff
SV Grün Weiß Triptis:
Tore:
1:0 (.), 1:1 Nehrhoff (45.), 2:1 (.)
Schiedsrichter:
Liebig (Jena)
 
  18.04.2009 - Tabellenletzter Hohendorf gewinnt mit 2:1
Post SV Gera - Hohendorfer SV 1:2 (1:0)
Seine dritte Niederlage in Folge kassierte Aufsteiger Post SV gegen das bisherige Schlusslicht aus Hohndorf. Trainer Gerhard Robe war richtig sauer. Die Postler haben nun nur noch fünf Punkte Vorsprung auf die Nichtabstiegsplätze. "Das war wohl unsere schwächste Saisonleistung", schimpfte auch Abteilungs-leitungsmitglied Dietmar Kahnt.
Nur in der ersten Viertelstunde wusste der Gastgeber zu überzeugen. Zwacka hatte auch für das 1:0 gesorgt (12.). Weitere Gelegenheiten konnte man nicht nutzen. Per Distanzschuss traf Bernecker nur die Querlatte (25.). Sonst verzettelten sich die Geraer einmal mehr im übertriebenen Klein-Klein-Gespiele. Man konnte kaum Druck entwickeln. Die Durchschlagskraft im gegnerischen Strafraum fehlte. Zudem kamen die Gastgeber mit dem körperbetonten und kämpferisch orientierten Fußball der Hohndorfer nicht zurecht.
Nach dem Wechsel bekam die Robe-Elf dann die Quittung. Die keinesfalls Bäume ausreißenden Gäste schafften durch einen direkt verwandelten 18-m-Freistoß von Strauß den 1:1-Ausgleich (58.). Zwölf Minuten vor Schluss setzte sich Dreßler durch und besorgte per Schlenzer ins lange Eck das spielentscheidende 1:2 (78.).
Post SV Gera:
Tietz - Gessner, Bernecker (70. Brandner), Zwacka, Geike, Fuchs, Zwick,
Lippold, Mahn (70. St. Kroll), Nehrhoff, Kreuzburg

Hohendorfer SV:
Zeising - Dressler, Fischer (77. Ciesielski), Schmerler, Hupfer, Strauss, Schädlich, Schulze, Bindig, Krauss, Seidler
Tore:

1:0 Zwacka (12.), 1:1 Srauss (58.), 1:2 Dressler (78.)
Schiedsrichter:
Peckruhn (Altenburg)
 
  13.04.2009 - Dritte Niederlage in Folge, gegen schwache Luckaer
FSV Lucka 1910 - Post SV Gera 2:0 (1:0)
Ihre dritte Niederlage in Folge kassierten die Geraer Post-Kicker beim neuen Tabellenfünften in Lucka.
Dabei war man spielerisch wieder einmal die bessere Mannschaft, vermochte es aber nicht, aus zumindest einer Handvoll guter Einschusschancen etwas Zählbares zu machen.
"Manche scheinen den Ernst der Lage noch nicht erkannt zu haben. Leistungsträger wie Zwick, Fuchs oder Lippold hatten heute einen rabenschwarzen Tag.
Obwohl Lucka in seinen Mitteln durchaus beschränkt ist und zudem noch das Samstagsspiel in den Beinen hatte, fahren wir wieder ohne Punkte nach Hause", schimpfte Post-Trainer Gerhard Robe nach der Heimkehr. "
Es sind nur noch sieben Zähler bis zu den Abstiegsrängen. Wir müssen langsam wach werden", forderte er von seinen Spielern ein. Die Geraer beherrschten die Partie in der ersten Viertelstunde. Lucka kam kaum einmal über die Mittellinie, bis ein Luckaer Freistoß von der Mittellinie in den Strafraum geschlagen wurde.
Zwacka verlängerte unfreiwillig mit dem Kopf, womit zwei Gastgeber-Kicker völlig frei standen. Auch Post-Torwart Tietz machte keine allzu glückliche Figur - 1:0 (17.).
Bis zur Halbzeit erarbeiteten sich die Geraer fünf hochkarätige Möglichkeiten. Nehrhoff, Zwick, Kreuzburg, Mahn und Geike brachten das Leder aber allesamt nicht im Gehäuse unter. "Ich werde noch wahnsinnig. Uns fehlt einfach der unbedingte Wille, das Tor zu erzielen", haderte Trainer Robe.
Nach dem Wechsel setzte sich der Drama aus Post-Sicht fort. Lippold scheiterte aus 5 m. Kreuzburg suchte den Abschluss nicht konsequent genug. Nach einer Stunde musste auch noch Angreifer Nehrhoff mit einer Oberschenkel-Zerrung vom Platz. Die Einwechslungen brachten aber auch nicht den gewünschten Erfolg. Als man hinten die Abwehr öffnete, wurde man ausgekontert.
Aus stark abseitsverdächtiger Position kam Lucka, auch weil Torwart Tietz beim Herauslaufen zögerte, zum entscheidenden 2:0 (75.).
Post SV Gera:
Tietz - Gessner (67. Gessner), Bernecker, Zwacka, Geike, Fuchs, Zwick,
Lippold, Mahn (80. St. Kroll), Nehrhoff (56. Brandner), Kreuzburg
FSV Lucka 1910:
Uhlemann - Frömberg, Kämpfe, Näther, Graf, Quaas, Eschenbaum, Fischer, Schindler (82. Liebich), Löffler (86. Kirmse), Hering
Tore:
1:0 Fischer (16.), 2:0 Schindler (76.)
Schiedsrichter:
Geiler (Langenwetzendorf)
 
  09.04.2009 - Niederlage gegen starken Tabellenführer
Post SV Gera - SV Eintracht Eisenberg 1:2 (0:2)
In der Nachholpartie vom Gründonnerstag verlor der Gastgeber Post SV Gera mit 1:2 gegen starke Eisenberger. Ohne den gelbgesperrten Kapitän Matthias Fuchs aber dafür wieder mit Marvin Gessner im Aufgebot lieferten die Geraer eine engagierte Partie ab.
Die taktischen Umstellungen mit Kreuzburg als zweiten Stürmer und Bernecker als Libero trugen zunächst keine Früchte. In den ersten zehn Minuten kamen die Postler überhaupt nicht ins Spiel. Fehlpässe, fehlende Zweikampfhärte und viel zu viel Respekt gaben dem Zuschauer das Gefühl, dass die Gastgeber am heutigen Tage mächtig unter die Räder geraten. Und so gingen die Eisenberger auch prompt mit 1:0 in Führung. Nachdem zunächst Brandner im Mittelfeld seinen Gegenspieler nicht energisch genug attackierte konnte dieser einen schönen Diagonalpass in den Strafraum schlagen, wo Michael Mahn seinen Gegenspielerspieler laufen ließ, und dieser den Ball dann aus spitzem Winkel in die Maschen jagte. Das Gegentor schien die Geraer wachzurütteln. Nach zehn Minuten fingen die Postler an mitzuspielen, Zweikämpfe anzunehmen und sich auch Torchancen zu erarbeiten. Allerdings hatten das Sturmduo Nehrhoff und Kreuzburg gegen die starken Verteidiger der Gäste einen schweren Stand, so dass das erarbeiten von Torgelegenheiten mit großem Aufwand verbunden war. Doch im Vergleich zur Vorwoche war eine enorme Leistungssteigerung der Bieblacher zu erkennen und auch die zuletzt häufig bemängelte Einstellung stimmte an diesem Tag bei jedem einzelnen. Sowohl Brandner als auch Mahn hatten mehrere gute Flankenmöglichkeiten allerdings waren diese immer viel zu unplatziert, so dass Schüsse von Nehrhoff, Lippold und Brandner die einzige Gefahr für den Gästekeeper brachten. Dennoch waren die Eisenberger weiter die spielerisch überlegene Mannschaft. Zehn Minuten vor der Pause erhöhten die Gäste nach einer Fehlerkette der Postler Hintermannschaft auf 2:0. Erst ließ Gessner seinen Gegenspieler im Rücken laufen und dann konnte Bernecker den Ball nicht entscheidend genug herausköpfen, so dass ein Eisenberger Angreifer frei Bahn hatte.
In der zweiten Hälfte versuchten die Geraer alles, um schnell den Anschluss zu schaffen. Dies nutzten die Eisenberger gleich mehrfach zum Kontern und versuchten ihrerseits für eine Entscheidung zu sorgen. Zuerst Bernecker und später auch Brandner mussten in höchster Not retten. Aufopferungsvoll kämpften die Postler und boten trotz der Niederlage eine geschlossene Mannschaftsleistung. Eine Viertelstunde vor Schluss konnte Tino Kreuzburg eine Flanke von Torsten Zwick mit freundlicher Unterstützung des Eisenbergers Torwarts zum 1:2 verwerten. Allerdings konnten sich die Gastgeber keine gefährlichen Chancen mehr erarbeiten. Lediglich eine Brandner-Flanke, die keine Abnehmer fand und ein Nehrhoff-Schuss ließen Torgefahr erahnen. Auf der anderen Seite rettete Torwart Tietz aus Nahdistanz mit einem überragenden Reflex gegen Angreifer Stäps.
Im nächsten Nachholspiel am kommenden Montag müssen die Geraer ihre gute Leistung bestätigen. Beim Gastspiel in Lucka ist ein Punktgewinn von dringender Notwendigkeit, um sich wieder etwas Luft zu verschaffen.

Post SV Gera:
Tietz - Gessner, Bernecker, Zwacka, Geike - Brandner, Zwick, Lippold, Mahn - Nehrhoff, Kreuzburg
SV Eintracht Eisenberg:
Marcel Arnold - Poppe, Schumacher, Daume, Götze, Hara (75. Hoppe), Zimmermann, Stäps, Mathias Arnold (90. Due), Lässig, Rabe
Tore:
0:1 Rabe (10.), 0:2 Rabe (36.), 1:2 Kreuzburg (76.)
Schiedsrichter:

Liebing (Altenburg)
 
  04.04.2009 - Unnötige Niederlage gegen Nöbdenitz
SSV Traktor Nöbdenitz - Post SV Gera 1:1 (2:1)
Die Geraer fingen sich in Nöbdenitz eine unnötige und zugleich bittere Niederlage ein. Mit einer schwachen Leistung und null Punkten im Gepäck wird die Luft im Abstiegskampf wieder dünner für den Post SV. Allerdings sei erwähnt, dass die Platzverhältnisse in Nöbdenitz nicht einmal im Geringsten einem Bezirksligaspiel würdig waren und der Schiedsrichter zu keiner Phase des Spiels Herr des Geschehens war. Böse Fouls und grobe Unsportlichkeiten wurden vom Spielleiter nur mit Arroganz und Selbstdarstellung seinerseits gewürdigt!
Das Spiel konnte für die Postler nicht schlechter beginnen. Eine zu kurz geratene Kopfballabwehr nach einer Ecke nutzte Matthäus mit einem sehenswerten Tor zum 1:0 für die Gastgeber. In der Folge entwickelte sich ein äußerst unattraktives Spiel. Die Geraer konnten aufgrund der schlechten Platzverhältnisse ihr gewohntes Kombinationsspiel nur schwer aufziehen und so musste man sich zwangsläufig der Spielweise des Gastgebers anpassen. Die Bieblacher erarbeiteten sich dennoch gute Schussgelegenheiten durch Nehrhoff und Lippold. Aber auch auf der anderen Seite besaßen der schnelle Jacobi und Torschütze Matthäus gute Möglichkeiten. In der 35. Minute entschied der Schiedsrichter nach einem Foul von Torwart Schmidt an Stürmer Sven Nehrhoff auf Elfmeter für den Post SV. Torsten Zwick ließ sich wie immer nicht lumpen und verwandelte sicher zum 1:1. Bis zur Pause passierte auf beiden Seiten nicht mehr viel.
Nach einer mäßigen Leistung in Hälfte eins verschärften die Postler das Tempo und so kamen die Nöbdenitzer in der ersten Viertelstunde kaum aus ihrer eigenen Hälfte heraus. In der 50. Minute hatte Nehrhoff nach wunderschöner Ablage von Andy Lippold die Riesenchance zur Führung, doch der Nöbdenitzer Schlussmann hielt glänzend. Weitere Chancen für Kreuzburg, Nehrhoff, Bernecker und Lippold, dessen Schuss Schmidt gerade noch über die Latte lenkte, blieben jedoch allesamt ungenutzt. Das größte Manko der Gäste war auch an diesem Tag wieder die mangelnde Chancenverwertung, gleich 17 torgefährliche Freistöße blieben ungenutzt. Als der Sturmlauf der Postler allmählich vorbei war, erarbeiteten sich auch die Gastgeber wieder Chancen. So verfehlte ein Schuss von Jacobi eine Viertelstunde vor Schluss das Tor von Torwart Tietz. Als sich beide Mannschaften scheinbar mit dem Unentschieden abgefunden hatten, schlugen die Nöbdenitzer noch mal zu. Ausgerechnet dem überragenden Michel Geike unterlief an diesem Tag der entscheidende Fehler, als er den Ball bereits hatte, ihn aber im Dribbling verlor und sich nur noch mit ein Foul zu helfen wusste. Der fällige Freistoß landete genau auf dem Kopf von Rosemann der dann schließlich zum 2:1 einköpfte. In der Folge besaßen die Postler keine Chancen mehr und die Gastgeber hätten sogar noch auf 3:1 erhöhen können, doch Latte rettete für die Geraer.
Unterm Strich blieben eine unnötige Niederlage und eine mäßige Leistung, die es so schnell wie möglich abzuhaken gilt, damit die kommenden Spiele wieder erfolgreicher gestaltet werden können.
Post SV Gera:
Tietz - Mahn, Bernecker, Zwacka, Geike, Brandner, Zwick, Lippold,
Fuchs (85. Junold), Nehrhoff, Kreuzburg (80. S. Kroll)

SSV Traktor Nöbdenitz:
Schmidt, Fleischer, Kirmse, Schwotzer, Rosemann, Leutloff (70. Fieder), Schweppe, Wagner (55. Köhler), Matthäus (85. Kießling), Jacobi, Schlenzig
Tore:
1:0 Matthäus (7.), 1:1 Zwick (35./FE), 2:1 Matthäus (79.)
Schiedsrichter:

Liebing (Altenburg)
 
  28.03.2009 - Wichtiger Sieg gegen FSV Ronneburg
Post SV Gera - FSV Ronneburg 4:2 (2:0)
Auch im zweiten Aufeinandertreffen in der Bezirksligastaffel 4 konnte der Post SV Gera im Derby gegen den FSV Ronneburg alle drei Punkte bei sich behalten. Dabei hätten sich die Postler beinahe noch die Butter vom Brot nehmen lassen, als Ronneburg noch mal auf 3:2 herankam.
Bereits in der ersten Hälfte konnten die Gastgeber die Weichen auf Sieg stellen. Nach nur einer Minute war Tino Kreuzburg zum 1:0 zur Stelle. Als Peter Bernecker einen Freistoß von Kapitän Matthias Fuchs noch irgendwie zu Kreuzburg spitzelte, brauchte dieser die Kugel nur noch einschieben. Dieses Tor verlieh viel Sicherheit und in den ersten 45 Minuten nahm nur eine Mannschaft am Spiel teil. In der Folge erspielten sich die Postler Chance um Chance. Andy Lippold konnte noch in den ersten zehn Minuten den Ball schön in den Strafraum, doch Nehrhoff und Kreuzburg waren sich nicht einig und Kreuzburg nahm dem besser postierten Nehrhoff die Möglichkeit und scheiterte an Gäste-Keeper Norman Schote. Wenige Minuten später scheiterte erneut Tino Kreuzburg mit einem Schuss von der Strafraumgrenze am stark haltenden Ronneburger Schlussmann und dem Pfosten. Kurz darauf die nächste Torgelegenheit als Kreuburg vor dem Ronneburger Tor noch mal quer spielte, kam Sven Nehrhoff nicht mehr richtig an den Ball und Schote konnte den Ball noch zur Ecke klären. Nach einer Fuchs-Ecke verfehlte der Kopfball von Andy Lippold nur knapp das Gästegehäuse. Nach 25 Minuten brachten sich die Gastgeber selbst in Schwierigkeiten, als Peter Bernecker einen unnötigen Rückpass spielte konnte der an diesem Tag stark aufspielende Steffen Kroll die Situation in höchster Not vor einem nachgelaufenen Ronneburger klären konnte. Nach einer halben Stunde belohnten sich die Bieblacher dann endlich für ihr bis dahin tolles Spiel. Einen schönen Diagonalpass von Fuchs konnte Tino Kreuzburg mit seinem zweiten Treffer schön verwerten als er auch noch Torwart Schote aussteigen ließ.
Im zweiten Durchgang zeigte sich ein unverändertes Bild. Der Post SV machte weiter mächtig Druck. Thomas Zwacka scheiterte an Schote nach einer schönen Lippold-Ablage. Nach 63 Minuten dann die vermeintliche Vorentscheidung, als Brandner eine Flanke von Kreuzburg aus ca. 6m mit schöner Direktabnahme zum 3:0 einschweißte. Doch anstatt die Partie nun im Anschluss ruhig herunter zu spielen, stellten die Postler das Fußball spielen in der Folge komplett ein. Die Ronnburger kamen auf und erzielten nach schöner Flanke von der Mittellinie das 3:1. Das Spiel der Postler wurde immer unkontrollierter und die Nervosität stieg an, so dass die Ronneburger in der 76. Minute den 3:2 Anschluss erzielten. Nach einer Ecke sorgte eine schlechte Zuordnung dafür das Schellenberg nur noch ins leere Tor köpfen musste. Nun wurde die Partie ruppiger und es kam Derbyatmosphäre auf. Viele Fouls auf beiden Seiten sorgten dafür, dass kaum noch ein Spielfluss zustande kam. Allerdings konnte Tino Kreuzburg mit seinem dritten Tor des Tages nach schöner Zwick-Vorarbeit den Sack endgültig zu machen. Ronneburg fiel in den letzten Minuten nur noch durch überhartes Einsteigen auf, so dass es beim 4:2 für die Geraer blieb.
Letzlich war dies ein enorm wichtiger Sieg in Richtung Nichtabstieg und man kann froh sein, dass sich kein Spieler schlimmer verletzte.
Post SV Gera:
Tietz - S. Kroll (79. Mahn), Zwacka, Zwick, Geike - Kreuzburg, Bernecker, Fuchs, Lippold, Brandner - Nehrhoff (82. Paulick)
FSV Ronneburg:
Schote - Schellenberg, Kwiatkowski, Kirchschlager (46. Müller), Trempert,
Göpel (77. Rössel), Hösselbarth, Gerold, Malitz, Komkowski,
Schilling (46. Kretzschmar)
Tore:
1:0 Kreuzburg (1.), 2:0 Kreuzburg (30.), 3:0 Brandner (60.), 3:1 Komkowski (67.), 3:2 Schellenberg (72.), 4:2 Kreuzburg (81.)
Schiedsrichter:

Schönfeld (Altenburg)
 
  22.03.2009 - Heimniederlage zum Rückrundenauftakt
Post SV Gera - SG 1. FC/Chemie Greiz 2:4 (1:2)

Nach dem der Post SV Gera zuletzt vier Spiele in Folge aufgrund schlechter Witterungsbedingungen nicht austragen konnte, gastierte am vergangenen Samstag der Tabellendritte aus Greiz in Bieblach. Konnte man in den ersten knapp 30 Minuten die Greizer konsequent vom eigenen Strafraum fernhalten und nach vorne einige Akzente setzen, standen die Postler am Ende dennoch mit leeren Händen da.
Dabei begann die Partie mehr als viel versprechend. Bereits nach 12 Minuten gingen die Geraer mit 1:0 in Führung. Nach einer schönen Kombination über Torsten Zwick und Andy Lippold kam Peter Bernecker ca. 20 Meter vor dem Tor zum Abschluss. Dass der Greizer Schlussmann Rauh diesen Schuss nicht festhalten konnte, nutzte Daniel Brandner zu Gunsten der Postler und erzielte per Rechtsschuss das 1:0. Auch in der Folge machte der Gastgeber weiter Druck, was zu großen Teilen auch ein Verdienst der gut stehenden Hintermannschaft war. Besonders Kapitän Matthias Fuchs und der zurückkehrte Peter Bernecker sorgten für Stabilität und Ordnung im Defensivverhalten. Nur zwei Minuten später hätte Brandner die Führung ausbauen können, aber anstatt den besser postierten Tino Kreuzburg anzuspielen, schoss er aus spitzem Winkel am Tor vorbei. In Minute 14 blieb den Geraer ein Elfmeter verwährt, als ein Greizer Verteidiger einen Fuchs-Freistoß mit der Hand klärte. Nach gut 25 Minuten ließen die Gastgeber das Spiel allmählich aus der Hand gleiten. Viele Unkonzentriertheiten und zu viele einfache Abspielfehler wurden Teil des Geraer Spiels. Als in der 26. Minute weder Zwick und Bernecker noch Lippold den Ball nicht entscheidend aus der Gefahrenzone bringen konnten nutzten die Greizer die Lücken in der Hintermannschaft der Bieblacher. Bauch spielte den Ball nach außen auf den völlig freistehenden Pellmann dessen Maßflanke Rietsch nur noch einköpfen brauchte. Doch neben der gesamten Verteidigung machte auch Torwart Christian Tietz in dieser Situation keine glückliche Figur. Der Ausgleich und die kurz darauf folgende Verletzung von Sturmführer Nehrhoff sorgten für einen völligen Bruch im Spiel des Post SV Gera. Die letzten zehn Minuten der ersten Hälfte wussten sich die Gastgeber nur noch sehr häufig mit Fouls zu helfen, wobei angemerkt sei, dass Schiedsrichter Steinicke das Spiel zu keinem Zeitpunkt wirklich im Griff hatte und mehrfach die Schwalben der Gäste nicht als solche erkannte. Schließlich fiel kurz vor der Halbzeit dann doch noch der Führungstreffer für die Spielgemeinschaft. Nach einem unnötigen Foul von Fuchs kurz vor dem Strafraum legte sich Dimter die Kugel zurecht und traf aus knapp 18 Metern zum 1:2.
In Hälfte zwei mussten die Gastgeber aufgrund des verletzungsbedingten Ausscheidens von Sven Nehrhoff taktisch umstellen. Peter Bernecker übernahm nun die Rolle im Sturm und auf dessen Position rutschte der eingewechselte Michael Junold. Doch bereits kurz nach Wiederbeginn der endgültige Genickschlag für die Postler. Als Torsten Zwick im eigenen Strafraum nach einer Grätsche „mit der Hand nach dem Ball schlug“(!!!!!!!!!!!!!) entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter. Wie schon beim Freistoß legte sich Dimter die Kugel auf den Punkt und verwandelte den äußerst fragwürdigen Elfmeter zum 1:3. Eine bittere Pille, die die Geraer hier zu schlucken hatten und so wurde das Spiel im weiteren Verlauf immer zerfahrener. Kaum noch ein Spielfluss war zu erkennen und auch die Greizer taten nicht mehr als nötig. In Minute 57 konnte sich Bernecker gegen drei Mann durchsetzen, scheiterte aber am herausstürzenden Gäste-Keeper. Die Postler hatten zwar mehr vom Spiel und konnten sich auch in Hälfte zwei mehrere Male über die Außen schön durchsetzen, doch waren die Eingaben stets viel zu ungenau, zu weit oder zu kurz. Lediglich eine einzige Fuchs-Flanke fand ihren Abnehmer in Michael Junold, der den Ball per Kopf über das Tor beförderte. In der 74. Minute dann die Entscheidung. Die Greizer konterten die sehr weit aufgerückte Postmannschaft über ihre rechte Angriffseite sehr schön aus. Eichhorn nahm den Ball genau an der Strafraumgrenze an und schlenzte ihn zum 1:4 in die Maschen der Gastgeber. Auch hier sah der sonst so sichere Torwart Tietz nicht wirklich gut aus. In der 89. Minute konnte der eingewechselte Robert Schäfer mit seinem zweiten Bezirksliga-Tor nach einer punktgenauen Fuchs-Ecke noch auf 2:4 verkürzen.
Bleibt die Erkenntnis, dass sich die Greizer als die effektivere Mannschaft zeigten und sich der bisweilen große Aufwand der Postler nicht so recht auszahlte. Dennoch gilt es in den nächsten Wochen konzentriert zu Werke zu gehen, denn die nun folgenden Spiele sind von großer Wichtigkeit und können große Schritte in Richtung Nichtabstieg bedeuten.
Post SV Gera:
Tietz - S. Kroll, Zwacka, Zwick, Geike - Kreuzburg, Bernecker, Fuchs, Lippold, Brandner - Nehrhoff (46. Junold (70.Schäfer))
SG Greiz:
Rank - R. Schimmel, Pellmann, Pippig, Eichhorn, Gäbelein, Bauch,
Spiering (60. Kuderer) , Rietsch (82. M. Schimmel) , Dimter, Leis (80. Donath)
Tore:
1:0 Brandner (10.), 1:1 Rietsch (36.), 1:2 Dimter (45.), 1:3 Dimter (49.),
1:4 Eichhorn (74.) ,2:4 Schäfer (90.)
Schiedsrichter:

Steinicke (Dobitschen)
 
 

17.01.2009 - Post-Hallencup 2009 an FC Thüringen Jena - Gastgeber Post SV nur Fünfter
Bezirksligist FC Thüringen Jena ging aus dem 8. Post-Hallencup als Sieger hervor. Im Endspiel bezwangen die Jenenser, die schon den Schellenberg-Cup in Ronneburg vor Weihnachten für sich entschieden hatten, den Stadtliga-Vertreter Geraer SV Hermes mit 2:0. Zwar besaß Hermes durch David Scholz auch zwei gute Möglichkeiten, doch musste man insgesamt die Überlegenheit der Saalestädter anerkennen. Nach einem Foul von Ronny Burkhardt im Strafraum verwandelte Riccardo Müller den fälligen Siebenmeter sicher zum 1:0. Für die Entscheidung sorgte Christian Löffler, der ein Fehlabspiel des auf der Linie starken Schlussmanns Nico Drechsel mit dem Treffer zum 2:0-Endstand bestrafte. Trotzdem konnte Hermes-Trainer Steffen Wagner mit der Leistung seines Teams zufrieden sein. Im Halbfinale hatte man den SV Roschütz aus dem Rennen geworfen. Nach einem 1:1 nach regulärer Spielzeit versagten dem Roschützer Rocco Hoffmann im Entscheidungsschießen von der Siebenmeterlinie die Nerven. Für Hermes hingegen waren Marcel Wagner, David Scholz und Alexander Petkov erfolgreich, so dass man nach dem 4:3-Erfolg im Endspiel stand. Dorthin wollte auch der Lusaner SC 1980, der aber bei der glatten 0:4-Niederlage die Überlegenheit des FC Thüringen Jena anerkennen musste. Auch im kleinen Finale war für die Lusaner nichts zu holen. Kontrahent SV Roschütz wirkte kombinationssicherer und setzte sich diurch zwei Teeffer von Daniel Weidlich mit 2:0 durch.
Über Rang fünf kam Gastgeber Post SV Gera in der Sporthalle Vollersdorfer Straße nicht hinaus. Die Postler, die auf Kapitän Matthias Fuchs und Peter Bernecker verzichten musste und denen auch kein etatmäßiger Torwart zur Verfügung stand, waren nach Toren von Michael Junold und Michael Mahn mit einem 2:1-Erfolg gegen den TSV 1880 Rüdersdorf ins Turnier gestartet. Dann unterlag man dem Lusaner SC 1980 überraschend mit 1:3. Nur Tino Kreuzburg hatte ins Schwarze getroffen. Somit musste zum Abschluss gegen den ungeschlagenen Geraer SV Hermes ein Sieg her, um ins Halbfinale einzuziehen. Doch wiederum war nur Tino Kreuzburg erfolgreich, so dass die Robe-Schützlinge mit 1:2 den Kürzeren zogen und als Gruppendritter ausschieden. Auch im Spiel um Platz fünf ging man gegen die Droyßiger SG viel zu sorglos mit den sich bietenden Großchancen um, so dass es nach regulärer Spielzeit 0:0 stand. Im Siebenmeterschießen hielt sich der Bezirksligist dann nach je zwei verwandelten Schüssen von Andy Lippold und Torsten Zwick beim 4:3 schadlos. Turnierrang sieben ging an den TSV 1880 Rüdersdorf, der gegen die SG Braunichswalde mit 2:1 die Oberhand behielt.
Bezirksligist Post SV Gera bleibt weiter in der Halle am Ball. Die Schützlinge von Trainer Gerhard Robe beteiligen sich noch an Turnieren in Ohrdruf (24. Januar), Gößnitz (7. Februar) und Harpersdorf (8. Februar), ehe am 15. Februar um 11 Uhr ein Testspiel auf dem Kunstrasenplatz in Heinrichsgrün gegen den Stadtligisten Lusaner SC 1980 geplant ist.
Post SV Gera:
Robe, Nehrhoff, Zwick, Lippold, Kreuzburg (2 Tore), Mahn (1), Gahse, Junold (1), Brandner, Hecht
Statistik
Staffel A:
Geraer SV Hermes - Lusaner SC 1980 0:0, - Post SV Gera 2:1, - TSV 1880 Rüdersdorf 2:0. Lusaner SC 1980 - Post SV Gera 3:1, - TSV 1880 Rüdersdorf 0:0. Post SV Gera - TSV 1880 Rüdersdorf 2:1.
Endstand:
1. Geraer SV Hermes 4:1 Tore/7 Punkte
2. Lusaner SC 1980 3:1/5
3. Post SV Gera 4:6/3
4. TSV 1880 Rüdersdorf 1:4/1
Staffel B:
FC Thüringen Jena - SV Roschütz 1:0, - Droyßiger SG 1:0, - SG Braunichswalde 1:0. SV Roschütz - Droyßiger SG 2:0, - SG Braunichswalde 3:0. Droyßiger SG - SG Braunichswalde 3:1.
Endstand:
1. FC Thüringen Jena 3:0 Tore/9 Punkte
2. SV Roschütz 5:1/6
3. Droyßiger SG 3:4/3
4. SG Braunichswalde 1:7/0
Halbfinals:
Geraer SV Hermes - SV Roschütz 4:3 n.S. (1:1), Lusaner SC 1980 - FC Thüringen Jena 0:4.
Platzierungsrunde:
Spiel um Platz 7:
TSV 1880 Rüdersdorf - SG Braunichswalde 2:1
Spiel um Platz 5:
Post SV Gera - Droyßiger SG 4:3 n.S. (0:0)
Spiel um Platz 3:
SV Roschütz - Lusaner SC 1980 2:0
Finale:
Geraer SV Hermes - FC Thüringen Jena 0:2
Einzelauszeichnungen:
Bester Spieler: Daniel Gehrt (SV Roschütz)
Bester Torwart: Bert Schlosser (SG Braunichswalde)
Bester Torschütze: Christoph Haase (FC Thüringen Jena) mit vier Toren

 
  07.12.2008 - Unglückliche Niederlage gegen Hermsdorfer
SV Hermsdorf/Thüringen - Post SV Gera 2:1 (1:0)
Aufgrund starker Regen- und Schneefälle wurde die Partie zwischen dem SV Hermsdorf und dem Post SV Gera kurzfristig auf Sonntag verlegt, wo man mit dem Mörsdorfer Kunstrasen vorlieb nehmen musste. Zusätzlich wurde die für 14 Uhr angesetzte Partie erst mit 45-minütiger Verspätung angepfiffen, da Schiedsrichter Kursawe erst eingeflogen werden musste. Der eigentliche Schiedsrichter war nicht in der Lage anzureisen, sodass Sportfreund Steffen Jecke und ein Hermsdorfer Kollege den Part der Schiedsrichterassistenten übernahmen. Dafür von hier aus ein großes Dankeschön.
Schließlich wurde die Partie 14:44 Uhr angepfiffen und man sah gleich zu Beginn eine sehr disziplinierte Postler Mannschaft. Die Hintermannschaft der Gäste mit den jungen Außenverteidigern Steffen Kroll und Daniel Brandner bot eine starke Leistung und war mit dem überragenden Thomas Zwacka stets ein guter Rückhalt. Dennoch konnten die Hermsdorfer bereits nach 15 Minuten gleich ihre erste Chance zum Torerfolg nutzen. Nach einem Freistoß von der Mittellinie waren gleich 4 Hermsdorfer völlig frei vor dem Gästetor und Stürmer Krügel brauchte nur noch einköpfen. Von diesem Rückstand ließen sich die Postler allerdings nicht beunruhigen und spielten diszipliniert weiter. Nach 35 Minuten wurden die Gäste nun auch offensiv aktiver. Sven Nehrhoff konnte sich auf der linken Seite gleich gegen drei Hermsdorfer durchsetzen doch seine Eingabe fand keinen Abnehmer. Auch gute Freistoßsituationen konnten durch Fuchs und Zwacka nicht genutzt werden.
Ab der zweiten Hälfte mussten die Postler auch noch auf Kapitän Matthias Fuchs verzichten, sodass Kevin Reifschneider auf die zentrale Position rutschte und der eingewechselte Schäfer auf die linke Seite ging. Doch die Robe-Elf spielte jetzt munter mit und erarbeitete sich viele gute Chancen. In der 48. Minute strich ein Freistoß von Andy Lippold nur knapp am Pfosten vorbei und nach einer Traumkombination über das komplette Spielfeld konnte Torwart Eglmeyer den Schuss von Geike parieren. Genau in die Drangphase der Geraer kam der zweite Treffer der Hermsdorfer. Durch einen schnellen Konter der Heimelf ging in der Posthintermannschaft die Zuordnung verloren und der junge Eckardt konnte die punktgenaue Flanke von Krügel per Kopf verwerten. Doch der Post SV hatte sich noch nicht aufgegeben. Weiter spielte man nach vorn und versuchte mit schnellen Kombinationen im Mittelfeld die nicht immer sicher wirkende Hermsdorfer Abwehr auszuhebeln. Nach einer schönen Flanke von Andy Lippold konnte Tino Kreuzburg den Ball nicht entscheidend verwerten. Auch Reifschneider hatte nach einem schnell ausgeführten Freistoß eine gute Gelegenheit zum Torerfolg. Nach 78 Minuten haben sich die Postler dann doch noch für ihre Mühen belohnt. Nach einem schönen Doppelpass zwischen Nehrhoff und Reifschneider setzte sich dieser auf der rechten Seite schön durch und seine mustergültige Eingabe brauchte Lippold nur noch einschweißen. Allerdings blieb es am Ende beim 2:1 für die Holzländer.
Dennoch kann man guten Gewissens und mit einem respektablen 6. Tabellenplatz in die Winterpause gehen. Wir dürfen gespannt sein wie sich der Post SV Gera im Jahr 2009 präsentieren wird.

Post SV Gera:
Tietz - Brandner, Zwick, Kroll, Zwacka, Geike, Reifschneider,
Fuchs (46. Schäfer) , Lippold, Kreuzburg, Nehrhoff
SV Hermsdorf/Thüringen:
Eglmeyer - Klötzig, Grosu, Serfling, Steinbach, Odebrett, Klaus, Potz, Eichelberger, Eckardt, Krügel
Tore:
1:0 Krügel (37.), 2:0 Eckardt (55.), 2:1 Lippold (78.)
Schiedsrichter:
Kursawe (Serba)
 
  29.11.2008 - Kein Sieger im Geraer Stadtderby
TSV Gera-Westvororte - Post SV Gera 1:1 (1:1)
Im letzten Hinrundenspiel der aktuellen Saison trennten sich die Bezirksligateams aus Gera mit 1:1 Unentschieden. Die Heimelf aus Scheubengrobsdorf begann sehr stark und versuchte bereits in den ersten Minuten die Postler unter Druck zu setzen. Die agilen Angreifer Perlt und Winefeld sorgten mit starken Einzelaktionen und schnellen Abschlüssen immer wieder für Gefahr. Doch nicht die Angreifer sondern Kapitän und Abwehrchef Ronny Abresch konnte die Krieger-Elf bereits nach vier Minuten in Führung bringen. Nach einem Freistoß von der Mittellinie strich der Ball an Freund und Feind vorbei und Schlussmann Tietz gab eine mehr als schlechte Figur ab als die Kugel letztlich im langen Eck einschlug. Nach 20 Minuten hatte sich der Post SV auf das Spiel der Heimmannschaft eingestellt und konnte nun nach guten Kombinationen im Mittelfeld immer wieder Mittelstürmer Nehrhoff in Szene setzen. Nach dem Michel Geike zweimal per Kopf und Andy Lippold per Fernschuss jeweils nur knapp scheiterten, konnten die Gäste noch vor der Pause ausgleichen. Nach einem lehrbuchmäßigen Doppelpass zwischen Sven Nehrhoff und Michael Mahn, setzte sich dieser noch gegen Verteidiger Kröger durch und legte für den freistehenden Tino Kreuzburg auf, der mit einem schönen Flachschuss ins kurze Eck die Westvororte-Führung egalisierte. Im zweiten Spielabschnitt musste Abresch verletzt ausscheiden, was einen Bruch im Spiel der Heimelf bedeuten sollte. In Durchgang zwei spielten nur noch die Gäste und erarbeiteten sich Chance um Chance. Nach einem Freistoß von Zwacka konnte Nehrhoff die Kopfballverlängerung von Lippold aus Nahdistanz nicht verwerten. Auch nach Ecken sorgten Andy Lippold und Sven Nehrhoff immer wieder für Gefahr, jedoch fehlte bei deren Abschlüssen stets die nötige Konsequenz. Jedoch konnten die Scheubengrobsdorfer in der Schlussviertelstunde noch zweimal für Gefahr sorgen. In der 75. Minute knallte ein Lemke-Freistoß an den Pfosten. Dennoch spielten die Postler weiter auf Sieg. Die stark stehende Hintermannschaft um Abwehrchef Torsten Zwick und Thomas Zwacka ließ die Westvororte-Angreifer bisweilen wie ohnmächtig wirken. Mit weiteren Angriffsaktionen in der Schlussphase der Begegnung versuchten die Gäste mit allen Mitteln drei Punkte zu entführen. Jedoch wären die Postler durch eine Unachtsamkeit in der Nachspielzeit beinahe noch mit leeren Händen heimgefahren. Allerdings konnte Torwart Christian Tietz den guten Schuss von Winefeld glänzend parieren. In Anbetracht der drückenden Überlegenheit in der zweiten Halbzeit ist das Unentschieden für die Postler sogar fast zu wenig. Dennoch kann man mit einem ruhigen Gewissen zum letzten Pflichtspiel in diesem Jahr fahren und in Hermsdorf befreit aufspielen.

Post SV Gera:
Tietz - Brandner, Zwick, Zwacka, Geike, Reifschneider,
Fuchs, Lippold, Mahn, Kreuzburg, Nehrhoff
TSV Westvororte:
Zimmare - Meyer (76. Danz), Gorn, Fein, Heimerdinger, Abresch (46. Schumann), Kröger (49. Himmer), Schroth, Lemke, Perlt, Winefeld
Tore:
1:0 Abresch (4.), 1:1 Kreuzburg (43.)
Schiedsrichter:
Kropfelder (Schwara)
 
  22.11.2008 - Starke erste Halbzeit stellt Weichen auf Sieg
Post SV Gera - SV Eintracht Fockendorf 4 : 3 (4:1)
Am vorletzten Spieltag der Hinrunde mussten die Postler gleich auf drei Spieler verzichten. Sowohl Reifschneider als auch Junold fehlten gelbgesperrt und Gessner musste verletzungsbedingt passen. Dennoch konnte der Post SV dank einer überragenden ersten Hälfte seinen siebten Saisonsieg einfahren.
Auf dem leicht mit Schnee bedeckten Geläuf war die Heimelf aus Gera ab der ersten Minute die spielbestimmende Mannschaft. Die Zweikämpfe im Mittelfeld wurden gewonnen und man konnte wie auch bereits die letzten zwei Spiele zuvor aus einer sicheren Abwehr agieren. So war es nur eine Frage der Zeit bis das 1:0 fiel. Nach einem wunderschönen Pass von Mahn aus dem Mittelfeld spielte Tino Kreuzburg noch den Schlussmann der Gäste aus und vollendete ohne Mühe zum 1:0 (17.). Die Robe-Elf versuchte immer wieder über den erneut starken Nehrhoff ihre Angriffe zu initiieren. So auch beim 2:0 in der 31. Spielminute. Nach einem schönen Pass von Andy Lippold steuerte Sven Nehrhoff völlig alleine auf das gegnerische Tor zu, um dann vor dem Gäste-Keeper nur noch quer zu legen wo erneut Tino Kreuzburg zum Einschuss bereit stand. Lediglich zwei Minuten später konnte auch Andy Lippold sein erstes Saisontor erzielen. Nach einer Ecke von Kapitän Fuchs köpfte er am kurzen Pfosten stehend zum 3:0 ein. Trotz klarer spielerischer Vorteile der Post-Kicker konnten die Fockendorfer durch Freistoßtor von Neidnig auf 3:1 verkürzen. Doch nur drei Minuten später stellte Torsten Zwick mit seinem siebten Saisontor den alten Abstand wieder her.
Doch mit Beginn der zweiten Spielhälfte schienen die Postler ihre klare Linie verloren zu haben.
Die Zweikämpfe im Mittelfeld wurden viel zu leicht hergeschenkt und die Angriffsbemühungen bestanden überwiegend nur noch aus Einzelaktionen, die kaum für Gefahr sorgten. Als knapp 20 Minuten vor Schluss Abwehrchef Zwick nach einem Zusammenprall im Mittelfeld verletzt vom Platz musste, ging die Stabilität der Abwehr gänzlich verloren. Der eingewechselte Robert Schäfer besaß jeweils nach Kontern noch zwei gute Gelegenheiten um für die endgültige Entscheidung, scheiterte jedoch zweimal am Gästekeeper. So konnten die Fockendorfer in der 83. Minute erneut durch Neidnig zuerst auf 4:2 verkürzen, ehe wieder Neidnig nach einem abgefälschten Schuss in der 87. Minute nur noch ins leere Tor schießen musste.
In der Nachspielzeit besaßen die Gäste sogar noch die Chance zum Ausgleich, als ein Angreifer auf der rechten Seite durchgebrochen war und nur Zentimeter am langen Pfosten vorbei schoss.
Schließlich blieb es beim dennoch verdienten 4:3-Erfolg der Post-Kicker und man kann mit 22 Punkten im Rücken und einer großen Portion Selbstvertrauen nächste Woche zum Derby nach Westvororte reisen.
Post SV Gera:
Tietz - Brandner, Zwick (68. S. Kroll), Zwacka, Geike - Gahse (70. Schäfer), Mahn, Fuchs, Lippold, Kreuzburg - Nehrhoff
SV Eintracht Fockendorf:
Kleinoth S. – König, Hauke, Kleinoth G., Otto, Fiesel, Neidling, Heise
(72. Gerth), Hillig, Meyer, Peters (55. Hohnstetter)
Tore:
1:0 Kreuzburg (15.), 2:0 Kreuzburg (31.), 3:0 Lippold(34.), 3:1 Neidling (37.), 4:1 Zwick (40.), 4:2 Neidling (82:), 4:3 Neidling (87.)
Schiedsrichter:
Richter (Jena)
 
  15.11.2008 - Mit kämpferischer Glanzleistung zum 3. Auswärtserfolg
SG Daßlitz/ Langenwetzendorf - Post SV Gera 1 : 2 (1:0)
Nach einer Leistungssteigerung um 100% konnten die Postler beim starken Gastgeber in Hälfte zwei die Partie noch zu ihren Gunsten umbiegen. Nachdem man wie so oft die erste Halbzeit wieder komplett verschlafen hatte, konnte man mit großem Kämpferherz den 0:1 Pausenstand noch wettmachen.
Die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr. Bereits nach fünf Minuten hieß es 1:0 für die Spielgemeinschaft. Nach einem groben Abwehrfehler des erneut als Libero aufgelaufenen Matthias Fuchs ließ sich Andy Neiß nicht zweimal bitten und spielte die Kugel punktgenau
in die Mitte auf den völlig freistehenden Marc Seyfarth, der schließlich keine Probleme hatte zu vollenden. Und auch in der Folge spielten die Post-Kicker wie gelähmt. Immer wieder war Andy Neiß die treibende Kraft im Angriffsspiel der Daßlitzer. In der 13. Minute konnte er aus freistehend vor dem Gästekasten die Pille nicht im Netz unterbringen. Nach knapp 20 Minuten bot sich den Gästen die erste Möglichkeit zum Ausgleich, als Lippold mit einer Maßflanke den vollkommen alleingelassenen Kreuzburg bediente, dieser den Ball aber aus fünf Meter nicht einköpfen konnte. Danach ging es weiterhin auf das Tor der Postler. Czerwenka fand in der 30. Minute in Torwart Tietz seinen Meister. Kurz zuvor besaß noch einmal Neiß die Chance zum 2:0, wurde aber in letzter Sekunde von Zwick entscheidend gestört. Die Robe-Elf wirkte wieder einmal viel zu behebig im Spielaufbau und verlor im Mittelfeld zu viele Zweikämpfe, wodurch sich den Gastgeber viel Platz zum Kombinieren bot. Allerdings waren die Daßlitzer nicht in der Lage ihr klares Chancenplus in Tore umzumünzen und wirkten teilweise sogar ein bisschen zu verspielt. Die letzte Torgelegenheit in Halbzeit eins bot sich den Gästen. Nach einer Kreuzburg-Ecke beförderte der aufgerückte Torsten Zwick mit einer schönen Direktabnahme den Ball in Richtung Gastgebertor, doch Peschke rettete für seinen bereits geschlagenen Torhüter auf der Linie.
Mit viel Glück und einem stark aufgelegten Christian Tietz verhinderten die Postler einen noch höheren Halbzeitrückstand.
Doch in Spielabschnitt zwei bot sich den Zuschauern ein komplett anderes Bild. Völlig ohne Grund unterliefen den Gastgebern einfachste Abspielfehler und die Entschlossenheit im Zweikampfverhalten ließen die Daßlitzer von nun an gänzlich vermissen. Ganz anders dagegen die Geraer. Plötzlich stimmte die Einsatzbereitschaft und vor allem der so lang auf sich wartende Kampfgeist herrschte wieder im Spiel der Gäste vor. Aggressives Zweikampfverhalten und hohe Laufbereitschaft waren letztlich der Schlüssel zum Erfolg. Besonders gefährlich agierten die Gäste nun bei Standards. In der 58. Spielminute konnte Zwick wiederum nach einer Kreuzburg-Ecke per Kopf den 1:1 Ausgleich erzielen. Die Daßlitzer stellten den Offensivbetrieb nun vollständig ein und es war nur noch eine Frage der Zeit bis die Gäste das Führungstor erzielten. Unermüdlich und angetrieben vom starken Mannschaftskapitän Fuchs rannte man auf das Daßlitzer Tor an. 20 Minuten vor Schluss war es erneut Zwick der mit seinem Kopfball nur knapp das Tor verfehlte. In der 77. Minute wurden die Mühen dann endlich belohnt. Wiederum nach einem Eckball, diesmal von Fuchs getreten, war Tino Kreuzburg zur Stelle und brachte das Leder zum 2:1 über die Linie. In der Folge versuchten die Daßlitzer nochmal für Gefahr zu sorgen, doch zu tief saß der Schock um nennenswerte Chancen erspielen zu können. So blieb es beim verdienten 2:1 für die Gäste.
Mit diesem Sieg schossen sich die Postler wieder auf Platz sechs in der Tabelle und man kann so wieder ein bisschen durchatmen. Mit dem SV Eintracht Fockendorf kommt nächste Woche jedoch kein leichter Gegner und man möchte die kleine Siegesserie natürlich weiter ausbauen. Aber mit solch einer geschlossenen Mannschaftsleistung wie in Hälfte zwei braucht man sich vor niemanden zu verstecken.
Post SV Gera:
Tietz - Fuchs - Geike, Zwacka, Gessner (79. Brandner) - Zwick, Junold, Kreuzburg, Lippold, Reifschneider (80. S. Kroll) - Nehrhoff
SG TSV Daßlitz/Langwetzendorf:
Kühnel – Mende, Bauch, Rödel, Peschke – D. Neiß – Schädlich, Seyfarth (73. Pfennig), Czerwenka (73. Gärtig) – Michael, A. Neiß

Tore:
1:0 Seyfarth (5.), 1:1 Zwick (58.), 1:2 Kreuzburg (77.)
Schiedsrichter:
Steinige (Dobitschen)
 
  08.11.2008 - Robe-Elf kann noch gewinnen
Post SV Gera - FSV Berga 3:1 (2:1)
Nur ein Punkt aus den letzten vier Begegnungen hatte Neuling Post SV nach dem starken Saisonstart etwas aus dem Konzept gebracht. Doch gegen Mitaufsteiger Berga fand die Robe-Elf wieder in die Erfolgsspur zurück.
Den 3:1-Sieg kommentierte Post-Trainer Gerhard Robe mit den Worten: "Wir haben hochverdient gewonnen. Jeder hat heute gesehen, was mit einem festen Siegeswillen alles zu machen ist."
Bestnoten verteilte er an Matthias Fuchs, Thomas Zwacka und Tino Kreuzburg.
Der Dreier kam den Postlern gerade recht. Die von Trainer Robe vorgenommenen Umstellungen fruchteten.
Fuchs spielte erneut Libero, was in der Defensive die Fehlerquote deutlich senkte. Das schnelle 1:0 verlieh zusätzliche Sicherheit. Nach einer Freistoßeingabe von Fuchs war der großgewachsene Zwick per Kopf zum 1:0 erfolgreich (17.). Der einzige Abwehrfehler vor der Pause ermöglichte den Bergaern den Ausgleich. Als Fuchs patzte, erzielte Gäste-Torjäger Bergner das 1:1 (37.).
Doch die Postler spielten weiter nach vorn. Als sich Kreuzburg mit großem Einsatz einen schier aussichtslosen Ball erkämpfte, köpfte erneut Zwick am langen Pfosten zum 2:1 ein (42.).
Auch nach dem Wechsel erarbeiteten sich die Geraer zunächst Vorteile. Während Reifschneider im letzten Moment noch geblockt wurde, gelang kurz darauf Kreuzburg nach tollem Pass von Lippold das vorentscheidende 3:1 (57.). Die Postler spielten weiter nach vorn, offenbarten im Gefühl des Sieges allerdings einige Abwehrschwächen. So musste Torwart Tietz gleich drei Mal in Folge gegen Pöhler, Pechmann und bei Krügels Flugkopfball mit guten Paraden den Anschlusstreffer verhindern (66./69./73.), womit er seine Elf auch vor einer nervenaufreibenden Schlussviertelstunde bewahrte.
Die letzten 15 Minuten gehörten dann wieder den Gastgebern. Nach Kopfballablage Zwicks schloss der erstmals als Angreifer aufgebotene Nehrhoff aber zu harmlos ab (77.). Nach schöner Einzelleistung jagte auch der durchgebrochene Reifschneider das Leder über den Querbalken (84.). Pech hatte dann der eingewechselte Gahse, der nach Reifschneiders Vorarbeit per Flachschuss aus 14 m nur den Pfosten traf (90.+1).

Post SV Gera:
Tietz, Kroll (72. Brandner), Fuchs, Zwick, Zwacka, Nehrhoff (85. Gahse), Geike, Reifschneider, Geßner, Lippold, Kreuzburg
FSV Berga:
Fröbisch, Krause, Weißig (ab 80. Kanis), Pechmann, Klose, Pöhler, Rehnig, Bergner, Beyer, Schneider (ab 62. Zick), S. Rhode
Tore:
1:0 Zwick (17.), 1:1 Bergner (37.), 2:1 Zwick (42.), 3:1 Kreuzburg (57.)
Schiedsrichter:
Hauke (Ronneburg)
 
  01.11.2008 - 3ter Niederlage in Folge
SV Elstertal/Silbitz Crossen - Post SV Gera 2:1 (1:0)
Nach der dritten Niederlage in Folge ist die Elf von Trainer Gerhard Robe nun endgültig im Abstiegskampf angekommen. Die Tabellensituation ist gegenwärtig mehr als prekär, da die Bieblacher Jungs lediglich ein Punkt vom Abstiegsplatz trennt. Nach einer schwachen Leistung in Hälfte eins sah man sich nicht mehr in der Lage im zweiten Durchgang den Rückstand wettzumachen.
Bereits nach vier Minuten stand es 1:0 für die Silbitzer. Ein Freistoß kurz hinter der Mittellinie sorgte für große Verwirrung im Gästestrafraum. Ein Silbitzer kam irgendwie an den Ball und bugsierte das Leder aus 8m in den Kasten von Torwart Tietz, der bei diesem Treffer keine glückliche Figur abgab.
In der Folge versuchten die Postler Struktur ins Spiel zu bringen, ohne sich dabei gute Torgelegenheiten zu erarbeiten. Wieder einmal wurden zu viele Zweikämpfe im Mittelfeld verloren oder gar nicht erst angenommen. Anders die Silbitzer: mit viel Willenskraft und Laufarbeit erkämpfte man sich buchstäblich gute Chancen, um eine dieser wenig später auch zu nutzen. Als Prüfer im Strafraum angespielt wurde, konnte dieser sich von vier Geraern umringt drehen und zum 2:0 einnetzen. Lediglich über Standards konnten die Gäste für Gefahr sorgen, jedoch ohne Erfolg. Bis zur Pause hatten die Geraer dann mit dem Rückstand zu kämpfen und verhinderten zumindest den Abstand nicht größer werden zu lassen.
Wie so oft auch in den Spielen zuvor begann man im zweiten Abschnitt immerhin stellenweise konstruktiv nach vorn zu spielen. Die Silbitzer lauerten nur noch auf Konterchancen und zogen sich demnach weit in die eigene Hälfte zurück. Einzig der an diesem Tag sehr lauffreudige Andy Lippold konnte für gute Aktionen in Richtung Silbitzer Tor sorgen und bereitete auch folgerichtig den Geraer Anschlusstreffer vor. Nach einer punktgenauen Flanke hatte Michel Geike keine Mühe den Ball in den gegnerischen Kasten zu köpfen. Bei diesem einem Treffer blieb es dann allerdings, da man sich trotz klaren Ballbesitzvorteilen keine Torgelegenheiten mehr erspielen konnte. Zum Ende hatte man sogar noch Glück, dass die Silbitzer ihre Konter fahrlässig abschlossen und man so ein Debakel verhindern konnte.
Bleibt lediglich die Erkenntnis, dass sich jeder einzelne Spieler des Post SV sehr rasch wieder auf seine, in dieser Saison bereits mehrfach gezeigten, Fähigkeiten besinnen sollte, um möglichst schnell wieder in die Erfolgsspur zu finden. Gegenwärtig fehlt im Kollektiv der unbedingte Wille den Sieg und den Erfolg der Mannschaft zu 100% zu wollen. Die letzten 5 Spiele der Postler ließen bisweilen eine regelrechte Lethargie erkennen aus der man sich endlich wieder lösen muss, um auch die Anhänger der Geraer wieder ruhiger schlafen lassen zu können. Im Heimspiel nächste Woche gegen den Tabellennachbarn FSV Berga hat man direkt die Möglichkeit
einen ersten Schritt in Richtung Krisenbewältigung zu tun.

Post SV Gera:
Tietz, St. Kroll (46. Zwick), Fuchs, Junold, Geike, Mahn, Gahse, Nehrhoff, Reifschneider, Kreuzburg (85. Brandner), Lippold
Tore:
1:0 (4.), 2:0 (28.), 2:1 Geike (73.)
Schiedsrichter:
Hauke (Ronneburg)
 
  26.10.2008 - Post SV verschläft erste Halbzeit
SV Rositz - Post SV Gera 2:0 (1:0)
Beim Mitaufsteiger in Rositz konnten die Postler ihre Negativserie nicht beenden und blieben auch im dritten Spiel in Folge ohne Sieg.
Nach der 0:2-Niederlage war Trainer Gerhard Robe stinksauer.
"Solch eine katastrophale Schiedsrichterleistung habe ich noch nicht gesehen. Schiedsrichter schießen mit Sicherheit keine Tore und verhindern sie auch nicht. Ich bin jedenfalls sehr enttäuscht", haderte er mit der Leistung von Referee Rauner aus Burkersdorf.
Seine Mannschaft hatte die erste Halbzeit total verschlafen, war nach einem Abwehrschnitzer in Rückstand geraten - 0:1 (22.).
Nach Wiederbeginn erarbeiteten sich die Gäste dann klare Vorteile. Drei gute Chancen boten sich. Dem Ausgleich am nächsten war man wohl, als nacheinander Geike, Kreuzburg und Junold die Eingabe von Kapitän Fuchs verpassten. Die Fehler der Rositzer Hintermannschaft konnte man nicht bestrafen.
Statt dessen fing man sich das 0:2 ein, als der Gastgeber einen Konter über die rechte Seite vor, Junold über den Ball schlug und ein Rositzer Angreifer aus Nahdistanz vollenden konnte (77.). Zu diesem Zeitpunkt befand man sich schon in Unterzahl. Der zuvor bereits verwarnte Verteidiger Zwacka hatte berechtigt nach einem groben Foul Gelb-Rot gesehen (65.).
Weitere gelbe Karten für Lippold oder Fuchs konnte sich Trainer Robe nicht erklären. "Wir wurden klar benachteiligt, waren total verunsichert", fügte der Coach nochmals hinzu. In der Tabelle rückt alles immer weiter zusammen. Als Tabellensiebenter haben die Postler gerade noch drei Zähler Vorsprung auf die Nichtabstiegsränge.

Post SV Gera:
Tietz, Junold, Zwick, Zwacka (65. GRK), Nehrhoff, Geike, Gahse (46. Reifschneider), Fuchs, Brandner (46. Schäfer), Kreuzburg, Lippold
Tore:
1:0
Czajka (23.), 2:0 Vogt (77.)
Schiedsrichter:
Rauner (Burkersdorf)
 
  18.10.2008 - Postler geben Spiel aus der Hand
Post SV Gera - SV Grün-Weiß Triptis 2:3 (1:2)
Im sechsten Heimspiel der laufenden Saison musste der Post SV eine bittere Niederlage hinnehmen. Nachdem man seit Wochen zum ersten Mal aus dem Vollen schöpfen konnte versäumte es die Heimelf gleich zu Beginn des Spiels für klare Fronten zu sorgen.
Vom Anpfiff weg spürte man anders als in den vergangenen Wochen, Entschlossenheit und Siegeswille in den Reihen der Post-Kicker. So konnte man bereits in der 3. Minute durch einen Schuss von Spielmacher Andy Lippold ein erstes Zeichen setzen. In den ersten zehn Minuten ließ man noch zwei weitere Schüsse folgen, denen es allerdings an Präzision fehlte.
Auch in der Folge spielte man beherzt nach vorne und so konnte man nach einem lehrbuchreifen Angriff über Reifschneider, Nehrhoff und Kreuzburg verdient in Führung gehen. Im Anschluss verlor man ein wenig die Spielkontrolle, jedoch ohne dabei in Gefahr zu geraten. In der 31. Minute kamen die bis dahin ohne Torchance gebliebenen Triptiser nach einem Fehler von Nehrhoff zum äußerst schmeichelhaften Ausgleich. Als dann in Minute 37 gar noch das 2:1 aus Triptiser Sicht folgte, wussten die Postler gleich gar nicht mehr wie ihnen geschah. Nachdem Geike und Zwick einen Angriff an der rechten Auslinie nicht am Flanken hindern konnten und in der Mitte Brandner zu weit von seinem Gegenspieler weg war, brauchte dieser nur noch zu vollenden. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Kabinen.
Man wollte sich nun nach Wiederanpfiff mit einem schnellen Tor die Chance auf den Sieg wahren, doch mit dem dritten Treffer der Gäste wurde dieses Vorhaben ungleich schwerer. Nach einer Flanke der Grün-Weißen konnte Torwart Tietz den Ball nur nach vorne abklatschen und der Gäste Stürmer aus 11m den Ball mit einem satten Volleyschuss einschweißen. In der Folge war die Robe-Elf bemüht die nun sehr defensiv und diszipliniert spielenden Triptiser unter Druck zu setzen. Nach einer schönen Kopfballablage Lippolds scheiterte Geike ebenso an Gäste-Keeper Schauerhammer (52.) wie später Kreuzburg per Kopf nach Flanke von Reifschneider (59.). In der 72. Minute war Kreuzburg nach einem Linksschuss von Lippold im Abseits und verhinderte so eine gute Gelegenheit zum Torerfolg. Insgesamt fehlte. Als man 20 Minuten vor Schluss hinten aufmachte und Abwehrchef Zwick nach vorn beordert wurde, kamen die Triptiser noch zu einigen Konterchancen, die aber allesamt ungenutzt blieben. Auch die Postler kamen lediglich nur noch zum Anschlusstreffer durch den erneut erfolgreichen Kreuzburg dem ein Schuss Von Zwick vorausging.
Und so hieß es dann am Ende 3:2 für die Gäste und keiner der Post-Kicker wusste so recht warum. In der nächsten Partie gegen die heimstarken Rositzer kann nur ein hohes Maß an Konzentration, Konsequenz und unbedingten Siegeswillen der Schlüssel zum Erfolg sein. In den vergangenen Spielen ließ man dies nämlich des Öfteren vermissen.

Post SV Gera:
Tietz - Zwick, Zwacka, Geike, Geßner - Nehrhoff (85. Kroll), Brandner (68. Junold), Fuchs, Lippold - Reifschneider, Kreuzburg
SV Grün-Weiß Triptis:
Schauerhammer - Sieler, Piefer, Hädrich, Wittmann - Frick, Nestvogel, Bach, Eitner - Poser, Larose

Tore:
1:0
Kreuzburg (19.), 1:1 (31.), 1:2 (37.), 1:3 (50.), 2:3 Kreuzburg (83.)
 
  11.10.2008 - Verdienter Punktgewinn in Hohndorf
Hohndorfer SV - Post SV Gera 0:0 (0:0)
Mit einem torlosen Unentschieden müssen sich die Post-Kicker beim Drittletzten der Tabelle schließlich begnügen, wobei man sogar noch ein wenig Glück hatte. Nachdem der zuletzt fehlende Andy Lippold wieder ins Team zurückkehren konnte, musste man diesmal allerdings auf den verletzten Kreuzburg verzichten.
Wie bereits in den letzten Spielen zu beobachten, war der Post SV auch diesmal in Hälfte eins noch im absoluten Tiefschlaf und hatte viel Glück zum Pausentee nicht in Rückstand zu liegen. Insbesondere den schnellen Angreifer Dreßler hat die Post-Verteidigung ein ums andere Mal laufen lassen. Jedoch scheiterte dieser immer wieder an Torwart Tietz, dem starken Zwick oder seinem eigenem Unvermögen. Der HSV agierte zumeist mit langen Bällen, die auf dem sehr kleinem Geläuf, begünstigt durch Stellungsfehler der Gäste, häufig für Gefahr sorgten. Doch auch die Postler konnten in der ersten Hälfte zumindest für etwas Torgefahr sorgen. Gleich zu Beginn konnte Lippold nach einer Nehrhoff-Ecke aus 4m den Ball nicht im Tor der Hohndorfer unterbringen. Ebenso als Lippold aus 20m nur knapp das Tor verfehlte und Nehrhoff von der Strafraumgrenze das Leder nicht richtig erwischte. Schließlich konnte der Hohndorfer Schlussmann einen scharf getretenen Fuchs-Freistoß glänzend pariereren. Die harte und aggressive Spielweise der Heimelf ließ die Postler nur schwer zu ihrem Spiel finden, sodass man sich mit viel Stückwerk begnügen musste.
In der zweiten Halbzeit hatte sich das Bild geändert. Zum Einen brachte die Einwechselung von Marvin Gessner mehr Sicherheit in die Hintermannschaft der Gäste und zum Anderen hatte sich der Post SV dem Zweikampfverhalten des Gegners nun angepasst, sodass man endlich auch begann Fußball zu spielen. Kurz nach Wiederbeginn hatte Andy Lippold gleich eine gute Kopfballmöglichkeit. Man kombinierte nun sehr ansehnlich nach vorne und erarbeitete sich gute Schussgelgenheiten, die aber Fuchs, Nehrhoff, Lippold und auch Reifschneider nicht zum Torerfolg nutzen konnten. Allerdings wurde die Druckphase der Postler durch massive Schiedsrichter-Fehlentscheidungen unterbrochen. Zudem ist es äußerst bemerkenswert, dass einer der Schiedsrichterassistenten nicht berechtigt war seine Fahne zu benutzen und somit zu einem weiteren Zuschauer wurde. Auch die Entscheidung auf Handelfmeter in der 67. Spielminute, als Torsten Zwick “den Ball im Liegen mit dem Arm einklemmte”(!!!) war sehr zweifelhaft. Jedoch war Dreßler nicht in der Lage den Ball vom Punkt unterzubringen und traf nur den Pfosten. In der Folge wurde die Partie immer hektischer und ruppiger, sodass kaum noch vernünftige Aktionen zu Stande kamen. Dem Unparteiischen glitt das Spiel nun gänzlich aus der Hand, was sich im Verteilen mehrerer gelber Karten und einem Platzverweis für die Heimelf äußerte. Lediglich Reifschneider und Brandner besaßen noch Möglichkeiten um zum Torerfolg zu kommen.
Beide Mannschaften zeigten sich schließlich glücklich über den Abpfiff und angesichts der Leistungssteigerung im zweiten Durchgang ist der Punktgewinn für die Robe-Elf durchaus verdient. Auch im kommenden Heimspiel gegen Staffelneuling Triptis will man nun Platz 5 weiter verteidigen.

Post SV Gera:
Tietz - Kroll, Zwick, Zwacka, Geike - Junold (46. Geßner), Fuchs, Nehrhoff, Brandner, Lippold - Reifschneider
Hohndorfer SV:
Bucksch - Bindig, Schmerler, Helbig, Müller - Fischer (Maarouf), Floß, Steinert (Seidler), Meinhardt - Strauß, Dreßler
Tore:
Fehlanzeige
Schiedsrichter:
Rauner (Burkersdorf)
 
  05.10.2008 - Post SV mit Zittersieg
Post SV Gera - SSV Traktor Nöbdenitz 2:1 (2:1)
Mit ihrem vierten Saisonsieg konnte die Elf vom Post SV ihre Position im oberen Drittel der Tabelle festigen. Allerdings bedurfte es dafür einer riesen Portion Glück und einer starken Leistung des glänzend aufgelegten Torwarts Christian Tietz. Verzichten musste man diesmal nur auf den verletzten Lippold.
Trotz des erneut guten Beginns konnten die Postler während der gesamten ersten Hälfte kaum Struktur und Sicherheit in ihr Angriffsspiel bringen. Dennoch hatte man in den ersten zehn Minuten gleich zwei gute Gelegenheiten durch die im Angriff aufgebotenen Kreuzburg und Reifschneider. In der Folge übernahm der SSV das Zepter und versuchte mit langen Bällen und bisweilen guten Kombinationen im Mittelfeld die Postler in die Defensive zu drängen. Ungewohnte Unsicherheiten sowohl im Pass- als auch im Stellungsspiel, insbesondere der Innenverteidiger Junold und Zwick, brachten Torwart Tietz immer wieder in arge Not. Gleich dreimal konnte er gegen einen durchgebrochenen Gäste-Angreifer glänzend parieren.
Trotzdem ging die Robe-Elf in der 16. Minute nach Traumpass von Fuchs mit 1:0 in Führung. Der völlig freistehende Kreuzburg vollendete mit schönem Rechtsschuss in die lange Ecke und ließ dem Gäste-Keeper keine Chance. Der Führungstreffer brachte dennoch keine Sicherheit ins Spiel der Heimmannschaft. Ganz im Gegenteil. Nach einer Gäste-Ecke musste Tietz mit tollem Reflex in höchster Not retten. Wie aus dem Nichts erzielten die Geraer in Minute 26 das 2:0. Nach einer wunderbar getretenen Nehrhoff-Ecke war Zwick aus Nahdistanz zur Stelle. Doch auch jetzt änderte sich das Spielgeschehen nicht. Nöbdenitz drückte weiter und die Fehlpassquote der Postler nahm ebenso weiter zu. Bedanken können sich die Postler auch bei dem gut aufgelegten Steffen Kroll, der mehrfach Fehler seiner Nebenleute ausbadete. Doch beim 2:1 Anschlusstreffer der Gäste war auch er machtlos. Nach einem Einwurf in der gegnerischen Hälfte verlor man den Ball und so konnten die Nöbdenitzer nach schnell vorgetragenem Konter verkürzen.
In der zweiten Hälfte kam der wieder zur Verfügung stehende Marvin Gessner für den angeschlagenen Geike ins Spiel. Auch im zweiten Spielabschnitt bot sich kein verändertes Bild. Lediglich eine Chance konnte man Mitte der zweiten Hälfte noch verbuchen als ein Nehrhoff-Freistoß knapp am Gästetor vorbei strich und der kurz zuvor eingewechselte Zwacka im Strafraum den Ball nur knapp verpasste. In der Folge spielte nur noch Nöbdenitz.
Verlorene Zweikämpfe im Mittelfeld, harmlose Angriffsversuche und weitere Fehlpässe prägten das Spiel der Heimmannschaft. So musste Tietz auch im zweiten Durchgang mehrfach stark parieren um den Vorsprung verwalten zu können. Schließlich kann man sich auch beim Gästeangreifer bedanken. Als dieser in der 91. Spielminute aus zwei Metern den Ball über den völlig leeren Kasten der Postler beförderte hatte jeder schon mit dem Ausgleich gerechnet.
So kamen die Post-Kicker nochmal mit einem blauen Auge davon und konnten die drei Punkte im heimischen Stadion behalten. Eines ist jedenfalls klar: beim nächsten Spiel gegen Kellerkind Hohndorf müssen sich die Postler um einiges steigern und wieder zu alter Spielstärke zurück finden, um solche Leistungen schnell vergessen zu machen.
Post SV Gera:
Tietz - Kroll(GK), Zwick, Junold(GK), Geike (46. Geßner)- Nehrhoff, Gahse (70. Zwacka), Fuchs, Brandner(GK) - Kreuzburg, Reifschneider(GK)
SSV Traktor Nöbdenitz:
Schmidt - T. Lange, Kirmse, Rosemann, Hofmann - Schweppe, Leutloff, Fleischer, Wagner - Matthäus, Schlenzig
Tore:
1:0 Kreuzburg (16.), 2:0 Zwick (26.), 2:1 Schlenzig (37.)
 
  27.09.2008 - Minikrise beendet - Post SV mit Arbeitssieg
FSV Ronneburg - Post SV Gera 2:3 (1:2)
Beim Derby am 6.Spieltag der Bezirksliga Staffel 4 zwischen dem FSV Ronneburg und dem Post SV Gera konnte die Elf aus Gera mit einer kämpferisch starken Leistung ihren zweiten Auswärtssieg in der laufenden Saison einfahren. Zum vorerst letzten Mal betrat Torjäger Jerome Bartsch den Rasen für den Post SV Gera, da er aus persönlichen Gründen dem Verein ab dem 1.10.2008 nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Allerdings konnte Trainer Robe wieder auf den zuletzt gesperrten Ray Gahse zurückgreifen. Jedoch musste man weiterhin auf Kapitän Fuchs, Spielmacher Lippold sowie Marvin Gessner verzichten.
Die Postler legten los wie die Feuerwehr. Bereits in der zweiten Minute wurde Bartsch nach schönem Pass von Reifschneider mit unfairen Mitteln im Strafraum zu Fall gebracht und dem Schiedsrichter blieb keine andere Wahl als auf den Punkt zu zeigen. Diese Gelegenheit ließ sich der eben gefoulte Bartsch nicht nehmen und verwandelte sicher zum 1:0 für die Geraer. Nach dem Führungstreffer schlichen sich viele Abspielfehler und Ungenauigkeiten im Spielaufbau ein. So auch vor dem 1:1 der Ronneburger. Als Gahse den Ball nicht energisch genug weg schlagen konnte, landete dieser im Anschluss direkt vor den Füßen Komkowskis, der mit einem schönen Schuss von der Strafraumgrenze Torhüter Tietz keine Chance ließ (5.) In der Folge verflachte die Partie zusehends. Die Postler passten sich über weite Strecken dem Spiel der Ronneburger an, die nahezu ausschließlich mit langen Bällen und im Angriff mit dem Prinzip Hoffnung agierten. Dennoch kam die Hintermannschaft der Gäste, die auf Abwehrchef Torsten Zwick heute verzichten musste, durch Stellungsfehler und mangelnde Absprache des Öfteren in die Bredouille. So verfehlte ein Schuss von Malitz in der 19. Minute nur knapp das Gehäuse der Postler. Trotzdem war die Kreativabteilung der Gäste um den stark aufspielenden Reifschneider bemüht Struktur ins Angriffspiel zu bringen. Mit schönen Soli versuchte er immer wieder Angreifer Bartsch in Szene zu setzen, war jedoch häufig nur per Foul zu stoppen. Die zahlreichen Freistoßchancen wurden unzureichend ausgenutzt und endeten meist in einem harmlosen Abschluss. In der 33. Minute verpassten es Kreuzburg und S. Kroll am langen Pfosten nach einer schönen Freistoßeingabe von Reifschneider den Führungstreffer zu erzielen. In der 36. Minute konnte der Post SV seine optische Überlegenheit nun auch in ein Tor ummünzen. Als Nehrhoff den völlig freistehenden Reifschneider schön in den Raum schickte, konnte dieser mit freundlicher Unterstützung des Ronneburgers Schellenberg die erneute Führung für den Post SV erzielen. Kurz darauf wurde eine ausgezeichnete Kontergelegenheit ausgelassen als sich Kreuzburg und Nehrhoff nicht einig waren und die bestens stehenden Reifschneider und Bartsch nicht entsprechend angespielt werden konnten (40.)
In der zweiten Hälfte bot sich den rund 70 Zuschauern ein ähnliches Bild. Die Gästemannschaft mit optischen Vorteilen, doch weiterhin zu unkonzentriert im Spiel nach vorne. Als sich die Ronneburger in Minute 55 nach groben Foulspiel an Bartsch, in Person von Schellenberg auch noch dezimierten glaubten die Postler von nun an wohl an einen Selbstläufer. Doch in der Folge leistete sich die Abwehr der Gäste unzählige Fahrlässigkeiten im Deckungsverhalten und im Mittelfeld ging die Ordnung nahezu komplett verloren. So konnte man von Glück reden, dass Artmann in der 63. Minute die Riesenchance zum 2:2 nicht nutzen konnte. Die Geraer wussten ihre zahlenmäßige Überlegenheit nicht in klare Torgelegenheiten umzusetzen und so blieben unkonzentriert zu Ende gespielte Konterchancen die einzige Gefahr für das Gehäuse von Torhüter Schote. Schließlich kam es wie es kommen musste: in der 74. Minute nutzte der Ronneburger Kapitän Marco Rössel wiederum einen Stellungsfehler im Abwehrverband der Gäste und konnte zum 2:2 ausgleichen. Doch auch darauf hatten die Postler eine passende Antwort. Als der Sekunden zuvor eingewechselte Schäfer von Nehrhoff wunderschön in den Lauf geschickt wurde und nach einem Sprint von der Mittellinie noch das Auge für den mitgelaufenen Bartsch besaß konnte dieser mit seinem zweiten Tor an diesem Tage erneut den Führungstreffer erzielen. In den letzten zehn Minuten ließen die Gäste eine Reihe an Kontern zur endgültigen Entscheidung aus, was in der Schlussminute beinahe noch bestraft wurde. Nach einem Freistoß konnte der von S. Kroll vollkommen allein gelassene Becker nochmals auf das Gästetor köpfen, blieb dabei aber erfolglos.
So hieß es am Ende 3:2 für die Post-Kicker und man hatte einen ganz wichtigen Sieg in Sachen Tabellenplatz und Selbstvertrauen eingefahren. So kann man nächste Woche mit den zurückkehrenden Fuchs, Lippold und Zwick etwas entspannter in das Heimspiel gegen den SSV Traktor Nöbdenitz gehen. Positiv bleibt noch zu erwähnen, dass man diesmal ohne eine gelbe Karte das Spiel beenden konnte.
Post SV Gera:
Tietz - Zwacka, Junold, S. Kroll, Geike - Kreuzburg, Gahse (80. Paulick), Nehrhoff, Brandner, Reifschneider (77.Schäfer) - Bartsch
FSV Ronneburg:
Schote - Götze, Schellenberg (55.GRK), Schilling (66.Becker), A. Müller - Malitz, Kirchschlager (60. Kretzschmar), Trempert, Artmann - Komkowski, Rössel (82. Krause)
Tore:
0:1 Bartsch (2./FE), 1:1 Komkowski (5.), 1:2 Reifschneider (36.), 2:2 Rössel (74.), 2:3 Bartsch (77.)
 
  20.09.2008 - Großer Aufwand wird nicht belohnt
Post SV Gera - SV 1879 Ehrenhain 0:2 (0:0)
Zwar mussten die Postler gegen den Spitzenreiter aus Ehrenhain ihre dritte Niederlage in Folge hinnehmen.
Trotzdem konnte der Aufsteiger nach dem 0:2 den Platz erhobenen Hauptes verlassen, hatte man doch den Gästen das Siegen unerwartet schwer gemacht.
"Wir brauchen uns nicht zu schämen. Die zweite Halbzeit waren wir sogar gleichwertig. Die Umstellungen in der Halbzeit haben sich positiv auf unser Spiel ausgewirkt. Am Ende ist unser großer Aufwand aber wieder nicht belohnt wurden. Ehrenhain hat sein Pensum wie ein Aufstiegsanwärter heruntergespult", resümierte Post-Trainer Gerhard Robe nach dem Abpfiff.
Den mit vier Tschechen in der Startformation aufgelaufenen Ehrenhainern gehörten die ersten 45 Minuten. Die Postler kamen ohne Fuchs und Lippold sowie den nach Gelb-Rot in Eisenberg gesperrten Gahse nicht zurecht. Man verlor viele Bälle im Vorwärtsgang, konnte so in der Offensive keinen nennenswerten Akzente setzen. Hinten gestattete man den Gästen aber nur wenig Zwingendes. Zwei Mal verhinderte Schlussmann Tietz mit starken Paraden einen frühzeitigen Rückstand.
Nach Wiederbeginn geriet Post unglücklich in Rückstand. Ein unglückliches Handspiel im Strafraum von Verteidiger Junold, der beim Rückzieher von Syhre beide Arme nach oben gestreckt hatte, ahndete der Referee. Trojan ließ sich die Elfmeterchance zum 0:1 nicht nehmen (49.).
Ehrenhain zog sich in der Folge weit zurück. Nehrhoff aus dem Mittelfeld und Bartsch im Angriff zerrten bei den Geraern unermüdlich an den Ketten. Nach Geikes Flanke traf Bartsch in günstiger Position den Ball mit dem Kopf nicht richtig (66.). Noch besser war die Chance für Schäfer, der aber nach Nehrhoffs Ecke am Ball vorbei sprang, während Zwicks Nachschuss von einem Ehrenhainer aus der Gefahrenzone geschlagen wurde (70.). Gäste-Torwart Jerabek hätte da nicht gut ausgesehen.
Im Gegenzug lenkte Tietz im großen Stil Backovskys 22-m-Schuss über die Querlatte (71.). Den Torschrei schon auf den Lippen hatte die Post-Fangemeinde, als sich Junold im Strafraum durchgesetzt hatte, sein Schrägschuss aus 14 m dann aber knapp das lange Eck verfehlte (82.). Die Konterchancen für Ehrenhain nahmen zu. Tietz rettete gegen den durchgebrochenen Köhler zur Ecke (84.), war dann aber doch machtlos, als Torjäger Terynek nicht zu halten war und überlegt zum 0:2 ins lange Eck vollendete (88.).
In der Nachspielzeit setzte Bartsch nochmals zum Alleingang an, doch Kreuzburgs Abschluss war zu harmlos, um Jerabek vor ernsthafte Probleme zu stellen (90.+1).
Post SV Gera:
Tietz, Junold, Geike, Nehrhoff, Zwacka, Zwick, Reifschneider, Schäfer (80. S. Kroll), Brandner, Kreuzburg, Bartsch
Tore:
0:1 Trojan (49./HE) , 0:2 Terynek (88.)
 
  13.09.2008 - Unglückliche Niederlage in Eisenberg
SV Eintracht Eisenberg - Post SV gera 3:2 0:1
Nach der ersten Saisonniederlage in Lucka vor zwei Wochen musste der Bezirksliga-Neuling aus Bieblach am vierten Spieltag die schwere Auswärtshürde Eisenberg meistern. Doch im Vorfeld schien diese Partie alles andere als einfach zu werden. Mit Lippold (Urlaub), Fuchs (gesperrt), Gessner (Prüfungen), Mahn, Zwacka und Reifschneider (verletzt) musste Coach Robe gleich sechs Spieler ersetzen und so kamen einige Akteure aus dem Anschlusskader diesmal zu ihrer Chance.
Die Partie begann ruhig und beide Teams waren um die Spielkontrolle bemüht. Die Anfangsphase gehörte den Postlern, Chancen jedoch waren kaum zu sehen. Die rund 150 Zuschauer in Eisenberg sahen dann ihre Mannschaft Mitte der ersten Hälfte in leichter Überlegenheit. Doch in Führung ging der Aufsteiger. In einem Konter von Bartschs Pass in die Tiefe geschickte überlupfte Kreuzburg den zu weit aus seinem Kasten geeilten Arnold überlegt zum 0:1 (35.). Der Jubel war groß und mit eben diesem Ergebnis ging es auch in die Pause.
Nach der Pause drückten die Hausherren auf den Ausgleich. Ein Kopfball von Niederlein verfehlte zunächst das Ziel. Eine Minute später erzielte Zimmermann mit einem seiner Freistöße aus reichlich 20 Metern - der Ball setzte vor Torhüter Tietz noch auf - den Ausgleich (51.). In der Folge war der Gastgeber aber wie in dieser Situation fast ausschließlich bei Standards gefährlich. Die Gäste setzen immer wieder gefährliche Konter bei denen allerdings meist der konsequente Abschluss fehlte. Mit der gelb-roten Karte für Gahse nach 75 Minuten bließen die Schortentaler nun zum Sturmlauf. Aus dem Übergewicht im Mittelfeld heraus drang man immer wieder mit hohen Bällen in den Post-Strafraum ein. Doch völlig überraschend gingen nicht die Eisenberger in Führung, sondern erneut der Außenseiter aus Gera. Einen blitzsauberen Konter nutzte Bartsch mit Anlauf von der Mittellinie und erzielte so das 2:1 für die Robe-Elf (80.). Doch die Offensivbemühungen und offensichtlich bessere Kondition der Hausherren schlug sich dann auch im Ergebnis nieder. Nachdem erst Hora aus dem Strafraum heraus einen Abpraller unhaltbar in den Winkel schoss (85.) konnte Zimmermann mit seinem zweiten Treffer an diesem Tage zum Matchwinner schießen. Nach einem Eckball köpfte der Verteidiger das Leder in die Maschen (89.) und die Postler waren geschlagen.
Am Ende war der Sieg der Eisenberger Elf keine allzu große Überraschung. Doch der objektive Betrachter wäre nicht drum rumgekommen zu sagen, dass eine Punkteteilung durchaus gerecht gewesen wäre. Doch nachdem man erneut das Spiel nur zu zehnt beenden musste konnte man auch nicht zuletzt deswegen zum zweiten Mal in Serie nicht punkten. Im nächsten Heimspiel erwartet die Bieblacher mit dem SV Ehrenhain ein weiterer harter Brocken. Dann wird allerdings wohl Thomas Zwacka wieder zur Mannschaft zurückkehren und den dann gesperrten Ray Gahse ersetzen.

Post SV Gera:
Tietz - Junold (54. S.Kroll), Nehrhoff, Gahse, Zwick - Paulick, Brandner, Kreuzburg, Schäfer, Geike - Bartsch
SV Eintracht Eisenberg:
Arnold - Poppe, Schumacher, Schöbel, Eckey (62. Weber), Götze, Hora, Zimmermann, Stäps (21. Duc), Niederlein, Arnold
Tore:
0:1 Kreuzburg (35.), 1:1 Zimmermann (51.), 1:2 Bartsch (80.), 2:2 Hora (85.), 3:2 Zimmermann (89.)
Schiedsrichter:
Rauner (Burkersdorf)
 
  30.08.2008 - Post SV Gera unterliegt Lucka zu Hause
Post SV Gera - FSV Lucka 1910 2:3 (0:2)
Auf den Boden der Tatsachen wurde der Post SV Gera zurück geholt. Nach zwei Siegen gab es nun für den Aufsteiger gegen Lucka die erste Pleite.
"Die Niederlage war vermeidbar. Wir kamen mit der Spielweise der Gäste überhaupt nicht zurecht. Die agieren noch mit einem Libero, der zehn Meter hinter der Abwehr steht", so Post-Trainer Gerhard Robe, der hinzufügte: "Lucka war einfach cleverer. Torjäger Bartsch hat uns im Angriff enorm gefehlt."
Die Geraer verschliefen die erste Halbzeit. Mit vielen Fehlpässen lud man den Gegner förmlich zum Kontern ein. Als die Ordnung zum ersten Mal nicht stimmte, traf Hering zum 0:1 (21.). Noch vor der Pause ließ Fischer nach einer Ecke auf den kurzen Pfosten das zweite Tor folgen (40.). Da spielte der Gastgeber schon in Unterzahl, da Kapitän Fuchs wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot sah (38.). Zu zehnt bäumte sich Post nach dem Kontertreffer zum 0:3 durch Graf (57.) auf. Reifschneider (65.) und Nehrhoff, der sich zuvor gegen drei Luckaer durchgesetzt hatte (75.), verkürzten auf 2:3. Fast wäre noch der Ausgleich gelungen. Zwicks wohl reguläres Kopfballtor wurde aber nicht gegeben. Der Gastgeber warf alles nach vorn. Lucka kam noch zu zwei großen Konterchancen, wobei Torwart Tietz einmal toll reagierte, das andere Mal der FSV-Angreifer verzog. Konditionell hatten die Geraer klare Vorteile, standen am Ende aber mit leeren Händen da.

Post SV Gera:
Tietz, St. Kroll, (58. Paulick), Nehrhoff, Gahse (63. Schäfer), Zwick, Reifschneider, Fuchs (38. GRK), Brandner, Kreuzburg, Lippold (80. Kunze), Geike
FSV Lucka 1910:
Uhlemann - Frömberg (60. Liebich), Kämpfe (73. Schindler), Näther, R. Graf, Quaas, Eschenbaum, Fischer, M. Graf, Hering, Bieda (80. Dittrich)
Tore:
0:1 Hering (21.), 0:2 Fischer (40.), 0:3 M. Graf (57.), 1:2 Reifschneider (65.), 2:3 Nehrhoff (75.)
Schiedsrichter:
Björn Hanke (Ronneburg)
 
  27.08.2008 - Post-Coach Robe im Geburtstags-Interview
Aufsteiger Post SV Gera macht in der Bezirksliga von sich reden. Nach zwei Spieltagen kann die Elf von Trainer Gerhard Robe auf zwei Siege verweisen.
Der derzeitige Tabellendritte bezwang zunächst OTFB-Pokalsieger SV Hermsdorf mit 4:2 und behielt auch bei der SG 1. FC/Chemie Greiz mit 3:2 die Oberhand. Über den Saisonstart unterhielt sich Jens Lohse mit Post-Trainer Gerhard Robe, der gestern seinen 59. Geburtstag feierte:
Hätten Sie mit so einem Saisonstart gerechnet?
Eigentlich nicht. Nach der Vorbereitung war ich etwas skeptisch, wie wir uns in der Bezirksliga schlagen. Aber da fehlten uns auch ständig Stammkräfte. Man hat jetzt gesehen, wenn alle da sind, sieht das anders aus. Dann brauchen wir uns vor niemand zu verstecken. Zuletzt in Greiz fehlten mit Tietz, Zwacka, Junold und Geßner war immer noch vier Stammkräfte.
Wird Ihre Mannschaft von den Kontrahenten unterschätzt?
Manchmal sah das so aus. Aber die Greizer haben schnell gemerkt, dass sie uns nicht im Vorbeigehen bezwingen können, wir harte Gegenwehr leisten. So stand es auch in deren Programm zum Spiel. Als Aufstiegsaspirant müsse man einen Aufsteiger wie Post Gera bezwingen. Solche Aussagen kommen mir sehr gelegen. Von mir aus können uns ruhig alle unterschätzen.
Was macht Post derzeit so stark? Gibt es ein Erfolgsgeheimnis?
Wir haben eine sehr gute Mannschaft beisammen. Die knappe 0:1-Niederlage im Pokal in Stadtroda hat uns Selbstvertrauen gegeben. Wir haben gesehen, dass wir mithalten können. Zurzeit will jeder spielen. Dementsprechend hoch ist auch die Trainingsbeteiligung. Der Druck auf die Stammkräfte wächst. Ihr Platz wird ihnen streitig gemacht. Die Erfolge bisher wecken die Lust auf mehr.
Mit 59 Jahren macht Ihnen die Arbeit mit der jungen Mannschaft sichtlich Spaß, oder?
Im Augenblick ist das so. Man hält sich jung, wenngleich man in den engen Spielen auf der Bank zu altern scheint. Wenn wir drei Mal in Folge verloren haben sollten, sieht das vielleicht schon wieder anders aus. Unser Ziel heißt Klassenerhalt. Wir brauchen noch 29 Punkte, die wir möglichst schnell holen wollen. Wir lassen nicht nach. Deshalb war auch gestern an meinem Geburtstag ein Training angesetzt.
Am Samstag erwarten Sie den FSV Lucka 1910. Was rechnen Sie sich da aus?
Ich weiß nicht viel vom Gegner. Unsere anderen Kontrahenten hatte ich zuvor beobachtet. Lucka ist für mich ein unbeschriebenes Blatt. Einige Spieler kenne ich noch vom DFB-Stützpunkt. Im Vorjahr haben sie einen Mittelfeld-Platz belegt, haben jetzt wie wir ihre ersten beiden Partien gewonnen. Lucka verfügt über ein gestandene Mannschaft. Trotzdem wollen wir nochmals drei Punkte holen, denn anschließend warten die Staffelfavoriten Eisenberg und Ehrenhain auf uns. Bis auf Torjäger Jerome Bartsch steht der komplette Kader zur Verfügung.
 
  24.08.2008 - Post SV gewinnt auch das zweite Spiel
SG 1. FC / Chemie Greiz - Post SV Gera 2:3 (1:1)
Nach dem überzeugenden Auftaktsieg am ersten Spieltag gegen Hermsdorf trat die Robe-Elf am Sonntag die erste Auswärtsfahrt der Bezirksliga-Saison an. Ziel war der Sportplatz im Tempelwald in Greiz. Die dort ansässige Spielgemeinschaft des 1.FC/Chemie Greiz war erst vor zwei Jahren aus der Landesklasse abgestiegen und will nach einem fünften Platz im Vorjahr mit einigen namhaften Verstärkungen in diesem Jahr den Wiederaufstieg in Angriff nehmen.
Das es für die Geraer eine schwere Aufgabe werden würde war also nicht nur aufgrund der personellen Ausfälle klar. Trainer Gerhard Robe musste zwei Tage vor seinem 59. Geburtstag auf Michael Junold, Christian Tietz, Marvin Gessner und Thomas Zwacka verzichten.
Beide Teams begannen die Anfangsphase mit einem vorsichtigen Abtasten, ohne dabei jedoch zu zwingenden Torchancen zu kommen. Beim Gastgeber war schnell erkennbar das dessen komplettes Spiel über Neuzugang Sven Dimter lief. Die Postler setzten mit einem Freistoß von Matthias Fuchs ein erstes Ausrufezeichen (8.). Die Geraer gefielen in der Folge vor allem durch blitzschnelle Konter. Daniel Brandner hätte die Gäste so in Führung bringen können doch der starke Karsten Rauh im Tor der Greizer meisterte dessen Schuss in letzter Sekunde (18.). Kurz darauf dann die verdiente Führung für den Aufsteiger. Kreuzburg erkannte die große Lücke in der Greizer Abwehr und schickte den diesmal wieder von Beginn an stürmenden Bartsch mit einem Steilpass auf die Reise. Dieser schüttelte seinen Gegenspieler ab und sein Schuss von der Strafraumgrenze landete genau im rechten oberen Eck (23.). Doch der Jubel währte nicht lang. Nach einer abgewährten Ecke kam Alexander Bauch auf Seiten des Gastgebers frei zum Schuss und hämmerte den Ball, von Torsten Zwick unhaltbar abgefälscht, zum 1:1 in die Maschen (25.). Doch das scheinbare Aufbäumen der Greizer stellte sich nur als kurzes Strohfeuer heraus. Gegen die taktisch enorm clever agierenden Postler kam man kaum zu echten Torchancen. Erneut im Konter hätte Bartsch kurz vor der Pause erneut die Führung erzielen können, sein Schuss verfehlte allerdings knapp das Tor (42.).
Nach Wiederbeginn verschafften sich die hoch motiviert wirkenden Postler ein leichtes Übergewicht und schafften nun endlich auch etwas Entlastung. Andy Lippold hätte allein vor Rauh das 1:2 erzielen müssen, verzog allerdings knapp (53.). In einem weiteren schnell vorgetragenen Angriff kam der Gast dann verdient zur Führung. Über Geike, Bartsch und Brandner kam der Ball zu Kreuzburg der zwei Gegenspielern und dem Greizer Keeper mit seinem Solo keine Chance ließ und aus Nahdistanz einschob (67.). Wieder schien der Gast nach der Führung nachlässig zu werden und so hatte man Glück, dass Spiering mit seinem Kopfball knapp das Gering-Tor verfehlte (69.). Zehn Minuten vor dem Ende dann Freistoß aus guter Position für den Gastgeber. Dimter ließ sich die Chance nicht nehmen und hämmerte das Leder aus etwa 18m ins Eck (80.). Doch die Postler schienen alles andere als zufrieden mit einer Punkteteilung und kamen durch wütende Angriffe zu weiteren klaren Möglichkeiten. Gleich zweimal scheiterte der glänzend freigespielte Bartsch allein vor Torwart Rauh an seinen eigenen Nerven (83./86.). Doch als eben der gleiche Spieler in der Schlussminute im Sechzehner von den Beinen geholt wurde entschied Schiedsrichter Ralf Janka aus Auma auf Elfmeter für den Post SV. Der bislang so sichere Torsten Zwick behielt auch diesmal die Nerven und verwandelte sicher zum völlig verdienten Sieg für die Gäste aus Gera (90.).
Im zweiten Spiel fuhr der Post SV Gera somit hochverdient die nächsten drei Punkte ein und rangiert nach dieser beeindruckenden Leistung nun auf Rang 4 der Bezirksliga-Tabelle. Post-Coach Robe strahlte nach dem Spiel übers ganze Gesicht: "Es macht Spaß, mit der Mannschaft zu arbeiten. Gegenüber dem Erfolg über Hermsdorf war das eine nochmalige Steigerung".
Am nächsten Samstag erwartet man in einem Heimspiel den ebenfalls mit zwei Siegen in die Saison gestarteten Vorjahres-Achten FSV Lucka.
Post SV Gera:
Gering - Geike - Gahse - Zwick - Nehrhoff - Reifschneider - Kreuzburg (75. Mahn) - Lippold - Fuchs - Brandner - Bartsch
SG 1. FC / Chemie Greiz:
Rauh - Göbel, Pellmann, Tiller, Eichhorn, Spiering (80. Kuderer), Bauch (75. Schimmel), Debnar, Rietsch, Dimter, Wolter (60. Gneupel)
Tore:
0:1 Bartsch (23.), 1:1 Bauch (25.), 1:2 Kreuzburg (67.), 2:2 Dimter (80.), 2:3 Zwick (90./FE)
Schiedsrichter:
Ralf Janka (Auma)
 
  16.08.2008 - Sensationeller Auftaktsieg des Aufsteigers
Post SV Gera - SV Hermsdorf 4:2 (1:0)
Nach der unglücklichen Niederlage im Pokal in der Vorwoche in Stadtroda hatte der Aufsteiger aus Bieblach am ersten Spieltag der Bezirksliga-Saison den Vorjahres-Vierten aus Hermsdorf zugast.
Während bei den Gästen noch 4 Spieler fehlten musste Post-Coach Robe lediglich auf Michael Mahn und Michel Geike (beide im Urlaub) verzichten. Mit einem trotz alledem überzeugenden 15-Mann-Kader konnte man nach 30 Jahren jedoch ohne Bauchschmerzen in die Bezirksliga-Saison starten.
In der Anfangsviertelstunde jedoch wirkte der Neuling nervös und vom schnellen Kombinationsspiel der Gäste beeindruckt. Ein Abtasten war nicht erkennbar und zur Freude der Zuschauer entwickelte sich eine chancenreiche Partie. Nach einer ersten Möglichkeit von Reifschneider (5.) musste man Chancen im Minutentakt über sich ergehen lassen. Sowohl Glausch (6.) als auch Klaus (7.) hätten die Hermsdorfer in Führung bringen können. Doch auch der Gastgeber hatte seine Möglichkeiten und so scheiterten Junold (8.) und Lippold (15.) noch knapp. In der Folge verteilten sich die Spielanteile gleichmäßig auf beide Teams und nach einer knappen halben Stunde ging der Post SV nicht unverdient in Führung. Nach einer schönen Brandner-Flanke konnte SVH-Keeper Olschowski einen Kreuzburg-Schuss nur nach vorn abwehren und der zuletzt torgefährlichste Abwehrspieler der Stadtliga Zwick verwandelte den Abstauber sicher zum 1:0 (29.). Von nun an hatte die Robe-Elf das Zepter klar in der Hand und war die bessere Mannschaft. Junold (39.) hätte noch erhöhen können bevor Serfling auf Seiten der Hermsdorfer nach einer klaren Tätlichkeit gegen Reifschneider hätte vom Platz gestellt werden müssen. Schiedsrichter Kroppfelder (Ronneburg) beließ es jedoch bei einer gelben Karte (40.).
Durchgang 2 begann mit einem Paukenschlag. Während Trainer Gerhard Robe seiner Mannschaft in der Halbzeit zu mehr Ruhe und Kontrolle geraten hatte schnappte sich Reifschneider gleich nach Wiederbeginn die Kugel, ließ zwei Gegenspieler aussteigen und schob die Kugel vorbei am Torwart überlegt ins lange Eck (46.). Nach zwei wütenden Angriffen der Gäste durch Steinbach (48. und Eichelberger (55.) machte Eckard im dritten Versuch alles besser und erzielte nach einer Flanke per Kopf den Anschlusstreffer (56.). Jetzt war richtig Feuer in der Partie und um jeden Ball wurde verbissen gekämpft. Doch lange währte die Freude der Hermsdorfer nicht. Der kurz zuvor eingewechselte Jerome Bartsch nutzt eine zu kurze Kopfball-Rückgabe von Steinbach geschickt aus und überlupfte Torwart Olschowski gekonnt zum 3:1 (71.). Damit war der alte Abstand wieder hergestellt. Der Torschütze blieb weiter auffällig und hätte dann sogar noch erhöhen können, verzog aber deutlich (80.). Kurz darauf dann Glück für die Postler als die Gäste zweimal knapp per Kopf scheiterten (81.). Völlig aus dem Nichts dann das erlösende 4:1. Eine als Flanke gedachte Eingabe des ebenfalls kurz zuvor eingewechselten Robert Schäfer senkte sich über den Torwart ins lange Eck (83.). Damit war die Partie entschieden und auch das 4:2 durch Böttchers Fernschuss, bei dem Torwart Tietz ungewohnt unglücklich aussah, konnte nichts mehr am Sieg des Aufsteigers ändern (87.). In der Nachspielzeit hätte das Ergebnis durch Chancen von Bartsch (90.+2) und Kreuzburg (90.+3) noch deutlicher ausfallen können. So blieb es aber beim 4:2.
Am Ende gewinnt die Post-Elf hochverdient das erste Saisonspiel gegen den SV Hermsdorf und kann damit an die starke Leistung der Vorwoche anknüpfen. Über weite Strecken der Partie war man die bessere Mannschaft und nutzte geschickt seine Chancen. In der nächsten Woche heißt es nun auswärts bei der SG 1.FC/Chemie Greiz zu bestehen. Mit einer ähnlich guten Leistung ist dort dann sicher auch ein Punktgewinn möglich.
Post SV Gera:
Tietz - Gessner (74. Zwacka) - Zwick - Junold - Nehrhoff - Kreuzburg - Gahse - Lippold - Fuchs - D.Brandner (80. Schäfer) - Reifschneider (60. Bartsch)
SV Hermsdorf:
Olschowski - Hohlfeld, Steinbach, Klötzig, Serfling, Eichelberger, Eckard (72. Hartmann), Glausch (82. Kluge), Klaus, Odebrett, Böttcher
Tore:
1:0 Zwick (29.), 2:0 Reifschneider (46.), 2:1 Eckard (56.), 3:1 Bartsch (71.), 4:1 Schäfer (83.), 4:2 Böttcher (87.)
Schiedsrichter:
Steve Kroppfelder (Ronneburg)
 
  15.08.2008 - Start in die Saison gegen den SV Hermsdorf
Am Samstag beginnt für die Robe-Elf das Abenteuer Bezirksliga mit der Heimpremiere gegen den amtierenden OTFB-Pokalsieger aus Hermsdorf.

Nachdem die Bieblacher im Pokalwettbewerb nur sehr unglücklich in Stadtroda die Segel streichen mussten will man es gegen den Vorjahres-Dritten nun besser machen und erfolgreich in die Saison starten.
Die Hermsdorfer, welche mit einer 0:2-Schlappe gegen Oettersdorf (Bezirksliga Staffel 3) im Gepäck auf den Postsportplatz kommen, wollen sich aber wohl als gestandenes Team in der Liga nicht gleich gegen den Aufsteiger die Butter vom Brot nehmen lassen. Geschenke darf die Mannschaft um Geburtstagskind Andy Lippold also am Samstag nicht erwarten.
Anstoß ist um 15 Uhr!
 
  10.08.2008 - Knappes Aus im OTFB-Pokal
"Wir haben uns gegenüber den letzten Testspielen enorm gesteigert. Auf dieser Leistung lässt sich aufbauen. Wir hatten die besseren Chancen", schätzte Post-Trainer Gerhard Robe nach der 0:1-Pokalniederlage beim haushohen Favoriten in Stadtroda ein und wusste nicht so recht, ob er sich über den starken Auftritt sei-ner Elf freuen oder über das unglückliche Scheitern ärgern sollte.
Nur kurz brauchten die Postler, um sich auf die Spielweise des Gastgebers einzustel-len. Man verengte geschickt die Räume, zog sich weit zurück und lauerte immer wieder auf Konter. Torwart Tietz war bei den wenigen Gelegenheiten der Grün-Wei-ßen auf dem Posten. Zwick rettete einmal in größter Not. Obwohl nominell nur mit einer Spitze angetreten, erspielte sich der Gast gute Möglichkeiten.
Pech hatte Kreuzburg, dessen Heber nach Nehrhoffs Pass nur an die Querlatte pral-lte (15.). Kreuzburg hätte sich in der Folge berühmt schießen können. Nach einem abgefälschten Fuchs-Freistoß scheiterte er aus 5 m genauso am gegnerischen Schlussmann wie kurz darauf nach Nehrhoffs Freistoßeingabe (20./21.). Auf der anderen Seite wurde es immer dann brenzlig, wenn der aus Niederpöllnitz gekom-mene Schnacke in Erscheinung trat. Gegen ihn rettete Post-Torwart Tietz mit tollem Reflex (39.).
Nach Wiederbeginn erhöhte Stadtroda den Druck. Besonders auf der rechten An-griffsseite der Grün-Weißen war Walzog nicht in den Griff zu bekommen. Schnacke gelang so auch das 1:0 (55.). Der Gastgeber versuchte, den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Bei verteiltem Feldspiel verflachte die Partie etwas. In der Schlussphase waren die Geraer noch zwei Mal dem Ausgleich nahe. Erst verzog Fuchs aus vollem Lauf per 18-m-Schuss nach Pass des eingewechselten Zwacka knapp (86.). Dann behinderten sich die freistehenden Kreuzburg und S. Kroll am Stadtrodaer Strafraum gegenseitig in bester Position (88.).
"Die unglückliche Niederlage stecken wir weg. Vor den Punktspielen ist mir nicht bange. Vielleicht kann nächste Woche schon Bartsch wieder mitwirken", blickte Post-Trainer Robe voraus. Bestnoten in Stadtroda hatte er an Mittelfeldmotor Nehrhoff verteilt. Aber auch Brandner und der enorm lauffreudige, aber im Ab-schluss unglückliche Kreuzburg ernteten Lob.
Post SV Gera:
Tietz - Geike - Zwick, Junold, Nehrhoff - Kreuzburg - Gahse (72. Zwacka) - Lippold - Fuchs - D. Brandner (65. S. Kroll) - Reifschneider (65. Paulick)
FSV Grün-Weiß Stadtroda:
Stiller - Sommermann - Peuckert - Thiele - Roß - Kittner (Henning) - Walzog - Oertel - Hoffmann (65. Böhmel) - Engmann - Schnacke
Tore:
1:0 Schnacke (55.)
 
  02.08.2008 - Post-Elf zahlt in Kahla Lehrgeld
"Wir haben viel Lehrgeld bezahlt, insgesamt aber gut mitgespielt. Die Spielanteile drückt das Ergebnis überhaupt nicht aus. Unser Hauptmanko war die Durchschlagskraft im Angriff", resümierte Post-Trainer Gerhard Robe die 0:4-Niederlage seines Teams in Kahla.
Tietz, Zwacka, Bartsch und Reifschneider hatte der Bezirksliga-Aufsteiger noch zu ersetzen.
Die Postler brauchten zehn Minuten, um sich an das variable Angriffsspiel der Kahlaer zu gewöhnen. In diese Zeit fiel auch das 1:0 das Gastgebers nach einem Rückpass von der Grundlinie (2.).
In der Folge hatten die Geraer bis zum verletzungsbedingten Ausscheiden von Geike nach einem rüden Foul eines Kahlaers sogar mehr vom Spiel. Aber im Abschluss war man zu uneffektiv. Kreuzburg vergab nach Vorarbeit Lippolds.
Nehrhoffs Treffer wurde nicht anerkannt. Geike und Kreuzburg versiebten weitere gute Gelegenheiten. Aus mindestens einer Handvoll guter Freistoßchancen sprang nichts Zählbares heraus. Der aufkommenden Hektik - die Postler ließen sich zu-nehmend auf Diskussionen mit dem schwachen Schiedsrichter ein - war auch das Kahlaer 2:0 geschuldet, als Gahse seinen Gegenspieler im Strafraum von den Beinen holte (40.).
Nach dem Wechsel war die Robe-Elf drauf und dran, der Partie eine Wende zu verleihen. Der eingewechselte Herrling scheiterte aber zwei Mal. Lippolds Schuss fehlte die Schärfe. Ein Hilbig-Tor wurde nicht gegeben (65.). Im Gegenzug kam Kahla aus klarer Abseitsposition zum 3:0 (66.). Daraufhin ging bei den Gästen die Ordnung verloren. Torwart Gering und Libero Zwick, die wie Fuchs und der lauf-freudige Lippold von Trainer Robe gelobt wurde, verhinderten in dieser Phase Schlimmeres.
Gahse nach Diagonalpsass von Geßner und Nehrhoff nach Vorarbeit von Fuchs hatten den Geraer Ehrentreffer vor Augen. Statt dessen kam Kahla nach einem Patzer im Post-Abwehrzentrum noch zum 4:0 (87.).
Post SV Gera:
Gering - Gessner - Zwick - Junold - Gahse - Geike (35. Herrling) - Fuchs - S. Kroll - Nehrhoff - Kreuzburg (65. Hilbig) - Lippold
Tore:
1:0 (2.), 2:0 (40./FE), 3:0 (66.), 4:0 (87.)
 
  31.07.2008 - Erste Niederlage in der Vorbereitung
Nach drei Siegen setzte es für die Robe-Elf im vierten Spiel der Saisonvorbereitung gegen Stadtligist Lusaner SC 1980 die erste Niederlage.
Kaum etwas stimmte in der Hintermannschaft der Postler die gegen die schnell vorgetragenen Angriffe der Lusaner zu oft machtlos waren. Zwar bestimmte der Gast die Begegnung, doch das Ergebnis bestimmte die Nietzold-Elf. Nach der Pause erholten sich die Bezirksliga-Kicker, die erneut längst nicht in Bestbesetzung antreten konnten, durch einen Doppelschlag, doch der Gastgeber stellte den alten Abstand bis zum Schlußpfiff wieder her.
Post SV Gera:
Gering - Hecht (Meyer)- Junold - Zwick - Schubert (A. Brandner) - D. Brandner (Hilbig) - Fuchs - Berger (M. Kroll) - Nehrhoff - Lippold - Kreuzburg
Tore:
1:0, 2:0, 3:0, 3:1 Kreuzburg, 3:2 M. Kroll, 4:2, 5:2
 
  27.07.2008 - Knapper Sieg beim VfL 1990 Gera
Im dritten Test der Vorbereitung musste Trainer Robe beim Stadtligisten VfL fast seine gesamte erste Mannschaft ersetzen. Einige "Urlauber" jedoch kamen erstmals zum  Einsatz und konnten zeigen wo sie momentan stehen in Sachen Saisonvorbereitung.
Beide Mannschaften sind bestückt mit Spielern der Ersten und Zweiten Mannschaft angetreten. Bei tropischen Temperaturen nahm der Post SV zu Beginn der ersten Halbzeit gleich das Zepter in die Hand und ließ dem Gastgeber kaum eine Chance sein Spiel zu entfalten. Die beiden Innenverteidiger Torsten und Zwick konnten sich dabei mehrfach auszeichnen. In seinem ersten Spiel für den Post SV konnte sich auch Tino Herrling gleich mehrfach auszeichnen. In der Vorwärtsbewegung scheiterte es meist nur am letzten Abspiel bzw. Abschluss. Rene Berger und Michel Geike vergaben selbst beste Chancen. Doch in der 20ten Minute macht es Christian Matthes besser, er konnte unter Bedrängnis nur noch ins eigene Tor klären und brachte mit seinem Selbsttor den Post SV in Führung. Danach begann eine kleine Schwächelphase des Post SV, als die Abstimmung zwischen Abwehr und Mittelfeld nicht mehr stimmte, doch Torwart Christian Tietz stellt 2mal sein Können unter Beweiß. In der 40ten Minute dann mal wieder ein schöner Angriff des Post SV über Torsten Zwick, Michel Geike und dem freigespielten Robert Schäfer, welcher nur noch VfL-Torwart Barwinski überwinden musste.
In der Zweiten Halbzeit war der Post SV wieder überzeugender und konnte mit schöne Angriffen seine Überlegenheit auch im Ergebnis ausdrücken. So traff Ander Petschner nach einer Ecke von Marvin Gessner per Abstauber ins Tor. Das 4:0 fiel nach einer Flanke von Neumännerspieler Jannis Schubert durch Michel Geike per Kopf. In der 65ten Minute konnte Daniel Brander sogar noch auf 5:0 erhöhen. Zu diesen Zeitpunkt ein absolut verdienter Spielstand. Doch in der Schlussviertelstunde kam der Gastgeber noch einmal stark auf und bestrafte so ziemlich jeden Fehler der Neumann Elf. Davon ausgenommen war nicht einmal der sonst sicher auftretende Torwart Tietz, er konnte sich in der 90ten Minute nach einem Stopfehler nur noch mit einem Foul helfen und Marcel Knick verwandelte den fälligen Strafstoß sicher.
Alles in allem ein gefälliger Auftritt des Post SV, wobei die “Neu-Postler“ absolut überzeugten und die Mannschaftsmoral stimmt! Wobei natürlich noch Arbeit ansteht, um auch über 90 Min überzeugen zu können.
Post SV Gera:
Tietz - Hecht (Gessner)- Gahse - Zwick - Herrling (Schubert) - D.Brandner - Petschner - Geike - Gessner (Opitz)- Schäfer - Berger (A. Brandner)
Tore:
0:1 Matthes (ET/20.), 0:2 Schäfer (40.), 0:3 Petschner (47.), 0:4 Geike (50.), 0:5 D. Brandner (65.), 1:5 Rudnicki (81.), 2:5 Ploß (86.), 3:5 Rudnicki (89.), 4:5 Knick (FE/90.)
 
  21.07.2008 - Zweiter Sieg im zweiten Vorbereitungsspiel
Nur einen Tag nach dem Spiel in Auma reiste die Robe-Elf am gestrigen Sonntag ins vogtländische Erlbach zum dort heimischen BC 1919 Erlbach.
Beim vogtländischen Kreisklasse-Vertreter landeten die Postler ihren zweiten Sieg am Wochenende. Stark ersatzgeschwächt angetreten, hatte die Robe-Elf zunächst einige Probleme, die pfeilschnellen Angreifer des jungen, ehrgeizigen Erlbacher Teams in den Griff zu bekommen. So geriet man zeitig in Rückstand (13.), schaffte aber postwendend durch Kreuzburg das 1:1 (15.). Einen schweren Abwehrfehler der Gäste bestraften die Erlbacher mit dem 2:1 (28.). Der später verletzt ausscheidende Kreuzburg zeichnete wiederum für das 2:2 ver-antwortlich (31.). Post agierte konzentrierter. Lippold traf zum 2:3 in die Maschen (38.).
Trotz drei Wechsel und der damit verbundenen Abstimmungsprobleme erhöhte der Gast durch Kunzes Kopfballtreffer auf 2:4 (61.). Durch einen äußerst fragwürdiigen Foulelfmeter (75.) und ein Tor aus klarer Abseitsposition (78.) schaffte Erlbach aber nochmals das 4:4. Der sich gemeinsam mit dem erst 19-jährigen Steffen Kroll Bestnoten verdienende Nehrhoff machte mit einem Alleingang von der Mittellinie gegen fünf Gastgeber-Spieler mit dem 4:5 alles klar (83.).

Post SV Gera:
Gering - St.Kroll - Meyer (46. Ziegeltrum) - Mahn - D.Brandner
Nehrhoff, Schäfer (46. Opitz), Kreuzburg (35. Kunze) - Fuchs
H.Knopfe - Lippold
Tore:
1:0 (13.), 1:1 Kreuzburg (15.), 2:1 (28.), 2:2 Kreuzburg (31.)2:3 Lippold (38.), 2:4 Kunze (61.), 3:4 (75./FE), 4:4 (78.), 4:5 Nehrhoff (83.)
 
  19.07.2008 - Durchwachsene Leistung im ersten Test
In einem ersten Testspiel trat Bezirksliga-Aufsteiger Post SV Gera heute beim Greizer Kreisliga-Aufsteiger SV Blau Weiß Auma an.
Dabei fehlten Trainer Robe gleich neun Spieler aus seinem Kader, sodass auch einige Spieler aus der zweiten Reihe zum Einsatz kamen. Die Gäste aus Gera erwischten einen Auftakt nach Maß. Bereits in der ersten Minute ging man durch eine von matthias Fuchs direkt verwandelte Ecke in Führung (1.). Auma reagierte zehn Minuten später und traf bei seiner einzigen Tormöglichkeit in der ersten Halbzeit die Querlatte. Von einem Klassenunterschied war allerdings in Durchgang 1 nichts zu sehen. Die Gäste zeigten sich lediglich feldüberlegen und hatten die größeren Spielanteile. Große Chancen und zwingende Aktionen blieben allerdings Mangelware. Da lag allerdings nicht zuletzt am katastrophalen Zustand des Platzes in Auma, auf dem ein flüssiges Spiel niemals hätte zustande kommen können. Ein Treffer von Andy Lippold zum 2:0 wurde aufgrund einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht gegeben und so blieb es zur Pause beim 0:1.
In der zweiten Hälfte riskierten beide Teams mehr im Spiel nach vorne und so wurde es für die wenigen Zuschauer doch noch eine recht ansehnliche Partie. Durchgang 2 begann ausgeglichener mit guten Möglichkeiten auf beiden Seiten. So scheiterte Lippold gleich zweimal nach Flanken von Michael Mahn (49.) und Marko Ponitz (56.) bevor er dann nach einem Doppelpass mit Tino Kreuzburg das 0:2 markierte (61.). In der Folge ließen beim Gastgeber zusehends die Kräfte nach und die Postler waren von nun an wieder klar überlegen. Tino Kreuzburg gelang nach einem groben Abwehrschnitzer eines Verteidigers von der Strafraumgrenze das 0:3 (70.). Nach weiteren vergebenen Möglichkeiten von Brandner (74.), Kreuzburg (82.) und Lippold (82.) erzielte der Gastgeber kurz vor Spielende aus dem Gewühl heraus den Ehrentreffer (89.). In der Nachspielzeit scheiterte dann erneut Lippold vor dem leeren Tor (90.+1) und somit blieb es am Ende beim 3:1-Sieg der Robe-Elf.
Post SV Gera:
Tietz - Kunze (45. Ponitz) - Gahse - Meyer (70. D. Brandner) - Mahn - St.Kroll - Nehrhoff - Fuchs - D.Brandner (45. Schubert)
Kreuzburg - Lippold
Tore:
0:1 Fuchs (1.), 0:2 Lippold (61.), 0:3 Kreuzburg (70.), 1:3 (89.)
 
  18.07.2008 - 2 Testspiele an einem Wochenende
An einem ersten Testspielwochenende tritt die Robe-Elf morgen und übermorgen gleich zweimal auswärts an.
Am Samstag fährt man zum Greizer Kreisliga-Aufsteiger SV Blau Weiss Auma. Anpfiff ist um 15 Uhr. Bereits im Vorjahr hatte man unter Leitung von Schiedsrichter Alexander Meyer (!!!) in Bad Klosterlausnitz gegen die Aumaer Elf getestet und blieb damals klar mit 7:2 (2:2) die bessere Mannschaft (Tore: 3x Lippold, 2x Hilbig, 1x Fuchs, 1x Kreuzburg). Inwiefern man in diesem ersten Test vor der neuen Saison ein ähnliches Ergebnis erzielen kann wird sich zeigen.
Gleich darauf am Sonntag reist man dann ins Vogtland zum BC Erlbach 1919. Die Erlbacher verpassten in der Vorsaison nur knapp den Aufstieg in die Kreisliga Plauen und wollen dieses Jahr sicher wieder angreifen. Auch hier wird der Anpfiff um 15 Uhr erfolgen.
 
  13.07.2008 - Trainer Robe gibt "Klassenerhalt" als offizielles Saisonziel aus
Mit
dem Aufstieg des Post SV Gera hatte Jens Lohse (OTZ) einen Grund sich mit dem Trainer der Bieblacher, Gerhard Robe, einmal intensiver zu unterhalten.
Im Gespräch mit Gerhard Robe, Trainer von Bezirksliga-Aufsteiger Post SV Gera
Fußball (Jens Lohse). Nach einigen vergeblichen Anläufen hat es der Post SV Gera in diesem Jahr geschafft. Nach der errungenen Stadtmeisterschaft ist man in die Bezirksliga aufgestiegen.
War der Post SV Gera auch das beste Team in der Stadtliga-Saison 2007/08?
Insgesamt denke ich schon. Auch wir mussten kleine Abstriche machen, haben uns am Ende aber verdient durchgesetzt. Wir waren am konstantesten, haben uns die wenigsten Ausrutscher geleistet. In den entscheidenden Spielen gegen den Hauptkonkurrenten OTG, den wir zu Hause mit 3:0 und auswärts mit 3:2 bezwungen haben, hat die Mannschaft gezeigt, was in ihr steckt. Die Ausrutscher gegen Gera Süd II und die Sportfreunde haben wir weggsteckt, die mit Abstand meisten Tore in der Stadtliga geschossen und auch hinten meist recht sicher gestanden.
In der zweiten Halbserie lief nicht mehr alles ganz rund. Woran lag das?
Erst hat uns die 1:6-Schlappe auf dem Kunstrasen gegen die Süd-Reserve etwas aus der Bahn geworfen. Dann kamen Verletzungen von Stammspielern wie Bartsch, Nehrhoff oder Junold hinzu, die mehrere Wochen ausfielen. Studium- und arbeitsbedingte Ausfälle in Training und Wettkampf kamen hinzu. So konnten wir kaum noch in Bestbesetzung antreten. Dadurch ging die Souveränität der Hinrunde verloren.
Wer war für sie der wichtigste Post-Spieler der Saison?
Auf einen will ich mich nicht festlegen. Torsten Zwick hat als Abwehrorganisator eine starke Saison gespielt, dazu auch noch 14 Tore erzielt. Michel Geike ist unser Allrounder, auf fast allen Positionen einsetzbar. Deshalb ist er für uns sehr wichtig. Andy Lippold war wieder der gute Geist der Mannschaft. Auch Jerome Bartsch mit seinen 23 Saisontoren, Sven Nehrhoff oder Kapitän Matthias Fuchs sind kaum zu ersetzen. Eine gute Entwicklung hat auch Daniel Brandner als Jüngster im Team genommen.
Ihrer Mannschaft wird nachgesagt, nicht die trainingsfleißigste zu sein.
Das kann ich nicht bestätigen. Wenn trainiert wird, dann wird auch ordentlich trainiert. Durch Schichtarbeit und auswärtige Studenten ist die Trainingsbeteiligung freilich nicht sehr hoch. Die Studenten sehe ich so nur am Freitag. Das ist schade. Andererseits kann ich von einem Spieler, der in München studiert, in der Stadtliga nicht verlangen, dass er sich am Dienstag auf die Autobahn begibt und zum Training erscheint. Daran wird sich auch in der Bezirksliga nur schwerlich etwas ändern lassen.
Was hat sich der Post SV in der Bezirksliga vorgenommen?
Wir wollen die Klasse halten. Mehr ist aufgrund der begrenzten Möglichkeiten nicht drin. So hätte ich mir schon den einen oder anderen Neuzugang gewünscht. Aber viele Talente ziehen es in heutiger Zeit vor, lieber in der Stadtliga zu bleiben. Ihnen fehlt der Willen, sich in höheren Ligen durchzubeißen. Einzige wirkliche Verstärkung ist wohl Ray Gahse vom SV Elstertal Silbitz/Crossen. Außerdem sind mit Nico Herrling und Tino Kunze zwei junge Fußballer aus Bad Köstritz zum Verein gestoßen. Sie sehe ich aber eher als Perspektivspieler. Wie schwer der Weggang von Peter Bernecker wiegen wird, wird sich zeigen. Unser Kader ist ziemlich klein. Ich hoffe, wir bleiben von Verletzungen verschont.
 
  12.07.2008 - OTFB-Pokal ausgelost
Die Auslosung des OTFB-Pokals hat für die Bieblacher ein schweres Los ergeben. Am 09.09. reist die Robe-Elf zum FSV Grün-Weiß Stadtroda. Der Spitzenklub der Bezirksliga Staffel 3 gehört seit Jahren zu den stärksten Teams in Ostthüringen und mehr als eine Außenseiterchance werden die Postler in dieser Begegnung, zumindest auf dem Papier, nicht haben. Im Vorjahr scheiterten die Stadtrodaer erst im Halbfinale am TSV Gera-Westvororte und haben sich in dieser Saison mit einigen Neuzugängen sicherlich noch mehr vorgenommen.
 
  09.07.2008 - Bezirksliga-Spielplan terminiert
Am heutigen Mittwoch hat der TFV die Spielpläne für die beiden Ostthüringer Bezirksliga-Staffeln veröffentlicht. Der Geraer Neuling Post SV Gera startet am 16.08. mit einem Heimspiel gegen den SV Hermsdorf in die Saison. Der OTFB-Pokalsieger und Vierte der Vorsaison wird also gleich der erste "dicke Brocken" für die Robe-Elf sein. Nach einem ersten Auswärtsspiel bei der SG 1.FC/Chemie Greiz (5.) und dem Duell mit dem FSV Lucka (8.) macht Eintracht Eisenberg (3.) am vierten Spieltag das schwere Auftaktprogramm perfekt.
 
  01.07.2008 - Rahmenplan für die Vorbereitung steht fest
Nur noch wenige Tage sind es bis zum Beginn der Saisonvorbereitung des Post SV Gera. Früher als manch anderer Konkurrent starten die Bieblacher, die sich als Aufsteiger wohl als Außenseiter fühlen dürften, in die neue Spielzeit. Trainiert wird wie gewohnt Dienstag, Donnerstag und Freitag.
11.07. - 18:30 Uhr: Trainingsbeginn auf dem Postsportplatz
12.07. - 15 Uhr: Kleinfeldturnier (vereinsintern - 1. + 2. Mannschaft)
19.07. - 15 Uhr: SV Blau Weiß Auma - Post SV Gera
20.07. - 15 Uhr: SC Erlbach 1919 - Post SV Gera
27.07. - 15 Uhr: VfL 1990 Gera - Post SV Gera
02.08. - 15 Uhr: Post SV Gera - SV 1910 Kahla
09.08. - Saisonauftakt (OTFB-Pokal)